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 Büro und Privaträume: Juliana Brennan

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AutorNachricht
Rhiannon Yaxley
Mistress of the Lists


Anzahl der Beiträge : 6804
Name : Rhiannon Nemesis Yaxley
Haus & Klasse : 3. Klasse Slytherin
Wohnort : Yaxley Hall in Yaxley/Suffolk
Gesinnung : Hauptsache lustig
Status : Date mit einem Poltergeist
Laune : Fröhlich
Zweitcharaktere : Müsli und Co
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BeitragThema: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Do Aug 27 2009, 19:24

[...]
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Juliana Brennan
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Fr Aug 28 2009, 18:54

Einstiegspost


Endlich einen Tag Ruhe. So hatte Juliana es zumindest geplant. Einen Tag, ohne Unterricht, nur die Erst- und Zweitklässler im Schloss. Abgesehen von den Schülern, die sich Hogsmeade doch eher verkniffen weil es ihnen zu langweilig wurde. Das kannte sie immerhin noch von früher. Sie war irgendwann auch nicht mehr nach Hogsmeade gegangen. Aber gerade für die Jüngeren war es spannend.
Sie hatte sich dazu entschlossen nach dem Frühstück direkt in ihrem Büro vorbei zu sehen. Es gab noch einige Korrekturen zu erledigen, außerdem hatte sie hier ein paar Minuten Ruhe, bevor Charly wieder bei ihr auftauchen würde. Sie hatte mit ihr ausgemacht, dass der kleine Sonnenschein sich in das Büro zu begeben hatte, sobald sie fertig war. Jules dachte ohnehin, dass sie ihrer Tochter schon viel zu viel Freiraum gab. Allerdings machte sie sich noch keine Sorgen, es war noch früh und sie hatte nicht unbedingt das Gefühl, Charly könnte sich mit den älteren Schülern nach Hogsmeade aufgemacht haben.
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Peeves
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Aug 31 2009, 20:29

pp: Treppen - Zeitsprung


Peeves schmollte. Er schmollte immer, wenn Hogsmeade-Wochenende war, denn Hogsmeade-Wochenenden waren langweilig. Sicher, die kleinen Erst- und Zweitklässler waren immer noch im Schloss, aber die kleinen Angsthasen schrien schon los, wenn er sie nur schief ansah. Das machte überhaupt keinen Spaß. Nein, viel besser waren doch die Älteren, die man so richtig schön piesacken konnte, bevor sie sich beschwerten oder gar erschrocken aufschrien. Aber die Kleinen… Nein, das machte keinen Spaß, wenn man sich gar nicht richtig anstrengen musste, um sie zu ärgern…
Auf der Suche nach etwas zu tun war er bis in das Büro von Juliana Brennen geschwebt, der Mutter der kleinen Charly, die man fast schon seine beste Freundin nennen konnte. Das Kind und der Poltergeist waren wohl auf einer Wellenlänge.
Die junge Lehrerin war offenbar dabei, Aufsätze zu korrigieren – und Peeves konnte nicht verstehen, wie sie das auf längere Zeit konzentriert tun konnte. Es war so langweilig! Bestimmt wäre sie ihm dankbar für etwas Ablenkung.
Unsichtbar schwebte er bis direkt neben ihr Ohr und brüllte dann lauthals. „BUH!“
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Juliana Brennan
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Aug 31 2009, 21:05

Juliana war konzentriert. Hogsmeade war die einzige Zeit, in der man wirklich ungestört arbeiten konnte. Keiner kam herein, wollte etwas wissen oder geklärt haben. Na gut, sah man mal von ihrer Tochter ab. Aber das war nun schon normal und es würde Jules doch schwer wundern, wenn Charly nicht auftauchen würde, wenn ihr langweilig war und ihre Aufmerksamkeit einfordern. Das hatte sich zwar in den letzten beiden Jahren schon gelegt, seitdem die Kleine immer mehr alleine im Schloss unterwegs war und sie nicht mehr mit ihr alles erkunden musste, aber dennoch waren die Anflüge von Aktivität und Energie bei Charleen keine Seltenheit und noch weniger einfach zu bremsen.
Peeves schien da ähnlich zu sein, oder war Charleen doch eher Peeves ähnlich? Zumindest wusste man nicht was als nächstes kam, allerdings konnte sich das Mädchen noch nicht ganz so leise anschleichen wie er, was wohl auch Julianas Glück war.
So hatte sie es gerade nicht mitbekommen, wie Peeves von hinten an sie heran geschwebt war. Es fühlte sich zwar alles etwas unnatürlich und kühl an, allerdings hatte sie gerade nicht die Nähe des Poltergeistes vermutet. Sie erschrak vollkommen, als Peeves ihr so ins Ohr brüllte und schrie auf. Sie schrie nicht nur auf, sie flog sogar mit ihrem Stuhl nach hinten und war aufgesprungen. Sie musste ein paar Mal tief durchatmen, ehe sie sich wieder gefangen hatte. „PEEVES!“ schrie sie den Poltergeist an, in einem hohen Ton, den man ihr wohl so nicht direkt zugetraut hätte. „Kann man denn nicht einmal Ruhe vor dir haben?“
Nun war jedenfalls die ganze Konzentration und auch der Wille die Aufsätze zu korrigieren futsch.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Di Sep 01 2009, 15:35

Peeves gackerte voller Begeisterung, als die Lehrerin nicht nur aufsprang, sondern auch noch ihren Stuhl in ihrer Hektik mitriss. So sollte es sein! So machte das Spaß! Wenn sich nur jeder so schön aufregen würde…

In seinem Enthusiasmus drehte er gar einen überschwänglichen Looping und hing der Professorin dementsprechend kopfüber gegenüber, während sie sich darüber aufregte, dass man nirgends seine Ruhe hatte, oder so ähnlich.

„Reg dich ab!“ empfahl er ihr daraufhin, respektlos wie eh und je. „Das macht dich ganz faltig!“
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Do Sep 03 2009, 20:28

So viel Spaß wie Peeves hatte die doch noch recht junge Lehrerin dann allerdings doch nicht. Konnte dieser vermaledeite Poltergeist sich kein anderes Opfer aussuchen? Hier an der Schule gab es doch genug. Auch wenn heute bestimmt nur Erst- und Zweitklässler im Schloss unterwegs waren, so war das Frühstück doch vermutlich immer noch im vollen Gange und so auch noch ältere Schüler zumindest in der Großen Halle anzutreffen. Jedoch konnte sie sich gut vorstellen, dass es in einer großen Gruppe für den Poltergeist nicht so einfach war, sich genau die herauszupicken, bei denen es Spaß machte, seine Späße deutlich zu zeigen.
Der Geist bekam nur einen giftigen Blick zugeworfen, als er sich vor ihr in der Luft drehte und ihr zurief, dass sie auf die Falten aufpassen sollte. „Die bekomme ich so oder so irgendwann, und wenn du dich nicht verziehst, dann weiß ich später wenigstens warum.“ Ihre Laune war deutlich im Keller. „Kannst du einen nicht einmal arbeiten lassen?“ fragte sie ihn energisch.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Sa Sep 05 2009, 21:51

„Arbeiten?!“ Man könnte fast sagen, Peeves klänge entsetzt, wenn man für Entsetzen nicht eine gewisse Menge an Ernsthaftigkeit voraussetzte – an derselben mangelte es dem Poltergeist nämlich wie eh und je. Eines allerdings verstand er wirklich nicht - warum schien die junge Frau so erpicht darauf zu arbeiten??

