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 Verteidigung gegen die Dunklen Künste

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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Feb 16 2009, 20:28

Dieses Schuljahr unterrichtet Professor Black im ersten Stock.
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mi Mai 06 2009, 23:22

pp: Gryffindor >> Gemeinschaftsraum (Hauptplay)

Thomas' Vormittag war wie üblich streng durchgeplant und das beinhaltete nicht nur den Unterricht, den er belegte. Es gab Literatur zu suchen, Hausaufgaben zu erledigen und sich für einige Aufsätze einzulesen. Heute vormittag stand allerdings auch noch Verteidigung gegen die Dunklen Künste auf dem Lehrplan, was Tom jedoch nicht wirklich störte.

Das Fach fiel ihm, wie die meisten, recht leicht und traf durchaus auf Interesse von seiner Seite. Allerdings fand Tom Angriffszauber im Grunde interessanter als die Verteidigungsstrategien, welche einen Großteil des Unterrichts ausmachten. In Verteidigung (der Name war immerhin Programm) beschäftigte man sich eher mit der Abwehr von Sprüchen als mit der Erlernung derselben. Tom fand es ein wenig übertrieben, wie sehr man darauf achtete, dass keiner der Schüler sich an den Dunklen Künsten versuchte. Dabei konnte man doch am besten das erkennen, was man kannte. Kam den "erkennen" nicht auch von "kennen"?

Thomas betrat in solchen Gedanken das Klassenzimmer und suchte sich einen Platz in der zweiten Reihe. Er war früh genug, um in aller Ruhe seine Tasche auszupacken und noch einmal seine Notizen der letzten Stunde zu überfliegen.
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Oliver Mackenzie



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 07 2009, 20:04

(Zeitsprung)

Wie üblich alleine betrat Oliver den Klassenraum für Verteidigung gegen die Dunklen Künste, in Gedanken allerdings noch bei dem Stoff, den sie eben in Zauberkunst durchgenommen hatten. Der Ravenclaw war kein schlechter Schüler, und hatte auch bei Professor Flitwick in der Regel keine Probleme, aber heute hatten ihm die neuen Zauber irgendwie ein paar Schwierigkeiten bereitet. Einen Augenblick hatte er überlegt, seinen Hauslehrer darauf anzusprechen und sich vielleicht ein paar Ratschläge geben zu lassen, wie er seine Leistungen verbessern konnte, aber dann hatte er doch darauf verzichtet. Es war wohl besser, wenn er es nach dem Unterricht noch einmal in Ruhe ausprobierte. Vielleicht brauchte er einfach noch ein wenig Übung.

Als er jedoch in der Tür zum Klassenraum stehen blieb und sich umsah, musste er überrascht feststellen, dass noch nicht besonders viele seiner Klassenkameraden den Weg hierher gefunden hatten. Seltsam, dabei hatte er sich heute wirklich nicht gerade beeilt. Wo der ganze Rest wohl war? Immerhin war Thomas Changer bereits da. Der Gryffindor gehörte noch zu den Leuten, die Oliver am ehesten als Freunde bezeichnen, weshalb er nun zu ihm ging und ihn anlächelte. "Hallo Thomas. Kann ich mich zu dir setzen?" Im Grunde hatten sie keine feste Sitzordnung, weshalb es ihm durchaus freigestellt war, sich jede Stunde einen anderen Platz zu suchen.
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 07 2009, 22:31

"Selbstverständlich, gerne", nickte Thomas als Oliver zu ihm kam. Der Ravenclaw war ein angenehmer Zeitgenosse (von welchen es in Toms Augen in Hogwarts nich zu viele gab). Er war recht klug, ruhig und anscheinend ausgeglichen vom Charakter. Er machte keine dummen Witze, alberte nicht herum und stellte auch keinen Unfug an. Vielleicht war er ein wenig schüchtern, aber Tom war ebenfalls keine Stimmungskanone. "Noch hast Du die freie Platzwahl", fügte er hinzu.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 07 2009, 22:51

Alexis Ortega, 5. Klasse Ravenclaw


[Zeitsprung]

Alexis hatte sich ihre Tasche über die Schulter gehängt, den Blick leicht gesenkt und starr in ein kleines Buch gerichtet das sie in der freien Hand hielt. Ihre Augen glitten gemächlich über die Zeilen darin, sie schaute nicht einmal auf um ihren Weg zu dem Unterrichtsraum zu finden.
Dort angekommen trat sie durch die Tür und erhob zum ersten Mal ihren Blick an. Kurz blieb sie mitten im Türrahmen stehen um sich umzusehen in dem Raum.
Viel war hier ja noch nicht gerade los oder hatte sie sich in ihrem Stundenplan geirrt? Nein, sie hatte nun Verteidigung.
Erneut lies sie ihren Blick über die Tische gleiten und sah dann nur Oliver und einen Gryffindor, Thomas.
Bevor sie sich auf irgendeinen leeren Platz niederlies in dem Raum, schlenderte sie zu den beiden rüber und lies sich auf einem der Plätze hinter ihnen sinken.
"Hey ihr beiden" begrüßte sie die zwei vor sich und zog die Lippen dabei zu einem grinsen. "Ich hoffe es stört nicht wenn ich mich zu euch setzte?" fragend hob sie eine Braue an und sah zwischen den beiden hin und her.
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Oliver Mackenzie



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 07 2009, 23:01

"Danke", erwiderte Oliver höflich und legte seine Tasche auf den Platz neben Thomas. Schweigend packte er Pergament, Tinter und Feder, aber auch seinen Zauberstab aus und legte alles fein säuberlich vor sich auf den Tisch, als letztes folgte sein Lehrbuch. Er war gespannt, welches Thema sie heute durchnehmen würden. Im Grunde mochte er den Unterricht bei Professor Black recht gerne, der Auror wusste, wovon er sprach, er hatte vieles, über das er berichtete, selbst erlebt. Außerdem war seine Ausbildung gewiss sehr gründlich gewesen, vielleicht sogar gründlicher als die anderer Lehrer, die nie in der Praxis gearbeitet hatten. Aber ob er lange in Hogwarts bleiben würde? Ganz davon abgesehen, dass sie bisher in jedem Jahr einen neuen Lehrer bekommen hatte, so wurde Professor Black doch mit Sicherheit im Ministerium gebraucht?

Nur kurze Zeit nach ihm betrat auch seine Klassenkameradin Alexis den Raum, genau wie er selbst war auch sie in Ravenclaw. Oliver lächelte das Mädchen an. Er mochte sie ganz gerne, genau wie Thomas gehörte sie zu seinen Freunden. "Hallo Alexis, natürlich nicht. Setz dich", erwiderte er sofort. Immerhin waren noch sehr viele Plätze frei, da würde es doch eher seltsam aussehen, wenn sie möglichst viel Abstand voneinander hielten.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 10 2009, 18:51

Mit seiner Tasche in den Hand betrat Remus den Klassenraum für Verteidigung gegen die Dunklen Künste noch vor seinen engsten Freunden James, Peter und Sirius - was ihn doch leicht irritierte, immerhin hatte er sich nach vorangegangenen Unterrichtsstunde bei den dreien entschuldigt und gemeint, sie sollten schon einmal vorgehen, er hatte noch etwas im Schlafsaal vergessen. Richtig beeilt hatte er sich, damit er es noch rechtzeitig schaffte, nur um dann festzustellen, dass außer ihm nur drei andere Schüler anwesend waren, Thomas, Oliver und Alexis. Einen Moment betrachtete er die drei überrascht, dann zuckt er nur mit den Schultern, die anderen würden bestimmt bald kommen. "Hallo", grüßte er im Vorbeigehen, bevor er sich einen Platz suchte und sein Lehrbuch auspackte. Was sie wohl heute behandeln würden? Wenn er sich nicht ganz täuschte, würden sie heute mit einem neuen Thema beginnen.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 10 2009, 19:02

[zeitsprung]

Andy betrat gut gelaunt den Klassensaal. Sie hatten jetzt VgddK, eins von seinen Lieblingsfächern. Aber eigentlich war er seit drei Tagen schon dauer-gut-gelaunt, in glücklicher Erinnerung an seine Geburtstagsparty letzten Samstag.
Er sah sich im Klassensaal um und sah eigentlich niemandem, zu dem er sich jetzt hingesetzt hätte, deswegen suchte er sich einen Platz für sich allein, etwas weiter hinten. Er hoffte, dass Scar gleich kommen würde. Oder wenigstens Snape. Irgendwer aus seinem Haus eben.
Gedankenverloren blickte er kurz aus dem Fenster.
Dann begann er schon mal seine Sachen aus der Tasche zu holen, während er immer wieder zur Tür blickte.
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Alphard Black
Verteidigung gegen die dunklen Künste


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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 11 2009, 02:07

Alphard kam in den Klassenraum – und kam zu dem Schluss, dass er eigentlich auch gleich wieder gehen konnte. Es war kaum ein Schüler anwesend - vorne saßen Oliver Mackenzie (der Bruder dieses seltsamen Slytherins), Thomas Changer, ein eher ruhiger Junge und Alexis Ortega, eine junge Ravenclaw. In einer anderen Ecke saß Remus Lupin, ausnahmsweise ganz allein, was doch eher ungewöhnlich war. Normalerweise war der Junge doch immer in Begleitung. Na, die anderen drei Teile des unzertrennlichen Gespanns würden schon noch aufzutauchen.

Weiter hinten saß Antonin Dolohow, ein Slytherin, der anscheinend auf jemanden wartete, denn er blickte andauernd zur Tür.

Nun, da er den Saal schon betreten hatte, konnte er auch genauso gut bleiben. Er setzte sich auf sein Pult und grinste seine Schüler freundlich an.

