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 Der See

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BeitragThema: Re: Der See   So Apr 04 2010, 14:53

Isabella

„Ich gehöre nicht zu den Menschen, die beleidigt sein können“, antwortete Mihael ihr. Dann stand er auf und ließ Isabella einfach sitzen. Nicht dass ihr das etwas ausgemacht hätte; schließlich hatte sie es auch provoziert. Und sich mit Mihael unterhalten war zwar eine Weile ganz witzig, aber auf die Dauer kein angemessener Zeitvertreib für eine Hale. Also war sie ihn, wie sie fand, doch ganz elegant losgeworden.
"Natürlich nicht.", sagte Isa, obwohl niemand mehr da war, der ihr zuhörte. Es war ja kein Zeichen von Beleidigtsein, wenn man seinen Gesprächspartner einfach stehen - oder eher sitzen - ließ.
Aber seine Aussage stimmte sie etwas nachdenklich. Er klang so abgehoben, vielleicht zählte er sich auch schon selbst nicht mehr wirklich zu den Menschen. Wie konnte jemand nur so realitätsfern sein?
Egal. Schnell wanderten Isas Gedanken weiter und vergaßen Mihael schlichtweg. Was sollte sie jetzt tun? Sie sah auf die Uhr, die ihr Vater ihr zum siebzehnten Geburtstag geschenkt hatte, ein Erbstück. Bald würde es Zeit für die Bandprobe sein und vielleicht sollte sie sich vorher noch ein wenig einspielen. Nachdem sie so lange am See gegessen hatte, waren ihre Finger kalt und steif gefroren - keine guten Voraussetzungen für Keyboardspielen. Also sollte sie besser schnell wieder ins Schloss zurück und sich vielleicht noch ein bisschen aufwärmen, bevor es los ging.
Isabella stand auf und machte sich auf den Weg zurück zum Schloss. Mittlerweile war es um den See herum erstaunlich voll für Mitte Oktober geworden, bemerkte sie missbilligend. Nirgendwo hatte man mehr seine Ruhe. Sie sah sogar Linnéa, eine blonde Sechstklässlerin, die zu den Leuten auf der Schule gehörte, die sie am allerwenigsten leiden konnte. Offensichtlich übte sie Aguamenti-Zauber - sollte sie das nicht längst können? - und schubste damit versehentlich eine Gryffindor, die Isa ebenfalls nicht leiden konnte, ins Wasser. Isabella verzog erst missbilligend das Gesicht, dann musste sie losprusten. Wie ungeschickt konnte man sein? Mit hochnäsigem Gesichtsausdruck stolzierte sie an den beiden vorbei zum Schloss.

tbc: Eingangshalle
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BeitragThema: Re: Der See   So Apr 04 2010, 17:02

Davina Abercrombie, 5. Klasse Ravenclaw


Davina && Darragh

"Okay, Chef, wie du willst." Bei diesen Worten haftete der Blick aus ihren grünbraunen Augen an dem Umschlag des Buches, sie seufzte und blickte dann zu Darragh auf.
"Och nö, dann müsste ich mir ja erst noch überlegen, wohin ich möchte..zu viel Arbeit.", kicherte sie dann und piekte Darragh leicht in die Seite.
Auch sie ging los, folgte ihm einfach. War ja letzendlich auch egal, wo sie landen würden, immerhin kannte sie das Gelände...verirren würde sie sich schon nicht...obwohl, das Gelände war groß...
Davina schüttelte leicht den Kopf über ihre eigenen Gedanken. Wenn man daran dachte, sich zu verirren, dann verirrte man sich auch. Wenn man fest darauf zählte, sich nicht zu verirren, verirrte man sich nicht. War immer so. Oder oft. Und deshalb hatte Davina sich auch noch nicht verirrt. Glaubte sie.
Sie sah ihn an und grinste leicht. "So wie's aussieht hast du kein Ziel, nicht?"
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Darragh Mac Craith
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Apr 05 2010, 13:14

Davina && Darragh

Chef. Das klang so nach etwas höher artigem. Etwas, was er niemals sein würde. Aber gut, gerade würde er sich fügen. Aber das Bestimmende lag ihm einfach nicht, auch wenn Davina sich darauf einzulassen schien. Er spielte lieber den Mitläufer. Keine Ahnung warum er dann überhaupt Vertrauensschüler geworden war, das passte so überhaupt nicht dazu. Aber gut, es war so gekommen, so musste er damit leben.
„Hey“, beschwerte sich der Hufflepuff, als sie ihm in die Seite piekste. „Und ich muss mir das jetzt also ausdenken? Ich bin zwar nicht faul, aber sind nicht normalerweise die Ravenclaws diejenigen, die schneller auf solche Dinge kommen?“ Er seufzte gespielt und entschied sich dann, Davina in Richtung des Waldes zu führen. „Nein, ein Ziel habe ich nicht, Hauptsache draußen sein und nicht zu viel alleine nachdenken“ gab er zu. Wozu brauchte man auch schon ein Ziel? Ohne Ziel sah man doch viel mehr von der Welt.
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BeitragThema: Re: Der See   Sa Apr 10 2010, 12:11

Davina Abercrombie, 5. Klasse Ravenclaw


Davina && Darragh

Davina steckte die Hände in die Hosentaschen und sah Darragh mit funkelnden Augen an. "Wenn wir Ravenclaws euch immer das Denken abnehmen würden, dann würde die Schule auf Dauer verblöden. Und das wollen wir alle doch nicht, oder?", antwortete sie nickend, um ihre eigene Aussage zu bestätigen. War ja irgendwie auch so, wenn Ravenclaws den anderen immer sagen würden, was sie tun und lassen sollen oder sowas, würden die anderen Häuser wirklich faul und dumm werden.
"Gut. Ziele sind eh was für Spießer.", kicherte sie dann und lächelte. Sie lief neben ihm her und blickte ihn immernoch grinsend an, es war wie ein Dauer-Grinsen. Wenn Davina einmal grinste, schien sie nicht so schnell aufzuhören.
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Amber Fool



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BeitragThema: Re: Der See   So Apr 11 2010, 20:17

Amber & Linnéa



Amber räusperte sich etwas, als Linnéa nach ihrer Hand griff und sie aufzog. Sie schwieg, als die Ältere sie mit einem einfachen Zauber trocknete, und blickte seelenruhig an sich herunter, als passiere ihr es ständig, in den See zu fallen. Erst als Linnéa auch noch anfing, sich zu entschuldigen, kicherte Amber. Sie war vermutlich noch seltsamer als die meisten dachten, doch ihr unfreiwilliger Badegang hebte ihr Stimmung tatsächlich ein wenig.

„Keine Sorge!“ beruhigte sie Linnéa und inspizierte Haare und Kleider. „Ist ja alles wieder trocken und ich bin ja nicht aus Zucker.“
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Darragh Mac Craith
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Apr 14 2010, 16:19

Davina && Darragh

„Da magst du wohl Recht haben“ schloss Darragh kurz und blickte für kurze Zeit in den Himmel. „Aber was wären wir denn nur ohne die schlauen Ravenclaws, die uns so schnell weiterbringen?“ Ja, was wäre Darragh nur ohne Davina, die ihn so gut daran erinnerte, dass er wohl selbst auch denken sollte und musste. „Ich würde mich nicht als blöd bezeichnen, aber lass mich doch einmal denkfaul sein.“ Er dachte ohnehin schon viel zu viel nach, wenn er alleine war.
Vorsichtig knuffte er Davina in die Seite. „Der Weg sollte das Ziel sein, ist dir das etwa noch nicht bekannt?“ fragte er scherzhaft und führte sie dann in Richtung einer Lichtung am See. „Und du hast heute wirklich nichts mehr vor?“
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Apr 21 2010, 16:15

Amber & Linnéa

Linnéa lächelte. "Nun ja, deine Haare haben ja schon mal die richtige Farbe.", sagte sie. Es war keineswegs böse gemeint, da Linnéa auffällige Haarfarben mochte. Als sie sah, wie Amber ihre Kleidung und ihre Haare richtete, zog sie einen Spiegel aus ihrer Schultasche und gab ihn ihr. "Hier bitte!"
Dann setzte sie sich wieder hin und lehnte sich erneut gegen den Baumstamm.
"Willst du mir ein bisschen Gesellschaft leisten?", fragte sie höflich, während sie mit ihrem Zauberstab erneut Wasserfontänen heraufbeschwor.
Diesmal achtete sie sorgsam darauf, dass sie damit nicht Amber traf.
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BeitragThema: Re: Der See   Do Apr 22 2010, 12:39

Amber und Linnéa



Amber sah kurz verwirrt auf, bevor sie verstand, worauf Linnéa hinaus wollte. „Für Zucker, meinst du? Nun… ja…“ Sie grinste. „Aber sie lösen sich nicht auf, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen, das wäre mir nämlich aufgefallen.“ Sie runzelte die Stirn und kicherte dann. „Meine Haare haben also die richtige Farbe für Zucker, aber der Rest von mir nicht?“ Sie streckte dem anderen Mädchen freundschaftlich die Zunge heraus. „Du bist wohl farbenblind?“

Aber sie wollte Linnéa nicht länger damit aufziehen, sondern folgte ganz einfach ihrer Einladung und setzte sich neben sie.