Er kicherte und überschlug sich erneut mitten in der Luft.

„Uhuuund? Hast du Spahaß dabei?“ Peeves sauste mit einem gewaltigen Luftzug näher an Juliana heran, um ihr über die Schulter zu sehen.

„Sind das Arbeiten? Von Schülern?“

Peeves grinste fies.

„Ich kann die für dich korrigieren, weißt du…“

Er würde sich bestimmt mehr dabei amüsieren als diese Lehrerin es offenbar tat. Man konnte alles so schön verzieren, die ganzen Aufsätze blutrot werden lassen mit der roten Tinte – das musste doch lustig sein! Aber offensichtlich wusste Brennan diesen Spaß nicht zu schätzen…
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Di Sep 08 2009, 10:50

Jules verdrehte die Augen. Jetzt hatte sie überhaupt keine Ruhe mehr, die Frage war nun tatsächlich, ob Peeves ihr Büro nochmals verlassen würde, um sich jemand anderen zu suchen, dem der Geist auf den Nerv gehen konnte. Die Lehrerin glaubte noch nicht daran, so wie der Geist sich in der Luft wandte als wäre das gerade der Spaß seines Lebens.

Sie seufzte und ordnete die Arbeiten, die bei Peeves heftigen Luftzug gerade auseinander geflogen waren. „Es macht Spaß weil es eine Ablenkung vom Alltag ist.“ Alltag hieß bei ihr allerdings das Gewächshaus umzukramen, ihrer Tochter allen möglichen Quatsch auszutreiben und sich um die Probleme der Schüler zu kümmern. Dagegen waren deren Aufsätze manchmal ein Klacks. „Und es macht noch mehr Spaß, wenn man alleine bei der Arbeit ist und keinen nervigen Geist über sich hängen hat.“ Der Versuch Peeves mit diesen Worten zu vertreiben war vermutlich nicht gerade erfolgreich, aber nunja.

„Und ich glaube nicht, dass ausgerechnet DU mir helfen kannst. Dann sind die Aufsätze vermutlich ganz ruiniert“, seufzte sie. Ihre ganze Tagesplanung war jetzt schon über den Haufen geworfen worden. Aber war sie das nicht schon beinahe gewohnt?
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Do Sep 10 2009, 12:44

Horace Slughorn, Lehrer für Zaubertränke

Zwei vergoldete Kelche in der Linken und eine Flasche Met in der Rechten watschelte Hauslehrer Horace Slughorn putzmunter den Gang entlang. Er freute sich auf ein Gläschen im Eichenfass gereiften Met mit seiner Kollegin Juliana. Schwitzend hielt er vor der Tür des Büros der Lehrerin an und klopfte nicht grade vorsichtig und ein Schall von Gelächeter kam ihm entgegen. Nicht schon wieder! Der fette Lehrer rümpfte die Nase und zog die buschigen Augenbrauen zusammen. Horace warf sich in Montur - und stellte vorsichtshalber seine Trinkinstrumente beiseite - richtete sich auf und schmiss die Tür auf, sodass sie an das alte Gemäuer krachte und einige Risse als Erinnerung an seinen heroischen Auftritt hinterließ. Ächzend wuchtete er sich richtung Pult. "Peeves, du Störenfried, kannst du meine Kollegen nicht einmal in Ruhe lassen?", polterte er und stampfte energisch mit seinem massigem Bein auf. "Sich" erwähnte er dabei bewusst nicht, denn Horace war schon als Schüler... von Peeves bevorzugt worden, jedoch nicht im Sinne, wie man vielleicht vermutet. Schwitzend und mit hochrotem Kopf stand Horace nun da und hatte das unangenehme Gefühl, sich wie zu oft grade lächerlich zu machen. Peinlich berührt ließ Horace seine Faust, die er drohend geschwenkt hatte (was bei einem Geist sowieso nichts ausmachen konnte) sinken und glubschte abwechselnd zu Peeves, dann zu Juliana. Schwer atment fläzte er sich elegant auf die nächstbeste Sitzgelegenheit - es war ein Ledersessel, der einige Zentimeter nach unten geschoben wurde, als sich der Lehrer auf ihn drauf fallen ließ - und glubschte Peeves wütend an. Im Raum war es still, bis auf das asthmatische Keuchen von Slughorn, der seine Würde mal wieder wie einen seiner teuren Mäntel aufs Bett geworfen hatte.


Zuletzt von Horace Slughorn am Mo Jul 12 2010, 15:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Sep 16 2009, 01:06

„Arbeit macht Spaß, weil es eine Ablenkung vom Alltag ist?!“ Der Poltergeist starrte Juliana an, als habe sie den Verstand verloren. Sollte nicht normalerweise der Alltag die Arbeit sein beziehungsweise umgekehrt und alles Andere Erholung? Aber vielleicht war er auch schon zu lange kein Mensch mehr gewesen…

Peeves stockte mitten in der Luft. Ein Mensch gewesen…? Er runzelte die Stirn. Ab und an hatte er solche Gedanken und er wusste beim besten Willen nicht, wo sie herkamen. Er war doch nie ein Mensch gewesen oder etwa doch? Er konnte sich jedenfalls nicht an ein Leben vor dem Tod erinnern, da waren höchstens Fetzen, nichtssagende Fetzen. Peeves schloss rasch die Augen. Schreiende Menschen, Blut… Rasch riss er wieder auf.

„Das bin nicht ich..“ flüsterte er leise, wie in Trance, bevor ihm wieder bewusst wurde, wo er sich befand, und dass sein Verhalten gerade recht seltsam wirken musste.

Juliana konnte jedoch nicht mehr reagieren, so dass Peeves nicht wusste, was sie über seine plötzlich Stille gedacht hatte, denn Professor Slughorn hatte den Raum betreten, zwei Kelche und eine Flasche Alkohol in der Hand.

