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 Der See

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Taylor
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Aug 03 2009, 22:09

Taylor Nightstone, 5. Klasse Slytherin

Taylor lächelte James an und antwortete: "Nein, mich interessiert sowas eigentlich nicht. Ich finde solche Leute einfach nur lächerlich, die total drauf achten wer reinblütig ist oder nicht". Sie bückte sich und hob ihr Buch auf. "Hast du deinen Aufsatz für Verteidigung gegen die dunklen Künste schon gemacht?" und deutete dabei auf ihr Buch.
Es schien nicht so als hätte er im Unterricht am Morgen überhaupt darauf geachtet was Professor Black erzählt hatte und nach seinem Duell mit Sev, als er in den Krankenflügel verschwunden war, konnte er auch nicht mehr viel davon mitbekommen haben. "Du hast ja nicht viel vom Unterricht mitbekommen. Wenn du willst helf ich dir". Sie lächelte wieder.
Auch wenn sie anders war als die anderen Slytherins, so übertrieben hilfsbereit war sie noch nie gewesen. Aber der erste Eindruck ist entscheidend und sie wollte nicht, dass James schlecht über sie denkt. Früher war ihr die Meinung anderer Leute egal gewesen, aber dieses Jahr wollte sie sich ändern. Das mit der ungewöhnlichen Slytherin entsprach auch nicht ganz der Wahrheit, da sie vor ein paar Wochen genauso war, wenn nicht noch schlimmer.

[OOC: Sorry ich bin grad so unkreativ -.-]

tbc: zeitsprung
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Der See   Do Aug 06 2009, 20:15

[OOC: Zeitsprung]

Thomas hatte heute eine Menge Dinge vor, die normaler Weise nicht zu seinem Schulalltag gehörten. Das lag allerdings einzig und alleine daran, dass heute auch kein normaler Schultag war, sondern Hogsmeade-Wochenende und das bedeutete, dass die Schüler in das kleine Zaubererdorf gehen konnten. Die meisten seiner Klassenkameraden hatten es dabei wohl auf Geschäfte wie den Scherzartikelladen oder den Honigtopf abgesehen, doch Tom hatte vor allem praktische Einkäufe zu erledigen und würde sich dann die Zeit im Dorf vertreiben.

Er mochte es, durch die Gassen zu streifen, ohne irgendetwas bestimmtes vorzuhaben. Man fühlte sich irgendwie frei und konnte den Alltag hinter sich lassen. Bester Laune überquerte Tom die Ländereien und näherte sich Hogsmeade.

tbc: Hogsmeade >> Straßen
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BeitragThema: Re: Der See   Sa Okt 31 2009, 00:12

pp: Große Halle

Ohne auf Mitschüler oder sonstige Menschen, die hier draußen unterwegs waren, zu achten, ging Emrys ruhig, aber zielstrebig auf den See zu, an dessen Ufer er sich entlang bewegen wollte. Schließlich hatte er nicht vor, sich zu lange auf den Ländereien aufzuhalten, aber er hielt auch nichts davon, sinnlos in der Gegend herumzulaufen. Ein Ziel musste man haben, immer.
Während er das Ufer abschritt, ruhte sein Blick nachdenklich auf der Wasseroberfläche, die von einem leichten Wind gekräuselt wurde - was zu kleinen Wellen führten. Sofort dachte an ein Buch, das er erst kürzlich gelesen hatte, über die mathematische Beschreibung ebendieses Phänomens. Ja, so etwas konnte man in der Schulbibliothek von Hogwarts finden, man musste nur wissen, wo. In der Physik verstand man unter einer Welle, ein sowohl räumlich als auch zeitlich veränderliches Feld, wobei jedoch wichtig war, dass es Energie, jedoch keine Materie durch den Raum transportierte. In der Mathematik sprach man aber erst dann von einer Welle, wenn die sie beschreibende Gleichung eine Lösung einer Wellengleichung ist. Tief in seine Gedanken versunken blieb Emrys schließlich neben ein paar Steinen stehen, den Blick immer noch auf das Wasser fixiert.
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BeitragThema: Re: Der See   Sa Okt 31 2009, 21:01

cf: Straße

Wütend war die Slytherin zurück nach Hogwarts gestapft. Wäre sie doch bloß nicht aufgestanden. Der Tag hatte so schön angefangen, warum musste er in einem Desaster enden, wo es doch gerade erst Nachmittag war? Das konnte doch nicht wahr sein. Gut, einen Erfolg pro Tag erzielen reichte vollkommen aus, es waren in der Tat sogar drei, allerdings steigerte es weder ihre Laune, dass sie einen Ballpartner hatte, noch dass sie sich ein Kleid hatte kaufen lassen und schon gar nicht, dass sie ungesagte Zauber gewirkt hatte. Ihr Bruder machte einfach alles kaputt. Wie konnte man nur so idiotisch sein? Cassandra konnte das nicht begreifen.

In Hogwarts angekommen, brachte sie zunächst ihre Tasche zurück in den Schlafsaal. Es musste sie ja nicht jeder hier mit ihrem Ballkleid in der Tasche herumspazieren sehen. Dann erst machte sie sich wieder auf den Weg, ihre Wangen waren immer noch vor Wut gerötet. Was fiel diesem Typen eigentlich ein? Hätte er doch bloß alleine den Spaß gesucht und sie nicht mit nach Hogsmeade geschleppt. Nicht aufregen, mahnte sie sich selbst und rannte einfach los um ihren Ärger zu vergessen. Irgendwann war sie am See angelangt, doch in ihrer Wut achtete sie gerade auf niemanden. Sie kickte ein paar Steine aus dem Weg, nicht darauf achtend, dass noch jemand am See stand. Vermutlich konnte Emrys den Windzug spüren, der in diesem Moment an seinen Beinen entlang ging, bevor der Stein auf der Wasseroberfläche auftraf. Einen zweiten kickte sie versehentlich und ohne es mitzubekommen sogar gegen ihn.
Ja, Cassandra war wirklich wütend und vermutlich sollte ihr jetzt nur jemand unter die Augen treten, der es entweder schaffte ihr den Wind aus den Segeln zu nehmen oder der sonst in irgendeiner Weise mit ihr klar kam.
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BeitragThema: Re: Der See   So Nov 08 2009, 23:15

Den ersten Stein, der gegen seinen Schuh prallte, bemerkte Emrys noch nicht einmal, so vertieft war er in seine Überlegungen, als dann jedoch ein weiterer die Wasseroberfläche traf und das Muster der Wellen veränderte, fand Emrys wieder in die Gegenwart, in die Realität jenseits der Mathematik zurück und hob langsam den Kopf. Wer es wohl war, der seine Konzentration durch etwas so sinnloses wie Steine schießen störte? Wenigstens diese Frage konnte er schnell beantwortet, stapfte doch gerade seine Klassenkameradin und Ballpartnerin Cassandra Jugson auf ihn zu.
Mit erhobenen Augenbrauen betrachtete Emrys sie. Er war kein Fachmann, wenn es darum ging, die Gefühle und Stimmungen seiner Mitschüler zu erkennen, aber wenn jemand sich auf eine solch heftige Art und Weise bewegte und dabei nach Steinen kickte, war die Laune vermutlich nicht allzu gut, überlegte er, während er beobachtete, wie sie näher kam. "Cassandra", sprach er sie mit gewohnt leiser und ruhiger Stimme an. Er würde sie nicht fragen, was los war, ob er richtig lag mit seiner Annahme, dass sie nicht gut gelaunt war, doch seine sparsame Mimik drückte ebenjene Frage aus. Nur ob Cassandra dies würde erkennen können, war nicht unbedingt gesagt.
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BeitragThema: Re: Der See   Do Nov 12 2009, 22:19

Hätte Emrys die junge Jugson nicht angesprochen, so hätte die es erst gar nicht mitbekommen, dass da überhaupt jemand stand, den sie doch eher schon zu ihren Freunden zählten. Wie gut dass es Emrys war und nicht irgendwer, ansonsten hätte sie nun befürchten können, dass sie direkt ausgefragt wurde. Und eigentlich hatte sie nicht wirklich das Bedürfnis mit jemanden zu sprechen.
Cassandra sah ihren Klassenkameraden kurz an und ihre Lippen zuckten zu einem Lächeln, welches allerdings sogleich wieder verschwand. „Hallo“ grüßte sie ihn leise und stellte sich neben ihn. Etwas unbeholfen sah sie aus, musterte Emrys kurz und betrachtete dann den See. Sie wusste nicht, was sie gerade erzählen sollte, aber sie empfand die Stille auch nicht als schlimm. Wohlmöglich wollte Emrys auch gar nicht erst wissen, warum sie gerade nicht gut drauf war und das war dann wiederum auch gut so. Und wenn sie ehrlich war, mochte sie die Stille sogar, sie hatte nicht das Gefühl sagen zu müssen, dass sie nicht gut drauf war, dass sie eigentlich ihre Ruhe wollte, eigentlich sah man das sogar von selbst. Sie konnte ja auch nicht mit Bestimmtheit sagen, ob Emrys sich das überhaupt alles so anhören wollte.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Nov 16 2009, 23:27

Direkt, nachdem Emrys seine Klassenkameradin begrüßt hatte, hatte er den Blick wieder gesenkt und betrachtete nun erneut scheinbar vollkommen versunken die Wasseroberfläche, doch in Gedanken war er noch immer bei Cassandra, nicht mehr bei der Berechnung der Wellen, die er beobachten konnte. Sie hatte ihn ebenfalls nur gegrüßt und stand nun schweigend neben ihm, und an jedem anderen Tag wäre Emrys das nur recht gewesen, und auch bei jedem anderen seiner Mitschüler, Jezebel vielleicht ausgenommen. Er hielt nichts von Gesprächen ohne Inhalt, die einfach nur dem Zweck dienten, eine Stille, die wohl als unangenehm empfunden wurde, wie Katrina ihm einmal erklärt hatte, zu unterbrechen und zu füllen. Allerdings war Cassandra seine Ballpartnerin, also sollte er vermutlich etwas Interesse an ihr und ihrem Wohlergehen zeigen, wenn möglich ohne zu aufdringlich zu sein.

Nachdem er zu diesem Schluss gekommen war, drehte Emrys leicht den Kopf in Cassandras Richtung, schaute aber knapp über ihre Schulter anstatt ihr ins Gesicht zu sehen. "Du bist nicht gut gelaunt", stellte er mit leiser, ruhiger Stimme fest und wartete auf ihre Reaktion. "Zumindest gehe ich davon aus." Ganz sicher konnte er sich schließlich nicht sein, jeder Mensch konnte sich täuschen. Errare humanum est, irren ist menschlich, so hieß es doch. Er würde es dem Mädchen selbst überlassen, ob sie ihm erzählen wollte, was ihre Stimmung so gedrückt hatte, denn soweit er es beurteilen konnte, war diese heute morgen bei ihrem gemeinsamen Frühstück in der Großen Halle noch besser gewesen.
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BeitragThema: Re: Der See   Di Nov 17 2009, 11:08

Cassandra erwartete gar nicht, dass Emrys nach dem Grund ihrer Laune fragte. Vielleicht war es sogar gut, dass er wohlmöglich gar nicht festgestellt hatte, dass sie schlecht drauf war. Auch wenn das eigentlich nicht zu übersehen war. Und Cassandra machte wohl auch keinen großen Hehl daraus, es war ziemlich offensichtlich, dass ihr jemand in die Quere gekommen war und sich damit noch mächtig Ärger einfangen würde. Zur Not konnte sie auch ziemlich gut mit Ignoranz strafen, was wohl bei den meisten am besten fruchtete.
Ein kurzer Seitenblick zu ihrem Ballpartner verriet ihr, dass Emrys sich wieder der Wasseroberfläche widmete. Vielleicht war dies auch ganz gut so, so musste sie immerhin nicht erzählen, was passiert war. Das Gute an Emrys war wirklich, dass er nur die nötigsten Fragen stellte, wenn überhaupt. Selten hatte sie jemanden erlebt, der so ruhig war und nicht so neugierig war, dass es schon mehr als nur nervte. Sie hielt ihm das wirklich zu Gute.

