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 Länderreien

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Regulus Black
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BeitragThema: Länderreien   Di Jan 06 2009, 22:51

[...]


Zuletzt von Regulus Black am Do Feb 19 2009, 11:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Katie Huxley



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BeitragThema: Re: Länderreien   Di Jan 13 2009, 22:51

(Spieleinstieg)

Langsam schlenderte Katie über die Ländereien von Hogwarts, froh darüber, alleine zu sein um ein wenig nachzudenken. Später würde sie ins Schloss zurückkehren und ihre Freunde suchen, aber im Moment brauchte sie noch ein wenig Ruhe, schließlich hatte sie sich für das neue Schuljahr einiges vorgenommen, das geplant werden musste - und das wenigste hatte mit dem Unterrichtsstoff oder ihrem Schulabschluss zu tun. Über den dachte sie ohnehin reichlich wenig nach, aber die Prüfungen würden auch erst im nächsten Sommer stattfinden, bis dahin war noch genug Zeit zum Lernen. Viel eher verbrachte sie ihre Zeit damit, kleinere und größere Pläne zu schmieden, die eigentlich fast immer ihre Mitschüler betrafen.
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Severus
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mi Jan 14 2009, 18:22

Severus Snape, 5. Klasse Slytherin


.First Post.

Nachdenklich lief Severus über die Ländereien von Hogwarts. In Gedanken war er gerade bei einer Idee für einen neuen Zauber und er hatte beschlossen, einen kleinen Spaziergang zu machen, um sich besser darauf konzentrieren zu können. Im Gemeinschaftsraum war doch relativ viel los und auch, wenn er andere für gewöhnlich ziemlich gut ausblenden konnte, gefiel es ihm hier draußen im Moment doch besser. Das einzige, woran er sich störte, war die Gewissheit, dass diese verdammten Rumtreiber womöglich jeden Augenblick hier auftauchen könnten, doch wenn dem so sein würde, konnte es ihm auch egal sein. Severus hatte keine Angst vor ihnen.
So versunken, wie er in seine Gedanken war, bemerkte er gar nicht wirklich, dass er fast in eine Schülerin aus seinem Haus hinein gelaufen wäre, Katie. Er blickte sie kurz an.
„Hallo.“ Ein normaler Gruß. Viel mehr würde er erst einmal nicht sagen – dass er nicht der Gesprächigste war, war schließlich auch kein Geheimnis.

(ooc: bin grad zu faul, mir Relationships zu erstellen… sag mal schnell, wie die beiden so zueinander stehen sollen XD such dir einfach irgendwas aus^^)
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Katie Huxley



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BeitragThema: Re: Länderreien   Do Jan 15 2009, 16:06

Katie wandte sich ein wenig überrascht um, als sie jemand von hinten ansprach, und so dicht, wie dieser Jemand stand, war es fast ein Wunder, dass sie noch nicht zusammengestoßen waren. "Severus Snape, guten Morgen," grüßte sie den Fünftklässler mit einem leichten Lächeln. Sie hatten zwar nicht unbedingt viel miteinander zu tun, aber Katie kannte Severus vom Sehen, und sie sah keinen Grund, unhöflich zu sein. Immerhin hatte er ihr nie etwas getan. Sie wusste zwar auch, dass Snape nicht gerade der gesprächigste Slytherin war, aber das war ihr Ex-Freund Emrys schließlich auch nicht, und trotzdem kam sie mit ihm zurecht - was aber nicht hieß, dass sie im Augenblick unbedingt ein Gespräch mit ihn führen wollte, weshalb sie ihm zwar noch kurz zunickte, dann aber wieder ihrer Wege ging.
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Oliver Mackenzie



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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo Feb 23 2009, 17:42

pp: Große Halle (Zeitsprung)

Obwohl das Wetter immer schlechter wurde und sie bald ein Gewitter bekommen würden, schlenderte Oliver langsam über die Ländereien. Er hatte einfach noch ein wenig Luft schnappen wollen, und mit den Hausaufgaben war er schließlich auch schon lange fertig, schließlich hatte er heute noch nicht viel Unterricht gehabt, nur zwei Doppelstunden, um genau zu sein. Morgen würde es allerdings anders aussehen, immerhin hatte er morgen bis halb vier Unterricht, vier Fächer warteten auf ihn. In Gedanken ging er noch einmal durch, was er heute Nachmittag über den Zauberkunststoff der fünften Klasse gelesen hatte, denn damit würde er morgen anfangen.
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Leroy
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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa Feb 28 2009, 14:08

Leroy Sinclair, 7. Klasse Hufflepuff


Einstiegspost

Entspannt schlenderte Leroy über die Wiesen vor Hogwarts. Da es nach einem Gewitter aussah, hatte sich niemand dazu überreden lassen mit ihm nach draußen zu gehen, aber das störte den Hufflepuff nicht wirklich. Wenn niemand mitkam, würde er sich halt draußen jemanden suchen, mit dem er sich die Zeit vertreiben konnte. Es konnte schließlich unmöglich sein, dass er die einzige Person in Hogwarts war, die kein Problem mit ein paar Regentropfen hatte. Dafür, dass seine Frisur bei jedem Wetter halten würde, hatte er schon vorgesorgt.
Tatsächlich entdeckte er schon bald eine kleine Gestalt, die in einiger Entfernung umher wanderte. „Hey!“ Er konnte zwar noch nicht erkennen, um wen es sich handelte, aber... egal. Er beschleunigte seinen Schritt und bewegte sich lächelnd auf seinen Mitschüler zu. Als er diesen als Oliver Mackenzie erkannte, wurde sein Lächeln noch ein wenig breiter. „Na, was machst du denn so alleine hier?“
Leroy kannte den Ravenclaw zwar nicht wirklich, aber von dem, was er so mitbekommen hatte, war der andere zumindest kein Ekelpaket. Und er war mit Jezebel verwandt, was nochmal ein doppelter Grund war ihn anzusprechen.
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Antonin Dolohow



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BeitragThema: Re: Länderreien   So März 01 2009, 13:35

[cf Brücke]

Antonin setzte sich unter einen Baum, wo die Wiese kaum nass war und schloss die Augen. Jetzt war doch alles im Eimer.
Er wusste, dass er seinem Fluglehrer wohl nie wieder unter die Augen treten konnte und warum?
Danke Jezebel...
Er war ziemlich sauer und musste sich erstmal beruhigen. Aber eigentlich war er noch mehr enttäuscht.
Traurig blieb er hier sitzen und hörte dem Regen zu...
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Länderreien   So März 01 2009, 19:09

pp: Brücke

Jezebel folgte Andy gemächlich, er sah es nicht ein sich zu beeilen, um dieses verzogene Gör zu trösten – als ob das alles seine Schuld gewesen wäre!
In dem dichten, schottischen Regen fiel es ihm schwer Gestalten auszumachen, zumal ohnehin kaum jemand unterwegs war. Eigentlich niemand, bis auf zwei Gestalten, die er unklar durch die Regenschleier hindurch ausmachen konnte, aber er ging davon aus, dass es sich um Schotten handelte, oder zumindest um sehr wetterfester Sassenachs.
Endlich hatte er Antonin entdeckt, der unter dem schützenden Blätterdach eines Baumes saß, doch auch er wurde vermutlich nass, denn die beginnenden Herbstwinde hatten schon einige Blätter aus der Krone zu Boden geweht.
Wütend starrte er den Jüngeren an.
„So, meine Schuld ist es also? Wer hat den geglaubt, mich verarschen zu können, indem er plötzlich auf ganz naiv macht? Glaubst du, ich hätte nicht bemerkt, wie falsch dein Lächeln war? Idiot.“
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Antonin Dolohow



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BeitragThema: Re: Länderreien   So März 01 2009, 19:34

Antonin blickte auf, als er Jezebel vor sich sah. Dieser sah ihn wütend an, Andy erwiderte den Blick nicht minder wütend. Er verzog keine Miene, als Jezz mit ihm redete. Aber er war schon verblüfft, als Jezebel gemerkt hatte, dass er wohl etwas gespielt hatte.
„Achso. Weil du gedacht hast, ich spiele falsch, hast du gedacht, du könntest mich mal schön bei dem neuen Lehrer blamieren? Na danke, Jezebel“, sagte er und sah sein Gegenüber geknickt an.
„Wenn du dir ach so verarscht vorkamst, warum hast du dann überhaupt mitgemacht?“, sagte er schließlich und wandte den Blick ab. Er sah jetzt nur noch einfach geknickt auf den Boden.
Er hasste Jezebel dafür…jetzt drehte er alles herum und Andy war schuld, weil er ihn ja angeblich so übel verarscht hatte. Antonin fand nicht, dass das so schlimm gewesen war, er hatte es ja nicht mal böse gemeint.
Okay, das hieß halt Jezebel hatte nicht angefangen, aber er war doch trotzdem Schuld, wenn Andy dem Fluglehrer nicht mehr über den Weg laufen konnte, Jezebel hätte vielleicht ja auch einfach mal ruhig sein können.
„Du hättest bei diesem Typ ja auch einfach die Klappe halten können“, fügte er hinzu.
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Länderreien   So März 01 2009, 19:46

„Wieso nicht?“ gab Jezebel zischend zurück. „Du hast ja offensichtlich auch gedacht, mit mir könnte man spielen. Was soll's, ich bin ja auch bloß der geisteskranke Schwule, den kann man ja ruhig verarschen...“
Er schnaubte aufgebracht.
„Was hätte ich denn deiner Meinung nach tun sollen statt mitzumachen? Dir ne Ohrfeige geben und hysterisch schluchzend wegrennen wie 'ne hyperaktive Tunte?! Und angefangen hab ich also wohl nicht, deswegen kannst du dann ja wohl kaum sauer auf mich sein... Musst dir eben vorher überlegen, ob du mit anderer Leute Gefühle spielen willst oder nicht...“
Er verschränkte wütend die Arme und drehte Antonin den Rücken zu.
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BeitragThema: Re: Länderreien   So März 01 2009, 20:16

