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 Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale

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Dorcas Meadowes
Aurorin


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BeitragThema: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Fr Jan 08 2010, 17:16

Einstieg nach Zeitsprung

Annähernd ein Monat war der Zwischenfall in Hogsmeade nun her und immer noch nicht gelöst. Es konnte doch nicht sein, dass es nicht möglich war den Täter zu finden. Doch ohne sichtbare Spuren war es nicht möglich, der Täter hatte saubere Arbeit geleistet. Und das wurmte Dorcas. Noch mehr wurmte sie es allerdings, dass sie nicht wusste, was sie noch anstellen sollte, um diesen Fall weiter zu bearbeiten. Emmeline hatte sich schon einige Tage nicht mehr gemeldet und anscheinend war auch ihr überhaupt nichts aufgefallen. Sonst hätte sie doch sicherlich etwas gesagt, oder nicht?
Dorcas hatte sich den Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale zu Nutze gemacht, um nicht noch länger alleine in ihrem Büro über verschiedene Dinge zu brüten. Sie brauchte dringend eine Auszeit, solange sie die überhaupt bekommen würde, frei sah zumindest anders aus und es war wie immer eine Menge Schreibtischarbeit übrig geblieben, die sie definitiv die nächste Zeit in Angriff nehmen sollte, sollte sie nicht wieder draußen irgendwo unterwegs werden. Die junge Aurorin hatte sich an den großen Tisch gesetzt und sich einen Tee genommen. Es tat ihr gut einen Moment zu entspannen, zumal hier gerade niemand war. Anscheinend waren die meisten ohnehin gut in ihrer Arbeit versunken, aber das machte der ansonsten ohnehin eher stillen Aurorin überhaupt nichts. Für sie war es sogar gut. Aufgezwungene Gespräche konnte sie ohnehin nicht ab und so konnte sie auch ihre Fassade aufrechterhalten. Sie nippte an ihrem Tee und starrte durch die Glastür auf dem Gang, überlegend, wie sie nun weiter vorgehen sollte. Vielleicht doch auf eigene Faust nochmal nach Hogwarts und Emmeline besuchen? Vielleicht hatte sie doch etwas herausgefunden. Aber dann hätte sie sich schon gemeldet, so fiel es Dorcas zumindest auf, also musste sie abwarten...
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Elizabeth Mackenzie
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Sa Jan 09 2010, 13:42

Spieleinstieg nach Zeitsprung


Elizabeth war mit dem Auftrag, Kaffee für Henry zuzubereiten, in den Aufenthaltsraum der Auroren gestiefelt, doch sie sah eigentlich keinen Anlass zur Eile. Ihr Vorgesetzter hatte nicht so ausgesehen, als würde er in der nächsten Sekunde einschlafen, also konnte er wohl ein paar Minuten länger auf seinen Kaffee warten. Und sie konnte sich Zeit lassen. Rasch setzte sie den Zauber für den Kaffee in Gang, dann drehte sie sich zum Raum hin, um vielleicht aus den Gesprächen der Auroren etwas aufzuschnappen. Matthew war ja in letzter Zeit so sehr mit der Weltmeisterschaft beschäftigt, dass er ansonsten kaum noch etwas mitbekam, was vielleicht von Interesse war. Und auch wenn sie selbst Quidditch mochte, sie hatte irgendwie das Gefühl, dass es im Moment wichtigere Dinge gab. Zum Beispiel die Frage, warum jemand ein fünfzehnjähriges Kind ermordete…

An einem Tisch saß Dorcas Meadowe, eine junge Aurorin, die, so weit sie wusste, damals am Tatort gewesen war. Vielleicht war sie ja immer noch an der Bearbeitung des Falles beschäftigt und konnte ihr etwas Neues mitteilen…?

Während der Kaffee vor sich hin köchelte, schlenderte sie gemütlich zu der jungen Frau hinüber.

„Guten Tag, Dorcas.“ Grüßte sie höflich.
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Mo Jan 11 2010, 16:04

Alastor Moody, Auror


Einstieg nach Zeitsprung

Alastors Laune war an diesem Tag nicht die allerbeste. Mit diesem Mordfall in Hogsmeade waren sie noch keinen Schritt weiter. Alle Welt rätselte, wer ausgerechnet eine fünfzehnjährige Schülerin ermorden konnte. Weder die Spurensicherung am Tatort, noch die Vernehmung der Schüler, die die Leiche gefunden hatten, hatte sie auch nur das kleinste Stück vorangebracht. Und auch die Fahndung nach Greyback, der eine andere Schülerin dermaßen erschreckt´hatte, dass sie noch immer mit einem Nervenzusammenbruch im St. Mungo´s lag, war bisher ohne Erfolg geblieben. Zum Glück war das Mädchen nicht gebissen worden. Dennoch würde es wohl lange Zeit brauchen, bis sie wieder völlig in Ordnung war.

In Hogwarts hatte Alastor noch Chantal gesehen. Seine Kleine war noch völlig ahnungslos gewesen, als er auf sie traf. Allerbester Laune war sie gewesen, weil sie einen schönen Tag in Hogsmeade verbracht, ihre Ballkleidung eingekauft und sich außerdem mit einem Jungen für den Ball verabredet hatte. Sie war aus allen Wolken gefallen, als er ihr erzählte, was unterdessen passiert war. Selbstverständlich hatte Alastor die Gelegenheit nicht verstreichen lassen, seiner Kleinen einzuschärfen, dass sie gut auf sich aufpassen sollte.

Der heutige Tag hatte mal wieder ganz im Zeichen des nie endenden Papierkrams gestanden. Aber nun brauchte Alastor dringend eine Pause. Er ging daher hinüber in den Aufenthaltsraum. Dort traf er auf Dorcas, die an einem Tisch saß und Tee trank, und auf Elizabeth, die gerade Kaffee kochte. "Guten Tag, meine Damen", begrüßte Alastor die Frauen. "Elizabeth, hätten Sie vielleicht zufällig auch für mich einen Kaffee?"
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Dorcas Meadowes
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Di Jan 12 2010, 16:06

