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 Gemeinschaftsraum

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Daphne
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa Mai 30 2009, 20:54

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

"Das ist gut, danke", meinte sie an ihn gewandt und lächelte ihm freundlich zu, "aber wenn hier doch jemand sitzt, sag es ruhig und lass mich nicht nur aus Höflichkeit hier sitzen, ja?"
Der Junge schien wohl nicht wirklich an einem Gespräch interessiert zu sein und stellte lieber weiterhin seine Figuren auf das Schachbrett. Daphne überlegte kurz, ob sie ihn was fragen sollte und entschied sich dann dafür.
"Spielst du gerne Schach?", etwas besseres war ihr auch grad nicht eingefallen, leicht amüsiert über sich selbst, schüttelte sie den Kopf, "ähhmm... ja."
Das Mädchen lachte leise auf und musterte den etwas jüngeren kurz.
"Spielst du gut?", stellte sie ihm noch eine Frage und hoffte das sie ihm nicht auf die Nerven ging oder ihn irgendwo bei störte.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa Mai 30 2009, 21:12

Tom schob den letzten, etwas zappelnden Bauern, in seine Reihe. Wie befürchtet war Daphne wohl hier, um sich mit jemandem zu unterhalten. Nun, dann würde sie sicher schnell feststellen dürfen, dass er nicht besonders geschickt im Smalltalk war. Thomas wusste, dass er weder besonders komisch noch gewitzt war und von den meisten Themen in seiner Altersgruppe keine Ahnung hatte - von den der Mädchen schon gar nicht.

Allerdings war es nicht so, dass Thomas sich gar nicht artikulieren konnte und er wusste natürlich, was sich gehörte. Daher sah er von seiner noch nicht begonnenen Partie auf und sah Daphne an. "Ich spiele viel Schach", antwortete er. "Wenn es geht, täglich. Es hilft, abzuschalten und sich gleichzeitig besser zu konzentrieren." Das klang widersprüchlich, war aber tatsächlich so. "Ob ich allerdings gut spiele...das hängt vermutlich davon ab, wie gut mein Gegner ist. Spielst Du Zauberschach?" Er zögerte kurz. "Wie heißt Du eigentlich?" Nun, wie gesagt wusste er, wie sie hieß. Allerdings wollte er sich nicht damit blamieren, ihren Namen gleich falsch auszusprechen.
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Daphne
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa Mai 30 2009, 21:52

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Als er ihr erklärte wie das Schach spielen auf ihn wirkte, nickte sie kurz um ihm zu zeigen das sie verstanden hatte.
"Ja, ich denke das man so leicht abschalten kann, weil man sich so eher auf das Spiel und nicht auf seine Gedanken konzentriert oder?", fragte sie nochmal nach. Sie selbst spiele manchmal Schach, aber dann eher selten.
"Ob ich allerdings gut spiele...das hängt vermutlich davon ab, wie gut mein Gegner ist. Spielst Du Zauberschach?"
"Ab und zu, aber ich glaub das ich nicht ganz so gut bin", meinte sie und lächelte ihn an, "gegen jemanden wie dich, der fast jeden Tag spielt werd ich wohl keine Chance haben."
Als der Junge fragte wie sie denn eigentlich hieße war Maly leicht verwundert. Eigentlich hatte sie damit gerechnet das er ihren Namen kannte, erstens waren sie im selben Haus und zweitens war sie nur einen Jahrgang über ihm.
"Daphne, Daphne Mörsch", stellte sie sich aber trotzdem vor, "du heißt Thomas oder?"
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa Mai 30 2009, 22:00

Thomas versuchte, sich den Klang des Namens einzuprägen. Zum Glück hatte er ein ausgezeichnetes Gedächtnis, so dass er wenigstens nicht noch einmal in die Verlegenheit kommen würde, sie fragen zu müssen. Er überlegte kurz, ob es sich vielleicht um einen unter Zauberern typischen Nachnamen handelte, der ihm bisher entgangen war. Wenn er einen Namen nicht kannte, konnte er meist davon ausgehen, dass es ein Zauberername war und 'Mörsch' klang definitiv so.

"Ja, ich heiße Thomas", nickte er, einmal mehr erstaunt, dass jemand seinen Vornamen kannte und nicht seinen Nachnamen. "Thomas Changer." So...und damit war er jetzt am Ende des Smalltalks angekommen. Alle offenen Fragen waren geklärt und im Grunde gab es in Toms Augen nichts, worüber sie noch sprechen konnten. Er könnte fragen, ob sie in die sechste oder die siebte Klasse ging, aber dass das eine dämliche Frage war, war selbst Tom klar. Blieb eigentlich nur...

"Hättest Du Lust, trotzdem eine Partie mit mir zu spielen?", wollte er wissen und zeigte ein verunglücktes Grinsen. "Ich meine, obwohl Du meinst, Du seist nicht so gut wie ich - nicht weil ich Changer heiße." Das hatte er aber auch ungeschickt formuliert. Sein Blick glitt auf das Schachbrett, auf dem sie weißen Figuren seinen Vorschlag gerade wild gestikulierend ablehnten. Sie wussten, dass Tom natürlich seinen Gegner zuerst ziehen lassen würde und das hieß, dass sie, die weißen Figuren, von Daphne gespielt werden würden. Und wer wurde schon gerne von jemandem gespielt, der meinte, er könne das Spiel nicht so gut?
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa Mai 30 2009, 23:02

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Als der Junge bestätigte dass er Thomas hieß und ihr dann noch seinen Nachnamen nannte, lächelte sie ihn freundlich an.
"Ich hab deinen Namen schon ab und zu mal aufgeschnappt bei irgendwelchen Gesprächen", erklärte sie ihm, "und außerdem sind wir ja im gleichen Haus und du nur ein Jahr unter mir... wenn ich mich recht erinnere... du bist doch in der fünften oder?" Sie warf ihm einen fragenden Blick zu, lies ihr freundliches lächeln aber erhalten.

"Hättest Du Lust, trotzdem eine Partie mit mir zu spielen? Ich meine, obwohl Du meinst, Du seist nicht so gut wie ich - nicht weil ich Changer heiße."
Die Formulierung klang zwar recht kompliziert, aber Daphne wusste eigentlich was er damit sagen wollte.
"Also von mir aus gerne aber ich glaube die haben was dagegen", meinte sie und deutete kurz mit dem Finger auf die weißen Schachfiguren die wohl nicht wirklich begeistert von Thomas Vorschlag waren, "aber ein vollkommener Anfänger bin ich auch nicht. Meine Mutter hat früher oft mit mir gespielt. Sie ist auch eine Hexe und liebt Schach. Mit einem Vater hab ich auch ab und zu mal Schach gespielt aber dann eher das für Muggel. Doch in der letzten Zeit hab ich nicht so oft gespielt und ich hoffe dass ich das noch hinbekomme, also sobald deine Figuren einverstanden wären."
Sie lächelte ihn leicht unsicher zu und wusste nicht, ob er trotzdem noch mit ihr spielen wollte.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   So Mai 31 2009, 20:57

Thomas musste leise lachen. "Da es meine Figuren sind und ich natürlich lieber mit Dir spiele als wieder einmal gegen mich selbst, sollten meine Figuren sich lieber zurückhalten und lieber mit guten Tipps ihrer Spielerin zur Seite stehen." Er machte eine einladende Geste, dass Daphne den ersten Zug machen sollte. "Allerdings muss ich gestehen, dass sie oft zu kurz denken. Einige haben es furchtbar eilig zu schlagen, während andere natürlich nicht geschlagen werden wollen, auch wenn es klüger wäre sie zu opfern."

Er zögerte ein wenig unschlüssig und lehnte sich dann zurück, während er auf ihren Zug wartete. "Aber Muggelschach bietet in dieser Beziehung wirklich gewisse Vorteile. Es ist einfacher sich zu konzentrieren, wenn nicht die Hälfte der Spielfiguren meint, etwas zum Thema zu sagen zu haben." Sie stammte also wenigstens zum Teil aus einem Muggelhaushalt, was sie mit Tom dann gemein hatte. Im Grunde interessierte es Thomas wenig, ob jemand reinblütig, Halbblut oder muggelgeboren war. Dennoch war es natürlich ein Gesprächsaufhänger. "Kommst Du denn aus einem Muggelhaushalt?", wollte er wissen.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Jun 01 2009, 00:38

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Als Thomas von seinen Figuren sprach und wie sie wohl manchmal waren, blickte sie einen Moment leicht verwirrt drein. Sie hoffte, dass sie mit seinen Figuren klar kam und wenn sie sich quer stellten, versuchte sie einfach mal ihren Willen durchzusetzen. Gewiss würde das schon irgendwie funktionieren.
"Oke, gut. Ich hoffe das ich das hin bekomme", meinte sie und lächelte ihn kurz leicht unbeholfen an, "aber wenn sie mich zulabern, versuch ich einfach mal nicht auf sie zu hören, immerhin spiele ich ja gegen dich und sollte die Züge leiten und nicht sie." So glaubte Daphne es zumindest, war sich aber doch sicher dass es zumindest zum Teil gestimmt hatte, was sie gemeint hatte.

Als Tom sich zurück lehnte und darauf wartete, das Maly ihren ersten Zug machte, überlegte die junge Gryffindor kurz und bedeutete dann einer Figur das sie nach vorne Rücken sollte. Kurz darauf wandte sich ihr Blick wieder dem Jungen zu, als er sagte, das Muggelschach schon seine Vorteilte hatte.
Sie nickte ihm zustimmend zu. Damit hatte er vollkommen recht.
"Genau und dort wird man zum Glück auch nicht von Schachfiguren herumkommandiert, wie man seine Züge setzen soll", meinte sie und lachte leise auf.
Als er wissen wollte, ob sie aus einem Muggelhaushalt kam, überlegte sie kurz, was sie sagen sollte. Daph glaubte zwar nicht das der Gryffindor jemand war, der viel auf reines Blut lag, aber dennoch sollte man darauf achten was man zu wem sagte.
"Mein Vater ist ein Zauberer und meine Mutter ein Muggel", erklärte sie ihm, "und... wie siehts bei dir aus?"
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Di Jun 02 2009, 14:52

'Vermutlich genau umgekehrt', dachte Thomas bei sich. Aber genau wusste er es nicht. Immerhin war es gut möglich, dass auch seine Mutter Muggel war. Nur weil er Zauberer war, hieß das noch lange nicht, dass Miss Keppet es auch gewesen war oder war. Thomas hatte zu Beginn in Hogwarts überlegt, dass er ihr vielleicht nun begegnen würde, in der Zaubererwelt. Allerdings war das bis jetzt nicht der Fall gewesen und Tom hatte auch wenig Ambitionen die Frau zu suchen, die ihn offensichtlich nicht hatte haben wollen, sondern lieber bei seinem Vater gelassen hatte.

"Ich komme aus einem Muggelhaushalt", sagte Thomas jedoch nur, die Frage zwar beantwortend, aber seine Mutter aus dem Spiel lassend. "Dass es so etwas wie Zauberer gibt, habe ich erst erfahren, als die Eule von Hogwarts kam." Lange hatte er nicht mehr darüber nachgedacht, aber er erinnerte sich noch zu gut an das angenehm überraschte Lächeln seines Vaters und den fast angewiderten Blick von Eric. "Vermutlich ist der Kulturschock nicht so groß, wenn man einen Elternteil hat, der in der Zaubererwelt lebt." Wobei Tom nicht behaupten konnte, dass seine Familie mit seinem neu entdeckten Talent Probleme hatte (außer Eric, natürlich) - ganz im Gegenteil.