Cassandra hatte sich wieder dem Wasser gewidmet, als Emrys ihr auf den Kopf zusagte, dass sie nicht gut gelaunt war. Die Slytherin zuckte kurz zusammen, sie hatte nicht damit gerechnet, dass Emrys ihr mit Worten so nahe kam. Noch weniger hatte sie allerdings damit gerechnet, dass er sie tatsächlich auf irgendetwas ansprach und somit gar in einer Weise Interesse an der Siebtklässlerin zeigte. Auch wenn für sie nicht auszumachen war, warum. Soweit ging zumindest keine Freundschaft zwischen den beiden. "Stimmt", war der kurze Ausruf der Slytherin. "Du hast Recht." Was sollte sie noch mehr sagen? "So ist das halt, wenn der Bruder über jemanden bestimmen möchte.." Das wiederum war nur eine Teilwahrheit. Tristan hatte sie lediglich dazu gezwungen mit ihm nach Hogsmeade zu gehen. Der Rest war von ihr ausgegagen, sie konnte sich selbst dafür tadeln, dass sie Tristan überhaupt auf dumme Ideen gebracht hatte. Immer noch aufgewühlt, sah sie stur geradeaus, auch wenn es unhöflich gegenüber Emrys war, dass sie ihn während des Gespräches nicht ansah.
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BeitragThema: Re: Der See   So Nov 22 2009, 18:32

In der Tat war Cassandras schlechte Laune schon so offensichtlich, dass sie selbst Emrys nicht entgehen konnte, und das, obwohl es ihn sonst meist nicht interessierte, welches Gesicht seine Mitschüler zogen. Das war immerhin ihre Angelegenheit, und es war nicht sicher, ob er der Siebtklässlerin überhaupt auf den Kopf zugesagt hätte, dass sie schlechter Stimmung war, wenn sie sich nicht an diesem Morgen für den Halloweenball verabredet hätten, immerhin hatte es bislang noch nicht sehr viele Gespräche zwischen den beiden gegeben, waren sie doch beider eher ruhig, wenn auch auf unterschiedliche Arten.

So aber nickte Emrys langsam und gemächlich, als seine Klassenkameradin seinen Verdacht bestätigte. Schweigend wartete er ab, ob sie noch etwas hinzufügen würde, und auch wenn sie ihm nicht unbedingt genau in den Grund ihrer Stimmung einweihte, so gab sie ihm zumindest einen Anhaltspunkt, in dem sie meinte, so wäre es, wenn ein Bruder über jemanden bestimmen wollte. "Tristan", bemerkte er mit ausdrucksloser Stimme, denn natürlich kannte er Cassandras Bruder, gingen sie doch alle in eine Klasse. Allerdings war die Schwester seiner Meinung nach eine angenehmere Gesellschaft als Tristan, den er auch zwar auch in seiner Gegenwart akzeptierte, mit dem ihn ansonsten aber nicht sehr viel verband.

Kurz wanderten seine Gedanken dann jedoch zu seiner eigenen Schwester, Rhiannon, aus der 3. Klasse. Hatte er nicht auch schon versucht, über sie zu bestimmen? Es lag ihm fern, dem Mädchen etwas vorzuschreiben, allerdings hatte er das unbestimmte Gefühl, sie manchmal vor sich selbst beschützen zu müssen, auch wenn er selbst das Wort 'beschützen' in diesem Kontext nie verwendet hätte. Aber da Rhia im Augenblick vermutlich noch in Hogsmeade war, auf jeden Fall nicht hier bei ihnen, verdrängte er sie wieder aus seinen Gedanken und konzentrierte sich auf Cassandra. "Warst du mit ihm in Hogsmeade?" erkundigte er sich deshalb. Er konnte sich nicht ganz sicher sein, da er seine Klassenkameradin seit dem Frühstück nicht mehr gesehen hatte, aber die Vermutung lag nah, immerhin hielten sich heute die meisten Schüler des Schlosses im Dorf auf, und es war offensichtlich, dass die Jugson-Zwillinge Zeit miteinander verbracht hatten.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Nov 23 2009, 21:26

Mittlerweile war Cassandra doch ganz froh, dass sie auf Emrys und nicht auf irgendwen gestoßen war. Es wäre nicht auszumachen, wenn sie die Herren Mackenzie – obwohl sie Jezzie doch irgendwie mochte, er war nur in solchen Angelegenheiten nicht der richtige Gesprächspartner – Lestrange, Malfoy oder Avery schlichtweg gemieden hätte. Auch wenn sie sich nicht sicher sein konnte, ob jetzt Emrys wirklich die beste Unterhaltungsmöglichkeit war. Doch immerhin war sie sich sicher, dass er weder viel erzählen würde, noch Zwischenfragen stellte, noch es dem erst besten Menschen weiter erzählen würde, was sie für Sorgen hatte. Ganz davon abgesehen, dass Cassandra es auch nicht erzählen würde.

Cassandras Blick streifte Emrys kurz. „Richtig, Tristan…“ gab sie zurück und zog eine Schnute, nicht wissend, was sie dazu noch sagen sollte. Vermutlich kannte Emrys ihn besser, als Cassandra es sich denken konnte. Zumindest wusste sie, dass sie jetzt nicht noch beschreiben musste, wer Tristan überhaupt war, immerhin waren sie alle im selben Haus und in derselben Klasse. Das konnte an niemanden vorbei gehen. Und Tristan zu ignorieren war Cassandras Meinung nach schon ein schwieriges Unterfangen, wann machte ihr jüngerer Zwilling nicht auf sich aufmerksam? Etwas, was die Jugson niemals verstehen würde…

Sie nickte. „Ja, er meinte ja, er müsste mich nach dem Frühstück gleich dahin verschleppen, ohne mich vorher zu fragen, ob ich überhaupt möchte. Meine Foltermethoden haben nichts genützt, er hat das getan, was er wollte, ich hab schlechte Laune und die anderen werden noch ihren Spaß haben.“ Die Slytherin zuckte mit den Schultern, kurz schlich sich ein gemeines Grinsen auf ihre Lippen, wenn sie daran dachte, welch Wunder sie vollbracht hat, um Tristan auch mal die Peinlichkeit zu bescheren, die ihm gebührte. Immerhin stieß er sie auch an den Rand des Wahnsinns mit seinen Aktionen.
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Nov 27 2009, 12:13

Mit einem fast schon nachdenklichen Blick hörte Emrys Cassandra schweigend zu, auch wenn sie nicht ansah sondern nach wie vor die Wasseroberfläche betrachtete. Nur dachte er nicht mehr Wellen nach, sondern vielmehr über seine beiden Klassenkameraden, die Jugson-Zwillinge. Ja, Tristan schien es in der Tat manchmal darauf anzulegen, aufzufallen, ein Verhalten, das Emrys nicht wirklich verstehen konnte, sah er doch keinen Vorteil darin. Es mochte positiv sein, bekannt zu sein, allerdings war es seiner Meinung nach besser, seine Ruhe haben zu können. Tristan jedoch schien dies wohl anders zu sehen, ganz im Gegensatz zu seiner Schwester Cassandra, die eher Emrys' Vorstellungen von einer guten Gesprächspartnerin erfüllte, auch wenn es noch nicht allzu häufig zu einer richtigen Unterhaltung zwischen den beiden stillen Siebtklässlern gekommen war.

"Ich gestehe, dass mir nicht ganz klar ist, was geschehen ist", kommentierte er Cassandras Worte, nachdem er sie sich mehrfach hatte durch den Kopf gehen lassen. Seine Antwort sollte jedoch keinesfalls eine Aufforderung an das Mädchen sein, mehr zu erzählen, denn der nüchterne Ton, in dem er sprach, machte deutlich, dass es sich lediglich um eine Feststellung handelte. "Du sprichst von Foltermethoden, deiner schlechten Laune und dem Spaß anderer. Jedoch hast du außer deinem Bruder keine anderen erwähnt. Und Folter ist eine recht drastische Methode, Tristan deinen Willen näherzubringen." Ihn beschlich das Gefühl, dass Cassandra es vielleicht nicht ganz wörtlich gemeint hatte, schließlich dürfte sie ihren Zwillingsbruder kaum mitten in der Großen Halle mit einem Cruciatus-Fluch belegt habe, aber weshalb benutzte sie dann dieses Wort? Foltermethoden?
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BeitragThema: Re: Der See   Sa Nov 28 2009, 19:41

Da sprach sie einmal ausführlich und in ganzen Sätzen – und dazu noch mit jemanden, mit dem sie sonst eher weniger sprach – und dann war sie schon wieder nicht sehr verständlich, was ihren Ausdruck anging. Vermutlich hätte sie sich selbst nicht verstanden, wenn sie sich ihre Worte nochmal durch den Kopf gehen lassen würde. Sie blickte Emrys an und lächelte kurz.
„Sagen wir, ich habe mich etwas an meinem Bruder ausgetobt. Ich wollte nicht nach Hogsmeade, schon gar nicht mit ihm. Ich muss dann immer die Sachen machen, die er will, seine Freunde sind immer mit dabei und ich fühl mich dann einfach nutzlos und als wäre ich ihnen nur ein Klotz am Bein. Ich mein, wer will schon mit mir etwas zu haben …“ Sie machte eine kurze Pause und wandte ihren Blick wieder auf den See. „Ich habe die Bedingung gestellt, dass er mir dafür ein Ballkleid kauft. Damit fing eigentlich schon alles an. Ich hatte meinen Spaß ihn damit zu foltern, ihm war langweilig und dann musste er der dummen Verkäuferin auch noch vorsingen..“ Cassandra ballte die Hand zur Faust. Es machte sie schon wütend, wenn sie nur daran dachte, in welche Peinlichkeiten Tristan sie beide stürzte. „Ich mag es einfach nicht, wenn er solche peinlichen Dinge tut. Jedenfalls konnte er nicht aufhören zu sticheln und dann hab ich ihm rote und grüne Haare mit blauen Punkten verpasst und ‚Ich bin doof!’ auf der Stirn erscheinen lassen.“ Kurz zuckte sie mit den Schultern. „Vielleicht nicht die feine englische Art, aber ich wette davon hat er nichts mitbekommen. Eigentlich ein Erfolg, dass ich einen unausgesprochenen Zauber gewirkt habe…“ Warum erzählte sie das alles überhaupt? Es interessierte doch ohnehin niemanden. Entschuldigend sah sie wieder zu Emrys. „Entschuldige, ich wollte dich nicht mit der Geschichte meines Vormittags nerven..“
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BeitragThema: Re: Der See   Do Dez 03 2009, 23:00

Emrys nickt nur, auch dann, als Cassandra meinte, sie wolle ihn nicht mit der Geschichte seines Vormittags nerven. Noch war er nicht genervt, kam er mit seiner Klassenkameradin doch noch ganz gut zurecht, allerdings hielt er wohl für übersichtlich, es ihr auch zu sagen. Denn würde er sich durch ihre Anwesenheit gestört fühlen, so sähe er keinen Grund, noch länger neben ihr stehen zu bleiben, insofern bewies doch schon seine andauernde Anwesenheit, was er darüber dachte. Nur darüber, was er ihr stattdessen erwidern würde, musste er wenig länger nachdenken. Mittlerweile glaubte er zwar, ihre Geschichte verstanden zu haben, aber er war niemand, der viel zu den Zaubern sagen konnte, die Cassandra verwendet haben. Allerhöchstens zu ihrem Schwierigkeitsgrad.