Dieser Tag war für die junge Aurorin mit einem Wort zusammen zu fassen. Langweilig. Wie sollte es auch anders sein, wenn man nichts Neues erfuhr, auf seiner Arbeit sitzen blieb und überhaupt nicht weiter kam. Ein Segen war lediglich die Eule, die ihr zugesendet worden war. Endlich ein Lichtblick an einem langweiligen Tag. Die Aurorin nippte noch einmal an ihrem Tee und öffnete das Siegel. Als sie die Handschrift betrachtete, musste sie schmunzeln. Emmeline musste wirklich vor Sehnsucht schon fast sterben, dass sie nun sogar anfing Briefe zu schreiben … Schnell überflog sie den Brief, angesichts der Tatsache, dass sie schon bald nicht mehr die einzige Person im Raum war und musste schmunzeln. Sie hatte nichts anderes erwartet, aber es war schön, etwas von Emmeline zu hören.
Dorcas sah auf, als Elizabeth Mackenzie den Aufenthaltsraum betrat, widmete sich dann aber wieder dem Brief. Sie zauberte sich Pergament und Feder vorbei, auch wenn sie wusste, dass sie wohl vorerst nicht zum Schreiben kommen würde. Das musste sie in Ruhe erledigen.
„Hallo“ erwiderte sie kurz den Gruß der Sekretärin ihres Chefs und bot ihr einen der freien Plätze am Tisch an. Sie hatte sich zwar noch nie viel mit Elizabeth zu erzählen gehabt, aber aus Langeweile war sie sogar bereit das zu ändern.
In diesem Moment betrat dann allerdings auch Alastor den Aufenthaltsraum. „Guten Tag Alastor“ grüßte sie höflich zurück und sah erwartungsvoll zu ihrem Kollegen auf. „Ich habe von Emmeline einen Brief aus Hogwarts erhalten“, informierte sie dann kurz.
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Elizabeth Mackenzie
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Mi Jan 13 2010, 01:45

„Oh, guten Tag, Alastor,“ begrüßte auch Elizabeth den erfahrenen Auror. Er war genau wie Dorcas an der Aufklärung des Falles Rebecca Oate beteiligt, mehr noch, er war der Leiter der Untersuchung und konnte ihr so besehen vermutlich besser ihre Fragen beantworten. Die Frage war nur, ob er das auch tun wollte, und das bezweifelte sie irgendwie. Wahrscheinlich hätte sie bei Dorcas mehr Chancen auf ein informatives Gespräch gehabt, denn sie hatte den Eindruck, dass sich die junge Aurorin gelangweilt hatte und ihr womöglich in einer harmlosen Plauderei einiges erzählt hätte. Sie verdrehte kaum merklich die Augen zum Himmel, als Alastor sie um einen Kaffee bat. Kaffeekocherin! Dafür hatte sie eigentlich nicht studiert… Aber was wollte man schon machen, wenn dem Abschluss drei kleine Schreihälse im Weg standen? Und die wollte sie nun um keinen Preis mehr eintauschen… Was man von ihrem Job nicht unbedingt behaupten konnte, aber gut, es war auf jeden Fall besser als zuhause herumzusitzen und die brave Hausfrau zu spielen, ganz davon abgesehen, dass Matthew ihr das ohnehin nicht abnehmen würde. Und außerdem hatte sie ja die Bewerbungen bereits abgeschickt, mit etwas Glück würde sie also bald Journalistin sein…Derweil konnte sie durchaus Alastor einen Kaffee kochen, zumal er ja auch nett gefragt und ihr keine Befehle erteilt hatte.

Sie lächelte kurz, auch wenn sie hoffte, dass jedem klar, dass Kaffee kochen nicht unbedingt ihr Traumberuf war. „Natürlich, Alastor, ich denke, er ist jeden Moment fertig…“ Was kontraproduktiv wäre, denn dann müsste sie ja gehen und Henry seinen Kaffee bringen. „Aber es wird wohl nur für eine Tasse reichen… Ach…“ Sie tat, als dächte sie nach. „… ich werde einfach eine neue Tasse für Henry aufsetzen, sobald Sie ihre haben…“

Sie spitzte die Ohren, als Dorcas berichtete, sie habe eine Nachricht aus Hogwarts erhalten. Außer von Oliver bekam sie kaum vernünftige Briefe von ihren Kindern. Die anderen beiden schrieben zwar auch, aber besonders Jezzie ließ sich in letzter Zeit hauptsächlich über seinen Arithmantiklehrer aus. Erst schwärmte er so sehr von dem Mann, dass Elizabeth es regelrecht besorgniserregend fand – schließlich wusste sie, dass auch Lehrer manchmal ein alles andere als erzieherisches Interesse an ihren Schützlingen haben konnte – und nun, im letzten Brief, beschimpfte er diesen Plant aufs Übelste – vermutlich, zumindest glaubte sie, ihren Sohn so verstanden zu haben, weil dieser es sich erdreistet hatte, die Schule zu verlassen.
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Di Jan 19 2010, 12:25

Alastor Moody, Auror


Alastor hatte sich inzwischen ebenfalls hingesetzt. "Ich danke Ihnen, Elizabeth", sagte er dann höflich. Im Grunde genommen wusste er ziemlich gut, dass es Elizabeth nicht gerade recht war, in dem Maße als Kaffeeköchin gefordert zu werden, wie es gerade in der Aurorenzentrale der Fall war.

Als Dorcas erwähnte, dass Emmeline gerade geschrieben hatte, horchte der Auror auf. Natürlich hatte Emmeline auch in der Zeit davor Berichte an die Aurorenzentrale abgegeben, aber genau genommen hatte die Kollegin nur berichten können, dass es nichts Neues gab. Und Chantal schrieb zwar auch regelmäßig, aber ihre Briefe drehten sich in der letzten Zeit fast nur noch um den Ball. Nun ja, die Kleine wurde erwachsen und interessierte sich offeenbar inzwischen auch für Jungs. So wirklich wusste Alastor nicht, ob er das gut finden sollte oder nicht.

Aber nun war ein Brief von Emmeline angekommen. Konnte das bedeuten, dass es Neuigkeiten gab? "Was schreibt Emmeline denn?" erkundigte sich Alastor. "Gibt es etwas Neues?Es ist doch hoffentlich nicht wieder was passiert?"
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Dorcas Meadowes
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Fr Jan 22 2010, 12:56

