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 Verteidigung gegen die Dunklen Künste

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Taylor
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Jul 19 2009, 11:59

Taylor Nightstone, 5. Klasse Slytherin


Taylor saß im Unterricht und machte sich Notizen zu dem was Professor Black sagte.
Er erzählte irgendetwas über Werwölfe.
Der Unterricht verlief sehr unruhig. Potter und Snape lagen sich mal wieder in den Haaren. Sie hatten sich duelliert und der Furunkulus traf Potter direkt ins Gesicht. Kein schöner Anblick, dachte Taylor. Der Gryffindor machte sich auf den Weg zu Madame Pomfrey kurz darauf erschein der Neffe von Professor Black.
„So. War’s das jetzt? Verspürt noch jemand das Bedürfnis, sich zu duellieren oder auf irgendeine andere Art und Weise den Unterricht zu stören? Wenn ja, dann macht es bitte gleich, damit ich mich mit eurem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit beschäftigen kann, bevor wir weitermachen…“ sagte sagte der junge Lehrer trocken.
Wie gesagt, so getan. Dauernd kamen noch Schüler hinzu, die verschlafen hatten. Professor Black schien darüber nicht sehr erfreut. Taylor musste sich ihr Lachen verkneifen, als ein Hufflepuff sich darüber beschwerte, dass der Professor den Unterricht ohne ihn angefangen hatte.
Der junge Lehrer fing an rumzuschreien „So, es reicht mir jetzt!“, dabei knallte er ein Buch auf den Tisch, was Taylor erschreckt hatte, weil es so unerwartet gekommen ist.
„Wenn Sie glauben, Sie könnten hier die Sau raus lassen, nur weil ich versucht habe, das ganze auf etwas lockerer Basis aufzuziehen, dann haben Sie sich aber gründlich getäuscht.“ Taylors flüsterte kaum hörbar: 'Aha. Na dann mal los.'
Der Professor begann ihnen über Werwölfe zu erzählen. Taylor hörte weiter zu und machte sich Notizen.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Jul 19 2009, 12:11

Jana Manderley, 5. Klasse Gryffindor


ooc: sorry, dass der letzte Post so kurz war; ich wurde unterbrochen Very Happy

Während Professor Black sich lauthals über die Disziplin der Klasse aufgeregt hatte, hatte Jana den Kopf eingezogen. Sie hatte zwar eigentlich nichts falsch gemacht, aber sie fühlte sich trotzdem mitschuldig. Sie mochte Professor Black irgendwie und fand seinen Unterrichtsstil interessant. Deshalb tat es ihr doppelt leid, wenn er ständig unterbrochen wurde. Aber an diese Tatsache hatte sie sich in den wenigen Tagen auf Hogwarts schon gewöhnt: Irgendwer kam immer zu spät oder störte den Unterricht. In der fünften Klasse von Hogwarts gab es eine Menge Chaoten wie Potter, Snape oder Bagman.
Jana überflog ihre Notizen noch einmal. Was hatte sie da bloß geschrieben? Mir fehlt einfach das Vorwissen der letzten Jahre... Was wenn ich die ZAGs dieses Jahr nicht schaffe? Würden ihre Eltern sie dann nach Hause holen? Oder müsste sie die Klasse nachholen? Eins, was sicher war: Ihre Klassenstufe, so chaotisch wie sie auch waren, würde sie auf jeden Fall vermissen. Aber sie mich bestimmt nicht...
Bisher hatte zwar noch kaum jemand einen abfälligen Kommentar über sie fallen lassen, aber es hatte auch niemand versucht, eine Freundschaft mit ihr zu knüpfen. Warum sollten sie auch? Ich bin keines der Mädchen, die hübsch beliebt und unterhaltsam sind. Warum sollte irgendwer Interesse an mir haben?
Professor Black redete immer noch und sie richtete ihre Aufmerksamkeit wieder nach vorne. Ich muss das Schuljahr einfach schaffen! Denn ich will nicht nach Hause...
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Merlin
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Jul 20 2009, 17:19

Sirius Black, 5. Klasse Gryffindor


Als sein Onkel gespielt erfreut sagte „Mein werter Herr Neffe hat sich also doch noch entschieden uns mit seiner Anwesenheit zu beglücken?“, konnte Sirius sich ein grinsen nicht verkneifen.
Auch als er dann Gryffindor 5 Punkte abzog, verflog Sirius' Grinsen nicht. 5 Punkte war nicht grade viel, da hatte er schon eindeutig höhere Beträge von Punkten abgezogen bekommen, für einige Rumtreiber-Aktionen.
Als ihm dann noch Ludo Bagman folgte, der dem Lehrer auch noch Vorwürfe machte, musste Sirius lachen.
Der ist ja auch genial! Nächstes Mal sag ich, ich musste noch 'n Mädel klar machen.