„Gerne. Übst du für den Unterricht?“
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Mai 26 2010, 14:36

Amber & Linnéa


"Das hoffentlich nicht.", sagte Linnéa, als Amber ihr Farbenblindheit vorwarf.
"Sonst hätte ich Probleme mit der Auswahl meiner Kleidung und das wäre, so merkwürdig es klingen mag, die Hölle für mich."
Als das weißhaarige Mädchen sie fragte, ob sie Hausaufgaben machte, unterbrach sie die Wasserfontäne für einen Augenblick und antwortete ihr: "Ja, irgendwann muss man es ja machen, nicht war? Vor allem wenn Professor Flitwick einem in der letzten Stunde eine Strafarbeit verpasst hat."
Dann setzte Linnéa einen strengen Blick auf und sagte: "Und hast du denn schon alle deine Hausaufgaben ordentlich erledigt?"
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BeitragThema: Re: Der See   Do Mai 27 2010, 15:22

Amber kicherte. Sie selbst gab sich keine große Mühe bei der Auswahl ihrer Kleidung, sondern mischte sie so kunterbunt zusammen, dass man hin und wieder schon den Eindruck bekommen könnte, sie sei farbenblind.

„Ich erledige meine Hausaufgaben immer schon, bevor man sie mir stellt!“ behauptete Amber, wobei ihr nichts ferner lag als das. Selbst wenn sie ihre Visionen so weit hätte steuern können, dass sie gezielt bestimmte Hausaufgaben vorhersagen konnte, so hätte sie ihr Talent gewiss nicht dafür eingesetzt. Höchstens für Wahrsagen. Amber grinste.
Aber nein, sie würde die Hausaufgaben auch dann nicht im Voraus erledigen, wenn sie schon im Vorfeld von ihnen erfuhr. Es reichte doch, sie hinterher zu machen, und sei es auch nur morgens vor der ersten Stunde.

„Jedenfalls habe ich im Moment keine zu erledigen.“ Zwar gaben ihre Lehrer im Moment gnadenlos viele Aufgaben auf – sie vermutete, dass es daran lag, dass sie im 5. Schuljahr war und ihre ZAGs näher rückten – doch diese Woche schienen sie gnädig zu sein.

„Warum hat Flitwick dir denn eine Strafarbeit verpasst?“ fragte sie neugierig.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 20:00

Einstiegspost Lilith Järvinen

Lilith hatte mal wieder keine Lust am Abendessen teilzunehmen, die Stimmung am Tisch der Hufflepuffs missfiel ihr. Der Lärm in der großen Halle war zwar nicht bis nach draußen zu vernehmen, aber die junge Schülerin wusste dass drinnen wieder gefeiert wurde.
Anscheinend schien nicht mal der mysteriöse Mord in Hogsmeade das ganze beruhigen zu können. Doch der Hauptgrund warum sie sich selbst um diese Uhrzeit an den See setzte waren ihre Selbstzweifel. Die kleine Finnin fühlte sich nutzlos, es schien ihr so als sich niemand für sie interessieren würde.

Lil schlenderte an der Wasserkante entlang und sah immer wieder auf den See. Wasser sieht so schön aus wenn es ruhig ist… dachte die kleine Schwarzmagierin. Der See hatte eine ganz besondere Anziehungskraft für sie, obwohl sie nicht schwimmen konnte. Nach einigen Minuten hatte sie eine geeignete Stelle entdeckt und setzte sich in das kalte Gras.
Die Schülerin hatte sich schon ein paar Brote mitgenommen um nicht zu hungern.
Gedankenverloren nahm sie einen flachen Stein und ließ ihn immer wieder am Wasser abprallen, als der Stein dann im tiefen See versank ließ sie sich nach hinten fallen und blickte hoch in den Himmel. „ Hmm… „ Ein schwacher Wind wehte und die Wolken schoben sich über den Dämmerungshimmel. Ganz allmählich verflogen ihre Zweifel und schließlich waren sie genauso schnell wieder weg wie sie gekommen waren. Die junge Finnin setze sich wieder auf und nahm eines der vorbereiteten Brote aus der Tasche. Hier draußen hatte sie sich nicht wie eine Dame zu verhalten, sie biss ein großes Stück ab und kaute genüsslich darauf rum.
Ein leises Fiepsen ließ sie aufschrecken, Lil sah sich um und entdeckte Jango, ihren weißen Polarfuchs. „ Hab ich dich nicht extra im Schlafsaal gelassen? Du willst wirklich nie hören… „ Vorsichtig hob sie das Tier an und setzte es auf ihren Schoß, wo es sich sofort hinlegte.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 20:28

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


Einstiegspost

Es war ein überraschend milder und ruhiger Abend im Oktober, vielleicht ein wenig windig aber die Sonne schickte noch einmal wärmende Strahlen quer über das Gelände bevor die Kühle der Nacht einsetzte. Viele solche Abende würde es wohl nicht mehr geben, immerhin war schon Mitte Oktober und das Jahr nicht mehr das jüngste.
Also hatte er beschlossen die Zeit besser zu nützen als in der Großen Halle beim Abendessen zu sitzen, sonder war noch einmal hinaus auf die Koppel gegangen um sich um seine Schützlinge zu kümmern und sie für den kommenden Tag vorzubereiten. Im Moment hatte er ein paar prachtvolle Augureys in seinem Gehege untergebracht und einen Mackeligen Malaclaw. Alles faszinierende Tiere um die er sich mit Hingabe bemühte so wie um alle Wesen die auf die unterschiedlichsten Arten in seine Obhut gelangten. Die meisten lies er nach einer gewissen Zeit wieder frei, weil er es einfach als unmenschlich befand diese Wesen zu lange irgendwo einzuzäunen, denn die wenigsten konnte man frei rum laufen lassen.
Erst nachdem er sich vergewissert hatte das es allen Tieren so gut wie nur eben möglich ging und sie alle versorgt waren machte er sich auf den Rückweg zum Schloss, nicht ohne vorher noch sorgfältig zu kontrollieren ob auch alles abgeschlossen war. Erst dann zündete er sich zufrieden eine Zigarette an und machte sich auf den Weg.
Dieser führte ihn über das ziemlich stille Gelände von Hogwarts auch am See vorbei, der nicht so still und einsam da lag wie der Rest der Szenerie. Eine Schülerin saß an seinem Ufer und hatte ihr Abendessen anscheinend nach draußen verlegt. Ein Umstand der ihn nicht weiter interessierte oder aufhielt, das pelzige Geschöpf auf ihrem Schoß allerdings schon. Also schlug er einen Bogen und ging auf die Schülerin zu um seiner Neugierde nach zu kommen und sich das Tier mal genauer anzusehen. Es war ein Polarfuchs wie zweifelsfrei feststand, der sicher bald froh über das kühlere Wetter sein würde.
„Abend!“ grüßte er als er wenige Schritte vor ihr stehen blieb und wieder mal keine Ahnung hatte wen er vor sich hatte, aber er war sich zumindest sicher diese Schülerin noch nicht in seinem Unterricht gesehen zu haben „Hübsches Tier!“ sprach er weiter und nahm sich nachher erst mit einem entschuldigenden Blick die Zigarette aus dem Mund damit seine Worte besser verständlich waren „Wie alt?“ fragte er interessehalber weiter um mehr über dieses possierliche Tierchen heraus zu finden.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 20:48

Django bewegte sich urplötzlich und schnüffelte interessiert. „ Hmm… „ Nun sah sich auch die Besitzerin des Tieres nach dem Grund für den rauchigen Geruch um. Ein etwas älterer Mann kam am See auf sie zu, auf den ersten Blick sah er gar nicht wie ein Lehrer aus.
Erst als er die Beiden erreicht hatte konnte Lilith erkennen dass es sich doch um einen Lehrer handelte, die Flecken auf seiner Kleidung verrieten ihn. „ Danke. Er ist jetzt schon fast 5 Jahre alt „ Lilith biss wieder von dem Brot ab, dieses mal jedoch ein deutlich kleineres Stück und sie kaute auch langsam und gesittet. Der Polarfuchs machte schon wieder Anstalten, er stellte sich auf Lil´s Schoss auf und fauchte den fremden Mann an. „ Aus! Böser Django! „ Die Finnin drückte den Fuchs wieder runter und hielt ihn ganz eng fest. Langsam beruhigte er sich wieder. Dann wandte sie sich erneut dem ihr fremden Mann zu. „ Sind sie Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe oder der neue Wildhüter ? „ fragte Lil interessiert. „ Der Geruch den sie da an ihrer Kleidung haben, der ist ziemlich markant nicht einmal der Rauch ihrer Zigarette konnte das überdecken. „ Der Polarfuchs sah immer noch in Richtung des Lehrers, bereit jede Sekund zuzubeißen, wenn er zu nah kommen würde. Django hatte sich schon immer komisch verhalten wenn Fremde seiner Besitzerin zu nah kamen, so als wäre er eine kleine Leibwache bewachte er sie nun. „ Dürfte ich sie fragen warum sie nicht mit den anderen Lehrern in der großen Halle sind? „ Das interessierte sie nun schon um einiges mehr als sein Job hier im Schloss, schließlich ist es nicht normal für Lehrer sich um diese Zeit auf dem Gelände sehen zu lassen.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 21:09