Antonin stand auf.
„Es tut mir leid“, sagte er mit zusammengebissenen Zähnen, „ich wollte dich nicht verletzen...“
„Aber jetzt hast du dich ja gerächt, also ist ja jetzt alles gut!“, sagte er, während er sich vor Jezebel stellte, der ja mit dem Rücken zu ihm gestanden hatte. Er lächelte traurig.
„Ich hab nicht alles gespielt, ich dachte wirklich, wir könnten Freunde sein oder so… aber du denkst ja jetzt wahrscheinlich, dass das alles auch nur gespielt ist...warum sollte ich eigentlich?“, sagte er und sah traurig nach unten.
Das alles tat ihm wirklich sehr leid. Er wollte doch nicht mit Jezebel streiten. So verarscht hatte er Jezebel doch überhaupt gar nicht!! Er mochte ihn doch!! Er hatte es überhaupt nicht schlimm gefunden, sich an ihn zu kuscheln! Es war doch nur der Gedanke gewesen, dass Jezebel was anderes von ihm wollte und das hatte ihn unsicher werden lassen – worauf sein Lächeln „falsch“ geworden war.
Er hatte echt gedacht, sie könnten sich vertragen. Aber das ging wohl nicht, denn Jezebel setzte wohl gleich auf ganz oder gar nicht – Vor dem „ganz“ hatte Andy Angst und er glaubte nicht, dass er das wirklich wollte aber ohne Jezebel ging auch nicht…immerhin war er Andy nicht egal.
Vielleicht sollte ich das sagen…
„Wenn du denkst, dass du mir scheißegal bist, dann stimmt das nicht!“, murmelte er schließlich.
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Länderreien   So März 01 2009, 20:23

Jezebel seufzte, als Andy nun aufstand und anscheinend nachgab und blickte auf ihn herunter, nachdem dieser sich vor ihn gestellt hatte.
„Natürlich können wir Freunde sein. Sogar ich habe männliche Freunde, mit denen ich nicht im Bett lande – ein Zusammenleben im Schlafsaal wäre sonst nahezu unmöglich, meistens jedenfalls...“

Er atmete tief ein.

„Und ich flirte auch gerne, muss auch nichts Ernstes sein. Aber wenn du mich wissentlich verarschst, statt einfach nur den Flirt zu genießen, ist das nicht gerade die feine englische Art...“

Welche feine englische Art eigentlich?,
dachte Jezebel bei sich. Engländer waren nicht unbedingt alle sehr fein, auch wenn es natürlich strahlende Ausnahmen gab.
„Allerdings wollte ich mich nicht rächen. Ich sehe nur nicht ein, was dir jetzt bitte peinlich sein soll...“
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Oliver Mackenzie



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BeitragThema: Re: Länderreien   So März 01 2009, 20:41

Oliver drehte sich überrascht um, als ihn jemand ansprach, er hatte nicht erwartet, dass außer ihm noch viele Schüler draußen unterwegs waren bei dem Wetter. Nachdem er seine Brille kurz an seinem Umhang abgewischt hatte, erkannte auch Leroy Sinclair, einen Siebtklässler aus Hufflepuff. Natürlich kannte er den Jungen nicht wirklich gut, immerhin waren sie vier Jahre auseinander und in unterschiedlichen Häusern, aber er fand nicht unsympathisch.

"Hallo, Leroy", grüßte er ihn und erwiderte das Lächeln, und dieses Mal hatte er wirklich keinerlei Schwierigkeiten, klar und deutlich zu sprechen. Aber Leroy war ja auch kein Mädchen, denn gegenüber denen war Oliver in der Regel besonders schüchtern und verunsichert, und auch so gab es keinen Grund, in der Gegenwart des Siebtklässlers nervös zu werden. "Ich wollte noch ein wenig frische Luft schnappen. Und du?"
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Antonin Dolohow



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BeitragThema: Re: Länderreien   So März 01 2009, 21:58

Andy lächelte, als Jezebel sagte, sie könnten Freunde sein. Über seine Bemerkung danach konnte er sogar schon wieder lachen. Wenn eben noch alles im Eimer gewesen war, war jetzt der Zeitpunkt da, an dem sie sich wieder vertragen würden und alles gut wäre. Antonin war mehr als erleichtert und nickte aber betreten, als Jezebel sagte, es wäre nicht toll gewesen ihn zu verarschen.
Natürlich war es das nicht, Andy hatte sich deshalb schon fast gewünscht, es auch zu meinen…
„Okay. Ich werde es nicht mehr tun. Aber wer weiß…“, Andy lächelte vielsagend, „vielleicht meine ich es das nächste Mal ja sogar ernst…“
Als Jezebel sagte, er wollte sich gar nicht rächen und ihn fragte, was da jetzt peinlich sein sollte, seufzte Andy leicht. Das würde Jezzie doch sowieso nicht verstehen… also sagte er einfach nur lächelnd:
„Ist schon okay…vergessen wir es einfach, ja?"
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Leroy
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BeitragThema: Re: Länderreien   So März 01 2009, 22:32

Leroy Sinclair, 7. Klasse Hufflepuff


Interessiert musterte der Hufflepuff die Gesichtszüge des Jüngeren. Insgeheim suchte er nach Ähnlichkeiten zu dessen Bruder, aber er konnte relativ wenige finden. Von offensichtlichen Unterschieden wie Haar- und Augenfarbe abgesehen, war der andere noch viel kindlicher und irgendwie ein anderer Typ. Zum Knuddeln... Aber Leroy kam dieser spontanen Idee nicht nach. Er hatte schon öfter die Erfahrung gemacht, dass sein penetrantes Anfassbedürfnis von anderen eher aggressiv oder verstört aufgenommen wurde.
Allerdings überraschte es ihn, dass Oliver seinen Namen kannte. Er war zwar kein stilles Wasser, aber er sah sich selbst trotzdem nicht als allgemeine Berühmtheit an der Schule. Weder im positiven noch im negativen Sinne. Er wusste auch nur wie der Kleinere hieß, weil er Jezebels Bruder war.
„Mir liegt den ganzen Tag drinnen sein nicht so. Dann werde ich ganz unruhig und kriege Kopfschmerzen.“ Eigentlich war er immer unruhig. Aber wenn er nicht nach draußen konnte, wurde es noch viel schlimmer. „Aber keiner wollte mit mir raus gehen, weil es bisschen tröpfelt.“ Der Schwarzhaarige hielt eine Hand in die Höhe, um die Regentropfen abzufangen. Zugegebenermaßen regnete es inzwischen schon ziemlich stark. „Wo ich her komme regnet es auch andauernd, deswegen macht es mir eigentlich nichts aus.“
Er schwieg einen Moment und grinste Oliver an. In seinem Kopf hatte er tausend Fragen, die er stellen könnte, aber er hielt sie für den Moment zurück. Er wollte nicht den Eindruck erwecken, dass er nur hergekommen war, um den Ravenclaw über jemand anderen aus zu quetschen. „Und wie war dein Start ins neue Schuljahr? In der 5. Klasse hat man ja noch relativ viel Unterricht, oder? Ich hab Hogwarts richtig vermisst, irgendwie ist es schon langweilig auf dem Land, wenn man gewöhnt ist, dass die ganze Zeit Schüler um einen herum wuseln. Wohnt ihr eigentlich auch auf dem Land? Oder eher in der Stadt?“ Er strich sich kurz durch seine Haare, an denen dank seines Zaubers das Wasser größtenteils abperlte.
Im Gegensatz zu seinen Haaren waren seine Klamotten inzwischen ziemlich durchnässt und er machte ein paar Schritte vorwärts und wartete ab, ob Oliver ihm folgen würde. Wenn er nur stand, würde ihm noch ernsthaft kalt werden. Vielleicht war es doch nicht so eine gute Idee gewesen seine Schuluniform durch die nächstbesten Klamotten zu ersetzen. Aber Leroy hasste die Schuluniform, er hasst es genauso auszusehen wie alle anderen und er hatte es eilig gehabt in irgendwas anderes rein zu kommen.
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo März 02 2009, 20:14

Jezebel verdrehte nur die Augen, als Antonin andeutete, beim nächsten Mal könnte es vielleicht etwas anderes sein. Entweder war der Junge strohdoof oder er kämpfte mit seiner jahrelang unterdrückten, eigenen Homosexualität. Mehr als diese beiden Möglichkeiten konnte er sich beim besten Willen nicht als Grund vorstellen. Denn warum sonst kam der Kleine immer wieder darauf zurück, er könne es das nächste Mal ernst meinen?!
Jezzie schüttelte sacht den Kopf. „Sei lieber vorsichtig, mit dem was du sagst, sonst nehm ich tatsächlich nochmal ernst – wenn du dann allerdings wieder Reißaus nimmst, nur weil ein Lehrer kommt, ist's vorbei, klar?“
Er drehte den Kopf nach oben und sah durch seine Brille in den Regen. „Lass uns jetzt nicht mehr drüber reden, 'kay?“
Jezebel wollte noch etwas sagen, doch ein plötzlich Schaudern erfasste ihn. Er schwankte ein wenig und zitterte.
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo März 02 2009, 20:31

Andy lächelte Jezzie an und sagte:
„Okay, ich sage in Zukunft nur noch was ich meine…und ich lauf nicht mehr weg und…alles wird gut…“
Eigentlich war das ja so was wie ein Versprechen, nur Andy sagte solche Dinge dauernd, ohne sie richtig ernst zu meinen, das war ja Andys allgemeines Problem, außerdem dachte er oft nicht groß nach, was er sagte und laberte richtig dumm. Außerdem war er viel zu wandelbar, was er an dem einen Tag gesagt hatte, konnte an dem anderen schon wieder vergessen oder total anders sein.
Andy stimmte Jezebel zu. Sie redeten nicht mehr darüber und alles war wieder gut. Er lächelte zufrieden.
Plötzlich zuckte Jezebel neben ihm komisch zusammen. Andy sah ihn erschrocken an.
„Jezzie! Alles okay?“, fragte er ihn besorgt.
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo März 02 2009, 20:48

Jezebel schlang die Arme um sich, im Versuch sich warm zu halten, scheiterte aber kläglich und zitterte immer noch. Warum war ihm eben nicht aufgefallen wie kalt ihm eigentlich war? Oder hatte er es lediglich ignoriert? Und warum war ihm überhaupt kalt? Es war nicht kalt draußen. Gut, es regnete in Strömen, aber das störte ihn doch sonst nicht...