"Es ist gut, unausgesprochene Zauber wirken zu können. Praktisch", kommentierte er die Worte seiner Klassenkameradin also nach einiger Zeit, während er mittlerweile ein Holzstück beobachtete, das an ihnen vorbei auf der Wasseroberfläche trieb. Vermutlich würde es bald am Ufer hängen bleiben. "Hat dein Bruder dir denn ein Ballkleid gekauft?" fügte er nach einer Weile noch hinzu. Immerhin war dieser Punkt für ihn gewissermaßen wohl am interessantesten von all diesen Ereignissen, war Cassandra doch seine Ballpartnerin. Er selbst würde seinen schlichten schwarzen Festumhang tragen, den seine Mutter ihm vor einigen Monaten schon gekauft hatte. Zwar hatte Elen Yaxley zu diesem Zeitpunkt noch nichts von dem anstehenden Halloweenball wissen können, doch war sie der Meinung, dass man immer anständige, feine Kleidung gebrauchen konnte.
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BeitragThema: Re: Der See   So Dez 13 2009, 14:31

Cassandra nickte. Es war tatsächlich praktisch, unausgesprochene Zauber wirken zu können. Allerdings erforderten diese eine hohe Konzentration und es war nicht nur so, dass Cassandra eigentlich viel zu ruhig und zu wenig Selbstbewusstsein hatte, um solche Zauber wirken, im Normalfall fand sie dies sogar tatsächlich unhöflich. Aber sie glaubte auch nicht daran, dass ihr dies noch einmal gelingen würde, zumindest nicht bewusst. Und bevor sie unbewusst Zauber von sich gab, musste schon viel passieren, es gab eigentlich nicht viel, was die Siebtklässlerin aus der Ruhe brachte. „Du hast Recht. Aber sie sind zu schwer und … na ja praktisch fast unmöglich zu schaffen...“ gab sie kurz von sich, bevor sie Emrys kurz ansah.
Emrys hatte sie tatsächlich nach ihrem Kleid gefragt. Nicht direkt, aber immerhin ob sie schon eins hatte. Klasse Anfang dafür, dass sie nichtmal alleine auf die Idee gekommen wären, den jeweils anderen als Ballbegleitung auszuwählen. „Ja, ich hab ein Kleid für den Ball gefunden“ gab sie kurz zur Info, das war es aber auch. Sie musste ja jetzt wohl nicht noch erzählen, was es für ein Kleid war? Sie konnte sich jedenfalls nicht vorstellen, dass die Kleidungswahl der beiden gar nicht zueinander passen würde und darum machte sie sich auch noch die wenigsten Sorgen. „Bei uns ist das ja eh alles etwas komplizierter als bei euch“, seufzte sie dann. Sie hätte sich ja immerhin den Stress ersparen können, aber dann wäre sie vermutlich mit einem Kartoffelsack als Kleid zum Ball gekommen.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Dez 21 2009, 21:19

Emrys schüttelte knapp den Kopf und warf Cassandra einen kurzen Blick zu. "Sie sind schwer, da hast du vermutlich recht. Aber nicht unmöglich. Vieles kann man durch Übung erlernen." Zwar war er selbst auch alles andere als ein Meister in den unausgesprochenen Zaubern, wurde dieses Thema doch im Unterricht bislang nur angeschnitten und noch nicht in aller Ausführlichkeit behandelt, doch glaubte der Slytherin nicht, dass es für ihn unmöglich sein würde, sie zu erlernen. Soweit er informiert war, war sein Vater in diesem Bereich der Magie begabt, warum also sollte er es nicht auch schaffen, wenn er genug übte? Und wenn er es würde lernen können, warum dann nicht auch Cassandra? Zwar war Emrys in vielerlei Beziehung ein egoistischer Mensch, aber manchmal dachte er auch andere. Zumal er manchmal dazu neigte, von sich auf andere zu schließen - was aber erst recht dazu führte, dass er seine Mitschüler oft nicht richtig verstand, ihr Verhalten nicht nachvollziehen konnte.

Er nickte, als Cassandra bestätigte, ein Kleid gefunden zu haben. "Gut." Es war ihm im Grunde nicht wichtig, was seine Partnerin zum Ball trug, aber es war dennoch gut, dass sie etwas passendes gefunden hatte, hieß dies doch, dass sie auf den Abend vorbereitet war. Und das war etwas, das Emrys äußerst wichtig war, er wollte immer vorbereitet sein, von Überraschungen hielt er nichts. "Warum ist es komplizierter?" erkundigte er sich nach einer kurzen Pause. Gut, er selbst hatte sich nicht viele Gedanken um seine Ballkleidung gemacht, aber er kam auch nicht auf die Idee, dass dies nicht bei allen der Fall war.
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BeitragThema: Re: Der See   Di Dez 22 2009, 21:11

Cassandra nickte kurz. „Ich weiß. Sie können auch nützlich sein. In allen Lebenslagen irgendwie. Aber trotzdem weiß ich nicht, ob ich das können möchte. Ich meine … es macht einen doch irgendwie besonders oder? Ach ist auch eigentlich egal, es war ohnehin ein Versehen, dass ich einen gewirkt habe“, gab sie zu. Sie wusste, dass Emrys nicht genauer nachfragen würde. Oder zumindest hoffte sie das. Die Aussage war ja doch irgendwie etwas unverständlich, wenn man Cassandra nicht kannte. Oder zumindest nicht viel über ihr bisheriges Leben wusste. Die Slytherin konnte sich aber auch nicht vorstellen, dass Emrys nachfragen würde, sei es, weil er kein Interesse hätte, oder weil er schlicht und ergreifend nicht in das Seelenleben anderer hineinblicken wollte. Cassandra wusste, dass man eigentlich bei Emrys keine Nachforschungen erwarten musste und sie schätzte dies sehr an ihrem Hauskameraden.

Als Emrys sie fragte, warum es komplizierter sei, drehte Cassandra sich zu ihm um. Sie wusste nicht, ob sie lachen sollte oder nicht. Vermutlich wertete er es dann auch noch, dass sie ihn wegen dieser Frage – die für sie einfach so sonnenklar war, dass es eigentlich keiner Nachfrage bedurfte – auslachen würde und das war wohl eher nicht ihre Intention. Ein Schmunzeln konnte sie dennoch nicht verbergen. „Naja … ich schätze es liegt zum einen daran, dass bei uns nicht alle Kleidungsstücke gleich aussehen. Bei Kleidern gibt es halt verschiedene Variationen, wie dir bestimmt schon aufgefallen ist. Ich mein, sie sind kurz oder lang, rückenfrei oder schulterfrei, haben Träger oder eben nicht und selbst dann ist nicht jedes Kleid gleich. Farblich muss man ebenfalls überlegen, was man möchte und der ganze Schnickschnack muss einem auch noch zusagen. Ich finde schon, dass ihr es dabei etwas einfacher habt. Ihr nehmt eine Hose, die wohl kaum in jeglichen Variationen geschnitten sein kann, dazu ein Hemd, welches in seiner Form auch nicht variieren wird, dazu ein Festumhang. Ich finde schon, dass ihr es in Sachen Abendgarderobe schon etwas einfacher habt.“
Und irgendwie kam sie sich gerade furchtbar bescheuert vor, als sie Emrys dass nun erklärte. Fehlte nur noch, dass sie zugab, dass auch noch die Schuhe und die Tasche zum Kleid zu passen hatten, wenn es nach etwas aussehen sollte.
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BeitragThema: Re: Der See   Do Dez 24 2009, 11:59

Tatsächlich dachte Emrys im Augenblick nicht daran, noch weiter nachzufragen, das Thema 'unausgesprochene Zauber' war hiermit für ihn beendet. Er hatte seine Meinung gesagt, Cassandra ebenfalls, es gab also nichts weiter mehr zu besprechen, weshalb er auch gar nicht mehr auf ihre letzten Sätze hierzu einging, noch nicht einmal zu erkennen gab, dass er sie überhaupt gehört hatte. Stattdessen interessierte er sich nun für ihr Ballkleid, oder, besser gesagt, die Frage, warum es für Mädchen schwieriger sein sollte, die passende Ballkleidung zu finden als für Jungen. Es erschien ihm widersinnig, sich so viele Gedanken um sein Aussehen zu machen, zwar achtete er selbst auch darauf, einigermaßen gepflegt und ordentlich zu erscheinen, aber das konnte man schließlich in fast jeder Kleidung.

Cassandras Erklärung sorgte dann erst einmal dafür, dass er den Kopf zu ihr drehte und sie mit erhobenen Augenbrauen ansah. Er konnte nicht gerade behaupten, ihre Worte wirklich verstanden zu haben. "Es erscheint mir unlogisch, bei den Temperaturen, die Ende Oktober hier herrschen, ein kurzes Kleid zu tragen. Zwar mag es in der Großen Halle recht warm sein, aber draußen mit Sicherheit nicht. Somit würde man frieren, wenn man an die frische Luft möchte", entgegnete er mit seiner ausdruckslosen Stimme. Emrys hatte es bisher immer so gemacht, wenn er zu lange in einem Raum mit vielen Menschen war, hatte er irgendwann etwas Abstand gewinnen wollen und war nach draußen gegangen, und er vermutete, dass es dieses Mal beim Halloweenball nicht anders sein würde. Und warum sollte es den anderen Schülern Hogwarts' anders ergehen? Folglich war es für ein Mädchen doch sinnvoller, ein längeres Kleid anzuziehen.
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Jan 08 2010, 19:38

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


[Mihael||Isabella]

Es war nun nicht mal ein Monat vergangen seit dem ‚tragischen‘ Tod der Schülerin Rebecca Oate und bereits jetzt schien niemand mehr in Hogwarts es für wichtig zu halten ihren Namen zu erwähnen oder in irgendeiner Art über ihren Tod zu sprechen. Die Trauerfeier, die extra für die Verstobende gehalten worden war, war in Mihaels Augen sowieso überflüssig gewesen. Was hatte sie der Allgemeinheit schon gebracht? Die Menschen neigten dazu den Tod überzubewerten. Er gehörte genau so wie die Geburt zum Leben dazu und doch hielt niemand eine solche Feier wenn ein Kind geboren wurde. Dieses arme Geschöpf musste nun in einer missratenen Welt aufwachsen, in der nichts anderes als Leid und Tod eine Rolle spielten. In den Augen des Slytherin schien also eine Trauerfeier für Neugeborene sehr viel angemessener, als bei Leuten die das Glück hatten diesen dreckigen Planeten zu verlassen. So war Mello ‚ausversehen‘ einige Minuten zu spät zu der Feier erschienen und hatte den Anfang von Dumbledores Rede verpasst. Niemand schien dies wirklich bemerkt zu haben, so hatte man ihm kaum Aufmerksamkeit geschenkt und sich, im Angesicht der Abschiedsrede, lieber die Augen aus dem Kopf geheult.
Mihael saß nun an einem dicken Baum gelehnt und sah direkt auf den See hinaus. Seine Haare waren einen Tick unordentlicher als sonst, und auch seine Augen warnen deutlich dicker mit Kajal umrahmt. Der schwarze Nagellack, der seine Fingernägel zierte, war an einigen Stellen abgeplatzt, woraufhin dies noch einen extra Blickfang ausmachte.
Stumm starrte er auf den See und hoffte, dass der Kraken erscheinen würde, um Seelen entgegen zu nehmen – schließlich hatte er heute noch nichts gefressen! Bei diesem Gedanken musste Mello schief grinsen. In gewisser Weise war es schon verrückt an einen Kraken zu glauben, der Seelen verschlang, und dann auch noch in dem See bei Hogwarts lebte. Einen kurzen Moment lang dachte er darüber nach ob man die Seele der verstorbenen Schülerin an den Kraken verfüttern könnte, schließlich verließ die Seele den Körper nach dem Tod, doch dann verwarf er diesen Gedanken wieder. Die gesuchte Seele schwirrte sicherlich nicht in der Nähe umher, und zudem war sie sicherlich unverträglich, schließlich war sie schon längere Zeit von ihrem einst besessenen Körper getrennt und eine Magenverstimmung wollte er seinem treuen Freund beim besten Willen nicht anhängen.
Langsam und ein wenig taumelnd stand Mihael auf und hockte sich ans Ufer des Sees um damit zu beginnen Kiesel hinein zu schnippen, als würde er hoffen, dass der Kraken dadurch auftauchen würde. Ob ihm nur langweilig oder er nun ganz den Verstand verloren hatte, konnte der Slytherin selbst nicht wirklich beantworten.
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Jan 08 2010, 20:06

