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 Krankenflügel

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Ludo
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Mai 01 2009, 14:17

Ludo Bagman, 5. Klasse Hufflepuff


Die reaktionen dieser kindischen, rebellischen Idioten brachten Ludo zur weißglut, doch als ihn die Torte traf, explodierte er förmlich. Viele demütigungen die er erlebt hatte, akzeptierte er als Taten von Neidern, die ihn sogar noch mehr ins Lampenlicht stellten, doch das war zu viel gewesen. Er würde an diesem kleinen, selbstverliebten Arschloch von Dolohov ein exempel Statuieren müssen. Danach würde keiner mehr wagen, sich über ihn lustig zu machen. Kein Neider oder Bewunderer mehr würde bei seinem Namen grinsen, es würde nur noch erfurchtsvolle Blicke geben. Er schnappte sich das ihm entgegengezauberte Handtuch mit seiner unverletzten Hand und warf es dem Mackenzie-Idioten, der sich bei ihm anscheinend mit Geschichtswissen einschleimen wollte ins Gesicht. Dann trat er auf den innerlich höchstwarscheinlich total verängstigten Dolohov zu. Ludo machte sich, als er vor diesem stand extra groß, um die Angst im jungen Slytherin zu fokussieren. Dann holte er reflexartig mit seinem rechten, gebrochenen Arm aus. Er hatte bis jetzt immer mit rechts zugeschlagen, deswegen dachte er garnicht darüber nach, das der Arm schwer geschädigt war. Sein Schlag traf die rechte Gesichtshälfte von Antonin, doch derjenige, der danach die meisten Schmerzen verspürte, war Ludo. In seinem Arm verschoben sich die Knochen, was unvorstellbare Schmerzen auslöste. Er ließ sich theatralisch fallen, wobei er wärend des Falls tatsächlich in Ohnmacht fiel. Ruhig blieb er auf dem gekachelten Boden des Krankenflügels liegen.
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Mai 01 2009, 21:37

Jezebel, der eigentlich beschlossen hatte, von Schwäche übermannt liegen zu bleiben, hievte sich wieder in eine sitzende Position, als sein kleiner Bruder sich tatsächlich dazu aufraffte, ihn zu verteidigen und Bagman die Meinung zu sagen... Und das, obwohl er so schüchtern war!

Kurzerhand umarmte er Oliver und zog seinen kleinen Bruder von hinten an sich.

„Oh, danke, Oliver... Das ist sooo lieb von dir!“ erklärte er säuselnd, nur, dass er es diesmal durch und durch ehrlich meinte.

Auch seine anderen Besucher schienen Ludos Unverschämtheit nicht auf sich sitzen lassen zu wollen, Andy ging sogar so weit, ihm eine Torte ins Gesicht zu schmieren, weswegen Jezzie herzhaft lachen musste. Molly hingegen quittierte Andys Aktion lediglich, indem sie ihr Bedauern um die schöne Torte zum Ausdruck brachte.

In diesem Moment kam jedoch auch Miss Pomfrey hinzu, um jedem Einzelnen von ihnen mental auf die Finger zu klopfen – was Jezzie natürlich nicht kommentarlos akzeptieren konnte.

„Aber Miss...! Denken Sie nicht, dass es sich dabei ohnehin eher um einen Waffenstillstand handelt als um einen Frieden...?“ fragte er, scheinbar ernsthaft. Ludo warf er nur einen einzigen, verächtlichen Blick zu.

„Wisch die Torte besser nicht ab, Bagman, süßer wirst du nämlich nicht mehr...“ kommentierte er trocken. Dessen Handtuch, das er ihm ins Gesicht warf, fing er auf und murmelte. „Weise Entscheidung...“

Doch nun schien Bagman auch noch seine Faust an Andys Gesicht austesten zu wollen – was Bagman aber offensichtlich mehr schadetete als Andy, denn der Trottel ging zu Boden. Jezzie sah auf ihn runter, zuckte mit den Schultern und breitete dann das Handtuch über ihn, um ihn nicht mehr sehen zu müssen.
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Mai 08 2009, 19:28

Richard Essex, Fluglehrer


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Richard schlenderte durch die gerade zufällig offene Tür in den Krankenflügel hinein. Nur eines der Betten war belegt, und zwar von seinem Schüler. Diesem lächelte er zu, um sich dann unweigerlich nach der Krankenschwester umzuschauen. Auf den ersten Blick fand er sie nicht, also schien sie sich gerade in ihrem im rückwärtigen Teil des Raumes gelegenen Büro aufzuhalten. Er suchte eine möglichkeit, mit jener zu kommunizieren und fand sie auch in der Form einer kleinen Glocke, die an der Wand befestigt war. Er lehnte sich an die Wand neben ebendieser und wartete darauf, das die vielbeschäftigte Heilerhin zeit für ihn hatte. Dabei kaute er, wie es so eine Gewohnheit von ihm war, an seinem Daumennagel herrum, den er sich fast jede Woche nachwachsen ließ.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Mai 10 2009, 19:39

pp: Krankenflügel - Zeitsprung

Poppy saß an ihrem Schreibtisch und ging ihre Krankenakten durch, die sie von jedem Schüler, aber auch von jedem Lehrer oder sonstigen Angestellten Hogwarts' angelegt hatte. Immerhin war es ihre Pflicht, über vorherige Erkrankungen, Allergien oder ähnliches ihrer Patienten bescheid zu wissen. Gerade legte sie den Stapel der Drittklässler zur Seite und ließ ihn mit einem Wink ihres Zauberstabs wieder in das richtige Fach in ihrem Schrank schweben. Immerhin hatte sie im Augenblick nur einen einzigen Patienten, Paul London, der heute morgen im Flugunterricht vom Besen gefallen war. Der Junge fühlte sich zwar noch etwas bescheiden, aber das schob Poppy weitestgehend auf den abklingenden Schock, die gebrochenen Knochen waren für sie kein Problem gewesen. Morgen würde er wohl schon wieder in seinen Gemeinschaftsraum zurückkehren können. Im Moment war es das beste, wenn er sich etwas ausruhte.

Gerade als sie die Akten der Viertklässler auf ihren Schreibtisch schweben lassen wollte, ertönte die Glocke, die ihr sagte, dass jemand den Krankenflügel betreten hatte und ihre Hilfe brauchte. Sofort steckte sie den Zauberstab in die Tasche und erhob sich. Es konnte jemand sein, der einfach nur ihren Rat suchte, es konnte aber auch noch ein Unfall geschehen sein. Wenn sie da an diesen Tag vor etwa zwei Wochen dachte... "Ah, Professor Essex", grüßte sie den Fluglehrer mit einem freundlichen Lächeln. "Was kann ich für Sie tun?"
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Mai 10 2009, 21:46

Richard Essex, Fluglehrer


Als die Krankenschwester nach wirklich nicht allzu langer Zeit erschien, ließ er von seinem Nagel ab und blickte die Heilerin mit einem ebenso freundlichen lächeln an und sagte:

"Ah Ma'am Pomfrey... Ich wollte Fragen, was ich mit einem Patienten wie Paul machen kann, bevor ich ihn in ihren Flügel geschafft habe. Er sieht von heute Morgen doch noch recht mitgenommen aus."

Richard schielte zum Bett des Drittklässlers, der wirklich noch recht käsig wirkte.
Beim nächsten Mal werde ich mir zu helfen wissen, dachte sich Ricky, um dann auch nocheinmal für die Heilerin zu ergänzen:

"Gibt es irgendwelche schmerzstillenden Zauber oder Tränke? Irgendetwas, was ich machen kann?
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Mai 14 2009, 23:02

Poppy nickte, als sie Richards Frage vernahm, es freute sie wirklich, dass der neue Fluglehrer Interesse an der Heilkunst zeigte. Leider neigten viele Zauberer - und wohl auch Muggel dazu - das Helfen von Kranken und Verletzten denjenigen zu überlassen, die dafür ausgebildet worden waren, vergaßen dabei, dass auch sie erste Hilfe leisten konnte. Ihrer Meinung sollte ein Kurs in den ersten medizinischen Maßnahmen der Magie für alle Lehrer verpflichtend sein, schließlich konnte an einer Zauberschule allerhand schief laufen.

"Kommen Sie doch in mein Büro, dann kann ich Ihnen alles sagen, was Sie wissen möchten", lud sie ihren Kollegen ein. "Mr London wird sich übrigens bald erholt haben, das kann ich Ihnen mit Sicherheit sagen, er braucht noch ein wenig Ruhe, die wir ihm auch geben sollten." Richard voraus kehrte sie in ihr Büro zurück und räumte die Akten zur Seite, an denen sie gerade gearbeitet hatte. "Kann ich Ihnen etwas anbieten?"
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Mai 16 2009, 11:51

Richard Essex, Fluglehrer


Richard folgte Poppy sehr interresiert in ihr Büro. Er hatte das gefühl, das sie seine Anwesenheit in keiner Weise störte, was er als sehr positiv vermerkte, immerhin waren besonders bei seiner Kommunikation mit Calvin Lewis schon einige Defizite aufgetreten. In ihrem Büro setzte er sich ungefragt auf den ganz offensichtlich für Besucher und Kranke vorgesehenen Stuhl. Ihr Angebot etwas zu trinken schlug er selbstverständlich auch nicht aus, gegen ein Glas gut gekühlten Kürbissaft hatte er noch nie etwas einzuwenden gehabt. Deswegen sagte er:

"Ja, bitte..."

Das sich sein Schüler bald erholt hatte freute ihn. Es war bei den überlegenen Heilfähigkeiten der Heilerin zwar nicht anders zu vermuten gewesen, doch Sorgen hatte er sich trotzdem gemacht.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo Mai 18 2009, 21:05

Mit ruhigen Bewegungen verschwand Poppy kurz in den für sie abgetrennten, privaten Bereich ihres Büros und kam mit zwei Gläsern und einer Kanne Kürbissaft zurück. Es war so schönes Wetter heute, da war gekühlter Saft genau das richtige. "Hier, bitte schön", meinte sie, während sie zuerst Richard und dann sich selbst ausschenkte, bevor sie ihm gegenüber Platz nahm.