"Duell mit Snape? Und Snape hat gewonnen? Oh, man, da verpenn ich einmal, und schon verpass ich sowas Einmaliges!"

Gespannt verfolgte er den Unterricht. Beziehungsweise das, was bald mal Unterricht werden sollte. Denn irgendwie hatten heute scheinbar einige beschlossen etwas später zu kommen.

Doch auch sein bester Freund hatte sich offensichtlich dazu endschlossen, nach dem Besuch im Krankenflügel wieder in den Unterricht zurück zu kehrern, was Sirius für eine gute Endscheidung hielt, denn so würde es wenigstens nicht langweilig werden - wobei heute sowieso nichts von Langeweile zu spüren war.

"Uuuh, Madam Pomfrey und Prof. Black!" rief er in die Klasse, nachdem James den Gruß ausgerichtet hatte.
"Jepp" war seine Antwort auf den 'persönlichen Gruß' seines besten Freundes.

Da nun leider der Unterricht doch los ging, womit Sirius heute eigentlich nicht mehr gerechnet hatte, tat er so, als fände er es total spannend, was sein Onkel davorne erzählte.
Als ob er das nicht schon alles wüsste. Gelangweilt gähnte er ausgiebig und schaute sich im Klassenzimmer um.

Als Bagman, der in der Reihe hinter ihnen saß, James fragte, ob er ihn beim kommendem Spiel vom Besen putzen soll, lachte Sirius leise, so dass A.Black nichts davon mitbekam, der immer noch über Werwolfe am labern war.

"Als ob! Da müsste Krone ja eher Angst haben, wenn Peter es ihm androhen würde, und der würde niemals einen Besen besteigen!"


Zuletzt von Merlin am Mo Sep 14 2009, 01:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Jul 21 2009, 10:07

Scheinbar fand Sirius es ebenso wenig wie James wild, dass Professor Black irgendwie die Lust daran vergangen war, das Theater in diesem Klassenzimmer noch ansatzweise lustig oder verständlich zu finden. Im Gegenzug hatte zumindest Potter aber auch Nachsehen, als der Lehrer kurzzeitig die Beherrschung verlor und seine Klasse verärgert anfuhr. James hatte für diese Aktion ein Schulterzucken und ein schuldiges Lächeln übrig, konnte es Sirius' Onkel aber nicht verübeln. Hätte er nicht langsam mal ein Machtwort gesprochen, wären ihm weiterhin alle auf der Nase herumgetanzt. Irgendwo war aber auch heute der Wurm drin. Scheinbar war jeder für sich heute noch unruhiger und weniger am Unterricht interessiert als sonst.

Werwölfe waren ein interessantes Thema. Peter, Sirius, James und ihnen allen dreien voran natürlich Remus hatten sich aber längst eigenständig über dieses Thema informiert, sowohl in erlaubten als auch in etwas unstatthaften Büchern nachgeschlagen und zählten somit den Großteil der Informationen ihres Lehrers bereits zu ihrem Wissen. Auch Sirius, der James ganz locker in Empfang genommen hatte, langweilte sich deshalb in gewissem Maße und deutete dies durch ein scheunentorhaftes Gähnen an, damit auch ja keiner verpasste, wie sein Zustand gerade war. James linste kurz zu ihm rüber und ein sachtes Grinsen erschien auf seinen Zügen. Dann schlenderte Bagman total cool und gelassen an ihnen vorbei und schmiss sich auf den Platz direkt hinter James. Er hörte bereits, wie das Quidditch-As sich nach vorn beugte und spitzte die Ohren, da Ludos nächster Satz bestimmt an ihn gerichtet wäre. Und tatsächlich, es war eine freundliche Erkundung auf Ludos ganz spezielle Art, die James gar nicht so schnell beantworten konnte, dass Sirius nicht schon ein nüchternes Lachen und eine prompte Antwort zurückgeschmissen hatte. Auch James hatte leise gelacht, stieß sich nun mit seinem Fuß dezent vom Tisch ab und kippte so mitsamt seinem Stuhl leicht zurück, sodass er Bagman durch ein leichtes Kopfdrehen einigermaßen im Blickfeld hatte.
"Du und welche Armee?", fragte er leise, hatte dabei aber nicht aufgehört zu grinsen. Bagman war tatsächlich ein passabler Spieler, der es vielleicht nochmal zu was bringen würde, wenn er am Ball blieb. Gerade deshalb war es James aber auch eine Freude, sich auf dessen kleine Sticheleien einzulassen.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Jul 23 2009, 10:55

Alphard starrte Ludo Bagman an, als hätte dieser den Verstand verloren. Ich weiß, wo ihr Haus wohnt???? Also, bitte.