Isabella & Mello

Isabella hatte schlechte Laune. Genau genommen hatte sie die schon länger, aber heute hatte sie einen neuen Tiefpunkt erreicht. Seit nunmehr fast einem Monat wartete sie auf Nachricht von ihrer Schwester, doch die hielt es nach dem versäumten Treffen in Hogsmeade offenbar nicht einmal für nötig ihr eine Entschuldigungseule zu schreiben. Isa hatte ihr im Abstand von mehreren Wochen zwei Eulen geschickt, die zweite nur für den Fall, dass die erste den Weg vielleicht nicht gefunden hatte, aber Antwort hatte sie nicht erhalten.
Okay, sie gestand es ihrer Schwester ja zu, dass sie einmal im Monat schlechte Laune haben durfte, aber das war noch lange kein Grund sie wochenlang zu ignorieren.
Vielleicht hatte Eliza ja mit der T-W-P so viel zu tun, erledigte irgendwelche geheimen Aufträge. Irgendwie machte der Gedanke Isabella fast noch wütender. Sie wollte endlich mehr darüber wissen als die geheimnisvollen Andeutungen, die Liz immer machte. Sie hatte sich schon fest vorgenommen gehabt, ihre Schwester mit Fragen zu löchern, doch dann war sie zu ihrem Treffen in Hogsmeade einfach nicht erschienen. Und wen sonst sollte sie denn bitte fragen?
Um Shell nicht auf die Nerven zu gehen, hatte sie beschlossen, dass ein wenig Alleinsein und Nachdenken nicht schaden konnte und war in dem Versuch die letzten schönen, aber kalten Tage des Herbstes noch draußen zu verbringen an den See gegangen. Überrascht stellte sie fest, dass an einem ihrer Lieblingsplätze schon jemand war, ein Junge aus Slytherin, einen Jahrgang unter ihr. Er hieß Mihael Keehl, soweit sie wusste, und sie erinnerte sich undeutlich daran schon einmal mit Michelle über sein merkwürdiges Aussehen gelästert zu haben.
Isa fragte sich, was er wohl hier draußen machte und kam zu dem Schluss, dass er sich wohl nur langweilte und nichts Bestimmtes im Sinn hatte.
Eigentlich gehörte er zu den Leuten, mit denen sie nicht einmal redete, weil sie so seltsam drauf waren, aber irgendwie – das musste sie zugeben – faszinierte er sie auch. Er war einer dieser Menschen, die in kein Schema passten und die man nie völlig begreifen konnte.
Kurzerhand beschloss sie, dass es nicht schaden konnte, ihn kennen zu lernen, ging zu ihm und hockte sich neben ihm hin.
„Hey.“, sagte sie. „Hätte nicht gedacht, dass heute jemand außer mir hierher kommt.“
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Jan 08 2010, 21:20

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


[Mihael||Isabella]

Mihael hatte mittlerweile unzählige Kiesel und Steine in den See geschmissen, doch noch immer war der Kraken nicht aufgetaucht und langsam aber sicher kam Enttäuschung über diesen Zustand in ihm auf. Vielleicht war der Kraken sauer auf ihn, obwohl, das nicht sein konnte, schließlich war er der einzige der ihm Seelen zukommen ließ und dafür Sorgte, dass das Tier nicht qualvoll verhungerte. Doch ihm blieb nicht lang genug Zeit um sich über diese Situation Gedanken zu machen, so hörte er wie jemand auf ihn zu kam und sich sogar neben ihn hockte. Einen Moment lang starrte er noch in den See, bevor er seine Nachbarin missmutig musterte. Dann legte er seine Hände auf die Knie und beugte sich so weit nach vorne, dass man Angst haben musste, dass er jeden Moment das Gleichgewicht verlieren würde und Kopf über ins Wasser fallen würde. Doch hingegen aller Erwartungen stand Mello auf und ging ein wenig taumelnd zurück zu dem großen Baum. Der Grund dafür war schlicht und einfach der, dass er etwas Platz zwischen sich und die Schülerin bringen wollte. Er mochte es nicht, wenn ihm unbekannte Personen auf die Pelle rückten. Als er sich wieder hingesetzt hatte sah Mihael zu ihr und musterte sie nun ausführlicher als er es zuvor getan hatte. Sie kam aus Slytherin und war eine Klasse über ihm, so viel stand fest. Doch auf ihren Namen kam er nicht und so legte er den Kopf ein wenig schief als hoffe er, dass ihm der Name bei einer anderen Betrachtung der Person wieder einfallen würde. Doch als auch dies nichts half, seufzte er leise.
„Ich bin ziemlich oft hier“, meinte Mello dann als Antwort auf die vor Minuten gestellte Äußerung, „Da spielt Wetter keine Rolle.“ Seine Stimme war wie immer für sein Alter ungewöhnlich tief, sodass die Vermutung, dass er rauchen würde, nicht all zu fern lag. Diese Tatsache belustigte ihn immer wieder, so hatte er in seinem Leben noch nie eine Zigarette angepackt.
Den Grund warum er hier am See war behielt er für sich, sie würde schon fragen, wenn es sie interessierte und wenn nicht, dann war es nur umso besser. Vielleicht ging sie ja davon aus, dass Mello aus den gleichen Gründen wie sie hier sein würde – was für Gründe das auch immer waren. Neugierig musterte er die Slytherin. Es beschäftigte ihn, wie sie hieß, doch fragen wollte er sie nicht, das würde gegen sämtliche seiner Prinzipien verstoßen. Also saß er an den Baum gelehnt da und sah sie einfach nur an.
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Jan 08 2010, 22:09

Isabella & Mello

Der Slytherin sprang plötzlich auf und setzte sich an einen Baum etwas weiter entfernt.
Schräg, dachte Isa und musste grinsen, als ihr einfiel, dass Shell damals eben dieses Wort verwendet hatte, um ihn zu beschreiben. Sie folgte ihm nicht, warum auch? Allein schon ihr Stolz verbot ihr das. Sollte sie einem Sechstklässler hinterherlaufen, nur weil sie neugierig war?
Als Isabella schon gar nicht mehr damit rechnete, dass er ihr antwortete, hörte sie ihn sprechen und drehte sich zu ihm um. „Es ist ja auch noch gar nicht kalt.“, entgegnete sie. „Ich finde es angenehm so.“ Das lag vermutlich daran, dass sie den Hochsommer hasste, wenn es so warm war, dass einem selbst ein Top an der verschwitzten Haut kleben blieb. Wenn sich ihre Haut wieder einmal krebsrot färbte wegen des Sonnenbrands, dann konnte sie auch den Sonnenschein nicht genießen und hatte meistens noch schlechtere Laune als jetzt.
Sie fragte sich, wie man wohl dazu kam, am See zu sitzen und Steine ins Wasser zu werfen. Vielleicht hatte Mihael ja Liebeskummer. Die Vorstellung brachte sie zum Schmunzeln, denn eigentlich konnte sie es sich gar nicht vorstellen. Das war etwas so Banales, Nahe liegendes, dass es bestimmt nicht zutraf. Eher konnte man die Theorie in Betracht ziehen, dass er auf Besuch von seinen außerirdischen Freunden wartete. Oder er hatte Selbstmordgedanken und wollte, dass der Krake ihn in die Tiefe zog.
Sie bremste ihre Fantasie ein bisschen und überlegte, dass er vielleicht auch einfach nur Langeweile hatte oder allein sein wollte. Nun, an letzterem hatte sie ihn wohl gehindert, stellte sie ohne den geringsten Anflug von Reue fest. Na ja. Wenn sie ihn stören sollte, konnte er immer noch gehen.
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BeitragThema: Re: Der See   Sa Jan 09 2010, 13:16

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


[Mihael||Isabella]

Mihael legte den Kopf wieder schief, dieses mal in die andere Richtung, und betrachtete die Slyhterin. Dass sie sitzen geblieben war, wunderte noch störte es ihn. Vielmehr war er über diese Reaktion erleichtert und beruhigt, so währe es in seinen Augen eine Katastrophe gewesen, wenn sich die Schülerin neben ihn gesetzt hätte. Es war in seinen Augen schon komisch, dass er überhaut mit ihr sprach. Er kannte sie schließlich kaum, und zu den Menschen die jede fremde Person mit offenen Armen empfing gehörte Mello nun beim besten Willen nicht. Als Isabella dann sagte, dass sie das Wetter noch gar nicht so kühl sondern als angenehm empfand zuckte Mihael mit den Schultern. „Besser als strahlender Sonnenschein ist es alle male“, murmelte er und strich sich eine Strähne seines Haares aus dem Gesicht, nur damit gleich darauf eine andere Strähne deren Platz einnehmen konnte. „Warum bist du hier?“, fragte er schließlich die Slytherin, und strich sich über sein Bärtchen, während er auf eine Antwort wartete. Warum er sie dies fragte wusste Mello nicht, vielleicht war ihm doch langweiliger als er angenommen hatte und machte sogar keinen Halt davor mit anderen Leuten zu sprechen. „Komisch“, meinte Mihael zu sich selbst, griff in seine Manteltasche und holte eine Tafel Schokolade heraus. Wenn er etwas essen würde, würde er hoffentlich keine weiteren Fragen stellen und so gegen die Grundlagen seines Lebens verstoßen. Knackend biss er ein großes Stück ab, woraufhin die Hälfte des Schokoladenstückes aus seinem Mund herausragte und er in gewisser Weise wie ein kleines Kind aussah.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jan 11 2010, 16:14

Isabella & Mihael

Isabella wusste nicht recht, was sie noch sagen sollte und schwieg erst einmal. Nach einer Weile fiel ihr auf, dass der Slytherin sie beobachtete und aus Prinzip starrte sie provokant zurück.
"Besser als strahlender Sonnenschein ist es allemal.", antwortete Mihael irgendwann, so leise, dass man ihn kaum verstehen konnte. Sie nickte zustimmend. Zwar schien die Sonne, aber ihre Strahlen waren müde und kraftlos - schließlich war der Sommer vorbei. Er hatte ja auch lange genug gedauert, Isa wäre es viel lieber, wenn es gar keinen Sommer gäbe und Frühling und Herbst einfach so ineinander übergehen würden.
"Sehe ich auch so.", fügte sie ihrem Nicken noch hinzu. Es überraschte sie nicht, dass der Slytherin Sonnenschein nicht mochte - er sah auch nicht so aus, als hätte er dieses Jahr schon besonders viel Sonne abgekriegt.
"Warum bist du hier?" Isa hatte nicht erwartet, dass er noch eine Frage stellen würde - er wirkte nicht sehr gesprächig auf sie. Aber nun gut, dann konnte sie ihn wenigstens ebenfalls fragen, was er hier machte und ihre Theorien bezüglich der Außerirdischen überprüfen.
"Ich mag den Ort hier. Und außerdem hab ich schlechte Laune und wollte das den anderen nicht antun.", erklärte sie. "Und du?"
"Komisch." Als Mihael anfing Selbstgespräche zu führen, war Isa dann doch ein wenig irritiert. Aber vielleicht fing man damit ja automatisch an, wenn man oft allein war? Sie fragte nicht nach, was denn genau komisch war, denn eigentlich interessierte es sie nicht.
Kurz danach fing der Slytherin an, Schokolade zu essen und Isa verzog angewidert das Gesicht. Prinzipiell war daran ja nicht Falsches, aber ihr Gegenüber konnte definitiv nicht normal essen und ihrer Meinung nach sah es äußerst widerlich aus.
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BeitragThema: Re: Der See   Do Jan 14 2010, 17:47

Jewel Jensson, 6. Klasse Hufflepuff


MIKE WALLET & JEWEL JENSSON

    Vorsichtig fühlte die Hufflepuff das blaue Wasser neben sich mit den Fingerspitzen ihrer Hand und fuhr sanft über die Oberfläche, beinahe als würde sie einen leichten Stoff befühlen. Es war nicht sehr kalt, so dass sie ihre Hand tiefer ins Wasser bohrte, bis es ihr Handgelenk erreicht hatte. Jewel liebte den See, es tat gut an sonnigen Tagen sich draußen an der frischen Luft aufzuhalten und einfach nur alles ein wenig zu genießen. Anfangs, kurz nach Beccas Trauerfeier, hatte ihr das Schloss so erdrückend gewirkt und sie hatte sich gefühlt als ob sie in einem Käfig eingesperrt gewesen war, auch wenn sie wohl in Hogwarts sicher war.
    Inzwischen war ungefähr ein Monat vergangen und irgendwie hatte sich alles ‚normalisiert‘, so komisch es auch klang. Die Schwedin zog ihre nasse Hand aus dem Wasser und streckte im Gegenzug ihre beiden nackten Füße hinein. Der Blick war auf den See gerichtet, nachdem sie vorhin sehnsüchtig zum Schloss geschaut hatte. Sie wartete auf ihren besten Freund, alleine war sie nicht gerne.