"Also, Professor Essex", nahm sie das Gespräch wieder auf. Sie fand es wirklich sehr positiv, dass Richard sich für ihr Fachgebiet interessierte. "Als ehemaliger Quidditchprofi sind Sie vermutlich schon mit magischer Erster Hilfe in Berührung gekommen. Vielleicht sagen Sie mir zunächst einmal, was Sie denn schon wissen, bevor ich Sie mit einem Vortrag langweile." Poppy schmunzelte. Sie wusste durchaus, dass sie jeden in Grund und Boden reden konnte, wenn es um die Heilkunst ging. Sie war nun einmal Heilerin mit Leib und Seele.
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Mai 21 2009, 09:37

Richard Essex, Fluglehrer


Richard fühlte sich regelrecht wohl in Poppys Büro. Der Kürbissaft war gut gekühlt, der Stuhl gut gepolstert und Poppy Pomfrey schien auch keine auf reines Blut pochende Furie zu sein. Auch mit ihrer Frage konnte er etwas anfangen. Wohl überlegt antwortete er:

"Klar hatte ich in meiner Laufbahn als Spieler schonmal mit magischer erster Hilfe zu tun. Wobei ich sagen muss, dass die Medimagier vor allem mit Tränken gearbeitet haben. Als ich sie einmal gefragt habe, meinten sie, dass zu starke, direkt ausgeübte Magie Schnatze und Klatscher alzu sehr beeinflusen würde. Stimmt das?"

Er blickte die junge Heilerin sehr interressiert an und machte scih auf einen längeren Vortrag durch sie gefasst.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Mai 28 2009, 22:02

Poppy nickt langsam und nachdenklich, während sie selbst einen Schluck Kürbissaft nahm. "Ich denke ja, auch wenn ich Ihnen dazu nicht allzu viel sagen kann. Wissen Sie, von Quidditch verstehe ich nicht wirklich viel. Aber soweit mir bekannt sind, werden die Bälle durch gewisse Zauber so verändert, dass sie für das Spiel brauchbar sind - darüber wissen Sie mit Sicherheit mehr als ich. Es ist schon möglich, dass gewisse Arten von Zauberer, gerade wiederherstellende Sprüche, zu denen ja auch die gängigen Heilzauber zählen, Einfluss auf die Bälle haben können. Darüber haben wir allerdings auch in meinem Studium nur kurz gesprochen, dies ist nur wirklich relevant, wenn man sich für den Beruf eines Medimagiers entscheidet. In diesem Falle ist es aber wirklich vernünftiger, mit Tränken zu arbeiten."

Sie hielt kurz inne und überdachte ihre Antwort. Ja, so konnte man das schon sagen ihrer Meinung nach. "Nun aber zu dem, was Sie tun können. Als erste Maßnahmen empfehle ich Ihnen die normale Erste Hilfe, die auch von Muggeln angewandt wird. Natürlich haben wir andere Möglichkeiten als sie, Verletzungen zu behandeln und zu heilen, aber ihre Methoden können durchaus sinnvoll sein. Übrigens finde ich es sehr gut, dass Sie sich für so etwas interessieren." Sie lächelte den älteren Mann an.
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Mai 29 2009, 15:01

Richard Essex, Fluglehrer


Als sie die Erste Hilfe der Muggel ansprach, fing er an zu nicken. Damit konnte er etwas anfagen, schließlich war er unter Muggeln aufgewachsen und hatte auch nach seiner Profikariere in ihrer Nähe gelebt. Wie man ein Pflaster verwendete war ihm also nicht fremd, genausowenig, wie man einen Verband anlegte. Er blickte die junge Heilerin an und sagte:

"Damit kann ich etwas anfangen. Ich habe den Krieg unter Muggeln überlebt..."

Das sein letzter Satz etwas befremdlich war, viel ihm erst im nachhinein auf. Er hatte es nur so dahergesagt. Er hatte seine ersten Lebensjahre wärend des Krieges verbracht und Bombenalarm war etwas ganz normales für ihn gewesen. Dann kam ihm die Idee, Poppy mit etwas abzulenken, dass er sowieso schon vorhatte zu Fragen:

"Sagen sie mal, haben sie zufällig Nikotinflaster im Haus?"
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Jun 06 2009, 17:25

Poppy nickte nachdenklich und verständnisvoll. Sie wusste nicht genau, wie alt Richard war, aber auf jeden Fall älter als sie, da konnte sie leicht nachrechnen, dass er den Krieg noch miterlebt hatte. Auch die Zauberer waren davon logischerweise nicht unberührt geblieben. Sie selbst war allerdings erst drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs geboren worden. Einen Moment beobachtete sie ihren Kollegen und wartete ab, ob er denn noch etwas zu diesem Thema sagen wollte - aber das war ganz offensichtlich nicht der Fall, denn schnell wechselte er das Thema.

"Nikotinpflaster?" fragte sie ein wenig überrascht nach. "Nein, tut mir leid. Aber wenn Sie möchten, kann ich Ihnen welche besorgen. Möchten Sie denn mit dem Rauchen aufhören?" Vielleicht war diese Frage etwas direkt, aber als Krankenschwester des Schlosses war sie für die Gesundheit der Schüler, aber auch der Lehrer, verantwortlich, und sie nahm ihren Beruf sehr ernst, daher fand sie es gut, dass sich Richard nach Nikotinpflastern erkundigte.
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Jun 07 2009, 11:38

Richard Essex, Fluglehrer


Ricky grinste, als sie ihn fragte, ob er wirklich mit Rauchen aufhören wollte. Natürlich wollte er das, deswegen sagte er ihr:

"Ja, das wäre wirklich nett... Wo Albus letzten Monat schon meine Leber gerettet hat, dachte ich, das eine Rettung der Lunge nichts schlechtes wäre..."

Richard hatte sich dazu entschlossen, offen mit seinen Problemen der letzten Jahre umzugehen. Er war nicht der erste Zauberer, der dem Alkohol verfiel und würde auch nicht der letzte sein. Inzwischen war er Trocken und würde wohl nie wieder einen Tropfen Feuerwhisky anrühren. Ähnlich wollte er es mit den Rauchen handhaben, das er sich aber bis jetzt noch nicht abgewöhnen konnte. Die Nikotinpflaster der Muggel waren ein Weg, den er nun gedenkte, einzuschlagen.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Jun 07 2009, 17:29

Poppy wusste nicht viel über Richard Essex' Lebenslauf. Natürlich war ihr bekannt, dass der neue Lehrer für den Flugunterricht früher einmal Profispieler gewesen war, und sie wusste auch, dass er Probleme mit Alkohol gehabt hatte, aber das war es schon. Jedoch nahm sie an, dass seine Bemerkung, Albus habe seine Leber gerettet, sich darauf bezog, auch wenn ihr der Schulleiter nicht alles darüber erzählt hatte, nur gerade, was sie als Krankenschwester des Schlosses wissen musste. Mehr hatte sie auch gar nicht verlangt, ihre Aufgabe war es, die Menschen in Hogwarts zu heilen, nicht in ihren Privatangelegenheiten herumzustöbern. Genau deshalb fragte sie auch nicht näher nach sondern nickte nur erneut.

"Das ist kein Problem", erwiderte sie mit einem freundlichen Lächeln. "Ich bin mir sicher, dass ich einen Laden in Hogsmeade kenne, der Nikotinpflaster führt, und morgen Nachmittag muss ich ohnehin dort hingehen. Wenn Sie möchten, können Sie morgen am frühen Abend noch einmal vorbeischauen, bis dahin dürfte ich sie haben." Sie hielt kurz inne und überlegte. "Genau betrachtet kann ich Sie Ihnen auch selbst vorbeibringen, Ihr Büro liegt ja praktisch auf dem Weg." Insgeheim nahm sie sich vor, Richard zu unterstützen bei seinem Vorhaben, das Rauchen aufzugeben, schließlich war dies eine Entscheidung, die sie nur gutheißen konnte.
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo Jun 08 2009, 19:26

Richard Essex, Fluglehrer


"Danke!"

Richard nuschelte ein "Danke", bevor er wieder zum verletzten Schüler herüberblickte. Jeden Tag lagen in diesem Flügel des Schlosses mehr oder weniger stark erkrankte Schüler, denen Poppy mit ihrer vollen Kompetenz half. Dieser Beruf war mit sicherheit nicht immer ganz einfach, deswegen fragte er Poppy:

"Und, seit dem 1. September schon viel zu tun gehabt?"

Da in einer Zauberschule ständig etwas schief lief, war für Ricky die Antwort zwar schon relativ Klar, trotzdem war es aber eine Frage, die bei so einem Gespräch dazugehörte, deswegen hatte Richard sie auch gestellt. Er nahm einen Schluck vom frischen, gekühlten Kürbissaft, um die junge Krankenschwester dann fragend anzuschauen.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Jun 13 2009, 00:12

Poppy zuckte andeutungsweise mit den Schultern. Im Grunde war das neue Schuljahr für sie noch nicht stressiger gewesen als andere auch, zwar hatte es Tage gegeben, an den sie sich hätte teilen müssen um alles erledigen zu können, andere hingegen waren eher ruhig verlaufen. Zum Beispiel konnte sich im Augenblick nicht über zu viel Arbeit beklagen, abgesehen von Paul London hatte keinen einzigen Patienten. Und Paul war niemand, der ihre ständige Anwesenheit verlangte. Der Junge brauchte nur noch ein wenig Ruhe um sich von seinem Sturz zu erholen.

"Es geht eigentlich", erwiderte sie deshalb. "Nicht mehr, aber auch nicht weniger als sonst auch. Natürlich habe ich manchmal Tage, an denen ich kaum noch hinterher komme, aber dann wiederum gibt es kaum Patienten." In Gedanken weilte sie kurz an einem der stressigsten Tage, die sie bislang erlebt hatte. "Am 4. September hatte ich beispielsweise recht viel zu tun, aber im Augenblick geht es wirklich." Sie lächelte ihn an. "Und wie kommen Sie so im Unterricht zurecht? Immerhin sind Sie nun schon mehr als zwei Wochen hier."
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Jun 14 2009, 16:42

Richard Essex, Fluglehrer


Als Poppy erzählte, das sie noch nicht mehr zu tun gehabt hatte als in den anderen Jahren, nickte er nur kurz um sich dann, als es um ihn ging, weiter auszubreiten. Er war zwar nicht egozentrisch, hatte aber auch nichts dagegen, etwas von sich zu erzählen:

"Ich komme im Unterricht eigentlich relativ gut zurrecht. Ich bin mir zwar bei manchen Schülern noch nicht im klaren, wie ich mit ihnen umgehen soll, aber es geht eigentlich."