Zähneknirschend musste er zugeben, dass er wohl tatsächlich krank war. Er drehte sich zu Andy, der sich besorgt nach seinem Wohlergehen erkundigte.

„Es geht... Aber ich sollte vielleicht doch nicht im Regen stehen...“
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo März 02 2009, 20:57

Andy lächelte Jezzie an und meinte:
„Sollen wir lieber reingehen?“
Er fand es gerade komisch. Vorhin hatte er selbst rumgejammert wegen dem Wetter und Jezebel hatte gesagt, dass es doch nicht richtig regnet, jetzt merkte Jezebel wohl erst, wie übel das Wetter war.
Andy hatte es aber die ganze Zeit auch ignoriert, weil es ihm wichtiger gewesen war, sich mit Jezz wieder zu vertragen.
„Stimmt, es ist ziemlich kalt und nass“, murmelte er schließlich.
Wenn Jezebel nicht an der Brücke gewesen wäre, würde ich sicherlich nicht mehr draußen rumrennen.
„Komm“, er nahm Jezzies Arm und zog ihn mit sich, „sonst sind wir morgen beide krank.“
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BeitragThema: Re: Länderreien   Di März 03 2009, 18:22

Oliver sah Leroy verunsichert an, dass der Siebtklässler ihn so gründlich musterte, irritierte ihn doch ungemein. Was sollte dieses Verhalten denn bedeuten? Sah er heute irgendwie seltsam aus? Gut, er ließ sich vielleicht etwas zu schnell von anderen verunsichern und einschüchtern, hatte bisher aber nie gedacht, dass er auch in Leroys Gegenwart nervös werden konnte, eigentlich hatte er das immer ausgeschlossen. Schließlich fand er den Hufflepuff irgendwie sympathisch, auch wenn sie nicht viel miteinander zu tun hatten. Nun gut, im Grunde kannte er seinen Namen auch nur, weil er zusammen mit seinem älteren Bruder in eine Klasse ging, und Jezebel ihn bereits erwähnt hatte. Einen Moment lang dachte Oliver darüber nach, den älteren Schüler zu fragen, was denn los wäre, ließ es dann aber doch bleiben, stattdessen lächelte er schüchtern. "Woher kommst du denn?" erkundigte er sich vorsichtig, eigentlich musste Leroy doch Schotte sein, oder? Zumindest erinnerte sein Beziehung zu Regen Oliver an seinen Bruder - und ihn selbst. "Jezebel ist auch oft bei Regen draußen..." Warum hatte er das jetzt gesagt? Nun ja, er konnte es nicht mehr zurücknehmen, auch wenn es vielleicht eine dumme Anmerkung sein mochte. Deshalb war er recht froh darüber, dass Leroy ihm noch einige Fragen gestellt hatte, somit hatte er ein Thema, über das er reden konnte.

"Es ging, eigentlich war es ganz gut. Ich habe zwar noch recht viel Unterricht, aber der erste Tag ist meistens nicht so schlimm. Nur heute war Zaubertränke etwas..." Er brach ab, schließlich wollte er Claire nicht vor einem älteren Schüler lächerlich machen. Abgesehen davon fühlte er sich auch zu einem gewissen Grad schuldig an dem Unfall der heutigen Stunde. "Wir wohnen übrigens in der Stadt, in Edinburgh. Meine Familie wohnt dort schon sehr lange..." Er folgte Leroy, als dieser ein paar Schritte machte, vermutlich war es ihm nun doch zu nass, und eigentlich hatte er recht, auch er könnte durchaus wieder ins Schloss zurück, bevor er noch krank wurde.
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Länderreien   Di März 03 2009, 21:12

„Och aye...“ murmelte Jezzie. „Wahrscheinlich wäre das besser...“ Er drehte sich zum Schloss und begann durch den Regen aufs Schloss zuzugehen. Allerdings beeilte er sich nicht, wie andere es in diesem Regen wohl getan hätten. Er war zwar krank, aber das war doch schließlich noch lange kein Grund, sich auch noch zu beeilen. Frische Luft war schließlich gesund.

Er streckte Andy seinen Arm hin, damit er sich bei ihm einhakte. Gemeinsam gingen die beiden Jungen über die Brücke, über den verlassenen Hof, um dann innerhalb der Mauern Hogwarts eine Pause in einem überdachten Innenhof zu machen.

tbc: Innenhof (+ Andy, wenn das alles okay ist ;-) )
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Leroy
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BeitragThema: Re: Länderreien   Di März 03 2009, 21:26

Leroy Sinclair, 7. Klasse Hufflepuff


Leroy erwiderte das schüchterne Lächeln des Ravenclaw offen. Offenbar unterschied sich der Kleine nicht nur äußerlich von seinem Bruder, er war auch etwas introvertierter. „Ich wohne in einem 100-Seelendorf in der Nähe von Falkirk.“ Er sparte sich zu erklären, wo das lag. Manche Leute hatten da ihre Probleme, aber eigentlich schätze er, dass Oliver in der Geografie Schottlands etwas bewanderter war.
Er schmunzelte als der andere Jezebel erwähnte. So ist das also-? In seinem Kopf erschien ein Bild von dem Slytherin, wie er durch den Regen lief und seine Kleidung an seinem Körper klebte. Aber er schob diese Vorstellung wieder weg. Grade war nicht der richtige Zeitpunkt, um über so was nachzudenken. „Tja, das liegt wohl in den schottischen Genen. Du läufst ja auch gerade hier draußen rum.“ Er grinste Oliver an. „Aber im Moment sollte Jezebel wohl besser nicht im Regen rumlaufen. Als ich ihn heute morgen gesehen habe, sah er nicht besonders fit aus.“ Etwas besorgt erinnerte er sich an das blasse Gesicht zurück.

War Zaubertränke etwas...? Leroy musste kichern. „Ach, wart ihr der Kurs, dem ein paar Kessel in die Luft geflogen sind?“ Neuigkeiten wie diese verbreiteten sich in Hogwarts schneller als Lauffeuer. Wobei das kein Kunststück war, weil Feuer in dem Steingemäuer wahrscheinlich wenig Chancen hatte... Außerdem war der Hufflepuff gerne auf dem neusten Stand und Geschichten aus dem Zaubertrankunterricht gehörten immer zu den Besten.
Während sie langsam in Richtung Schloss liefen – wobei seine Hose eine Menge Schlamm ab bekam, wie er frustriert feststellte -, lauschte er gespannt was Oliver über seinen Geburtsort zu sagen hatte. Er wusste zwar, dass Jezebel aus Schottland kam, aber nicht woher genau. „Edinburgh? Oh toll! Ich war zwar noch nie da, aber es muss wirklich wunderbar sein.“ Eine große Stadt. Leroy liebte große Städte. „Denke ich zumindest. Stimmt das? Wie gut ihr es habt...“ Er spielte einen Moment mit der Idee Oliver dazu zu bringen ihn zu sich nach Hause einzuladen. Was natürlich absolut unwahrscheinlich war. Außerdem würde er auch lieber von Jezebel eingeladen werden... Was aber auch unwahrscheinlich war. Tragische Welt. „Eigentlich wohne ich ja gar nicht so weit von Edinburgh weg... Und natürlich gibt es auch das Flohnetzwerk.“ Aber das war dem Schwarzhaarigen nicht wirklich sympathisch. Er war erst wenige Male in seinem Leben per Flohnetzwerk gereist und er hatte jedes Mal noch Stunden danach ein komisches Gefühl im Magen gehabt. „Aber an solche Sachen gewöhnt man sich nicht so leicht, selbst wenn man das ganze Jahr über in einem magischen Schloss wohnt.“ Und selbst dieses Schloss kam ihm an manchen Tagen in den Sommerferien nur wie ein Hirngespinst von ihm vor. „Wenn man sein ganzes Leben praktisch als Muggel gelebt hat meine ich...“ Fügte er hinzu, weil er war sich nicht sicher, ob man das nachvollziehen konnte, wenn man aus einer Zaubererfamilie kam.
Nachdem er einen Moment lang Gedanken über seine Kindheit nach gehangen hatte, wischte er sich mit seiner Hand das Wasser aus dem Gesicht und fragte sich wie der Ravenclaw mit seiner Brille überhaupt noch etwas sehen konnte.
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Oliver Mackenzie



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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa März 07 2009, 15:15

Oliver nickte sofort, natürlich wusste er, wo Falkirk lag, er hatte sich ohnehin schon immer für Geographie interessiert, und ganz besonders natürlich für die seiner Heimat, Schottland. Leroy hatte also ganz recht mit seiner Vermutung, er könne sich die Erklärung, wo genau er wohnte, sparen. Bei der Aussage des Hufflepuffs über schottische Gene, die sie dazu bewegten, im Regen draußen herumzulaufen, musste er ein wenig schmunzeln, aber an dieser Erklärung musste einfach etwas dran sein. Normalerweise war er selbst ein logischer und vernünftiger Mensch – zumindest betrachtete er sich als solchen – und deshalb sollte er sich bei diesem Wetter eigentlich im Schloss aufhalten anstatt einen Spazierganz auf den Ländereien zu unternehmen, man musste eine Erkältung nicht gerade provozieren. Jezebel sah das wohl etwas anders. „Ich habe ihn heute noch gar nicht wirklich gesehen, aber er sieht schon seit ein paar Tagen erkältet aus… Nur weigert er sich wohl, in den Krankenflügel zu gehen…“ erwiderte er, und die Sorge um die Gesundheit seines älteren Bruders war ihm deutlich anzuhören. „Er kann sehr stur sein, und wenn er sich in den Kopf gesetzt hat, nicht krank zu sein…“ Oliver zuckte mit den Schultern. Er hatte schon versucht, Jezebel zu seinem Besuch bei Madam Pomfrey zu überreden, aber bislang hatte er keinen Erfolg gehabt.