„Schön, dass du weißt, wo mein Haus wohnt, Bagman. Viel mehr scheinst du aber nicht zu wissen, was? Hast du in dieser Stunde überhaupt schon einmal aufgepasst?“

Alphard schüttelte den Kopf. Es war klar, was aus diesem Jungen werden würde. Erst ein Quidditch-Ass, das wohl schon, denn obwohl Alphard ihn noch nie hatte spielen sehen, hatten ihm andere Lehrer bereits versichtert, der Junge sei gut. Aber was dann? Sobald er zu alt war, um Profispieler zu sein, sobald er sich eine Verletzung zuzog, die ihn spielunfähig machte, waren jegliche Karrieremöglichkeiten des Jungen dahin. Er wusste ja nichts, lernte ja nichts und machte einen absolut strohdummen Eindruck.

Auch Sirius schien noch entschlossen, den Unterricht so gut es geht zu stören, indem er unqualifizierte Äußerungen über ihn und Poppy in die Klasse rief, die außer seinem und Poppys Namen eigentlich nichts enthielten, aber wohl doch deutlich genug waren, um Alphard erst verlegen und dann wütend werden zu lassen. Er hatte heute schon genug Schwierigkeiten mit dieser Klasse, auch ohne dass sein Neffe sich am allgemeinen Chaos noch beteiligte.

„Sirius, unterlass bitte deine Ausrufe. Wenn du etwas sagen willst melde dich. Und jetzt wiederhole bitte, was ich gerade zur Werwolfkontrolle im Ministerium gesagt habe.“

Vielleicht würde ihn das wenigstens zur Raison bringen… Auch wenn er es irgendwie bezweifelte.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Jul 23 2009, 11:04

Peter lachte trocken. Es konnte ja wohl nur Sirius einfallen, seine Flugkünste, und sei es auch noch so ironisch, mit denen von Ludo Bagman zu vergleichen. Dennoch musste er ihm zustimmen: Vor Bagman brauchte sich James bestimmt nicht zu verstecken.

„Ach hör doch auf, Bagman, du kannst doch froh sein, wenn du deine Klatscher überhaupt bemerkst, so selbstfixiert wie du bist…!“

Es war ja schon ein halbes Wunder, dass der Kerl keinen Spiegel mit aufs Spielfeld nahm… Aber gewiss würde er Peters Bemerkung ohnehin nicht kapieren. Vom Quidditch einmal abgesehen war Bagman ausgesprochen langsam.

Allerdings kam er kurz darauf nicht umhin, Sirius unter dem Tisch zu treten, hatte er doch den Spitznamen benutzt, den die drei sich bereits anlässlich ihrer neuen Animagusgestalten ausgedacht hatten, den Remus aber doch unter keinen Umständen hören sollte! Er musste sich ja fragen, was nun in Sirius gefahren war, dass er James plötzlich mit königlichen Attributen auszeichnete…
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Jul 23 2009, 11:08

Dass der Unterricht so chaotisch verlaufen würde, hatte selbst Amber nicht vorhergesehen. Ständig kamen Leute zu spät und dann schrie Sirius auch noch seine Vermutungen über die Liebesaffären seines Onkels in die Klasse – genau das, war seine simple Nennung von Namen nämlich gewesen, das hatte man mehr als deutlich aus seinem Tonfall vernommen.
Sie kicherte flüchtig. Professor Black und Miss Pomfrey, ja, das konnte durchaus etwas werden, da waren ihre Visionen sehr optimistisch gewesen…
Thomas selbst schien die Hoffnung aufgegeben zu haben, heute noch den ihm zustehenden Unterricht präsentiert zu bekommen, schrieb aber dennoch fleißig mit, was Professor Black zu sagen hatte – er sah dabei so rührend bemüht aus, dass nicht einmal Amber es übers Herz brachte, ihn dabei zu stören.
Stattdessen betrachtete sie weiterhin Remus, der vor ihr saß und immer noch so wirkte, als trüge er alles Leid der Welt auf den Schultern.
Sacht kitzelte sie Remus‘ Nacken mit ihrer Feder, als hoffte sie, ihn durch diese Kinderei aufzumuntern.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Jul 23 2009, 13:27