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


Fünf Jahre war schon ein hübsches Alter „Ein ganz schön aufgeweckter Bursche, wie mir scheint!“ kommentierte er mit einem Grinsen und machte einen Schritt zurück. Wenn Tiere fauchten hielt man besser Abstand, egal wie ungefährlich es gerade aussah. Er selbst hatte es ja auch nicht gerne wenn man ihm zu nahe auf die Pelle rückte und sich auch durch deutliches Hinweisen nicht verscheuchen lies. Bedrohlich wirkte so ein kleiner Kerl auf ihn nicht mehr, dafür hatte er zu viele andere unglaubliche Wesen gesehen, aber er begegnete jedem Tier mit Respekt wie er auch einem Menschen begegnen würde.
Nach kurzem zögern setzte er sich hin wo er gerade stand, damit er nicht mehr auf sie herab sah und sie nicht mehr so hinauf sehen musste, immer noch in Gebührenden Abstand um den kleinen Fuchs auf ihrem Schoß nicht zu verärgern „Las nur!“ beschwichtigte er sie als sie ihren Django, wie er anscheinend hieß maßregelte „Das ist schon in Ordnung und er hat ja auch vollkommen Recht mich anzuknurren wenn ich einfach so daher komme und mich nicht vorstelle!“ sagte er mit einem verschmitzten Zwinkern in den Augen „Außerdem ist es nur eine natürliche Reaktion die irgendwann vielleicht mal hilfreich ist!“
Er paffte gemütlich einige Rauchringe in die Luft die sofort vom Wind verblasen wurden und sich auflösten und lachte leise über ihr Kommentar über seinen Geruch „Ja, das ist schon ein ganz eigenes Aroma, zugegeben!“ Er roch immer nach seiner Arbeit, also nach seinen Tieren, Erde und Gras und nach Rauch, das lies sich nicht vermeiden, ebenso wenig wie die Flecken auf der Kleidung. „Ich bin der neue Für Pflege magischer Geschöpfe. Thijs Van der Aart, freut mich sehr! Ich würde dir ja die Handreichen, aber ich weiß nicht ob dass dein kleiner Freund gutheißen würde.“ sagte er mit einem Grinsen auf den Lippen.
„Klar darfst du Frage, ich werde immerhin bezahlt die Fragen meiner Schüler zu beantworten, obwohl ich dich noch nicht in meinem Fach gesehen habe, oder?“ fragte er sicherheitshalber noch einmal nach. Immerhin war er kaum ein Monat hier, da konnte sich keiner erwarten das er schon sämtliche Schüler kannte „Ich wollt noch mal nach den Tieren sehen die ich zur Zeit bei mir habe. Das Wetter hat sich dazu angeboten und essen kann ich später auch noch!“ erklärte er, denn ihm ging ja bekanntlich nichts über seine Tiere.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 21:32

Django hatte sich nun wieder vollkommen beruhigt und hatte sich eingerollt, es schien so als würde er schlafen aber er wartete nur darauf dass der Lehrer sich näherte. Denn dann würde er wirklich zubeißen, das hatte nun auch Lil bemerkt und verzichtete darauf ihm die Hand zu geben. „ Das Wetter ist wirklich mild für den Oktober… „ Die Schülerin konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, denn ihre Familie saß jetzt bei bestimmt minus 10 Grad in Lappland. „ Ich heiße Lilith Järvinen, bin im Haus Hufflepuff und gehe in die 7.te Klasse „
Schließlich wollte sich die Schülerin auch vorstellen, gut erzogen war sie auch wenn sie das zu gern verbarg. „ Ich hoffe doch sie feuern uns bei den diesjährigen Quidditchpokalspielen an oder sind sie für eine andere Mannschaft „ Die junge Finnin hoffte darauf möglichst viele Fans für ihre Mannschaft unter Schülern und Lehrern zu finden, denn dieses Jahr war die Hausmannschaft so gut wie schon sehr lange nicht mehr. Mit Jayden und Lil waren ja auch zwei Weltklassespieler dabei. Ganz vorsichtig stand sie auf und nahm den kleinen, jetzt wirklich schlafenden, Fuchs auf den Arm. „ Sind eigentlich im Moment viele Tiere hier in Hogwarts untergebracht, ich hatte noch nie wirklich Zeit mich mit Tieren zu beschäftigen. „
Lil war wirklich interessiert an magischen Tieren aber es fehlte ihr einfach an dem Grundwissen, an ihrer alten Schule hatte sie sich eben nur für die schwarze Magie interessiert. Doch hier in Hogwarts hatte Lilith gemerkt dass es wichtigeres im Leben gibt als stark zu sein, schwarze Magie benutzte sie jetzt nur noch zur Selbstverteidigung und um ihre Freunde zu beschützen.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 22:15

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


„Freut mich, Miss Järvinen!“ antwortete er mit einem Lächeln und meinte es ehrlich. Er lernte gerne neue Menschen kennen, obwohl sein neuer Beruf gerade dafür sorgte dass er sich vor neuen Bekanntschaften gar nicht retten konnte. Es würde noch ein heilloses Durcheinander bei den Namen geben, so viel stand fest.
„Nun, als Lehrer sollte man eigentlich unparteiisch sein.“ Sprach er langsam während sich ein breites Grinsen auf sein Gesicht schlich „Aber ich war auch in Hufflepuff und habe selber Quidditch gespielt, und man kann seine ehemalige Mannschaft nicht verraten, oder?“ fragte er, obwohl es für ihn außer Frage stand dass er wenn er schon Partei ergriff es Hufflepuff sein musste. Die Faszination des Quidditch nahm einfach nicht ab und lies sich nur äußerst schwer niederkämpfen. Selbst wenn man eigentlich als unparteiisch gelten sollte.
Der kleine Polarfuchs hatte sich als erschöpfter Krieger entpuppt und war auf ihrem Schoß eingeschlafen. Ein kuschelig, flauschiges Fellknäuel auf ihrem Schoß…
Er musste erst einmal über ihre Frage nachdenken während er im Kopf die verschiedenen Tiere durchging von denen er wusste „Mal sehen. Ich habe in meinem Gehege eine Hand voll Augureys, fünf bis sieben würde ich jetzt mal sagen, und einen Mackeligen Malaclaw. Weiters besitze ich zwei Kniesel und einen Jobberknoll, und es gibt ja noch hunderte an Posteulen die hier täglich ein und aus flattern. Ja und was im Verbotenen Wald herum kriecht konnte ich mir noch nicht so genau ansehen, aber ich weiß von einer Herde Thestralen und einigen Einhörnern. Aber da ist sicher noch mehr drinnen. Achja und in meinem Zimmer habe ich noch drei Jarveys eingeschlossen, aber die Biester kann man einfach nicht frei herum laufen lassen…“ nachdenklich überschlug er all seine Schützlinge und das was er von anderen Tieren wusste und kam zu dem Schluss das er nicht mehr wusste „Ich glaube das wars. Zumindest die die mir bekannt sind, ich bin mir sicher hier gibt es noch so einiges mehr zu entdecken.“
Ihre Aussage das sie nie Zeit hatte sich mit Tieren zu beschäftigen quittierte er mit einem scheelen Blick „Das glaub ich dir nicht! Du hast doch deinen Polarfuchs und wahrscheinlich auch eine Posteule, oder? Sind doch auch Tiere um die du dich kümmerst!“ stellte er sehr sachlich fest
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BeitragThema: Re: Der See   Di Jun 15 2010, 12:23

„Ähm… ich meinte eigentlich die magischen Tiere, um meine Eule und Django kümmere ich mich natürlich selbst. „ Die Schülerin sah den Lehrer nicht an während sie sprach, ihr Blick war die ganze Zeit auf den zusammengerollten Fuchs gerichtet. „ Dazu muss ich aber auch sagen dass mich ihr Fach nie wirklich interessiert hat… vor größeren Tieren habe ich sogar ein bisschen Angst. „ In dem Kopf der Schülerin spielte sich immer wieder der Tod der Ratte ab, als Lilith 14 Jahre alt wurde zeigte ihr ihr Vater wie sie die unverzeihlichen Flüche anwenden könne. Und eben dieser Moment in dem sie dem kleinen Tier das Leben nahm hatte sich tief in ihr Gedächtnis eingebrannt. Die junge Finnin schüttelte den Kopf um wieder klare Gedanken zu bekommen. Aber das schlechte Gefühl wollte einfach nicht verschwinden, noch immer sah sie ihn nicht an, Lil hatte Angst dass er ihre Gefühle anhand ihrer Augen erkennen würde. „ Thestrale… können sie die Tiere denn überhaupt sehen? Ich habe sie schon gesehen… diese pferdeähnlichen Kreaturen mit Echsenkopf. „ Eine kleine Träne floß über Liliths Wange und tropfte auf den Fuchs, wodurch sein Fell an dieser Stelle etwas dunkler wurde. „ Es stimmt doch dass Menschen Thestrale nur dann sehen, wenn sie einen Menschen haben sterben sehen oder? Deshalb können nur wenige der Schüle hier sie sehen nicht wahr? „
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BeitragThema: Re: Der See   Di Jun 15 2010, 18:35