"Nein, nein, keine Sorgen." Dorcas schüttelte mit dem Kopf. "Es ist überhaupt nichts passiert und ich glaube genau das ist im Moment das Problem", versuchte sie Alastor zu vermitteln. Dass Elizabeth mit im Raum war, störte sie nicht im Geringsten, vermutlich war es noch gut, dass sie der Mutter dreier Kinder, die zurzeit in Hogwarts waren, jeden Zweifel nehmen konnte, dass Hogwarts zumindest im Moment sicher zu sein schien.
"Aber um ihren Brief mal zusammenzufassen", begann sie wieder. "Emmeline langweilt sich scheinbar ziemlich, wenn sie sich schon fragt, ob ich noch weiß wer sie ist." Kurz musste sie schmunzeln, sie vermisste ihre beste Freundin wirklich, mit Emmeline war es wenigstens nicht so langweilig wie es hier im Moment war. Schade, dass sie überhaupt nicht viel zu tun hatte. "Sie kommt sich vor wie eine Großtante der Erstklässler und Dumbledore hat anscheinend schon Angst, dass sie sich in Luft auflösen könnte. Ich schätze mal ein wenig Abwechslung würde ihr im Moment ganz gut tun."
Der Brief war für Alastor und Elizabeth sicherlich nicht unbedingt die Art auf Nachrichten, auf die sie gehofft hatten. Aber scheinbar gab es einfach noch keine Anhaltspunkte und so wie sich Emmelines Brief las, würde man die auch gewiss nicht in Hogwarts finden. Für Dorcas hatten das Liefern dieser Informationen eher den Zweck Alastor zu zeigen, dass es vielleicht sinnvoll war, die junge Aurorin entweder wieder zurück nach London zu versetzen, oder eben ihr jemanden zur Seite zu stellen, mit dem sie sich gut verstand. Dorcas wäre ja für die letztere Möglichkeit und dafür, dass sie Emmeline besuchen würde, aber sie wollte das jetzt auch nicht so aussprechen.
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Mo Jan 25 2010, 15:09

Elizabeth nickte, als Alastor sich fuer ihre Kaffeekochkuenste und den Willen, sie auch anzuwenden bedankte, und wandte sich wieder dem Kaffeezauber zu, schenkte ihm jedoch nur ihre halbe Aufmerksamkeit, denn sie wollte auf keinen Fall etwas ueber das Gespraech zwischen Alastor und Dorcas verpassen, schliesslich war es offensichtlich, dass es um Hogwarts ging und sie wollte doch auf dem Laufenden bleiben.

Aber anscheinend gab es kaum etwas zu berichten, es schien ruhig zu sein und Elizabeth hatte den Eidnruck, dass sich die Aurorin, die man in Hogwarts abgestellt hatte, sogar langweilte. Stirnrunzelnd fragte sie sich, ob das nicht eine gefaehrliche Entwicklung war, eine, die man im Auge behalten musste. Denn wer sich langweilte, der vergass oft alle Vorsicht und das barg Gefahr, denn auch wenn bislang alles ruhig zu sein schien, so hiess das doch nicht, dass dies auch so bleiben musste.

Mit zwei Tassen Kaffee – denn sie ging davon aus, dass auch Dorcas eine vertragen konnte – ging sie zum Tisch zurueck. Nachdem sie Alastor die eine Tasse gereicht hatte und die andere auffordernd vor Dorcas auf den Tisch gestellt hatte, auesserte sie ihre Bedenken.

“Sir... ich will mich nicht einmischen, aber... sollten Sie ihre Aurorin nicht zur Vorsicht ermahnen? Ich kann mir vorstellen, dass Hogwarts auf erfahrene Kraefte langweilig wirken kann, aber das heisst doch nicht, dass alle Gefahr bereits gebannt ist?“

Sie wusste, dass sie Gefahr lief, sich bei Dorcas unbeliebt zu machen, wusste sie doch, dass diese gut mit Emmeline befreundet war, doch das war ihr im Augenblick voellig gleichgueltig, schliesslich waren drei ihrer Kinder in Hogwarts und damit potentiell in Gefahr. In so einer Situation konnte sie sich doch nicht mit konventionellen Nettigkeiten aufhalten...!
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Do Jan 28 2010, 12:32

Alastor Moody, Auror


Als Elizabeth den Kaffee brachte, nahm Alastor seine Tasse mit einem "Danke, Elizabeth", entgegen und trank sofort einen Schluck daraus. Er wusste nicht so recht, ob er über das, was Emmeline an Dorcas geschrieben hatte, enttäuscht sein sollte, weil es nichts Neues gab, oder eher erleichtert, weil nichts Neues auch hieß, dass es keine weitere Katastrophe gab. Schließlich hatte auch er ein Kind, das in Hogwarts zur Schule ging.

"Natürlich kann Langeweile gefährlich werden", stimmte er Elizabeth zu. "Und dass in der letzten Zeit nichts passiert ist, bedeutet auch noch lange nicht, dass die Gefahr gebannt ist. Immerhin haben wir weder Greyback dingfest machen können, noch sind wir auch der Lösung des Falls um das ermordete Mädchen auch nur um einen Schritt näher gekommen. Ich halte es deshalb auch für verfrüht, Emmeline hierher zurückzuholen, denn unter diesen Umständen sollte nach wie vor jemand vort Ort sein. Aber vielleicht sollte ich einmal ein Wort mit Henry reden, dass vielleicht noch jemand nach Hogwarts abgestellt wird. Zum einen hätte Emmeline dann Gesellschaft, zum anderen sehen vier Augen mehr als zwei. Was meinen Sie, Dorcas, würden Sie nicht lieber bei Ihrer Freundin sein? Wenn man es genau nimmt, ist hier momentan auch nicht viel zu tun, zumal wir hier auf der Stelle treten."
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Dorcas Meadowes
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Sa Jan 30 2010, 15:35

Dorcas hatte gerade ihren Tee ausgetrunken, als Elizabeth auch ihr einen Kaffee vorsetzte. „Danke Elizabeth“, erwiderte sie kurz und lächelte ihr zu. Eigentlich mochte sie dieses Gebräu gar nicht gerne, aber sie wollte jetzt auch nicht unhöflich gegenüber Elizabeth sein, die sich doch ganze Mühe gegeben hatte, den beiden Auroren einen Kaffee zu machen. Und dazu auch noch in ihrem Falle ungefragt, das war ihr so hoch anzurechnen, dass Dorcas es sich nicht nehmen ließ, den Zucker auf sich zufliegen zu lassen und den Kaffee so stark zu süßen, dass sie der in ihren Augen bittere Geschmack nicht mehr stören konnte.

Noch während Dorcas den Zucker in den Kaffee rührte, sah sie auf als Elizabeth ihre Zweifel daran äußerte, dass es gut wäre Emmeline so hängen zu lassen, dass sie sich langweilte. Sie konnte die Mutter dreier Kinder voll und ganz verstehen, sie würde das genauso beruhigen. Dennoch wertete sie Emmelines Schreiben nicht danach, dass es der jungen Aurorin so langweilig war, dass sie sich überhaupt nicht mehr um Hogwarts kümmern würde. Sie wusste, dass Emmeline sehr gewissenhaft arbeitete. „Elizabeth“, begann sie nach einem kurzen Zögern. „Ich kann Ihre Zweifel sicherlich verstehen, aber ich denke nicht, dass Sie sich darum sorgen sollten. Emmeline arbeitet immer gewissenhaft, ich kann mir nicht vorstellen, dass sie vor lauter Langeweile ihre Aufgabe fallen lässt“ erwiderte sie kurz. Sie war der Sekretärin des Chefs nicht böse, auch wenn sie es nicht verstehen konnte, warum sie so dachte. Immerhin kannte sie Emmeline sehr gut, sie waren beste Freundinnen.