„Guten Morgen, meine werten Zöglinge!“ begrüßte er die bereits Anwesenden.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 11 2009, 08:11

[Zeitsprung]

Er hatte in Zauberkunst recht getrödelt, hatte er doch noch gemeinsam mit dem Unterrichtenden einige Unklarheiten beseitigen müssen, die nicht den Unterricht, sondern sein eigenes Schaffen betrafen, und so hörte er bereits die STimmen der Schüler verstummen, dumpfer werden, während er, wehenden Umhangs, durch die Gänge eilte, um den Unterrichtsraum von Professor Black rechtzeitig zu erreichen. Mit einigen seiner PErgamentrollen, die nichts mit dem Stoff der Stunden zu tun hatten, unordentlich unterm Arm, der Feder in der angespannten Faust und der Tasche an der Seite hastete Severus um die Ecke und schreckte zurück, denn Black hatte soeben das Klassenzimmer betreten und die Tür war hinter im zugefallen, der Slytherin war also zu spät.

Abrupt blieb er stehen, hatte die Hand mit der Feder angehoben, wie als würde er sich im ersten Moment nicht recht trauen, die Tür zu öffnen; dann setzte er von neuem an, räusperte sich und klopfte. Sollte der Lehrer reagieren, würde Snape leise die Tür öffnen und gesenkten Blcikes ein "Entschulidgen Sie, Professor" murmeln - Black würde keiner weiteren Erläuterungen bedürfen, würde er doch gewiss wissen, warum er sich entschuldigte.

Den scharfen Blick wieder gehoben, glitten seine Augen durhc den Raum. Gut, er würde nicht der einzige Sein, der den Beginn der Stunde wohl verpasst hatte. Dennoch hatte das eben noch gehaltene Tempo ihn im Griff und zwang ihn, sich schnell zu einem Platz in der Nähe Dolohows zu bewegen, wobei eines seiner Pergamente ihm entglitt und schwebend zu den Füßen von niemand anderem als Remus Lupin fiel. Snape, in Eile, biss die Zähne zusammen und schnaubte dem Gestaltenwandler entgegen. Auch das noch, jetzt musste er noch vor ihm in die Knie gehen. Er versuchte, die Geste möglichst unbeteiligt und konsequent wirken zu lassen, hielt das Pergament gleich wieder in den blassen Händen, warf Lupin einen abfälligen Blick zu und ließ sich nieder, Dolohow ein Nicken andeutend, im hinteren Teil des Zimmers.
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 11 2009, 22:50

Thomas nickte Alexis zu, um Olivers Worte, dass sie sich gerne zu ihnen setzen könne, zu unterstreichen. In der Gesellschaft der Ravenclaws bestand für Tom wenigstens keine Gefahr, Opfer eines 'komischen' Streichs der anderen Gryffindors zu werden. Allerdings war dafür wohl auch mehr Severus Snape prädestiniert, der ein wenig verspätet in den Raum kam. Da allerdings noch mehr Schüler fehlten, ging Tom davon aus, dass Professor Black nicht allzu streng sein würde.

Irgendwie war ihm Snape wesentlich sympathischer als die Klassenkameraden seines eigenen Hauses (vielleicht bestand da allerdings auch eine Wechselwirkung in dem Sinne, dass er und Snape die Abneigung gegen James Potters Albernheiten teilten). Nicht zum ersten Mal fragte sich Tom, ob er in einem der anderen Häuser nicht besser aufgehoben gewesen wäre. Allerdings wusste er, dass es ihm an Mut nun wahrlich nicht fehlte. Vielleicht hatte er einfach ein wenig zu viel davon, vor allem vom Wagemut, so dass der Hut keine andere Möglichkeit gehabt hatte, als ihn nach Gryffindor zu sortieren.

Nun, was sollte es. Er konnte das ohnehin nicht ändern und abschweifende Gedanken konnte er sich jetzt auch nicht leisten. Der Unterricht würde gleich beginnen. Professor Black hatte die Schüler bereits in einer fast jovialen Art und Weise begrüßt, mit der sich Tom leider recht schwer tat. Lehrer, die nicht den Abstand eines strengen Erziehers hielten, waren Thomas irgendwie suspekt. Fast erwartete er, dass sie damit irgendetwas erreichen wollten. Vielleicht verunsicherte es ihn auch einfach nur, weil er nicht wusste, wie er im Gegenzug reagieren sollte. Er entschied sich dazu es bei einem Kopfnicken zu belassen und zur Feder zu greifen. Ein "Guten Morgen, Professor" wäre jedenfalls kaum die richtige Antwort.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 12 2009, 22:20

Alexis Ortega, 5. Klasse Ravenclaw


Alexis lächelte Thomas kurz zu als er noch einmal mit einem nicken bestätigte das sie sich ruhig setzten konnte.
Den Kopf leicht in eine ihrer Hände gestützt sah sie hin und wieder durch den Raum, irgendwie hatte heute wohl kaum einer Lust zum Unterricht zu kommen. Das würde sich sicherlich nachteilig auf sie auswirken. Bei dem Gedanken musste Alexis erneut kurz grinsen, dann seufzte sie kurz und warf einen Blick auf ihre Uhr am Handgelenk.
Sie wandte den Blick nur wenn wieder jemand in den Raum trat, aber viele kamen da nicht wirklich und dann nicht wenig später tauchte auch schon Professor Black auf.
Alexis richtete sich wieder gerader auf ihrem Platz auf und sah hinüber.
"Morgen Professor" murmelte sie vor sich und wartete darauf was sie in dieser Stunde lernen würden oder ob sie überhaupt stattfinden würde bei der Anzahl der Schüler.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 12 2009, 23:55

Amber kam gemütlich in den Klassenraum geschlendert – sie war noch nicht zu spät, aber besonders zeitig war sie auch nicht. Ein Blick in den Klassenraum sagte ihr aber, dass sie da nicht allein war. Es sah noch relativ leer aus im Klassenraum – ob das vielleicht am guten Wetter lag? Aber nein, der Klassenraum begann sich langsam zu füllen. Professor Black saß zwar bereits auf dem Pult, aber er schien noch nicht verärgert zu sein, sondern erwartete seelenruhig, dass mehr Schüler hereinkamen.

Sie selbst hüpfte zu Thomas, wuschelte ihm übers Haar und schaute dann das Dreiergrüppchen an, dass aus Thomas selbst, Alexis Ortega und Oliver Mackenzie bestand. „Hey. Kann ich mich dazusetzen?“
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Peter Pettigrew
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mi Mai 13 2009, 00:05

Peter kam in den Klassenraum und machte einen kleinen Satz in die Luft, als er merkte, dass der Lehrer, Sirius‘ Onkel, schon anwesend war. Da er sich nicht sicher war, ob er durch Sirius‘ Verwandtschaft mit dem neuen Lehrer einen Bonus hatte, murmelte er lieber eine hastige Entschuldigung und huschte dann schnell neben Remus, den er soeben erspäht hatte.

„Hey…“ flüsterte er leise und packte dann ein paar Blätter Pergament aus. „Sirius und James kommen wohl etwas später… die waren noch aufs Klo…“

Wusste der Himmel, was sie dort machten. Höchstwahrscheinlich war es nicht erlaubt und mit viel Glück würden Remus und er auch noch etwas davon haben. Vielleicht brauten sie ja einen Trank für einen neuen Streich...
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mi Mai 13 2009, 17:54

"Sehr witzig", murmelte Thomas und strich mit einem stummen Seufzen seine Haare wieder zurecht. Bei jedem anderen Mädchen wäre Tom vermutlich zusammengezuckt, aber Amber war nun einmal Amber. Bei ihr würde er sich nicht einmal etwas denken, wenn sie ihn in aller Öffentlichkeit - Gott möge es behüten - küssen würde. Sie schaffte es selbst Leute, die sie eigentlich nicht kannte (und Tom zählte sich hier dazu), zu behandeln, als wären sie Geschwister oder ähnlich nahstehende Personen.

Während Tom über seine Haare strich, wandte er den Blick und sah, dass sich das Klassenzimmer langsam füllte. Gerade kam Pettigrew herein und er war meist wirklich einer der letzten. Allerdings fehlten noch ein paar von Toms Hauskameraden. Hoffentlich hieß das nicht wieder Punkteabzug und irgendwelche peinlichen Streiche in dieser oder einer der nächsten Stunden.
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Alphard Black
Verteidigung gegen die dunklen Künste


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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 14 2009, 11:58

Alphard hatte noch einigen Schülern beim Hereinkommen, beziehungsweise mittlerweile beim Zuspätkommen zugesehen, bevor er munter in die Hände klatschte und den Schülern damit signalisieren wollte, dass der Unterricht nun beginnen sollte. Zwar waren noch nicht alle Schüler und Schülerinnen schon anwesend, doch sicher schon mehr als zuvor. Wer nun zu spät kam, tja, der hatte eben Pech gehabt und musste sich in seinen hochwertigen Unterricht einschleichen. Strafarbeiten würde er wohl keine verteilen – schließlich war es für die Schüler schon Strafe genug, seine anregenden Unterweisungen zu verpassen.

„Also, meine Lieben, unser heutiges Thema ist prüfungsrelevant für eure Z.A.G.-Prüfungen, also würde ich euch empfehlen, mir ausnahmsweise einmal volle Aufmerksamtkeit zu schenken…“

Er hielt kurz inne, dabei fiel sein Blick auf Remus Lupin und er verspürte einen leichten Anflug schlechten Gewissens… Aber was sollte er schon dagegen unternehmen? Lehrplan war nun einmal Lehrplan, das konnte er nicht ändern.