Als er den kleinen Poltergeist bemerkte, schwenkte er drohend die Faust, womit er ihn anscheinend vertreiben wollte, ihm aber im Endeffekt lediglich ein verächtliches Schnauben entlockte. Als ob der alte, fette Mann mit seiner dicken Faust etwas gegen ihn ausreichen könnte.

Er streckte ihm die Zunge raus.

„Kannst ja versuchen, mich dazu zu bringen, euch in Ruhe zu lassen, Walross!“

Slughorns Glubschen erwiderte Peeves mit einem eben solchen Blick, nur dass er es besser so aussehen lassen konnte, als würden seine Augen gleich herausfallen. Obwohl Peeves sich sicher wahr, dass Slughorn, obgleich er diesen Effekt fast erreichte, dies nicht beabsichtigt hatte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Fr Sep 18 2009, 09:32

Nicht nur, dass sie sich vorgenommen hatte, in der Zeit, in der ihre Tochter mal wieder irgendwo im Schloss unterwegs war und sich nicht blicken ließ, die Aufsätze zu korrigieren, nein, es war noch zu wenig, dass sie dabei von Peeves gestört wurde. Über den Poltergeist konnte sie noch hinwegsehen, immerhin machte der einem so oft das Leben zur Hölle, dass man sich daran schon fast gewöhnen konnte. Nein, auch Horace machte es sich zum Auftrag die beschäftigte Lehrerin von ihrer Arbeit abzuhalten. Es war zum Haare raufen und am liebsten wäre sie schreiend abgehauen, wenn das nicht ihre Räumlichkeiten gewesen wären. Einen komischen Peeves und einen Professor, der überschwänglich versuchte eine Lehrerin schon vor dem Abend mit Alkohol abzufüllen, war dann doch etwas viel und so war es kaum verwunderlich, dass Julianas Laune nun in den Keller wanderte. Dabei hatte sie es sich so schön ausgemalt, den Nachmittag mit ihrer Tochter in Hogsmeade zu verbringen ...

Als Horace sich dann auch noch gemütlich in einem Sessel niederließ, war es mit ihrer Geduld am Ende. Ihre Launenhaftigkeit war ja ohnehin schon bekannt, also wohl nicht weiter tragisch. „Peeves, ich hatte dich nicht eingeladen. Gut, du lädst dich eh immer selbst ein, aber kannst du mich nicht einmal in Ruhe lassen?“ wetterte sie erst gegen den Poltergeist, ehe sie sich in Richtung des Lehrers umdrehte. „Und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich dich eingeladen hab, Horace“ pflaumte sie den Kollegen ebenso an. Man konnte sie wohl nicht einmal in Ruhe lassen ... Etwas angewidert sah sie nun auf die Flasche, die Horace auf ihrem Schreibtisch abgestellt hatte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Di Okt 06 2009, 00:03

Peeves drehte einen weiteren Looping – er fand wohl langsam zu seinem üblichen Selbst zurück – und streckte Slughorn die Zunge raus. Dem Walross musste es wohl die Sprache verschlagen haben, denn es war schon seit mehreren Minuten still, was sonst so gar nicht seine Art war. Peeves hatte jedoch nichts Grundlegendes dagegen, schließlich konnte Sluggy in diesem Zustand auch nicht den Blutigen Baron herbeizitieren oder anderweitig versuchen, ihn loszuwerden. Und amüsieren konnte er sich ja ebenso gut mit Juliana.

„Nein!“ krähte er, als Juliana ihn fragte, ob er sie nicht einmal in Ruhe lassen könne. Scheinheilig schüttelte er den Kopf und bemühte sich dabei, so betrübt wie möglich zu wirken.

„Tut mir Leid, das kann ich nicht…“ Er grinste sie an. „Poltergeister können das nicht, wirklich. Übersteigt unsere geistigen Kapazitäten…!“

Er kicherte selig, auch wenn er nicht ganz wusste, ob Juliana sein überaus… nun… geistreiches Wortspiel mitbekommen hatte und rollte sich zusammen, so dass man beinahe meinen konnte, es handele sich bei ihm um einen Lachsack.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Okt 14 2009, 21:08

Ok, Juliana. Dreimal tief durchatmen und dann sollte das alles wieder normal werden. schoss es der Hexe durch den Kopf. Sie schloss die Augen und atmete dann mehrmals tief ein. Doch als sie die Augen wieder öffnete, schien sich dieser Alptraum noch nicht gelegt zu haben. Horace saß wie festgeklebt in dem Sessel und schien sich nicht im geringsten die Mühe zu machen, sie in Ruhe zu lassen und sie zusätzlich noch von diesem lästigen Geist zu befreien.

Missmutig sah sie Peeves an. „Ich glaube es dir sogar, dass das dein geistiges Denken überstrapaziert, wenn du jetzt verschwindest. Wobei ich mich eher Frage, ob du überhaupt noch andere Kapazitäten als die des Unsinns anstellen beherrscht.“

Die junge Lehrerin fragte sich doch gerade ernsthaft, was sie dazu veranlasste, sich auf ein Gespräch mit einem Poltergeist einzulassen. Das endete doch ohnehin nur im Chaos. Was sie auf den Plan rief, erstmal ihre ganzen Unterlagen auf einen Stapel zu sortieren und sie dann in das Schubladenfach ihres Schreibtisches zu legen, welches von Peeves hoffenltich nicht so leicht zerstört wurde. Nur leider war diesem Geist alles zuzutrauen… Und dennoch beruhigte es sie, dass er nicht mehr den direkten Blick auf die Aufsätze haben konnte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Okt 18 2009, 00:20

Horace Slughorn, Lehrer für Zaubertränke

Horace war zutiefst beleidigt. Er fühlte sich überrumpelt und angegriffen. Trüb blickte er zu Juliane, dann zu Peeves, der ihn mit dem selben markanten Stachelbeerscheinchenblick anglotzte und wieder zu Juliana. "Na gut... ich bin dann wohl... störend," stellte der Zaubertranklehrer passend fest. Um die Verlegenheit, die in ihm aufkam, lachte er bei dem kurzen Dialog zwischen seiner Kollegin Juliana und peeves ziemlich gekünstelt - ähm, kunstvoll und das an den falschen Stellen. Er räusperte sich anschließend und stand auf. Und dachte nach. Seine sowieso kleinen Augen verengten sich zu ASchliztzen und sein Kopf wurde rot, als er sich das Gehirn zermaterte, wie er sich aus dieser Situation retten könnte. Schwitzend und mit empörter, fast schon theatralischer und leirnder Stimme wandte er sich an Peeves. Ja, auch Horace hatte einen Ruf zu verlieren und das war das letzte, was er feinsäuberlich neben Terminen mit berühmten, ehemaligen Schülern und lästigen Gesürächen mit schlechten Schülern in seinen dicken Notizblock geschrieben hatte. Er atmete tief auf und zeigte mit dem speckigen Finger anklagend auf den Poltergeist. "Hinfort mit dir, oder ich rufe den Blutigen Baron!" Diese Konsequenz wirkte bei Peeves immer. Gespannt wartete der fette hauslehrer von Slytherin auf die reaktion des Poltergeistes. Horace zwinkerte Juliana aufmunternd zu und schwenkte siegessicher einen kelch über sein Torpet.