Nachdem sie das Gebräu, welches andere mit gutem Willen Kaffee nannten, immerhin schon zur Hälfte geleert hatte, sah sie Alastor an. „Ich denke auch, dass wir Emmeline noch nicht zurückholen sollten. Wer weiß was passiert, wenn wer auch immer den Mord begangen hat, weiß dass sich niemand mehr im Schloss aufhält und aufpasst. Aber ich denke auch, dass wir nicht immer nur eine Person abstellen können, vielleicht sollten wir uns ein anderes System einfallen lassen.“ Dorcas machte eine kurze Pause. Die Idee, dass sie selbst mit nach Hogwarts könnte gefiel ihr. Nicht damit sie mit Emmeline das Schloss unsicher machen konnte, eher damit die beiden Freundinnen wieder gemeinsam arbeiten konnte und beide nicht so einsam waren. „Ich würde natürlich nach Hogwarts gehen, wenn das angeordnet wird. Aber vielleicht könnte man auch veranlassen, dass die Wachposten in Hogwarts einmal im Monat getauscht werden, damit es nicht so langweilig wird. Ich mein, irgendwann verliert man nachher noch das Interesse und dem kann man ja vorher vorbeugen..“ schlug sie dann vor. Noch hatte sie Hoffnung, dass auch solche Vorschläge Elizabeth beruhigen konnten.
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Elizabeth Mackenzie
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Fr Feb 05 2010, 02:21

Nachdem sie den beiden Auroren den Kaffee gebracht hatte, hatte sie sich selbst eine Tasse Tee gebraut, die sie nun in den Händen spielt und langsam drehte. Es beruhigte sie, dass wenigstens Alastor nicht die Vorsicht aus den Augen verlieren würde, aber im Grunde hatte sie das auch nicht erwartet, schließlich war der Auror eher dafür bekannt, geradezu übervorsichtig zu sein. Sie fragte sich nur, ob das auch auf diese junge Frau zutraf, die derzeit in Hogwarts weilte.

Elizabeth runzelte leicht die Stirn, als Alastor vorschlug, auch Dorcas nach Hogwarts zu beordern. Sicher, vier Augen sahen mehr als zwei, aber was, wenn die beiden jungen Damen eher ihre Münder statt ihrer Augen betätigten? Die beiden waren ganz offensichtlich Freundinnen und hatten sich nach der langen Trennung gewiss viel zu erzählen. Doch dann rief die junge Frau sich selber zur Vernunft und tadelte sich still. Seit wann war sie denn so misstrauisch? Das waren schließlich keine jungen Dinger, keine Klatschtanten, gerade der Schule entwachsen, sondern ausgebildete Aurorinnen, die würden sich schon zu benehmen wissen… Und wenn nicht, konnte sie ihnen immer noch Matthew auf den Hals hetzen – der hatte gewiss nichts dagegen, in die Highlands zu reisen, auch wenn es nur darum ging, zwei Kolleginnen eine Standpauke zu halten. Was wohl ohnehin nicht nötig sein würde.

Dorcas‘ Vorschlag beruhigte Elizabeth dann endgültig. Die Frau wollte nicht unbedingt zu ihrer Freundin, sie suchte auch nach anderen Möglichkeiten, die fortlaufende Wachsamkeit zu garantieren. Elizabeth nickte ihr zu.

„Ein rotierendes System scheint mir auch eine vernünftige Lösung zu sein… Vielleicht kann man das auch mit zwei Wachposten durchführen, dann hätten wir in der Tat gleich doppelte Sicherheit…“

Mit so viel Aurorenschutz konnte in Hogwarts ja nichts mehr passieren… Keiner würde es auch nur wagen, dort jemanden anzugreifen. Elizabeth war beruhigt. Ihre Kinder wären dann einigermaßen in Sicherheit. Und doch wurde sie ihre Sorge nicht voll und ganz los, aber die ständige Sorge war wohl der Fluch, den das Muttersein mit sich brachte.
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Nathalie Larson
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Fr Feb 05 2010, 22:04

Einstiegspost
Müde und vom langen Sitzen gepeinigt sah Nathalie Larson ein letztes Mal auf ihre Unterlagen, ehe sie herzhaft gähnte und die Augen rieb. Sie saß schon etwas länger an dem Bericht über den Vorfall in Hogsmeade und hatte sich erneut versucht die Situation und das was geschehen sein musste, vor Augen zu stellen. Es war nicht viel, doch Nathalie hatte ja auch nicht die ganze Zeit nur damit verbracht den Bericht zu lesen. Sie hatte auch versucht verschiedene Möglichkeiten durchzugehen, wie genau die Tat abgelaufen sein konnte, doch es waren einfach zu viele, als dass man dadurch auf den Täter hätte schließen können. Sie kam nicht weiter und das obwohl sie sich nicht ein einziges Mal innerhalb von 2 ½ Stunden vom Schreibtisch wegbewegt hatte.

Genervt und enttäuscht seufzte sie auf, ehe sie sich durch die Haare fuhr und sich in ihren Stuhl zurücklehnte. Die aufgekommene Müdigkeit war kein Zufall, da in ihrem Raum ein derartiges Stoffgemisch herrschte, dass man sich fragen musste, warum man eigentlich noch überleben konnte trotz des wenigen Sauerstoffes. Es war einfach nur stickig. Langsam richtete sich die 33-jährige auf und fühlte sich im selben Moment so, als ob sie gerade um zehn Jahre gealtert wäre. Langsam versuchte sie ihren Rücken durchzustrecken, wozu sie ihre Hände in die Seiten stemmte, doch dieser fühlte sich einfach nur steif an. Sie brauchte dringend Abwechselung. Ganz dringend. Mit schlurfenden Schritten ging Natha zu dem Fenster hinter ihr in der wand und öffnete es sperrangelweit, ehe sie tief einatmete. Angenehme frische Luft strömte in ihre Lungen und belebte sie fast wieder, doch es Nathalie wusste, dass dieses Gefühl nur dann anhalten würde, wenn sie sich bewegen würde und das tat sie auch.

Sie verließ ihr Zimmer und ging den Gang in der Zentrale entlang, vorbei an dem Aufenthaltsraum, als dem Stimmen zu hören war. Ein paar Sekunden später hatte Natha gestoppt und ging zurück zur Tür des Aufenthaltsraumes. Langsam öffnete sie die Tür und spähte in den Raum. Dort befanden sich Dorcas, Elizabeth und Alastor, welche anscheinend ebenfalls eine Pause eingelegt hatten. Neugierig betrat sie den Raum und schloss die Tür hinter sich. „Na, brauchen sie auch eine Auszeit?“ Dabei schenkte die 33-jährige allen Anwesenden ein Lächeln. Worum sich das Gespräch drehte, wusste die Aurorin nicht, doch sie vermutete, dass sie das gleich erfahren würde.