Andromeda starrte ungläubig zu Ludo. „Toll Bagman, das ist ja ganz große Klasse, dass du so was weißt!“ Sie schüttelte nur mit dem Kopf. Wie konnte man nur so bescheuert sein? Sie konnte das nicht verstehen, aber man musste diesen Idiot auch nicht verstehen. Und es war auch sicherlich nicht überraschend, dass sich die Ravenclaw auch noch einschaltete, auch wenn sie vermutete, dass das ihrem Onkel wohl eher nicht passen würde. Doch was machte das schon, eine Nervensäge im Unterricht mehr oder weniger, war nun auch nicht mehr wichtig.
Kurz drehte sie sich zu Sirius, der nun auch sein Fett wegbekommen hatte. Doch ihn schien das auch nicht zu jucken, aber das war halt Sirius. Der Ausruf über Madam Pomfrey und ihren Onkel amüsierte die Ravenclaw und sie quittierte dies mit einem Schmunzeln. Sie war nur zu gespannt, ob da jetzt noch etwas von Sirius kommen würde. Aber sie vertraute ihrem Cousin, dass er nun fähig war, auch noch spitze Bemerkungen über die Werwölfe zu tätigen und damit das liebe Onkelchen völlig aus der Fassung zu bringen. Das würde ohnehin nichts mehr machen, bei dem Unterricht.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Fr Jul 24 2009, 23:21

Durch Professor Blacks strenge Ermahrung war auch Remus wieder aus seinen Gedanken geschreckt, und auch wenn er sich noch immer nich meldete, so verfolgte er den Unterricht von diesem Zeitpunkt an aufmerksam und machte sich hin und wieder sogar Notizen, auch wenn er das eigentlich nicht nötig hatte. In dieser Unterrichtsstunde würde er wohl nichts neues erfahren. Doch trotz seiner Konzentration auf die Worte des Lehrers kam der Gryffindor nicht umhin, auch die Unruhe in der Klasse wahrzunehmen. Was war heute nur los? So laut war es wirklich nur äußerst selten. Mit halbem Ohr lauschte er dem Gespräch seiner drei besten Freunde mit dem Hufflepuff Ludo Bagman, hatte sich jedoch vorgenommen, sich nicht daran zu beteiligen. Erst, als Sirius James mit dem Namen 'Krone' ansprach, drehte Remus sich mit einem verwirrten Gesichtsausdruck ganz zu ihnen um. "Krone?" wiederholte er flüsternd.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Jul 26 2009, 18:36

Es war unvermeidlich, ständig mit den Gedanken vom Stoff abzudriften, wenn hinter und vor und neben einem die ganze Zeit über getuschelt wurde. Als er, am Ende eines Satzes von Professor Black, nun zum fünften Mal vergessen hatte, wie der Satz begonnen hatte, legte Snape seine Feder beiseite, seufzte schwer und presste sich die flache Hand auf die Augen. Wenn sie doch nur aufhören würden!

Am penetrantesten - vielleicht nicht, weil am lautesten, doch weil mit einer ganz persönlichen Antipathie belastet - drangen die Stimmen der vier Rumtreiber zu ihm durch. Er verstand nicht, es interessierte ihn auch nicht, wovon sie sprachen, doch DASS sie sprachen, jagte den Wahnsinn in seine Gedanken.

Black konnte sich unqualifizerte Äußerungen über das Liebesleben seines Onkels nicht verkneifen. Severus empfand dies als respektlos und beleidigend, denn auch wenn Professor Black und er niemals enge Freunde werden würden, war es dem Slytherin bewusst, dass dieser Mann unerlässlich war, um von ihm zu lernen, und persönliche Spekulationen hatten hier nichts zu suchen. Er blickte finster zu den Rumtreibern, dann auf das Blatt des neben ihm sitzenden Dolohow, erhaschte den letzten Satz und übernahm ihn, in einem neuen Ansatz, auf sein eigenes.
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Sa Aug 01 2009, 17:01

Tom sah beinahe überrascht auf, als der Professor unerwartet einen Anflug von Bemühung zu Disziplin im Klassenzimmer an den Tag legte. Seine strengen (und nicht leise gesprochenen) Worte trafen Thomas unvorbereitet, aber er konnte nicht umhin, eine gewisse Befriedigung dabei zu verspüren. Er konnte Störenfriede im Unterricht nicht ausstehen und fand es nur gerecht, wenn man sie scharf zurechtwies. Immerhin war niemand von ihnen hier zum Spaß und auch diese 'lockeren Typen' sollten sich bewusst sein, dass hier die Weichen für ihre Zukunft gestellt wurden. Andererseits kamen sich einige dafür vielleicht zu cool vor wie Bagman oder Potter.