Wärend er dies sagte, dachte er vor allem an Schüler wie Rhianon Yaxley, die den Unterricht anscheinend nur gewählt hatte, um sich vom Besen stürzen zu können, sowie an Ludo Bagman der meinte, Ricky Tipps zum richten Fliegen geben zu müssen. Der Junge hatte zwar das Talent, ein wirklicher Quidditch-Star zu werden, doch das Hirn, um sich nach der Profikariere seine Existens zu sichern, würde er nicht haben.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo Jun 15 2009, 17:36

Poppy lachte leise, als sie Richards Antwort hörte. Als Krankenschwester - und weil sie über ein gutes Gedächtnis für Gesichter und Namen verfügte, was in ihrem Beruf äußerst praktisch war - kannte sie die meisten Schüler von Hogwarts, und es gab unter ihnen schon einige sehr... interessante Menschen, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Mit einem leichten Grinsen erinnerte sie sich an den Fall vor zwei Wochen, als Jezebel Mackenzie kurz davor gewesen war, England den Krieg zu erklären, weil Ludo Bagman sein Bett beschlagnahmen wollte. Auf eine gewisse Art und Weise konnte sie ihn zwar fast verstehen, immerhin war sie selbst stolze Schottin, aber der Eifer des Jungen war dann doch etwas zu weit gegangen.

"Es gibt in jedem Jahrgang ein paar Schüler, die durch ihr Verhalten auffallen", erwiderte sie amüsiert. "In Ihrem Falle, als Fluglehrer würde ich vermuten, dass Sie auf-" Sie hielt kurz inne und überlegte. Welchem Schüler würde sie Auffälligkeiten im Flugunterricht zutrauen? "zum Beispiel auf Ludo Bagman anspielen, schließlich redet der Junge von fast nichts anderem als von Quidditch. Das ist zumindest mein persönlicher Eindruck." Sie lächelte. "Aber vermutlich hat er wirklich Talent, das können Sie wohl besser beurteilen als ich."
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Jun 20 2009, 22:26

Richard Essex, Fluglehrer


"Ja, der Junge hat Talent. Das hat ihm der liebe Gott reichlich verpasst. Das aber zu lasten einiger anderer Fähigkeiten."

Er wusste nicht, wie weit er Ludos eindeutige Dummheit vor Poppy Pomfrey ausbreiten konnte. Da sie ihn eindeutig kannte, musste sie eigentlich auch wissen, das er etwas beschränkt war, doch das er es so frei herraus gesagt hatte, erschien Richard im nachhinein doch etwas dreist. Vielleicht war der Junge garnicht so dumm, wie er sich immer anstellte, deswegen sagte Ricky:

"Aber vom Quidditch versteht er etwas. Das ist ihm leider etwas zu sehr bewusst, immerhin versucht er schon, mir Tipps zu geben, übersieht dabei aber seine eigenen dummen Fehler... Pff..."
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Jun 24 2009, 20:09

Poppy musste lächeln, das Verhalten Ludos, dass ihr Kollege gerade beschrieb, konnte sie sich nur zu gut vorstellen. Der Hufflepuff war vielleicht etwas zu sehr von sich selbst und seinen Fähigkeiten überzeugt. Ganz gewiss konnte man ihn jedoch nicht als bescheiden bezeichnen. Sie fragte sich, ob der Junge eigentlich wirklich Freunde hatte, darunter verstand sie nicht solche, die er als Freunde ansah, sondern solche, die von sich aus mit ihm befreundet waren und ihre Freizeit mit ihm verbrachten. Spontan wollte ihr eigentlich niemand einfallen, wenn sie ehrlich war, aber sie konnte ja auch nicht alles wissen, was in Hogwarts so vor sich ging. Zwar war ihr recht viel bekannt, allein schon deshalb, weil es genug Schüler gab, die sich durch ihre Anwesenheit nicht in ihren Privatgesprächen stören ließen, aber auch weil sie vieles ganz einfach beobachten konnte, wenn sie sich um ihre Patienten kümmerte.

"Dann ist es wohl Ihre Aufgabe, ihn von Ihren eigenem Wissen zu überzeugen", erwiderte sie leicht amüsiert, wobei ihre Worte keineswegs als Vorwurf aufzufassen waren. Sie wäre niemals auf die Idee gekommen, Richards Unterrichtsstil zu kritisieren, immerhin kannte sie ihn erst seit gut zwei Wochen. Aber bisher waren ihr zumindest keine Klagen zu Ohren gekommen, also konnte er gar nicht so schlecht sein. Dabei waren Schüler doch dafür bekannt, sich über alles und jeden zu beschweren, zum Teil einfach aus Prinzip, das war ihr persönlicher Eindruck. Aber gut, sie war auch nicht viel anders gewesen. "Nun, Richard, kann ich sonst noch etwas für Sie tun?"
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Jul 16 2009, 17:07

Richard Essex, Fluglehrer


"Genau, das ist meine verdammte Aufgabe"

Richard grinste leicht geqäult. Schon jetzt hatte er mitgefühl mit dem Trainer, der das Pech haben würde, Ludo Jahrelang täglich zu trainieren. Es war schon ein harter Preis für einen extrem guten Spieler, wenn dieser dumm wie ein Troll und obendrein auch noch Selbstverliebt war. Dann nahm er noch einen schluck aus seinem mit Kürbissaft gefüllten Glas und blickte die junge Krankenschwester an. Dann sprach er:

"Nein, ich glaube, ich habe alles. Wie siehts' denn bei ihnen aus? Kann ich im Gegenzug etwas für sie tun?"

Es war nur Fair, fand Ricky, wenn er sich in irgendeiner Form revanchierte. Man macht das doch so, oder? dachte er und sah die Heilerin dann fragend an.
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Nachdem ihm die Krankenschwester mitgeteilt hatte, das sie nichts für ihn tun konnte, machte er sich wieder auf zur Bibliothek, um das Heilkundebuch, das er noch in der Tasche mit sich herumtrug, abzugeben.

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Lilian
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Jul 29 2009, 17:47

Chastity Lilian Alcock, 4. Klasse Slytherin


Cf: Gemeinschaftsraum.

Chastity Lilian hatte den Angstschweiß im Gesicht stehen. Sie war unschlüssig , ob sie jetzt zu Madam Pomfrey gehen sollte oder zurück gehen sollte. Aber sie war doch schon so weit gekommen, sie stand schon vor der Tür zum Krankenflügel. Da nahm sie sich zusammen und drückte die Klinke herunter und tratt ganz langsam und ängstlich ein. Sie konnte nicht viel sehen, da ihr linkes Auge dick und verklebt war.
Sie sagte zu sich "Hoffentlich ist es nichts schlimmes, keine Binderhautentzündung oder ähnliches! Hoffentlich komme ich hier so schnell wie möglich wieder raus und muss hier keine Nacht verbringen. Aber wenn ich jetzt eine Spritze mit beteubungsmittel oder irgendwelche Tropfen mit beteubender Wirkung bekomme!?
Ihre Gedanken überschlugen sich.
Sie bemerkte die Schwester noch bevor die sie sah. Wie es aussah sprach gerade noch mit einem Lehrer. Sie wußte nicht was sie machen sollte, Chastity Lilian war immer noch Kreidebleich und sah die Krankenschwester mit panischem Blick an.

Nach einigen Minuten sagte sie zarghaft und sehr schwach aber dennoch ängstlich "Madam Pomfrey, mir geht es nicht so besonders."

Danach setzte sie sich auf eines der Betten.
"Hoffentlich wird sie nichts finden." dachte sie. Sie stand kurz vor einem Kreislaufkollops. Ihre Hände zitterten. Sie wußte aber nicht warum sie auf einmal anfingen zuzittern. Sie wartete geduldig auf Madam Pomfrey.
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Alphard Black
Verteidigung gegen die dunklen Künste


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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Aug 05 2009, 22:24

pp: Bibliothek - Zeitsprung


Alphard räusperte sich kurz und streckte sich etwas, um besonders gerade und aufrecht und insbesondere auch besonders groß zu wirken. In seiner Hand hielt er einen kleinen Blumenstrauß, nichts besonderes eigentlich, und er hatte sie auch noch selbst gepflückt, aber er fand sie schön und Poppy hatte das gefälligst genauso zu sehen.

Allerdings wusste Alphard selbst nicht so ganz genau, warum er eigentlich Blumen dabei hatte. Vermutlich aufgrund seiner übergroßen Freude, dass Poppy tatsächlich mehr oder weniger eingewilligt hatte, mit ihm nach Hogsmeade zu gehen. Nun, eingewilligt war natürlich interpretationsoffen... Immerhin hatte sie, als er es das letzte Mal angesprochen hatte, nicht gleich diesen hinreißend ablehnenden Blick aufgesetzt, den er in letzter Zeit so gut kannte. Vielleicht waren auch aus diesem Grund Blumen gar keine so üble Idee. Sie würden Poppy vielleicht davon überzeugen, dass sie im Grunde schon einverstanden war.

Alphard klopfte an die Tür des Krankenflügels und streckte den Kopf herein.

„Poppy?“
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Poppy Pomfrey
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Aug 05 2009, 22:38

Zeitsprung


Poppy stand in ihrem Büro und dachte darüber nach, ob sie heute auch nach Hogsmeade gehen sollte, wie der Großteil der Schüler und vermutlich auch der Lehrer es tun würde. Patienten hatte sie im Augenblick keine - Miss Carrow hatte einen einfachen grippalen Infekt gehabt, keine große Sache für eine ausgebildete Heilerin - aber das konnte sich jederzeit ändern, wie sie nur zu gut wusste. Aber gut, das war nicht unbedingt ein Grund, nicht hinunter ins Dorf zu gehen. Immerhin würde der Alarmzauber, der er auf einem Stein lag, den sie immer mit sich trug, sie warnen, wenn jemand den Krankenflügel betreten würde. Und auch eine Krankenschwester brauchte einmal ein wenig Freizeit. Nein, das Problem lag vielmehr darin, dass sie höchtswahrscheinlich ihren Kollegen Alphard treffen würde, der sie ja bereits gefragt hatte, ob sie denn nicht mit ihm zusammen gehen würde. Auch wenn sie ihm nicht zugesagt hatte, Poppy konnte sich nicht vorstellen, dass ihn das davon abhalten würde, trotzdem ihre Zeit zu verbrauchen. Warum konnte dieser Mann sie nicht einmal in Ruhe lassen? Er war schon als Schüler so nervtötend gewesen...!