Tom zog ebenfalls einen Bauern nach vorne, um Platz für die höherwertigen Figuren zu schaffen, die schon reichlich ungeduldig wirkten.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Di Jun 02 2009, 18:59

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

"Meine Eltern haben mir von der magischen Welt erzählt, nachdem ich das erste Mal meine magischen Fähigkeiten gezeigt habe", erklärte sie ihm, als er ihr erzählte, wann er das erste Mal davon erfahren hat, "meine Eltern waren beide der Ansicht, das ich lieber wie jedes normale Kind auch aufwachsen soll und somit lernen kann, meine Probleme auch ohne Zauberei zu klären."
Dafür war das Mädchen ihnen auch recht dankbar. Es gab gewiss Leute auf der Schule, die wegen jeder Kleinigkeit ihren Zauberstab zogen, das musste doch nicht sein. Das waren dann eher reinblütige Zauberer, die sich zu fein dafür waren, Sachen wie normale Menschen zu erledigen. Daphne fand dieses Verhalten einfach nur lächerlich, ab und zu mal einen Zauber zu gebrauchen ging ja noch, aber doch nicht immer.

"Vermutlich ist der Kulturschock nicht so groß, wenn man einen Elternteil hat, der in der Zaubererwelt lebt."
"Ja, ich denke schon. Mein Vater konnte mir schon viel über diese Welt hier erzählen und auch von Hogwarts und alledem berichten, so findet man sich auch schneller zurecht und weiß worauf es ankommt. Er Dad erzählte mir auch von den Leuten die sich für was besseres halten nur weil sie Reinblüter sind, so war ich vor "Angriffen" von irgendwelchen Leuten besser vorbereitet, obwohl ich ja nur Halbblütig bin."

Als Thomas ebenfalls einen Bauern nach vorne rückte, musterte das Mädchen die Figuren kurz und bat eine weitere Figur nach vorne zu rücken. Noch schienen die weißen Spielfiguren recht ruhig zu sein und waren anscheinend auch noch nicht allzu sehr gegen Daphnes Spielbeginn.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mi Jun 03 2009, 22:34

Während Thomas Daphne zuhörte, hielt er nach einer möglichen Frage Ausschau, die er beantworten konnte, um die Unterhaltung im Gang zu halten. Leider war Tom nicht gerade sonderlich redegewandt und wenn er jemanden zudem eigentlich nicht kannte, machte das die Sache nicht einfacher. In dieser Beziehung war Amber eigentlich ein ganz netter Gesprächspartner - und wenn man nur nachfragen musste, wie sie ihre Worte denn jetzt schon wieder meinte.

Tom zog ohne großes Nachdenken eine weitere Figur. Die Anfangszüge waren meist noch nicht ganz so relevant, auch wenn sein Springer durch Schnippsen anzuzeigen versuchte, dass er durchaus schon hätte ziehen - oder genauer gesagt springen - können. Allerdings fand Thomas das für ein wenig zu übereilt. Er wollte erst einmal eine gute Abwehr aufstellen. Wenn eine Unterhaltung nur genauso einfach wäre wie ein Schachspiel...

"Nun, Angriffen bin ich allerdings auch noch nicht ausgesetzt gewesen", sagte Tom schließlich, Daphnes Worte aufgreifend. "Bisher hatte noch niemand Probleme damit, dass ich nicht aus einem Zaubererhaushalt stamme." Allerdings hatte Tom mit den Reinblutfanatikern an dieser Schule auch noch nicht viel zu tun gehabt, was schon einmal daran lag, dass er grundsätzlich nicht mit vielen Leuten zu tun hatte. Und die Gryffindors waren da meist nicht gerade die größten Verfechter der Reinbluttheorie.

"Manchmal habe ich den Eindruck, das wird viel zu sehr hochgespielt." Wobei auch Thomas die Zeitung las und von der neuen Partie gehört hatte. Allerdings sah er darin nicht wirklich ein Problem. Politik war ohnehin nicht seine Sache.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mi Jun 03 2009, 23:02

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Normalerweise waren die Anfangszüge noch relativ einfach, man musste nicht allzu sehr nachdenken und erstmal versuchen ein Grund Konzept hineinzubringen, so meinte er ihr Vater zumindest immer, aber Daphne versuchte jetzt schon relativ überlegt an die Sache ranzugehen, sie hatte keine Lust sich vor dem Jungen zu blamieren. Es lag eigentlich auf der Hand das sie verlor, aber dennoch sollte sie versuchen ihr bestes daraus zu machen. Außerdem war sie in solchen Situation eher einer Kämpfernatur und strengte sich immer an. Natürlich wollte sie niemanden beweißen, das sie die Beste war oder alles kann oder gerne alles können möchte, aber dennoch könnte man seinem Gegner ein gutes Spiel liefern, so sah es die Gryffindor zumindest und bedeutete einem Bauern, einen Schritt nach vorne zurücken.

Als Thomas meinte, dass er bisher noch nicht wirklich von jemanden angegriffen wurde, nur weil er aus einem Muggelhaushalt stammte, nickte sie kurz. "Eigentlich halten sich hier alle noch recht zurück, manchmal zumindest, aber dennoch kommt es ab und zu mal vor", meinte sie und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. Daphne fand dieses Verhalten einfach nur unfair und total hirnrissig, man musste sich doch nicht durch solche Kommentare vor anderen stark machen, das brachte einem doch gar nichts.

"Manchmal habe ich den Eindruck, das wird viel zu sehr hochgespielt."
"Find ich auch, meiner Meinung nach ist es doch total egal, ob man jetzt Reinblütig, Halbblütig oder Muggelstämmig ist. Es kommt doch eigentlich auf den Charakter an, was einen Menschen ausmacht. Der Blutstatus eines Menschen sagt ja auch nicht aus, ob er ein guter oder ein schlechter Mensch ist."
Es gab Slytherins die wirklich sehr nett waren, zum Beispiel Scarlett, sie mochte das Mädchen, und eigentlich waren sie auch befreundet. Sie fand es immer schrecklich wenn jemand meinte, das Slytherins und Gryffindors Feinde sein müssten, klar war dies oft so, aber meist auch nur wegen der dummen Vorurteile.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mi Jun 03 2009, 23:15

Thomas nickte angenehm überrascht zu Daphnes Worten. Er jedenfalls versuchte Menschen in erster Linie nach ihrem Charakter zu beurteilen und ihren Taten und nicht nach ihrer Herkunft - und das obwohl Thomas in der Muggelwelt aus einem guten Hause kam und gewisse Vorurteilen anderen gegenüber in seiner Familie (er dachte da vor allem an seinen Bruder Eric) nicht von der Hand zu weisen waren.

"Allerdings scheint es schwer zu sein, andere nur nach ihrem Charakter zu beurteilen", sagte er schließlich. "Jedenfalls ist es kaum anzunehmen, dass sich nur Gryffindors untereinander sympathisch finden oder nur Ravenclaws. Aber trotzdem scheinen sich in Hogwarts gewisse Fronten gebildet zu haben und Freundschaften über das eigene Haus hinaus scheinen sehr schwierig zu schließen zu sein." Er zog den Läufer quer in den Schutz seiner Bauern nach vorne. "Den Eindruck habe ich jedenfalls", schränkte er ein.

"Man muss nur schauen, wer mit wem zum Ball geht." Er sah vom Schachbrett auf und griff nach seinem Saftglas. "Die meisten gehen mit einem Partner aus ihrem eigenen Haus." Wobei Tom da keine Ausnahme bildete. Allerdings hatte er niemanden gefragt, sondern war gefragt worden...nun...oder so in der Art. "Mit wem gehst Du denn zum Ball?", wollte er wissen. Erst im nächsten Augenblick kam ihm in den Sinn, wie direkt die Frage gewesen war und ob Daphne sie nicht falsch verstehen würde. Nein, es war nicht seine Absicht, sie selbst zu fragen, ob sie vielleicht...

'Shit', dachte Tom und hoffte, dass Daphne bereits einen Partner hatte und er somit nicht in die Verlegenheit kommen würde, sich weiter zu erklären.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mi Jun 03 2009, 23:32

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Daphne hörte Toms Worten aufmerksam zu und nickte dann kurz. "Also ich find das eigentlich total dumm... also was solls, ist doch eigentlich total egal wer in welchen Haus ist oder nicht. Die Gründer an sich waren doch zuerst auch alle befreundet und wollten Einigkeit in Hogwarts und nur weil Slytherin quer schießt, muss das doch nicht heißen dass jetzt zwischen allen Häusern nun so ist. Klar, jedem sein Haus ist seine Familie und dort sind meist auch die Leute mit denen man am meisten zu tun hat, zum Beispiel nehmen wir die Leute aus unserem Schlafsaal, ist doch klar das wir meist mehr mit ihnen befreundet sind, aber dennoch sollte es kein Problem sein sich mit Leuten aus anderen Häusern zu verstehen", meinte sie und überlegte kurz, ob sie ihre Gedankengänge von eben ans tageslicht holen sollte und entschied sich dafür, "das ist genauso Blödsinn wie die Tatsache das Gryffindors und Slytherins sich wohl nicht verstehen dürfen. Es gibt ein paar Slytherins die wirklich sehr nett sein können, nicht alle dort sind auf den Reinblutwahn versessen oder nur eingebildet und hinterlistig... aber was sag ich hier, das weißt du bestimmt eh selbst."
Ein kurzes lächeln huschte über ihre Lippen, als sie Tom einen Blick zuwarf. Sie hatte das Gefühl gerade viel zu viel zu reden und wollte den Jungen nicht direkt verschrecken. Am besten sollte sie sich nun etwas zurück halten.

Als der junge seinen Läufer in den Schutz seiner Bauern zog, nahm Daph eine der Spielfigur in die Augen, doch schon im nächsten Moment begannen die weißen Figuren wild über ihre Entscheidung zu diskutieren und rieten ihr ab, diese Figur zu ziehen. Einige boten andere an, oder gar sich selbst und leicht verwirrt, jedoch mit einem grinsen auf dem Gesicht warf sie Thomas einen schnellen Blick zu, befahl aber dennoch der Figur die sie sich vorher ausgewählt hatte sich zu bewegen und erntete somit ein paar böse blicke der Schachfiguren. Ein leises kichern war von ihr zu vernehmen und sie schüttelte amüsiert den Kopf. Oh nein, sie würde sich auf keinen Fall von solch kleinen Spielfiguren herumkommandieren lassen.

Als er auf das Thema Ball zu sprechen kam, seufzte Daphne leise. "Ja, die meisten werden wohl mit den Leuten aus ihrem eigenen Haus gehen, dort sind ja meist auch ihre Freunde und die Leute mit denen sie am meisten vertraut sind", antwortete sie ihm und zuckte kurz mit den Schultern. Daphne würde froh sein, wenn überhaupt mit ihr jemand hingehen würde, aber danach sah es wohl nicht aus.
"Mit wem gehst Du denn zum Ball?"
Daphne blickte leicht überrascht auf und musterte den Gryffindorjungen kurz. Sie wusste nicht ob sie ihn anlächeln sollte oder nicht, entschied sich aber dann dagegen, versuchte aber nicht unhöflich zu wirken.
"Also... ich hab noch niemanden, bisher würde ich nicht gefragt und ich glaube auch nicht dass es jemand tun wird", meinte sie und strich sich leicht verlegen mit der Hand durchs Haar, "mit wem gehst du denn? Bestimmt mit einem hübschen Gryffindormädchen aus deinem Jahrgang, hm?"
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 04 2009, 21:33

"Nun, also", druckste Thomas ein wenig verlegen herum. Wie sollte er das jetzt formulieren? Er würde Amber nicht gerade als sonderlich hübsches Mädchen bezeichnen. Wobei sie natürlich auch nicht hässlich war. Amber war eben Amber. Unter einem hübschen Gryffindor-Mädchen verstand er jemanden wie Lily Evans.