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


Nachdenklich zog er an seiner Zigarette und sah in den Himmel hinauf. Vielleicht würde er auch den Rest des Abends draußen verbringen und auf das Abendessen ganz verzichten. Wenn der Wind die Wolken weg blies konnte man vielleicht sogar ein paar Sterne sehen, und so wie die Temperaturen waren lies es sich sicher noch ein wenig draußen aushalten bevor die Kälte einen wieder in die Gemäuer trieb. Außerdem konnte er immer noch nachher in die Küche hinunter gehen und sich bei den Hauselfen was zu essen holen wenn er List hatte. Solange es möglich war wollte er seine Zeit draußen. Nicht dass ihn Regen und Schnee abgehalten hätten nach draußen zu sehen, aber bei milden Temperaturen und schönem Wetter war es doch etwas anderes.
Ihre aussage dass sie Pflege magischer Geschöpfe nicht sonderlich interessierte quittierte er mit einer hochgezogenen Augenbraue „Das ist für die meisten so.“ seufzte er während er eine Rauchwolke ausstieß „Leider sieht der Mensch sich immer noch als das Intelligenteste Lebewesen auf diesem Planeten und sieht auf die Tiere herab, und wahrscheinlich wird sich nicht viel daran ändern. Das merkt man wenn man dieses Fach unterrichtet…“ Seine Stimme klang ehrlich bedauernd während er sprach.
Sie sah weg während sie sprach, und schien irgendwo ganz wo anders zu sein und Thijs lies sie dort bleiben. Wer reden wollte, der würde schon damit anfangen. Auf ihre nächste Frage zuckte er nur leicht mit den Schultern „Wer weiß? Wenn es so wie bei Menschen ist dann bin ich mir sicher das jedes Tier Thestrale sehen kann, es sei denn es fristet ein elendes Leben irgendwo in einer Wohnung und hat sein natürliches Umfeld noch nie gesehen.“ Ein leicht bitterer Unterton hatte sich in seine Stimme geschlichen, denn er dachte dass das schlimmste was man einem Tier antun konnte, war es lebenslänglich einzusperren und sich als Haustier zu halten. Er selbst lies die Tiere die er im Unterricht vorführte nachher immer wieder frei und seine Gefährten, die zwei Kniesel und der Jobberknoll bekamen immer viel Auslauf und hatten genug Möglichkeiten sich auf und davon zu machen wenn es ihnen bei ihm nicht mehr gefiel.
„Ja, Das ist korrekt!“ antwortete er ihr. Er selbst konnte Thestrale auch sehen, obwohl es ein Umstand war den er eher bedauerte.
„Übrigens, wie hast du deinen pelzigen Freund eigentlich ins Schloss geschmuggelt? Als Lehrer bin ich eigentlich dazu verpflichtet das zu melden…“ Genau genommen hatte er es nicht vor. Was konnte schon der arme Fuchs dafür dass er hier nicht erlaubt war. Aber man musste seine Pflichten halt irgendwie im Auge behalten…
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BeitragThema: Re: Der See   Di Jun 15 2010, 20:01

„ Ich weiß ihnen kann ich da leider nichts vormachen… „ Lilith seufzte und sah ihn nun auch wieder an. „ Den anderen Lehrern habe ich erzählt er wäre eine Katze und bis jetzt bin ich immer damit durchgekommen. Na ja ich hatte schon ein paar Probleme weil er andere Schüler gebissen hat, einmal hat er sogar die Ratte einer Zweitklässlerin aufgefressen. Es ist schon wie sie gesagt haben. Ich achte wirklich darauf dass er viel draußen ist, aber im Sommer ist er eigentlich immer träge. In meiner Heimat war er auch nicht so aggressiv den anderen Menschen gegenüber, das hat sich bestimmt geändert weil ihm hier alles so fremd war. „
Ziemlich unbewusst drehte sie sich ein wenig von dem Lehrer weg, das letzte was sie wollte war dass ihr nun auch ihr kleiner Django weggenommen wird. „ Sie müssen es ja niemandem sagen, bitte ich kümmere mich auch gut um ihn „ Die kleine Finnin setzte den Fuchs wieder auf den Boden, Django hatte gemerkt dass etwas nicht stimmte und war wach geworden.
Das kleine Tier bewegte sich langsam zum Fuß des Lehrers und knurrte ihn laut an.
Normalerweise hätte sie das Tier jetzt sofort wieder hochgenommen, aber da er nun mal ein Lehrer war konnte sie ihn nicht einfach mitnehmen. Schließlich könnte er ihr den Fuchs auch ganz einfach wegnehmen. Für die junge Finnin war die ganze Situation eine große Geduldsprobe, denn langsam staute sich Angst in ihr auf und sie wusste wie schnell sich das in Wut verändern konnte.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Jun 16 2010, 15:14

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


„Eine Katze?“ fragte er ungläubig, während ihm die Verwunderung deutlich ins Gesicht geschrieben stand „Ich wusste gar nicht dass meine Kollegen alle an Blindheit leiden…“ Er hatte schon vieles gehört aber diese Aussage schaffte es unter die Kuriosesten. Denn selbst wenn man sich nicht mit Tieren auskannte, war für ihn ein Polarfuchs doch eindeutig von einer Katze unterscheidbar, selbst bei den Züchtungen die es heutzutage schon gab.
„Das glaub ich dir aufs Wort! Polarfüchse sind halt doch wilde Tiere die ihren eigenen Willen mehr ausleben als andere. Und dabei kann das auch ganz andere Folgen haben, als bei einer Katze oder auch einem Hund.“ Nachdenklich rauchte er ungerührt seine Zigarette weiter während das Tier irgendwo bei seinem Bein stand und ihn anknurrte. Er war klug genug auch ein Tier von eher handlichem Format, eben so wie dieser Fuchs nicht zu unterschätzen. Bisswunden taten weh, auch wenn die Zähne klein waren.
Nach einer weile lies er sich dazu hinreißen zurück zu knurren. Es war eine Eigenheit von ihm das er Tierlaute imitierte sobald er welche vor sich hatte und es war immer wieder lustig die verschiedenen Reaktionen zu sehen. Dann räusperte er sich und wandte sich wieder der Schülerin zu der die aufkommende Angst deutlich anzumerken war. Sie fürchtete um ihren kleinen Freund, obwohl er sich der letzte gewesen wäre der einem Tier mit Absicht etwas angetan hätte „Jetzt machen sie sich mal keine Sorgen Miss… ähm, Janen?“ Sein Namensgedächtnis war wirklich zum wegwerfen, sie hatte ihn doch gerade eben erst gesagt als sie sich vorgestellt hatte… Naja auch egal. „Geben sie gut auf ihre… Katze acht und geben sie ihm immer genug Freilauf!“ er seufzte leise, in seinem Kopf rannten gerade die Schulregeln ab während er seine Pflichten vernachlässigte „Und pass auf das kein anderer ihn sieht, die sind wahrscheinlich nicht so nachlässig wie ich!“
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BeitragThema: Re: Der See   Do Jun 17 2010, 12:01

Als der Lehrer den kleinen Fuchs anknurrte fiepste er verstört und rannte zurück zu der Schülerin. Lilith wunderte sich ein wenig über das Verhalten von Mister van der Aart, na ja alle Menschen an dieser Schule schienen anders zu sein als auf Durmstrang. Der Fuchs war jetzt direkt schon panisch und versteckte sich hinter Lil. „ Danke Mister van der Aart… es bedeutet mir wirklich viel dass auch sie darüber hinweg sehen. Und natürlich werde ich mich gut um ihn kümmern, in den Winterferien kommt er auch wieder mit nach Lappland. Da fühlt er sich bestimmt viel wohler als hier und ehrlich gesagt mag ich die Sommer hier auch nicht wirklich. „ Erneut hob sie den Fuchs hoch der immer noch ein wenig panisch war.
„ Vielleicht hab ich mich auch falsch entschieden, wenn ich jetzt darüber nachdenke, es war schon dumm von mir ihn hierhin mitzunehmen. „ Lilith schämte sich dafür dass sie mal wieder gehandelt hatte ohne nachzudenken, wahrscheinlich war es für das Tier die Hölle gewesen hierher zu kommen. „ Mhh…. Können sie nicht für mich auf ihn aufpassen… wahrscheinlich ist er bei ihnen viel besser aufgehoben… Ich will nicht dass er es schlecht hat“
Innerlich fühlte sie sich wie ein Monster, sie hatte jetzt ein wirklich schlechtes Gewissen.
„ Und wenn er bei ihnen ist dann kann ich ihn ja immer noch oft besuchen kommen“
Anscheinend wusste der Fuchs was mit ihm passieren sollte, denn er drückte sich an Lilith und winselte ängstlich, dadurch fühlte sie sich nicht wirklich besser.
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BeitragThema: Re: Der See   Do Jun 17 2010, 12:18

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


Wunderbar, anscheinend schaffte er es sowohl Schülerin als auch Tier auf recht eigentümliche weise zu verunsichern. Der Fuchs verzog sich leise winselnd bei seinem Frauchen, woraufhin er in den Arm genommen und etwas beruhigt wurde „Nana“ sprach er zu dem Tierchen „Keine Angst, ich wird dich schon nicht beißen. Viel zu haarig!“ sagte er mit einem schmunzeln auf den Lippen, während er die Zigarette ausrauchte und den Stummel bene sich am Boden ausdrückte. „Wie ist es in Lappland so?“ fragte er sie, er selbst hatte es noch nie nach Lappland geschafft, obwohl er schon viel darüber gehört hatte. Es sollte dort ein paar sehr faszinierende Wesen geben auf die er gerne einen Blick werfen würde.
Ihre plötzliche Bitte an ihn, auf ihren Fuchs aufzupassen verwunderte ihn und lies ihn gleichzeitig kurz auflachen „Ich soll auf deinen Fuchs aufpassen?“ fragte er noch mal nach, während er sie anscheinend schwer verunsichert hatte. Ob das ein schlechtes Omen war?
„Ich glaube das wäre keine gute Idee!“ antwortete er ihr und deutete auf den Polarwuchs der sich ängstlich an sie drückte und sehr genau wusste worum es gerade ging „Ich glaube unsere Beziehung ist nicht die beste“ erklärte er mit einem schiefen Lächeln „und du solltest niemals, wirklich absolut niemals ein Tier an eine Person abgeben wenn es offensichtliche Abneigungen hegt!“ Er hatte ernst gesprochen und um das zu unterstreichen hatte er den rechten Zeigefinger gehoben, eine ungewohnt Schulmeisterliche Gebärde für ihn. „Dein Fuchs ist nicht an mich gewöhnt, wenn ich ihn jetzt nehmen würde, und wären meine Absichten auch noch so gut, würde ich ihn doch nur unnötigem Stress aussetzten, ganz zu schweigen von der Frage ob eine Trennung von dir ihm überhaupt gut tun würde!“ Immerhin wirkten die beiden als kämen sie ganz gut miteinander aus und würden sehr aneinander hängen. Völlig unnötig dass er jetzt in diese Beziehung hinein pfuschte. „Wie es scheit passt du es recht gut auf ihn auf, aber wenn es Probleme gibt kannst du gerne zu mir kommen! Für Tierprobleme steht meine Türe immer offen.“
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BeitragThema: Re: Der See   Do Jun 17 2010, 16:46