Es war wirklich hilfreich, sich über Alphard aufzuregen, somit konnte sie sich immerhin keine Gedanken darüber machen, dass er ja eigentlich ganz charmant gewesen war, und lange nicht mehr so gemein wie zu ihrer Schulzeit. Im Grunde war er ja ganz nett, nur diese Vorstellung seiner Person verbot sie sich. Gerade als sie sich dazu entschlossen hatte, trotzdem ein wenig nach Hogsmeade zu gehen und sich einen zartblauen Umhang überwarf, klopfte es an die Tür. Mit einem Seufzen ging sie in den Hauptraum um zu öffnen, in der Erwartung, den nächsten Patienten dort zu sehen - und stattdessen erblickte sie den, an den sie gerade eben noch gedacht hatte. Alphard Black. "Ja?" antwortete sie kurz angebunden. "Hat dir jemand Nase gebrochen? Oder ist es dieses Mal das Handgelenk?"
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Aug 06 2009, 18:52

Das ließ sich ja nicht unbedingt gut an. Etwas knapp war sie, seine spröde Krankenschwester. Aber er würde das holde Burgfräulein schon noch von der Redlichkeit seiner Absichten überzeugen. Alphard streckte der jungen Krankenschwester den selbstgepflückten Blumenstrauß entgegen, ohne auf ihre kühlen Fragen nach seinem Gesundheitszustand einzugehen. Es war ja ohnehin nicht sein Gesundheitszustand, der sie interessierte, sie wollte ihm vielmehr zu verstehen geben, dass er schon einen guten Grund haben musste, um ihr auf die Nerven zu fallen. Auch wenn sie dies selbst nicht so ausgedrückt hatte, ihr Tonfall sagte es nur allzu deutlich.

„Ein paar Blumen für die Lady…“ meinte er schmeichelnd und drückte ihr den Strauß in die Hand. Indem er es ausnutzte, dass sie momentan die Blumen in beiden Händen hielt und somit nicht mehr die Tür festhalten konnte, huschte er an ihr vorbei in den Krankenflügel, in der vollen Absicht diesen in wenigen Minuten mit der hübschen jungen Krankenschwester wieder zu verlassen.

„Meiner Nase geht’s gut, danke. Dem Handgelenk auch,“ erklärte er ihr und ging somit nun doch auf ihre Worte ein. „Ich bin nicht aus gesundheitlichen Gründen hier, sondern um dich abzuholen. Wir wollten doch gemeinsam ins Dorf, weißt du nicht mehr?“, fügte er, frei nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“, hinzu.

Er betrachtete sie mit einem Ausdruck, den man nur als Zärtlichkeit beschreiben konnte, auch wenn er selbst das niemals zugegeben hätte. Immerhin flirtete er lediglich mit ihr… Soweit sie das zuließ.

„Ein schöner Umhang…“ sagte er leise, mehr zu sich selbst und gar nicht so selbstbewusst, wie es sonst seine Art war, wenn er schönen Frauen Komplimente machte. Ihm wurde selbst klar, dass er wesentlich ruhiger klang als sonst. „Das zarte Blau steht dir gut…“
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Aug 08 2009, 18:19

Poppy konnte gar nicht anders, fast schon reflexartig griff sie nach den Blumen, die Alphard ihr einfach so in die Hand drückte. Eigentlich hatte sie sich ja vorgenommen, auf keinen seiner Versuche, sie zu überzeugen, dass er doch kein so schlechter Kerl wäre, einzugehen, aber sie hatte nicht so schnell reagieren können. Und wenn sie ehrlich war, die Blumen waren hübsch, das konnte sie nicht leugnen. Sie war auch nur eine Frau, sie freute sich schon über diese kleine Aufmerksamkeit eines zweifelsohne gutaussehenden Mannes, sie wollte es nur nicht unbedingt zeigen. "Ähm. Danke." brachte sie nach einer Weile heraus. Was hätte sie auch sonst sagen sollen?

Dumm nur, dass Alphard die Gelegenheit nutzte, ihren Krankenflügel zu betreten, und es wäre sehr unhöflich gewesen, ihn jetzt wieder herauszuwerfen. Nun, dann musste es eben ein wenig anders gehen, ihr würde schon noch etwas einfallen. "Freut mich, dass du mich auch aus nicht-gesundheitlichen Gründen aufsuchst", erwiderte sie in relativ kühlem Tonfall, konnte er aber nicht verhindern, zumindest ein wenig geschmeichelt auszusehen. Wann hatte ihr das letzte Mal jemand Blumen geschenkt? Das war auf jeden Fall schon eine ganze Weile her. "Und nein, das weiß ich nicht mehr. Falls es dir entgangen sein sollte, ich habe zu arbeiten, ich bin Krankenschwester." Dass der Umhang, den sie gerade angezogen hatte, dieser Aussage etwas widersprach, sah sie doch wirklich nicht so aus, als würde sie in nächster Zeit komplizierte Heilzauber wirken, ignorierte sie geflissentlich, genau wie Alphards leises Kompliment. Zumindest wollte sie es ignorieren, aber sie errötete dann doch ein wenig.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Aug 09 2009, 13:04

Alphard strahlte, als Poppy die Blumen nahm und sich artig dafür bedankte. Sie gefielen ihr also! Das hatte er doch mal gut gemacht…!

Leider währte Alphards Glück nicht besonders lange, denn schon fand Poppy wieder zu ihrem ihm mittlerweile vertraut kühlen Tonfall zurück, der ihm nur allzu deutlich sagte, wohin er sich bitte zu verziehen habe. Aber den Gefallen würde er ihr mit Sicherheit nicht tun. Nein, Alphard war hartnäckig und wenn er es sich in den Kopf gesetzt hatte, mit Poppy Pomfrey nach Hogsmeade zu gehen, dann würde er mit Poppy Pomfrey nach Hogsmeade gehen.


Außerdem wirkte sie, das konnte sie auch durch ihre Eiseskälte nicht verbergen, geschmeichelt. Alphard grinste. Na also. Anscheinend taute sie doch langsam auf…

„Aber du willst mir doch nicht erzählen, dass du diesen Umhang angezogen hast, um Patienten zu behandeln? Oder ist das Krankenschwestern-Sonntagstracht?“, erkundigte er sich amüsiert, als sie ihm weismachen zu versuchte, sie habe gar nicht vorgehabt, nach Hogsmead zu gehen.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Aug 23 2009, 14:37

Verärgert funkelte Poppy Alphard an, aber ihr Ärger galt genauso ihr wie ihrem Kollegen. Sie hätte sich wirklich eine bessere Ausrede ausdenken können, ihr hätte doch klar sein müssen, dass ihre Worte im Widerspruch zu dem Umhang standen, den sie gerade eben, kurz bevor Alphard hereingekommen war, angezogen hatte. Sie konnte im Grunde schlecht leugnen, nach Hogsmeade gehen zu wollen, und sie ahnte schon, dass es ihr sehr schwer fallen würde, Alphard davon zu überzeugen, dass sie nicht mit ihm dorthin wollte. Genauso gut konnte sie jetzt auch zustimmen und sich dann später von ihm verabschieden, das wäre vermutlich wesentlich einfacher.

"Na gut..." stimmte sie schließlich seufzend zu. "Dann gehe ich eben mit dir nach Hogsmeade, aber erwarte nicht, dass ich sonderlich lange bleiben werde. Jeden Augenblick können Patienten kommen, und dann muss ich sofort zurück. Das verstehst du doch sicher, stell dir nur mal vor, ich wäre nicht dagewesen, als du mit deiner gebrochenen Nase hergekommen bist." Eines Tages sollte sie Katie Huxley wirklich einmal danken, immerhin hatte die Slytherin dafür gesorgt, dass sie ihrem Kollegen zumindest eine Sache vorhalten konnte, und das jedes Mal, wenn er sie nervte. Wirklich praktisch.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Aug 23 2009, 15:46

„Wunderbar!“ erwiderte Alphard euphorisch, als Poppy endlich zustimmte, ihn ins Dorf zu begleiten. Ihre offenkundige Verärgerung ignorierte er dabei gekonnt, schließlich war es nicht so wichtig, in welchem Gemütszustand sie einwilligte, ihn zu begleiten. Viel wichtiger war doch, dass sie ihn begleitete!

Alphard vollführte einen Form vollendete Diener und reichte daraufhin Poppy seinen Arm, ganz so wie er es als vornehmer Reinblüter gelernt hatte, wie man sich gegenüber Damen zu verhalten hatte. Nicht, dass er oft von dieser Vorbildung Gebrauch machte, aber bei Poppy schien es ihm angemessen.