"Ich finde, Aussehen ist nicht alles im Leben", sagte er schließlich, fand die Lösung aber nur halbwegs gelungen. "Ich gehe mit Amber Fool zum Ball", sagte er dann. "So gesehen bleibe auch ich im Haus, aber es hat sich nun einmal so ergeben..." Wie klang das denn jetzt? Vermutlich genauso wie es eigentlich passiert war. Allerdings hörte sich das so an, als wäre er eigentlich lieber mit jemand anderem gegangen - was auch irgendwie stimmte. Jedoch hätte Tom sich nie getraut, ein Mädchen zu fragen und war eigentlich so gesehen ganz froh, dass Amber ihn gefragt und er, ohne ihr wirklich zuzuhören, zugesagt hatte.

"Aber warum", beeilte er sich fortzufahren und zog einen Bauern nach vorne, um den Turm frei zu bekommen, "sollte Dich niemand fragen? Ich meine...also...ich sehe da keinen besonderen Grund." Es gab wirklich hässlichere Mädchen (und darauf legten die meisten Jungen doch wohl in erster Linie Wert) und Daphne erschien ihm recht angenehm im Umgang. Jedenfalls machte sie ihn weniger nervös als einige der anderen Mädchen.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 04 2009, 21:53

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Als Thomas so herumdruckste, zog sie überrascht eine Augenbraue hoch und wollte gerade etwas sagen, klappte aber den und wieder zu, als der Junge weiter sprach.
"Also nein, das war so doch nicht gemeint", meinte sie und schüttelte kurz verneinend den Kopf, "ich wollte jetzt damit nicht behaupten das du jemand wärst der nur nach dem Aussehe geht... obwohl ich es ja eigentlich nicht weiß, aber ja natürlich geht es nicht nur ums Aussehen, sondern um die Sympathie, also der Meinung bin ich zumindest."
Daphne musste sich zusammen reißen um nicht im nächsten Moment laut los zu lachen. "Hat sich nun mal so ergeben? Das klingt ja nicht besonders freudig. Sei doch froh das du eine nette Partnerin hast, oder magst du sie etwa nicht?"
Wenn er sich nicht mögen würde, fragte sich die Gryffindor, warum er dann mit ihr auf den Ball ging, oder war da vielleicht doch was anderes? Vielleicht war er ja in sie verliebt und hatte Angst sich zu blamieren... alles konnte möglich sein.
Das Mädchen kicherte leise über ihre blühende Phantasie, wandte sich aber dann dem Spielbrett zu, als Tom gezogen hatte. Kurz überlegte sie und bedeutete ihrem Turm vorzuziehen, was großes empören unter den Schachfiguren hervor rief, doch Maly ignorierte es einfach.

Als Thomas meinte, dass er keinen besonderen Grund darin sah, wandte sie ihren Blick wieder ihm zu und musterte ihn kurz.
"Ich hab das Gefühl das ich den Jungs... vielleicht ein wenig zu aufgedreht bin... ich wäre gewiss keine gute Ballpartnerin", erklärte sie ihm, setzte jedoch ein kleines lächeln auf, welches jedoch nicht wirklich echt wirkte.
Sie hatte sich, wie bestimmt jedes andere kleine Mädchen auch, mal gewünscht auf einem Ball tanzen zu können und es deprimierte sie zutiefst, das sie niemand gefragt hatte und zum ersten Mal gab es eine Situation, in welcher sie zu feige war, etwas zu unternehmen, was genauso neu für sie war und ihre Laune noch etwas mehr senkte.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 04 2009, 22:13

Thomas machte eine hektisch abwehrende Geste, als Daphne so direkt heraus fragte, ob er Amber nicht mochte. Es war ihm klar gewesen, als er die Worte so sorglos formuliert hatte, dass man sie falsch verstehen musste. Er sollte einfach mehr aufpassen, was er sagte. Andererseits hatten Mädchen irgendwie auch ein Talent dafür, Dinge immer anders aufzufassen, als man sie meinte. Gerade Amber war dafür prädestiniert - fand Tom.

"Doch, Fool ist schon...naja, nett trifft es irgendwie nicht ganz. Aber ich mag sie natürlich schon." Tat er das? Tom war ein wenig von seiner eigenen Formulierung überrollt. "Ich meine, wäre sie ein Junge, wären wir sicher befreundet", machte er die Sache noch schlimmer. Er verdrehte insgeheim die Augen. "Kennst Du sie eigentlich?" Er könnte sich dann das Erklären sparen. Jeder, der Amber Fool kannte, sollte verstehen, was er meinte.

Thomas vertiefte sich auf das Brett, auf welchem Daphne den Turm vorgezogen hatte. Viel Deckung hatte der aber nicht. Er könnte ihn mit einem Bauern schlagen, ohne dass seine wichtigen Figuren schutzlos dastehen würden. Der Läufer stände dann noch immer hinter den Bauern und der König war ohnehin noch immer umringt von den anderen Figuren. Da würden noch einige Züge gemacht werden müssen. Tom setzte vorerst den Springer in Angriffsposition, gedeckt von seinem eigenen Turm.

"Du meinst, Du kannst nicht besonders gut tanzen?", hakte Tom nach, ob er ihre Worte richtig verstand. Höflicher wäre es wohl gewesen, zu erklären, dass er nicht fand, dass sie aufgedreht war. Aber das fiel ihm zu spät ein. Smalltalk war wirklich nicht sein Ding.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 04 2009, 22:27

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Daphne war sehr überrascht über Toms Worte. Sie fand, dass der Junge etwas... seltsam war, aber wer war das nicht? Maly selbst war ja auch nicht die normalste, und sie schloss eh Leute die anders waren, viel eher ins Herz als andere Menschen. Aber was nun seltsam war oder nicht, lag meist auch im Auge des Betrachters.
"Du magst sie, aber nennst sie beim Nachnamen?", leicht irritiert, blickte sie ihn an. Eigentlich war sie es gewohnt, das sich Schüler nur beim Nachnamen nannten, wenn sie sich nicht sonderlich gut leiden könnten, oder wenn sie der Ansicht waren, dass das wohl besonders toll sei, aber letzteres konnte sie sich bei Thomas nicht vorstellen.
Als er weiter sprach, zog Daphne leicht empört eine Augenbraue in die Höhe.
"Hast du etwas was dagegen mit Mädchen befreundet zu sein?" Wie sich das anhörte... wenn sie ein Junge wäre, würden wir bestimmt befreundet sein. So, als wären Mädchen minderwertig! Daphne jedoch blieb ruhig und hielt sich zurück ein dummes Kommentar ab zu lassen, gewiss bekam sie gerade nur etwas in den falschen Hals.
"Nur vom sehen", erklärte sie dem Gryffindor, als dieser nachfragte, ob Daph Amber kannte, "ich weiß schon wer sie ist, aber allzu viel haben wir auch nicht miteinander zu tun."

Daphne beobachtete Toms Zug, bemerkte aber nicht wie gefährlich gerade einer seiner Figuren stand. Die weißen Schachfiguren jedoch, versuchten sie darauf aufmerksam zu machen, aber Daph hatte beschlossen die Anweisungen und Ratschläge der Weißen zu ignorieren und ihr eigenes Ding durchzuziehen. So, zog sie einen Bauern nach vorne und wandte ihren Blick wieder Tom zu, der wohl vollkommen auf das Spielbrett vertieft zu sein schien.

"Du meinst, Du kannst nicht besonders gut tanzen?"
"Auch...", meinte sie, "ich wäre glaub ich jemand, der immer versuchen würde beim tanzen zu führen, obwohl das ja der Mann macht... aber keine Ahnung, hab einfach so das Gefühl."
Sie schüttelte kurz den Kopf. Wieso erzählte sie ihm das eigentlich? Naja, was solls, er hatte eben nachgefragt und es war doch eigentlich egal, ob er es wusste oder nicht. Maly fand ihn zumindest recht nett, also würde es ihr schon nicht schaden.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 04 2009, 22:40

Jetzt begann die Unterhaltung zusehends an Komplexität zu gewinnen. Tom legte die Stirn in Falten. "Nun, die meisten Jungen sind nun einmal mit Jungen befreundet und die meisten Mädchen mit Mädchen." Das war zwar eine selten dämliche Begründung, wie Thomas selbst klar war, aber sie entsprach der Wahrheit.

"Und wenn Du Amber näher kennen würdest...also sie ist sicherlich recht...ungewöhnlich", sagte er dann. "Nicht, dass mich das stören würde, aber es macht es oft ein wenig schwierig, sich normal mit ihr zu unterhalten. Sie hält sich für eine Art Prophetin, wenn ich es richtig verstehe - wobei ich nicht bezweifeln will, dass es Menschen mit hellseherischem Talent gibt und dass sie vielleicht dazu gehört", beeilte er sich zu sagen. "Aber es macht es eben nicht einfacher. Alles was sie sagt ist irgendwie ein wenig kryptisch." Er verstand es sogar noch weniger als das, was Mädchen sonst so äußerten.

"Und, nun, wie gesagt, richtig befreundet bin ich mit ihr nicht", fuhr er fort und wunderte sich ein wenig, dass sie ausgerechnet über Amber sprachen. "Deswegen nenne ich sie beim Nachnamen." Darin sah Thomas nichts Ungewöhnliches.

[OOC: Hm, ich bin mal davon ausgegangen, dass das hier genauso ist wie bei HP, also die britische Art, wie sich Schüler ansprechen. Da ist der Nachname eigentlich gängig, soviel ich weiß. Ich selbst war auf einer Schule, auf welcher wir uns untereinander mit Nachnamen angesprochen haben. Nur Freunde haben sich mit dem Vornamen angesprochen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass unser Hogwarts hier da eher modern deutsch ist, *grins*. Also es soll nicht so wirken, dass Tom da anders ist, als der Rest der Schüler. /Monolog Ende, =^.^=]

Er entschied sich, nun doch Daphnes Turm zu schlagen, bevor sie bemerkte, wie gefährlich er stand (oder sie doch noch auf ihre Figuren zu hören begann). Er stellte den Turm neben das Brett, der ziemlich geknickt wirkte - nun, natürlich nicht der Turm selbst, sondern der darauf sitzende Turmwächter, der sichtlich genervt war, schon aus dem Spiel zu sein. Toms Bauer, der geschlagen hatte, schüttelte hingegen voller Begeisterung seinen Dreschflegel in der Luft.

Tom hob den Blick vom Spielfeld. "Führen sollte immer derjenige, der am sichersten in dem entsprechenden Tanz ist", zitierte er dann das, was er selbst in jungen Jahren über die Gesellschaftstänze gelernt hatte. "Wenn Du sicher bist und Dein Partner den Tanz nicht perfekt beherrscht, sehe ich da kein Problem. Was tanzt Du denn am liebsten?" Tom hoffte, dass sie so wieder irgendwie auf für ihn sichereres Gebiet kamen.
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Daphne
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 04 2009, 23:02

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

[occ: Sorry, ich bin im Moment eh nicht ganz auf der Höhe. Danke das du es noch mal erklärt hast^^]

"Ja, stimmt schon das es so ist, aber deine Ausdrucksweiße hat sich etwas... komisch angehört. Von wegen, wenn sie ein Junge wäre, würde ich mich mit ihr anfreunden, ansonsten nicht... muss ich wohl falsch verstanden haben, tut mir leid", meinte sie und wurde etwas kleinlaut. Das sie auch immer zu schnell ihren Mund aufreißen musste und jemanden Sachen unterstellte, sie konnte sich einfach nicht zurück halten, es regte sie später immer wieder auf.

"Prophetin?", wiederholte sie und legte den Kopf leicht schief, "redet sie dann auch so komischen Müll von der Zukunft oder wie?"
Daphne nickte kurz, als er geendet hatte. Sie konnte sich vorstellen wie schwer es wohl sein mag, mit so jemanden zu versuchen, eine normale Konversation zu führen... es würde ihm wohl nicht sonderlich leicht fallen. "Wusste ich nicht", meinte sie knapp und zuckte kurz mit den Schultern, "aber kann man sich mit ihr auch normal unterhalten oder eher nicht?"
Als er dann noch erklärte, warum er das Mädchen nur beim Nachnamen nannte, nickte Daphne kurz. Es war ihr gerade etwas peinlich, so überreagiert zu haben. Sie wusste ja schließlich nichts über die beiden, hatte sich aber trotzdem so verhalten. Das Mädchen schüttelte über sich selber, leicht entrüstet den Kopf.