„ Ich glaube nicht einmal dass er eine Abneigung gegen sie hegt. Er kennt sie nur nicht, wenn er länger mit Menschen zusammen ist gewöhnt er sich an sie. „ Die Finnin kraulte den Fuchs ganz sanft und begann dann auf seine Frage zu antworten. „ Na ja in Lappland ist um einiges kälter als hier in Schottland, es gibt nur vereinzelt ein paar Magier und die meisten Häuser sind fernab aller Muggelstädte oder Dörfer. Das Schöne an meiner Heimat ist definitiv die unberührte Natur, das Anwesen meiner Familie zum Beispiel liegt auf einer Insel in einem der vielen Seen. Wir haben auch ein paar Tiere, aber nur ein magisches. So haben wir zum Beispiel eine ganze Herde freilaufender Rentiere und ein Rudel Wölfe bei uns auf der Insel.
Mein Bruder Dimitri besitzt einen Hippogreif, aber ich durfte mich dem Tier nie nähern.
Außerdem haben wir noch Hauselfen, aber ich kann mich nicht damit anfreunden dass sie umsonst für uns arbeiten. „ Lilith merkte wie sehr sie doch vom Thema abgekommen war und
Überlegte wie sie das Gespräch nun fortsetzen sollte. „ Auf jeden Fall ist Lappland, besonders im Sommer, eine Reise wert. Es gibt auch Gerüchte über Drachen in der Nähe der Landesgrenze im Norden, ich selbst habe aber noch nie einen gesehen. „ Der Fuchs auf ihrer Arm war wieder eingeschlafen und fiepte im Schlaf. „ Und Polarfüchse gibt es natürlich auch… die hatte ich ja fast vergessen. „ Am liebsten hätte sie noch etwas gegessen, denn ganz allmählich machte sich der Hunger doch bemerkbar und das eine kleine Brot hatte wohl nicht ausgereicht.
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BeitragThema: Re: Der See   Di Jun 22 2010, 10:04

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


Fasziniert lauschte er ihren Erzählungen über Lappland während er in seinen Taschen nach der nächsten Zigarette tastete. Klang nach einem schwer faszinierenden Land, dem er unbedingt mal einen Besuch abstatten musste wenn er endlich mal Zeit dafür fand. Dabei gab es so einige Orte die er auch sehen wollte, und Länder in die er noch keinen Fuß gesetzt hatte und noch der Entdeckung harrten. In die Niederlande wollte er auch mal wieder, um seine Verwandten dort wieder zu sehen, er war ja lange genug nicht dort gewesen. Bei der Gelegenheit musste er aber auch sein Niederländische wieder aufbessern, mit dem es aber nicht weit her war, und wo zum Teufel hatte er die Packung voller Suchtmittel hin gepackt?
„Klingt nach einem wunderschönen Land, das ich mir unbedingt mal ansehen will! Ich bin sicher dein kleiner fühlt sich bei dir Zuhause ziemlich wohl!“ antwortete er während ihm einfiel das die Packung im Schloss auf seinem Schreibtisch im Büro lag und dort sicher gut aufgehoben war weil er sie nicht verrauchen konnte. Ein ärgerliches Husten entfuhr ihm, bevor er sich wieder zu ihr umdrehte.
„Was treibt dich eigentlich nach Schottland?“ fragte er nach einer Weile aus Interesse. Immerhin konnte er es sich nicht ganz vorstellen das es dort keine Zauberschule gab die sie hätte besuchen können. Immerhin gab es selbst in den Niederlanden eine, auch wenn diese mit Hogwarts nicht zu vergleichen war.
Und nebenbei fiel ihm noch ein das er nachsehen musste was seine Tiere trieben und ob sie nicht schon wieder in sein Zimmer wollten. Schön langsam wurden sie faul und aßen immer öfter das Futter welches er ihnen bereit stellte anstatt sich selbst zu ernähren. Dagegen musste ihm irgendetwas einfallen, bevor sie noch abhängig von ihm wurden.

(ooc: Tut mir furchtbar Leid das es so lange gedauert hat!)
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Sep 22 2010, 11:39

Lend your voice only to sounds of FREEDOM
And you shall lead a life uncommon

Einstieg | cf: Zeitsprung | ???

Sa, 22.10.1975 - mittags | Am schwarzen See
Albus und Meghan


Sie hatte die große Halle noch nicht ein Mal betreten, da hatte sie es schon gespürt: Die allgemeine Aufregung und Anspannung der Schüler. Und dann hatte sie sich auch wieder daran erinnert, was heute für ein Tag war. Das erste Quidditchspiel der Saison. - Gryffindor gegen Slytherin, wenn sie sich nicht irrte.

Die junge Lehrerin war den Schülern nach draußen gefolgt, jedoch nicht zum Quidditchstadion abgebogen. Alle würden sie an diesem Morgen dort sein. Wahrscheinlich wirklich alle, abgesehen von ihr. Entweder würde es niemandem auffallen, weil sich alle so auf das Spiel konzentrierten, oder es würde grade deswegen auffallen, weil sie die Einzige war, die fehlte. - So oder so war es besser, sich eine gute Erklärung dafür auszudenken.

'Früher habe ich Quidditch mal gemocht', erstaunt über sich selbst schüttelte Meghan den Kopf. 'Das kann ich mir heute gar nicht mehr vorstellen. Dabei, wenn man es genau nimmt, richtet sich meine Abneigung gar nicht direkt gegen diese Sportart. Es sind viel mehr die Sportler.' In Gedanken durchlebte sie noch ein Mal ein Erlebnis in ihrem vierten Schuljahr. Für sie war es damals schrecklich gewesen und noch heute glaubte sie, den nach Alkohol stinkenden Atem riechen zu können.
Meghan hatte sich immer weiter vom Schulgebäude entfernt und war auf den See zugesteuert. Schon als Schülerin war sie immer gerne hierher gekommen und hatte wie die meisten den Platz unter einer großen Eiche geliebt. Auch heute setzte sie sich darunter auf den Boden. Dass das Gras nass sein könnte, kümmerte sie nicht weiter. 'Jedem, dem ich davon erzähle, wird mir sagen ich solle mich nicht so anstellen.'

Großer Lärm schreckte sie einige Zeit auf und sorgte dafür, dass sie aufsprang. Das Quidditchspiel schien zu Ende zu sein und die Zuschauer machten sich jubelnd auf den Rückweg zum Schloss. - Als sie dies erkannte, lächelte Meghan erleichtert.
Aber vielleicht sollte sie dies als Zeichen nehmen, sich ebenfalls auf den Rückweg zu machen. Sie verrenkte sich, um herauszufinden, wie dreckig sie ihren Umhang gemacht hatte. Ein schöner großer Grasfleck prangte auf dem hellen Kleidungsstück. Meghan fluchte leise und suchte nach ihrem Zauberstab. - Natürlich. War doch klar, dass sie ihn mal wieder nicht bei sich hatte. Und mit Runenmagie Flecken entfernen, war auch nicht das Wahre. Wenn sie sich also nicht lächerlich machen wollte, blieb ihr nichts anderes übrig, als den Umhang auszuziehen und sich über den Arm zu hängen.
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BeitragThema: Re: Der See   Sa Sep 25 2010, 13:55

Auf dem Weg zum Schloss bemerkte Albus eine Gestalt, die wohl am Seeufer gesessen hatte und wohl gerade im Begriff war, aufzustehen. Wer das wohl war? Das Quidditchspiel hatte sie sich wohl nicht angesehen, denn so weit er das beurteilen konnte, war er – mit Ausnahme von Miss Yaxley – der Erste, der die Tribünen verlassen hatte. Er ging ein paar Schritte auf sie zu und bemerkte, dass es sich um Professor Heaven handelte.

„Ah, Professor Heaven,“ begrüßte er sie freundlich – denn so viel Zeit musste sein und in den Händen von Poppy und Alphard war der kleine Regulus gewiss gut aufgehoben, so dass er sich durchaus noch auf ein kleine Plauderei einlassen konnte. „Sie haben das Quidditchspiel wohl verpasst?“ erkundigte er sich, wobei ihm auffiel, dass sie ihren Umhang nicht mehr trug, auch wenn es nicht besonders warm war.