Genauso wenig wie mit seinem Versuch, Leroy nicht wissen zu lassen, was in Zaubertränke heute morgen passiert war, wie es aussah, denn offenbar hatte es sich schon an der ganzen Schule herumgesprochen, dass es bei ihnen eine Explosion gegeben hatte, wenn sogar ein Siebtklässler schon davon gehört hatte. Andererseits konnte man so etwas wohl nur sehr schlecht geheim halten, zumal er ja nicht der einzige Fünftklässler mit Kontakt zu älteren Schülern war. „Ja, das war bei uns…“ bestätigte er leicht beschämt, da er noch immer ein schlechtes Gewissen wegen seinem Anteil an dem entstandenen Chaos hatte. Professor Slughorn hatte recht gehabt, ihn traf auch ein Teil der Schuld. Ihm hätte rechtzeitig auffallen müssen, dass Claire die Zutaten austauschte, und ihm hätten auch die Folgen klar sein müssen. Aber er hatte nichts bemerkt, bis es zu spät gewesen war…

Nur immerhin ritt Leroy nicht lange auf diesem Thema herum, wofür Oliver äußerst dankbar war, Edinburgh war seiner Meinung nach ein viel interessanteres Gesprächsthema. „Ja, es ist wirklich eine schöne Stadt, ich bin froh, dass wir dort wohnen.“ Er lächelte den Hufflepuff an, nun schon wesentlich offener als zu Beginn ihrer Unterhaltung. „Stammst du denn aus einer Muggelfamilie?“ Oliver wusste im Grunde nur sehr wenig über Leroy, eigentlich so gut wie gar nichts. Gerade mal, dass er zwei Jahre älter war und ein Hufflepuff-Schüler war. Bevor der Ravenclaw jedoch eine Antwort bekommen konnte, nahm er seine Brille von der Nase und wischte sie an seinem Umhang trocken. Schnell erneuerte er den ‚Impervius‘-Zauber, der ihm eigentlich trotz des Regens eine gute Sicht erlauben sollte, nur heute nicht lange gehalten hatte. Dieser einfache Zauber war ihm auch schon einmal besser gelungen.
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Leroy
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BeitragThema: Re: Länderreien   So März 08 2009, 21:21

Leroy Sinclair, 7. Klasse Hufflepuff


Es beunruhigte den Ravenclaw anscheinend genauso sehr wie Leroy, dass Jezebel krank war. Der Hufflepuff konnte nicht nachvollziehen, dass jemand lieber krank wäre als in den Krankenflügel zu gehen. Das war schließlich kein Drama. „Warum denn? Krank sein ist doch eigentlich sehr unangenehm... Und Madam Pomfrey sehr nett. Ich kann gar nicht verstehen, warum manche Schüler es immer heraus schieben sich behandeln zu lassen.“ Er schüttelte unverständlich den Kopf. Er selbst war praktisch Dauergast im Krankenflügel. Zauberer konnten Krankheiten innerhalb von wenigen Sekunden heilen, die man in der Muggelwelt Wochen auskurieren musste. Außerordentlich angenehm. Wie konnte man das nur ablehnen? Aus Stolz? Leroy fiel kein anderer Grund ein, warum Jezebel tagelang eine lästige Krankheit mit sich rum schleppen sollte.

Oliver war es sichtlich unangenehm über die heutige Zaubertrankstunde zu reden. Das brachte Leroy zum Grinsen. War er etwa an der Aktion beteiligt gewesen? Eigentlich sah der Ravenclaw nicht so aus, als würde er andauernd Tränke in die Luft fliegen lassen. Aber das war auch eine sehr oberflächliche Einschätzung. Trotzdem kratze er sein bisschen Taktgefühl zusammen und unterdrückte das Bedürfnis weiter nachzufragen.
Stattdessen blickte er an dem riesigen Gemäuer von Hogwarts hoch. Sie waren schon ziemlich nah und die majestätische Wirkung des Schlosses beeindruckte ihn, wie jedes mal, von Neuem. „Ja, ich glaube außer mir gibt es in meiner Familie keine Zauberer. Zumindest keine geouteten,“ antwortete er, den Blick immernoch verträumt auf die Zinnen von Hogwarts gerichtet. Eigentlich schrie das alte Gebäude geradezu danach magisch zu sein. Er war sich sicher, dass es in den umliegenden Muggelsiedlungen unzählige Sagen um dieses Schloss gab. Und wahrscheinlich waren die meisten davon nicht mal erfunden.
Der Zauber, den Oliver anwandte, lenkte seine Aufmerksamkeit allerdings wieder zum Ravenclaw zurück. Erheitert betrachtete er, wie jetzt alle Regentropfen von der Brille abgestoßen wurden. „Es ist lustig zu erleben wie unterschiedlich die Muggel- und die Zaubererwelt sind. Aber so was Cooles, wie Brillen wasserabweisend zu machen, können Muggel nicht.“
Sie waren inzwischen vor dem großen Eingangstor angekommen. Leroy streckte seine Hände in den Himmel, um noch ein paar Regentropfen aufzufangen, bevor er wieder im Trockenen war. Der Spaziergang im Regen hatte ihn erfrischt und ihm war danach irgendetwas aufregendes zu machen. „Hast du heute noch irgendwas vor?“
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Oliver Mackenzie



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BeitragThema: Re: Länderreien   Fr März 13 2009, 13:37

Oliver sah richtig ratlos aus. "Ich verstehe ihn ja auch nicht wirklich, in den meisten Fällen ist ein Besuch im Krankenflügel keine große Sache und schnell erledigt, schließlich ist Madam Pomfrey eine gute Heilerin, ich würde nie so lange mit einer Grippe herumlaufen. Aber Jezebel ist da anders..." Überhaupt unterschieden er und sein älterer Bruder sich, im Grunde hatten sie fast gar nichts gemeinsam, noch nicht einmal das Aussehen, kam Oliver doch nach seinem Vater, während Jezebel eher seiner Mutter glich. Es gab genug Schüler in Hogwarts, die einfach nicht glauben wollten, dass der schüchterne Ravenclaw und der aufgedrehte Slytherin wirklich Brüder waren.

In Gedanken versunken war er Leroy bis zum Schlosstor gefolgt, auch er blieb davor stehen und bewunderte das große Gebäude, dass seine Schule beherbergte, insgeheim sehr froh darüber, dass der Hufflepuff ihn nicht weiter nach dem Zwischenfall im Zaubertränke-Unterricht ausfragte. Oliver wusste, dass seine Beteiligung an der ganzen Sache kein Geheimnis bleiben konnte, dafür sprachen sich solche Dinge viel zu schnell herum in Hogwarts, aber zumindest bis er ganz direkt darauf angesprochen wurde, konnte er ja Stillschweigen bewahren. Abgesehen davon wollte er auch Claire nicht unbedingt belasten. "Hast du denn noch jüngere Geschwister, die nach Hogwarts gehen könnten?" Von der Seite warf er dem Hufflepuff einen kurzen Blick zu, widmete sich dann aber seiner Brille, durch die er wegen des Regens kaum noch etwas sehen konnte. Für ihn war es normaler Alltag, den Impervius-Zauber zu verwenden, aber bei jemanden aus einer Muggelfamilie, so wie Leroy, konnte dieser einfache Spruch auch noch nach Jahren für Erheiterung sorgen, wie der Siebtklässler durch seine Reaktion sofort verriet, weshalb Oliver ihn kurz anlächelte. "Ich weiß nicht wirklich viel über Muggel, wenn ich ehrlich bin. Klar, einiges habe ich in Muggelkunde gelernt, aber der Unterricht ist ja aus der Sicht der Zauberer..." Oliver war nun wirklich ein toleranter Mensch, obwohl er selbst reinblütig war, hatte er nichts gegen Muggelgeborene, das hieß aber nicht, dass er seine Klassenkameraden, die aus nicht-magischen Familien stammten, sofort über ihre Familien und ihre Lebensgewohnheiten zu Hause ausfragte.

"Nein, nicht direkt", beantwortete er dann auch noch Leroys Frage, ob er denn heute noch etwas vorhätte. "Meine Hausaufgaben habe ich schon lange erledigt, und auch sonst gibt es nichts mehr zu erledigen. Und du?" Kurz fragte er sich ja schon, warum ein Siebtklässler so viel Zeit mit ihm verbrachte, warum Leroy ihn überhaupt angesprochen hatte. Sie kannten sich kaum, und Oliver wäre von sich aus niemals auf die Idee gekommen, einfach so mit einem älteren Schüler zu sprechen.

Lange hielten die beiden Schotten sich dann aber doch nicht mehr draußen auf, immerhin wurde es allmählich Zeit, zum Abendessen in die Große Halle zu gehen. Schweigend machten sie sich auf den Weg. Während Leroy den direkten Weg nahm, machte Oliver noch einen kleinen Umweg über einen der Innenhöfe, da er von dort aus schneller zum Gemeinschaftsraum der Ravenclaws kommen würde. Er wollte vor dem Abendessen noch seine Schultasche für den nächsten Tag packen.

tbc: Innenhof

Ooc: Ich schicke dich mal in die Große Halle, immerhin müsstest du ohnehin dorthin zum Essen.


Zuletzt von Oliver Mackenzie am Mi Apr 01 2009, 18:11 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mi März 25 2009, 12:00

EINSTIEG

Er hatte das Gefühl, dass das Schlossportal einen Schrim darstellte, eine schützende Mauer, die den Alltagstrubel und die lauten, geschwätzigen Stimmen der Schüler von ihm fernhalten würde, dass sie ihm kalt und steinern für einige Minuten Obdach bot, um sein von Nichts und wieder Nichts verwirrtes Inneres wieder in den Griff zu bekommen.

Mit angezogenen Knien saß Severus Snape am Fuße des Tors zum erhabenen Grundstück, lehnte den verpannten Rücken an das kalte Gestein und hielt seinen Kopf zwischen den Händen. Es war nicht das erste Mal gewesen, dass ihn Gefühle der verschiedensten Art auf einmal überwältigt hatten, sodass er gar nicht mehr wusste, für welches er sich jetzt entscheiden sollte. Die letzten Tage ging das schon so: Sollte einmal irgendetwas, eine Kleinigkeit, ein nichtiges Ereignis, ein Wort, von dem Gewohnten abweichen, so sah er sich seit einiger Zeit selbst dabei zu, wie er unadäquat reagierte; in seinem Inneren brodelte es, er war glücklich und traurig, er liebte und hasste zugleich, er wollte lachen und weinen, er wollte umarmen und war bereit zuzuschlagen, alles im selbem Moment. Dabei war es gar nicht wichtig, wer gerade vor ihm stand, mit wem Severus sich unterhielt. Es geschah von allein, und seit heute plagte ihn eine unterschwellige, zermürbende Panik, irgendwann völlig die Kontrolle zu verlieren.