„Wir werden uns heute mit Werwölfen beschäftigen“, setzte er an und räusperte sich. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es unter euch auch nur einen Einzigen gibt, der noch nie von diesen Wesen gehört habe, deswegen möchte ich jetzt einmal sammeln, was ihr schon darüber wisst.“

Erwartungsvoll blickte er seine Schüler an.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 14 2009, 21:16

"Guten Morgen, Professor", murmelte Remus höflich, als ihr Lehrer den Raum betrat und sie begrüßte, dabei sah er sich aber immer wieder nervös um. Viele Schüler waren wirklich noch nicht da, und gerade seine drei besten Freunde vermisste er noch. Wo blieben James, Sirius und Peter nur? Nun, wenigstens die Frage nach Peter klärte sich schnell, da dieser nur wenig später hereinkam und direkt zu ihm ging. "Hallo", grüßte Remus ihn und warf einen schnellen Blick zu Professor Black, aber dieser schien nicht wütend zu sein. Immerhin hatte der Unterricht noch gar nicht richtig angefangen. "Hoffentlich kommen die anderen beiden bald..." meinte er leise zu Peter. Er wusste nicht, ob Sirius wirklich von seinem Onkel eine Strafarbeit zu erwarten hatte, aber er musste es ja nichts provozieren...

Als Professor Black jedoch kurze Zeit später die Unterrichtsstunde begann, richtete Remus seine gesamte Aufmerksamkeit nach vorne. Ganz abgesehen davon, dass er sich bemühte, immer und bei jedem Lehrer aufzupassen, war Verteidigung gegen die Dunklen Künste gewissermaßen auch sein Lieblingsfach. Nur das Thema der heutigen Stunde behagte ihm wirklich nicht. Werwölfe... ausgerechnet... Remus hatte gerade noch so verhindern können, dass er bei dem Wort zusammenzuckte, das wäre dann doch etwas zu auffällig gewesen, weshalb er einfach in seinem Buch blätterte, scheinbar auf der Suche nach dem richtigen Kapitel. Er wollte sich nicht melden, auch wenn er bestimmt mehr wusste als all seine Klassenkameraden.
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Scarlett
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 14 2009, 21:51

Scarlett Bodelere, 5. Klasse Slytherin


Scarlett klopfte an der Tür. Das junge Mädchen war heute morgen in der Bibliothek eingeschlafen, die sie anstelle Frühstücken zu gehen, besucht hatte. Madam Pince hatte sie vor einigen Minuten mit der Frage, ob sie nicht Unterricht habe, geweckt. Und zu Scars Schreck hatte die alte Frau tatsächlich recht. Scarlett kam zu spät. Das passierte nie! Okay, so gut wie nie...

"Entschuldigung, Professor...", murmelte sie leise, ärgerte sich über ihre eigene inkompitenz und setzte sich ohne ein weiteres Wort neben Andy. Gott, was war denn so schwer daran, die ganze Nacht zu lernen und am nächeten Morgen die Bbloothek aufzusuchen, ohne einzuschlafen, verdammt!
Scar war wohl nich dafü gemacht, klug und hübsch zu sein. Oder zierlich und graziös. Nein, sie war dazu verdammt, ein fetter Sack Mehl ohne Gehirn zu sein.

Wärend sie sich zu ihrer schwarzen Tasche bückte, fiehl ihr Blick auf Remus, der keinen glücklichen Eindruck machte. Am liebsten hätte sie ihn schon gefragt, öffnete auch schon den Mund, schloss ihn aber schnell wieder. Wie dumm war sie eigentlich? Sie konnte nicht einfach quer durch den Raum fragen, ob mit Remus alles okay war.
Scar hohlte Feder, Pergament und Tinte aus ihrer Tasche heraus, schieb die Überschrifft "Werwölfe" auf das Papier.
Unauffällig schrieb Scarlett in kleiner Schirfft "Alles okay mit dir? - Scar" auf einen Zettel und sand ihn, unbemerkt, zu Remus.

Anschließend hob sie die Hand. Wenn sie schon zu spät kam, musste sie wohl doppelt, nein dreifach, so gut mitarbeiten wie sonst.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 14 2009, 21:59

Remus, der bereits jetzt schon auf das Ende des Unterrichts wartete, war noch immer in sein Lehrbuch vertieft - zumindest gab er sich die größte Mühe, diesen Anschein zu erwecken. Er hatte schlicht und einfach Angst davor, in der heutigen Stunde auf die eine oder andere Art und Weise aufzufallen. Natürlich, Professor Black kannte sein Geheimnis, und der junge Gryffindor hatte einen Moment auch geglaubt, der Lehrer hätte ihm vor Verkündung des Themas einen kurzen Blick zugeworfen, aber sonst durfte niemand davon erfahren, dass er ein Werwolf war...! Niemand...!

Erst als plötzlich ein kleiner Zettel direkt vor ihm auf dem Tisch landete, hob er irritiert den Kopf. Woher kam der denn? Wer sollte ihm schreiben? Verwundert entfaltete er ihn und las die Nachricht: "Alles okay mit dir? - Scar" Scar? Scarlett Bodelere? Remus konnte sich noch gerade davon abhalten, sich zu der Slytherin umzudrehen. Sah man ihm denn so deutlich an, dass er sich nicht gerade wohl fühlte? Bei Merlin, hoffentlich nicht! Unauffällig schrieb er eine kurze Antwort auf den Zettel und schickte ihn zurück, immer in der Hoffnung, niemanden auf sich aufmerksam zu machen. "Natürlich. Mir geht es gut. - Remus"
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 14 2009, 21:59

Werwölfe. Thomas fand Verteidigung gegen die Dunklen Künste grundsätzlich recht interessant, auch wenn er fand, dass das Fach seinen Schwerpunkt zu sehr auf die Verteidigung legte und weniger auf die Dunklen Künste, welche immerhin die Grundlage für jede Verteidigung bildeten. Hinzu kam, dass sich Tom für alles interessierte, was mit Tieren zu tun hatte - allerdings gab es da ein kleines Problem, denn streng genommen waren Werwölfe keine Tiere, obwohl das Ministerium sich da noch nicht ganz einig zu sein schien. Soviel Thomas wusste, gab es zwei Behörden, welche für Werwölfe zuständig waren.

Er entschied schließlich, sich zu melden, da er über Werwölfe mehr wusste, als dass sie bei Vollmond in Erscheinung traten. [OOC: Ich schätze, es ist in Ordnung, wenn ich mich selbst drannehme? Ansonsten editiere ich gerne...Es dürfte noch genug da sein, was man über Werwölfe sagen könnte.] Außerdem mochte er es nicht, wenn der Unterricht ins Stocken kam, weil keiner sich so recht getraute, sich zu melden und etwas zum Thema zu sagen.

"Der Werwolf ist das Erscheinungsbild eines Menschen, welcher unter Lycanthropie leidet, einem Krankheitsbild, welches einen Menschen an Vollmond in einen Wolf verwandelt, der sich von einem natürlichen Wolf durch seine Größe, das Aussehen von Pupille, Schnautzen und Schwanzform unterscheidet. Außerdem sind Werwölfe von Natur aus aggressiv ohne dass ein äußerer Einfluss vorhanden sein müsste, wie ein Angreifer oder ein Beutetier. Im Zustand eines Werwolfes kann ein Mensch nicht auf seinen eigenen Verstand zugreifen und kann als unzurechnungsfähig betrachtet werden."

Damit beließ es Thomas erst einmal, da er nicht vor hatte einen Monolog zum Thema von sich zu geben - oder jedenfalls keinen langen. Er hätte durchaus noch etwas über mögliche Gegenmaßnahmen, Behandlungsmethoden und natürlich die Geschichte der Werwolfverfolgung sagen können, letzteres vor allem, da er sich auch sehr für die Geschichte der Magie interessierte und Werwölfe natürlich Teil davon waren. Immerhin war ein - wen auch kleiner - Teil der Zaubererschaft selbst direkt von dem 'Problem' betroffen.
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Alphard Black
Verteidigung gegen die dunklen Künste


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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 17 2009, 13:06

Alphard nahm zunächst Thomas Changer an die Reihe, von dem er mittlerweile gut durchdachte und fundierte Antworten gewohnt war. Auch Remus Lupin war normalerweise so ein strebsamer und begabter Schüler, doch heute schien er nicht geneigt, sich am Unterrichtsgeschehen zu beteiligen und das konnte Alphard ihm auch nur schwer verübeln. Außerdem schien er gerade abgelenkt durch ein Zettelchen, das Scarlett Bodelere ihm zugeworfen hatte, offenbar in der Annahme, er würde es nicht sehen. Aber Alphard selbst als Schüler nicht unbedingt der Bravste gewesen und als ehemaliger Übeltäter war er seinerseits den Übeltaten seiner Schüler gegenüber aufmerksamer, wenn auch weniger streng, als manch anderer Lehrer.

Das Mädchen schien ihre Verfehlung, ebenso wie ihr Zuspätkommen, jedoch gleich wieder gut machen zu wollen und meldete sich eifrig. Er würde sie an die Reihe nehmen, sobald Mr. Changer seinen Diskurs beendet hatte.

„Sehr gut, Thomas. 5 Punkte für Gryffindor.“ Wie immer hatte Alphard das Gefühl, als sei es dem Jungen lieber mit etwas mehr Distanz angesprochen zu werden, aber er konnte ja nur schlecht alle Schüler duzen, Thomas hingegen aber mit Mr. Changer ansprechen...“Scarlett, möchtest du dem noch etwas honzufügen? Vielleicht inwiefern sich ein echter Wolf von einem Werwolf unterscheidet?“
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Peter Pettigrew
3. Platz Arts-Wettbewerb


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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 17 2009, 13:23

„Ja, hoffe ich auch...“ murmelte Peter. Mittlerweile waren Sirius und James nämlich eindeutig zu spät, denn Professor Black hatte jetzt mehr als deutlich mit dem Unterrichten begonnen. Ob Sirius der Ansicht war, sein Onkel werde ihm das durchgehen lassen? Aber das konnte er doch eigentlich nicht, zumindest kein so frappierendes Zuspätkommen... Da würde der Lehrer doch wahrscheinlich selbst Ärger bekommen...