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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Okt 18 2009, 00:38

Peeves lachte gackernd, als Juliana seine geistigen Fähigkeiten herunter machte – als ob ihn so etwas kümmern würde…! Er wusste ganz genau, dass er sowieso der intelligenteste, lustigste und überhaupt beste Poltergeist war, den Hogwarts je gesehen hatte! Was machte es da schon, dass er auch der einzige Poltergeist war, der je innerhalb der Mauern von Hogwarts sein Unwesen getrieben hatte…

Auch die Tatsache, dass sie ihm außer Unsinn anzustellen nichts zutraute, bekümmerte ihn wenig. Immerhin war er schließlich auf der Welt, um Unsinn anzustellen! Mehr hatte es nie für ihn gegeben und mehr würde es auch nie geben…! Peeves stutzte kurz, ihm war, als höre er leichte Dudelsackklänge. Aber das war natürlich unmöglich! Warum sollte er auch Dudelsackmusik hören? Das hatte nichts mit ihm zu tun, gar nichts…

Er grinste die Lehrerin frech an und streckte ihr sogar die Zunge raus. Sie war ja so erbärmlich! Kam nicht einmal mit einem einfachen Poltergeist wie ihm zurecht!

Peeves lachte nur verächtlich, als Horace seine fetten Wurstfingerchen auf ihn richtete. Gewiss würde das alte Walross auch nicht mehr ausrichten können, als die junge Professorin.

Horaces Worte nahmen Peeves jedoch recht schnell den Wind aus den Segeln. Der Poltergeist fiel förmlich aus der Luft, in der er eben noch seelenruhig geschwebt hatte.

„Nein!“ rief er atemlos aus, jedenfalls klang es so, auch wenn Peeves schon lange nicht mehr wirklich atmete.

„Nicht, bitte…!“ Man konnte die Panik in der Stimme des Poltergeists, der nunmehr fast wie ein kleiner Junge wirkte, förmlich greifen.

„Ich gehe, ich gehe, Sir, ich eile… Verzeiht bitte!“
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Okt 21 2009, 17:39

Juliana nickte Horace zu. Als Störenfried konnte man gerade beide bezeichnen. Immerhin sollte man ihre Laune nicht unbedingt genießen, wenn man ungebeten bei ihr erschien und dann auch noch davon überzeugt war, dass es eine gute Idee war. Nun zumindest Horace sollte nicht so denken, bei Peeves konnte man das ja nun nicht wirklich voraussetzen. „In der Tat.“ Wozu jetzt noch nett sein, wenn nun eh schon alles gesagt war?

Sie nahm es zur Kenntnis, dass Horace sich letztendlich erhob und zumindest begann Peeves mit dem blutigen Baron zu drohen. Warum er den Poltergeist nicht in Frieden ließ, wusste sie auch nicht, allerdings war es ihr auch gerade ziemlich egal. Sowohl Horace als auch Peeves hatten ihr gerade ihre Planung gut genug durcheinander gebracht, dass sie dazu geneigt war, beide nicht mehr zu mögen. Hatte sie wirklich beide mal gemocht? Bei Peeves konnte sie das ausschließen. Und bei Horace? Mehr als ein kollegiales Verhältnis war nicht drin, sein Fach mochte sie früher schon nicht.

„Schade dass man Geistern keine Punkte abziehen kann, sonst hätte jetzt Slytherin 10 Punkte weniger“ moserte sie herum und setzte sich hinter ihren Schreibtisch. Sie verfolgte die Szene zwischen Peeves und Horace fast gelangweilt und hoffte, dass sich beide innerhalb der nächsten Minuten hinaustrollten.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Nov 01 2009, 23:30

Horace Slughorn, Lehrer für Zaubertränke

"Brav, mein Guter," sprach Horace und widmete nun seine vollständige Präsens an Julia. Sie wirkte ein wenig eingeschnappt und Horace hatte keine Ahnung, wieso. "Junge Lehrer," murmelte er übertrieben bekümmert vor sich hin und schüttelte dramatisch den Kopf, wobei ein deutliches Knacken seiner sowieso schon überlasteten Wirbel zu vernehmen war. Er setzte sich wieder hin, knallte den Alkohol auf den Tisch und seufzte. Als Jule - ach, hieß sie nicht Juliana? - zu Peeves sprach, glubschte Horace erst blöd daher und überlegte, was seine Kollegin nun mit dieser Aussage gemeint haben könne. Als er den Witz verstand, lachte er ein gekünsteltes lachen und öffnete geschäftig die Flasche, wobei die beschwipsende Flüssigkeit auf die heiligen Unterlagen der Lehrerin lief und seufzte. Und nocheinmal. Können geschändete Prüfungen nocheinmal geschrieben werden? Egal. Durst.

Ein weiteres Seufzen war zu hören und ließ den Raum erzittern. "Herrjemine!", ächzte Horace, doch da er grade außer Atem war und sich nicht bewegen wollte, sah er einfach nur gebannt zu, wie der Alkohol in die Unterlagen einsickerte. Endlich, als die papiere nicht mehr zu retten waren, zog Horace hilfsbereit ein Taschentuch mit fein gewebten Spitzen aus dem Brustbeutel und tupfte damit die Papiere ab. "Herjehmine," wiederholte er sich und tat so, als wäre er verzweifelt. Doch trotz dieses kleinen Zwischenfalls ließ sich der Zaubertranklehrer nicht aus der Laune bringen und schenkte Juliana und sich ein. Er lachte polternd und hoffte, seine Kollegin würde über sein winziges Missgeschick hinwegsehen, prostete ihr zu und leerte sein Glas mit einem Zug. "Aahhh," rief er und rieb sich mit Wohlgenuss über seinen dicken Magen. Dass Peeves noch im Zimmer war, bemerkte und interessierte Horace nicht.