Er hatte gewusst, dass er nur rauskommen musste, einmal weg von den Gesichtern, die ihn zornig machten und an alles erinnerten, weg von der Schule, ihr einmal, für wenige Minuten den Rücken zukehren, dann würde der Schwall absinken, und er hatte Recht. Jetzt, da er vor dem Tor im nieselnden Regen saß, diesen löschend auf Fingern und Wangen spürte, merkte er, wie er Ruhe fand. Ruhe genug, um sich mit diesen seltsamen Dingen zu befassen, die wohl nur er selbst nachvollziehen könnte, oder aber jemand, der ihn gut kannte.

Mit neugeschöpfter Kraft sprang Severus auf. Er wusste, was er zu tun hatte. Er musste Lily finden, hoffen, dass sie Zeit für ihn hatte, um mit ihr alleine zu sein, sich Worte zurechtlegen, um seine Gefühle, derer er nicht mehr Herr war, zu beschreiben. Wenn ihm jemand helfen konnte, dann war sie das.

tbc - Treppen
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Gabriel Bessant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Mi Mai 06 2009, 23:08

pp: Große Halle (Zeitsprung)

Gabriel saß auf einer Steinmauer in der Nähe der Brücke, die von den Ländereien auf den Schulhof führte. Er hatte seinen Bruder heute noch nicht gesehen.. Dabei wollte er gerade jetzt so oft wie möglich bei ihm sein. Sein großer Bruder brauchte ihn jetzt, jetzt, wo er diese grässliche Diagnose erhalten hatte.

Gabs stieß mit dem Fuß heftig einen Stein zur Seite und fluchte leise. Warum hatte das passieren müssen? Lawrence hatte das nicht verdient… Niemand hatte so etwas verdient, aber ganz gewiss nicht Lawrence…. Und er durfte ihn jetzt nicht allein lassen – er musste ihn suchen…

Kurzentschlossen stand Gabs auf und bewegte sich auf die Brücke zu. Wo mochte Lawrence wohl stecken…?

Seine eigenen Problem ignorierte er, sie waren nebensächlich. Was machte es schon, dass eine seiner besten Freundinnen mir nichts dir nichts auf Hogwarts verschwunden war, um nach Amerika zu gehen? Das war nichtig neben dem, was Lawrence jetzt durchleiden musste…


Zuletzt von Gabriel Bessant am Fr Mai 08 2009, 16:26 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Länderreien   Do Mai 07 2009, 19:50

pp: Krankenflügel (Zeisprung)

Direkt nach dem Ende des Unterrichts hatte Lawrence sich in die Bibliothek gesetzt, um seine Hausaufgaben für den nächsten Tag zu erledigen, wirklich lange hatte er allerdings nicht dafür gebraucht. Der Schulstoff fiel ihm nicht schwer, er hatte auch keine Verständnisprobleme. Und seit jener Diagnose vor zwei Wochen vertiefte er sich immer mehr in die Arbeit. Irgendetwas musste er schließlich tun, um sich abzulenken, so schwer ihm das auch fiel. Als er jedoch wirklich nichts mehr zu tun gehabt hatte, hatte der Siebtklässler beschlossen, noch einen kleinen Spaziergang über die Ländereien zu machen. Er wusste, dass sein kleiner Bruder und sein bester Freund Ian sich vermutlich fragten, wo er denn schon wieder steckte, und ihm war auch klar, dass Gabriel sich vermutlich Sorgen um ihn machte, aber obwohl er die Zeit mit dem Jungen immer genossen hatte, verspürte im Augenblick immer öfter das Bedürfnis, allein zu sein. Er brauchte einfach Zeit, um mit seiner drohenden Erblindung zurecht zu kommen...
Die Diagnose der Krankenschwester hatte für ihn einen großen Schock bedeutet, von dem er sich noch immer nicht ganz erholt hatte. Einerseits konnte er es einfach nicht glauben. Es ging ihm doch gut, nur gelegentlich Kopfschmerzen, und zwischendurch diese... Sehfehler, aber das war doch nicht so schlimm... Andererseits hatte er auch ein Gefühl der Endgültigkeit, er wusste einfach, dass Madam Pomfrey sich nicht geirrt hatte. Er würde blind werden, unwiderruflich.

So in seine eigenen Gedanken versunken, bemerkte er nicht das schöne Wetter, er bemerkte auch nicht, wo er überhaupt hinging, aber irgendwann fand er sich in der Nähe auf der Brücke wieder, die von den Ländereien auf den Schulhof führte. Zum eigentlichen Schloss war es nun nicht mehr weit, aber noch wollte Lawrence nicht hineingehen. Mit einem leisen Seufzen ließ er sich auf einen großen Stein sinken, der unter einer alten Eiche mitten auf der Wiese lag. Nur noch ein paar Minuten, dann würde er in den Gemeinschaftsraum zurückgehen und nachschauen, ob er Gabriel irgendwo fand, nur noch ein paar Minuten...
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Gabriel Bessant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Fr Mai 08 2009, 16:23

Gabriel hatte unruhig auf einem Felsen balanciert, immer nach seinem älteren Bruder Ausschau haltend, als er plötzlich das Gleichgewicht verlor und etwas nach vorne stolperte. Er fiel jedoch nicht zu Boden, sondern stolperte nur ein paar Schritte nach vorne – dafür entdeckte er endlich Lawrence. Er saß etwas abseits auf einem flachen Stein unter eine alten Eiche.

Gabs seufzte bedrückt. Sollte er sich ihm nähern? Er hatte irgendwie das Gefühl, dass Lawrence in letzter Zeit lieber allein war – und wer konnte ihm das verdenken?. Aber er machte sich solche Sorgen um ihn.

Der Junge trat ein paar Schritte näher und beobachtete seinen Bruder ohne etwas zu sagen. Stumm stand er da und wagte es kaum, Lawrence aus seinen Gedanken zu reißen und auf sich aufmerksam zu machen.

„Law...?“ murmelte er schließlich sehr leise und ging ein paar Schritte auf die Eiche zu.
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BeitragThema: Re: Länderreien   So Mai 10 2009, 19:25

Lawrence hatte den Kopf in die Hände gestützt und starrte Löcher in die Luft. Er wusste noch nicht einmal, woran er denken sollte. Am liebsten wollte er gar nicht denken, aber das fiel ihm so schwer. Immer, wenn er es versuchte, kam ihm die Stimme der Krankenschwester wieder in den Sinn, wie sie ihm ihre Diagnose erklärt hatte. "Ihre Netzhäute lösen sich ab, Mr Plant. Sie werden vermutlich erblinden." Das waren ihre Worte gewesen, er würde sie wohl nie im Leben vergessen können. Aber warum nur? Warum gerade er? Er wünschte keinem, dass er erblindete, aber er verstand einfach nicht, warum es ihn treffen musste.

Bevor er jedoch noch weiter in seine düsteren Gedanken versinken konnte, hörte er die leise Stimme seines Bruders. Etwas irritiert hob er den Kopf, er hatte gar nicht gemerkt, dass Gabriel zu ihm gekommen war - es war ihm ja noch nicht einmal aufgefallen, dass der Junge überhaupt in der Nähe war...! "Hallo Gabs..." murmelte er und riss sich zusammen, um dem Drittklässler wenigstens ein halbherziges Lächeln schenken zu können. Er wollte nicht, dass Gabriel sich Sorgen um ihn machte. "Setz dich doch zu mir..."
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo Mai 11 2009, 02:13

Gabs verzog leicht das Gesicht. Lawrences Lächeln sah so gezwungen und gequält aus. Ganz und gar nicht so wie er das von seinem Bruder gewohnt war. Aber wer konnte es ihm verdenken?

Er trat näher zu ihm und setzte sich dann ganz dicht neben seinen älteren Bruder. Er lehnte sich gegen Laws Schulter und verharrte zuerst ganz stumm neben ihm. Er hoffte, dass er ihm irgendwie Trost spenden konnte, doch im Grunde war ihm klar, dass nichts das im Moment vermochte.

„Wo warst du die ganze Zeit…?“ fragte er leise und strich seinem Bruder behutsam über den Arm.

„Ich habe dich gesucht…“
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo Mai 18 2009, 20:01

Auch wenn Gabriel vielleicht nicht viel für ihn tun konnte, so war Lawrence doch froh über seine Gesellschaft. Gleichzeitig fragte er sich allerdings auch, warum er nicht gleich nach dem Ende des heutigen Unterrichts zu seinem kleinen Bruder gegangen war, sondern vorher noch allein sein wollte. Viel Sinn ergab es nicht, aber im Augenblick schwankten seine Gefühle andauernd.
"Och..." antwortete er leise und betrachtete das Gras zu seinen Füßen. Wie deutlich er einen Halm vom anderen unterscheiden konnte, wie satt ihre Farbe auf ihn wirkte. Und das sollte wirklich alles für seine Augen verschwinden? "Ich war zuerst noch in der Bibliothek, und danach noch ein wenig spazieren. Es ist so schönes Wetter..." Der Ravenclaw verstummte. Was sollte er sagen? Irgenwie gingen ihm in letzter Zeit immer wieder die Worte auf, weshalb er jetzt einfach nach Gabriels Hand griff und kurz drückte. "Was ist mit dir? Hast du eigentlich schon etwas von deiner Freundin gehört, Tamsin?" Trotz seiner eigenen Sorgen hatte Lawrence nicht vergessen, dass die Drittklässlerin Tamsin Danver, eine Freundin seines Bruders, vor kurzem nach Amerika gegangen war.
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mi Mai 20 2009, 22:02

„Ja…“ antwortete Gabs leise. „Es ist sehr schönes Wetter…“ Er lehnte sich gegen Lawrence, sanft nur, doch er wollte ihm nahe sein, als hoffte er, ihn durch seine Nähe irgendwie trösten zu können, obwohl er doch eigentlich wusste, dass diese Hoffnung vergebens war, es geradezu sein musste…! Wie konnte er Lawrence trösten…? Es war schrecklich… Da gab es nichts daran zu deuteln, nichts was man abwiegeln, nichts wodurch man beruhigen konnte. Einfach nur grausam.