Thomas gab sich diesem Gedanken nicht lange hin, denn Professor Black ging nun zum Frontalunterricht über und Tom wollte auf keinen Fall unvollständige Notizen von dieser Stunde in seinen Unterlagen haben. Er wusste, dass ein wenig Konzentration und Mühe im Unterricht, das lernen, zusammenschreiben und die Hausaufgaben wesentlich beschleunigten, während sich viele seiner Mitschüler mit den Büchern herumschlagen und alles noch einmal einzeln nachschlagen mussten. Tom würde das sicher nicht passieren. Er schrieb fleißig mit und bemerkte nur am Rand Ambers Seitenblick.
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Merlin
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Aug 03 2009, 21:44

Sirius Black, 5. Klasse Gryffindor


Sirius grinste gut gelaunt über die Reaktion auf seinen Zwischenruf.

„Sirius, unterlass bitte deine Ausrufe. Wenn du etwas sagen willst melde dich. Und jetzt wiederhole bitte, was ich gerade zur Werwolfkontrolle im Ministerium gesagt habe.“

Sirius hatte natürlich nicht den blassesten Schimmer, was sein Onkel über die Werwolfkontrolle im Ministerium gesagt hatte, doch da er sich mit James und Peter bereits eigenständig über so eigentlich ALLES rund ums Thema „Werwolf“ informiert hatte, brachte diese Frage ihm keine Schwierigkeiten.
Er beantwortete sie perfekt und ziemlich ausführlich, und da er, durch diese wunderbare Beantwortung eh schon einen auf Streber machte, schmücke er das ganze noch durch einige 'Herr Professor' 's und und andere freundliche Anreden aus.
Zwar kam das ganze nicht sonderlich ernst gemeint rüber, doch da die Antwort richtig war, konnte Alphard ja nichts dagegen sagen.
Dann grinste er frech und beschäftigte sich wieder damit, auf seinem Stuhl rum zu kippeln.


Zuletzt von Merlin am Mo Sep 14 2009, 01:12 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Aug 04 2009, 12:14

Alphard grummelte unwillig, als Sirius nahezu mühelos rezitierte, was es zur Werwolfkontrolle im Ministerium zu rezitieren gab. Nicht, dass ihn das glauben ließ, sein Neffe habe ihm tatsächlich zugehört – nein, er war sich recht sicher, dass Sirius kein Wort von dem gehört hatte, was er in der letzten Viertelstunde zum Besten gegeben hatte.

Was Sirius gesagt hatte, das wusste er durchs Eigenstudium, selbst wenn ‚selbstständiges Arbeiten‘ und ‚Sirius Black‘ normalerweise vollkommen konträre Begriffe waren. Alphard war sich fast sicher, dass Sirius um das Geheimnis seines Freundes Remus Lupin Bescheid wusste und deswegen so viel über Werwölfe sagen konnte. Eigentlich hätte er also damit rechnen müssen, dass Sirius seine Frage ohne Mühen beantworten konnte, doch irgendwie hatte er dennoch darauf gehofft, seinen Neffen wenigstens ein bißchen ins Schwitzen zu bringen.

„Korrekt…“ murmelte er. „Du brauchst übrigens gar nicht wieder anzufangen, auf dem Stuhl zu wippen, der Unterricht ist vorbei,“ teilte er seinem Neffen und Störenfried mit und wurde kurz darauf vom Gong bestätigt.

„Bleiben Sie bitte noch kurz sitzen,“ forderte er streng und baute sich vor den Schülern auf.

„Sie wissen selbst, dass diese Unterrichtstunde nicht gerade eine Glanzleistung war und ich erwarte von Ihnen allen besseres Benehmen, wenn wir uns das nächste Mal sehen. Pünktlichkeit wäre auch sehr liebenswürdig von Ihnen, wenn Sie eine weitere Stunde mit Frontalunterricht vermeiden wollen. Wenn Sie das nächste Mal vernünftig sind, dann können wir diesen Unterricht vielleicht wieder so gestalten, dass es uns allen Spaß macht, verstanden?“

Alphard seufzte. Er hoffte wirklich, dass diese Chaoten ein Einsehen mit ihm haben würden, denn er wollte sie eigentlich nicht allesamt verfluchen, aber er wusste nicht wie lange er sein Temperament noch im Zaum halten konnte.