Zuletzt von Horace Slughorn am Mo Jul 12 2010, 15:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Di Nov 03 2009, 22:26

Wie konnte man nur so doof sein? Wie konnte man so ignorant sein? Und wie konnte man ein fettes Walross sein, welches nicht in der Lage war, sein Gehirn einzuschalten um auf die Worte einer Kollegin zu hören? Juliana war schon mehr als genervt. Sie war wütend. Was sollte sie hier mit einem ihrer ältesten Kollegen anfangen? Das konnte doch nicht sein, dass er sich so gegen ihren Willen sträubte, sich auf einem Sessel niederließ und sich dann auch noch etwas zu trinken eingoss. Gut, es war seines gewesen, aber er hatte gerade die ganzen Pläne der jungen Lehrerin über den Haufen geworfen. Nein, mehr noch, er hatte aus der am heutigen Morgen noch wirklich gut gelaunten Lehrerin eine Frau gemacht, die man mit einem Biest gleichstellen konnte. Verstand er denn nicht, dass er unerwünscht war?

„Du jämmerlicher Idiot!“ schrie sie den älteren Professor an. „Wenn du schon meinst, du musst eine Flasche über Papieren öffnen, dann nimm wenigstens deine eigenen“ fluchte sie und versuchte so gut es ging noch die Hausaufgaben ihrer Schüler zu retten. Gut, die meisten waren nicht mehr zu retten, so wie es aussah. Da hätte sie es noch lieber gehabt, Peeves hätte ihr mit der Korrektur geholfen, da wäre zwar mehr rot gewesen, als eigentlich anzustreichen war, allerdings wären die Pergamente weder nass, noch so durchtränkt, dass die Tinte nun zu verbleichen begann. „Und wenn du dich nicht sofort aus diesem Büro trollst, dann helfe ich nach.“ Ja, diesen Fluch sollte man wirklich ernst nehmen. Wenn man es schon soweit trieb, die junge Lehrerin an den Rand des Wahnsinns zu treiben, sollte man auch mit den Konsequenzen leben können. Gegen Horace hatte sie Peeves gerade noch gerne im Zimmer. Der hatte wenigstens neben seiner nervenden Art noch ein wenig Unterhaltungsfaktor.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Nov 11 2009, 03:01

Peeves war noch einige Sekunden im Raum verharrt, obgleich die Drohung, den Blutigen Baron herbeizurufen, ihne sehr erschreckt hatte. So hatte er auch noch mitangehört, wie Juliana fluchte, wenn sie Geistern Punkte abziehen konnte, dann hätte Slytherin nun einige Hauspunkte weniger. Peeves war beinahe empört, dass sie es wagte, ihn mit Slytherins gleichzusetzen, auch wenn er selbst nicht so ganz genau wusste, warum.

„Ja, genau! Zieh den Schlangen Punkte ab!“ krächzte er, allerdings mit weitaus weniger Schadenfreude und Begeisterung als üblich, denn immer noch fürchtete er, dass Horace seine Warnung wahr machen würde und den Blutigen Baron herbeirufen würde.

Dementsprechend hastig trat er nun auch den Rückzug an, nachdem er Julianas seltsame Punktedrohung kommentiert hatte. Er konnte gerade noch sehen, wie Slughorn eine Flasche Wein über den Arbeiten der jungen Lehrerin ausgoss, was ihm ein heiseres Kichern entlockte, doch dann war er auch schon durch die Tür geschwebt.


tbc: erstmal in die Spielpartner-Suche. ;-)
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Do Dez 03 2009, 22:22

Horace Slughorn, Lehrer für Zaubertränke

Im Fass gereifte Wärme benetzte Horace Lippen und floss schnell in seinen Rachen. Ihm wurde warm und er bemerkte das Wutschnaueben seiner reizenden Kollegin nicht. Herrlich, nach feierabend mit einer äußerst attraktiven Kollegin beisammen zu sitzen und gesellig zu plaudern..! Horace setzte das Glas ab und leckte sich die letzten Tropfen Alkohol behaglich von seinem Schnauzer. Erst jetzt bemerkte Horace, dass Juliane wütend war. Auf Peeves? Bestimmt, denn er verabschiedete sich grade. Dabei hatte sein aufopfernder Einsatz doch genügt! Als Peeves den Raum verließ, war Julstina immer noch wütend. Was denn? Allmählich wurde Horace klar, warum die hübsche Professorin so wutentbrannt schnaubte. Warum war er nicht früher darauf gekommen? Das Büro war viel zu klein und ungemütlich! Vielleicht würde der meister der Zaubertränke ein Wort bei Professor Dippet einlegen. Er lächelte Juliana falsch an und wuschelte sich durch das Haar, wobei sein Torpet verrutschte und räkelte sich lasziv auf dem Sofa. trotzdem war Juliana Brennan noch wütend, und das merkte Horace. "Was haben Sie denn, wertes Fräulein?", erkundigte sich der Hauslehrer, doch im selben Augenblick wurde er von seinem attraktiven gegenüber angefahren.

„Du jämmerlicher Idiot!“ Horace sah sich um, doch niemand war da, den sie hätte sonst meinen können. Er glubschte sie verständnislos an und sackte in sich zusammen. „Wenn du schon meinst, du musst eine Flasche über Papieren öffnen, dann nimm wenigstens deine eigenen.“ Horace sah nicht ein, warum Juliana so wütend war. Schließlich war alles doch ganz einfach. Horace richtete seinen Zauberstab auf de durchtränkten Blätterstapel. "Tergeo!", leierte er und der Stapel war wieder gesäubert. Horace ließ sich abermals in den Sessel plumpsen und erwartete, dass sich Juliana bei ihm bedankte. Doch nichts dergleichen geschah. „Und wenn du dich nicht sofort aus diesem Büro trollst, dann helfe ich nach.“ Horace erkannte fachkundig den Ernst der Lage, schnappte sich seine Besitztümer und trampelte im Schweinsgalopp schleunigst aus dem Büro. Vor der Tür drehte er sich noch kurz um, vergaß, was er sagen wollte und verlor sein Turpet. Er hob es auf und beschloss, sich in der großen halle einen hinter die Binde zu kippen. Nach solchen Erlebnissen war es wohl besser, seine Sinne mit einem edlen Tropfen zu erwärmen - ganz alleine.

tbc: Eingangshalle. Rodolphus ärgern.
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Liam Brennan



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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Sa Okt 02 2010, 12:55

[ erster Post nach Zeitsprung ]