„Und Sie genießen wohl das gute Wetter?“ meinte er milde lächelnd.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Sep 27 2010, 21:16

cf: Spielfeld

Dagon war fest entschlossen nicht einfach ohne ein Wort zu verschwinden. Er würde sich gebührend vom Schulleiter verabschieden und ihm seine Dienste für eine eventuelle Wiederholung anbieten. Also setzte er sich in Bewegung, den Besen noch immer in der Hand haltend und suchte mit seinen Blicken die Umgebung ab, während er sich immer mehr dem Schloss näherte.
Er genoss es, ein paar Minuten für sich zu haben, nachdem das Spiel doch recht turbulent gewesen war. Die frische Luft füllte auf wunderbare Weise seine Lunge und er spürte, wie seine Lebensgeister wieder erwachten. Wundersame, aber auch weniger angenehme Erinnerungen holten ihn ein, während er langsam am See entlang schritt. Nein, er bereute es nicht, dass er einst hier in Hogwarts zur Schule gegangen war. Doch einige der Erfahrungen, welche er hier gemacht hatte, hätte er sich nur zu gern erspart. Andererseits..waren es nicht gerade diese Erfahrungen, die ihn zu dem Mann machten, welcher er heute war?
Sanft schmunzelte Dagon vor sich hin, während seine Schuhe das feuchte Gras am Ufer des Sees streiften und schon nach wenigen Augenblicken erkannte er nicht weit von ihm die große und hagere Gestalt des Schulleiters, welcher mit einer weiteren Person in ein Gespräch vertieft zu sein schien.
Es lag Dagon fern die beiden zu stören, andererseits hatte er auch keinen weiteren Grund länger hier zu bleiben.
Langsam näherte er sich den beiden und machte mit einem vorsichtigen Hüsteln auf sich aufmerksam.
"Entschuldigen Sie die Störung Professor Dumbledore.." meinte er sanft und nickte der Dame neben ihm freundlich zu. "..ich wollte mich nur verabschieden, bevor ich meine Rückreise antrete. Ich hoffe das Spiel verlief im Großen und Ganzen nach ihrer Zufriedenheit?"
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Okt 13 2010, 15:32

Zeitsprung // Bella &&. James

Bellatrix wusste noch nicht, ob sie sich auf den Abend freuen sollte und drückte sich auch dementsprechend vor dem Fertigmachen. Sie wusste, dass Rodolphus seine guten Tage haben konnte, aber eigentlich hatte sie nicht einmal mit ihm hingehen wollen. Nur wegen diesem Deal. Er hatte Wort gehalten, also war sie an der Reihe ihr Wort zu halten. Und es war ja nur ein Abend, was konnte schon schief gehen? Notfalls würde sie ihm einfach den Hals umdrehen. Nicht mal ein großer Verlust.
Die Slytherin saß auf einem Baumstamm, während sie ihren Umhang fest um sich gewickelt hatte. Es war kalt genug hier draußen, aber drin nervten sie alle nur wegen des Balls. Sie war froh, wenn die anderen Weiber im Badezimmer und im Schlafraum fertig waren, damit sie ihre Ruhe hatte. Heute schien nicht ganz ihr Tag zu sein. Sie ließ einen kleinen Stein mit ihrem Zauberstab vor sich hin und her schweben, um sich zu beschäftigen und die Zeit voran zu schieben. Wenn sie gewusst hätte, dass sich drin Ilias und Rodolphus über die Aktion beim Quidditchspiel unterhielten, hätte sie sich zu ihnen gesellt.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Okt 13 2010, 20:42

Madig madig, die konnten einem den Ball doch echt madig machen. Bis vor kurzem hatte sich James noch recht offensichtlich damit gebrüstet, dass Lily ihn zum Ball begleiten würde, ein Highlight, welches manch einer nicht kommen sehen hatte - James hatte es natürlich von Anfang an gewusst: die stand auf ihn! - aber heute, wo das Ereignis in greifbare Ferne oder besser Nähe gerückt war, hatte er irgendwie keine Lust mehr, kichernde Mädchen an sich vorbeirennen zu spüren oder sie tuschelnd in den Gängen zu sehen. Zwei Mädchen aus den unteren Klassen hatten es dann auch noch gewagt, ihn gestern Abend unabhängig voneinander zu fragen, ob er denn vielleicht mit ihnen zum Ball gehen würde ("Hör mal", hatte er beide Male geantwortet. "Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich am Vorabend immer noch niemanden habe!"), was James als große Unverschämtheit empfunden hatte. Denen hätte doch klar sein können, dass er längst jemanden hatte. Aber es war fast schon süß gewesen, dass diese grauen Mäuschen ernsthaft in Erwägung gezogen hatten, er könne zusagen. Eigentlich wunderte er sich im Nachhinein auch ein Bisschen, wer diese beiden denn waren. Er kannte nicht einmal ihre Namen und vor allem die Zweite glaubte er noch nie gesehen zu haben. Sie war bestimmt eine Hufflepuff oder irgendsoetwas absurdes.

Um sich ein Bisschen aus der gefährlichen Beschusszone zu entfernen, in die sich Hogwarts für den heutigen Tag verwandelt hatte - überall wurde man mit Fragen und Gesprächen über den Ball bombardiert - hatte sich James auf die Ländereien zurückgezogen, wo er optimalerweise allein und in Frieden um den See flanierte und seinen nicht sehr aussagekräftigen und ständig wieder abreissenden Gedanken nachhing. Seine Eltern waren für heute Abend eingeladen. Sollte er ihnen Lily dann vorstellen? Wäre das nicht ziemlich peinlich? Hoffentlich würden die sich nicht anstellen oder ihn in sonst einer Weise blamieren.
"Hey Black!", hörte er sich da plötzlich rufen, nur eine Sekunde, nachdem seine Gedankenlinie geendet hatte und er Bellatrix, seine alte 'Freundin' unweit sitzen sehen hatte. Normalerweise wäre er vielleicht an ihr vorbei gezogen, aber weil James allein der gleiche Großkotz war wie in Begleitung seiner Freunde, konnte er sich einen hochmütigen Kommentar im Endeffekt doch nicht verkneifen. "Ein seltener Anblick, ganz ohne königliches Gefolge." Worauf er anspielte, war klar. Auf ihr Hündchen, Rodolphus, neuerdings Rolphi oder wahlweise auch Ilias, der wohl genauso hinter der Black her zu sein schien wie der andere Blindgänger. Irgendwie schaffte es Bellatrix scheinbar, die Jungs aus ihrem Hause um den Finger zu wickeln. Ein Talent, das wohl in der Familie liegen könnte, dachte man mal ganz unvoreingenommen an Sirius.
Potter verlangsamte seinen Schritt kaum merklich, blickte kühl und ungerührt zu der werten Cousine seines besten Freundes hinüber und trug dabei ein zynisches Halblächeln auf den Lippen.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Okt 13 2010, 22:10

Bellatrix Konzentration wurde gestört als sie angesprochen wurde. Und dann auch noch mit ihrem Nachnamen. Als hätte man ihr ihren Vornamen nur gegeben, damit er auf der Geburtsurkunde stand. Der Stein, den sie vor sich hatte schweben lassen, fiel in das Gras vor ihren Füßen, bevor sich die Schwarzhaarige umwandte, aber nicht aufstand. „Potter...“, stellte sie dann trocken fest. Wer auch sonst. Konnte ja nur einer von diesen kleinen Blutsverrätern sein. Sonst wussten die Menschen in ihrem Umfeld ja, was Respekt bedeutete.
„Wie ich sehe, hat dich dein Gefolge irgendwo unterwegs ebenfalls verlassen. Und du bist immer noch so mutig mich anzusprechen.“ Bella hob die Augenbrauen. Sie hatte eigentlich nicht mal viel Lust sich jetzt mit dem Kleinen herum zu schlagen. Ihre Laune war auch nicht für Späße zu haben, also sollte James schauen, dass er sich von dannen machte, bevor die Königin ihm zeigte, wer hier das Sagen hatte. „Musst du nicht deinem Schlammblutmädchen den Hof machen oder hast du kurz vor dem entscheidenden Abend noch eine Abfuhr bekommen?“ Nicht, dass es sie wirklich interessieren würde.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Okt 18 2010, 17:52

Mutig? James lachte hell auf.
"Um dich anzusprechen? Komm mal runter!"
Wow das waren ja gute 1.70 m (vielleicht ein Bisschen mehr oder weniger, eher mehr, schätzte James) Selbstüberschätzung. Bellatrix sollte doch eigentlich wissen, dass diejenigen, die hier an der Schule noch immer die Herren aller Missetaten waren (damit waren natürlich die Herumtreiber gemeint) sich vor nichts verstecken zu brauchten. Auch nicht vor älteren, eingebildeten, abgehobenen Zicken. Der täte es sicherlich ganz gut, sich mal von Leuten umgeben zu lassen, die ihr nicht das Denken überließen und sie in den falschen Glauben brachten, sie regiere die Schule. Königin der Luftschlösser vielleicht. Oder des leeren Gelabers. James grinste abfällig und schüttelte den Kopf über sie.
„Musst du nicht deinem Schlammblutmädchen den Hof machen oder hast du kurz vor dem entscheidenden Abend noch eine Abfuhr bekommen?“
Und sein Lächeln fror ein. In Gedanken schoss er schon einen Ratzeputz-Fluch auf sie, der ihr ordentlich und schonungslos den Mund auswusch, aber weil er zum einen wusste, dass seine Eltern heute Abend hier sein würden und der Ärger, den er für einen Angriff bekäme, somit nur noch verstärkt werden würde und er zum anderen nicht riskieren wollte beim Ball später unpässlich zu sein (etwa weil er über und über voll mit Warzen war oder Schnecken spuckte oder dergleichen), hielt er sich mit Müh und Not zurück (wobei der zweite Grund in viel stärkerem Maße Auslöser für seine Beherrschung war als der erste).
"Das ist ein sehr böses Wort", sagte er stattdessen mit gespieltem Tadel. "Aber für dich wohl eher harmlos, wenn man so hört, was du sonst noch an anderen Dingen in den Mund nimmst." Sein Mundwinkel zuckte unterkühlt einmal kurz nach oben, während James' Augen eisern auf Bellatrix lagen. Er hatte abermals auf Rodolphus UND Ilias angespielt, selbst wenn er nicht wusste, ob sie helle genug war, das zu kapieren. An Unterirdischkeiten traute er der Black so gut wie alles zu. An Dingen, die das Oberstübchen betrafen, eher weniger.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Okt 20 2010, 18:35

