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 Küche

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Nathaniel Farquhar



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BeitragThema: Küche   Do Aug 26 2010, 19:30

cf: Schlafzimmer

Nathaniel war schon fast zur Küchentür und hatte sich nicht weiter um die Möbel gekümmert, die an der Decke hingen, er nahm sie einfach als ganz selbstverständlich hin, sodass ihm auch gar nicht so recht klar werden wollte, was Damin eigentlich meinte, als er von Punkkatze redete. Er war kein Punk, jedenfalls glaubte er das und wenn er so an sich runtersah, fand er sich auch relativ unpunktig. Dementsprechen war seine Katze eigentlich auch ziemlich normal. Eigentlich. Er folgte dem Blick des anderen und zuckte zusammen. „Oh scheiße, Katze!“ Er vermied es, Panik zu haben, aber so leicht war es nicht, immerhin hatte er seine Katze gern, auch wenn sie nur ein Tier war, war sie doch das einzige Lebewesen, das sich länger als eine Nacht hier aufhielt. Und kein Schimmelpilz war. „Du hast meine Katze verhext“, brachte er heraus, als er vom Tier wieder zurück zu seinem attraktiven Gast sah und verschränkte kurz die Arme, bis ihm einfiel, dass sie ja ohnehin nichts dagegen tun konnten. Das arme Tier. Wenn sie nur ihre Zauberstäbe hätten, wäre es ja kein Problem, Katze zu helfen, aber ohne war es nahezu unmöglich. Das, was die Katze befallen hatte, war ja kein Pilz oder sonst irgendetwas, sondern ein Verwandlungszauber aus der dritten Klasse. Und dafür brauchte man einen Zauberstab, auch für die Schadensbegrenzung. Zu blöd, wenn man immer noch keine Ahnung hatte, wo die gesuchten Gegenstände versteckt waren. Vielleicht half es, sich gleich wieder zu betrinken, dann dachte er immerhin wie ein Besoffener, aber Nate bezweifelte, dass es wirklich so half, wie er es sich für einen Moment ausmalte. So etwas half vermutlich mit Alkohol nicht. Rückführungen waren ja die eine Sache, aber sich abschießen, nur um sich zu erinnern war die falsche Methode, weil er ja wusste, was die Menge an Flüssigem mit ihm anstellte, die er gestern ohne Rücksicht auf Verluste heruntergestürzt hatte. Nein, besser blieben sie bei der normalen Methode. Suchen. Wo auch immer es am besten war, anzufangen, bei ihm etwas wiederzufinden war ja genau so leicht, wie einen Zauberstab in seiner Wohnung zu finden. Er runzelte die Stirn. So viel zu Nüchternheit. Klar denken war also immer noch nicht so ratsam, also brauchten sie erst einmal etwas anderes.