    Noch immer wehrte sie sich gegen ihr pochendes Herz, welches wie verrückt schlug sobald sie auf Mike traf. Ärgerlich schnappte sie sich einen kleinen Stein neben ihrer Hand und schmiss ihn ins Wasser. Warum hörte das nicht auf? Wollte es ihr alles zerstören, die Freundschaft zu dem Hufflepuff? Sie schüttelte den Kopf, nein, ihr Wille war stärker. Bestimmt.

    "Ach mir ist langweilig!" stöhnte das blonde Mädchen und schloss die Augen, sie musste irgendwie auf andere Gedanken kommen.

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BeitragThema: Re: Der See   Sa Jan 23 2010, 13:05

Black/Snape

Die Sonne spitzte neugierig durch die tief hängenden Wolken, die in den letzten Tagen des Herbstes allgegenwärtig waren, und wärmte mit ihren entfernten Strahlen den Granit der Stufen vor dem Eichenportal, aus dem Snape soeben getreten war. Als würde er sich davor scheuen, wich er einen Schritt zurück in den Schatten; dann ließen seine Finger den Türring los, er atmete die nach sterbendem Laub und kommendem Winter duftende Luft ein und begab sich hinaus auf die Ländereien von Hogwarts.

In den letzten Tagen suchte er des Öfteren die Einsamkeit, weil sie das geringere der beiden Übel war. Die andere Möglichkeit hätte darin bestanden, seine Launen von denen seiner Mitschüler provozieren zu lassen, und davon hatte Snape durchaus genug. Ziellos mit den Stiefeln das feuchte Laub auf den Wegen aufwirbelnd, stapfte er durch das gelbgewordene Gras und machte erst Halt, als er an das Ufer des Sees gelangt war.

Die Wasseroberfläche lag glatt vor ihm, wie ein Spiegel, der nur das Wesentliche aller Dinge zu zeigen vermochte, wie die schwarzen Umrisse der umstehenden, vereinzelten Bäume und den grauen, fleckigen Himmel. Snape blickte geistesabwesend ans andere Ufer und fühlte sich entrückt. Es lag ihm nicht nahe, an etwas oder jemanden zu denken, noch irgendetwas zu fühlen oder sich irgendetwas zu wünschen. Das, was momentan seinen Kopf füllte, war so grau und nichtssagend, wie das Oktoberwetter und die verschwindenden Farben um ihn herum. Er schob seine Hände tiefer in die Taschen seines Umhangs, ging ein klein wenig in die Knie und tauchte die Spitze eines Stiefels ins glatte Wasser. Ringe aus kleinen Wellen umkreisten sofort den Punkt der Berührung und verzerrten sein Spiegelbild, als er sich herunterbeugte, um auf den Grund des Sees zu lugen.

Eine leichte Brise umwehte sein schwarzes Haar und brachte ihn dazu, wieder von seiner sinnlosen Beschäftigung abzulassen. Er atmete durch, setzte sich unter die Weide am Ufer und schlug ein Schulbuch auf, schon ordentlich gebraucht und mit eigenen Notizen versehen. Heute war ein Tag wie jeder andere.
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BeitragThema: Re: Der See   Sa Jan 23 2010, 14:19

Narzissa Black, 3. Klasse Slytherin

Severus Snape & Narzissa Black

Narzissa hatte beschlossen nach dem Unterricht einfach ein bisschen auf den Ländereien spazieren zu gehen. Im Gemeinschaftsraum war nichts losgewesen und zu lernen gab es zur Zeit auch nichts. Es war also langweilig, könnte man sagen. Sie hatte sich warm eingepackt - die Sonne schien zwar, aber es wehte auch ein leichter Wind und einige Wölkchen schwebten in einiger Geschwindigkeit über das Gelände – und hatte sich auf den Weg gemacht. Ein Stück am Wald entlang und dann über den Rasen, ein Stück am See entlang. Narzissa war schon einige Zeit draußen unterwegs gewesen und beschloss sich an der Spitze des Sees, die zum Schloss zeigte, wieder dem Portal zuzuwenden, um sich zurück ins warme zu begeben. Vielleicht war Bella ja jetzt auch aus dem Unterricht zurück. Dann konnten sie sich mal unterhalten. Narzissa wusste immerhin immer noch nicht, womit es Rodolphus eigentlich verdient ahtte an die Wand gehängt zu werden. Und sie war immerhin ihre Schwester. Sowas musste man dann wissen.
Doch bevor Narzissa die Stelle erreichte, an der sie sich wieder auf zum Schloss hatte machen wollen, fiel ihr etwas entfernt ein Schüler ins Visier, der sich unter einem Baum am See niedergelassen hatte. Eigentlich ein recht schöner Platz zum lernen, wie sie fand. Vielleicht sollte sie sich soetwas auch mal suchen. Im Sommer war es sciher toll draußen im Schatten der Bäume zu lernen.
Als sie näher kam, erkannte sie die Person, ohne weiter genau darauf geachtet zu haben. Es war Severus. Narzissa würde kurz bei ihm stehen bleiben, wenn sie bei ihm vorbei kam und hallo sagen. Das gehörte sich so und außerdem verstand sie sich doch ganz gut mit ihm. Wie sie sich es vorgenommen hatte, blieb sie bei ihm angekommen stehen und sagte:
„Hallo, Severus.“
Sie warf kurz einen neugierigen Blick auf das Buch, das er bei sich hatte, erachtete es aber nicht als sonderlich interessant. Schien eines der Schulbücher zu sein. Es sah alt und schon ein wenig abgenutzt aus. Doch auch wenn Narzissa durchaus ihre Meinung zu gebrauchten Dingen hatte, würde sie sich ihm gegenüber nichts anmerken lassen. Es war einfach nicht besonders angenehm es sich mit Severus Snape zu verscherzen.
„Wie geht es so?“
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BeitragThema: Re: Der See   Di Jan 26 2010, 18:52

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


[Mihael||Isabella]

Mihael knabberte an seiner Unterlippe, als Isabella ihm erzählte, dass sie schlechte Laune habe und deshalb an diesem Platz bei dem See war. Als sie jedoch fragte, warum Mello hier sei, ließ sich der seltsame Slytherin äußerst lange Zeit mit seiner Antwort. „Einer muss sich ja um den Kraken kümmern“, meinte er dann und zuckte mit den Schultern, „Macht ja sonst keiner, hm?“ Seine Blicke streiften den See, als erwarte Mihael, dass der Kraken nun da er über ihn sprach auftauchen würde, doch es geschah nichts der gleichen und Mello stieß ein leisen, ein wenig enttäuschten Laut aus. Der Slytherin war sich sicher, dass er mit dieser Aussage Isas Meinung über ihn entweder bestätigt hatte oder aber erst jetzt dafür gesorgt hatte, dass sie ihn nun ebenfalls als ‚Freak‘ abstempelte. Aber wer tat das auf dieser Schule nicht? Wahrscheinlich dachten sogar die Professoren so über ihn.
Anscheinend schien seine Hauskamaradin über seine Art Schokolade zu essen nicht sonderlich erfreut, so schien ihr Gesichtsausdruck alles andere als Begeisterung dafür auszudrücken. Mello legte den Kopf schief und musterte Isabella abermals einige Augenblicke lang, bevor er die überstehende Schokoladenkante mit Hilfe von Daumen und Zeigefinger abbracht und zusätzlich in seinen Mund schob. Der Misanthrop dachte einen Moment lang darüber nach, auch noch den letzten Rest der Schokoladentafel folgen zu lassen, doch hielt er es für besser dies nicht zu tun und kaute somit auf dem ‚bisschen‘ Schokolade herum.
Mittlerweile waren auch einige andere Leute auf die Idee gekommen den See aufzusuchen. Zwar konnte er diese nicht direkt sehen, allerdings spürte er die Anwesenheit von ihm nicht geduldeter Lebewesen und spannte sich unwillkürlich an. Theoretisch gehörte Isabella zwar auch zu diesen Wesen, doch Mihael hätte auch gehen können, als sie in seine Nähe gekommen war. Eine unbekannte Person war ja noch auszuhalten, aber gleich mehrere auf einmal sorgten in Mihaels kleinen Welt doch für deutliche Verwirrung und vielleicht lösten sie auch die ein oder andere Welle der Angst aus. Kaum hatte er die Schokolade heruntergeschluckt, folgten auch gleich die nächsten Stücke.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Jan 27 2010, 11:47

Black/Snape

Snape zuckte zusammen, als eine bekannte Stimme ihn hochfahren ließ. Sein Blick schoss in das Gesicht des Mädchens und sofort klappte er das Buch zu und schob es zurück in seinen Umhang, hoffend, dass sie es als reine Geste des Respekts betrachten würde, dass er von seiner Beschäftigung abließ. Hastig erhob er sich, war es doch nur Zeichen guten Tons, wenn eine Frau sich dazugesellte. Nicht, dass es Snape normalerweise kümmerte, doch er hatte schon einige Zeit lang etwas Gewisses mit Narzissa Black vor, und diese Chance würde er sich nicht durch die eigene Schlampigkeit verscherzen.

"Hallo", sagte er dann und rang sich ein Lächeln ab. Er würde ihre Frage nicht mit "Gut" beantworten, denn das wäre gelogen; es ging ihm aber auch nicht schlecht, sondern einfach nirgendwie.

"Was machst du denn hier, gar nicht mit deinen Freundinnen unterwegs?"

Er klang nicht abweisend, im Gegenteil, er gab sich Mühe, interessiert zu klingen, wie als würde er die Frage beiläufig in einem angenehmen Gespräch stellen. Mit einer Wendung der Schultern deutete er an, sich langsam in Bewegung zu setzen, und hoffte, dass Narzissa ihn auf dem kleinen Spaziergang begleiten würde, während sie sich unterhielten. Er verengte die Augen, als sein dunkler Blick über ihre blonden Strähnen glitt und sein Lächeln verfinsterte sich. Für viele dumme Mädchen war es oft eine tolle Sache, von einem älteren Jungen zum Ball gebeten zu werden; aber Narzissa war ein Mädchen von edlem Blut - und außerdem handelte es sich hier um ihn. Wie würde sie reagieren? Er würde es durchdacht angehen müssen.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Jan 27 2010, 16:14

Jewel und Mike

Der Alltag war zurück nach Hogwarts gekehrt, es waren nun einige Wochen nach dem Tod von Rebecca vergangen und allmählich entspannte sich das Leben in Hogwarts wieder, wie man so schön sagte, das Leben ging weiter. Auch wenn sich Mike immer noch nicht vorstellen konnte wer das arme Mädchen umgebracht hatte.
Der Hufflepuff hatte sich an diesem Nachmittag zum See begeben, er mochte es am See zu sitzen und einfach nur in das dunkle Wasser zu starren, es war manchmal eine echt gute Abwechslung im Gegensatz zum Chaos im Schloss war es hier draußen recht entspannend.
Eigentlich war Mike aber aus einem anderen Grund auf dem Weg zum See, er suchte Jewel und die saß bei so einem Wetter bestimmt nicht irgendwo im Schloss, in letzter Zeit war es seltsam mit Jewel zusammen zu sein, jedes Mal wenn er sie sah schlug sein Herz schneller, als würde er einen Marathon laufen auch jetzt, da er Jewel einige Meter vor sich sitzen sah, fing es wieder an zu schlagen
. Ärgerlich schüttelte er den Kopf m das Klopfen zu ignorieren.