Bellatrix verdrehte die Augen. Das würde entweder ein Streitgespräch werden oder aber ein Gespräch das schnell wieder beendet war. Die Slytherin war nicht gerade in der Stimmung, um mit James zu kuscheln, so wie er es vielleicht von andere Frauen gewohnt war. Die ganzen kleinen Mädchen hatten wirklich keinen Geschmack.
Trotzdem grinste die Slytherin amüsiert, als sie sah, dass sie mit ihren Worten über das kleine Schlammblutmädchen ins Schwarze getroffen hatte. Man konnte es James förmlich ansehen, was in seinem Kopf vorging, aber die Erziehung hielt ihn dann doch davon ab? Oder war es die Angst vor Konsequenzen? Eigentlich konnte es Bella doch auch egal sein.
Und jetzt wollte er sie auch noch belehren? Dann verschränkte Bella die Arme vor der Brust und sah James kritisch an. Nein, sie konnte ihm nicht folgen. Was aber weniger an der Tatsache lag, dass – so wie er sagte – ihr Horizont nicht weit genug dafür wäre, sondern eher an der Tatsache, dass das, was in ihrem Kopf vorging und der Zusammenhang nicht ganz eindeutig waren. Selbst wenn er auf ihre Männergeschichten anspielen würde, könnte es ihr egal sein. Aber momentan war es eben Ilias und wer wusste davon? Niemand... Das kurze Stelldichein im Wald während des Spiels. Das hatte niemand mitbekommen. Und sonst liefen sie auch nicht händchenhaltend durch die Korridore. Nicht einmal Rodolphus konnte davon wissen. Und James war ebenso an dem Spiel beteiligt gewesen wie er.
„Ich wüsste nicht, was du von wem über mich hören solltest...“, sagte sie dann trocken. Außer die Bäume des verbotenen Waldes würden schon Auskünfte erteilen.
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BeitragThema: Re: Der See   Do Okt 21 2010, 10:56

Natürlich wusste er nichts von Ilias und Bellatrix. Es hatte ihn auch nie genug interessiert, um darauf zu achten. Es war lediglich Auslegungssache. Aber auch wenn James mit den Jungs aus Slytherin ansonsten so gar keine Gemeinsamkeiten hatte, so waren sie doch allesamt Kerle. James hatte lediglich die Blicke gedeutet, die die Jungs Bellatrix zuwarfen. Und das waren genau genommen nicht nur Ilias und Rolphie. Viele starrten Bellatrix an. Erschütternderweise nichtmal nur Slytherins. So fernliegend, wie sie glaubte, war die Unterstellung, die James hier unterschwellig anstellte, also gar nicht. Er sah doch, wie die Kerle sie anstarrten. Als versprächen sie sich was davon. Und fragte man James, so hatte das bestimmt seine Gründe. Elendes Miststück, Slytherinpest. Nichtmal wenn sie die letzte Frau auf der Welt wäre, würde James sich mit ihr zufrieden geben und es widerte ihn schon fast an, dass Leute aus seinem eigenen Haus dieser personifizierten Boshaftigkeit nachgeiferten.
"Ich wüsste nicht, was du von wem über mich hören solltest...“
James nickte, langsam und mit steinerner Ungerührtheit. Natürlich nicht. Wenn Leute über Bellatrix sprachen, dann nur so, dass sie es auch bestimmt nicht mitbekam. Weil sie alle zu feige waren und fürchteten, ihr Getuschel könne den Zorn der schwarzen Witwe auf sich ziehen.
"Bedauerlicherweise höre ich mehr über dich, als mir lieb ist", merkte er an und es stimmte sogar, denn schon das kleinste Bisschen über Bella Black war mehr, als ihm lieb war. Natürlich waren die Dinge, die über sie gesprochen wurden, meist nur Gerüchte oder Nichtigkeiten, die man so oder so deuten konnte. James deutete sie selbstverständlich immer so, dass die Slytherin in einem schlechten Licht dastand. Ihm kam das am realistischsten vor. Dass er ihr jetzt nicht unter die Nase rieb, was er so alles über sie gehört hatte (vieles davon war gewiss frei erfundener Blödsinn, der bei Slytheringegnern schnell Aufnahme fand, einiges war total aussageloses Zeug, Schwärmerei etwa, die James für sich so auslegte, dass Bellatrix ein ziemlich polygames Dasein führte, selbst wenn dies mit keiner Silbe so gesagt wurde), hatte zwei Gründe. Zum einen fand er es kindisch. Er mochte diese ewigen, sinnlosen Diskussionen nicht und zum zweiten - und das floss irgendwie in erstens mit ein - wusste er, dass er sich die Worte sparen konnte. Als ob es etwas ändern würde, wenn er Bellatrix ihre offensichtlichen Fehler und falschen Einstellungen aufzählte. Als ob es sie interessieren würde, was er dachte. James war längst nicht so naiv, zu glauben, dass sie Wert auf seine Ansichten legte. Sie würde garantiert nicht in Tränen ausbrechen, wenn James ihr sagte, dass hinter ihrer schönen Fassade ein ganz hässliches Wesen steckte, eher noch würde sie lachen und sich dabei ganz großartig und erhaben vorkommen. Das war wohl so eine Grundangewohnheit, die man haben musste, wenn man nach Slytherin kam. Die selbsternannte Elite, die vom Rest der Welt für Abschaum gehalten wurde und vor allem von James.

Nun stand er da mit einem kalten Glanz in den hellen Augen. Er hatte ihr nichts mehr zu sagen. Ihre hochtrabende Art wirkte sich Übelkeit erregend auf ihn aus und er wandte sich mit einem letzten Kopfschütteln ab.
"Ihr Slytherins seid doch Missgeburten", murmelte er sein hartes Urteil, versah es mit einem abwertenden Zischen und belächelte Bellatrix noch einmal, bevor er das Interesse an ihr verlor. Aus der würde doch nie was anständiges werden.

[ooc: Die Konstellation Bella-James ist ein Bisschen schwierig. Ein Gespräch zu erzwingen find ich aber auch nicht nötig. Also falls du nichts zu erwidern hast, finde ich es gar nicht wild, wenn du es einfach lässt. Wenn dir was einfällt, natürlich nur zu. Ich meine nur, wir sollten nichts erzwingen, nur um weiterzuposten ^^]
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Okt 29 2010, 19:45

Bellatrix verdrehte kurz die Augen. Eigentlich mochte sie es nicht, wenn man hinter ihrem Rücken über sie redete, aber auf der anderen Seite war sie im Trend, wenn man sich ständig die Mäuler über sie zerriss. Warum auch nicht? Wenn sie den Leuten völlig egal wäre, dann würden sie sie auch ignorieren. Immerhin bestimmte das Gerede, wen man in Hogwarts kannte und wen nicht. Wobei auch Bellatrix wusste, dass sie oft genug „Negativ Schlagzeilen“ hatte. Wenn nicht sogar durch Rita, die sie irgendwann vermutlich mitten im Schlaf im Schlafsaal erwürgen würde.
„Hör doch einfach nicht hin oder rede mit. Wenn du dich zu oft aufregst, dann kann das einen Herzinfarkt verursachen und das wollen wir ja beide nicht.“ Bellatrix Worte waren trocken. Sie wollte sich auch nicht weiter darüber unterhalten.
James kleinen Ausrutscher ignorierte sie dann auch einfach und warf ihre Haare zurück, bevor sie kopfschüttelnd zurück ins Schloss ging. Nicht einmal am See hatte man seine Ruhe.

Tbc: ?

Ooc: Sry, ich hab den Post echt übersehen Sad
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Nov 03 2010, 19:57

Nachdem Zeitsprung 31.10 nachmittags

Jay hatte den Vormittag im Unterricht verbracht und war dann zum Mittagessen gegangen. Mittlerweile waren die Vorbereitungen für den Halloweenball am Abend im vollen Gange. Erst hatte er sich überlegt in den gemeinschfatraum zu gehen und noch etwas zu lesen. Etwas Abwechslung und Ruhe von den letzten anstrengenden Wochen hätten ihm sicherlich gut getan, doch er war zu nervös dazu. Lilith hatte ihn ja wegen dem Ball gefragt und zu seinem Unglück hatte er auch noch zugesagt. Er hatte mehr Angst vor dem Ball als vor einem Quidditchspiel, was ja auch weiter nicht verwunderlich war, konnte er ja überhaupt nicht tanzen.