Seine Gedankengänge wurden jäh unterbrochen, als er hörte, welches Thema sie heute behandeln würden. Mitfühlend sah er zu Remus, der bereits alles andere als glücklich wirkte und offenkundig gerne im Erdboden verschwinden wollte.

Plötzlich landete ein Zettelchen vor Remus, das dieser eilends beantwortete und auf den Weg zurücksendete.

Fragend blickte er seinen Freund an. „Von wem war das denn?“ flüsterte er neugierig.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 18 2009, 19:37

Zufrieden damit, dass der Lehrer mit seiner Antwort zufrieden war, lehnte sich Thomas ein wenig auf seinem Stuhl zurück. Aus dem Augenwinkel konnte er sehen, wie Pettigrew mit Lupin flüsterte. Thomas war kein besonders neugieriger Mensch, aber ihm wurde in solchen Momenten immer bewusst, dass ein Teil der Dinge, die an dieser Schule abliefen, neben ihm abliefen, ohne dass er genau wusste, was vor sich ging. Allerdings konnte er sich kaum vorstellen, dass er hier irgendetwas von Wichtigkeit verpasste - anders als wenn er sich nicht auf den Unterricht konzentrierte.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 18 2009, 20:10

Alexis Ortega, 5. Klasse Ravenclaw


Alexis hatte nebenbei immer wieder etwas auf einem Blatt Pergament geschrieben und aufmerksam zugehört.
Nach einer Weile hatte sie allerdings ihren Arm auf den Tisch gestützt und das Kinn hinein, ihr Blick war nach vorne gerichtet während sie mit der Feder hin und wieder Kreise auf dem Pergament zog.
Ihr Blick glitt durch den Raum, blieb ab und an an einigen hängen ehe sie sich wieder losriss.
Alexis legte die Feder nieder und stützte nun ihr Kinn auch mit der zweiten Hand, sie grinste leicht als sie eine ihrer Hände anhob und Thomas durch das hintere Haar wuschelte, da sie hinter ihm saß. Ihre Augen waren seinem Blick gefolgt zu den anderen weiter vorne.
Er machte sich eindeutig zu viele Gedanken darüber das er etwas verpasste.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 18 2009, 20:43

Zaghaft öffnete Lily die Tür und huschte in den Klassenraum „Entschuldigen Sie bitte Professor Black!“, murmelte die junge Hexe zaghaft. Normalerweise kommt die junge Hexe nie zu spät und schon gar nicht zum Unterricht, aber diesen morgen war sie aufgehalten worden.
Noch bevor der Professor irgendetwas erwidern konnte, setzte sie sich schnell zu Alexis, Thomas und noch ein paar anderen ihrer Freunde. „Hey Alexis, was ist das Thema?“, flüsterte sie der Freundin fragend zu. Sie beugte sich zu ihrer Tasche und holte Pergament und etwas zu schreiben heraus und legte es sorgfältig auf den Tisch.
Bloß nicht noch einmal auffallen, Lily Evans, sagte sie sich und richtete ihre Augen nach vorne zur Tafel. Aus den Augenwinkeln beobachtete sie die anderen Schüler von denen noch nicht viele da waren.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 19 2009, 07:46

Nur etwa zehn Sekunden nachdem Lily den Raum betreten hatte, wurde die Tür erneut aufgerissen, diesmal aber wesentlich lauter und heftiger, und James stürzte herein, legte in dem Moment, in dem sich mehrere Augenpaare auf ihn richteten, seine Hast ab und schlenderte die letzten Meter zu seinem Platz als wäre er genau zum rechten Zeitpunkt gekommen.
"Entschuldigung!", sprach er jedoch laut und deutlich und keineswegs beschämt in Richtung ihres Professors. "Quidditch."
Kaum hatte James Professor Black einen Moment lang den Rücken zugewandt um seine Tasche abzustellen, erwachte ein schelmisches Grinsen in seinen Zügen und er teilte es mit seinen Freunden Remus und Peter, zu denen er jetzt blickte, während er einen Platz neben ihnen einnahm und seine Sachen herauskramte. "Hab ich was verpasst?", flüstere er ihnen zu und lehnte sich bequem auf seinem Stuhl zurück.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 19 2009, 14:05

Alexis Ortega, 5. Klasse Ravenclaw


Die Feder hielt mitten in der Luft an, als Alexis sich ein weiteres Mal zur Tür herum drehte um zu schauen welcher Nachzögler nun wohl kommen würde.
Ihre Brauen hoben sich leicht an als sie Lily sah und ihr mit den Augen bis zu sich verfolgte, sie setzte ein leichtes grinsen auf als sich ihre Freundin neben sie setzte.
Den Kopf noch immer leicht auf ihre Hand gestützt blickte Alex Lily von der Seite her an und schob das Pergament leicht zu ihr rüber.
"Werwölfe..." flüsterte sie leise zurück "ich hab schon ein paar Notizen, kannst dir ja abschreiben wenn du magst."
Erneut blickte Alexis zur Tür, James polterte regelrecht in den Raum und lies sich nicht wenig später neben seinen Freunden sinken, na nun waren die Rumtreiber ja fast komplett. Alex wandte sich wieder nach vorne.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 19 2009, 20:46

Überrascht griff sich Thomas gegen den Hinterkopf und wandte sich nach hinten, wo Alexis saß und ihm gerade...oder hatte er sich das eingebildet? Nein, wohl kaum. Was war heute eigentlich los? Hatte ihn jemand mit einem Wuschelzauber belegt? Dass Amber ihm die Haare zerstrubbelte, gut, bei Amber musste man auf alles gefasst sein. Aber die junge Ravenclaw? Tom warf ihr einen fragenden Blick zu, doch Lilys und James' (vor allem James') verspätetes Auftauchen im Klassenzimmer lenkte ihn erst einmal ab.

Quidditch?, dachte Thomas und unterdrückte ein Stöhnen. Was für eine kreative Ausrede. Immerhin war wenigstens ein Teil des Gryffindorteams - nämlich Thomas selbst - durchaus schon anwesend und nicht wegen eines eventuellen Quidditchtrainings zu spät. Potter hatte irgendwie eine Punktabzugsgarantie für Gryffindor gebucht. Da war sich Tom ganz sicher. Nur gut, dass Thomas wusste, dass es im Leben auf mehr ankam als Hauspunkte.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 19 2009, 21:32

Livia Sage, 5. Klasse Ravenclaw



Einstiegspost

Total gehetzt erreichte Livia einige Minuten zu spät das Klassenzimmer indem sie nun Verteidigung gegen die dunklen Künste hatte. Vor der Klasse blieb die junge Hexe kurz stehen und strich sich noch einmal eine widerspenstigen Haarsträhne aus dem Gesicht, bevor sie zaghaft die Tür öffnete und eintrat.
" 'Morgen, Professor Black", begrüßte Liv den Lehrer und schloss die Tür hinter sich, "Entschuldigen Sie, dass ich zu spät bin...kommt nicht wieder vor"
Eigentlich hätte sie es ja fast schon geschafft das erste Mal in diesem Schuljahr wirklich pünktlich zum Unterricht zu erscheinen, als ihr nach der ersten Stunde schlagartig eingefallen war, dass ihre Sachen für den Verteidigungs Unterricht noch immer oben im Ravenclawturm lagen und sie diese noch holen musste. Auf dem Weg zurück hatte sie dann noch jemanden getroffen, sich unterhalten und so war sie schon wieder völlig zu spät. Mit einem entschuldigenden Blick lies sie sich schließlich auf einen der freien Plätze in der Nähe ihrer besten Freundin Alex fallen. Livia lies die Tasche unter den Tisch fallen und zog ihre Feder, ein Tintenfass und ein Stück Pergament hervor. Kurz beugte sich die junge Hexe zu Alexis herüber, die Lily soeben flüsternd das Stundenthema mitteilte, warf einen kurzen Blick auf deren Blatt und schrieb 'Werwölfe' als Überschrift auf ihr eigenes Pergament.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mi Mai 20 2009, 14:21

"Danke Alex", wisperte sie der Freundin zu, die ihr ihre Notizen zu schob. Schnell schrieb Noch bevor sie mit dem Abschreiben beginnen konnte kamen noch zwei Verspätete, James der als Ausrede irgendetwas mit Quidditch erzählte und Livia eine Ravenclarw die sie eigentlich gerne mochte.
Quidditch, abfällig schüttelte sie den Kopf, tolle Ausrede.
Sie grüßte Livia die sich zu ihnen setzte mit einem kurzen „Hei!“, und begann dann die Notizen von Alexis ab zu schreiben.
Sie gähnte leicht, das Thema Werwölfe fand sie nicht wirklich sehr interessant, sie stützte ihren Kopf auf ihren Händen auf und schaute dann nach vorne zum Professor, und begann mit ihrer freien Hand Muster auf ein leeres Blatt Pergament zu kritzeln. Aus den Augenwinkeln beobachtete sie ihre Klassenkameraden, ihr Blick blieb an Severus Lilys besten Freund hängen, sie lächelte ihm zu und hob kurz die Hand zu einem Gruß. Neben Snape saß Dolohow, den Lily überhaupt nicht mochte, ganz im Gegenteil zu ihrer besten Freundin Scar, die auch eine Slytherin war, sie grinste dem Mädchen zu und wandte sich dann wieder ihren Kritzeleien zu.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Fr Mai 22 2009, 07:06

Noch bevor Professor Black den Mund öffnen konnte, um mit dem Unterricht zu beginnen, wurde die Tür von neuem aufgeschwenkt und Peter Pettigrew schleimte sich in den Raum, zaghaft und scheu wie er war. Snape rümpfte abfällig die Nase, breitete nebenbei seine Feder vor sich aus, da sprach der Lehrer etwas, das ihn plötzlich grimmig lächeln ließ.