"Ach mir ist langweilig!"
Jewel schien allen Anschein mit sich selbst zu sprechen, eine Tatsache die Mike ziemlich belustigte.
„Na Jewel mit wem redest du?“, er grinste und ließ sich neben Jewel ins trockene Gras fallen. Krampfhaft ignorierte er sein pochendes Herz, in ein paar Sekunden würde es sich beruhigen, da war sich der Hufflepuff sicher.
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Jan 29 2010, 23:06

Isabella & Mihael

Bei Mihaels nächsten Worten lachte Isabella kurz und spöttisch auf. "Ich wusste gar nicht, dass er ein Pflegefall ist.", sagte sie und sah nachdenklich auf den See hinaus. "Braucht er schon flüssige Nahrung oder kann er mit seinen Zähnen noch beißen?", fragte sie grinsend. "Und wer hat dich denn zu seinem Pfleger ernannt?"
Mal davon abgesehen, dass sowieso Mihael nur da saß und keine Anstalten machte irgendetwas für den oder mit dem Kraken zu tun, fand sie die Idee äußerst lächerlich. Warum sollte es irgendwen kümmern, was mit dem Kraken passierte? Isabella war er herzlich egal, außer sie brauchte ihn, um mit seinem Anblick kleine Fünftklässler zu erschrecken. Sie wusste weder, wie alt er war, noch was er fraß, und schon gar nicht, ob er irgendwelcher Pflege bedurfte.
Aber es schockte sie auch nicht sonderlich, dass der Slytherin solche Sachen sagte. Es passte zu dem Bild, das sie sich von ihm gemacht hatte. Zwar keine Aliens, aber dafür der Krake. Warum nicht?
Sich über ihn lustig zu machen, hob ihre Laune auch wieder ein wenig, ein Vorteil, mit dem sie gar nicht gerechnet hatte. Sie fragte sich, ob er es überhaupt merken würde, dass sie ihn verspottete, oder ob er schon so sehr in seiner eigenen, merkwürdigen Welt lebte, dass er das gar nicht mehr mitbekam.
Mittlerweile waren mehrere Leute hier am See, darunter auch Snape und die jüngste Black-Schwester, doch da Isa eigentlich hierher gekommen war, um allein zu sein, beschloss sie, sie fürs Erste nicht zu beachten.
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BeitragThema: Re: Der See   Sa Feb 06 2010, 17:30

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


[Mihael||Isabella]

Mihael bekam sehr wohl mit wie sich Isabella über ihn lustig machte, doch das war der sonderbare Slytherin schon mehr als gewohnt. Jeder der auch nur annähernd meinte etwas Besseres als er zu sein, machte sich über ihn lustig und verspottete ihn. Anfangs hatte er diese Bemerkungen mit Kommentaren kommentiert, doch das einzige was daraufhin passierte, war, dass sich diese Leute nur noch mehr über ihn lustig machten. Also schwieg er, und überlegte sich viel mehr wie er den blauen Planeten von diesen Individuen befreien konnte.
Er biss ein weiteres Stück von der Schokolade ab und dachte einen Moment lang darüber nach, ob es eine Person gab, die sich nicht über ihn lustig machte. Auf anhieb fiel ihm nur eine Person ein: Scarlett. Die Kleine aus der fünften Klasse. Sie war die einzige die einigermaßen freundlich zu ihm war. Doch seit sie wegen ihrer Essstörungen ins St. Mungo eingeliefert worden war, hatte Mihael sich doch deutlich zurück gezogen, und war beinah wieder so wie früher.
Mello knüllte das Schokoladenpapier zusammen und ließ es in seiner Jackentasche verschwinden. Mit hochgezogener Augenbraue musterte er Isabella, als wollte er sie Fragen ob sie sich nun ausgiebig über ihn lustig gemacht hatte, ihren Lebensinhalt erfüllt hatte und nun wieder ‚normal‘ war.


[occ. Sorry, wegen dem ziemlich besch**** Post ^^" ]
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BeitragThema: Re: Der See   Di Feb 09 2010, 19:40

Jewel Jensson, 6. Klasse Hufflepuff


MIKE WALLET & JEWEL JENSSON

    Die Sonnenstrahlen schienen ihr in das Gesicht, die Hufflepuff schloss die Augen um die aufkeimende Wärme auf ihrer Haut besser spüren zu können. Wieso konnte es nicht jeden Tag so sein? Sie plantschte mit den Füssen im Wasser herum, mal streckte sie einen Fuß ganz raus und steckte ihn dann schnell wieder rein um das erfrischende Wasser zu spüren. Ab und zu öffnete sie ein Auge ein wenig um nachzusehen ob noch niemand aufgetaucht war, den sie kannte.

    Die Hufflepuff zuckte kurz zusammen als sie eine vertraute Stimme hörte und ein Grinsen stahl sich auf ihr Gesicht. Sie brauchte sich nicht umzudrehen, sie wusste sofort dass es nur Mike sein konnte. „Mit meinem unsichtbaren Freund, hatte ich dir nicht von ihm erzählt?“ Jewel lachte und sah zu ihrem bestem Freund, der sich neben ihr fallen ließ. Das Flattern ihres Herzens setzte in dem Augenblick ein, in dem er neben ihr saß und sie musste sich darauf konzentrieren nicht dauernd Mike anzustarren oder zu grinsen wie ein Idiot. Was war nur mit ihr los, verdammt? „Wie geht’s dir? Hast du den Tag gut überlebt?“ erkundigte sie sich und baumelte weiter mit den Füssen im Wasser bis ihr plötzlich ein Thema durch den Kopf schoss. Kurz biss sie sich auf die Lippen, sollte sie ihn fragen? „Sag mal, wie sieht’s aus, wenn nimmst du mit auf den Halloweenball?“ Sie grinste wieder und schaute ihn neugierig an, so wie es sonst auch immer tat. Nur dieses Mal war ihr die Antwort nicht egal, das spürte sie. Wieso hatte sie auch gefragt? Nervös hielt sie beinahe den Atem an während sie auf seine Antwort wartete. Nicht gut, ihre Reaktion war eindeutig nicht gut. „Und sag mir nicht, du hättest keine Verabredung! Das nehm ich dir nämlich nicht ab.“ Kichernd schaute sie weiter zu ihm hin, doch innerlich hätte sie sich am liebsten geschlagen. Was redete sie da für einen Unsinn?
    „Sorry liegt wohl am Wetter, dass ich so aufgedreht bin.“
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Feb 12 2010, 23:33

Narzissa Black, 3. Klasse Slytherin

Severus sah ein wenig erschrocken drein, als sie ihn ansprach, aber nun ja, was hatte sie erwartete. Wahrscheinlich war er ganz vertieft in Gedanken gewesen. Vielleicht hatte er über eine schwierige Rezeptur von Zaubertränken nachgedacht. Darin war er ein wahrer Meister. Sie verzog kurz die Lippen zu einem entschuldigenden Lächeln. Sie hatte ihn ja eigentlich gar nicht von der Arbeit abhalten wollen, aber schon hatte er das Buch ziemlich hastig weggepackt und erkundigte sich nach ihren Freundinnen. Ja, was machte sie eiegntlich hier ohne ihre Freundinnen? Das war eine ziemlich berechtigte Frage, wie sie fand. Immerhin scharrte Narzissa gerne so viel Volk wie möglich um sich.
„Nun ja, ich dachte es wäre interessanter mal an die frische Luft zu kommen, als im Gemeinschaftsraum auf die Ankunft der Armen zu warten, die noch im Unterricht ihre Zeit vertrödeln...“
Sie zog ihre rechte Schulter hoch und ließ sie wieder sinken.
Als Severus sich erhob und in Bewegung setzte, wollte Narzissa ihm zwar folgen, blieb jedoch noch kurz stehen.
„Es tut mir Leid, ich wollte dich gar nicht beim Lernen stören...“, erklärte sie und wartete, was er wohl dazu sagen würde. Das gehörte sich einfach, eine Störung zu entschuldigen. Dennoch hatte er sich nun sicher nicht erhoben um einfach wieder ins Schloss zurückzukehren, auch wenn Narzissa ihn aufgescheucht hatte.

tbc: Off ; dann Slytherin Gemeinschaftsraum


Zuletzt von Narzissa Black am So März 07 2010, 00:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Feb 22 2010, 17:25

Isabella & Mihael

"Eingeschnappt?" Als der Slytherin es vorzog, nicht einmal mehr zu antworten, sah Isabella auf und bemerkte Mihaels Gesichtsausdruck. Vielleicht war er ja doch dazu in der Lage Spott zu erkennen. Tat es ihr deshalb leid? Bestimmt nicht. Schließlich hatte niemand Mihael dazu gezwungen ein Freak zu sein. Wenn er solche enge Beziehungen mit den Kraken führte, forderte er es ja geradezu heraus, dass man sich über ihn lustig machte. Vielleicht aber..., überlegte sie, vielleicht war es ja Absicht, eine Art die Leute zu provozieren, genau so, wie sie es auch tat, aber auf eine ganz andere Art. Oder er wollte so der ganzen Welt zeigen, wie wenig sie ihm in den Kram passte, eine Art passiver Widerstand. Ja, auf eine kranke art klang das sogar ganz plausibel: Wenn einem die reale Welt gefiel, schuf man sich eben seine eigene, perfekte Fantasiewelt. Erbärmlich, dass man den Versuch in der Wirklichkeit zu leben so schnell aufgeben konnte...
Nun ja, ihre Art die Leute zu provozieren gefiel ihr jedenfalls eindeutig besser. Isabella hatte gar nicht gemerkt, dass ihre Schwester schon fast vergessen und ihre schlechte Laune verpufft war. Später am Nachmittag würde sich die Schulband zum Proben treffen - ein weiterer Faktor, der ihre Laune hob. Es gab wirklich nichts Besseres als Musik zu machen. Auf dem (magischen, nicht elektronischen) Keyboard herumzuklimpern hob ihre Laune fast immer und wenn sie einmal richtig wütend war, borgte sie sich Shells Schlagzeug aus, um sich auszutoben.
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BeitragThema: Re: Der See   So Feb 28 2010, 21:42

Davina Abercrombie, 5. Klasse Ravenclaw


[Darragh und Davina]
First Post!