[Ich hoffe, es ist okay, wenn ich einsteige, ansonsten lösche ich den Beitrag wieder...]
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Di Feb 09 2010, 22:25

Alastor Moody, Auror


Alastor ließ sich den Vorschlag von Dorcas durch den Kopf gehen. "Ein rotierendes System?" erwiderte er. "Der Vorschlag klingt gut. Diese Idee werde ich auf jeden Fall einmal Henry vorschlagen. Wir hätten dann einerseits jederzeit jemanden vor Ort, aber da jeder nur für einen begrenzten Zeitraum in Hogwarts bleiben müsste, wäre die Gefahr nicht mehr gegeben, dass sich jemand dort langweilt und dadurch etwas übersieht. Es sollte dann ein Plan gemacht werden, wer für welchen Zeitraum nach Hogwarts geht, so dass jeder einmal an die Reihe kommt."

In diesem Augenblick betrat Nathalie Larson den Aufenthaltsraum. "Hallo, Nathalie", begrüßte Alastor die Kollegin. "Ja, eine Auszeit vom allgegenwärtigen Papierkram, der uns im Grunde nicht weiterhilft. Wir unterhalten uns gerade darüber, ob es nicht besser wäre, den Wachposten in Hogwarts in vierwöchighem Abstand auszutauschen, so dass jeder einmal an die Reihe kommt. Ich habe die Absicht, Henry diesen Vorschlag zu unterbreiten. Was halten Sie von dieser Idee?"
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Dorcas Meadowes
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Mi Feb 10 2010, 22:06

Welch wunderbare Szenen sich gerade abspielten. Die jüngste im Bunde – zumindest wenn man sich gerade die Gesellschaft im Aufenthaltsraum ansah, brachte eine Idee an, die sofort Anklang bei allen Beteiligten fand. Zumindest bei denen, die schon die ganze Zeit anwesend waren. Dorcas würde wieder mehr Zeit für ihre beste Freundin haben – oder sie könnte Emmeline viel regelmäßiger sehen, als wenn diese immer noch in Hogwarts festsaß und nur ihrer Arbeit nachkommen würde. Alastor hätte keine Sorge, dass die Arbeit seiner jungen Kolleginnen leiden müsste und hätte vielleicht sogar selbst die Chance seine Tochter in Hogwarts zu besuchen. Wenn Dorcas genau darüber nachdachte, befürchtete sie, dass das sogar mit ein Motiv sein konnte, dass der ältere Auror sich für dieses System aussprach und die Ansprache bei Henry Potter übernehmen wollte. Obwohl das zumindest für seine Tochter später peinlich werden würde, ab einem bestimmten Alter wollte man einfach nicht mehr mit seinen Eltern in Verbindung gebracht werden.
Was für Dorcas allerdings am meisten zählte, war die Tatsache, dass sie zum einen die Zweifel gegenüber Emmeline ausräumen konnte, die Zweifel ausräumen konnte, dass Emmeline und sie sich in Hogwarts gemeinsam nur Vergnügen würden und drittens konnte Elizabeth so wirklich beruhigt sein, dass der Schutz ihrer Kinder viel besser gewährleistet war. Im Gegensatz zu den langweiligen Tätigkeiten, die sie normalerweise ausführte solange sie über die Akten brühte, war ihre kleine kreative Schaffenspause doch bisher äußerst effektiv gewesen. Ein voller Erfolg sozusagen. Blieb nur noch übrig die Kollegin zu überzeugen, die gerade den Raum betreten hatte.
„Hallo Nathalie“, begrüßte sie die Aurorin ebenfalls und sah zwischen ihr und Alastor hin und her als dieser ihr den Vorschlag unterbreitete. Wenn sie nun auch noch zustimmen würde, könnte das wirklich was werden. Dorcas hatte nicht das Gefühl, dass Henry Potter viel an diesem Vorschlag zu rütteln hatte, sofern sich schon einige zusammengesetzt hatten und dieses System entwickelten. Immerhin zeugte das doch davon, dass sich alles Gedanken darüber machten, wie man die Arbeit effizienter gestalten konnte und somit die Schüler in Hogwarts besser schützte und nichts anderes war das Ziel. Die übrigen Auroren würden ohnehin mit dem Papierkram klar kommen und zur Not konnte man sich sicherlich noch etwas dieser langweiligeren Arbeit mit nach Hogwarts nehmen, sofern man sich nicht komplett die Nächte um die Ohren schlagen wollte, weil man alles zu beobachten hatte …
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Fr Feb 12 2010, 11:01

Nathalie hatte nichts von der vorherigen Diskussion mitbekommen, weswegen sie allein anhand der Zusammenfassung von Alastor ihre Meinung bilden musste. Warum diese Idee im Raum stand konnte sich Nathalie nicht erklären, doch sie vermutete, dass die Idee berechtigte Gründe hatte. „Ich denke, dass das gar keine schlechte Idee wäre, allerdings müssen wir wirklich aufpassen, dass uns kein Fehler beim Wechsel unterläuft. Wenn noch mal jemand etwas wagen sollte, dann wird er wohl oder übel herausfinden, dass wir alle vier Wochen einen Wechsel vornehmen und vielleicht die Zeit, in der gewechselt wird, ausnutzt. Auch sollten wir aufpassen, dass keiner die Identität des Nächsten übernimmt und sich an die Stelle begibt, ohne dass der Vorherige das bemerkt. Wenn diese Schwachstellen nicht mehr existieren, dann denke ich, dass das wirklich eine sehr gute Idee ist.“

Langsam bewegte sich Nathalie zu dem Tisch und setzte sich zu den Anderen. Ihre Laune hatte sich wieder etwas gebessert und auch ihre Konzentration war fast vollständig zurückgekehrt. Sie überlegte, was wohl der Grund für diese Idee war und dachte dabei sowohl an die Tochter von Alastor und die Kinder von Elizabeth, doch sie konnte es sich einfach nicht vorstellen, dass die beiden für die Idee zuständig waren. Wahrscheinlich hatte es einen anderen Anlass gegeben, aus dem dann die Idee entstanden war, doch welcher das war, konnte sich Nathalie nicht denken.
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   So Feb 21 2010, 14:25

„Hallo, Nathalie!“ grüßte auch Elizabeth die hinzutretende Aurorin und lächelte ihr freundlich zu. Sie mochte die junge Frau eigentlich ganz gerne, aber sie standen sich nicht allzu nahe. Es hatte sich einfach nie die Zeit für ein Gespräch geboten und wahrscheinlich hätten sie auch nicht viel mit einander zu bereden – Elizabeth bezweifelt, dass die Aurorin sich sehr für Geschichten aus ihrem Familienleben oder aus ihrem erst vor kurzem zum zweiten Mal beendeten Studentenleben interessierte. Aber vielleicht täuschte sie sich da auch, wer wusste das schon? Und Elizabeth hatte ja auch noch anderes zu sagen, vor allem ihre Mienung kundzugeben, was sie auch gerne und häufig tat.