„Wir werden uns heute mit Werwölfen beschäftigen.“

Snapes dunkle Augen schossen nach vorn, bohrten sich in den Rücken des Gestaltenwandlers, vor dem er eben noch in die Knie gegangen war, und sein Gesicht war von innerem Triumph erfüllt, als er bemerkte, wie die Haltung Lupins sich veränderte, als er das Thema mitbekam. Im selben Moment schoss auch Severus' Arm in die Höhe, um dem Lehrer die gefragte Definition runterzurattern, seine Augen klebten noch immer schadensfroh an Remus und dann - hörte er statt sich selbst Thomas Changer sprechen und fünf Punkte für Gryffindor kassieren.

Sein Arm raste nach unten auf den Tisch und landete mit einem Knall auf der Platte. Im gleichen Moment betrat Scarlett den Klassenraum und wuselte sich zu ihnen durch, um neben Dolohow Platz zu nehmen.

Snape biss die Zähne zusammen. Dies war eine solch einfache Gelegenheit gewesen, seinem Haus etwas auf die Sprünge zu helfen, und jetzt hatte sein Verwünschen ihn darum gebracht und die Punkte den super-führenden Gryffindors in den gepanzerten Hintern geschoben, die sie ohnehin nicht mehr nötig hatten. Und auch wenn Snape Changer nicht allzu feindlich gegenüberstand, wie manch anderen des Greifenhauses, gönnte er ihm nicht den Erfolg. Er würde in dieser Stunde aufholen, wenn es sein musste.

Auf Blacks Frage zu dem Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Wolf und einem Werwolf ließ Severus seinen Arm ein weiteres Mal in die Höhe schnellen, doch da öffnete die Tür sich abermals zaghaft, lenkte seinen Blick auf sich und für wenige Herzschläge erstarrte alles in Snapes Innerem, als er Lilys Gestalt - endlich - endlich - endlich! - in den Raum kommen sah. Als hätte jegliche Wichtigkeit seinen Geist verlassen, hatte er den Arm auch nicht mehr so sehr gestrafft, blickte ihr hinterher, bis sie sich neben ihre Freundin Ortega gesetzt hatte, starrte ihr noch wenige Sekunden auf den Hinterkopf und noch ehe der Lehrer wieder ansetzen konnte, stürzte ein Junge in den Klassenraum, der, sobald er die Schwelle übertreten hatte, die ehrliche Hetze ablegte, um die Maske des stets-GElassenen aufzusetzen und in dieser Position zu seinem Platz zu stolzieren.

"Quidditch."

Snape krallte die Nägel seiner anderen Hand in den Tisch, sodass es schmerzte. Er fühlte sich, als hätte er soeben etwas Großes erhalten, als er Lilys Strahlen wahrgenommen hatte, und als James hereinstürztze, hatte er ihn diesen Gefühls beraubt.

Die Melde-Hand nun wieder gestrafft, wanderten Snapes Augen zu seinem Pergament und mit der freien Hand riss er ein Eck davon ab. Mit der gleichen glättete er es auf dem Tisch, nahm dann seine Feder und tunkte sie in die Tinte, schrieb dann etwas krakelig mit links auf das Stück:

"Können wir nach dem Unterricht reden? - SS",

faltete den Zettel und warf ihn möglichst unauffällig Lily zu. Es war die beste Gelegenheit, sie zu fragen. Es war ohnehin zu viel Zeit vergangen, als dass er noch zögern sollte. Wenn er sie heute nicht fragte, fragte er sie nie.


Zuletzt von Severus Snape am So Mai 24 2009, 16:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Fr Mai 22 2009, 12:54

Andy hatte, nachdem er Prof Black begrüßt hatte, eigentlich nur auf seine Freunde gewartet. Er hasste es, in diesem Raum alleine mit den anderen komischen Leuten aus seiner Klasse, die ihm fast alle so ziemlich neben lagen zu sitzen.
Endlich kam Snape rein und setzte sich neben ihn.
"Morgen, Sev", sagte Andy und lächelte leicht, doch Severus schien damit beschäftigt zu sein, einen Zettel zu schreiben. Deswegen besann Andy sich also auf das Thema der heutigen Stunde, es sollte um Werwölfe gehen.
"Tzz, Werwölfe sind langweilig, ich will lieber Vampire", sagte er vor sich hin, als er schließlich in seinem Buch irgendetwas über Werwölfe suchte - oder einfach nur aus Langeweile darin herumblätterte.
Plötzlich erschien Scarlett und automatisch spielte sich ein glückliches Lächeln auf das Gesicht des jungen Dolohow. Er strahlte sie an, während sie auf seinen Tisch zu lief.
"Hey Scar...da bist du ja endlich", flüsterte er ihr zu. Dass sie zu spät war, störte ihn nicht, die Hauptsache, sie war jetzt da.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Fr Mai 22 2009, 16:21

Verwundert fing sie das Stückchen Pergament, neugierig faltete sie es auseinander:
"Können wir nach dem Unterricht reden? - SS"
Lily drehte das Papier um und schrieb in ihrer feinen Handschrift:

„Klar können wir reden. Wo treffen wir uns?- Lily“

Sie faltete das Stückchen Papier und warf es unauffällig zu Severus, noch bevor das Papier Severus erreichte, schlug es gegen Potters Kopf und landete erst danach auf dem Tisch ihres besten Freundes. Unwillkürlich musste sie darüber grinsen, das sie diesen arroganten Jungen getroffen hatte.

Nachdenklich betrachtete sie ihre Pergamentblätter vor ihr, was Severus mit ihr zu besprechen hatte? Wahrscheinlich wollte er einfach nur mal wieder ein bisschen mit ihr reden. Sie schaute zur Tafel und strich sich eine Strähne ihres dunkelroten Haares hinters Ohr.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 15:55

Gerade hatte James seine Arbeitsuttensilien hervorgeholt, zuerst lärmend und wenig rücksichtsvoll, nach einem warnenden Blick einer Mitschülerin jedoch innehaltend und schließlich etwas geräuschärmer; hatte sich wieder aufgerichtet und die Schreibfeder an das Pergament angesetzt, um mehr aus Langeweile als aus Notwendigkeit ein paar Notizen zu setzen, die er ohnehin später keines Blickes mehr würdigen würde; hatte Details über Werwölfe auf sein Blatt gekritzelt, die er vorher längst erfahren und verinnerlicht hatte, da traf ihn plötzlich wie ein sanfter Schlag etwas leichtes von hinten am Kopf und prallte an ihm ab, ehe es wieder in seine Zielbahn zurückfand und geradewegs auf den Tisch von Severus Snape zuflog und dort landete. Überrascht wandte sich Potter um, in der vagen Hoffnung zu erkennen, von wem das Stück Papier ausgegangen war, das ihn so unvermittelt aus den abschweifenden Gedanken gerissen hatte.

Unweigerlich ging sein Blick zu Lily. Ob es daran lag, dass er ihr Gesicht am liebsten ansah oder daran, dass er logisch schloss, dass fast nur sie in Frage käme, da Schiefelus' stinkende Slytherinfreunde alle in seiner Nähe nisteten und sonst niemand außer Lily den fettigen Schmierling ausstehen konnte. Lily Evans aber saß ruhig und scheinbar aufmerksam da, mit einem Blick als könne sie kein Wässerchen trüben. Mit einem grimmigem Verdacht drehte James den Hals zurück zu Snape und beobachtete, wie dieser das Zettelchen öffnen wollte. Da schoss spitzbübisch eine von Potters Brauen in die Höhe, zeitgleich zu einem seiner Mundwinkel.
"Accio Zettel.", flüsterte, gerade so laut wie er es tun musste, um den Zauber wirksam auszuführen. Schnell entriss sich der Pergamentfetzen Schniefelus' langen, dünnen Fingern und landete in James Hand, die ihn mit einem schnellen, gezielten Suchergriff aus der Luft gegriffen und entfaltet hatte. Wenn er schon attackiert worden war, so wollte er wenigstens wissen, wovon.

Es brauchte nur eine Sekunde, um den Inhalt des kurzen Schriftgespräches zu lesen, die ordentliche Handschrift daraus gehörte aber eindeutig zu Lily Evans. Und die Andere konnte nur Snapes sein. Er wollte sie treffen? James zog eine finstere Miene. Er konnte sich denken, warum. Hasserfüllt starrte er zu Severus, der scheinbar vorhatte ihm in einer wichtigen Angelegenheit zuvor zu kommen. Als sich ihre Blicke trafen und James sich der Tatsache bewusst wurde, dass Snape den Zettel noch nicht gelesen hatte, folglich auch den Inhalt nicht kannte, brach der Zorn auf seiner Miene wie altes Porzellan entzwei und darunter kam ein wissendes, düster-überlegenes Grinsen zum Vorschein. Während er genüsslich und langsam, gut sichtbar für seinen alten Freund Schniefelus, den Zettel in viele kleine Fitzel zerriss, log sein Gesicht und erzählte stumm, dass auf dem Schnipsel etwas essentielles und hochinteressantes gestanden hatte, das Snape nun leider nie erfahren würde.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 16:45

"Werwölfe können besonders für uns von größtem Interesse sein", flüsterte Severus Dolohow zu, dessen lustlose Bemerkung er eben noch aufgeschnappt hatte, bevor dieser sich daran machte, Notizen über das Besprochene festzuhalten. Seinen Arm noch immer erhoben, der Reaktion von Professor Black im Hinterkopf harrend, blickte der Slytherin nun wieder schräg nach vorn auf Lily Evans' schmalen Rücken; seine Augenbrauen stellten sich leicht schräg und er lächelte fast, als ihre Blicke sich für einen verborgenen, unauffälligen Moment trafen, in dem sie ihm die Antwort entgegenwarf. Unerwarteterweise machte die Botschaft einen kleinen Umweg an Potters Windkopf vorbei, was Snape schmunzeln ließ; sein Herz machte einen leisen Satz, als er die Gleiche Reaktion bei dem wunderbaren Rotschopf beobachten konnte. Warum bereute er es nur, sich in die hinteren Reihen gesetzt zu haben? Warum hatte er nicht auf sie gewartet?