Sehr nervös war Liam durch das Schloss geschlichen. Er hatte heute frei - wobei er als Auror wohl Bereitschaft hatte, aber er war ja eh am Ort des Geschehens - und er wollte seine Frau schon einmal überraschen. Heute Abend wollten sie sich sehen, ja, aber er hatte Sehnsucht.
In seiner Tasche - geschrumpft - war sein Smoking für den Abend, in seiner Hand ein Strauß roter Rosen und eine Flasche Rotwein. Natürlich durften sie nicht die Flasche vernichten, aber ein halbes Gläschen war schon nicht zu berauschend, oder? Nervös richtete er mit der freien Hand seine Haare, zupfte sein Hemd zurecht und klopfte dann an die Tür seiner Frau. Hoffentlich war sie auch da und hatte Zeit für ihn. Hoffentlich war auch seine Tochter da. Wobei? So die eine oder andere freie Minute mit seiner Frau wäre auch mal wieder schön. "Bitte, Julianna, sei da. Sei da, mein Engel", murmelte er und trat nervös vom einen Bein aufs andere. Hoffentlich freute sie sich auch - und hoffentlich hatte sie nicht heimlich eine Affäre.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Okt 03 2010, 20:18

cf: Tribünen // Zeitsprung

Wenn Juliana an diesen Abend dachte, dann gingen jetzt schon die Pferde mit ihr durch. Sie hatte wirklich keine Lust. Der einzige Lichtblick an diesem Abend, war die Tatsache, dass Liam kommen würde. Hoffte sie zumindest. Und noch größer war die Hoffnung, dass dieser Abend für ihn nicht mit Arbeit verbunden war und sie ihn ganz für sich hatte. Naja, nicht ganz, schließlich musste sie ein Auge auf die Schüler haben.

Dennoch, es lief nicht alles so, wie es sollte. Sie hatte noch immer keinen Babysitter für ihre Tochter gefunden, die an diesem Abend von der Schulleitung ausdrücklich nicht erwünscht war. Eigentlich schade, aber sie konnte es irgendwo auch verstehen. Und vermutlich musste sie dann auch noch damit klar kommen, dass sie kaum eine andere Möglichkeit hatte, als sie den Hauselfen zu überlassen.

Als es an der Tür klopfte, war sie gerade soweit, dass sie ihre Unterlagen vom Unterricht weggeschlossen hatte und ein wenig ihre Privaträume aufgeräumt hatte. Unordentlich konnte es ja wohl nicht bleiben, wenn sie Besuch bekam. Manchmal konnte sie ihre Tochter auch verfluchen, wenn sie gerade an solchen Tagen Unordnung gestiftet hatte. Sie war schon im Begriff den Störenfried zu grillen, als sie die Tür öffnete und Liam erblickte. „Liam.“ Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Mit ihm hatte sie noch gar nicht gerechnet und sogar gehofft, dass sie noch etwas Zeit hatte. Schließlich war bis zum Abend noch viel Zeit. Aber sie freute sich ehrlich, dass sie so noch länger etwas von ihm Mann hatte. Sie öffnete die Tür dann auch gleich soweit, dass er eintreten konnte. „Wolltest du doch schon früher wissen, wie man als Lehrerin hier so lebt?“ Sie konnte sich vorstellen, dass ihn das eher weniger interessierte. Sie schloss hinter ihm die Tür und sah ihn glücklich an. Fehlte nur noch, dass sie ihm um den Hals fiel.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Okt 10 2010, 12:19

Liam blickte seine Frau ruhig an und lächelte zurück. "Krieg ich etwa keinen Begrüßungskuss? Komme ich so ungelegen?", fragte er und konnte sich einen leicht frechen Unterton nicht verkneifen, auch wenn er nervös war. Er stellte kurz die Flasche an die Seite und legte die Rosen dazu. Dann zog er sie einfach an sich heran und küsste sie sanft. Seine Hand streichelte ihre Wange und sein anderer Arm hielt sie - falls sie das Gleichgewicht verlor, nicht wegen seines Kusses, sondern, weil er vielleicht ein wenig stürmisch war, als er sie an sich gezogen hatte. Dann erst trat er richtig ein und ging von der geschlossenen Tür weg - trug sie aber einfach. "Ich hab eigentlich immer gedacht, ihr verwandelt euch nachts in Fledermäuse und schlaft an der Decke hängend, aber da du das nicht machst, wenn du neben mir schläfst, nehme ich mal an, dass du das dir auch nicht für den Beruf angewöhnt hast", scherzte er und ließ sie bei der erstbesten Sitzgelegenheit runter.

Der setzte sich vor ihr auf den Boden und blickte zu ihr hoch. "Nur noch ein einhalb Monate bis Weihnachten, Liebling. Dann bist du endlich wieder bei mir, wenn ich nicht vorher eine Festanstellung hier kriege, oder die Aurorenzentrale mal beschließt, dass ich armer, kleiner, liebeskranker Auror meinen Dienst bei meiner Frau schieben darf und hier in der Woche ein Bettchen kriege, ob nun in einem Gästezimmer oder einem Jungsschlafsaal ist ja egal." Ja, er konnte es kaum noch erwarten, sie ein paar Tage ganz für sich zu haben. "Wobei das ja ein schlechtes Timing ist. Ich habe jedes Jahr zu Weihnachten Angst, ob Josie fragt, ob wir ihr ein Geschwisterchen schenken. Oder einen Hund. Wenn sie in die Pubertät kommt, wird es vielleicht ein Pferd. Aber bisher hat sie sich zum Glück auf Tiere beschränkt - ich wüsste nicht, wie wir das bei der Distanz schaffen sollen, ihr einen Bruder oder eine Schwester zu schenken."
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Okt 13 2010, 15:19

„Doch natürlich.“ Juliana grinste ihren Mann an. Sie musste den ersten Schock überwinden, dass sie ihn nun doch schon so früh sah. Sie hatte noch etwas aufräumen und frisch dekorieren wollen, aber der Plan war nun hinfällig. Egal. Liam war da und das war ohnehin viel besser. Ihr war es egal, wie stürmisch er nun auf sie zu kam, sie warf sich in seine Arme, drücke sich an ihn und erwiderte seinen Kuss. Sie war froh, ihn endlich wieder in seine Arme schließen zu können. Und sie wusste, dass sich wohl noch jemand freute. „Also ganz so schlimm ist es noch nicht, aber vielleicht hätte ich abends mehr Ruhe, wenn ich Josie an die Wand nagel“ lachte sie, während Liam sie zum Sofa trug und sich schließlich vor sie kniete.