Die Sekreätrin runzelte die Stirn, als Nathalie den Einwand einbrachte, jemand könnte die Zeit des Wechsels auszunutzen, um die Identität eines Auroren anzunehmen und sich nach Hogwarts zu schmuggeln. So sehr sie auch um ihre Kinder besorgt war, diese Idee hielt sie für ein wenig weit hergeholt.

„Aber Nathalie, denken Sie wirklich, jemand würde einen derartigen Aufwand betreiben, um Kindern nachstellen zu können? Das scheint mir unverhältnismäßig aufwendig zu sein…“

Oder ging es vielleicht gar nicht um die Kinder an sich? Ging es darum, Macht zu beweisen? Zu zeigen, dass auch Hogwarts verwundbar war und damit den Eltern Angst einzujagen? Nein. Elizabeth schüttelte den Kopf. Das klang doch zu sehr nach Verschwörungstheorie. Bald würde sie noch behaupten, die Hauselfen würden sich zusammenrotten, um ihre Herren und Meister aufzufressen. Einfach lächerlich. Hirngespinste.
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Dorcas Meadowes
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Di März 02 2010, 18:44

Dorcas seufzte. Ihr waren sie alle schon zu vorsichtig. Sie selbst glaubte noch gar nicht daran, dass man wieder auf einen Schüler oder eine Schülerin losgehen würde. Gut, die Erwachsenen würden sich aber auch allgemein mehr Sorgen machen, vor allem diejenigen, die auch noch Kinder in Hogwarts hatten. „Ich glaube nicht, dass jemand die Identität des nächsten annehmen wird und wenn wir in unregelmäßigen Abständen wechseln, dann ist das überhaupt kein Problem. Ich mein, es wird ja niemand auch nur vermuten können, wer denn nun als nächstes den Posten in Hogwarts übernimmt. Es reicht ja auch, wenn derjenige am Vortag von seiner Versetzung erfährt, dann ist die Gefahr, dass etwas nach außen dringt auch wieder geringer.“ So schätzte zumindest Dorcas die Situation ein. Und bisher lag sie selten mit Vermutungen falsch, das musste man der kühlen Aurorin lassen. Sie dachte in der Hinsicht eher rational. Was wenn es nur ein einmaliges Ereignis war? Vielleicht war auch einfach nur jemanden ein Fehler unterlaufen und so schnell würde es keinen weiteren Mord in der Umgebung von Hogwarts geben. Dann war die ganze Mühe ohnehin umsonst gewesen. „Wie sieht das denn jetzt aus?“ wollte die junge Frau wissen. „Soll ich mich heute noch auf den Weg machen und Emmeline in Hogwarts unterstützen? Und dann noch gemeinsam einen Monat mit ihr dort bleiben, bis wieder gewechselt wird?“ Dorcas wollte so schnell wie möglich reagieren, wenn es schon für notwendig erachtet wurde, das System zu verändern.
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Mi März 17 2010, 16:19

Alastor Moody, Auror


Alastor hielt es auch für ziemlich unwahrscheinlich, dass es jemand fertigbringen würde, die Identität desjenigen anzunehmen, der einen der Auroren in Hogwarts ablösen würde. "Dieser Identitätstausch wäre kaum durchzuführen, insbesondere wenn wir, wie Dorcas vorschlägt, erst kurzfristig bekannt geben, wer als Nächstes nach Hogwarts geht", sagte er. "Ganz besonders in dem Fall, wenn die Ablösung nach Hogwarts geht, solange der vorgänger noch dort ist, und dieser erst dann Hogwarts wieder verlässt. Immerhin kennen wir uns gegenseitig, und ich glaube nicht, dass irgendeiner von uns auf einen doppelgänger hereinfallen würde." Auf Dorcas´Frage überlegte Alastor einen Moment. So wirklich glaubte er nicht, dass irgend jemand es wirklich auf das verstorbene Mädchen, oder überhaupt auf eine schülerin, abgesehen hatte. Vermutlich war die kleine Oates einfach zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Aber man konnte nie wissen. Zuviel Vorsicht war immer noch besser als zuwenig. "Nun gut", erwiderte er dann. "Machen Sie sich also auf den Weg, Dorcas. Besonders viel liegt hier im Moment ohnehin nicht an."
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Do März 18 2010, 14:16

Nathalie kam ihre eigener Einwand mit jeder Minute dümmer vor. Anstatt der Idee zuzustimmen, und die Idee war eigentlich wirklich gut, hatte sie Einwände geäußert, die einfach unüberlegt waren. Als Dorcas nun fragte, ob sie sich auf den Weg machen sollte, nickte Nathalie nur stumm, da Alastor ihr zuvor kam und Dorcas sagte, dass sie sich auf den Weg machen könne. Dorcas war die Jüngste und zugleich die Frischeste, wie es Nathalie schien, weswegen sie es ihr gönnte nach Hogsmead zu gehen. Zwar hätte es Nathalie auch interessant gefunden dort zu sein, aber sie war auch an der Aufklärung des Falls interessiert, weswegen sie sich wieder von diesem Gedanken abbrachte.

Nathalie sah sich in dem Raum um und ließ ihre Gedanken etwas kreisen, während sie darauf hoffte, dass jemand etwas sagte. Schließlich war sie es selber, die die Stille durchbrach. „Haben sie ansonsten noch etwas zu dem Fall besprochen? Irgendeine Idee, worauf wir uns konzentrieren sollten.?“ Nathalie dachte wieder an ihre bisherige Arbeit, die anscheinend nichts als Zeitverschwendung gewesen war. „Ich bin vorhin nur noch ein paar Male die Möglichkeiten des Tatherganges durchgegangen. Das bringt keine wirkliche Aufklärung. Es ist einfach viel zu viel unklar oder sehen sie das anders?“ Nathalie war neugierig, weswegen sie ihren Blick durch die Gesichter der Anwesenden schweifen ließ.
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Sa März 20 2010, 23:22

Elizabeth sah gespannt zwischen Alastor und Dorcas hin und her, während diese sich über die weitere Vorgehensweise berieten und zu dem Schluss kamen, dass Dorcas sich sobald wie möglich auf den Weg zu ihrer Kollegin in Hogwarts machen sollte. In der Zwischenzeit würde man, so hatte Lizzie es zumindest verstanden, den ‚Schichtwechsel‘ der Auroren organisieren. Es hörte sich nach einer Arbeit an, an der sie sich höchstwahrscheinlich beteiligen musste, immerhin war sie die Sekretärin des obersten Auroren hier.