So hatte er sich entschlossen zum See zu gehen um die frsiche Luft zu genießen und nochmal durchzu atmen bevor er sich am Abend vollends blamieren würde. Auf dem Weg hatte er ein paar Schüler getroffen, die wohl auch schon etwas nervös aber zuminddestens etwas aufgekreatzt waren. er versuchte den meisten aus dem Weg zu gehen und gelangte an den See und suchte sich eine Stelle wo er ungestört war. Das erinnerte ihn immer an zu Hause. Er setzte sich ins Gras und schlang die Arme um seine Beine. dann nahm er paar kleine Steine und warf sie so in den See, dass sie wie Frosch von Stelle zu Stelle sprangen und schöne Kreise auf der Wasseroberfläche hinterließen. Nur sein Hund fehlte ihm jetzt. Aber es war die richtige Entscheidung gewesen hier her zu gehen. Es war herrlich ruhig.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Nov 03 2010, 20:41

After the jump in time // Friday afternoon // Halloween 9teenseventy5

Jayden “Jay “ Erskine && Lilith “Lil” Järvinen

Der Vormittag hatte mal wieder schier endlose Ausmaße angenommen, die Stunden zogen sich quälend in die Länge und Lil wusste auch genau warum: Heute Abend würde sie mit Jayden auf den Halloweenball gehen, sie würde dort mit der Band auftreten und, allein bei dem Gedanken daran bekam die Hufflepuff Gänsehaut, sie würde mit ihm tanzen. Wenn es eine Sache gab die die junge Finnin beim besten Willen nicht konnte, dann war das tanzen.
Nicht dass sie es nie versucht hätte, natürlich hatte die Schülerin ein paar Mal Tanzstunden genommen, wirklich viel herausgekommen war aber nicht. Der Auftritt machte ihr eigentlich keine Sorgen, alles war ausreichend oft geprobt worden.

Da Django die ganze Woche nur im Schlafsaal verbracht hatte und Lilith noch ein wenig frische Luft brauchte ging sie, mit dem Fuchs auf der Schulter raus zum See. Die kritisch musternden Blicke der Lehrer kannte sie allmählich und den Schülern war es größtenteils egal ob es nun eine Katze war oder nicht was da auf der Schulter der Finnin saß. Einmal tief durchatmen, Lilith schlich mit gesenktem Haupt in Richtung See, verzweifelt versuchte sie sich an die Schritte der Tänze zu erinnern. Linker Fuß, rechten Fuß nachziehen, einen Schritt nach rechts… nein… Vor, vor, Wiegeschritt, rück, seit, ran… Ja, klar das war ein Tango, na toll der einzige Tanz den ich heute Abend bestimmt nicht gebrauchen kann, dachte Lil und bemerkte plötzlich dass sie doch noch zum Krankenflügel wollte. Jayden würde es ihr bestimmt übel nehmen, die Hufflepuff hatte ihr Ego noch immer nicht überwunden und so war die Wunde zwar nicht mehr stark entzündet, aber eben noch da.

„ Jayden? „ Lilith fuhr mit der Hand durch ihre schwarzen Haare und sah zum Ufer, weniger als zwei Meter von ihr entfernt saß er tatsächlich im Gras. Ein Lächeln zeichnete sich auch ihrem Gesicht ab, schon seit dem Quidditchspiel hatte sie kaum Kontakt zu ihm gehabt. In der Hoffnung dass er sie nicht gehört habe schlich sie sich von hinten an ihn an. Dann kniete sie sich schnell hinter ihn und umarmte ihn herzlich. „ Wo warst du? Ich hab das halbe Schloss nach dir abgesucht. „ Das war natürlich eine Lüge, aber die Finnin freute sich wirklich sehr ihn endlich wieder zusehen.
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Jayden Erskine



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BeitragThema: Re: Der See   Mi Nov 03 2010, 21:23

Jay war tief in Gedanken versunken und überlegte nochmal wie denn die einzelnen Schritte gingen wobei er immer wieder abschweifte zu irgendwelchen Flugmanövern. Es war ja schon etwas her, als er in der dritten Klasse den Tanzkurs besucht hatte und er das damals schon reichlich peinlich und blöde fand. Im letzten Jahr hatte er sich irgendwie um den Weihnachtsball gedrückt gehabt, aber dieses Jahr konnte er nicht. Er wollte auch nicht. Der junge Huffelpuff freute sich sogar irgendwie darauf, wobei dass eher an seiner Tanzpartnerin lag, als an dem Ball selber.

Das leise Rascheln des Grases was Liliths Schritte verursachten, hatte er nicht bemerkt und erschrak kurz, als er ein paar Arme an seinem hals spürte, die sich um ihn schlangen. Doch schon im nächsten Moment hörte er ihr Stimme und sein Blick glitt erfeut nach hinten. Jay neigte den Kopf leicht zur Seite und zurück, so dass er Lil direkt in die Augen sah. Sein Mund verzog sich zu einem freundlichen Grinsen. " Hey...das ist aber eine Überraschung. Ich meine ich finds schön, dass du da bist..." Er stockte mitten im Satz als ihn noch zwei braune Augen ansahen, die Django gehörten. Jay liebte zwar Tiere über alles , aber einen Fuchs hatte er noch nie gesehen. Sein Kopf zuckte leicht zurück. Dass Lil einen Fuchs besaß oder eine Katze wie manche Schüler behaupteten wußte er, aber gesehen hatte er sie noch nie mit ihm, denn entweder hatten sie sich im Unterricht getroffen oder beim Quidditch und da hatte er ihn noch nie gesehen.

Etwas verlegen erwiederte er. " Ähm..ich hoffe der frißt mich nicht gleich..ich gehe Recht in der Annahme, dass das Django ist oder...?"

Auf die Frage wo er denn war lächelte er nur. " Naja wo soll ich schon gewesen sein, ich war kurz im Schlafsaal, dann beim Essen und dann bin ich hier her. Ich brauchte etwas frische Luft. " dass er schiß vor dem Ball hatte, wollte er ihr jetzt nicht gerade mitteilen.
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BeitragThema: Re: Der See   Do Nov 04 2010, 22:04

After the jump in time // Friday afternoon // Halloween 9teenseventy5

Jayden “Jay “ Erskine && Lilith “Lil” Järvinen

Die Augen des Fuchses fixierten Jayden, so als würde er ihm raten sich besser nicht mit ihm anzulegen. Django war ein eigenwilliges Tier, prinzipiell griff er jeden Jungen an der sich in Liliths Nähe begab, dieses Mal schien es jedoch ein wenig anders zu sein, schließlich war sie es gewesen die sich ihm genähert hatte.

„ Ja, das ist Django. „ Lil ließ von Jayden ab und setze sich im Schneidersitz neben ihn in das weiche Gras. Vorsichtig und doch zielstrebig bewegte sich der schneeweiße Fuchs auf die Beiden zu und rollte sich dann in Lils Schoß ein. „ Er wird dich schon nicht fressen, also zumindest nicht solange du ihn nicht herausforderst. „ Die Hufflepuff kraulte das weiße Pelzknäuel und sah dann wieder zu Jayden. „ Ein wenig frische Luft war jetzt genau das Richtige, den ganzen Stress mal vergessen. Heute Abend habe ich den Auftritt mit der Band… und… „ Ein bisschen rot wurde sie schon schließlich hatten sie ziemlich lang nicht miteinander gesprochen. „ Wir wollten ja zusammen zum Ball gehen, nur leider habe die Tanzschritte fast komplett vergessen „ Eigentlich sollte der Spaziergang zum See für Ablenkung sorgen, aber mit Jayden über das Problem zu sprechen, das war mit Sicherheit der bessere Weg als am Abend dann unsicher durch die große Halle zu stolpern. „ Kannst du eigentlich tanzen? „ Der Fuchs regte sich kurz um sich auf den Rücken zu drehen, jetzt wirkte er tatsächlich ein wenig wie eine Katze.
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Nov 05 2010, 19:36

Jayden war es nicht unbemerkt geblieben wir genau Lilith Haustier ihn taxiert hatte. Als sich die junge Huffelpuff dann neben ihn setzte und sich Django bei ihr gemütlich in ihren Schoß gelegt hatte, wurde seine Anspannung etwas weniger. Ein gequältes Lächeln huschte über seine Lippen. " Ach da bin ich aber froh, dass er mich nicht frißt, an mir ist eh nicht viel dran..." Etwas Angst hatte er schon vor dem Fuchs gehabt, aber wie er jetzt so da lag sah er beinahe niedlich aus. Am liebsten hätte er ihn auch mal gestreichelt. Ihm fehlte Boomer und das rumtollen mit ihm, aber leider waren Hunde hier verboten.

Dann neigte er seinen Kopf leicht und schaute zu Lil, die gerade leicht rot angelaufen war und nun auf die Sache bezüglich des Balles zu sprechen kam.
jetzt wurde ihm wieder schlecht und er stammelte etwas von sich. " Ähm Lil....ich muss dir da auch was sagen...Ich kann nicht tanzen, also ich hab den Kurs in der dritten Klasse gemacht, aber die letzten Jahre habe ich mich immer gedrückt vor den Bällen und ich hätte mich dieses Jahr glaube auch gedrückt..wenn " Er stockte und lief knallrot an. "..wenn du mich nicht gefragt hättest. Also wenn du jetzt nicht mehr mit mir dahin gehen willst, dann versteh ich das.." Er schaute auf den Boden und riss einige Grashalme raus die er wahrlos in der Gegend verteilte.
Dann versuchte er seine Gelegenheit zu überspielen und versuchte schnell das Thema zu wechseln. " Ach du spielst in der Schulband..ich mag Musik..ich spiel zu Hause etwas Saxophon..dann müssen wir vielleicht garnicht so viel tanzen...." Er schluckte // Was hab ich denn nun wieder für einen Blödsinn gesagt. Erskine du Volltrottel//.." Sorry so war das nicht gemeint. ich freue mich ja mit dir zum Ball zu gehen, aber ich will nicht, dass du dich mit mir blamieren musst" Er wollte gerade sein Hand auf ihren Oberschenkel legen, als Django komische Töne von sich gab und ihn mit funkelnden Augen anblickte. Schnell zog er die Hand zurück und fing an wieder den Rasen am See zu bearbeiten. An der Stelle jedenfals hatte der Gärtner im Sommer keine Arbeit mehr.
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