„Irgendwie freu ich mich auch schon auf Weihnachten“ gab sie zu. Endlich zu Hause, längere Zeit mit Mann und Kind und kaum Verpflichtungen. „Beeil dich einfach etwas. Sonst lernt dein Chef einfach mich kennen.“ Sie würde das schon hinbekommen, da war sie sich sicher. Sie fuhr Liam kurz durch die Haare und zog ihn dann zu sich, damit sie sich endlich auf dem Sofa an ihn kuscheln konnte. „Ich will gar nicht wissen, auf welches Tier sie sich diese Jahr einschießt, was sie sowieso nicht mit hierher nehmen könnte. Wir haben doch immerhin eine Katze hier“ seufzte sie. „Da bin ich ja noch eher für ein Geschwisterchen fr sie, aber dann muss ich irgendwann eine Zeit mit unterrichten aufhören.“ Juliana hätte nichts gegen ein zweites Kind. Aber ob dann noch alles so klappte war die zweite Frage. „Oder kannst du dir vorstellen mit zwei Kindern in Hogsmeade zu leben?“ Sie sah Liam eindringlich an. „Dann müssen wir definitiv hierher ziehen und in Irland alles aufgeben.“ Nur war es das, was die Lehrerin auf keinen Fall wollte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Okt 13 2010, 16:09

"Schatz, das wäre aber mit Sicherheit strafbar und ich möchte nicht der Auror sein, der dich verhaftet, weil du dein Kind abends an die Wand nagelst", hauchte er und blickte sie gespielt tadelnd an. "Also von mir hat sie die Gene nicht, ich bin ein ganz ruhiger, verschmuster Mensch, der viiiel lieber auf dem Sofa liegt." Was für eine Lüge. Aber sie kannte ihn hoffentlich noch gut genug, um zu wissen, dass er sie gerade nur etwas aufzog. "Es tut mir leid. Aber du hast dich für mich als Ehemann entschieden, also ... auch wenn sie meine leichte Hibbeligkeit und Neugier hat, ... bist du mit Schuld, denn du liebst mich." Er grinste breit vor sich hin und küsste kurz ihre Hand. "Aber mal ehrlich: Kannst du dir Josie anders vorstellen? Würdest du sie anders wollen? Ich glaube, unsere Kleine ist perfekt, wie sie ist - nur manchmal eben etwas zu perfekt, als dass wir mit ihr mithalten können. Vielleicht werden wir alt."

Als Juliana meinte, sie hätte nichts gegen ein weiteres Kind, fiel Liam der Unterkiefer quasi auf den Boden - in Wirklichkeit saß er allerdings nur mit offenem Mund da. Eigentlich hatte er immer das Gefühl gehabt, dass sie so etwas nicht wollte. "Ob ich mir vorstellen könnte, mit zwei Kindern im Dorf zu leben? Schatz, ich würde dafür sterben! ... Nein, nein, nein, stop. Das wäre nicht sonderlich hilfreich. Tot bring ich dir nichts. Sagen wir lieber, ich würde dafür meine Seele dem Teufel verkaufen. Und ... vielleicht könnten wir ja auch ... eine kleine Wohnung in Hogsmeade bezahlen und das Haus behalten. Vielleicht müssen wir es dann wirklich ab und an vermieten, aber ... mit zwei Gehältern könnten wir das schaffen, das Haus ist immerhin abbezahlt, auch wenn es Steuern ohne Ende kostet. Oder aber ich bekomme doch einen Job IN Hogwarts. Dann hätte ich hier ein Zimmer, vielleicht könnten wir zwei aneinanderliegende Räumlichkeiten kriegen und daraus eine Wohnung basteln. Ich kann auch gerne die Elternzeit machen, denn du kriegst eh mehr Geld. Dann würdest du nur den Mutterschutz lang pausieren müssen. Oder ich bin dann zuhause, wenn du arbeitest und arbeite nur dann, wenn du frei hast, so haben wir etwas mehr Geld. Oder ... wir müssen wirklich alles in Irland aufgeben. Das wäre schade, aber ... für UNS mache ich alles und mein Herz hängt eindeutig mehr an dir und Josie als an einem dummen Stück Stein."
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Okt 13 2010, 20:54

Juliana musste lachen. „Das wär doch mal was. Aber ich glaube eher, dass du dann mit Fesselspielchen ankommen würdest, als mir irgendwie Angst einzujagen, weil ich nach Askaban müsste.“ Sie konnte sich das schon regelrecht vorstellen, wie Liam mit irgendwelchen Folterinstrumenten, die nicht aus seinem Zauberstab hervor stießen, vor ihr stand und sie verhaften wollte. Lachnummer schlechthin, dafür kannte sie ihren Mann gut genug. „Nein, von dir hat sie natürlich nur das Beste, ich weiß mein Liebster.“ Juliana gab ihrem Mann einen kurzen Kuss. Wie überzeugt er heute wieder von sich selbst war. „Sag mal, bist du immer so überzeugt von dir, oder versuchst du nur mich zu beeindrucken, damit ich gar nicht erst auf die Idee kommen könnte, mir einen anderen Mann zu angeln?“ Die Frage war wohl eher, ob Liam es ihr zutrauen würde, dass sie sich zwischendurch einen anderen Mann nahm, nur weil er gerade nicht da war. Aber das bestätigte sich ja eben nicht. Sie liebte ihre Familie zu sehr um ihr das antun zu können. „Oh ja, wenn ich sie mir manchmal ansehe, wie sie wächst und wie viel sie machen kann ohne, dass man ihr helfen muss und überhaupt diese Energie …“ Juliana seufzte. „Ich habe wirklich manchmal das Gefühl, wir haben fast die schönste Zeit mit unserem Kind schon hinter uns.“ Sie fand das schade, aber ein Kind blieb eben nicht klein. Dann kamen eben bald die Probleme auf sie zu.

Eigentlich war sie von der Reaktion wenig überrascht gewesen. Sie hatte sich schon gedacht, dass Liam wirklich begeistert sein würde, wenn Juliana ihm sagte, dass sie sich vorstellen könnte, noch ein weiteres Kind mit ihm zu haben. Josie war nun alt genug, dass man sich das überlegen konnte, auch wenn die beiden dann wohl doch schon sehr weit auseinander waren. „Also erstmal müssten wir überhaupt klären, wie das möglich ist, mit unserer Wohnsituation. So wie es jetzt ist, wird das auf keinen Fall was.“ Juliana sah ihren Mann etwas traurig an. „Du in Irland und ich mit Josie hier. Wir wollen das schon jetzt ändern, aber mit noch einem Kind ist das nicht möglich. Einer von uns muss erstmal das Kind nehmen und Geld verdient sich ja auch nicht von alleine.“ Schade, dass das nicht alles ganz so einfach war, wie man sich das immer vorstellte. „Was das Geld angeht, sollten wir uns eigentlich eine kleine Wohnung hier leisten können. Hogsmeade dürfte ja eigentlich nicht allzu teuer sein, es liegt ja doch recht abgeschnitten vom Rest der Welt.“ Zumindest da war sich die Lehrerin sicher. „Prinzipiell wäre es natürlich am besten, du könntest direkt mit aufs Schloss und dir hier dein Geld verdienen. Dann müssten wir uns um gar nichts kümmern und das Haus in Irland könnten wir irgendwie halten und vermieten. Müssen wir eben gucken.“ Juliana wollte Irland nicht aufgeben, Liam wusste das und gemeinsam schafften sie das. Sie mussten ja auch einen Zufluchtsort haben, wo sie sich ganz in Ruhe entspannen konnten. „Und da wir kein Haus bezahlen müssen, sollte sich da auch viel von selbst erledigen.“ Sie war zuversichtlich. Nur musste das erstmal alles so klappen, wie sie sich das vorstellten. Ganz davon abgesehen, dass ihr Arbeitgeber wohl kaum begeistert sein würde, wenn sie auf einmal wieder schwanger war.