„Von Tamsin… jaaah…“ antwortete Gabs lang gezogen. Er wollte eigentlich nicht über Tamsins abrupten Aufbruch sprechen, ihm war eigentlich nicht danach zumute… Und Lawrence wollte vermutlich auch nicht hören, dass er sie sehr vermisste, musste ihm dieses Problem doch als geradezu nichtig erscheinen… Aber vielleicht wollte er sich ja ablenken? Vielleicht wollte er über etwas Triviales sprechen, um nicht daran denken zu müssen?

„Ich habe heute morgen beim Frühstück einen Brief von ihr bekommen… Aber ich bin noch nicht dazu gekommen, ihn zu lesen…“ Das entsprach nicht ganz der Wahrheit. Er hatte in letzter Zeit eher anderen Gedanken nachgehangen und wusste nicht, ob er sich auf Tamsins Schilderung eines amerikanischen Schultages einlassen konnte, zumal er, sobal er den Brief gelesen hatte, ihr auch antworten musste. Und er hatte ihr noch nicht von Lawrences…Diagnose erzählt. Tamsin war in die USA gezogen, bevor sich die Nachricht hatte verbreiten können. Mittlerweile wusste es natürlich fast jeder, auch wenn weder er noch Lawrence etwas hatten verlauten lassen. Auch Ian, das wusste er, würde nichts sagen, wenn Lawrence dies nicht wollte. Blieb also noch die Frage, wer es dann gewesen war…

„Hast du… hast du dir in der Bibliothek etwas ausgeliehen…?“
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mi Mai 27 2009, 14:34

Jewel Jensson, 6. Klasse Hufflepuff

Nach Zeitsprung

Die junge Schwedin schrie kurz auf, ihre Bücher kippten ihr aus dem Arm und landeten auf dem Boden, ebenso wie das Mädchen selbst. Sie fluchte leise auf Schwedisch, wieso traf es immer sie? Okay, die Treppen runter laufen und dazu versuch mit der Person hinter sich zu reden, war nicht gerade eine ihrer besten Ideen. Jewel seufzte kurz, fuhr sich durch die langen, gewellten Haare, die sie heute offen trug, und sammelte die Bücher wieder auf. Zum Glück war Mike gerade nicht hier, der hätte was zu lachen gehabt. Wo steckte er eigentlich? Naja, spätestens in der nächsten Unterrichtsstunde würde sie ihn wiedersehen. Langsam stand sie wieder auf, Lust auf den Unterricht hatte sie heute überhaupt nicht. Für ihre Verhältnisse war sie sogar viel zu früh dran! Sie verzog kurz das Gesicht, machte sich jedoch wieder auf den Weg bis ihr plötzlich einfiel, dass sie ihren Stundenplan oben vergessen hatte. Nein, heute ging auch alles schief!
Ihr Blick fiel aus dem Fenster, hinaus auf die grünen Ländereien. Eigentlich hatte sie ja noch ein paar Minuten Zeit und wo sie hinsollte hatte sie auch vergessen, da konnte sie genauso gut, noch ein wenig an die frische Luft gehen. Vielleicht traf sie ja sogar jemanden aus ihrem Jahrgang?
Ein Lächeln zierte das Gesicht der Schwedin und sie verließ eilig das Schloss. Die warmen Sonnenstrahlen schienen ihr ins Gesicht und sie ließ sich kurzerhand ins Gras fallen, ihre Schulbücher lagen neben ihr. Der Unterricht konnte warten, sie fand man müsse dieses Wetter genießen, solange es noch so gut war.
Wie blöd nur, dass sie hier alleine war, niemand zum reden hier. Sie schloss die Augen um die Sonne zu geniessen und döste dabei ein.
Erst durch lautere Stimmen wurde sie geweckt, wie lang hatte sie geschlafen? Das Mädchen gähnte leise und blickte sich um. Sie sah viele Mitschüler, die hier herumliefen, offenbar hatte sie zu lange geschlafen.
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Lawrence Plant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Do Mai 28 2009, 20:51

Lawrence war froh über die Nähe, die Gabriel ihm bot, auch wenn sein kleiner Bruder es vermutlich nicht wusste, irgendwie tröstete diese ihn schon. Auch wenn sie ihm nicht dabei half, zu vergessen, was geschehen würde, das konnte vermutlich nichts und niemand. Er versuchte andauernd, sich irgendwie abzulenken, er las ein Buch nach dem anderen, vertiefte sich in seine Hausaufgaben, er tat alles, was ihm in den Sinn kam, aber nichts brachte etwas. Was auch immer er tat, die Diagnose blieb wie eine dunkle Wolke über ihm hängen. Aber dennoch, auch wenn es ihm schwer fiel, in Gedanken bei der aktuellen Situation zu bleiben, so konnte er Gabriel doch noch anhören, dass er nicht über die Abreise seiner Freundin Tamsin reden wollte. "Lies ihn bald..." meinte er deshalb auch nur abschließend. Wenn seinem Bruder andere Gesprächsthemen lieber waren, dann würde er nicht darauf beharren, niemand sollte dazu gezwungen werden, über etwas zu sprechen, das er vermeiden wollte. Dann doch lieber über Bücher plaudern.

"Ja, habe ich..." Mit einem leichten, aber immer noch nicht ganz überzeugend wirkenden Lächeln nahm er die beiden Bücher, die er sich heute ausgeliehen hatte, aus seiner Tasche. Eines davon war lediglich ein Lehrbuch über Alte Runen, ein Fach, in dem er schließlich Ende dieses Schuljahres eine der Abschlussprüfungen schreiben würde, das andere jedoch ein schon etwas älterer Roman, der auch für einen Zauberer in den Bereich 'Fantasy-Buch' fallen würde. "Ich lese viel in letzter Zeit..."
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Marius
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BeitragThema: Re: Länderreien   Do Mai 28 2009, 21:50

Marius Plant, Lehrer für Arithmantik


Ausnahmsweise einmal nicht in seinem üblichen Kleidungsstück, einem Anzug, sondern in einem Muggel-Trainingsanzug war Marius an diesem Nachmittag nach Ende des Unterrichts auf den Ländereien unterwegs. Seiner Meinung nach müsste man das strahlende Wetter nutzen, schließlich war es wirklich nicht so häufig hier oben in den Highlands. Und was gab es schöneres, als unter diesem blauen Himmel ein paar Runden um den See zu joggen?
Mittlerweile hatte der junge Mann seine sportliche Betätigung allerdings beendet und lief locker zum Schloss zurück - beziehungsweise, er wollte zurück zum Schloss laufen, sollte aber nicht dort ankommen, da sein Blick auf eine Schülerin fiel, die im Gras saß und sich umschaute. Täuschte er sich oder sah sie etwas verschlafen aus? Grinsend beobachtete er das Mädchen eine Weile, dann ließ er sich neben ihr auf dem Boden nieder, während er in seinem Gedächtnis nach ihrem Namen kramte. Sie saß nicht bei ihm im Unterricht, daher kannte er sie nicht wirklich, aber normalerweise verfügte er über ein gutes Namensgedächtnis. "Miss...Jensson, nicht wahr?"
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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa Mai 30 2009, 13:29

Gabriel drückte sich immer noch an seinen Bruder – er wusste einfach nicht, wie er ihn sonst trösten sollte. Der blonde Junge lehnte seinen Kopf gegen die Schulter des Älteren, der so oft für ihn da gewesen war, und seufzte leise.

„Ja, ich lese ihn bald... Heute Abend irgendwann...“

Und dann würde er ihr antworten müssen. Vielleicht erkundigte sie sich sogar nach Lawrences Gesundheit, schließlich hatte sie seine Sorge um ihn ja deutlich mitbekommen... Und was sollte er ihr dann sagen?

Lawrence lächelte ihn leicht an, aber es war nicht das warmherzige, liebe Lächeln, das er von ihm gewohnt war. Es sah gestellt aus, gezwungen und nicht besonders überzeugend. Gabs versuchte das Lächeln zu erwidern, doch es gelang ihm selbst mehr schlecht als recht, denn seinen Bruder so leiden zu sehen, tat ihm in der Seele weh.

Um sowohl sich selbst als auch Lawrence abzulenken, griff er nach dem Roman, den Lawrence sich ausgelesen hatte, und blätterte, mehr oder weniger lustlost, darin herum.
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BeitragThema: Re: Länderreien   So Mai 31 2009, 11:16

Jewel Jensson, 6. Klasse Hufflepuff

Jewel streckte sich nochmal ausgiebig, wie konnte sie nur hier einschlafen? Sie schüttelte grinsend ihren Kopf, gut dass kein Lehrer sie hier gefunden hatte, sonst müsste sie jetzt Nachsitzen und dabei war noch so schönes Wetter.
Sie blickte sich langsam um und erkannte einige Mitschüler von sich, die ganz in der Nähe wohl ein Gespräch führten. Jewel wollte nicht stören und zudem war sie jetzt einfach zu faul um sich zu rühren. Dann fiel ihr neugieriger Blick auf eine Person, die langsam auf sie zugejoggt kam. Es handelte sich um einen ihrer Lehrer und Jewel schnappte kurz überrascht nach Luft, als er sich neben ihr niederließ. Genau genommen war es nicht ihr Lehrer, da sie Arithmatik nicht belegt hatte, was sie bis jetzt noch nie bereut hatte aber dennoch er war immer noch ein Lehrer. Ein ziemlich gut aussehender Lehrer, sie hatte schon oft Mädchen über ihn kichern hören und sie konnte es ihnen nicht verübeln. Die Schwedin lächelte zur Begrüßung und fuhr sich durch die blonden Haare. Bestimmt waren sie total zerzaust, doch damit musste sie jetzt wohl leben. „Guten Mor.. äh Abend.“ Sie musterte den Lehrer von der Seite, es war gewöhnungsbedürftig einen Lehrer bei seiner Freizeitaktivität zu sehen, wie er auch noch in Sportsklamotten. „Genau.“ Nickte sie als Mr. Plant nach ihrem Namen fragte. „Gehen sie oft joggen?“ Eigentlich hatte sie nichts sagen sollen, doch die Neugier hatte ihr wieder mal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Peinlich, sie sollte sich den Mund zukleben. Vielleicht. „Also ich meine ich will nicht aufdringlich oder neugierig oder sowas sein..“ setzte sie an, doch sie kam nur in stottern. Mist!
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Livia
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo Jun 01 2009, 15:05