Sie wandte ihren Kopf zu Nathalie, die anscheinend über den Fall an sich sprechen wollte, und fragte sich, wie lange die Auroren sie noch unter sich dulden würden, bis ihnen auffiel, dass sie bei einer aktuellen Ermittlungsbesprechung eigentlich nichts zu suchen hatte. Nun, sie würde die drei gewiss nicht darauf hinweisen, aber irgendwann würde es ihnen vermutlich von selbst einfallen.
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   So März 21 2010, 13:22

Normalerweise war Dorcas immer die Ruhe selbst. Sie kalkulierte lieber und versuchte Emotionen so gut es ging zu verstecken, doch gerade in diesem Moment überkam sie die Freude. „Danke Alastor“ brachte sie hervor und erhob sich so schnell vom Stuhl, dass dieser zurückflog und sie ihre Teetasse gleich umgoss. Die Freude darüber ihre beste Freundin endlich wieder zu sehen überwog einfach.
Dorcas wurde gleich rot, solche Missgeschicke kamen bei ihr schließlich nicht allzu oft vor. Sie zückte den Zauberstab, reinigte die Sauerei und entschuldigte sich bei den Anwesenden für ihre Eile. Den Stuhl stellte sie gerade noch an den Tisch und schnappte sich den Brief. Kurze Zeit später war sie vor sich hin grinsend verschwunden.

Die Aurorin hatte noch schnell die nötigsten Sachen aus ihrem Büro geholt und war dann sofort nach Hause verschwunden um sich ein paar Sachen zusammen zu suchen, die sie in Hogwarts gebrauchen würde. Sie hatte nicht unbedingt eine Ahnung, wie lange sie dort verweilen würde. Aber sie freute sich jetzt schon auf ihren Aufenthalt dort. Kurz hatte sie noch überlegt, ob sie Emmeline eine Eule schicken sollte, hatte sich dann aber doch dagegen entschieden. Sie würde ohnehin vor der Eule in Hogwarts sein und musste so nur noch Emmeline suchen. Dorcas machte sich schnell auf den Weg.

tbc: Eulerei
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Sa Apr 03 2010, 00:47

Elizabeth zog kühl eine Augenbraue hoch, als Dorcas beinahe aufsprang, ihren Stuhl zurückstieß und ihren Kaffee dabei gleichmäßig über den Tisch des Aufenthaltsraumes verteilte – und das nur, weil ihr Vorschlag angenommen worden war und sie nun nach Hogwarts gehen durfte. Wenn sie schon darauf mit einer so kindlichen Freude und Überschwang reagierte, wie würde sie da erst sein, wenn sie tatsächlich mit ihrer Freundin zusammen war? Leicht schüttelte die junge Frau den Kopf. Wenn das Verhalten der beiden Aurorinnen auch in Hogwarts so kopflos aussehen würde, nur weil sie sich freuten, einander wiederzusehen, dann wäre es vielleicht besser gewesen, jemand anderen nach Hogwarts zu schicken – jemanden, der die derzeit dort stationierte Aurorin, Emmeline Vance, überhaupt nicht kannte.

„Diese jungen Leute…“ murmelte Elizabeth missbilligend und übersah dabei völlig, dass sie selbst nur ungefähr zehn Jahre älter war als Dorcas. Und sie war sich sicher, sich niemals so albern verhalten zu haben…
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Do Apr 29 2010, 20:48

Alastor Moody, Auror


Alastor konnte sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen, als er sah, wie schnell Dorcas aufbruchsbereit war. Natürlich war ihm nicht entgangen, wie sehr Dorxcas Emmaline vermisste.

Als Nathalie schließlich fragte, ob sonst noch etwas zu dem Fall besprochen worden war, wurde seine Miene sogleich wieder ernster. "Nichts, was uns auch nur im Geringsten weiterbringt", knurrte er. "Wir haben nach wie vor keine Anhaltspunkte. Das Einzige, was wir bisher sagen können, ist, dass das Mädchen vermutlich nicht gezielt umgebracht worden ist, sondern eher ein Zufallsopfer war. Sie war wahrscheinlich schlicht und einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Sie hatte wohl irgend etwas gesehen oder gehört, was nicht für sie bestimmt war. Nur was es war, wissen wir genauso wenig wie vorher. Aber ich werde den Gedanken nicht los, dass dieses merkwürdige Zeichen am Himmel irgend etwas damit zu tun hat."
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Sa Mai 01 2010, 11:26

Nathalie hatte den Kopf gerade von Dorcas abgewandt, als diese den Inhalt ihrer Teetasse in ihrem Eifer über den Tisch kippte. Sie wurde rot, machte jedoch den eigenen Fehler direkt rückgängig, indem sie die Sauerei entfernte. Auf Nathalies Gesicht zeichnete sich in diesem Moment ein kleines Lächeln ab, immerhin war sie auch einmal so energiegeladen gewesen. ‚Das war einmal.’ Nun antwortete Alastor auf ihre Frage und sie wandte sich ihm wieder zu. Er war, was den Fall anging, wohl nicht sonderlich begeistert von den bisherigen Anhaltspunkten und Nathalie konnte das nachvollziehen. Es war wirklich nicht viel zu machen, dennoch hörte sie Alastors kurzer Zusammenfassung aufmerksam zu. Nathalie überlegte kurz, ehe sie dann das Wort ergriff.