Er geleitete seine Begleitung galant aus dem Krankenflügel hinaus. Gemeinsam gingen sie bis in die Große Halle, und auch wenn Poppy immer noch nicht allzu begeistert schien, schafften sie es doch bis ins Dorf, ohne getrennte Wege zu gehen

Arrow Hogsmeade - Straßen (+Poppy)
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Nov 28 2009, 00:10

pp: Straßen - Hogsmeade (+Chastity Lilian)

Poppy hatte sich wirklich beeilt, Chastity zurück ins Schloss zu bringen, aber da sie mit dem verstörten Mädchen nicht bis zur Grenze der Ländereien von Hogwarts hatte apparieren wollen, hatte es dann doch etwas länger gedauert. Als sie dann endlich im Krankenflügel angekommen war, berichtete sie ihrer jungen Assistentin kurz, was geschehen war und wie die Slytherin sich verhalten hatte. Nach einem kurzen Gespräch kam Poppy zu dem Schluss, dass Miss Alcock im St Mungo wirklich am besten aufgehoben war. Es tat ihr leid, aber sie hatte eigentlich nicht die Zeit, sich um ein verwirrtes Kind zu kümmern. Und außerdem wollte sie zurück zum Tatort, glaubte sie doch, dass die anderen Schüler dort auch noch ihre Hilfe benötigen könnten. Sie wartete nur noch, bis der Transport ins Krankenhaus über das Flohnetzwerk organisiert war, dann machte sie sich rasch auf den Rückweg, und dieses Mal apparierte sie, sobald es möglich war.

tbc: Straßen - Hogsmeade
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Jan 15 2010, 19:09

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Nachmittag. Nachmittag war gut. Juliana hatte frei, wie immer eben. Das Leben konnte recht entspannend sein, wenn man sich zweifellos nur bis nach der zweiten Doppelstunde mit den Schülern herumschlagen musste und danach einzig und allein die Unterrichtsvorbereitung und das Korrigieren der Hausarbeiten anstanden. Kindererziehung nicht zu vergessen, natürlich war dies die Tageszeit, an der sie die meiste Zeit mit ihrer Tochter verbrachte.
Da der Nachmittag trocken war, beschloss die Kräuterkundelehrerin, dass ein Spaziergang über die Ländereien sicher erfrischend sein konnte, allerdings war es auch immer wieder eine Idee, ihren kleinen Sprössling mal wieder einzufangen, wenn sie wieder nach draußen verschwunden war. Und genau das war nun auch ihr Ziel. Sie konnte mit Naila nach draußen gehen, wenn das Mädchen dies wollte. Das ganze Schloss nach ihr abzusuchen war ihr allerdings auch zu mühsam, also musste sie sich anderen Mitteln und Wegen bedienen. Der Vier-Punkte-Zauber würde ihr sicherlich sagen können, wo sich ihre Tochter gerade wieder herumtrieb.

Juliana befand sich gerade auf der Treppe, als sie herausgefunden hatte, wo Naila gerade war, als sie einen Schrei hörte, der sie doch etwas aus der Ruhe brachte. Sie seufzte, als sie feststellen durfte, dass ein paar Stufen weiter unten eine ihrer Erstklässlerinnen gestürzt war und wohl Hilfe benötigte. Aber gehörte es nicht auch zu ihrer Arbeit sich mit den Kindern zu beschäftigen? Also brachte sie kurz entschlossen das Mädchen in den Krankenflügel, wo sie sogleich Ausschau nach der zuständigen Krankenpflegerin hielt. „Madame Pomfrey?“ rief sie kurz in die Ruhe des Krankenflügels hinein und wies das Mädchen an, sich auf eines der freien Betten zu setzen.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Jan 15 2010, 21:21

Einstieg nach Zeitsprung

Sobald sie das Geräusch der sich öffnenen Tür gehört hatte, hatte Poppy eilfertig ihr Buch, das sie gerade gelesen hatte, zugeschlagen und war nach vorne in den Krankenflügel geeilt. Zu ihrer Überraschung hatte aber nicht einer der Schüler nach ihr gerufen, sondern ihre Kollegin, Juliana Brennan. Mit hochgezogenen Augenbrauen betrachtete sie die Kräuterkunde-Lehrerin, auf der Suche nach einem Zeichen einer Krankheit.

"Ah, Juliana. Was führt Sie zu mir?" Sie konnte zumindest auf den ersten Blick nichts entdecken, was der Lehrerin fehlen würde. "Ist etwas mit Ihrer Tochter?" Juliana war die einzige der Hogwarts-Lehrer, die ein Kind mit ins Schloss gebracht hatte. Aber die kleine Naila war schließlich erst sechs Jahre alt, man konnte sie wohl kaum alleine lassen. Den Schüler, der auf einem der Betten saß, bemerkte sie nicht.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Jan 16 2010, 12:21

Juliana nickte Poppy zu und lächelte kurz. "Nein, nein. Mit mir ist alles in Ordnung und ich schätze mal meiner Tochter fehlt auch überhaupt nichts, sonst hätte ich sie gleich mit hierher geschleift", informierte sie Poppy kurz und trat ein wenig zurück. Sie deutete auf die Erstklässlerin, die sie zuvor schon auf das Bett verfrachtet hatte, damit sie nicht noch weiter mit einem kaputten Fuß durch das Schloss laufen musste.
"Ich habe eine Erstklässlerin aufgegabelt, sie ist auf der Treppe gestürzt", erklärte sie kurz. "Es wäre sicherlich nicht verkehrt, wenn du dir das mal ansehen würdest, nicht dass sie noch bleibende Schäden davon trägt."
Juliana konnte sich zwar überhaupt nicht vorstellen, dass so etwas der Fall sein konnte, aber man konnte in der Hinsicht wohl nicht vorsichtig genug sein. "Ich hab dich doch wohl jetzt nicht in deiner Freizeit gestört, oder?"
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo Jan 18 2010, 22:49

Poppy erwiderte das Lächeln freundlich. "Dann bin ich ja beruhigt", antwortete sie in genau dem Augenblick, als Juliana ein Stück zurück wich und somit den Blick auf den Erstklässler auf dem Bett freigab. Sofort wurde Poppys Miene wieder ernster. Seit dem Vorfall vor drei Wochen, als sie eine Schülerin ins St Mungo hatte bringen müssen und eine andere... verstorben war, machte sie sich Sorgen, dass noch etwas ernsteres passieren könnte. Und Rebecca Oate und Chastity Alcock waren nicht die einzigen Fälle dieses Schuljahr, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gingen. Auch an Lawrence Plant, den Ravenclaw-Schüler, der erblinden würde, musste sie sehr oft denken. Sie hätte dem Jungen so gerne geholfen, aber das stand nicht in ihrer Macht.

Nachdem sie sich jedoch angehört hatte, was Juliana zu berichten hatte, entspannte sie sich wieder ein wenig. So etwas geschah ziemlich oft in Hogwarts, es war nicht besorgniserregendes. Trotzdem beugte sie sich über den Fuß des Erstklässlers und untersuchte ihn sorgfältig, während sie ihr Gedächtnis nach dem Namen des Mädchens durchsuchte. "Sie haben sich den Fuß nur ein wenig verdreht, Miss Lansburgh", meinte sie schließlich und lächelte die Schülern beruhigend an. "Das kann ich im Nu wieder in Ordnung bringen, einen Augenblick." Sie griff nach ihrem Zauberstab und tippte einmal gegen den Knöchel. Manchmal konnte es wirklich Vorteile haben, eine Hexe zu sein. "Sie können gehen. Nur seinen Sie beim nächsten Mal ein wenig vorsichtiger." Erst nachdem sie dich erledigt hatte, wandte sie sich wieder an Juliana. "Ach, mach dir deshalb keine Gedanken. Ich bin es gewöhnt, dass andauernd Schüler hier hereinkommen." Sie lachte leise. "Möchtest du noch etwas trinken?"
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Di Jan 19 2010, 22:18

Juliana betrachtete doch etwas besorgt Poppys Miene, als diese sich nun der Schülerin zugewandt hatte. Sie hatte doch den Eindruck, als säße der jungen Heilerin doch noch der Schock in den Knien, nachdem die Hufflepuff Rebecca Oate tot aufgefunden worden war. Und damit war sie auch nicht alleine. Das doch schon wieder munterer wirkende Gesicht Poppys, hatte auch für Juliana etwas beruhigendes, damit war es wohl wirklich nicht so schlimm, wie es ausgesehen hatte.

Nachdem das Mädchen wieder entlassen wurde, lächelte sie Poppy zu. „Ich habe sicherlich nichts gegen ein Getränk einzuwenden, ich schätze mal, meine Tochter verzeiht es mir, wenn ich nicht sofort nach ihr suche…“ seufzte sie. Ein wenig misstrauisch war sie schon, dass das Mädchen seine Mutter quasi abgeschrieben hatte, wenn es im Schloss oder auf den Ländereien herumstromerte und Juliana überhaupt nicht Bescheid wusste. Aber anscheinend konnte ihre Kleine schon ganz gut auf sich selbst aufpassen. Juliana war es gerade nur Recht, so hatte sie zumindest die Möglichkeit ihre sozialen Kontakte auch mit jemanden zu pflegen, der ihr nicht auf die Nerven ging wie Slughorn, also entschied sie sich dazu Poppy noch etwas Gesellschaft zu leisten. Juliana lehnte sich gegen das Bett, auf dem zuvor noch die Schülerin gelegen hatte.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Jan 22 2010, 14:20

"Ich bin mir sicher, dass deine Tochter sich hier in Hogwarts besser auskennt als die meisten Schüler", erwiderte Poppy lächelnd. "Sie wird sich hier vermutlich gut die Zeit vertreiben können. Und Hogwarts ist nach wie vor ein sicherer Ort." Kurz zweifelte sie an ihren eigenen Worten, verdrängte diesen Gedanken dann aber schnell wieder. Ja, eine Schülerin war gestorben, und das praktisch direkt vor Dumbledores Nase, und Poppy wusste, wie wichtig ihm seine Schüler waren, aber es war in Hogsmeade geschehen, nicht hier im Schloss. Niemand, der Böses im Sinn hatte, würde hier Einlass finden, davon war sie immer noch überzeugt. Der Schulleiter würde sie beschützen.

"Aber komm doch mit in mein Büro", fügte sie noch hinzu, als sie sah, wie Juliana sich gegen das Bett lehnte. "Wir müssen nicht hier stehen bleiben. Außerdem habe ich in meinem Büro auch genug Stühle." Sie grinste leicht und ging schon einmal voraus. "Was möchtest du denn? Tee? Wasser? Mit Kürbissaft kann ich nicht dienen, den habe ich noch nie gemocht." Tatsächlich hatte Poppy schon an ihrem ersten Schultag eine Abneigung gegenüber diesem Getränk entwickelt. Hin und wieder hatte sie es wieder probiert, da sich anfangs noch der Meinung war, sie müsse sich nur an den Geschmack gewöhnen, damit es ihr schmecken würde, aber dem war nicht so gewesen, weshalb sie heute den Saft nie anrührte.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo Jan 25 2010, 20:19

„Oh ja, davon bin ich überzeugt. Ich möchte nicht wissen, wie viele Geheimgänge sie schon gefunden hat und ich möchte auch manchmal wirklich nicht wissen, mit wem sie sich die Zeit vertreibt. Es würde mir vermutlich ohnehin nur graue Haare bescheren und das hat hoffentlich noch etwas Zeit.“ Juliana zuckte kurz mit den Schultern. „Ich schätze mal, sie macht Peeves schon ordentlich Konkurrenz, ist nur hoffentlich nicht so nervig wie der alte Poltergeist“ seufzte sie und sah Poppy an. Sie hatte Recht. Hogwarts musste ein sicherer Ort sein, auch wenn man zur Zeit daran zweifeln konnte. Doch Juliana konnte sich im Moment auch kein passenderes zu Hause für ihre Kleine vorstellen und hier war sie ja immerhin immer in der Nähe, wenn etwas sein sollte. „Mal sehen, wann ich sie wieder bei dir abholen darf“ grinste sie und folgte der Heilerin in ihr kleines Büro.