"Ohhh", murmelte sie leise, als sie beobachtete, wie ihre erste Spielfigur vom Brett wandern musste, "das hab ich gar nicht gesehen."
Sie warf Tom einen kurzen Blick zu und lächelte ihn kurz an, bevor sie sich wieder dem Spielbrett zuwandte. Genau überblickte sie dass Feld, ob vielleicht noch irgendwo eine ihrer Figuren sehr ungünstig stand, bemerkte aber, das es wohl nicht so war.
Als überlegte sie kurz und zog eine Figur nach vorn, überlegte aber direkt danach, ob dies überhaupt klug gewesen war.
Das Mädchen hatte ja von Anfang an gewusst, das sie nicht die Beste Schachspielerin war, aber sie hatte den Jungen ja gewarnt.

"Was ich am liebsten tanze? Gute frage, ich hab eigentlich keinen Lieblingstanz oder so, ich mag eigentlich alle ganz gerne... hast du denn einen?", fragte sie nach und musterte den Jungen. An Gesellschaftstänzen hatte sie gewiss keinen Lieblingstanz, aber immer noch war sie total vom Ballett begeistert und daran würde sich bestimmt so schnell nichts ändern.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 04 2009, 23:18

Thomas überlegte, ob man sich mit Amber wirklich normal unterhalten konnte. Nun, vielleicht konnten es andere, aber er hatte immer das Gefühl, dass er die Hälfte von dem verpasste, was sie sagte oder sagen wollte. Vielleicht war das aber auch nur so eine Mädchensache. Jetzt mit Daphne konnte er doch schon wieder sehen, wie schwer es war, sich mit einem Mädchen zu unterhalten und nicht das Gefühl zu haben, dass man aneinander vorbei redete. Wie machten das eigentlich die anderen Jungs?

"Nun, also ich denke, da solltest Du am besten mal mit ihr selbst reden", meinte er schließlich diplomatisch. "Aber wenn ich überhaupt nicht mit ihr klarkommen würde, würde ich wohl auch nicht mit ihr zum Ball gehen." Wobei das streng genommen eher ein Kommunikationsunfall gewesen war. Aber immerhin hatte Thomas so schon einen Ballpartner, während seine Schlafsaalgenossen noch nicht so weit waren. Von James' Erfolg bei Lily hatte er immerhin noch nichts gehört.

"Allerdings tanze ich nicht unbedingt allzu gerne", sagte er dann. "Deswegen habe ich auch keinen besonderen Lieblingstanz." Wobei es einige Tänze gab, die Tom weniger mochte als andere. Vor allem, wenn man sich beim tanzen recht nahe kam, war ihm das irgendwie angenehm unangenehm. Genau in Worte fassen konnte er das allerdings nicht und hütete sich daher auch, davon auch nur anzufangen. "Aber grundsätzlich mag ich beschwingte Tänze ganz gerne", sagte er dann, um die Frage noch zu beantworten. "Bewegung ist das, was mir an der Sache am besten gefällt."

Er zog eine weitere Figur, ohne groß nachzudenken. Offensichtlich spielte Daphne tatsächlich nicht herausragend und so konnte er sich das leisten. Vielleicht sollte er großzügig sein und ihr eine Möglichkeit bieten, ihn etwas mehr unter Druck zu setzen. Tom wollte das Mädchen schließlich nicht abziehen. So was machte dem Gegner immerhin keinen Spaß und sie saß wohl kaum hier bei ihm, um sich deprimieren zu lassen.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Jun 05 2009, 00:04

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Als Thomas vorschlug, Daphne sollte doch selbst mal mit Amber reden, nickte sie. "Klar, dann kann ich mir wenigstens ein eigenes Bild von ihr machen", sagte sie und lächelte den Jungen an, "und ja, das hab ich mir gedacht, wer geht schon mit jemanden, den man nicht leiden kann zum Ball? Oke... vielleicht die Leute, die mit jemand ganz besonders tollen zum Ball auftauchen wollen, den anderen aber nicht einmal mehr riechen können... so was finde ich kindisch."
Es gab immer wieder Leute, die mit jemanden hingingen, nur um besonderes aufsehen zu erlangen, oder ihre Freunde eifersüchtig zu machen. Solch ein verhalten, brachte Maly immer nur zum lachen, das ging ja mal gar nicht.

"Achso... ich tanze an sich doch gerne, aber eher keine Gesellschaftstänze. Ich hab mal Ballett getanzt", erklärte sie ihm, war sich aber nicht sicher ob es den Jungen interessierte und beließ es einfach mal dabei. Als er weiter sprach, nickte das Mädchen erneut. Ganz ihrer Meinung, die Bewegung bei der ganzen Sache, gefiel ihr auch recht gut, weshalb sie langsame Tänze nicht ganz so toll fand.
"Kannst du gut tanzen... also jetzt mal davon abgesehen das du nicht ganz so gerne tanzt?", wollte sie wissen. Es war schon recht interessant mit einem Jungen zu reden, der schon mal Erfahrungen im tanzen gemacht hat. Daph glaubte, das die anderen Jungen die sie so was gefragt hätte, nicht mal zu gegeben hätten, schon mal getanzt zu haben, oder es wirklich nicht getan haben, weil sie es für uncool oder lächerlich fanden. Maly hingegen, fand das weder lächerlich noch sonst irgendwas, was aber vielleicht auch daran lag, das sie ein Mädchen war, oder einfach daran, dass sie eh etwas anders gab, als die anderen.

Thomas zog eine weitere Spielfigur, wohl auch ohne groß zu überlegen. Entweder hatte er den Zug schon geplant, oder Daphne war wirklich so schlecht, dass man nicht lange zögern müsste um eine Figur zu ziehen.
"Tut mir leid... ich hab dir gesagt das ich nicht sonderlich gut bin, aber ich geb mir mühe", meinte sie leise murmelnd an den Gryffindor gewandt und überlegte kurz, bevor sie einer Spielfigur befahl sich zu bewegen. Sie warf ihm einen abschätzenden Blick zu und hoffte das er nicht sauer oder so auf sie war... sie hatte ihm ja schließlich am Anfang erzählt, das sie nicht die Beste Spielerin war.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Jun 05 2009, 20:34

"Also ich schätze, ich werde Dir nicht auf die Füße treten, sollten wir miteinander tanzen", entschied er sich auf ihre Frage hin zu antworten. "Auch wenn ich nicht denke, dass ich Talent fürs Tanzen habe, denke ich doch, dass ich ganz passabel tanze. Ich bin auch in der Tanz-AG." Allerdings war er das in erster Linie, weil sein Vater gemeint hatte, er solle mehr an sozialen Aktivitäten an seiner Schule teilnehmen. "Wenn Du Ballett tanzt...wie machst Du das während des Schuljahres?", wollte er dann doch interessiert wissen. "Übst Du im Schlafsaal?" Irgendwo musste sie doch wohl üben. Nur in den Ferien zu üben würde bei Ballett kaum ausreichen.

Er verfolgte, wie sie ihre nächste Figur zog und fragte sich keinen Augenblick danach, ob er dabei irgendwie das Gesicht verzogen haben mochte, denn sie entschuldigte sich - für Tom aus dem Blauen heraus - dafür, dass sie so schlecht spielen würde. Wie war sie darauf jetzt gekommen? Er war einen Augenblick zu baff, um sofort zu antworten und schüttelte dann den Kopf. "Wenn Du möchtest, können wir die Partie auch abbrechen. Ich hatte nicht gedacht, dass es Dir so gar keine Freude macht." Da war es wieder: Mädchen waren einfach ein Buch mit sieben Siegeln.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Jun 05 2009, 23:34

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

"Wieso bist du denn in der Tanz-AG wenn du tanzen nicht sonderlich magst?", wollte sie von ihm wissen und überlegte einen Moment, "also und wenn man auf dem Ball dingens mit einem anderen Partner tanzen darf, möchte ich auch gerne mal mit dir tanzen... also wenn es dir nichts ausmacht und du nichts dagegen hast." Sie schenkte dem Jungen ein freundliches lächeln und wusste nicht ganz, wie er auf die Frage reagieren würde.
Als er sie fragte, wie sie das denn mit ihrem Balletttraining regeln würde, schmunzelte sie kurz. "Ja... ab und zu im Schlafsaal wenn niemand da ist. Ich glaub ich bin auch nicht die beste Balletttänzerin weswegen ich den anderen diesen Anblick ersparen möchte."
Manchmal hatte Daphne das Talent alles schlecht zu reden was sie anging, ob es nun stimmte oder nicht war ihr dabei völlig egal. Nun hatte sie gerade wieder so einen Moment, aber was sollts. Die Beste Balletttänzerin war sie eh nicht und die meisten würden es ihr nicht einmal mehr zutrauen, das sie so etwas konnte, also die Leute, die sie näher kannten.

Als Thomas meinte, das sie die Partie auch abbreche könnte, schüttelte sie nur kurz den Kopf. "Nein, auf keinen fall... ich hab nur gedacht das es dir zu langweilig werden könnte weil ich nun mal nicht sonderlich gut in dem Spiel bin", erklärte sie ihm. Ihr machte dies nichts aus und ein Problem damit, zu verlieren hatte sie auch nicht. Aber sie würde es bestimmt irgendwann ein wenig langweilen gegen jemanden zu spielen und ihm Haushoch überlegen zu sein und sich auch nicht wirklich dafür strengen müsste.
Um Tom zu bedeuten, dass sie ruhig weiterspielen könnten, zog sie eine Figur nach vorne und sah den Jungen fragend an.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa Jun 06 2009, 22:18

Tom machte nun etwas, das er selten tat: Er lachte auf. "Ich spiele sehr oft gegen mich selbst Schach", sagte er dann, als er Daphnes fragenden Blick bemerkte. "Ich schätze, das ist wesentlich langweiliger als gegen irgendjemand anderen zu spielen, oder?" Ein Schmunzeln verblieb auf seinem Gesicht. Er fand es irgendwie nett, dass sie sich Sorgen machte, sie könne ihn langweilen. Er wusste, dass er nicht gerade den Ruf hatte, der beste Unterhalter an dieser Schule zu sein. Da war ihre Sorge geradezu ironisch.

Thomas lehnte sich vor und zog eine weitere Figur, die Dame diesesmal, die mit weit wehender Robe ihre Felder nahm und kampfeslüstern in Richtung des feindlichen Königs schaute. Irgendwie mochten sich die beiden nicht, auch wenn Tom keine Ahnung hatte, ob dem irgendein Vorfall zu Grunde lag oder nicht. Allerdings interessierte ihn die Beziehung seiner Schachfiguren auch nicht allzu sehr. Er hatte noch nicht einmal viel Ahnung von den Beziehungen der realen Menschen um ihn herum.

"Natürlich tanze ich gerne einen Tanz mit Dir", beeilte er sich zu sagen, um wieder zum eigentlichen Thema zu kommen. "Es wäre mir ein Vergnügen." Da schlug seine gute Erziehung wieder in der Wortwahl durch. Aber sicher war es auch ein Vergnügen mit jemandem wie Daphne zu tanzen, vor allem wenn man die Alternativen betrachtete. Tom kannte die meisten Mädchen an der Schule nicht und genau das war dann auch schon der eigentliche Punkt.