Der kleine Zettel landete auf seinem Tisch und Snapes freie Hand bedeckte ihn klatschartig wie einen wertvollen Schatz. Seinen Blick, um den fleißigen Anschein zu erhalten, geradeaus gerichtet, senkte er wieder ein wenig den mittlerweile schwerer werdenden Arm und benutzte den anderen, um die Botschaft zu öffnen - doch weit sollte er nicht kommen, denn von der Seite vernahm er plötzlich ein leises Zischen - und schneller, als er es hätte verhindern können, zog es den Zettel aus seinen Fingern und in die des verhassten James Potter. Reflektorisch machte Snape einen Satz nach links und versuchte, den Zug aufzuhalten, nach seiner Botschaft zu schnappen, doch der Zauber war zu schnell gegangen. Die geballte Faust Snapes landete wieder auf dem Tisch, und keine Sekunden später trafen sich die Blicke der beiden Jungs. Wenn sie nicht gerade im Klassenzimmer sitzen würden, hätte einer von ihnen sich schon auf einen Nachmittag im Krankenflügel freuen können.

"Die PEST, Potter", zischte Snape durch zusammengebissene Zähne, "Die Pest!", und beobachtete, wie er, da er sich den nicht für ihn bestimmten Inhalt verinnerlicht, die Botschaft in viele kleine unleserliche Schnipsel zerriss.

Snapes Hände zitterten, während sein Blick zwischen Potters launenhaften Augen udn der zerstörten Botschaft hin- und herwanderten; bereits hatte er für einige Momente vergessen, dass er soeben noch geplant hatte, dem Unterricht zu folgen, und sein Meldearm war längst nicht mehr ausgestreckt, sondern spannte sich gemeinsam mit dem linken an in unterdrückter Raserei. Die Pest, Potter. Severus dachte nicht daran, als erster wegzusehen, nein, auch wenn es nur ein kleines rhetorisches Zeichen war, war es eins des nachgebens, und er hatte keinerlei absichten, Potter das spüren zu lassen. Seine rechte Hand löste sich aus der krampfartigen Starre und griff unter seinen Umhang, auf die Höhe von Snapes Herzen. Seine Finger umfassten eines festen Griffes das vertraute elegante Stück aus Ebenholz und Drachenherzfasern und wie eine plötzlich erhobene Waffe entriss Snape seinen Zauberstab seinem Versteck und richtete ihn unter dem Tisch mitten ins Gesicht von James Potter.

"Furunkulus!"
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 19:13

Alice Roberts, 5. Klasse Gryffindor


Einstiegpost

Alice saß neben Lily am Tisch und bemerkte, dass sie zettelchen schrdib - ihre Neugier wollte sie zwar dazu animieren, diesen zu lesen, doch ihr Anstand gebot es ihr, dies nicht zu tun, sondern darauf zu achten, dass ihre beste Freundin nicht vom Lehrer dabei erwischt wurde - und dies tat sie zum Glück auch nicht.
"Von wem war er?", flüsterte sie der Rothaarigen zu, ehe sie sich daran machte, ihre Notizen zu dem Unterricht zu vervollständigen. Wenn der Professor schon sagte, dass der Inhalt dieser Stunde prüfungsrelevant war, dann wollte Alice sich nichts entgehen lassen.

(OOC: ich hoffe, es ist ok, dass Alice neben Lily sitzt^^)
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 20:05

"Der ist von Severus, er will nach dem Unterricht mit mir reden, keine Ahnung wieso!", flüsterte sie der Freundin zurück, Lily wusste genau, das ihre Beste Freundin ihren besten Freund nicht mochte. Sie seufzte bei dem Gedanken daran wie oft Alice ihr schon prophrzeit hatte, das Severus kein guter Freund für Lily sei.

Sie warf kurz einen Blick zu Severus, den offentsichtlich etwas ziemlich ärgerte, ihr Blick wanderte zu Potter, der eigentlich immer der Auslöser von Severus Wut war. James Potter, saß auf seinem Platz und war gerade dabei, das Stückchen Pergament in viele kleine Stückchen zu zerreißen. Fast genau so wütend wie Severus funkelte die Rotharige ihn an. "Arroganter Widerling!", zischte sie ihm zu, besorgt blickte sie zu ihrem besten Freund, der mit einer plötlichen Bewegung seinen Zauberstab auf James richtete,
"Furunkulus"
Fast genau so schnell wie Severus hatte sie ihren Stab gezückt:
"Protego"
Sie setzte den Schildzauber nicht ein um Potter zu helfen, den dieser arogante Junge war ihr ziemlich egal. Lily wollte nicht, das ihr bester Freund in ernsthafte schwierigkeiten geriet nur weil, James noch nie etwas von dem Wort Briefgeheimnis gehört hatte.

Sie riss ein Stückchen von ihrem Pergament mit den Notitzen ab und schrieb darauf
"Mach keine Dummheiten, wir sind im Unterricht!- Natürlich können wir uns treffen- Lily"
Sie warf dedn Brief erneut dem Slytherin zu, in der Hoffnung das James ihn diesmal dort lassen würde. "Lass die Finger von dem Brief, Potter!", zischte sie ihm erzürnt zu und schaute dann wieder nach vorne.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 21:19

Alphard nickte Livia Sage und Lily Evans zu, die beide etwas zu spät kamen, sich jedoch beide ordnungsgemäß entschuldigten – nun sie waren gewiss nicht die Einzigen, die heute zu spät kamen: schon Scarlett Bodelere war leicht verzögert in den Klassenraum gekommen und auch Severus Snape war nicht ganz pünktlich gewesen. Aber gut.. Alphard seufzte, wer konnte es ihnen schon verdenken? Trotz der frühen Stunde war draußen schon bemerkenswert gutes Wetter, da konnte es schon mal vorkommen, dass man durch das Sonnenbad den Unterricht schlicht vergaß…

Er ließ seinen Blick über die Klasse wandern, alle waren immer noch nicht da, besonders das Fehlen seines Neffen und dessen besten Freundes stach ihm besonders ins Auge – allerdings nicht besonders lange. Kurz nachdem er sich über die Abwesenheit seines Neffen und die von James Potter gewundert und wohl auch geärgert hatte, stürzte Letzterer mit der knappen Erklärung „Quidditch“ zu seinen Freunden und ließ sich dort nieder.

Alphard zog eine Augenbraue hoch und blickte James fragend an.

„Soso, Quidditch, also… Darf ich dann davon ausgehen, dass mein Neffe sich noch beim Quidditch befindet? Oder hat er einfach nur keine Lust, seinen Onkel so früh am Morgen zu ertragen?“


Bevor der Junge jedoch eine vernünftige Antwort geben konnte – was er vermutlich ohnehin nicht getan hatte – drehte Alphard sich schon wieder zu Miss Bodelere um, da er von ihr endlich eine Antwort erwartete. So entging ihm aber für einen Moment, was in der Ecke um James Potter und Co tatsächlich los war. Zettelchen schreiben, das hätte er ja noch toleriert, selbst wenn er es bemerkt hätte, aber das in seinem Unterricht ein kleines Duell von statten ging, das war jetzt nun wirklich kein Kavaliersdelikt mehr.


Alphard räusperte sich, sobald er die erhobenen Zauberstäbe von Lily Evans und Severus Snape ebenso wie die gemurmelten Flüche vernommen hatte.

„Mr. Snape, Miss Evans! Könnten Sie mir bitte erklären, was dort hinten vor sich geht?“


Er hatte nicht genau mitbekommen, was vor sich gegangen war, hatte nur das erregte Flüstern gehört und, als er sich umgedreht hatte, die Zauberstäbe gesehen, aber dass sie sich nicht nur unterhalten hatten, war doch sehr deutlich, selbst wenn die beiden versucht hatten, ihr Duell oder was auch immer es war, unter den Tischen auszutragen.

ooc: diesmal ist es der richtige Post. ^^ Ich hoffe, es ist okay, dass ich euch erwischt hab^^
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 23:04

Remus war so vertieft in die Betrachtung seines Lehrbuches - das Kapitel über Vampire, wohl gemerkt, nicht das über Werwölfe - dass er kaum noch etwas von dem registrierte, das um ihn herum vorging. Zwar hörte er noch die Fragen, die Professor Black ihnen stellte, aber obwohl er alle Antworten wusste, meldete er sich kein einziges Mal, hob noch nicht einmal den Kopf. Lediglich Peter und James hatte er einen kurzen Blick zugeworfen, als sie sich neben ihn setzten. Peters Frage, von wem denn der Zettel gewesen wäre, der vor ihm auf dem Tisch gelandet war, hörte er nicht, genauso wenig wie er den aufkeimenden Streit zwischen James und Snape zur Kenntnis nahm. Mussten sie ausgerechnet heute über Werwölfe sprechen? Nur wenige Tage vor Vollmond? Nun gut, das Thema würde für ihn immer unangenehm sein, aber wäre es nach der nächsten Verwandlung nicht besser gewesen? Aber Professor Black musste sich auch den Lehrplan halten, er konnte dabei keine Rücksicht auf den Mondkalender und das Befinden eines einzigen Schülers nehmen.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 23:56

Scarlett Bodelere, 5. Klasse Slytherin


Scarlett lächelte Andy kurz an als er sie begrüßte. Es war ihr immernoch peindlich, dass sie zu spät war. Scar hatte ohnehin schon das Gefühl, dass sie in der Schule absackte, weil sie einfach nicht gut genug war. Nun, ihr war nichts mehr gut genug. Hatte sie ein E ärgerte sie sich, dass es kein O war, hatte sie jedoch ein O ärgerte sie sich darüber, dass es kein "besseres" O war. Selbst hätte sie keinen einzenlen Fehler würde sie sich über etwas aufregen - innerlich zumindest. Äuserlich war sie recht kühl was Noten anging. Selbst das Gewicht machte ihr, so könnte man meinen, keine Gedanken. Auch wenn ein einzelner Blick genügte, so das jeder von gegenteil überzeugt war. Zurecht auch.