„Meine Küche ist auch nicht sonderlich aufgeräumt, ich hab's nicht so mit diesen Haushaltszaubern, du weißt schon...“ Er öffnete die Tür zur Küche mit einem letzten Blick auf die Katze und machte eine einladende Geste mit der Hand. Sich kurz das Grinsen zu verkneifen war nicht so leicht, aber er schaffte es, nicht allzu lüstern dreinzuschauen, als er sich auf einen Stuhl setzte, bevor ihm einfiel, dass er ja ein Frühstück versprochen hatte, also stand er wieder auf und warf einen Blick in den Kühlschrank. Keine gute Idee. Es sah nicht so schlimm als wie manchmal, aber viel essbares hatte er auch nicht da, was daran lag, dass er meistens ja sowieso irgendwo anders aß, sich beim Bäcker ein Brötchen holte, das schon belegt war oder einfach verzichtete, irgendwoher musste man seine Figur ja haben. Trotzdem fand er noch ein bisschen Käse und Marmelade, die er auf den Tisch stellte, bevor er das Brot begutachtete und ebenfalls auf den Tisch beförderte. „Ich hab nicht mehr, aber das sollte ja auch erst mal reichen. Sonst muss einer von uns halt noch mal los und was vom Bäcker um die Ecke besorgen, da gibt es auch belegte Brötchen oder Brot, das keine Woche alt ist. Aber eine Woche geht ja noch...“ Er setzte seine Suche fort, um auch bald Messer, Brettchen und Tassen hervorzuzaubern und das ganz ohne Magie, denn die Stäbe waren ja immer noch nicht aufgetaucht und da Nathaniel keinen Schimmer hatte, wo er suchen sollte, ließ er es gleich bleiben. Mit geübten Handgriffen setzte er Kaffee auf, nach Muggelart, was ihm sowieso mehr Spaß machte und lehnte sich an die Küchenzeile. Wenn es in seinem Haushalt etwas gab, dann Kaffee. Etwas anderes trank er selten und es war ein Wunder, dass er von der Menge Koffein, die er im Laufe des Tages so zu sich nahm, noch klar denken konnte oder am Abend schlafen. Noch ging es aber ganz gut und er redete sich erfolgreich ein, dass Kaffee bestimmt nicht so ungesund war wie sein Ruf. Das letzte, was er hervorholte, waren zwei Aspirin und zwei Gläser, die er mit Wasser füllte, von denen er eins Damin reichte, bevor er die Tablette ins Wasser warf, einen Moment wartete und dann in der Hoffnung, seine Kopfschmerzen ins Jenseits zu befördern, das Glas leerte. Nun hieß es nur noch auf das braune Gebräu warten und der Tag konnte starten. „Muss ich eigentlich arbeiten?“, fragte er sich laut und warf Damin einen Blick zu. Der würde die Antwort auch nicht wissen, aber wenn er nicht arbeiten musste, dann hatte er Zeit. Und Zeit haben bedeutete, dass er wieder ins Bett zurück gehen konnte, im besten Fall nicht alleine. Und wenn er arbeiten musste? Er hatte sich nicht nur die Erinnerung an die letzte Nacht, sondern auch an den vorangehenden Tag versoffen. Er zuckte mit den Schultern. Bis jetzt vermisste ihn anscheinend noch niemand, eine Eule war nicht gekommen, also war wohl alles in bester Ordnung.

Nach einer halben Ewigkeit war auch der Kaffee durchgelaufen, er stieß sich vom Schrank ab und ging mit der Kanne an den Tisch zurück. „Willst du?“, fragte er umsichtig, bevor er ihnen beiden doch etwas einschenkte und sich setzte, weil sein Magen nun langsam, aber sicher mit beständig nervigen Geräuschen nach Nahrung verlangte. Er schmierte sich ein Marmeladenbrot und trank einen großzügigen Schluck viel zu heißen Kaffees, was ihn husten ließ, aber immerhin kam nun das Leben in ihn zurück und der Tag konnte so beginnen, wie er es immer tat. Ein bisschen unkomplizierter, wenn man von den Dingen an der Flurdecke absah und dem Mann, der ihm Gesellschaft leistete, was schon selten genug war, aber immerhin besser als die Minuten zuvor, in denen er froh gewesen sein konnte, überhaupt zu wissen, wer er war und was er hier machte. Ein wenig Normalität war ganz angenehm und er lehnte sich zufrieden zurück, als er kaute, den Blick auf seinen Besucher gerichtet, ihn aber nur halb wahrnehmend, denn ein bisschen schaute er durch ihn hindurch, weil es immer noch schwer war, klar zu sehen, was aber auch an den Kopfschmerzen liegen konnten, die ja hoffentlich bald der Vergangenheit angehörten, wie auch die letzte Nacht. Nate hörte sich seufzen und war irritiert, weil das normalerweise kein Gedanke war, der ihn seufzten ließ. Naja, aber im Gegenzug hatte er auch nichts gegen eine Verlängerung, solange es nur bei Nächten blieb. Ihm fiel wieder einmal auf, dass er nichts, oder fast nichts, über Damin wusste. Das musste er ändern. „Was machst du eigentlich? Ich meine, falls du es gestern schon mal erwähnt hast, tut's mir Leid, dass ich nichts mehr weiß, aber ich glaube, da geht es uns ja beiden ähnlich. Was machst du so, wie alt bist du, wo wohnst du, das Übliche?“, fragte er, neugierig, wie er eben war und er wusste ja, dass sie sich vielleicht nie wieder sahen, also warum sollte es stören, wenn er einfach drauflos fragte? Im Moment wollte er einfach etwas über den anderen wissen, der selbst verkatert noch reizvoll war und er war ein bisschen traurig, nicht mehr zu wissen, was vor dem Aufwachen passiert war zwischen ihnen beiden.
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Damin Selwyn



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BeitragThema: Re: Küche   Sa Sep 04 2010, 19:15