Der Junge griff nach seinem Saftglas, während er überlegte, was er auf Daphnes Frage nach der Tanz-AG antworten sollte. Er entschied sich für die Wahrheit. "Mein Vater meinte, ich solle die AG besuchen", sagte er dann. "Und ich habe kein Argument dagegen anbringen können." Außer, dass es ihm keinen Spaß machen würde...aber das war für Edward Changer kaum ein gültiges Argument.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa Jun 06 2009, 23:35

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

"Hmm... ja oke, das könnte möglich sein, dann brauch ich mir wohl keine Gedanken machen", meinte sie und lächelte ihn freundlich an. Es wäre gewiss nicht ihre Absicht gewesen den Jungen zu langweilen, also war sie recht froh das er meinte sie würde es nicht tun. Daph war eigentlich eher selten jemand der andere langweilte oder langeweile hatte, meist hatte sie irgendetwas zu tun damit dies auch nicht geschah.
"Ich hab noch nie gegen mich selbst Schach gespielt... ich find das irgendwie auch komisch. Man weiß doch eigentlich was man als nächstes ziehen möchte und dann ist das doch eigentlich wieder leicht unsinnig wenn man dann zieht und trotzdem... stopp", ein grinsen huschte über ihr Gesicht, "entschuldige, ich verwirr mich grad selbst." Sie schüttelte kurz amüsiert den Kopf. Nunja, das passierte wohl ab und zu.

Daphne beobachtete wie Tom seine Dame vorzog. Kurz huschten ihre Augen über das Spielbrett und blieb an einem Läufer hängen der sich gerade anbot, sie sollte ihn doch ziehen. Kurz überlegte sie und schickte die Figur dann los. Eigentlich hätte sie ja nicht auf die Figuren hören wollen, aber Schaden würde es bestimmt auch nicht.
"Mein Dad hat mir mal ein Schachspiel geschenkt, aber eins für Muggel", erzählte sie ihm, als ihr die Erinnerung wieder kam, "aber es steht daheim in meinem Zimmer, ich habs auch noch nicht allzu oft gebraucht... sollte ich vielleicht mal nachholen."

Ein breites grinsen machte sich auf Malys Gesicht breit, als Thomas meinte dass er sehr gerne mal mit ihr tanzen würde. "Oh klasse, dann kann ich mich wohl doch auf was freuen", meinte sie und ihr grinsen wurde um noch ein stück breiter. Ja, wer weiß mit wem sie wohl zum Ball gehen müsste. Bestimmt waren am Schluss noch ein paar Jungs übrig... Leute mit denen eigentlich niemand gehen wollte... oke sie würde dann auch dazu gehören, sie würde sich auch nicht anstellen wie irgendwelche Zicken die sich zu fein dafür waren und sich lieber im Schlafsaal verbarrikadieren.

Als der Junge ihr den Grund für seine Teilnahme an der Tanz-AG erzählte, zog sie eine Augenbraue hoch. "Wieso hast du deinem Vater denn nicht gesagt das du die AG nicht besuchen möchtest, er kann dich doch nicht einfach so dazu zwingen... außerdem was ist an der Tanz-AG so toll, das dein Vater dich unbedingt da drinne haben möchte?"
Daphne war in dieser Hinsicht sehr froh, dass ihr Vater sie zu nichts zwingen würde und dafür war, dass das Mädchen ihre eigenen Interessen auslebte.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Jun 08 2009, 22:20

Thomas überlegte, dass das Konzept des 'Gegen sich selbst spielen' wohl wirklich verwirrend sein konnte, wenn man es noch nie gemacht hatte. "Nun, ich spiele natürlich nicht gegen mich selbst Schach, um gegen mich selbst zu gewinnen", sagte er und entschied, dass das nicht wirklich eine gute Erklärung war. "Ich versuche nur nach jedem Zug das bestmögliche aus der aktuellen Situation zu machen und mögliche Schwächen in meinen eigenen Zügen zu finden. Man sieht manche Strategien erst, wenn man die Partie einmal von der anderen Seite aus betrachtet und es schult einen darin, immer für den Gegner mitzudenken und später in einer Partie gegen jemand anderen dessen Züge vorherzusagen."

Gut, in Daphnes Fall konnte er kaum viel vorhersagen, da sie anscheinend ohne irgendeine Strategie spielte. Aber dann spielten sie im Moment doch auch eher, um nicht nur zu reden, sondern um etwas zu haben, wobei man sich unterhalten konnte - auch wenn das nicht in Toms Absicht gewesen war, als sie begonnen hatten.

"Aber wenn Du noch auf der Suche nach einem netten Tanzpartner für den Ball bist", sagte er schließlich, als sie es von einem gemeinsamen Tanz hatten, "könntest Du einen der Jungen aus meinem Jahrgang fragen. Soviel ich weiß haben die anderen noch keine Partner - jedenfalls hatten sie noch keine beim Frühstück heute früh." Er überlegte, ob er wirklich einen der anderen guten Gewissens als Tanzpartner empfehlen konnte, war sich aber nicht ganz sicher. Er würde jedenfalls weder mit Potter noch mit Black tanzen wollen - wäre er denn ein Mädchen. Pettigrew, vielleicht oder Lupin. Wobei er keine Ahnung hatte, wie die beiden tanzten.

"Mein Vater ist der Ansicht, dass eine Tanz-AG eine gute Möglichkeit ist, soziale Kontakte zu pflegen", erklärte er Daphne, während er kurz überlegte, welche Strategie er jetzt mit der derzeitigen Lage auf dem Schachbrett fahren sollte. Er entschied sich für eine direkte Einkesselungstaktik, um an den König heran zu kommen. Besser er nagelte ihn jetzt fest, da er noch nicht ausbrechen konnte vor lauter Figuren. "Und darin hat er wohl Recht. Man kann im Leben kaum nur das machen, was einem Spaß macht - sonst würden viele hier wohl nicht mehr hier sein."
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Di Jun 09 2009, 23:19

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Daphne lauschte den Worten des Jungens. Während er erklärte, machte sich langsam aber sich ein Zeichen des Verständnis auf ihrem Gesicht breit und sie lächelte ihn an, als er geendet hatte. "Achso, dann sag das doch gleich... ich hab mir das wohl ein klein wenig anders vorgestellt", stellte sie fest und kicherte darauf leise.
Nun machte das ganze für sie auch wesentlich mehr Sinn und nun fand sie es auch als eine Recht gute Strategie. Die Idee dass er gegen sich selbst spielte um zu gewinnen, war irgendwie absurd gewesen, sie wusste selbst nicht genau, wie sie nur darauf gekommen war.

Als der Junge ihr vorschlug, sie könnte doch einen Jungen aus seinem Jahrgang fragen, setzte sie ein nachdenkliches Gesicht auf. "Hmmm... ja, könnte ich machen. Hat Black wirklich noch keine Ballbegleitung?", wollte sie noch mal sicher gehen und musterte den Jungen kurz. Sirius hatte bestimmt schon jemanden gefunden. Er war recht beliebt und schlecht aussehen tat er ja auch nicht. Bei Potter hatte sie keine Chance, der rannte Lily Evans hinterher, Lupin, war auch recht nett, ihn könnte sie auch fragen, aber Peter war eher ein komischer Kerl.

Daphne hörte seiner Ausführung zu, wie sein Vater auf die Idee kam, ihn in die Tanz-Ag zu stecken. "Klar kann man im Leben nicht nur das machen was einem Spaß macht, aber was bringt ihm das dich zu etwas zu zwingen? Du könntest doch auch andere soziale Kontakte knüpfen indem du etwas machst, was dir Spaß macht. Lasst dich doch von deinem Vater nicht so rum kommandieren du kannst ja später auch nicht nach seiner Pfeife tanzen und musst dein eigenes Leben leben, oder etwa nicht?" Sie warf dem Jungen einen Blick zu und lächelte ihn freundlich an. Sie wollte ihm bestimmt keine Predigt halten, das war nicht ihre Absicht.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 11 2009, 22:03

Das Gespräch entwickelte sich erstaunlich tiefschürfend, was Thomas um so mehr verwunderte, als er es mit einem Mädchen führte. Sie sah die Dinge zudem aus einer völlig anderen Perspektive, was Tom nicht das schlechteste erschien. Ein neuer Blickwinkel brachte einen oft auf neue Ideen. Allerdings vermutete er, dass sie eine andere Einstellung zu ihren Eltern hatte, als er zu seinem Vater.

"Nun, ich finde schon, dass mein Vater Recht in dem hat, was er sagt", begann Tom nach kurzem Nachdenken. Thomas wusste, dass es nicht wirklich erstrebenswert war, ein Einzelgänger zu sein, allerdings fand er die meisten seiner Mitschüler recht kindisch. Und mit Potter und Black Unfug stiften gehen...nun, sicher würde ihn das sozial einbinden, aber dann ging er wirklich lieber tanzen. "Außerdem hat er nur mein Bestes mit seinen Wünschen im Blick und was ich später einmal machen werde, ist durchaus in gewisser Weise von ihm abhängig."

Thomas hatte das Gefühl, dass er damit aber nicht wirklich erklärte, was er eigentlich sagen wollte. Er seufzte und zog kurzentschlossen den Läufer in schlagweite des Königs. "Schach", sagte er, sich bewusst, dass Daphne problemlos den König in Sicherheit ziehen konnte (sonst wäre es auch Schachmatt gewesen).

"Ich sehe es schon als meine Aufgabe an, meine Familie später zu unterstützen und das heißt, dass ich das machen werde, was mein Vater für nötig erachtet", fuhr er fort zu erklären - war aber auch damit nicht wirklich zufrieden. "Vermutlich werde ich bei meinem Onkel in der Apotheke arbeiten, wenn ich mit der Schule fertig bin", sagte er dann abschließend. Er wollte an dieser Stelle nicht anmerken, dass er in Zaubertränke zwar herausragend war, das Fach aber nicht mehr mochte als die Tanz-AG.

"Aber warum", versuchte er das Thema zu wechseln, "willst Du ausgerechnet mit Black zum Ball gehen?" Er zögerte. "Ich hätte eher an Lupin gedacht und Pettigrew ist auch ein netter Kerl." Das meinte Thomas durchaus Ernst. Beide waren noch die anständigsten in ihrem gemeinsamen Schlafsaal. Allerdings waren sie auch nicht die Stimmungskanonen wie Potter und Black. Jedoch hatte er nicht gedacht, dass gerade so etwas Daphne anziehend finden würde. Aber er wusste, dass Mädchen nun einmal schwer zu verstehen waren.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Jun 12 2009, 17:32

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Daphne lauschte seinen Worten und blickte ihn verwirrt an. Was er sagte, verstand sie irgendwie nicht ganz, ging aber dennoch darauf ein.
"Also... natürlich wollen Eltern immer nur das beste für ihre Kinder, aber sie sollten doch trotzdem ihre eigenen Wege gehen. Du kannst doch nicht immer nach den Wünschen deines Vater leben... du musst doch dein eigenes Leben leben und nicht das deines Vaters", versuchte sie ihm ihre Denkweise zu erklären und ihr Blick nahm schon recht unbewusst eine Art flehenden Ausdruck an, er sollte sie doch nur verstehen, "und wieso hängt das, was du später machen willst von ihm ab? Wie ich sagte, du musst doch deine eigenen Erfahrungen machen. Ich kenne deinen Vater nicht und weiß auch nicht wie er so tickt, aber dennoch muss er doch einsehen das er dich nicht kontrollieren kann wie er möchte, die bist doch keine Marionette!"
Die Gryffindor seufzte leise und schüttelte den Kopf. Sie verstand gerade selbst nicht, warum sie sich so in der Thema rein steigerte und hatte schon fast das Gefühl, das Thomas gleich sagen würde, das sie das eigentlich gar nichts anging. Leicht forschend blickte sie ihn an, wandte aber die Augen ab um nicht seinen Blick zu begegnen.
"Tut mir leid", murmelte sie leise, "das geht mich eigentlich gar nichts an, du musst wissen was du mit deinem Leben macht und nicht ich." Wenigstens hatte sie es gesagt, dann musste er es nicht tun.