Scar hatte den Zettel von Remus entgegengenommen und las ihn. Einmal, zweimal auch ein drittes Mal, doch so richtig wollte sie dem geschrieben Text nicht glauben schenken. Vorallem das "natührlich" ließ es ungläubig wirken. Aber vielleicht irrte sie sich auch einfach. Warscheindlich hatte sie einfach keine gute Menschenkentniss.
"Werwölfe sind hoch interessant, Andy. Wirklich.", beteuerte Scar ihrem betsen Freund, da dieser meinte Vampiere wären ihm lieber.

Wärend sie ihre Hand in der Luft hatte und Lily, ihrer besten Freundin, die sie angegrinste hatte zunickte, fiehl ihr Blick auf Severus, der Remus anblickte, ja, mit seinen Blicken regelrecht durchborte. In seinen schwarzen Augen glitzerte etwas, was man von dem Slytherin nur zu gut kannte: Schadenfreude. Scar verstand dies nicht. Kein kleines bisschen. Die Slytherin blickte wieder zu Remus, Bekam sie gerade mittleid, weil es ihr schlecht gi- Nein, moment! Es ging ihm nicht schlecht, das hatte er beteuert. Nur wenn Scar zu dumm war dies zu glauben...

Scar realiesierte erst nachdem James, das Arogante Donatloch, den Raum betreten hatte und nur meinte, er hätte Quidditsch, den Sport der Idioten (nichts gegen ihren besten Freund Andy) gespielt. Scar seufte, anwortete aber schließlich, nachdem Professor Black sie auffordernt ansah:

"Der größte Äußere Unterschied liegt bei dem Kopf. Die Schnautze eines Werwolfes ist nähmlich länger und auch schmäler. Desweiteren werden seine Augen gelb, unabhängig davon, welche Augenfarbe er als normaler Mensch hat und die Pupillen verängen sich zu Schlietzen. Jedoch ist auch der Scheif eines Werwolfs buschiger. Auserdem ist ein Werwolf etwas größer als ein normaler Wolf und wird von einer ständigen Blutlust getrieben. Das heißt ein Werwolf tötet nicht nur wenn er hunger hat..."

Hoffentlich konnte sie so Sevs fehlverhalten gradebiegen, so das Slytherin keine Punkte verlohr.

ooc.: Die Unterschiede hab ich mit Müsli besprochen, da sie ja unseren Werwolf spielt ^^
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Livia
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 25 2009, 17:17

Livia Sage, 5. Klasse Ravenclaw



Mit einem leisen "Hey Lily" grüßte Livia ihre Freundin zurück und wandt sich dann etwas lustlos ihrem Pergament zu. Konzentriert schaute sie kurz auf das Blatt ihrer besten Freundin Alex und füllte dann ihr eigenes mit den Stichpunkten in ihrer kleinen etwas gedrungenen Schrift.

Gerade als sie fertig war und wieder nach vorne zum Lehrer sah, nicht ohne ein zumindest ein wenig interessiertes Gesicht aufzusetzen, kam etwas verspätet auch Alice Roberts in den Klassenraum und setzte sich zu ihnen.
Liv lächelte der Gryffindor kurz zu und schaute dann kurz etwas abwesend aus dem Fenster, das Wetter draußen war wirklich total schön - der Unterricht schien reine Verschwendung zu sein, zumal es wirklich interessantere Themen als Werwölfe gab. Aber naja, gibt schlimmeres, dachte die junge Hexe wurde dann jedoch aus ihren Gedanken gerissen als sie sah wie Lily plötzlich ihren Zauberstab zückte. Aus den Augenwinkeln sah sie wie Severus Snape ebenfalls seinen Zauberstab erhoben hatte. Verwirrt runzelte Livia die Stirn. Sie selbst konnte Snape zwar nicht leiden, aber Lily war doch eigentlich immer gut mit ihm befreundet gewesen! Wieso sollten sich die beiden also mitten im Unterricht duellieren? Gerade wollte sie Alice flüsternd fragen, was vorgefallen war, als Prof. Black Lily und Snape auch schon ermahnte und selbst fragte was passiert sei.
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Donna
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 25 2009, 20:58

Dominikus Faust, 5. Klasse Gryffindor


Der wirklich spannende Teil des Unterrichts spielte sich heute abseits des eigentlichen Lehrgebiets ab. Während der Lehrer etwas über Werwölfe erzählte und scheinbar nicht viel überblick über die Klasse hatte flogen unter den Schülern zuerst Briefchen und dann Flüche. Noch dazu zwischen Lily und Severus. Höchst merkwürdig das gerade die beiden es waren. Aus welchem Grund auch immer, es reichte aus um Donnas letztes Interesse am Unterricht gänzlich schwinden zu lassen, nur zu gerne hätte sie gewusst was passiert war das sich beide hatten reizen lassen im Unterricht zu den Zauberstäben zu greifen. Sie schätze das James ebenfalls im Spiel sein musste, zwischen ihm und Severus flogen meistens aufs heftigste die Fetzten, die musste man erst gar nicht anstacheln.
Hatte Lily eingegriffen? Aber sie würde doch niemals James vor einem Fluch bewahren, oder?
Donna klopfte mit der Spitze ihrer Feder gleichmäßig auf die Tischplatte, während sie ihre Theorien weiter aufstellte und verfeinerte und schon ganz den Faden verloren hatte, was der Lehrer ihnen eigentlich zu vermitteln versuchte. Sie hinterließ lauter feine Dellen auf der Holzplatte, und lief schon Gefahr ihre Feder zur ruinieren, da verlangte der Lehrer wieder ihre Aufmerksamkeit und sie hielt in ihrer Monotonen Tätigkeit inne. Die Erklärung würde sie auch gerne hören!
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 25 2009, 22:07

Alexis Ortega, 5. Klasse Ravenclaw


Alex hatte sich kurz nach hinten gewandt um ihre beste Freundin zu begrüßen, sie merkte auch das sie von hinten auf ihr Blatt schaute und rückte dann etwas zur Seite damit sie besser sehen konnte. Dann lehnte sich Alex ein wenig zurück und kaute aus reiner Gewohnheit auf ihrer Unterlippe herum, sie lehnte bereits leicht am Tisch von Liv und beobachtete dann eine Weile amüsiert, wie die Zettel nur so durch den Raum flogen.
Ihre Brauen hoben sich als Professer Black die gemurmelten Flüche mitbekam und Alex musste leicht schmunzeln, während sie Lily etwas mit dem Ellenbogen anstieß. Das sie sich auch immer auf alles einlies was Potter fabrizierte.
Alex lies sich wieder nach vorn sinken und schrieb wieder einiges auf ihr Pergament, besser war es sich vielleicht in alles nicht einzmischen, schliesslich wollte sie nicht auf wegen eines kleinen Fluches erwischt werden.
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 26 2009, 00:27

Irgendwie wollte keine Ruhe in diesen Unterricht kommen. Thomas wusste schon, warum er lieber für sich in der Bibliothek lernte. Es war einfacher und man kam schneller voran, wenn um einen herum nicht alle Unfug trieben. Die geworfenen Zettelchen hatte er nicht bemerkt, weil er damit beschäftigt war, die bisher vorgetragenen Punkte zu notieren, auch wenn er sie eigentlich alle selbst wusste (und auch zum Teil selbst genannt hatte). Doch die zwei Zaubersprüche, die gleich darauf unüberhörbar in seiner Nähe gewirkt wurden, konnte Tom nicht überhören.

Er zog überrascht eine Augenbraue hoch. Das eine war ein aktiver Zauber gewesen, der andere ein passiver, ein Schutzzauber. Doch wenn der 'Protego' gegen den 'Furunkulus' gerichtet gewesen war, machte das keinen Sinn. Warum sollte Snape gegen Evans einen Furunkulus sprechen? Tom, welcher mit beiden Schülern für seine Verhältnisse sehr gut auskam, wusste, dass die zwei befreundet waren. Aber wenn der 'Furunkulus' von Snape gegen jemand anderen gerichtet war, wen wollte Lily mit ihrem 'Protego' dann schützen? Doch ein wenig neugierig sah Tom über seine Schulter.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 26 2009, 12:21

Alphard, zufrieden, dass wenigstens eine Schülerin noch mitarbeitete und das trotz des schönen Wetters, nickte Scarlett zu.

„Sehr richtig, Scarlett. Allerdings sollte ich vielleicht noch hinzufügen, dass auch echte Wölfe gelbe Augen haben – als Unterscheidungsmerkmal taugt das also nicht so viel, aber wenn ihr einmal einem Wolf gegenüber steht, bei dem ihr euch nicht sicher seid, ob es sich nun um einen Werwolf oder einen echten Wolf handelt, würde ich euch ohnehin empfehlen zu rennen, statt euch in eingehender Betrachtung seiner Pupillen zu vertiefen. 5 Punkt für Slytherin, für eine ausführliche Antwort.“

Mit diesen Worten wandte er sich wieder Miss Evans und Mr. Snape zu – die sollten bloß nicht glauben, er habe sie vergessen. Mit verschränkten Armen sah er sie ungeduldig an.