Davina schloss die Augen und lehnte sich an den Baum an. Mhm, ihr Lieblingsbaum. Seltsam. Nicht jeder hatte einen Lieblingsbaum. Egal, das war ihr Lieblingsbaum. An diesem Baum lehnte sie immer, wenn sie las oder lernte, und nicht gerade irgendwas sportliches anstellte.
Und irgendwie mochte sie diesen Baum wirklich. Einmal hatte sie dort eine...ziemlich große Spinne entdeckt. Sie hatte sie Marianne genannt, aber am nächsten Tag schon nicht mehr wieder gefunden. Schade eigentlich. Marianne war eine wirklich süße Spinne gewesen.
Sie grinste breit und öffnete die Augen wieder, nachdem sie sich auf dem Boden niedergelassen hatte. Sie streckte die langen Beine von sich weg und nahm das Buch an sich, was neben ihr lag. Sie drehte es kurz auf die richtige Seite, schließlich wollte sie ihr Buch nicht falschrum lesen und schlug es auf. Mhm.
Ein fast schon glückseliges Lächeln legte sich auf ihre vollen Lippen und sie sah auf die eng bedruckten Seiten des dicken Buches. Ein gutes Buch, wirklich. Es war ein Muggelbuch, sie hatte es von ihrer Mutter zum letzten Weihnachten geschenkt bekommen. Und seit daher ungefähr 4-mal gelesen. Gott, sie musste sich wirklich angewöhnen, Bücher nicht mehr so schnell zu lesen!
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Darragh Mac Craith
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BeitragThema: Re: Der See   Di März 02 2010, 17:48

Spieleinstieg nach Zeitsprung

Davina && Darragh

Frei und gutes Wetter. Was wollte man mehr? Schade nur, dass die Freizeitbeschäftigungen gerade nicht allzu gut möglich waren, Darraghs bester Freund war gerade nicht anwesend und auch sonst hatte er kaum jemanden gefunden, mit dem er den Nachmittag verbringen wollte. Aber das war auch nicht sonderlich wichtig gewesen, für Darragh war es nichts besonderes, dass er seine Zeit auch mal alleine verbrachte und manchmal konnte das auch ein Segen sein. Die meiste Zeit war es allerdings eher ein Fluch, dennoch versuchte er das Beste aus seiner derzeitigen Situation zu machen. Im Moment lief ja ohnehin so einiges anders, als er es sich eigentlich vorgestellt hatte.
Darragh hatte sich letztlich entschieden, eine Runde um den See zu drehen. Zeit hatte er genug dafür, er musste ja nur aufpassen, dass er nicht zu sehr nachdachte und dadurch in den See hinein lief. Für einen verträumen Menschen wie er es war, war das immerhin ein Leichtes. Heute war er sogar recht aufmerksam und bemerkte sogar die Menschen um sich herum, während er seine Runde zog. Um ein paar Menschen musste er herumgehen um sie nicht umzurennen, dabei fiel ihm eine gute Freundin auf. Davina, eine Ravenclaw der fünften Klasse saß an einem Baum gelehnt auf der Wiese und hielt ein Buch in der Hand. Da sie alleine war, beschloss Darragh auf sie zu zugehen. Er ließ sich wortlos neben ihr nieder und sah die Ravenclaw dann an. „Hey Davina“ grüßte er leise und beugte sich leicht zu ihr, um einen Eindruck davon zu gewinnen, was sie gerade las.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi März 03 2010, 16:50

Davina Abercrombie, 5. Klasse Ravenclaw


Darragh&Davina

Davina schlug die Seite ihres Buches um. Das Geräusch, das dabei entstand, war ihrer Meinung nach wirklich schön. Sie wusste nicht genau, weshalb ihr das gefiel, aber trotzdem, sie fand das Geräusch schön, auch wenn es leise war. Sie war es mittlerweile gewohnt, dieses Geräusch mehrmals täglich zu hören, deshalb war es für sie wie das Geräusch, wenn jemand neben ihr einatmete, gewohnt und trotzdem hört man es gerne, weil es beruhigt. Und man sich geborgen fühlt, wenn jemand neben einem atmet. Und genau so ein Geräusch ist das Geräusch beim Umblättern einer Buchseite für Davina.
Sie beugte sich leicht nach vorne, da ein Fleck auf einem Wort war, sie kratzte den Fleck-der sich dabei als Schokolade erwies- mit ihrem Fingernagel weg.
Da sie vollkommen in das Buch versunken war, schreckte sie auf, als sie eine bekannte Stimme hörte.
Ihr Blick glitt ruckartig neben sich, wo sie Darragh, einen guten Freund von sich, entdeckte.
"Oh. Hey Darragh." Sie schenkte ihm ein leichtes Lächeln, strich über die Seite ihres Buches und legte ein dunkelblaues, schmales Lesezeichen hinein, ehe sie das Buch zu klappte und neben sich legte.
"Schön, dich mal wieder zu sehen.", sagte sie mit einem Lächeln und sah ihn an.
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Darragh Mac Craith
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BeitragThema: Re: Der See   Sa März 06 2010, 20:07

Davina && Darragh

Schade, dass die hübsche Ravenclaw das Buch sogleich zuschlug, als sie Darragh bemerkt hatte. So konnte er natürlich nicht ahnen, wovon das Buch handelte. Vielleicht wollte Davina auch gerade das verhindern und er sollte nicht so neugierig sein. „Ich wollte dich nicht erschrecken“ antwortete er ihr in seiner gewohnt ruhigen und etwas zögerlichen Art, als er ihren ruckartigen Blick zur Seite bemerkt hatte. „Ich finde es auch schön dich mal wieder zu sehen, in der letzten Zeit hatten wir ja nur selten die Gelegenheit.“ Das war auch ihm aufgefallen und das sollte eigentlich bei Freunden eher weniger der Fall sein. Seiner Meinung nach zumindest. Wie Davina das sah, konnte er natürlich nur schlecht ahnen, aber er glaubte nicht, dass sie dies groß anders sah. „Gehst du eigentlich momentan auch noch anderen Freizeitbeschäftigungen nach, oder sind dir Bücher mittlerweile deine liebsten Freunde geworden?“ fragte er neckend. Er wusste, dass die Ravenclaw viel las und wenn er ehrlich war, hatte er sie kaum jemals ohne Buch als Begleiter vorgefunden. Aber irgendwie mochte er diese Art, es versprach zumindest einen gewissen Intellekt und wohl kaum einen Gesprächspartner, mit dem man nur über die sinnlosen Themen des Tages sprechen konnte.
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BeitragThema: Re: Der See   Di März 09 2010, 16:56

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


[Mihael||Isabella]

Als Isabella frage ob er Eingeschnappt sei, blinzelte Mihael einige male überrascht. Hatte sie ihm gerade wirklich diese all zu menschliche Eigenschaft zugeteilt? Eine der Eigenschaften, von denen er sich so gut es ging fernhielt? Mello sah seine Hauskammeradin einen Moment lang an und sah dann, dass sie es doch vollkommen ernst gemeint hatte. Der Schüler lachte kurz und äußerst künstlich auf, so hatte er schon einige Zeit nicht mehr gelacht und es war ein komisches Gefühl dies wieder zu tun. Selbst wenn es gekünstelt war. „Ich gehöre nicht zu den Menschen, die beleidigt sein können“, antwortete Mihael, und sah seine gegenüber geringschätzig an. Anscheinend hatte sich ihre eben noch so schlechte Laune in Luft aufgelöst, als sie sich über ihn am lustig machen war. Nun, dann hatte er ihr eben unbewusst geholfen… was soll’s. Mihaels Blicke wanderten wieder über den See, doch noch immer war keine Regung auszumachen und er zückte beiläufig mit den Schultern. Schließlich stand er schwankend auf. Er wollte nicht länger hier bleiben. Zum einen konnte Isabella bei weitem nicht seine „Kleine“ ersetzen, zum anderen wurde es ihm zu voll. Auch der Kraken ließ sich nicht blicken. Für ihn gab es also nichts, was ihn weiter hätte halten können. Als er sich zu seiner vollen Größe aufgerichtet hatte, steckte er die Hände in die Hosentasche und musterte die Slytherin einen Augenblick noch. Dann drehte er sich um, und ging ohne sich zu verabschieden. Die Schultern waren wieder ein bisschen in sich gesackt und Mello wirkte nicht mehr all zu groß und sicher. Eher schien es, als würde ihm etwas fehlen, weshalb er verletzlich war. Wie dem jungen Siegfried, dem das letzte bisschen Drachenblut gefehlt hat, um unverwundbar zu sein.

Tbc. [edit] Korridore


Zuletzt von Mihael Keehl am Fr März 12 2010, 15:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der See   Di März 09 2010, 18:44

Davina Abercrombie, 5. Klasse Ravenclaw


Davina && Darragh

Davina zuckte nur mit den schmalen Schultern. "Keine Angst, hast du nicht. Da braucht es schon mehr als dich, um mich wirklich zu erschrecken." Sie schenkte ihm ein breites Grinsen, legte ihre Hand auf das Buch.
"Ja, Leider.", stimmte sie dann nickend zu. Schade, wie sie fand. Darragh war nett, und sie hätte nichts dagegen gehabt, mehr mit ihm zu unternehmen. Wirklich, sie sollte weniger lesen und sonst was anstellen, sondern mehr mit ihren Freunden. Sie seufzte leise und nickte erneut.
"Och, gelegentlich wirst du mich auch noch auf dem Quidditchfeld finden. Natürlich mit einem Buch in der Tasche." Sie kicherte. "Aber nein, Scherz beseite, natürlich mach ich noch andere Sachen. Nur lesen halt am häufigsten."
Fast schon liebevoll strich sie nun über den rauhen Einband des Buches und ließ den Blick zu ihrem Liebling gleiten. Hach. Literatur war schon was feines.
Erneut grinste sie kurz, ehe ihr Blick wieder zu Darragh huschte. "Und, was hast du so in letzter Zeit getrieben?", fragte sei dann mit schiefgelegtem Kopf.

ooc: Umm, sry, nicht sonderlich viel =(
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BeitragThema: Re: Der See   Mi März 10 2010, 18:15

Davina && Darragh

„Mehr als mich?“ fragte Darragh grinsend und sah die Ravenclaw an. „Was denn zum Beispiel? Vielleicht lässt sich dann etwas arrangieren.“ In dem Punkt war er bestimmt gut, auch wenn es natürlich nur Spaß war. Er würde es sich bestimmt nicht anmaßen seine Mitschülerin zu verschrecken. Dafür hatte er sie auf eine freundschaftliche Ebene viel zu lieb.
„Ach echt? Da hab ich dich wirklich noch nie gesehen“ grinste er weiter. Nur bei den Spielen und zu sonstigen Gelegenheiten, immerhin spielte Darragh in der Hausmannschaft. Er war relativ häufig auf dem Quidditchfeld und für ihn war es Pflicht. „Dann schlage ich jetzt vor, wir gucken einfach mal, dass wir es schaffen uns öfter zu sehen, damit du nicht ständig dein hübsches Gesicht hinter den Büchern versteckst.“
Kurz glitt sein Blick über die Ländereien, ehe er wieder zu Davina sah. „Ich habe mich in der letzten Zeit um verschiedene Dinge gekümmert. Quidditch, meine Hausaufgaben, ich bin immerhin noch Vertrauensschüler, da kommt ab und an auch mal etwas auf einen zu“ erklärte er kurz. Viel gemacht hatte er nun auch nicht, aber irgendwie hatte er das Gefühl, dass es schon mehr war, als es bei Davina der Fall war.
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BeitragThema: Re: Der See   Sa März 13 2010, 22:12

Davina Abercrombie, 5. Klasse Ravenclaw


Davina && Darragh


Davina kicherte nur leise und verdrehte daraufhin die grünlichen Augen. "Mhmm...Was weiß ich. Ein....Werwolf von mir aus, der mich Nachts angreift oder so. Keine Ahnung." Sie zuckte mit den Schultern. "Wenn du mich erschrecken willst, dann lass dir was kreatives einfallen. Tipps werde ich dir sicher nicht geben.", grinste sie dann breit und zwinkerte ihm zu.
"Nicht? Mh. Naja, ich muss ja auch selten üben. Bin doch ein Naturtalent.", meinte Davina dann sarakstisch grinsend und lachte daraufhin leise. "Naja, dann wirst du mich wohl übersehen haben.", meinte sie dann selbstzufrieden nickend.
Sie grinste und blickte erneut kurz zu ihrem Buch, als er dieses erwähnte. "Aber ich versteck mich doch so gerne hinter ihnen."
Davina sah ihn an, als sein Blick über die Ländereien glitt und dann nickte sie. "Da hast du auf jeden Fall schon ein bisschen mehr gemacht als ich. Naja, Lesen, Hausaufgabe und Quidditch, und Schule eben, ist ja nicht so viel. Aber trotzdem eigentlich ein guter Zeitvertreib, finde ich."
Sie schenkte ihm ein leichtes Grinsen und sah dann kurz in Richtung See, dabei hob sie kurz die schmalen Schultern an, ließ sie daraufhin gleich wieder sinken. Das war das einzige Problem am stundenlangen Lesen. Irgendwann verkrampfte sich der Nacken, wenn man sich ständig zu den Buchstaben nach vorne beugte. Aber damit konnte Davina leben.
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Darragh Mac Craith
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BeitragThema: Re: Der See   Sa März 20 2010, 17:23