"Schach." Ein wenig überraschte zuckte sie zusammen und warf einen Blick auf das Schachbrett. Er hatte seinen Läufer gezogen, welcher angriffslustig in Richtung ihres Königs sah. Sie überlegte kurz und bemerkte, das sie ihre Figur in Sicherheit ziehen konnte und somit das Ende des Spiels noch etwas verzögern konnte. Nachdem die Figur sich bewegt hatte, warf sie dem Gryffindor einen kurzen Blick zu, lehnte sich aber dann in ihrem Sessel zurück und seufzte leise.

Als Tom weitersprach, hob sie jedoch wieder ihren Blick an und musterte ihn. "Das ist doch gut, das du deine Familie unterstützen möchtest, das möchte ich doch auch für meine Familie machen, wenn sie dies erwünscht, aber dennoch verstehe ich nicht, wieso du dann das machen musst was dein Vater für richtig hält. Wieso darf er denn über dein Leben bestimmen? Bist du denn kein selbstständiger Mensch?" Leicht erschrocken über ihre eigenen Worte, hielt sie sich eine Hand vor den Mund. Da war es schon wieder passiert, nicht einmal konnte sie sich zurück halten. Schon damit rechnend, das Thomas gleich extrem sauer werden könnte, senkte sie den Blick auf das Spielfeld und wartete einfach auf seine Reaktion, sie würde so oder so kommen.

Als er nach fragte, wieso sie denn ausgerechnet mit Black gehen wollte, zuckte sie kurz die Schultern. "Ich finde ihn nun mal interessant, warum denn nicht? Lupin ist natürlich auch total nett, ihn könnte ich mir auch vorstellen, aber ich weiß nicht... ist eben ein wenig schwer jemanden zu fragen ob er mit einem zum Ball gehen würde... dann wäre Lupin vielleicht doch besser, er würde es glaube ich nicht unter seinen Freunden rumerzählen, wie dumm die kleine Daphne war und geglaubt hatte, er würde mit ihr zum Ball gehen." Erneut schüttelte sie kurz den Kopf und musste ein seufzen unterdrücken. Wieso erzählte sie dem Jungen so etwas überhaupt? Verwirrt über sich selber und gerade irgendwie total gefrustet warf sie ihm einen Blick zu und hoffte, das er bald etwas sagen würde, das die Situation für sie nicht noch unangenehmer war, als jetzt schon.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Jun 12 2009, 20:52

Alleine bei Sirius' Einschätzung erntete Daphne Toms Zustimmung, auch wenn er es als unhöflich empfand, über andere herzuziehen und daher nur meinte. "Es ist natürlich ganz Deine Entscheidung. Aber ich dachte, ich weise lieber einmal darauf hin, dass noch Jungen" - Wie formulierte man das wohl am geschicktesten? - "frei sind." Sein Blick glitt auf das Schachfeld und er zog die Dame am rechten Flügel so, dass sie einen Teil einer Falle für den König darstellte, wenn Daphne es nicht bemerkte und er noch zwei Züge ungestört machen konnte.

Ihre Worte zu sich und seinem Vater klangen in seinen Ohren ziemlich missionarisch. Offenkundig lebten sie in zwei völlig anderen Welten, auch wenn sie wenigstens auch einen Elternteil hatte, der in der Muggelwelt aufgewachsen war. Das Mädchen klang fast so selbstbewusst, wie diese Linken aus der Frauenbewegung, welche zum Teil recht abenteuerliche Ansichten hatten. Zwar war Tom auch nicht unbedingt der Meinung, dass Frauen nur hinter den Herd gehörten (immerhin besuchten Mädchen auch die Schule, warum sollten sie daher nicht auch arbeiten, bis sie Kinder bekamen?), aber dieser ganze moderne Kram war ihm ein wenig suspekt.

"Nun, ich glaube kaum, dass ich viel gewinnen würde, wenn ich nur machen würde, was mir Spaß macht, der Familie den Rücken zukehre und irgendwo mein eigenes Leben führe", sagte er schließlich. "Das ist nicht meine Sache. Meine Brüder müssen auch den ihren Teil dazu beitragen, dass das Geschäft weiter läuft. Alexander, das ist mein ältester Bruder, hat sicherlich auch niemand gefragt, ob er Wirtschaftswissenschaften studieren und die Firma einmal übernehmen möchte. Und Victors Traum ist die praktische Arbeit in der Textilindustrie schätzungsweise auch nicht. Allerdings haben sie sich nie beschwert. Daher fände ich es sehr egoistisch, wenn ich einfach machen würde, was mir gefällt."

Dennoch war der Gedanke irgendwie aufregend. Wer sagte denn, dass er wirklich bei seinem Onkel in der Apotheke arbeiten musste? Er könnte sicher einen Job in der Zaubererwelt finden und ein ganz normales, ruhiges und beschauliches Leben führen. Andererseits würde er das vermutlich doch nicht können. Das würde nämlich heißen, dass er mit seiner Familie brechen müsste und das kam nicht in Frage. Dafür war Tom zu loyal. So egoistisch konnte doch nur Eric sein.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Jun 15 2009, 22:03

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

"Danke ist nett von dir, aber falls ich wirklich niemanden finden sollte, werde ich trotzdem hingehen. Vielleicht werde ich ja trotzdem mal zum tanzen aufgefordert", meinte sie und lächelte den Jungen an. Kurz beobachtete sie, wie Thomas die Dame vorschickte und so überlegte sie kurz und lies ihren Springer ebenfalls vorrücken, sodass er, wenn Tom es nicht bemerkte, einer seiner Spielfiguren vom Platz fegen würde. Das Mädchen hoffte, das er es nicht bemerken würde, sie wollte auch ein klitzeklein wenig erfolg. "Aber wer weiß", führte sie ihre Gedanken dann fort, "vielleicht werde ich doch noch von jemanden gefragt. Ich bin mir sicher, dass es noch eine Menge Jungs gibt, die noch keine Partnerin haben. Er muss ja nicht aus Gryffindor kommen."

"Nein... ich hab doch nicht gesagt das du nur das machen sollst was dir gefällt und in den Kram passt. Natürlich sollst du deiner Familie nicht den Rücken kehren... vielleicht nur ein wenig mehr an dich selbst denken? Wenn deine Brüder das ganze nicht freiwillig machen, bin ich mir doch sicher, das sie dir wünschen, das du eine bessere Chance hast, dein eigenes Leben zu leben. Nur weil du deine eigenen Wege gehst, heißt es ja nicht, das du deine Familie im Stich lässt oder sie sozusagen verrätst", versuchte sie auf ihn einzureden, war sich aber sicher, das Tom von seiner Meinung fest überzeugt war. Da könnte sie auch genauso gut gegen eine Wand sprechen, alles prallte einfach ab, sie meinte es doch nur gut.
Aber wieso hängte sie sich eigentlich so in die Sache rein? Klar sie fand den jungen Gryffindor recht nett, aber sie kannten sich eigentlich erst seit ein paar Minuten, höchstens eine halbe Stunde. Auch fand sie es überraschend, dass sie jetzt schon über solche Themen sprachen. Normalerweise unterhielt man sich über total belanglose dinge, aber was solls, sie störte es nicht.

"Meine Eltern sind wie gesagt dafür, dass ich meine eigenen Wege gehe. Geschwister habe ich keine, an die ich mich halten könnte, ich weiß nicht genau wie es mit Geschwistern so ist... verstehst du dich gut mit deinen Brüdern?", wollte sie wissen und warf dem Jungen einen fragenden Blick zu. Das Mädchen hätte auch gerne ein Geschwisterkind gehabt, aber ihre Eltern waren wohl nicht so dafür. Vielleicht konnte Daphne ja noch mal auf sie einreden und ihnen deutlich machen, wie sehr sie sich eine kleine Schwester oder einen kleinen Bruder wünschte.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Jun 15 2009, 22:26

Der Springer, also. Tom ging kurz die folgenden Züge durch und entschied dann, dass Daphne gerne seinen Läufer schlagen konnte, wenn er dadurch im darauffolgenden Zug den König Schachmatt setzen konnte. Möglichst unbeteiligt zog er die Dame über das halbe Feld in Position. [OOC: Von mir aus können wir die Partie auch langsam beenden, oder?]

"Nun, Alexander ist um einiges älter als ich", beantwortete er dann Daphnes Frage. Die weitere Diskussion darüber, was er mit seinem Leben tun konnte oder sollte, ließ er lieber außen vor. Anscheinend waren ihre Ansichten da zu unterschiedlich, so dass sie praktisch aneinander vorbei redeten. "Ich hatte mit ihm recht wenig zu tun bisher. Als ich noch klein war, war er schon auf einem Internat und jetzt studiert er wie gesagt. Mit Victor verstehe ich mich ganz gut, aber auch er ist schon verheiratet und...irgendwie lebt er doch in einer anderen Welt."

Thomas zuckte mit den Schultern. "Aber ich kann mich nicht beklagen." Eric, den jüngsten der seiner drei älteren Brüder, ließ er lieber außen vor. Er konnte sich kaum gegenüber einem Mädchen, das er im Prinzip gar nicht kannte, schlecht über einen seiner Brüder äußern - und alles andere wäre gelogen. "Allerdings stelle ich es mir nicht schlecht vor, ein Einzelkind zu sein", sagte er dann. "Sicher hast Du die Aufmerksamkeit Deiner Eltern die ganze Zeit für Dich und alles, was Du an Spielsachen als Kind hattest, war ganz alleine Deins." Seine Spielsachen waren früher oder später in Erics Händen gelandet und danach nicht mehr brauchbar gewesen. Ansonsten hatte er auch viele Dinge seiner älteren Brüder vererbt bekommen - und als jüngster Spross war das nicht immer lustig gewesen.
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Daphne
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Jun 15 2009, 22:36

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

[occ: Ja können wir machen und sorry, ist etwas kurz]

Kurz folgten ihre Augen der Dame, die sich weiter bewegte. Er hatte es wohl nicht bemerkt. Sie musste ein kleines schmunzeln unterdrücken, bemerkte aber nicht wie gefährlich es nun für ihren König war. Viel zu begeistert davon, dass sie eine seiner Figuren aus dem Spiel bringen konnte, befahl sie dem Springer seinen Zug zu machen und dann somit sein Läufer aus dem Spiel beförderte.

Als er von seinen Brüdern erzählte, lauschte sie ihm. "hm... bist wohl der jüngste, aber zumindest verstehst du dich mit ihnen, wäre doch schlimm wenn ihr streit oder so was untereinander hättet." Die Sache, dass sie es als Einzelkind wohl viel einfacher zu haben schien, stimmte schon. "Hm", meinte sie kurz und überlegte, "also ja, ein Einzelkind zu sein hat schon seine Vorteile denke ich, also die, die du schon genannt hast. Auch wird man nicht ständig mit den anderen Geschwistern verglichen, aber dafür sind die Anförderungen und Hoffnungen der Eltern größer. Sie haben ja nur ein Kind und aus dem soll natürlich auch was werden. Aber wenn ich ehrlich bin... ich hätte schon gerne eine kleine Schwester oder einen kleinen Bruder. Oft wünschte ich, einen großen Bruder zu haben, aber das geht nun mal nicht. Oder jemand... der wie ein Bruder für mich wäre... ich denke das wäre schon irgendwie toll."
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Di Jun 16 2009, 21:22

Thomas nickte nur bei ihren Überlegungen. Er musste gestehen, dass er zwar drei ältere Brüder hatte, aber zu keinem ein wirkliches Verhältnis, wie er es sich für einen jüngeren Bruder zu einem älteren vorstellte. Höchstens die Art wie Victor mit ihm umging entsprach dem vielleicht noch. Allerdings war auch Victor bereits verheiratet und führte sein eigenes Leben. Vermutlich hätte er höchstens zu Eric ein wirkliches Bruderverhältnis haben können - aber das war nie wirklich in Frage gekommen. So gesehen...