Livia Sage, 5. Klasse Ravenclaw



Tief atmete Livia die warme Abendluft ein. Sie war froh heute endlich mal aus dem Schloss herauszukommen, den Nachmittag hatte sie größtenteils mit Lernen verbracht, das musste eben auch mal sein. Besonders wenn man wie Liv die schlechte Angewohnheit hatte, alle Hausaufgaben und Arbeiten immer bis zum letzten Tag aufzuschieben und man dann mittags mehr zu tun hatte, als eigentlich überhaupt ging. Aber für heute hatte die junge Hexe es endlich geschafft und nun beschloss sie sich noch ein wenig nach draußen zu verziehen, bevor es dunkel werden würde - und bis dahin hatte sie ja auch noch genug Zeit, es war erst früh am Abend.
Gedankenverloren schlug Livia einen der Wege, die vom Schloss an den Wiesen vorbei führten ein. Wohin sollte sie gehen? Ein bestimmtes Ziel hatte sie eigentlich nicht vor Augen, hauptsache nicht im überfüllten Gemeinschaftsraum sitzen müssen. Trotzdem, ein bisschen Gesellschaft könnte ich schon gebrauchen, dachte Liv und lies ihren Blick kurz suchend über die Wiese schweifen. Nein, von ihren Freunden war niemand zu entdecken. Vielleicht versuch ich's mal am See, überlegte die Ravenclaw kurz und schlug dann einen Weg in Richtung See ein, beeilte sich aber nicht wirklich, sondern lies sich beim gehen etwas Zeit.
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Mike Wallet



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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo Jun 01 2009, 22:35

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Gemächlich schlenderte Mike aus dem Schloss hinaus auf die Ländereien, es war noch ziemlich warm er hatte also gut daran getan sich keine Jacke an zu ziehen. Der junge Zauberer, war froh aus dem Gemeinschaftsraum zu kommen in dem noch immer Hausaufgaben auf ihn warteten. Er hatte zwar schon fast den ganzen nachmittag nur Hausaufgaben gemacht, aber zu seinem Bedauern wurden sie nicht weniger.
Mike hoffte jemanden von seinen Freunden hier draußen an zu treffen er ließ seinen Blick über die Ländereien schweifen und tatsächlich entdeckte er Livia, eine seiner Freundinen die im Haus Ravenclarw war. "Livia!", rief er der Hexe erfreut zu und ging schnell zu dem Mädchen hinüber, die sich anscheinend auf dem Weg zum See befand. Bei ihr angekommen grinste er die Freundin an "Hey Livia! Auch hier? Wie geht es dir?"
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Livia
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BeitragThema: Re: Länderreien   Di Jun 02 2009, 21:31

Livia Sage, 5. Klasse Ravenclaw



"Livia!" Eine laute Stimme riss Liv aus ihren Gedanken. Fast ein wenig erschrocken fuhr die junge Hexe herum und entdeckte Mike, der den Weg endlang zu ihr herüber kam. Sofort erschien ein Lächeln auf Livia's Gesicht, anscheinend musste sie heute doch nicht alleine bleiben. Schließlich war der Hufflepuff bei ihr angekommen und fragte sie, wie es ihr ginge.
"Hey Mike!", begrüßte sie ihn,"Klar, mir gehts gut! Und dir?" Neugierig wandt sie sich Mike zu, er schien auch ganz guter Laune zu sein, wahrscheinlich war er wie sie den Hausaufgaben im Gemeinschaftsraum entkommen. Aber der frühe Abend war eindeutig zu schön, um ihn im überfüllten Gemeinschaftsraum zu verbrigen, rausgehen war wohl das einzig sinnvolle was man heute machen konnte.
"Hast du irgendwas vor?", fragte sie Mike, "Oder bist du auch nur einfach den Hausaufgaben entflohen?" Ein Grinsen breitet sich auf ihren Lippen aus, ihr selbst ging es nicht anders.
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Mike Wallet



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BeitragThema: Re: Länderreien   Do Jun 04 2009, 19:50

"Mir geht es sehr gut!", antwortete er auf Livias Frage. Vor einer halben Stunde noch hätte seine Laune nicht schlechter seien können, doch nun da seine Hausaufgaben irgend wo in seiner Schultasche vergammelten hatte er deutlich bessere Laune.
Auf Livias Frage ob er etwas vorhätte schüttelte er den Kopf: "Nö, ich hab nichts bestimmtes vor, Ich entfliehe nur dem überfüllten Gemeinschaftsraum un meinen Hausaufgaben! Hast du noch etwas vor?"
Der Hufflepuff schaute kurz auf zum Himmel, es war so gut wie gar nicht bewölkt und die Sonne schien sogar. "Echt schönes Wetter," sagte der Hufflepuff mehr zu sich selbst asl zu der Ravenclarw.
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Lawrence Plant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa Jun 06 2009, 01:32

Lawrence beobachtete wie Gabriel in dem Roman blätterte, den er sich heute in der Schulbibliothek ausgeliehen hatte. Er hatte ihn selbst noch nicht gelesen, aber es versprach eine interessante Lektüre zu werden. Oder zumindest würde es das unter anderen Umständen versprechen. Es stimmte, er las viel in letzter Zeit, und teilweise ganz gewiss um sich abzulenken, aber sonderlich gut funktionierte es nicht, wenn er ehrlich war. Immer wieder kam ihm der Gedanke, dass er nicht wusste, wie viele Bücher er noch würde lesen können. Vielleicht war das auch ein Grund für die vielen Stunden, die er lesend in der Bibliothek oder im Schlafsaal verbrachte; vielleicht wollte er ganz einfach noch möglichst viele Bücher kennenlernen, bevor er es nicht mehr konnte... Fast schon ein wenig unwillig schüttelte Lawrence leicht den Kopf. Konnte er es nicht denn nicht einmal vergessen, verdrängen? Und sich auf das Gespräch mit seinem kleinen Bruder konzentrieren?

"Interessiert es dich?" fragte er nach einer Pause, die schon fast zu lange andauerte. "Wenn du möchtest, kannst du es gerne vor mir lesen, ich habe ja noch das hier." Er ergriff das Lehrbuch und hielt es kurz hoch. "Ich habe schließlich noch viel zu lernen in diesem Jahr, vor den Abschlussprüfungen." Zugeben, bis dahin hatte er noch viel Zeit, es war erst September, das Schuljahr hatte vor gerade einmal zwei Wochen begonnen, aber es konnte nie zu früh sein, um mit dem Lernen zu beginnen, damit man nachher nicht in unnötigen Stress geriet. Er fühlte sich einfach sicherer und ruhigerer, wenn er genügend gelernt hatte. Lawrence war bewusst, dass Ian das anders sah, dass sein bester Freund vermutlich erst auf den letzten Drücker mit den Vorbereitungen anfangen würde, aber so war er nun einmal. Aber wenn Lawrence gerade schon an seine Klassenkameraden dachte - was war mit Taylor Statham? Der Siebtklässler wusste, dass sein Schlafsaalkamerad seit seiner Geburt blind war, und auch wenn er Mitgefühl mit dem Jungen empfand, so hatte er ihn doch schon immer dafür bewundert, wie er in Hogwarts zurecht kam. Vielleicht... ja, vielleicht sollte er einmal mit ihm reden...
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Marius
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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa Jun 06 2009, 17:15

Marius Plant, Lehrer für Arithmantik


Marius bedachte die Schülerin mit einem charmanten Lächeln. "Guten Abend. Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen, wenn ich Ihnen ein wenig Gesellschaft leiste." Er wusste zwar selbst nicht so genau, welchen Sinn diese Handlung haben sollte, aber er war ohnehin niemand, der sich immer logisch und vernünftig verhielt. Das lag wohl schon in der Familie. Und der Anblick der Hufflepuff, die sich durch die Haare strich und immer noch ein wenig verschlafen wirkte, dazu ihr Versprecher, amüsierte ihn ein wenig. Er hatte sich wohl nicht getäuscht, das Mädchen hatte ein kleines Nickerchen gemacht, und vielleicht hatte sie dadurch sogar Unterricht verpasst. Aber er würde ihr deswegen keine Vorwürfe machen, schließlich hatte er selbst mehr als einmal eine oder zwei Stunden geschwänzt, als er selbst noch Schüler gewesen war. Solange sie ihren Abschluss machen und mit ihrem Ergebnis zufrieden sein würde, sah er das alles nicht so eng.