Na dann hatte die Katze eben grünen Pelz und schwebte in ihrem Körbchen an der Decke. Das war doch nicht weiter schlimm, befand Damin, jedenfalls dann nicht, wenn man bedachte, was andere Menschen mit ihren Viechern anstellten. Das Pelztier empfand doch zumindest keine Schmerzen und mit der eingeschränkten Bewegungsfreiheit würde es auch zurecht kommen, schließlich taten Katzen ja sowieso den lieben langen Tag nichts anderes als zu schlafen und dafür brauchte man ja nicht viel Platz. Außerdem war so ein Vieh ja auch nicht sehr groß, von daher war viel Platz hier auch sehr relativ zu sehen. Wenn hier jemand arm dran war, dann Nate und natürlich Damin selbst. Immerhin hatten sie an den Nachwirkungen des vergangenen Abends zu leiden, zumindest an dem Teil davon der daran Schuld war, dass sie nun Kopfschmerzen hatten. Aber zum Glück war ja die Kur in Form von Aspirin und Kaffee nicht mehr weit, denn in diesem Moment öffnete Nate die Tür in die Küche. Er trat ein und musste lächeln, als er sich in dem Raum umsah. Sie passte zum Rest der Wohnung, zumindest zu dem Teil, an den er sich erinnerte oder den er heute schon gesehen hatte. Der 23 Jährige lehnte sich an die Wand direkt neben der Tür und verschränkte dabei die Arme vor der Brust um anschließend Nate zu beobachten, wie er seinen Kopf in den Kühlschrank stecke um etwas essbares aufzutreiben. Wirklich rührend diese Bemühungen, allerdings war Damin gar nicht so recht danach zu Mute etwas zu essen, denn er hatte das Gefühl, dass ihm das momentan sowieso nur auf den Magen schlagen würde. Warum er den „Gastgeber“ allerdings trotzdem weitersuchen ließ hatte ganz andere Gründe, die man wohl unter „netter Rückansicht“ zusammenfassen konnte. Dass Nates Ausbeute an essbaren und frühstückstauglichen Lebensmittel rar ausfiel war Damin mehr oder weniger egal, schließlich hatte er auch nicht vor ordentlich reinzuhauen. Der Klang der Kaffeemaschine hingegen war das angenehmste, das er diesen Morgen gehört hatte und der Geruch des Getränks nachdem er regelrecht süchtig war, ließ ihn beinahe ungeduldig auf die Kaffeemaschine starren. Der erste Gegenstand, der es schaffte, dass die gutaussehende Person, die sich mit Damin in einem Raum befand, unwichtig wurde, allerdings nur für den Bruchteil einer Sekunde. Als ihm Nate nämlich das Glas Wasser für das Aspirin reichte, war es unmöglich ihn auszublenden. Mit einem „Oh Rettung. Danke“ nahm er das Wasser in Empfang. Nun konnte er nur darauf hoffen, dass der Kopfschmerz bald verschwinden würde, denn ohne den ließen sich die wenigen Erinnerungen an letzte Nacht leichter nach Spuren ihrer Zauberstäbe absuchen.