„Ich warte immer noch auf eine Erklärung…!“
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 26 2009, 12:55

Amber bemerkte gar nicht, dass Lily, Potter und Snape sich irgendwie in den Haaren lagen, so sehr hatte das blasse und besorgte Gesicht ihres Freundes Remus ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie war so sehr in die Betrachtung desselben vertieft, dass sie sogar verpasste, wie Alexis Thomas in einer Art Ablenkungsmanöver vom Unterricht durch die Haare fuhr, obwohl sie dem normalerweise applaudiert hätte, schließlich war sie der Meinung, dass Thomas sich oft viel zu sehr auf den Unterricht konzentrierte – das konnte doch nicht gesund sein!

Heute aber war sie selbst sehr konzentriert, wenn auch nicht auf den Unterricht. Remus sah eindeutig ungesund aus, deutlich mehr als sonst. Amber nickte. Es passte zu ihrer Theorie, es passte nur allzu deutlich. Armer Remus… Für ihn musste die Unterrichtsstunde heute eine Qual sein.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 26 2009, 13:05

„Hey, James…“ begrüßte Peter seinen Freund leise, begleitet von einem Kopfnicken in Richtung Remus, das ihm deutlich machen sollte, wie schlecht es ihrem gemeinsamen Freund ging und dass sie ihm vielleicht irgendwie beistehen sollten.

James hatte jedoch offensichtlich anderes zu tun – Briefchen zwischen Lily und Snivellus abfangen, zum Beispiel, um groß darauf zu achten. Kurz darauf war er sogar in ein halbes Duell verwickelt, was natürlich nicht unbedingt dazu beitrug, Remus irgendwie zu beruhigen, sondern, im Gegenteil, auch noch die Aufmerksamkeit aller in ihre Ecke richtete.

Peter sah James nur kurz vorwurfsvoll an, dann wandte er sich an Remus.

„Müsli? Alles in Ordnung…?“ fragte er leise und mitfühlend.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mi Mai 27 2009, 19:13

Die Pest? Hatte Schniefelus gerade wirklich gesagt die Pest?
James hatte gerade noch Zeit, argwöhnisch eine Braue in die Höhe zu ziehen, da -
"Furunkulus"
"Protego"

Zwei Flüche, und beide sollten sich gegen ihn richten, einer im aktiven und einer im passiven Sinne. Zwar bestürzte es ihn sehr, nebenbei, irgendwo im Zentrums seines Gehirns mitbekommen zu müssen, dass Lily gerade einen Schutzzauber auf Snape, GEGEN ihn angewendet hatte, doch richtig wahrnehmen konnte er es nicht. Mit voller Wucht traf ihn Snapes Zauber im Gesicht, er warf sich auf seinem Stuhl nach hinten und wäre fast mitsamt seiner Sitzgelegenheit umgekippt, stattdessen fing er sich im letzten Moment wieder auf, schwang nach vorn und hielt sich beide Hände vors Gesicht. DU SACK, Schniefelus! Hätte er eine Zehntelsekunde länger Zeit gehabt, er hätte den Mistkerl gebannt und ihn aufgehalten, in seinem hoheitsvollen Triumph war er aber einfach nicht darauf gefasst gewesen, einen Gegenangriff zu erfahren. Gedanklich schalt sich James selbst einen Idioten, er hätte es wissen müssen. Schon spürte er unsägliches brennen auf seiner Haut, ein schmerzhaftes Kribbeln, als würde eine Ameisenfarm unter seiner Haut krabbeln, und nur wenige Sekunden später spürte er, wie sich unter seinen Fingern leichte Wölbungen auftaten.
Ganz im Hintergrund, ihm weit weg erscheinend, hörte er Professors Blacks mahnende Stimme, der eine Erklärung forderte, ebenso wie er ungläubig feststellen musste, dass Slytherin gerade tatsächlich allen Ernstes fünf Punkte kassiert hatte. Was war denn hier los? Snape hetzte ihm einen Fluch auf den Hals und sein dämliches Haus bekam keine Punkte ABGEZOGEN, sondern ZUGESPROCHEN?

Wuchtvoll sprang James von seinem Stuhl auf und rannte drauf los, zuerst mit Anlauf gegen Snapes Platz, schubste ihn heftig im Vorbeirennen und machte sich dann schnell auf, zur Tür des Zimmers zu gelangen. Dort wandte er sich nochmals um, nahm die Hände vom Gesicht - kein schöner Anblick - und lächelte entstellt zu seinem Lehrer.
Der Furunkulus Fluch hatte ihn schwer erschwischt. Überall auf seiner Haut prangten rote Punkte.
"Ich - nehme an es ist mir gestattet ins Krankenzimmer zu gehen?", fragte er leidend, aber selbstironisch und hob bittend beide Brauen, was in seinem jetzigen Zustand auf bedauernswerte Weise albern aussah. "Achja und...Lily hat nichts gemacht. Sie wollte mich nur beschützen."
James wusste, dass er sie in Schutz nahm, obwohl sie sich gerade gegen ihn gerichtet hatte. Sie hatte nicht ihn, sondern Severus beschützen wollen, falls James mit einem Gegenzauber reagiert hätte. Und hätte der Arsch ihn nicht getroffen, wäre das auch seine Reaktion gewesen. "Also kann ich gehen?" Es machte ihn unruhig hier zu stehen und auszusehen wie einer, der lauter schmerzende, entzündete Knoten unter seiner Haut hatte.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 28 2009, 06:58

Fast sichtbar schoss der Energiestrahl von unten aus der Spitze seines Zauberstabs und erwischte Potter heftig im Gesicht, genau wie geplant - ihn warf es auf seinem Stuhl zurück, doch im selben Moment hatte auch Lily ihren Stab erhoben und ihn - Snape - verteidigt. Warum? Glaubte sie, Potter würde ihn angreifen? Möglich, aber warum machte sie sich selbst Schwierigkeiten? Eine mahnend-entsetzte Miene warf Snape seiner rothaarigen Freundin zu, der verheißen sollte "Warum hast du das gemacht? Es ist viel zu gefährlich!" Schon machte er sich daran, seinen Zauberstab wegzustecken, hörte noch, wie Scarlett die Frage beantwortete, die er eigentlich hätte haben wollen, doch als Professor Black ihr für ihre Worte 5 Punkte für das ganze Haus schenkte, sah Snape zu ihr und begann endlich zu lächeln. Er nickte Scarlett gutheißend zu, und erst jetzt bekam er mit, dass Professor Black ihre hin-und her- Schießerei nicht entgangen war.

Severus' Miene wurde von einem Augenblick auf den anderen ein wenig ratlos, doch verlor sie nicht an möglicherweise ziemlich albernem Stolz. Und so würde es ihn nicht im geringsten stören, zu antworten, und zwar mit der Wahrheit.

"Entschuldigen Sie, Professor, ich -", setzte er an, doch mit einer unerwarteten Wucht kam plötzlich ein Sturm aus Potters Ecke - ja es war Potter selbst, der an seinem Tisch vorüberrauschte -, der ihn schmerzhaft anrempelte. Ihn erkannt, richtete Snape sich ruckartig auf und versuchte, den Feind am Kragen zu packen, er hätte im Moment keine Hemmungen davor, auf sein Gesicht, das vom Ergebnis seines Fluches schon gezeichnet, auch noch einzuschlagen, doch der Getroffene war schneller und drehte sich erst an der Tür zu der Klasse um, allen Anwesenden sein entstelltes Gesicht offenbarend.

Snape grinste selbstgenügsam. Er wusste, diese Aktion würde ihm noch großartige Schwierigkeiten bereiten mögen, doch er lehnte sich zurück, faltete die Hände auf dem Bauch und hörte James' wenigen Worten zu. Dann sagte er mit sonorer Stimme:

"Das stimmt, Professor, Evans hat nichts gemacht. Sie kann nichts dafür. Es war Potter, der sich in Dinge gemischt hat, die ihn nichts angehen. Lassen Sie ihn gehen."

Erst jetzt bemerkte er, dass ein neuer zusammengeknüllter Zettel auf seinem Tisch lag. Hatte Lily ihm nochmal geschrieben? Er würde ihn gleich öffnen, aber nicht solange er sich mit dem Lehrer unterhielt.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Fr Mai 29 2009, 21:51

Alphard sah James mit hochgezogenen Augenbrauen an. Der Junge gab sich ein wenig zu wehleidig für seinen Gescmack, zumal der junge Lehrer sich fast sicher war, dass Potter tatsächlich nicht ganz unschuldig war, ganz so wie Severus Snape es darstellte. Dennoch rechtfertigte dies nicht, das Anwenden eines Fluches auf einen Klassenkameraden...

„Ja, natürlich kannst du gehen... Siehst ja nicht gerade prickelnd aus...“ Das traf voll und ganz zu – ganz egal, ob Potter mit seiner Leidensstimme nun übertrieb oder nicht, einen Heiler oder, wie in diesem Fall, eine Heilerin, brauchte er ganz gewiss.

„Richten Sie Miss Pomfrey meine Grüße aus...“


Warum hatte er das gerade gesagt? Das war doch alles andere als üblich und außerdem hatte der Junge im Moment sicher anderes zu tun als sich um die Grußworte seines Lehrers Gedanken zu machen... Er wurde wohl wirklich langsam senil...

„Und mit dir würde ich mich nach dem Unterricht gerne unterhalten, Severus... An Nachsitzen wirst du wohl kaum vorbeikommen...“

Eigentlich hätte er neben dem Nachsitzen auch noch Punktabzug verteilen müssen... Aber Slytherin hatte schon so wenig Punkte und das auch schon wegen ihm! Na gut, eigentlich wegen der kleinen Irren, aber trotzdem... Er wollte Slytherin eigentlich nicht noch weiter zurückwerfen...
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