"Ja, ich gehe recht oft joggen, oder treibe irgendeine andere Art Sport. Wenn es geht jeden Nachmittag nach dem Unterricht." Marius hatte Sport schon immer geliebt, und er brauchte diesen körperlichen Ausgleich einfach. Wegen dieser Leidenschaft bedauerte er es immer wieder, dass außer Quidditch und der Tanz-AG kein Sport für die Schüler angeboten wurde. Womöglich sollte er einmal mit Professor Dumbledore darüber sprechen. Die Muggel kannten so viele schöne Sportarten, die doch bestimmt auch jungen Zauberern Spaß machen würden. "Aber jetzt will ich Sie nicht weiter stören. Dösen Sie noch schön." Er zwinkerte ihr zu, diese kleine Spitze hatte er sich dann doch nicht verkneifen können. Aber das Mädchen wusste hoffentlich, dass er es nicht böse oder vorwurfsvoll meinte, sonst würde er sie gewiss nicht immer noch anlächeln. Mit diesen Worten erhob er sich und joggte langsam zum Schloss zurück. Es wurde Zeit, dass er sich wieder umzog.

tbc: Büro Marius Plant


Zuletzt von Marius Plant am Mo Jun 15 2009, 20:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Taylor
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BeitragThema: Re: Länderreien   So Jun 07 2009, 16:09

Taylor Statham, 7. Klasse Ravenclaw

[einstiegspost]

Es regnete nicht und das fand Taylor schade. Er mochte das Geräusch von den Tropfen auf allen möglichen Untergründen, am liebsten jedoch, wenn das Nass auf seine Haut fiel. Deshalb war er nicht ganz so glücklich darüber, dass die Sonne noch schien. Es gefiel ihm aber, dass es kühl war und nicht so heiß. Eigentlich schönes Wetter, wenn auch ohne Regen. Er spürte, wie Cleo ihm um die Beine strich, als er die Treppen hinunter stieg, die ihn vom Schloss weg auf die Ländereien führte. Er wusste noch nicht, wo er hinwollte und ließ sich mehr oder weniger einfach treiben, er hoffte bloß, dass nicht zu viele andere Schüler hier draußen waren, auch wenn er das für unwahrscheinlich hielt. Er hielt seinen Stock vorsichtig in der Hand, ließ ihn über den Weg gleiten. Er hasste es, denn das machte ihn alles andere als unauffällig und vermutlich saß hinter irgendeinem Busch jemand, der sich über ihn lustig machte. Er ließ seufzend den Kopf hängen und ging langsam weiter.
Noch hörte der junge Ravenclaw keine ihm vertraute Stimme, war nur die Frage, war es gut oder nicht? Eigentlich wollte Taylor ja seine Ruhe haben, ein wenig alleine sein. Also so wie immer. Aber er überlegte, ob es ihm wirklich schaden würde, einen seiner wenigen Freunde zu treffen und sich mit ihnen zu unterhalten. Also hörte er etwas genauer hin, ob er nicht doch jemanden traf.

Er folgte dem Weg, über die Brücke, das vertraute 'Tack Tack' seines Stockes hallte auf dem Holz unüberhörbar wider und er schämte sich ein klein wenig dafür, er konnte aber nichts dafür und so versuchte er, so sicher, wie es ihm möglich war, auf die andere Seite zu kommen. Der Klang vom Stock auf Holz wich einem anderen und er seufzte. Gut, das hatte er schon einmal geschafft. Er hörte Cleo leise maunzen und wusste, dass er nicht ganz alleine war. Nur, wohin wollte er jetzt? Unschlüssig blieb er stehen.
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Gabriel Bessant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo Jun 08 2009, 23:45

„Ach… nein… lies du es nur zuerst…“ erwiderte Gabs. Er wollte Lawrence doch nicht seine einzige Ablenkung nehmen… Das wäre wirklich unfair von ihm und außerdem hatte er auch noch anderes zu lesen. Tamsins Brief, zum Beispiel… Aber das wollte er noch ein wenig aufschieben. Immerhin war er sich fast sicher, dass sie ihn nach Lawrence fragen würde und dann müsste er ihr erzählen, was Miss Pomfreys Untersuchung ergeben hatte, und wenn er ehrlich war, dann wollte auch er selbst, genau wie Lawrence diese Hiobsbotschaft am liebsten verdrängen…

Gabriel zog die Knie an und stützte seinen Kopf darauf. Ob Lawrence jemals wieder fröhlich werden würde…? Er konnte es sich fast nicht vorstellen und das stimmte ihn mehr als traurig. Der blonde Junge seufzte leise, blickte auf das noch feuchte Gras und folgte mit den Augen den Bewegungen der kleinen Käfer, die emsig ihrer Arbeit nachgingen. Sie waren klein und zerbrechlich und eine einzige Bewegung von ihm konnte sie auslöschen.

Wir sind uns gar nicht so unähnlich…

Als Gabs wieder aufsah, entdeckte er Taylor Statham, einen Ravenclaw aus dem Jahrgang seines Bruders, der auch mit Lawrence befreundet war. Taylor war blind, von Geburt an, also konnte er Lawrence vielleicht helfen. Auch wenn Gabriel nicht wirklich wusste wie. Und er wusste auch nicht, ob Lawrence Taylors Anwesenheit jetzt schätzen oder sie eher als störend empfindend würde, mochte es schließlich sein, dass Taylor ihn an sein eigenes, ihm bevorstehendes Schicksal erinnerte.
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Lawrence Plant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Di Jun 09 2009, 11:41

"Wenn du meinst..." erwiderte Lawrence leise und packte die beiden Bücher wieder zurück in die Tasche. Einen Moment verharrte er in dieser Haltung, den Blick auf das feine Muster im Leder gerichtet, mit einer Hand strich er über den Verschluss, dann schüttelte er sich leicht und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf seinen kleinen Bruder. Besorgt betrachtete er ihn von der Seite. Gabriel sah so bedrückt aus, so unglücklich. Lawrence seufzte leise. Er wusste, dass Gabs sich Sorgen um ihn machte, aber er mochte es nicht, den jüngeren so zu sehen. Nach einer Weile legte er ihm den Arm um die Schultern und drückte ihn an sich. "Gabriel..." begann er mit leiser Stimme, brach dann aber ab. Es gab einfach nichts zu sagen. Dem Siebtklässler war klar, dass es absoluter Unsinn war, seinem Bruder zu sagen, er solle sich keine Sorgen machen. Das war nichts, was man einfach an- oder abstellen konnte.

Bevor die Gesprächspause sich jedoch zu sehr in die Länge ziehen konnte, bemerkte Lawrence seinen Freund Taylor gar nicht einmal so weit entfernt von ihnen zusammen mit seiner Katze, seiner treuen Begleiterin, neben der Brücke stehen. Gerade eben noch hatte er an ihn gedacht, wie so oft in letzter Zeit. Vielleicht würde ihm dessen Gesellschaft wirklich gut tun. "Taylor!" rief er deshalb zu seinem Klassenkameraden hinüber. "Möchtest du zu Gabriel und mir kommen?" Er vertraute darauf, dass der Blinde ihn an seiner Stimme erkennen würde, immerhin teilten sie seit mehr als sechs Jahren einen Schlafsaal.
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BeitragThema: Re: Länderreien   Do Jun 11 2009, 00:52

Gabriel lehnte sich gegen Lawrence, als dieser einen Arm um ihn legte und ihn an sich drückte. Sacht legte er seine eigene Hand auf Laws Arm und drückte ihn leicht, dann sah er ihn von der Seite aus an. Er wirkte blass… Natürlich wusste Gabs, dass auch er dunkle Ringe unter den Augen hatte und nicht sehr gesund aussah, doch er hoffte, dass es Lawrence nicht auffallen würde. Sein großer Bruder hatte schon genug Sorgen…

Bevor er noch entscheiden konnte, ob er Lawrence auf Taylor aufmerksam machen konnte, hatte dieser seinen Freund schon selbst entdeckt und ihn zu ihnen gerufen.

„Hallo, Taylor!“ sagte daraufhin auch Gabriel, denn obwohl Lawrence Taylor bereits gesagt hatte, dass auch er hier war, doch er hielt es für höflicher, sich noch selbst zu erkennen zu geben.
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BeitragThema: Re: Länderreien   Do Jun 11 2009, 15:33

Taylor Statham, 7. Klasse Ravenclaw

Taylor lauschte weiter den Geräuschen um sich herum, unsicher, wohin er gehen sollte. Er konnte sich manchmal wirklich nicht entscheiden und er wusste auch nicht genau, wo es für ihn am besten war, ohne wirklich sonderlich wahrgenommen zu werden. Er hatte eben immer das Gefühl, dass jeder ihm etwas Böses wollte, auch wenn er rein rational wusste, dass das gar nicht stimmte. Trotzdem befürchtete er, dass man sich über ihn lustig machte. Das war vermutlich einfach so, wenn man immer irgendwo gepiesakt wurde und das kannte er aus seiner Kindheit ja ganz genau. Nur, weil er nicht so war, wie die anderen. Und das in vielerlei Hinsicht... Er hoffte bloß, dass das etwas unsichtbares war. Noch mehr Gründe, gehänselt zu werden brauchte er nicht.

Gerade, als er sich wieder in Bewegung setzen wollte, hörte Taylor einen ihm sehr bekannte Stimme. Kein Wunder, waren er und der Rufende doch seit Jahren befreundet und im selben Schlafsaal untergebracht. Er neigte den Kopf in die Richtung, aus der Lawrence gerufen hatte und machte sich vorsichtig auf den Weg zu ihm. Gut, dass Cleo bei ihm war. Dass Gabriel mit dabei war, hatte er schon aus Lawrence' Anrede mitbekommen, aber er lächelte leicht, als der Jüngere ihn auch begrüßte. Er kam bei beiden an und lächelte. Er wusste ja, dass die beiden ihm nicht schaden würden. "Hallo! Schön, jemanden zu treffen, den man mag!" Das machte ihn gleich viel sicherer.
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Lawrence Plant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa Jun 13 2009, 22:28

Lawrence warf seinem Bruder von der Seite einen Blick zu. Gabriel sah so ... blass aus, er hatte richtige dunkle Ringe unter den Augen, als ob er nicht mehr genug schlafen würde. Der Siebtklässler machte sich Sorgen um ihn, doch er beschloss, erst später mit dem Jüngeren darüber zu sprechen, wenn sie wieder allein sein würden, denn in diesem Moment kam sein Klassenkamerad Taylor, den er gerade gerufen hatte, auch zu ihnen. Kurz lächelte er Gabriel noch an, dann wandte er sich an seinen Freund. "Hallo Taylor. Ja, es ist immer schön, Freunde zu treffen", erwiderte mit seiner ruhigen, sanften Stimme. Freundschaft war in der Tat etwas wunderbares, denn Freunde konnten einem immer helfen, allein schon durch ihre Anwesenheit.

"Wie geht es dir, Taylor?" fragte er auch gleich weiter, und bei Lawrence konnte man sich sicher sein, dass es sich nicht um eine bloße Floskel handelte, sondern dass er sich ehrlich für das Befinden seiner Mitmenschen interessierte. Der Siebtklässler war ein junger Mann, der immer versuchte, für andere dazusein und ihnen zu helfen, wann immer er es vermochte. "Aber verzeih, möchtest du dich vielleicht setzen?" Höflich erhob er sich von seinem Platz auf dem Felsen, einerseits um Taylor Platz zu machen, andererseits auch, um ihm helfen zu können, sollte er es denn wollen.
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