Davina && Darragh

„Zu schade“, fand Darragh. Sie hätte ihm ruhig einen Tipp geben können. Mit einem Werwolf konnte er immerhin nicht dienen, dann musste er sich wohl wirklich etwas ausdenken, um Davina einmal richtig zu erschrecken. Aber das war ihm dann doch zuwider, als Vertrauensschüler musste man sich zu solchen Taten eigentlich nicht hinreißen lassen.
„Ich denke, das könnte daran liegen, dass ich mich selten dazu hinreißen lasse, die anderen Mannschaften während des Trainings zu beobachten. Ich sehe doch auch auf dem Spielfeld, ob ich gut oder schlecht gegen sie spiele.“ Darragh zuckte mit den Schultern. Aber er könnte sich ja mal die Mühe geben, zum Training der Ravenclaws zu erscheinen. Vielleicht half es, damit die beiden sich öfter sehen konnten.
„Ich weiß“ merkte der Hufflepuff an und nahm der Ravenclaw das Buch aus der Hand. „Bücher sind ja ganz nett, aber versteck dich nicht dauerhaft. Mach lieber etwas mit den Leuten um dich herum und irgendwann brauchst du sie nur noch zum lernen.“ Und das aus seinem Mund. „Was hältst du von einem Spaziergang über die Ländereien?“ bot er ihr an.
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BeitragThema: Re: Der See   So März 21 2010, 12:58

cf: Musikzimmer

Linnéa Lujan

Linnéa schlenderte hinunter zum Seeufer. Sie ließ die Tasche von ihrer Schulter gleiten und setzte sich an einen Baum. Einen Augenblick schaute sie auf die glitzernde Wasseroberfläche, dann nahm sie aus ihrer Tasche das 'Lehrbuch der Zaubersprüche, Band 6'.
Zur Zeit behandelten sie bei Professor Flitwick im Unterricht Wasserzauber. Ihre Hausaufgabe war es, die Definition des Aguamentizaubers in ihre Zauberspruchsammlungen zu übernehmen und den Spruch zu üben. Welcher Ort war besser für so etwas geeignet als der See?
Die Hufflepuff schlug das Schulbuch an der entsprechenden Stelle auf und las die Definition durch. Sie würde das ganze wohl etwas abkürzen.
Der Aguamenti-Zauber gehört zu den Wasserzaubern. Er lässt einen unterschiedlich dosierten Süßwasser-Strahl aus der Spitze des Zauberstabs schießen. Der Zauber ist vielseitig anwendbar unter anderem auch als Feuerlöschzauber.
Bei der Ausführung des Zaubers bestimmt die Bewegung des Zauberstabs die Kraft des Strahls und die Menge des Wasser. Ist die Bewegung fließend so ist auch der Strahl weich, ist sie ruckartig, kann der Zauber sogar als Angriffszauber eingesetzt werden…das müsste gehen.

Zufrieden schrieb Linnéa ihre Definition auf, dann nahm sie ihren Zauberstab aus der Hosentasche und begann zu üben. Anfangs klappte der Zauber nur selten wie sie es wollte. Entweder er war so fest, dass der Wasserstrahl vom Erdboden abprallte, oder es kamen nur einige Tropfen aus der Spitze des Zauberstab. Doch langsam hatte Linnéa den Dreh raus.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo März 22 2010, 20:20

Davina Abercrombie, 5. Klasse Ravenclaw


Davina && Darragh

"Och, dir wird schon was einfallen, ich zähle auf dich!" Sie hob die Hände und machte die Daumen nach oben, als Zeichen, dass sie eindeutig dafür war, dass er sie erschrecken würde. Wäre sicherlich mal eine nette Abwechslung, schließlich ließ sich die Ravenclaw nicht sehr oft erschrecken. Schade, denn wenn sie Schluckauf hatte, dauerte es daher wirklich recht lange, bis sie ihn wieder los ist. Aber so ist das Leben!
"Scheint ja wirklich so, als ob wir uns wirklich in letzter Zeit zu selten gesehen haben.", meinte sie nachdenklich, nachdem er fertig gesprochen hatte und blickte ihn an.
"Du hast dich grad eben fast genauso angehört wie meine Mutter. Also nicht von der Stimme her, sondern...von dem, was du gesagt hast. Lies nicht so viel, tu was...blah blah." Davina kicherte. "Nur dass ich das, was du sagst, ernster nehme als das, was Mom den lieben langen Tag lang so alles labert. Also danke für den Tipp, mal schauen, was sich machen lässt."
Sie griff nach ihrem Buch. "Aber ein Spaziergang klingt auf jeden Fall großartig."
Klang auch gut. Wenn man zu lange rumgesessen hatte, gab es ja wohl nichts schöneres, als einen ausgedehnten Spaziergang. Deshalb grinste Davina Darragh breit an. "Wirklich gute Idee."
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Darragh Mac Craith
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BeitragThema: Re: Der See   Mi März 24 2010, 14:48

Davina && Darragh

Jetzt hatte Darragh wohl definitiv ein Problem. Wenn Davina schon auf ihn zählte, dann musste er wohl oder übel einmal scharf nachdenken, wie er sie am besten erschrak. Einfach würde das nicht werden, aber so konnte er wirklich einmal seiner Kreativität freien Lauf lassen und gucken, was dabei rauskommen würde. „Zähl lieber nicht auf mich. Nachher muss ich dich noch enttäuschen.“ Darragh meinte das vollkommen ernst. Er war nicht selbstbewusst genug, um Davina jetzt etwas zu versprechen, was im Nachhinein ohnehin nicht sonderlich gut klappen würde.
„Entschuldige. Ich wollte nicht wie deine Mutter klingen. Dann kann ich es sogar verstehen, wenn du meinen Tipp nicht ganz so ernst nimmst. Obwohl ich das schon ganz schön finden würde, wenn wir etwas mehr zusammen unternehmen würden.“ Darragh verlor das Buch gleich wieder an Davina, nahm es ihr allerdings auch direkt wieder ab. „Solange wir jetzt spazieren gehen, bleibt es in meiner Obhut. Ich kann doch nicht verantworten, wenn du rückfällig wirst“ grinste er und stand dann auf. Er hielt Davina eine Hand hin, um ihr aufhelfen zu können. „Freut mich, dass dir mein Vorschlag gefällt“ setzte er noch hinterher. Die Richtung ließ er allerdings lieber Davina bestimmen.
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BeitragThema: Re: Der See   So März 28 2010, 21:58

Davina Abercrombie, 5. Klasse Ravenclaw


Davina && Darragh

Davina nickte. "Okay. Naja, hoffen werd ich trotzdem. Wäre sicherlich lustig, mal von dir erschreckt zu werden..." Davina musste leise kichern und ein freches Funkeln trat in ihre Augen, mit denen sie Darragh amüsiert anblickte.
"Och, meine Mom ist ganz nett, da kannst du ruhig des öfteren wie sie klingen.", sie zwinkerte ihm zu, "Mal schauen, wie sich mein Bücherwahnsinn entwickelt. Wenn es nicht besser wird, dann stellen wir mich auf Entzug, okay?" Sie hatte das Buch kaum in den Händen, schon hatte Darragh es wieder.
"Gut. Dann fangen wir am besten gleich mit dem Entzug an, richtig?" Sie nahm seine Hand und ließ sich somit von ihm hochhelfen, sprang aber eher auf, hätte seine Hand also eigentlich nicht gebraucht. War aber eine nette Geste von ihm, auf die konnte sie ruhig mal eingehen.
Sie lächelte ihn an und ihr Blick glitt über die Ländereien. "Gut, gut...aber wohin?" Ihr Blick glitt kurz zu Darragh, dann kurz zum See, ehe er an dem Hufflepuff hängen blieb. "Irgendwelche Wünsche?"
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BeitragThema: Re: Der See   Mo März 29 2010, 02:28

pp: Musikzimmer


Amber und Linnéa


Amber spazierte gedankenverloren am Ufer des Sees entlang, wobei sie nicht ganz darauf achtete, wo sie hintrat, so dass ihre Strümpfe und Schuhe sehr bald nass und schlammbedeckt waren. Wenn sie merkte, dass ihre Füße immer wieder ins kalte Wasser des schottischen Lochs traten, so kümmerte sie sich nicht darum. Auch die Kälte, die den See selbst im Hochsommer auszeichnete und die nun, im Oktober noch schärfer war, schien ihr nichts auszumachen.

Obwohl sie eigentlich nicht fröhlich war, hüpfte sie leicht von einem Bein aufs andere, ganz so, als ob dies ihre natürliche Fortbewungsart wäre, ganz unabhängig von ihrer eigenen Stimmung. Linnéa bemerkte sie erst, als ein Wasserstrahl aus dem Zauberstab ihrer Freundin sie am Rock traf und aus dem Gleichgewicht brachte. Mit einem lauten Platschen landete Amber im seichten Uferwasser des Sees und blickte verblüfft zu Linnéa, die mit ihrem ‚Lehrbuch der Zaubersprüche‘ an einen Baum gelehnt da saß.
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BeitragThema: Re: Der See   Di März 30 2010, 15:45

Amber&&Linnéa

Linnéa hatte den Zauber eher abwesend erneut gebraucht, als der Wasserstrahl plötzlich an einem Hindernis abprallte. Überrascht blickte sie auf und sah nur noch, dass etwas mit weißen Haare unter lauten Platschen in den See fiel. Erschrocken sprang sie auf.
Am Uferrand beugte sie sich hinunter zu dem 'Wesen'. Sie tauchte mutig ihren Arm in den kalten See und half der Schülerin, wie sie jetzt erkannte, hinaus.
"Es tut mir wirklich Leid...OH! Amber, du bist es!", sagte Linnéa als sie ihre Freundin erkannte. "Entschuldigung...warte, ich trockne dich ab." Sie nahm ihren Zauberstab, den sie auf den Boden hatte fallen lassen, auf und übte einen Dürrezauber aus um Ambers Kleidung und Haare zu trocknen.
"Ich hoffe, du hast dich nicht verletzt.", fragte Linnéa. Zwar war sie nicht wirklich besorgt, dass war sie selten, es sei denn, es würde um ihre kleine Schwester gehen, doch mochte sie das weißhaarige Mädchen und es war nicht ihre Absicht gewesen sie in den eiskalten See zu werfen.
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Darragh Mac Craith
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Apr 02 2010, 19:30

Davina && Darragh

„Gut, deshalb erste Lektion. Ich nehme jetzt dein Buch und wir unternehmen was. Sonst kommst du nie von deinen Büchern los und das wollen wir doch nicht. Wie willst du sonst je Anschluss finden?“ Eine berechtigte Frage von jemanden, der so verschlossen war wie Darragh und selbst nur wenig Anschluss fand. Allerdings lag es bei ihm ja auch eindeutig nicht an den Büchern, sondern einfach an der Tatsache, dass er einfach nicht akzeptiert wurde. Oder nur von denjenigen, die mit der Tatsache klar kamen, dass er bisexuell war.
„Ich hatte mir gedacht, du führst mich einfach mal dahin, wo du hin möchtest.“ Sein Plan war damit gescheitert und Darragh schlug selbst eine Richtung ein. Ihm war es doch egal, er wollte mal wieder Zeit mit einer sehr guten Freundin verbringen, also konnten sie einfach irgendetwas machen. Er war ja nicht so sehr für Kreativität bekannt, von daher ließ er sich einfach dahin tragen, wo seine Füße gerade hin wollten.
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