Überrascht blickte Damin Nate an, als dieser fragte, ob er eigentlich arbeiten musste. Woher sollte er das denn bitte wissen? Damin konnte sich doch noch nicht mal daran erinnern, was Nathaniel beruflich machte und von daher nicht einmal erahnen, ob er um diese Zeit in der Arbeit sitzen sollte oder nicht. „Vielleicht?“ stammelte er deshalb nur überfragt, allerdings hatte ihn die Frage dazu aufgerufen selbst einmal darüber nachzugrübeln, ob man ihn heute in der Bar erwartete oder nicht. Nein, irgendwie war er sich sicher, dass er sich für heute frei genommen hatte, um die zahlreichen Überstunden loszuwerden, die sich laut Aussage seines Chefs gar nicht ansammeln durften. Wie er das machen sollte, pünktlich zu gehen, sollte Damins Chef allerdings erklären. Ob die Gäste sich darüber freuen würden, von einem Barkeeper aus dem Lokal geschmissen zu werden? Als Barkeeper hatte man komische Arbeitszeiten, allerdings war es ausgeschlossen am Vormittag arbeiten zu müssen, von daher, selbst wenn er nicht frei hätte, hätte er noch etwas Zeit sich eine Lösung dafür zu überlegen, wie man mit brummenden Schädel freundlich Cocktails servierte. „Ich hoffe nicht, dass du gerade irgendwo vermisst wirst“ versicherte Damin und stellte das leere Glas auf dem Tisch ab um sich wenig später zu setzen. Wenn Nate ihn rauswerfen hätte wollen, dann wäre das schon passiert, also durfte er wohl davon ausgehen, dass ihm eine Tasse Kaffee vergönnt war und diese schenkte Nate auch wenig später ein. „Was für eine Frage. Koffein ist mein zweiter Vorname“ antwortete er. Die Frage ob er eine Tasse wollte, war absurd in Damins Augen, aber wie sollte Nate das wissen? Sie kannten sich doch erst seit gestern, und es was unwahrscheinlich, dass sie bei ihrem ersten Gespräch angefangen hatten den anderen über dessen bevorzugtes Frühstücksgetränk auszufragen. Und überhaupt mussten sie sowieso weniger geredet haben, denn wenn man Alkohol in sich hinein schüttete konnte man zwar lächerliche Aktionen durchziehen, aber Reden konnte man noch lange nicht dabei. Der Verdacht lag also nahe, dass sie sich so gut wie gar nichts erzählt hatten und irgendwie war das auch gut so, schließlich waren sie keine zwei rührseelig Verliebten, die ohne den anderen nicht mehr leben konnten, sondern bloß zwei Kerle, die Spaß gehabt hatten und sich dann vermutlich nie mehr sehen würden.

Nun kam dann wohl das Gespräch das höflichkeitshalber geführt wurde, oder auch deswegen, weil man nicht gänzlich ahnungslos über die Person bleiben wollte, neben der man aufgewacht war. Aber immerhin war es ein leichtes die Fragen zu beantworten. So viel getrunken, dass er nicht mehr wusste, wer er war, hatte er dann doch nicht. „Ich bin Barkeeper in der Bar von gestern und meine Wohnung ist genau darüber. Eigentlich sollte beides eine Übergangslösung sein, aber ich hab mich damit nun mal angefreundet und nun geb ich die Rumpelkammer und die Arbeit nicht mehr her“ er grinste, denn er erzählte diesen Teil seines Lebens sehr gerne, denn all das hatte er sich selbst erarbeitet ohne die Hilfe seiner Familie. „Ich bin 23 Jahre alt“ fügte er schnell noch an, weil Nate ja auch danach gefragt hatte „Aber nun bist du dran. Wo vermisst man dich heute, ich meine wo arbeitest du?“ Er nahm einen Schluck des schwarzen Kaffees und ob er es sich nun einbildete oder nicht, aber sofort fühlte er sich besser. Aber etwas Zucker fehlte, doch der war ja schnell gefunden, fehlte nur das richtige Werkzeug um umzurühren. „Hast du vielleicht einen Löffel? Ach ich steh schnell selbst auf“ Nate musste sich nicht solche Umstände für ihn machen, wo er doch sowieso gleich wieder weg war, sobald sich der Verbleib seines Zauberstabes geklärt hatte. Wo hatte Nate noch gleich das Besteck hergenommen? Auf gut Glück zog Damin die Schublade auf, von der er sich einbildete, dass daraus die Messer gekommen waren, die Nate aufgedeckt hatte. Ein Blick hinein zeigte, dass er die Besteckschublade gefunden hatte, allerdings mit ihr auch ihre Zauberstäbe die in einem Fach gemeinsam mit einem Küchenmesser lagen. Es mochte verrückt klingen anhand dieser Tatsachen zu dem Schluss zu kommen, dass alles Sinn machte, aber dem war komischerweise so. Bruchstücke der letzten Nacht kehrten zurück und Damin konnte sich daran erinnern, dass er selbst es gewesen war, der die Zauberstäbe dort hinein gelegt hatte, weil er nicht wollte, dass sie die magischen Utensilien verloren und da die Besteckschublade in seinen Augen das erste gewesen war, das man am Morgen aufmachte, hatte er sie für einen sicheren Ort befunden. Ob Nate es so gut finden würde zu hören, wer daran schuld war, dass sie das Desaster im Flur nicht gleich rückgängig machen hatten können? Wohl eher nicht „Das gehört dann wohl dir“ er nahm den Zauberstab, der neben dem seinen gelegen hatte und hielt ihn Nate hin um anschließend seinen eigenen wieder in der Hand halten zu können. „Sieht so aus als könnten wir alles rückgängig machen“
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