Im Büro setzte Juliana sich auf einen Stuhl und sah Poppy an. „Das mit dem Kürbissaft ist kein Problem, wenn du gerade Tee fertig hast, nehme ich einen, ansonsten gebe ich mich auch mit einem Wasser zufrieden.“ In der Hinsicht war Juliana wirklich unkompliziert. Immerhin war es kein Gesöff, welches Flecken auf Pergamenten hervorrufen würde und zweitens war Poppy mit Sicherheit beim Öffnen von Flaschen geschickter als Slughorn, über den sie sich im übrigen immer wieder aufregen konnte. Ganz zu schweigen davon, dass es hier überhaupt keine Flaschen brauchte. „Eins muss man dir ja lassen, gemütlich hast du deinen Arbeitsplatz ja immerhin eingerichtet. Auch wenn es doch leicht klinisch angehaucht ist.“ Für Juliana käme solch ein Arbeitsplatz dennoch nicht in Frage.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Di Jan 26 2010, 13:26

Emily Burton, 23 Jahre


Emily stief mit ihrem Fuß vorsichtig die Tür auf, die in den Krankenflügel führte, den sie seid kurzem ihren Arbeitsplatz nennen durfte. Sie war gerade mit der Ausbildung zur Heilerin fertig geworden und hatte sich auch gleich darauf in Hogwarts beworben, und obwohl die Chaotin es nicht für möglich gehalten hatte, die hatten sie doch tatsächlich genommen. Es war ja nicht so, das sie keine gute Heilerin war, nein, das ganz und garnicht, doch ihre Art Ordnung zu halten gefiehl nunmal nich jedem. Lolly verstand das jedoch garnicht, so konnten so ein bisschen "künsterische Ordnung" niemanden schaden. Es war ja nicht so das sie die sachen die sie brauchte nicht mehr fand - nun ja... meistens zumindest war dies zumindest nicht der Fall. Und wenn doch kam das wirklich nur sehr selten vor. Vielleicht ein, zwei... maximal drei Mal im Monat vor.

Nun wie dem auch sein, ihr Körper schmuckte ein auffälliges rotes Sommerkleid mit weißten Punkten, welches ein bisschen an die Kleider aus den 50ern erinnerte. Mit deiser Kleidung würde sie nicht nur durch die farbe auffallen, sonder auch weil es ein Kleid war, und es bereits Herbst war, was so viel bedeutete, dass ihr eigentlich sehr kalt sein müsste. Wie gesagt, müsste. Ihr schneller Stoffwechsel und ihr ständiges rumgezappele verhinderten das wohl.
An ihrem rechten Arm trug sie viele bunte Armbänder die, zum leidwesen der andere, klapperten udn klimmperten. Doch momentan waren sie sehr still, da Emily sie sehr konzentrien musste die Hände ruhig zu halten, schließlich ging es hier um etwas wichtiges: Es ging um Essen!
Vorsichtig ging sie einen Schitt nach dem anderen, wohl bedacht das tabell ruig in den Händen zu halten und es sicher zu dem Tisch zu bringen.
Auf dem tablett befanden sich eine Tasse Kaffee, ein kleines Gefähs voll Milch, und eine ganze packung an Zuckerwürfeln. Dies waren zumindest einmal die Zutaten die sie für ihrern Kaffee brauchte. Desweiteren lagen viele verspiedene Süßichkeiten aus dem Honigtopf auf dem Tablett, die sie in ihrem Schlaffzimmer gebunkert hatte.Bertie Botts Bohnen jeder Geschmacksrichtung, Zischende Wissbies, Zuckerfedern, die verschiendesten Lollies und veiles mehr wovon die meisten Leute bloß beim ansehen Zahnschmerzen bekahmen.
Auch musste sie sich Mühe geben den Löffel, den sie quer auf der Zunge ballansierte nicht fallen zu lassen.

Vorsichtig stellte die das Tablett zwischen Poppy und Juliana an, nahm den Loffel in die Hand. "Morgen alle zusammen", grüßte sie.obwohl es bereits 4 Uhr Nachmittag war. Emily wischte den Loffel an ihrem Kleid trocken und legte ihn erstmal bei Seite. Die 23-jährige holte sich einen Stuhl und setzte sich zu den beiden Damen. Vorsichtig goss sie die Milch in den Kaffe. "Na wie geht's euch?", fragte sie, öffnete einen Herz-Schlecker und steckte so gleich in den Mund. Wären sie sich auf den Erdbeerigen geschmack des Lollys konzentrierte, gab sie mit der Hand einen Zuckerwürfel nach dem anderen in die Kaffeetasse. Genau 8 Stück. Als die Heilerin damit fertig war, nahm sie den Schlecker aus dem Mund und ruhrte mit ihm den Kaffee um. Wozu sie den Löffel eigentlich mitgenommen hatte war fraglich. "Bedient euch nur wenn ihr was sollt"
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Jan 28 2010, 21:50

Poppy lachte gutmütig. "Darum musst du dir keine Gedanken machen, Juliana, deine Tochter ist nicht halb so nervig wie Peeves. Ganz ehrlich, ich habe lieber sie hier in meinem Krankenflügel als diesen Poltergeist!" Ihre eigenen Worte brachten sie zum Schmunzeln. Ihr Krankenflügel, als ob sie ihn gemietet oder sogar gekauft hätte. Dabei war es einfach nur ihr Arbeitsplatz, ein Raum, den die Schulleitung ihr zur Ausübung ihres Berufs zur Verfügung gestellt hatte. Doch schon nach wenigen Monaten hatte sie sich hier so heimisch gefühlt, wie es im St Mungo nie der Fall gewesen war, und nun, nach einigen Jahren, konnte sie sich fast nicht mehr vorstellen, woanders zu arbeiten. Damit sie Hogwarts verlassen würde, müsste es schon einen sehr guten Grund geben.

Während Jules Platz nahm, durchsuchte Poppy ihre Vorratsschränke nach zwei frischen Gläsern. Irgendwie war sie heute nicht zum Spülen gekommen. Eigentlich würde es mit Magie ja sehr schnell gehen, aber in solchen Sachen war die junge Krankenschwester ein Gewohnheitstier. Zuhause, bei ihren Eltern, hatte sie schließlich auch immer von Hand spülen müssen. Einen Augenblick dachte sie daran, jetzt ihren Zauberstab herauszuholen, um es endlich zu erledigen, entschied sich dann aber dagegen. Immerhin hatte sie Besuch. "Danke, Juliana. Aber sonst ist es hier etwas ordentlicher. Normalerweise spüle ich direkt." Mit einem Grinsen im Gesicht wandte sie sich um. "Nur vermutlich würde mehr Ordnung nicht gerade dabei helfen, den Raum weniger klinisch wirken zu lassen. Aber was soll's, ich habe mich daran gewöhnt."

Ihre Suche nach Geschirr wurde jedoch in diesem Augenblick durch Emily Burton unterbrochen, ihre junge Assistentin. Mit hochgezogenen Augenbrauen betrachtete sie die wie üblich sehr bunte Erscheinung der Heilerin. Sie konnte durchaus mit Rhiannon Yaxley aus der 3. Klasse konkurrieren, nur dass diese dankenswerterweise noch öfter ihre Schuluniform trug. A propos, sie würde sich bald noch mit Emily über Kleidung während der Arbeit unterhalten müssen. Nachher, wenn Juliana wieder gegangen war. "Guten Tag, Miss Burton", grüßte sie ihre Kollegin dann aber doch sehr freundlich. Auch wenn sie noch nicht zum Du übergegangen war - schließlich kannten sie sich erst seit ein paar Wochen - hatte sie im Grunde doch nichts gegen die jüngere Frau. "Sie kommen wie gerufen, ich wollte gerade Juliana bewirten. Juliana? Ich hoffe, Sie geben sich auch mit Miss Burtons Angebot zufrieden."
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Feb 06 2010, 21:55

Juliana stimmte in das Lachen der Heilerin ein. „Ja, das kann ich mir vorstellen, Peeves kann wirklich nervtötend sein. Obwohl ich ihn immer noch lieber um mich herum habe, als manche Kollegen, die man wirklich getrost vergessen könnte. Und mit Peeves komm ich schon irgendwie klar, zur Not straft man ihn einfach mit Ignoranz, das hilft manchmal schon ein wenig zur Ruhe…“ seufzte die Lehrerin und sah sich kurz um. Es waren kaum Geräusche zu vernehmen und irgendwie schien das komisch. Es war alles so ruhig hier und irgendwie ungewohnt. Zumindest bis die junge Assistentin von Poppy den Raum betrat.
„Guten Tag Miss Burton“ grüßte sie die junge Frau ebenfalls – immerhin waren sie kaum einander bekannt. Wenn es um ihre Tochter ging, baute Juliana immerhin lieber auf die Erfahrung von Poppy …
Die Lehrerin zuckte mit den Schultern. „Also mir ist das egal. Ich finde es schon abwechslungsreich nicht nur in der Großen Halle bewirtet zu werden oder eben von den Hauselfen. Was natürlich nicht heißt, dass das hier zu einem Restaurant oder so was werden sollte“ stellte sie gleich wieder klar. Den Krankenflügel konnte man wohl kaum umfunktionieren.
Nachdem Juliana schließlich ihren Tee bekommen hatte, musterte sie zunächst Emily Burton. Dieses Kleid sollte in ihren Augen verboten werden, so konnte man ein kleines Kind kleiden, aber doch keine erwachsene Frau. Wobei die Frage wohl eher war, ob man hier von einer Erwachsenen sprechen konnte. Wohl kaum. „Natürlich“ nickte sie Poppy kurz zu und überblickte das Tablett. Die Erlaubnis sich etwas zu nehmen hatte sie ja schon bekommen, allerdings lehnte sie bei dem Aufgebot an Süßigkeiten dann doch lieber dankend ab. Die waren nun so gar nicht ihr Fall.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Feb 19 2010, 12:47

Amüsiert griff Poppy nach einer Zuckerfeder und betrachtete sie mit einer fast schon als fasziniert zu bezeichnenden Miene. Ihre Assistentin war wirklich unschlagbar, zumindest was ihre Leidenschaft für Süßigkeiten anging. Sie selbst sagte ja auch nicht nein, wenn ihr hin und wieder etwas aus dem Honigtopf angeboten wurde, und wie alle wussten, setzte Schokolade Glückshormone frei - wenn auch nur in kleinsten Mengen - weshalb sie immer etwas davon in ihren Vorratsschränken aufbewahrte. Aber was Emily Burton alles essen konnte, überstieg beinahe ihre Vorstellungskraft. Zum Teil taten ihr allein vom Zusehen schon die Zähne weh.

"Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich als Gastwirtin Erfolg hätte, Juliana", entgegnete sie, während sie vorsichtig an einem Ende der Zuckerfeder knabberte. "Ich glaube, ich bin keine gute Verkäuferin. Und die meisten Schüler meiden mich und meinen Krankenflügel, habe ich das Gefühl. Bis sich herumgesprochen hätte, dass man hier von Miss Burton vorzüglich bedient wird, wäre ich wohl schon pleite." Sie lachte, die Idee, aus dem Krankenflügel ein Restaurant zu machen, hatte wirklich etwas unterhaltsames, auch wenn sie natürlich niemals ernsthaft darüber nachdenken würde, ihre Patienten zu bewirten. Gut, wenn jemand über Nacht hier blieb, sorgte sie schon dafür, dass er aus der Küche etwas zu essen bekam, aber dafür teilte sie ganz gewiss keine Speisekarten aus. Zumal sie auch darauf achten musste, was die kranken Schüler und manchmal auch Lehrer essen durften, je nach Krankheit war nun einmal nicht alles empfehlenswert.
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Ellen Morgan
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Feb 19 2010, 20:45

[Einstieg]

Ellen hatte am Fenster ihres Büros gestanden und ihr Blick war an dem Blumentopf auf der Fensterbank hängen geblieben. Sie hatte die alten, gelben Blätter der Pflanze aufgesammelt und in den Mülleimer geworfen. Und was sollte sie nun tun? Langeweile war schon immer etwas gewesen, womit sie nicht viel anfangen konnte. Ellen überlegte, was sie tun konnte, weil sie nicht glaubte, dass sie jetzt jemand zu ihr verirren würde. Kurz beobachtete sie die Vögel am Himmel und wandte dann dem Fenster den Rücken zu, bevor sie sich auf den Weg machte ihr Büro zu verlassen und sich auf den Fluren ein wenig umzusehen.
Ihre Schritte führten sie schließlich zum Krankenflügel und es konnte ja nicht schaden zu schauen, ob Poppy vielleicht Hilfe brauchen könnte. Wobei dabei weniger die Hilfe mit den Schülern gemeint war als die Hilfe mit Emily. Manchmal schien es Ellen doch, dass Poppy nichts mit ihr anzufangen wusste.

Die Psychologin öffnete die Tür und betrat den Krankenflügel. Sie musste auch nicht lange suchen bis sie gefunden hatte, wonach sie gesucht hatte. „Ihr macht ihr ein lustiges Kollegentreffen und ich wurde nicht eingeladen. Ich bin enttäuscht...“, sagte sie dann gespielt beleidigt und trat näher. „Gibt es einen bestimmten Anlass?“, fragte Ellen gut gelaunt und sah von einem zum anderen. Sie kam gar nicht auf die Idee, dass sie auch stören konnte. Man würde sie schon wegschicken, wenn sie überflüssig war.
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Juliana Brennan
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Feb 20 2010, 17:34

„Du wirst genauso wenig Erfolg mit den Nahrungsmitteln hier haben, wie ich mit meinen Pflanzen. Das Blumengeschäft welches doch immer mein großer Traum gewesen war, lässt sich ja auch nicht verwirklichen, wer interessiert sich denn heute noch für Pflanzen…“ Juliana musste grinsen. Die Vorstellung war eigentlich gar nicht mal so schlecht, allerdings musste Hogwarts dazu erstmal zu einem Paradies für ältere Menschen umfunktioniert werden, die daran sicherlich mehr Interesse zeigen würden, als die Schüler. Eine Reha zum Beispiel. Juliana hätte dann noch Arbeit, Poppy sowieso und Emily wäre wohl auch mehr mit den Patienten beschäftigt, als mit der grausigen Auswahl ihrer Kleidung. Und auch Ellen, die gerade zu diesem Treffen dazu stieß, würde garantiert einen Arbeitsplatz finden, als Psychologin hatte sie bei älteren Leuten gewiss gute Karten. Doch Juliana schloss mit dieser Idee ab, bevor sie noch auf die Idee kam diese laut auszusprechen.

„Setz dich einfach und lausche den Geschichten unserer Krankenschwester“ bot Juliana Ellen an und zwinkerte ihr verschwörerisch zu. „Es war sicherlich keine Boshaftigkeit dass sie dich nicht eingeladen hat, aber wo du schon mal hier bist … Emily hat uns auch nur durch Zufall gefunden, mach dir nichts draus.“ Juliana war gut drauf. Ein Plausch mit den Kollegen hielt sie ganz davon ab ihrer eigentlichen Aufgabe nachzukommen, doch das war der Lehrerin gerade herzlich egal.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Feb 26 2010, 12:15

Poppy schüttelte leicht den Kopf, die Vorstellung von ihr und Juliana als Verkäuferinnen wirkte absurd auf sie, kannte sie die junge Mutter doch nur, weil sie Lehrerin war, und es war ihr schon immer schwer gefallen, sich Freunde und Bekannte in anderen Berufen vorzustellen, als die, die sie tatsächlich ausübten. Aber andererseits hatte das Bild, das nun in ihrem Kopf Gestalt annahm - sie beide hinter einer Holztheke mit einer altmodischen Kasse darauf - schon fast etwas erheiterndes. Nun ja, sollte sie eines Tages einmal keine Lust mehr auf ihre Tätigkeit als Heilerin verspüren, konnte sie ja noch einmal darüber nachdenken. Auch wenn es äußerst unwahrscheinlich war, dass dieser Fall jemals eintreten würde. Ihr damaliger Wunsch, Heilkunde zu studieren, war keine vorübergehende Laune gewesen, sie war, und das bis heute, fest überzeugt von ihrem Beruf.

"Ein Blumengeschäft? Das war dein Traum?" Das hatte sie nicht gewusst, vielleicht war sie unbewusst davon ausgegangen, dass jeder, der hier in Hogwarts arbeitete, seinen Beruf so sehr liebte wie sie den ihren und nie einen anderen Plan gehabt hatte. Gut, sie hatte auch nicht immer vorgehabt, als Schulkrankenschwester zu arbeiten, aber es gefiel ihr hier sehr gut, eigentlich besser als im St Mungo's. "Hast du es denn auch einmal versucht?" Bevor die beiden allerdings noch viel weiter kommen konnten in ihrem Gespräch über ihre Berufe und ihre Träume, öffnete sich die Tür erneut, und Ellen, die Schulpsychologin und außerdem eine gute Freundin von Poppy, ließ sich blicken. Die Krankenschwester nahm ihr die Enttäuschung darüber, dass sie nicht eingeladen worden war, nicht unbedingt ab, dazu kannten sie sich wohl doch schon zu gut. "Ja, setz dich", stimmte Poppy Juliana zu. "Und ich bin mir sicher, dass Miss Burton nichts dagegen hat, wenn du dich bei ihr bedienst, oder etwa doch?" Sie warf ihrer Assistentin einen kurzen Blick zu, wandte sich aber gleich wieder an Ellen. "Der Anlass war eine Erstklässlerin aus Hufflepuff, die auf der Treppe gestürzt ist und von Juliana hierher gebracht wurde."
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Ellen Morgan
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo März 01 2010, 15:28

Ellen wurde auch gleich herzlich von der kleinen Gruppe empfangen und ein Lächeln legte sich auf ihre Lippe als sie Julianas Worte hörte. „Erzählt sie wieder Anekdoten aus ihrer frühsten Kindheit?“, fragte sie dann leicht scherzend und sah zu Poppy, bevor sie sich einen Stuhl zurecht schob und sich dazu setzte. So würde sie ihre Zeit auch voran treiben. Allerdings dürfte sie diese nicht aus den Augen verlieren. Wenn sie zu lange weg blieb und sich ein Schüler oder eine Schülerin in ihrem Büro verirrte, dann würde dieser bestimmt nicht Ewigkeiten warten.
„Zufälle sind manchmal doch praktisch, nicht?“ Ellen grinste und sah sich für einen kurzen Moment um, bevor sie zu Poppy sah. „Nein, danke... So lange wollte ich gar nicht bleiben, um mich hier häuslich einzurichten.“ Ellen lehnte sich kurz zurück, während sie hörte, warum die kleine Runde hier zustande gekommen war.
„Dass die Kleinen immer so stürmisch sein müssen“, sagte sie dann und schüttelte den Kopf.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi März 03 2010, 20:52