„So, nun gehen Sie schon. Auf zur nächsten Stunde und seien Sie zu ihrem nächsten Professor höflicher als zu mir!“
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Jan 14 2010, 11:35

15. Oktober 1975, 5. und 6. Stunde

Äußerst gut gelaunt saß Rhia auf dem Pult des Lehrers und wartete darauf, dass Professor Black hereinkommen würde um den Unterricht zu beginnen. Es freute sie nicht nur, dass sie nach der Doppelstunde Verteidigung erst einmal Mittagspause haben würde und danach sogar ganz frei, sondern das Fach an sich bereitete ihr auch Vergnügen. Verteidigung gegen die Dunklen Künste war nicht ganz so staubtrocken wie Geschichte, und genau das fand sie so gut. Rhia hasste es, wenn der Unterricht darin bestand, dass der Lehrer nur vorne stand und irgendetwas erzählte, das sie ohnehin nicht interessierte. Gut, dass Rexys Onkel da ein bisschen anders war. Nur hoffentlich würde er bald erscheinen, denn so gerne Rhia seinen Unterricht auch hatte, Pause und frei war noch besser. Und je früher die Stunde beginnen würde, desto früher wären sie auch fertig, oder nicht?


Zuletzt von Rhiannon Yaxley am Di Jun 25 2013, 21:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Fr Jan 22 2010, 00:44

Alphard kam aus seinem Büro in die Klasse geeilt und das einigermaßen pünktlich, wozu er sich beglückwünschte. Er nickte seinem kleinen Neffen Regulus leicht zu, eigentlich hätte er ihn gern ausgiebiger begrüßt, aber er wollte ihn nicht in Verlegenheit bringen und außerdem wusste er, dass Regulus nicht ganz wusste, wie er sich in seiner Gegenwart zu verhalten hatte. Alphard seufzte. Wahrscheinlich hatte seine werte Schwester dem Jungen eingeredet, dass er es nicht wert war, mit ihm zu reden. Oder dass er ihn irgendwie verderben würde. Ja, so in etwa war es wohl gewesen. Armes Kind…

„So, meine lieben Schüler. Einen guten Morgen oder besser gesagt guten Tag. Ich hoffe, ihr erinnert euch noch an das Thema der letzten Stunde?“

Fragend sah er in die Klasse.

„Falls nicht, gibt es doch bestimmt einen unter euch, der uns dahingehend etwas erhellen will. Rhiannon vielleicht?“
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Jan 24 2010, 02:20

Interessiert sah Rhia auf, als ihr Lehrer den Raum betrat, direkt mit dem Unterricht begann und sie dann auch noch direkt etwas fragte. Zunächst ohne auf seine Frage nach dem Thema der letzten Stunde einzugehen, hob die Slytherin eine Hand und winkte ihm freundlich zu. Immerhin mochte sie Professor Black, er war schließlich Rexys Onkel und außerdem nett. "Warum fragen Sie mich das? Aber aus Ihrer Frage schließe ich, dass Sie mit dem Unterricht beginnen wollen. Heißt das etwa, dass ich mich auf meinen Platz setzen und Ihr Pult freigeben soll? Das würde ich fast schon schade finden, von hier vorne hat man so einen guten Blick über den Raum. Aber ich schätze, das ich auch der Sinn der Sache, oder etwa nicht?"


Ooc: Wenn du mir sagst, was das Thema der letzten Stunde war, kann ich deine Frage auch beantworten Wink Oder soll ich selbst kreativ werden?
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Sa Feb 20 2010, 01:41

Alphard warf Rhiannon, die es sich auf seinem Pult bequem gemacht hatte, einen Seitenblick zu und zog eine Augenbraue hoch. Bis eben hatte er die Tatsache, dass eine Schülerin an seinem Pult saß, ignoriert in der Hoffnung, dass sie von selbst darauf kommen würde, dass sie sich nun besser setzen sollte. Aber davon hätte er gar nicht erst ausgehen sollen, immerhin handelte es sich hier nicht um eine gewöhnliche Drittklässlerin, sondern um Rhiannon Yaxley, die es noch nicht einmal für nötig hielt, sich auf ihren Platz zu begeben, als er ihr eine Frage stellte, sondern auch jetzt noch nachfragen musste.

Er lächelte sie gespielt liebenswürdig an.

„Ja, das wäre in der Tat nett von dir. Und dann kannst du mir alles von letzter Stunde erzählen. Haarklein.“ Er grinste.
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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Sa Feb 27 2010, 19:59

Rhia verzog bei der Antwort ihres Lehrers das Gesicht, aber nicht etwa, weil sie ihm nun in allen Einzelheiten von der letzten Stunde erzählen musste, sondern nur, weil sie ihren Platz auf seinem Pult aufgeben musste. Gut nur, dass ihr eigentlicher Platz im Klassensaal neben ihrem Rexy war, das war auch gut, damit konnte sie gut leben. Es war doch ziemlich einsam hier vorne gewesen ohne ihren besten Freund. Und ohne ihren anderen besten Freund, Raby. Dieser Gedanke zauberte ganz plötzlich wieder ein breites Grinsen auf ihr Gesicht, während sie von dem Tisch heruntersprang und sich ganz ordnungsgemäß auf ihren eigenen Platz, bevor sie mit ihrem kleinen Bericht begann.