"Ich wäre mit solchen Wünschen vorsichtig", sagte er zu Daphne. "Nicht alle Brüder sind etwas, das man gerne haben möchte. Sicher" - er hielt es betont vage - "gibt es auch Brüder, die einem das Leben zur Hölle machen können. Ich glaube, es gibt keine Garantie dafür, dass sich in einer Familie alle wirklich mögen müssen. Vielleicht wäre er nichtmagisch und eifersüchtig oder er könnte kleine Schwestern nervig finden und Dir das Leben schwer machen."

Tom zog seinen Turm einmal über das Feld und in die hinterste Reihe von Daphnes Figuren. Damit stand der König ohne Ausweichmöglichkeit, da der Weg nach vorne von der Dame verstellt war oder von Daphnes eigenen Figuren blockiert. "Schachmatt." Tom griff sich sein Saftglas und lehnte sich zurück.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Di Jun 16 2009, 21:45

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Thomas warte sie war dem Wunsch Geschwister zu haben und erklärte ihr, warum er dessen Meinung war. Das Mädchen zog kurz eine Augenbraue in die Höhe und überlegte kurz.
"Also... mir ist schon klar, dass es mit einem Bruder oder einer Schwester auch nicht sonderlich toll sein kann. Streit gibt es aber immer und wenn man sich gar nicht versteht geht man sich einfach aus dem Weg... oder stell ich mir das zu einfach vor? Wie gesagt ich weiß ja nicht wie es so mit Geschwister ist", meinte sie und setzte ein nachdenkliches Gesicht auf, "aber der Wunsch jemanden zu haben der wie ein Großer Bruder für einen ist, finde ich gar nicht so schlecht... also zum Beispiel jemand mit dem man total gut befreundet ist und dann so ein Verhältnis zu einander hat... ich denke das wäre schon schön und dann gäbe es so was wie Eifersucht oder Streit auch nicht... glaub ich zumindest."
Bestimmt wäre es schon schön, da war sie sich sicher, aber was wäre wenn Thomas recht hätte? Wie schon gemeint, gibt es Streit immer und in jeder Familie, aber trotzdem, würde sie sich über ein Geschwisterchen freuen.

"Schachmatt."
Leicht irritiert wandte sich ihr blick dem Gryffindor zu. Dann lachte sie leise auf. "Tut mir leid, ich sagte doch, ich bin nicht die Beste Spielerin." Ein lächeln huschte über ihr Gesicht und sie lehnte sich ebenfalls etwas in ihrem Sessel zurück.
Kurz schweifte ihr Blick noch mal über das Spielbrett. Stimmt, da ganze hatte sehr gefährlich für ihren König ausgesehen... hach wie konnte sie nur ohne nachzudenken einfach ihren Springer ziehen, aber was solls, nun war es eh vorbei.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mi Jun 17 2009, 20:42

"Deine Beschreibung klingt ein wenig so, als würdest Du eher einen guten Freund suchen", sagte Tom gedankenverloren und nippte an seinem Saftglas. Er wunderte sich erneut darüber, über was für Dinge er sich mit diesem Mädchen unterhielt. Sie kannten sich doch gar nicht. Allerdings fand Thomas die Unterhaltung inzwischen dennoch als eigentlich ganz angenehm - was bei ihm wirklich selten der Fall war.

Er senkte den Blick auf das Spielfeld, auf welchem die schwarze Dame fröhlich auf den weißen König einschlug, der bereits schachmatt am Boden lag. Wären seine Schachfiguren nicht magisch belebtes Holz sondern Kreaturen aus Fleisch und Blut würde er anfangen, sich Gedanken über ihre Umgangsformen zu machen. Doch so lehnte er sich nur seufzend wieder vor und begann die Figuren wegzupacken. "Oder möchtest Du noch eine Partie spielen?", fragte er dann entschuldigend das Mädchen ihm gegenüber.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 18 2009, 21:45

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

"Deine Beschreibung klingt ein wenig so, als würdest Du eher einen guten Freund suchen."
"Mhm... nein eine noch intensivere Beziehung als wie bei einem guten Freund... klar ist man dann gut befreundet und so, aber dennoch ist es irgendwie was anderes", meinte sie und legte den Kopf leicht schief. Es fiel dem Mädchen etwas schwer, das ganze zu erklären, aber was solls, Tom würde schon wissen was sie meinte und falls nicht, könnte sie es ihm wann anders bestimmt auch noch mal erklären... also das heißt, falls er sie noch mal ertragen kann.

Daphnes Blick folgte ihm und beobachtete wie er die begann die Spielfiguren einzuräumen. Das Mädchen lehnte sich ebenfalls etwas vor um ihm dabei zu helfen und sammelte somit ein paar der Figuren auf.
Als er sie fragte ob sie noch mal spielen möchte, schüttelte sie nur kurz den Kopf. "Nein tut mir leid, ich muss noch mal weg, vielleicht ein anderes Mal", meinte sie und lächelte ihn freundlich an. Bestimmt hatte er die Nase von ihr erstmal voll, falls er überhaupt noch was mit ihr zu tun haben wollte, aber das würde sich bestimmt noch rausstellen. Sie möchte ihn zumindest und sie hatte das Gefühl, das er wohl auch nichts gegen sie zu haben schien... hätte er es ihr denn gesagt wenn sie ihn nervte oder so? Leicht gedankenverloren sammelte das Mädchen weiter die Figuren ein und lies ihren Blick kurz durch den Gemeinschaftsraum schweifen.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Di Jun 23 2009, 00:29

"Dann ein anderes Mal", wiederholte Tom mit einem Nicken. Er wollte Daphne wirklich nicht aufhalten, wenn sie noch etwas vor hatte. Angeblich hatten andere Leute durchaus auch so etwas wie ein Privatleben - anders als er. Nicht, dass es Thomas stören würde, dass er keinen besten Freund hatte, mit dem er seine Zeit verbringen konnte oder gar eine Freundin. Das würde ohnehin nur in Missverständnissen enden, auch wenn er sich mit Daphne gerade ganz gut unterhalten hatte.

"Aber auch nicht ohne Missverständnisse", fügte er in Gedanken hinzu. Allerdings hatte er die Unterhaltung als recht angenehmen Zeitvertreib empfunden - auch wenn es nicht seine Intention gewesen war, als er das Schachspiel hervorgeholt hatte. Thomas packte die letzten Figuren zurück in die Schachtel. [OOC: Kurz, aber es dürfte seinen Zweck erfüllen, =^.^=]
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Jun 26 2009, 03:07

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Daphne reichte dem Jungen noch ein paar Spielfiguren und beobachtete dann, wie er den Rest verstaute. An sich, war er doch recht nett fand sie. Nur seltsam war es, das sie schon über Dinge gesprochen haben, über die man normalerweise eher mit seinen Freunden sprach, so kam es Maly zumindest vor. Gestört hatte es sie auf keinen Fall, aber ein wenig seltsam fand sie es trotzdem.
"Gut...", meinte sie dann und erhob sich. Sie lächelte den Jungen freundlich an. "Ich denke, wir sehen uns dann bald mal wieder... wenn du magst", sprach sie weiter und ihr lächeln wurde etwas breiter, "bis denn also."
Sie wandte sich zum gehen und blickte sich noch mal kurz im Gemeinschaftsraum um. Jetzt stellte sich nur noch die Frage, wo sie hingehen sollte. Eigentlich war sie ja nur gegangen um Thomas nicht noch länger auf die Nerven zu gehen... Ach sie würde bestimmt noch irgendwas finden.

tbc~ die Treppen
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jul 02 2009, 20:50

"Ja, bis dann", erwiderte Tom und packte die Figuren zurück in das Schachspiel. Ein Blick auf die Uhr verriet, dass die von ihm selbst gesteckte Freizeit damit auch beendet war und er besser noch etwas für die Schule machen sollte, wenn er nicht mit seinem Lernplan ins Hintertreffen geraten würde. Tom brachte das Schachspiel zurück in den Schlafsaal und griff sich dann seine Schultasche. Ob er sich eine ruhige Ecke zum Lesen suchen oder in die Bibliothek gehen würde, würde er unterwegs entscheiden.

tbc: Korridore
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa Jul 18 2009, 14:50

Jana Manderley, 5. Klasse Gryffindor


Einstiegspost


Jana saß schon seit geraumer Zeit an einem Tisch in der Nähe des Kaminfeuers und brütete über ihren Arithmantikhausaufgaben. Die Zahlen und Buchstaben begannen schon vor ihren Augen zu verschwimmen und zu tanzen. Das kann doch nicht so schwer sein!, dachte sie entnervt, während sie ihre Feder immer schneller in der linken Hand herumwirbeln ließ. Sie zog das Arithmantikbuch zu sich her und las bestimmt schon zum hundertsten Mal die entsprechende Seite, die für sie einfach keinen Sinn ergeben wollte. Dabei fiel ihr die Feder aus der Hand und ein riesiger Tintenklecks breitete sich auf dem Pergament aus. Auch das noch. Jana zückte ihren Zauberstab und ließ den Klecks verschwinden - aber leider auch die Buchstaben, die er unkenntlich gemacht hatte.
Frustriert hob sie ihre Feder auf und schmiss sie in ihre Tasche. Das zugeschraubte Tintenfass und ihr Arithmantikbuch folgten. Das Pergament wurde zusammengeknüllt und wanderte ins Feuer. Das hat eh keinen Sinn ergeben... vielleicht kann ich später Remus danach fragen, aber ich will ihn nicht belästigen.
Jana beschloss nach draußen zu gehen. Ein bisschen frische Luft würde ihr bestimmt gut tun. Immerhin bin ich hier... und ich wollte nirgendwo anders sein.

(tbc: Brücke)
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Aug 07 2009, 18:05

pp: Bibliothek (ZEITSPRUNG)

Remus saß in einer Ecke des Gemeinschaftsraums, schön weit weg von den anderen Gryffindorschülern, die es sich bereits bequem gemacht hatten. Nicht, dass es wirklich viele wären, die meisten waren wohl entweder unten beim Frühstück oder schon in Hogsmeade. Er selbst hatte jedoch gar keinen Appetit. Schon den ganzen Tag war ihm leicht übel, und ihm war klar, dass dies nur an dem Vollmond heute Abend liegen konnte. Warum musste es auch ausgerechnet heute so weit sein? Denn abgesehen von seinen üblichen Problemen so kurz vor einer Verwandlung war er auch noch nervös. Immerhin hatte er sich für heute Morgen halb zehn mit seiner Klassenkameradin Marlene aus Ravenclaw in der Eingangshalle verabredet, er hatte sich diese Woche dazu durchgerungen, sie nach Hogsmeade einzuladen. Schließlich mochte er sie sehr gerne, und auf eine gewisse Art und Weise freute er sich auch darauf, etwas Zeit mit ihr zu verbringen, auch wenn das nichts an seiner Aufregung änderte.

Warum hatte er sich auch ausgerechnet heute mit ihr verabreden müssen? Jeder andere Tag wäre besser gewesen, an jedem anderen Tag hätte er zumindest nicht mit dieser verdammten Übelkeit und seinen Stimmungsschwankungen zu kämpfen gehabt. Aber jetzt konnte er nichts mehr daran ändern, sie durften nun einmal dieses Wochenende nach Hogsmeade und nicht nächstes oder übernächstes.

Immer wieder warf Remus einen Blick auf die Uhr, aber noch war es zu früh, in die Eingangshalle zu gehen, Marlene würde erst in etwa einer halben Stunde dort erscheinen, und wenn er schon warten musste, dann lieber hier im Gemeinschaftsraum. Kurz überlegte er, noch ein wenig zu lesen, aber er wusste, dass er heute Morgen aus mehreren Gründen nicht dazu in der Lage sein würde, sich auf die Zeitung oder ein Buch zu konzentrieren, so gut und spannend es auch sein mochte. Blieb also nur, hier noch ein wenig sitzen zu bleiben, Löcher in die Luft zu starren und sich zu fragen, wo eigentlich seine Freunde aus Gryffindor waren. Schliefen sie etwa alle noch? Zumindest James und Sirius wäre es eindeutig zuzutrauen.
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Peter Pettigrew
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   So Aug 09 2009, 18:09

pp: Brücke - Zeitsprung

Peter trottete verschlafen hinunter in den Gemeinschaftsraum. Für die Drittklässler mochte ein Hogsmeade-Wochenende Anlass genug sein, früh aufzustehen, aber Peter war klar, dass er noch früh genug nach Hogsmeade kommen würde, auch ohne sich um den verdienten Nachtschlaf zu bringen.