„Das heißt dann, dass wir nach mindestens zwei Leuten suchen, die zu diesem Zeitpunkt in der Nähe waren. Ansonsten hätte sie wohl nichts ‚falsches’ gehört haben können. Aber es ist schon seltsam. Wer würde sich mitten in Hogsmeade über etwas so ‚Wichtiges’ unterhalten, wenn man eigentlich damit rechnen muss, dass irgendwann jemand vorbeikommt? Naja, vielleicht ist das auch zu viel der Vermutung. Wir können nichts feststellen und beweisen, aber es wäre wahrscheinlich schon wichtig zu wissen, was genau es mit der Wolkenfärbung auf sich hatte. Wahrscheinlich ein Zauber und dabei glaube ich auch, dass die Anwendung der Magie erst nach dem Tod erfolgte, denn am helligten Tage so offensichtlich Magie anzuwenden, wie dieser Zauberer es getan haben, würde eigentlich das Ansammeln einer Menschenmenge zur Folge haben und genau das schienen diese Personen nicht zu brauchen, sonst wäre das Mädchen jetzt nicht tot. Wenn wir also davon ausgehen, dass das Zeichen erst nach dem Tod erfolgte, dann wird es etwas mit dem Tod zu tun haben, und welchen Zauber wendetet man an, nachdem man jemanden umgebracht hat?“

Nathalies Gedanken wanderten zu dem Gebilde und versuchte in ihrem Kopf verschiedene Zauber durchzugehen, doch sie beendete das ganze schließlich und wandte sich wieder Alastor zu. Dabei fiel ihr auf, dass Elizabeth immer noch im Raum war, was an sich nicht schlimm war, wenn Nathalie nicht gewusst hätte, dass sie eigentlich gar nichts mit dem Fall zu tun hatte. „Was halten sie von dem Fall Elizabeth?“ Sie sah gespannt zu der Frau hin, wobei sie hoffte, dass sie damit keinen Fehler gemacht hatte.
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Di Mai 11 2010, 11:27

Elizabeth knirschte mit den Zähnen, als Moody eingestand, dass sie im Grunde genommen gar nichts hatten. Keinen Verdacht, keine Hinweise, ja noch nicht einmal valide Vermutungen. Wofür wurden diese Auroren eigentlich bezahlt, wenn sie noch nicht einmal den Mord an einem kleinen Mädchen aufklären konnten?! Und mit Matthew war ja im Moment auch nichts anzufangen, der geiferte seiner Quidditch-WM hinterher. Als ob es im Moment nichts Wichtigeres gäbe!

Aber die junge Frau riss sich zusammen. Sie war schließlich keine Aurorin und wurde in einem Gespräch wie diesem nur geduldet, da konnte sie es nicht riskieren, sich durch üebrmäßige Kritik unbeliebt zu machen.

Nathalie jedoch überraschte sie angenehm, indem sie sie um ihre Meinung bat und sie nicht als „nur die Sekretärin vom Chef“ abtat.

„Wenn Sie mich fragen, es ist noch nicht einmal notwendigerweise gegeben, dass das Kind zwei Menschen bei einem Gespräch belauscht hat. Wie Alastor sagte, sie hat etwas gehört oder gesehen, was nicht für sie bestimmt war. Es könnte sich also auch um einen Einzeltäter handeln, der etwas getan hat, was sie nicht hätte sehen dürfen…“

Sie legte den Kopf in ihre Hände und runzelte die Stirn. Eine Wolkenverfärbung im Himmel? Davon hatte sie noch nichts gehört…

„Was war das denn für eine Wolkenfarbe?“ erkundigte sie sich.
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Mi Mai 12 2010, 16:22

Alastor Moody, Auror


Offenbar hatte sich dioese merkwürdige Wolkenfärbung, die über dem Tatort gesehen worden war, noch nicht allgemein herumgesprochen. Alastor hatte es im Grunde genommen nicht anders erwartet, denn angesichts dessen, dass ein junger Mensch ermordet worden war und eine weitere Schülerin noch immer mit einem Nervenzusammenbruch im St. Mungo´s behandelt wurde, war die Sichtung dieses Himmelsphämomens natürlich zweitrangig, zumal ein Zusammenhang noch nicht einmal beweisbar war. "Etwas Vergleichbares haben wir noch nirgendwo gesehen", begann Alastor dieses Phänomen zu beschreiben. "Wenn es denn wirklich eine Wolke war, dann war es die merkwürdigste Wolke, die ich je gesehen habe. Sie war grün. Und ihre Form würde ich am Ehesten mit einem Schädel vergleichen. Einem Schädel, aus dessen Mund eine Schlange herauskommt. Und diese Wolke war genau über dem Tatort zu sehen."
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Sa Mai 15 2010, 02:16

Eine grüne Wolke in Form eines Schädels, aus dem eine Schlange kam. Das klang ja fast schon zu sehr nach einem üblen Klischee… Ob der Täter zu viele Schauerromane las? Davon abgesehen, dass die Totenschädel-Schlange-Idee nicht gerade die originellste Erfindung war, erinnerte sie die Beschreibung der seltsamen Wolke doch frappierend an die Wahrzeichen ihres eigenen Hauses, des Hauses Slytherin. Wunderbar. Als ob das Haus der Schlange nicht schon genügend mit Vorurteilen zu kämpfen hatte. Als ob in diesem Haus nur Schwarzmagier ausgebildet würden!

Dennoch sollte sie ihre Assoziation vermutlich öffentlich machen, denn wenn der Mord tatsächlich mit einem ehemaligen Slytherin zu tun haben – dass ein Schüler beteiligt sein sollte, konnte sie sich beim besten Willen nicht vorstellen – dann mussten die Auroren diese Möglichkeit in Betracht ziehen.

„Klingt nach einem fanatischen Anhänger Salzar Slytherins, nicht wahr? Das Kind war ein – eine Muggelgeborene, nicht wahr?“
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BeitragThema: Re: Aufenthaltsraum in der Aurorenzentrale   Mo Jun 07 2010, 17:56

Nathalie wusste, dass eine, einem Chef untergeordnete Person, meistens mehrere Dinge aufschnappen konnte und sich zu diesen ihre Meinung bildete. Dennoch schien sie nichts von der Wolkenfärbung zu wissen, was hieß, dass sie nichts von den genaueren Details wusste, was zwar in diesem Fall nicht wirklich viel hieß, aber Nathalie trotzdem interessierte. ‚Ihre Meinung dazu ist interessant. Es ist wirklich gut die Ansicht einer etwas Außenstehenden Person zu hören, das lässt ein etwas anderes Licht auf die Sache scheinen.’ Nachdem Alastor das Zeichen beschrieben hatte, äußerte Elizabeth ihre Vermutung. „Ein Anhänger Salazar Slytherins? Ziehen sie auch ehemalige Schüler als Verdächtige in Betracht? Das wäre eine interessante Vermutung, die allerdings immer noch zu viel Spielraum lässt. Trotzdem haben sie recht, es scheint wirklich etwas mehr als ein Zufall zu sein, dass eine Muggelgeborene umgebracht worden ist und gleich danach dieses Zeichen am Himmel ist. Mich würde allerdings die Entstehung dieses Zeichens mehr interessieren. Wurde es schon einmal in der Art irgendwo gesehen?“ Die Frage galt eher Alastor, doch vielleicht hatte Elizabeth auch etwas aufgeschnappt.

Out: Sollte die Frage wegen dem Zeichen doof sein, entschuldigt meine Dummheit, aber irgendwie weiß man doch recht wenig über den Zauber.
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