"Also, Professor Black. Wir haben Grindelohs behandelt, diese seltsamen grünen Geschöpfe aus dem Wasser. Sie hatten sogar eines dabei, in einem Aquarium. Es hatte Hörner. Und Zähne, ganz scharfe Zähne, glaube ich zumindest, aber ich wurde nicht gebissen. Das habe ich Alena überlassen." Sie winkte der Hufflepuff Alena Fallone, die die Zähne des Grindelohs zu spüren bekommen hatte, munter zu, was dazu führte, dass das Mädchen sofort errötete und den Blick senkte. "Und die Finger waren ganz lang. Und so dünn! Ich fand sie süß. Aber dann habe ich mir gedacht, dass das arme Tier ja eingesperrt ist, und habe es befreit. Danach wurde ja auch Alena gebissen. Aber ich glaube, das fanden Sie weniger lustig als ich. Also, nicht, dass Alena gebissen wurde, das fand ich auch nicht sooo lustig, sondern eher, dass der Grindeloh nun in Freiheit war."
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So März 07 2010, 00:40

Alphard seufzte innerlich bei Rhiannons – zugegebenermaßen korrektem – Bericht über die letzte Unterrichtstunde und verdrehte die Augen gen Himmel. Wenn er gehofft hatte, Rhia möge angesichts ihrer Vergehen in der letzten Stunde irgendwelche Reue zeigen, sobald man sie dazu brachte, alles zu rekapitulieren, so hatte er sich geirrt. Das Mädchen schien immer noch eher amüsiert zu sein.

„Sehr richtig, Grindelohs sind Geschöpfe aus dem Wasser. Weswegen es nicht besonders gut ist, wenn man sie aus ihrem Aquarium lässt.“ Diese Schlussfolgerung war Rhiannon anscheinend entgangen. Nicht nur war eine Schülerin gebissen worden – besagte Alena Fallone – sondern auch der arme Grindeloh hatte unter seinem Abenteuer gelitten und Alphard war es nur mit Mühe und Not gelungen, das arme Tier zu retten, bevor es an der Luft erstickte. Er hoffte wirklich, dass Rhia niemals Grindelohs in freier Wildbahn begegnete. Für die Grindelohs.

Zwar hatte er auch für die heutige Unterrichtsstunde ein lebendes Exemplar der behandelten Wesen dabei, doch er war sich relativ sicher, dass die kleine Yaxley wenigstens damit keinen Unsinn anstellen konnte.

„Thema der heutigen Unterrichtsstunde wird ein weiteres magisches Tierwesen sein. Das Fach heißt zwar ‚Verteidigung gegen die Dunklen Künste, aber obwohl das die Mitwirkung schwarzer Magier andeutet, geht es hier eher allgemein darum, dass ihr euch in Gefahrensituationen gut zur Wehr setzen könnt.“

Er deutete auf einen Koffer, den er mitgebracht hatte und der bedrohlich wackelte.

„Kein Mensch weiß, wie das Wesen, das sich in diesem Koffer befindet, tatsächlich aussieht, denn obwohl schon viele einer Kreatur wie dieser begegnet sind, können sie dennoch nicht die wahre Natur dieses Wesens erahnen. Die Abwehrmechanismen des Wesens sind zu stark. Kann sich jemand denken, worum es sich bei der Kreatur handelt?“
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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo März 15 2010, 19:45

Rhia grinste nur ungerührt, als Professor Black sie noch einmal daran erinnerte, dass man Wassergeschöpfe - zu denen besagte Grindelohs eben auch zählten - besser nicht aus ihrem Aquarium 'befreien' sollte. Sie hatte schon gewusst, dass diese Lebewesen an der Luft wohl kaum atmen konnten, aber andererseits hatte sie dieses Wissen nur aus ihrem Schulbuch, und das mochte voller Fehler stecken. Wie viele Zauberer hatten denn schon getestet, was wirklich passierte, wenn man einen Grindeloh aus seiner gewohnten Umgebung riss? Allerdings musste die Slytherin gestehen, dass ihr kleines Experiment letzte Stunde doch gescheitert war - sie hatte dem Buch recht geben müssen. Aber warum sollte es ihr deshalb leid tun? Ihr Lehrer hatte den Grindeloh schließlich noch retten können. Und abgesehen davon hatte sie auch keine Reue gezeigt, als sie die Goldfische aus dem heimischen Gartenteich beinahe umgebracht hätte, weil sie sie näher hatte betrachten wollen, an Land verstand sich. Nur nachdem ihre Mutter ihr mehr oder weniger genervt erklärt hatte, dass das keine gute Idee war, hatte sie sich dazu entschieden, die Fische unter Wasser zu besuchen.