Juliana schüttelte mit dem Kopf. „Keine Anekdoten, nur Überlegungen, die mir gerade so gekommen sind. Also nichts wo man sich Sorgen um mich machen müsste, ich bin mit der Wahl, die ich getroffen habe eigentlich ganz zufrieden“, erzählte sie kurz, während sie in die Runde blickte.
„Was heißt mein Traum war ein Blumengeschäft. Ich mag zwar Pflanzen sehr gerne, aber eigentlich habe ich nicht umsonst auf Kräuterkunde gelernt. Ich mein, da kann man so viel bei lernen, allein schon die Aufzucht und die Erntezeiten damit die Pflanzen besonders wirkungsvoll sind.“ Juliana versuchte sich selbst vom Schwärmen von ihrem Fach abzubringen, das wollten die anderen vermutlich überhaupt nicht hören. Und das konnte sie auch vollkommen nachvollziehen. „Außerdem kann ich nicht die ganze Zeit nur hinter der Theke stehen und bedienen. Das ist nichts für mich. Dann lieber den Schülern etwas beibringen…“
Kurz betrachtete sie Ellen und schüttelte grinsend mit dem Kopf. „Ich glaube wir waren in dem Alter auch nicht weniger stürmisch. Und die meisten sind doch noch relativ ruhig. Aber sieh es doch mal positiv, so wird es hier auch nicht langweilig.“
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr März 05 2010, 11:19

Mit einem Lächeln lauschte Poppy Juliana, als diese von ihrem Fach schwärmte. Ihr Vater hatte sich immer so ähnlich angehört, wenn er über Medizin gesprochen hatte, und sie selbst war vermutlich auch nicht viel besser, wenn das Thema auf Heilkunde kam. Es war doch schön, dass es Menschen gab, die in ihrem gewählten Fach eine solche Erfüllung finden konnten. So sollte es jedem gehen, es war etwas, dass Poppy jedem wünschte. "Weißt du, Juliana, ich verstehe dich schon irgendwie, glaube ich. Ein reines Kräuterkunde-Studium wäre für mich vermutlich nicht das richtige gewesen, aber ich musste mich auch viel mit magischen Pflanzen beschäftigen. Und in der Schule war es eines meiner Lieblingsfächer." Fast schon selig dachte sie an ihre eigene Zeit in Hogwarts als kleine Gryffindor-Schülerin zurück. Sie hatte dieses Schloss schon damals geliebt, hatte eigentlich jeden Tag ihrer Schulzeit hier genossen, oder zumindest kam es ihr im Nachhinein so vor. Das hieß, vielleicht nicht jeden Tag, nur jene, an denen sie nicht auf Alphard Black getroffen war, was leider nur selten vorgekommen war, schließlich hatten sie einige Unterrichtsstunden gemeinsam absitzen müssen. Für einen Moment verdunkelte sich ihre Miene, doch dann beschloss sie rasch, jetzt nicht über den Verteidigungslehrer nachdenken zu wollen. Außerdem, in letzter Zeit war es fast nett gewesen.

Sie nickte zustimmend auf Julianas Worte und sah Ellen interessiert an. "Erzähl mir nicht, du wärst nicht auch ein stürmisches Mädchen gewesen", meinte sie. Das konnte sie sich bei der Psychologin beim besten Willen nicht vorstellen. Und abgesehen davon hatten sie sich nicht erst hier kennengelernt, als sie beide ihre Posten hier eingenommen hatten. Zwar war Ellen in Hufflepuff gewesen und ohnehin ein Jahr jünger als sie selbst, aber das hieß nicht, dass sie sich als Schülerinnen nicht auch schon zumindest vom Sehen gekannt hatten. Hin und wieder waren sie sich wohl über den Weg gelaufen, auch wenn sie jetzt nie viel Zeit miteinander vebracht hatten, schließlich hatte jeder von ihnen noch eigene Freunde gehabt. "Warst du nicht bei den Hufflepuffs dabei, die hinter den armen Hauselfen her waren?" Es hatte einmal ein Gerücht gegeben, dass ein paar Schüler ebendieses Hauses die Hauselfen von Hogwarts irgendwelcher krummen Machenschaften beschuldigt hatten. Schon eine eigenartige Idee. Sie grinste. "Stimmt, Juliana, langweilig wird es in Hogwarts ganz gewiss nie."
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr März 05 2010, 22:40

Ellen sah zwischen den Anwesenden hin und her, während sie überlegte, worüber sie sich vor ihrem Ankommen unterhalten hatten. Über Träume? Wenn sie nicht ganz falsch lag. Blumenladen? „Oh...“ Ellen neigte den Kopf ein wenig zur Seite und ließ Poppy aussprechen, bevor sie selbst etwas dazu sagte. „Ich mag Pflanzen auch. Manche gehen mir ein, aber ich bin dabei einen neuen Trend zu kreieren. Braune Pflanzen sind In!“ Ellen musste selbst kurz lachen. „Für mich stand als Kind eigentlich nur fest, dass ich einen Beruf haben wollte bei dem ich Menschen helfen konnte. Auf die Idee, dass ich mich mit Psychologie befasse kam ich eigentlich erst in meinem letzten Jahr. Dass ich irgendwann einmal hier landen würde, hätte ich auch nicht gedacht. Aber die Kinder hier sind schon irgendwie knuffig.“ Manche machten sich auch wirklich Probleme, wo keine sein mussten. Das kannte sie aber auch von sich selbst. Vor allem war es irgendwie süß, wenn einer der jüngeren Schüler wegen Liebesproblemen zu ihr kam. Da musste sie doch jedes Mal schmunzeln.

„Doch... Ich war auch kein ruhiges Kind. Eigentlich immer überall dabei, wo man etwas entdecken konnte.“ Ellen musste erneut lachen als Poppy dann auf die Hauselfen zu sprechen kam. „Ja, ich hab zu denen gehört, aber ihr müsst doch zugeben, dass Hauselfen irgendwie gruselig sein können.“ Ellen strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Aber wir waren nicht hinter ihnen her. Wir wollten nur ihre Verschwörung aufdecken.“
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa März 06 2010, 20:45

Juliana schüttelte mit dem Kopf, als Poppy auf das Studium zu sprechen kam. „Bei mir war es ja kein reines Studium. Also im Grunde genommen eigentlich schon, ich habe tatsächlich nur Kräuterkunde studiert, aber man muss auch berücksichtigen, dass ich bereits zu Beginn meines Studiums schwanger geworden bin und dann nebenher mit der Kindererziehung beschäftigt war. Von daher war an Langeweile nun wirklich nicht zu denken und gewiss an keinen eigenen Blumenladen. Da hätte der Tag schon 48 Stunden haben müssen.“ Wenn sie sich so an diese Zeit zurück erinnerte, dann war es schon so manches Mal schwer genug, das alles so durchzuhalten. Dazu noch einen Traum erfüllen? Das wäre für die Lehrerin wohl kaum noch möglich gewesen, es sei denn sie hätte schon mehr als nur einiges an Hilfe bekommen. Vergnügt sah die Kräuterkundelehrerin dann allerdings zu Ellen, als diese mit Freuden erklärte einen neuen Trend gefunden zu haben. „Wenn ich das meinen Schülern erzähle, halten die mich sicherlich für völlig durchgeknallt und wenn die es mir erzählen, haben sie schon schlechte Karten.“ Wie gut, dass Ellen für sie eher eine Freundin war, als dass sie die zwei Jahre jüngere Kollegin zu ihren Schülern zählen musste. „Aber wenn du willst kann ich dir bei Gelegenheit mal ein paar Tipps geben, wie du deine Pflanzen länger am Leben lassen kannst.“ Schließlich brachte das Grün auch noch ein angenehmes Raumklima.

Juliana seufzte. „Dann bleibt mir ja immerhin Hoffnung, dass meine Tochter irgendwann ruhig wird… Aber ich meine mich auch daran zu erinnern, dass da etwas von wegen Hauselfen in der Luft lag. Habt ihr nicht ständig versucht mit ihnen in die Küche zu gelangen?“
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo März 08 2010, 17:10

Poppy nickte verständnisvoll bei Julianas kurzer Erzählung. "Das habe ich mir auch oft gewünscht, als ich noch jünger war, besonders im Studium. Dass der Tag 48 Stunden hätte, meine ich. Wie schade, dass ein Zeitumkehrer nicht so leicht zu bekommen ist und man dabei so viel beachten muss!" Sie grinste. Zwei ihrer Kommilitonen hatten einmal versucht, den Zeitumkehrer der arithmantischen Fachrichtung, der eigentlich nur zur Erklärung, aber niemals zur Benutzung diente, schon gar nicht durch Studenten, zu entwenden. Natürlich waren sie dabei erwischt worden, und zwar von einem überaus fröhlichen und gut gelaunten Professor, der ihnen mit viel Freunde - wohl Schadenfreude - erklärte, dass das Exemplar, dass sie verwenden wollten, nur ein Modell war. Weit wären sie damit nicht gekommen, beziehungsweise weit zurück.

Ellens neuer Trend ließ sie dann jedoch in lautes Lachen ausbrechen. "Hübsch, Ellen, wirklich", stimmte sie ihrer Freundin zu, bevor Juliana ihr Hilfe anbieten konnte. "Ich weiß nur nicht, was die Schüler dazu sagen würden, wenn sie wüssten, dass du sie als knuffig bezeichnest." Sie schüttelte leicht den Kopf. "Manche dürften sich wohl etwas beleidigt fühlen. Aber ich gebe dir recht, einige von ihnen sind wirklich süß, besonders die Erstklässler." Nur gab es hier in Hogwarts auch ganz andere Schüler, solche, für deren Beschreibung sie niemals die Worte 'süß' oder 'knuffig' verwendet hätte. Gerade in Slytherin schienen sie gehäuft aufzutreten, aber vielleicht spielten da auch nur ihre alten Vorurteile mit hinein. Zwar bemühte sie sich immer, alle Schüler gleich zu behandeln, egal, aus welchem Haus sie kamen, aber dass sie selbst in ihrer Schulzeit bei den Slytherins nicht allzu beliebt gewesen war, hatte sie wohl schon ein wenig geprägt.

"Aber gut, ich gestehe, als ich das erste Mal einen Hauselfen gesehen habe, fand ich sie auch etwas komisch und vielleicht sogar unheimlich. Ganz verstehe ich sie immer noch nicht. Fleiß ist ja gut und schön, aber dass man gar keinen anderen Lebensinhalt kennt...?" Um ehrlich zu sein hatte sie sich bei ihrer ersten Begegnung mit einer Hauselfe Hogwarts' ziemlich erschrocken, bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie nicht gewusst, dass solche Geschöpfe existierten. Woher auch, waren doch ihre Eltern beide Muggel. "Aber von welcher Verschwörung sprichst du?"
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