Überraschenderweise saß jedoch auch Remus noch im Gemeinschaftsraum, auch wenn der es zu lieben schien, früh aufzustehen. Peter nickte leicht. Er wusste natürlich, was Remus üblichen Tagesrhythmus störte, aber ausnahmsweise verspürte er nicht ganz so viel Mitleid wie sonst. Im Gegenteil, Peter war ausgesprochen aufgeregt und freute sich auf die Vollmondnacht, so sehr, dass er sich das Grinsen nicht verkneifen mochte, auch wenn er sich immer noch Sorgen um seinen stillen Freund machte. Aber diese Überraschung würde seine Nacht bestimmt wesentlich angenehmer gestalten…! Wie sehr er sich darauf freute, zu sehen, wie Remus reagieren würde, wenn sie zu dritt in der Heulenden Hütte auftauchen würden…

Peter ging um das Sofa herum und ließ sich neben Remus fallen.

„Guten Morgen…“ begrüßte er ihn leise, aber immer noch grinsend.

„Wie geht es dir…?“
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Damocles
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   So Aug 16 2009, 14:11

Damocles Belby, 6. Klasse Gryffindor

[Einstiegspost]


Immer wieder erklang da diese Stimme. Eine viel zu vertraute Stimme und sie lachte. Lachte völlig ausgelassen. Damocles wollte mit ihr lachen, doch er konnte sie nicht erreichen. Seine Schwester klang so nah und dennoch war sie offensichtlich weit weg, denn egal durch welche Tür Damocles blickte, egal durch welchen Flur er schritt, er konnte sie nirgends entdecken. Nur ihr Lachen blieb. Ihr fröhliches Lachen, das ihm trotz allem eine gehörige Portion gute Laune bescherte. Doch plötzlich wurde das Lachen zu einem Schrei und es wurde still. Er fing an zu rennen und versuchte verzweifelt sie zu finden, aber sie war nirgends.

Erschrocken machte er die Augen auf und stellte fest, dass es nur ein Traum gewesen war. Er träumte oft von seiner Schwester, aber nie bekam er sie zu Gesicht, er hörte immer nur ihre Stimme oder ihr föhliches Lachen. Immer wieder und wieder. Diese Träume endeten immer darin, dass sie schrie oder anfing zu weinen. Er sah sich um und merkte, dass er im Gemeinschaftsraum eingeschlafen war. Dort waren auch schon Peter und Remus. "Guten Morgen ihr beiden.", bergüßte er sie.

Ihm fiel wieder ein, dass Hogsmeadewochenende war und er entschied sich hier auf seine Freunde zu warten. Danach konnten sie ja gemeinsam zum Frühstück in die große Halle gehen. Er war sich ziemlich sicher, dass die meisten noch schliefen. Er hob sein Buch, dass er gestern Abend gelesen hatte, auf und entschied sich solange er wartete noch zu lesen.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Aug 17 2009, 12:38

Amelie McBrown, 5. Klasse Gryffindor

[Einstiegspost]

Immernoch verschlafen kam Amelie in den Gemeinschaftsraum. Sie rieb sich einige Male die Augen, bevor sie richtig offen waren. Sie hatte sich erst vor wenigen Minuten aus dem Bett gequält, und das sah man ihr eindeutig an. Die Schuluniform saß zwar perfekt, aber der Rest von der Gryffindor sah ziemlich chaotisch aus. Ihre Locken standen in alle Himmelsrichtungen ab und ihre Augen sahen ziemlich klein aus. Und das trotz des ebenfalls perfekt sitzenden Make-Ups.
Sie gähnte noch einmal herzhaft und streckte gleichzeitig den Arm hoch, den sie nicht zum Verdecken ihres aufgerissenen Mundes brauchte. Und jetzt war sie zum Glück etwas wacher. Sie sah sich um und lief ein bisschen durch den Gemeinschaftsraum. Ihr Gang glich einem Hüpfen, ihre Locken sprangen wie wild um ihr Gesicht herum. Kurz sah sie eine ihrer Strähnen kritisch mit der Stirn runzelnd an, dann ignorierte sie ihre zause Haarpracht vorerst. Irgendwann heute Morgen müsste sie sich noch einen Zopf binden.
Erneut ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen, ehe sie den gerade in ein Buch schauenden Damy sah. Grinsend lief sie in seine Richtung, als sie dann auch Remus und Peter entdeckte. "Na, ihr drei! Gut geschlafen?!", fragte sie grinsend, ehe sie sich auf einen der Sessel fallen ließ. Hmmmn... ob ich wohl nach Hogsmeade gehen sollte? Eigentlich würde ich gerne mal wieder hin, aber ich weiß nicht, mit wem ich gehen soll... andererseits könnte ich nochmal nach einem Ballkleid gucken..., überlegte sie, auch wenn sie noch keinen Tanzpartner für den Ball hatte.
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Damocles
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Aug 17 2009, 19:39

Damocles Belby, 6. Klasse Gryffindor


Damocles schaute von seinem Buch auf, als er eine bekannte Stimme hörte. "Hey Amy. Ganz okay und du?", antwortete er der Gryffindor.
"Kommst du mit nach Hogsmeade?", fragte er, während er sich aufsetzte. Er hatte vor mit Lily und ihren Freunden nach Hogsmeade zu gehen und die würde es sicher nicht stören wenn Amelie noch mitkommt. Er musterte und bemerkte, dass sie noch ziemlich verschlafen aussah. Er schaute sie erwartungsvoll an, während er auf ihre Antwort wartete. Er sollte sie vielleicht mal nach oben schicken um die anderen zu wecken, weil er als Junge nicht in den Mädchenschlafsaal kann. "Würdest du vielleicht mal schauen ob die anderen, also Lily und die Mädchen aus ihrem Schlafsaal schon wach sind? Ich finde sie schlafen schon viel zu lange. Wir wollen ja noch frühstücken.", fügte er grinsend hinzu.
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Amelie
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Aug 17 2009, 20:21

Amelie McBrown, 5. Klasse Gryffindor

"Also ich hab auf jeden Fall viel zu kurz geschlafen.", meinte Amelie bestätigend nickend. Als Damy sie fragte, ob sie mit nach Hogsmeade kommen würde, nickte Amelie. Sie musste grinsen, schließlich war ihr der Gedanke gerade erst noch durch den Kopf gegangen. "Klar.", sagte sie noch dazu. Sie musste unwillkürlich erneut gähnen, hielt sich aber, ganz die Lady, die Hand vor den Mund. Als der Gryffindor dann fragte, ob sie zu den anderen Mädchen in den Schlafsaal gehen wollte, rümpfte Amy leicht die Nase. "Hmmm... da war ich doch eben erst....", murmelte sie, schließlich war es auch so. Sie war erst vor ein paar Minuten im Schlafsaal direkt neben dem von Lily und den anderen gewesen und war gerade nicht in bester Stimmung, gleich wieder da hochzugehen. "Muss das sein?", fragte sie dann noch und legte den Kopf schief, so dass ihr die Locken wieder auf die Schultern fielen. Früher hatten manche Mitschüler sie seltsam angeguckt, wenn ihre Locken wieder nur das machten, was sie wollten, aber mittlerweile hatten sie sich wohl daran gewöhnt. Frühstück.... mhh... Auf Amelies Gesicht legte sich ein vorfreudiger, hungriger Ausdruck. Sie hatte wirklich Hunger und musste ihren Magen dazu zwingen, nicht laut zu knurrern.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   So Aug 23 2009, 12:17

Remus hob langsam den Kopf, als sein Freund Peter sich zu ihm setzte. Wenigstens er war mittlerweile aufgewacht und er hatte jemanden, mit dem er ein wenig reden konnte um sich die Zeit zu vertreiben, bis er hinunter in die Eingangshalle gehen würde. Schade nur, dass er eigentlich gar keine so wirkliche Lust auf ein Gespräch hatte. Trotzdem lächelte er Peter leicht an, immerhin wusste dieser sehr gut, was ihn heute beschäftigte, was ihn heute erwartete. Kurz wunderte er sich über das Grinsen im Gesicht seines Freundes, beschloss aber, ihn nicht danach zu fragen. Vielleicht freute er sich einfach auf das Hogsmeade-Wochenende, es war doch möglich, dass er mit Alexis aus Ravenclaw hingehen würde, mit der sich zum Ball verabredet hatte. Remus freute sich wirklich darüber, dass Peter schon eine Partnerin gefunden hatte.

"Guten Morgen..." grüßte er ihn mit leiser Stimme. "Na ja, es geht so... Mir ging es schon besser, aber es könnte auch schlimmer sein..." Einen Moment schwieg er und lauschte dem Nachklang seiner eigenen Worte, dann schüttelte er leicht den Kopf. Er hatte recht, es konnte schlimmer sein, immerhin hatte er dieses Mal noch etwas vor dem Vollmond, auf das er sich freuen konnte, er sollte sich also nicht beklagen. "Hast du denn schon gefrühstückt?" Hunger hatte er zwar immer noch keinen, aber eine Tasse Tee konnte ihm nicht schaden, weshalb er nun kurzerhand aufstand und zusammen mit Peter hinunter in die Große Halle zum Frühstück ging. Sirius würde bestimmt nachkommen, sobald sie ausgeschlafen waren.

tbc: Große Halle (+Peter)
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Aug 24 2009, 13:49

Damocles Belby, 6. Klasse Gryffindor


"Also ich hab auf jeden Fall viel zu kurz geschlafen.", meinte Amelie bestätigend nickend. "Wieso bist du dann aufgestanden?", fragte er sie grinsend. Es war Wochenende da sollte man ausschlafen.
Auf seine Frage ob sie mit nach Hogsmeade gehen will antwortete sie "Klar."
Er grinste sie an "Ich glaube ihr wollt alle zu Besenknecht Sonntagsstaat oder?"

"Hmmm... da war ich doch eben erst....Muss das sein?", fragte sie dann noch und legte den Kopf schief, so dass ihr die Locken wieder auf die Schultern fielen. "Muss nicht sein. Dann warten wir eben.", sagte er lächelnd. "Wir müssen aber noch auf die anderen warten". Er streckte sich auf dem Sofa aus und gähnte. Am liebsten hätte er weiter geschlafen, aber er hatte keine Lust auf seltsame Träume, außerdem fand er war es schon höchste zeit zum Frühstück zu gehen.
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Amelie
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Aug 24 2009, 20:00

Amelie McBrown, 5. Klasse Gryffindor

"Hmn... ich war einmal wach und konnte dann einfach nicht mehr einschlafen.", antwortete die Gryffindor mit einem Schulterzucken auf seine Frage, warum sie denn aufgestanden sei.
"Klar.", grinste sie dann mit einem vorfreudigen Grinsen und einem Funkeln in den Augen.
Kleider-shoppen war für die meisten Mädchen das Größte.
"Gut. Ich bin mir sicher, dass die auch nicht mehr allzu lange brauchen.", meinte sie schulterzuckend und mit einem sehensüchtigen Gedanken an Essen.
"Und danach geht's gleich zum Essen.", lachte sie dann.
"Hast du eigentlich schon jemanden, mit dem du zum Ball gehen kannst?", fragte sie dann grinsend.
Sie selber wurde noch von niemandem gefragt.
Aber notfalls würde sie auch alleine hingehen. Hauptsache sie könnte ihr Kleid tragen.
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