Doch immerhin schaffte es Alphard, sofort ihre Aufmerksamkeit zu fesseln, als er seinen Schülern das Thema der heutigen Unterrichtsstunde vorstellte und auch einen sehr eigenartigen Koffer deutete. Eigenartig deshalb, weil er wackelte, obwohl keine äußere Krafteinwirkung zu erkennen war. Nun, dann handelte es sich wohl um eine innere. Durchaus wahrscheinlich, wenn man bedachte, dass sie wohl kaum lernen sollten, wie man sich gegen einen Koffer zur Wehr setzte, sondern viel eher gegen das Geschöpf, das sich gerade darin aufhielt. Fasziniert starrte Rhia nach vorne und meldete sich auch gleich, als Professor Black sie fragte, was sich denn in diesem Koffer befinden könnte. Allerdings hielt sie nichts davon, auch zu warten, bis sie aufgerufen wurde. "Wird das Teil noch in die Luft fliegen?" erkundigte sie sich neugierig. "Falls ja, würde ich sagen, dass es sich um eine Bombe handelt. Falls nicht, ist es wohl... hm... Ein Irrwicht!" Ihr war gerade wieder eingefallen, dass sie zuhause in Yaxley Hall einmal einen Irrwicht gehabt hatten, er hatte es sich in irgendeiner Abstellkammer bequem gemacht. Nur leider hatte sie das Geschöpf nicht selbst in Augenschein nehmen können, ihr Bruder hatte es ihr verboten.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Sa Jun 19 2010, 14:19

Alphard verdrehte die Augen, als Rhia fragte, ob der Koffer noch explodieren würde – er hatte ja schon von Anfang an den Verdacht gehabt, dass es sich bei dem Mädchen um eine Pyromanin handelte. Ob ihr Schlafsaal schon überall angekokelt war? Aber wundersamerweise hatte sie tatsächlich noch etwas Vernünftiges zum Unterricht beizutragen.

„In der Tat, Rhiannon, es handelt sich um einen Irrwicht – ich denke, du bekommst dafür 2 Punkte für Slytherin. Kann mir jemand von euch sagen, worum es sich bei einem Irrwicht handelt? Wie er wirkt?“

Er sah sich in der Klasse um.

„Wie wäre es mit dir, Molly? Weißt du etwas über Irrwichte?“ fragte er und sah die quirlige Hufflepuff fragend an.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Sa Jul 24 2010, 18:56

Rhia grinste zufrieden, als Alphard ihr für ihre Antwort immerhin zwei Punkte gab. Das war zwar nicht wirklich viel, aber immerhin noch wesentlich besser als gar nichts. Und Slytherin konnte ein paar Hauspunkte dringend gebrauchen. Nicht etwa, weil sie noch so weit hinter den anderen Häusern zurücklagen - das hatten sie längst aufgeholt - sondern weil ihr Haus einfach immer Punkte gebrauchen konnte. Dann gab es ein größeres Puffer, falls ihr mal wieder welche abgezogen wurden, und das war im Grunde nur eine Frage der Zeit.

Während ihr Lehrer sich nun dafür entschieden hatte, Molly aus Hufflepuff auszufragen, schaukelte Rhia munter auf ihm Stuhl vor und zurück und überlegte, was sie nun am besten tun könnte. Dieser Koffer mit dem Irrwicht sah sehr interessant aus. Gerne hätte sie gewusst, wie so ein Geschöpf eigentlich aussah, aber sie wusste bereits, dass es ihr nicht möglich war, das herauszufinden, da der Irrwicht gleich die Gestalt dessen annehmen würde, was sie am meisten fürchtete. Andererseits... hieß es nicht, dass dieses Wesen demjenigen Angst einjagen wollte, den es sah? Was war dann, wenn sie zwar den Irrwicht sah, dieser aber nicht sie? Wenn sie sich ihm von hinten näherte. Oder machte sie gerade einen gewaltigen Denkfehler? Aber das war doch auch egal, denn es klang sehr interessant, genau das auszuprobieren. Heimlich stieß sie Regulus von der Seite an. "Kannst du mich bitte warnen, wenn dein Onkel zu mir sieht?" flüsterte sie ihm leise zu. Sie ahnte schon, dass Alphard von ihrer Idee nicht sonderlich begeistert sein würde.
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