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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Okt 13 2010, 21:24

Ein wenig überrascht schaute Liam seine Frau schon an, als sie etwas von Fesselspielchen sagte. An so etwas hatte er bisher nie gedacht und er glaubte nicht, dass das wirklich sein Ding war. Naja, vielleicht, wenn sie ihn festkettete, aber vermutlich selbst das nicht. "Nein, Schatz, es tut mir sehr leid, aber ich würde das nicht im Bett klären, würdest du gegen Gesetze verstoßen. Ich würde definitiv versuchen, dich da rauszuholen, aber Pflicht wäre Pflicht - und sollte zumindest in einem solchen Fall nicht mit Vergnügen verbunden werden." Außerdem konnte er sich schönere Arten vorstellen, mit seiner Frau zu schlafen. Viele schönere und von manchen sollte sie besser nie etwas erfahren.

Als sie ihn fragte, ob er wirklich so überzeugt von sich war, schwand sein Lächeln, dass er die meiste Zeit auf den Lippen gehabt hatte. "Ich bin nicht so überzeugt von mir. Ich bin nicht im Geringsten überzeugt. Ich wollte dich nur etwas aufziehen, dich lächeln sehen. Aber ich habe jeden Tag Angst, dass ein Brief von dir kommt, du hättest dich in einen Kollegen verliebt. Wer könnte dir das verübeln? Ich meine, wir sehen einander gar nicht mehr. Und vielleicht tröstet dich ein Kollege, wenn du Heimweh hast und irgendwie kommt dann das eine zum anderen. Aber ich liebe dich und würde dich nur ungern verlieren, also bitte angel dir keinen anderen Mann."

Als es wieder um ihre Tochter ging und die junge Lehrerin fast traurig wirkte, stand Liam auf und setzte sich lieber neben seine Frau, die er in den Arm nahm. Er wusste nicht, was er sagen sollte, um sie zu trösten. Er selbst war sich eigentlich sicher, dass die schönste Zeit noch nicht um war. Aber leider die Zeit, in der Josie ihre Eltern am meisten brauchte. Langsam würde die Kleine erwachsen werden.

"Ich werde mit meinem Chef reden, und mit deinem. Vielleicht ergibt sich irgendwas. Und zum Thema, dass einer erst einmal das Kind nehmen würde, würde ich dir anbieten, dass ich das mache, falls alle Stricke reißen. Um dich zu entlasten. Aber ich weiß nicht, ob du es über´s Herz bringen würdest, dein Kind tagelang nicht zu sehen. Du hast ja schon Josie mitgenommen. Dabei ... hätte ich sie so gerne bei mir behalten. Ich verpasse so viel, viel zu viel. Ich habe manchmal das Gefühl, ich habe ihre ganze Kindheit verpasst, weil sie nie bei mir war." Manchmal hatte er sogar Juliana dafür gehasst, dass sie ihm sein Kind weggenommen hatte, aber lange konnte Liam ihr eh nicht böse sein. Außerdem war er immerhin nur der Vater. Für sie als Mutter wäre es sicher noch schlimmer gewesen, ihr Kind kaum zu sehen. "Jedenfalls schaffen wir das. Wir kriegen es schon irgendwie hin, wieder zusammen zu sein. Und sofern wir zwei je Zeit alleine im Bett haben, nachdem ich Zeit genug hatte, dich zu umwerben, dich zu massieren, dir Essen zu machen und vielleicht ein Bad im Kerzenschein mit dir zu nehmen, könnten wir es auch vielleicht schaffen, ein Kind zu zeugen."
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Okt 18 2010, 20:32

„Im Prinzip finde ich das ja sehr schade, dass du bestimmte Dinge dann doch auf die offizielle Art klären möchtest, aber irgendwie kann ich dich sogar verstehen.“ Ja, es war sogar eine blöde Idee gewesen und sie wusste, dass es ihrem Mann bestimmt nicht gefallen würde. Ihr auch nicht. Zumindest nicht in dem Moment, als sie die Kontrolle abgegeben musste. Und ihr war auch klar, dass er sie noch eher vor die Geschworenen stellen würde – oder eher gesagt musste, sollte sie wirklich ihrer Tochter irgendwann etwas antun müssen, weil sie sie nicht mehr anders erziehen konnte. Aber vorher würde sie sich besser noch einen Rat von ihrer Freundin holen, die konnte bestimmt auch einiges verhindern.

Juliana nahm Liams Hände in ihre und sah ihn ernst an. „Liam, du kennst mich. Du weißt, dass ich dich liebe. Und zwar nur dich. Und Josie, aber das zählt jetzt nicht. Ich werde mich nicht in jemand anderen verlieben, weil ich den wunderbarsten Menschen für mich gewonnen hab. Und ich werde auch keine Affäre mit einem anderen Kerl beginnen, nur weil ich Langeweile habe. Liam, so bin ich nicht, da brauchst du auch keine Angst vor haben.“ Juliana musste ihn gut zu reden. Sie konnte seine Sorge ja sogar verstehen. Andersherum hatte sie ja ebenso die Berechtigung, dies zu denken. Aber sie tat es nicht. Sie wusste wie sehr Liam sie und ihre Tochter liebte. Das konnte sie nicht vergessen. Und wenn es bei ihr schon soweit kommen würde, dann hätte sie ihm das schon gesagt. Aber sie wollte gar nicht, dass so etwas Schönes kaputt ging. Und Liam musste irgendwann einfach begreifen, dass er sich darüber keine Gedanken machen musste. Juliana beugte sich schließlich zu ihm vor und küsste ihn. Es war ihr wichtig, seine Zweifel zu verstreuen. Und das ein für allemal.

„Vielleicht schaffen wir das ja. Hausmeister oder so. Oder irgendwas draußen. Aber bitte tu mir das nicht an und fang an zu unterrichten. Dann kannst du dich zu wenig um die Kinder kümmern.“ Juliana wusste ja wie das war. Andere Jobs würden zwar genauso anstrengend werden, aber sie wusste wovon sie sprach. Wenn sie abends noch arbeitete, wenn Josie längst im Bett lag. Zumindest manchmal war es der Fall. Dann jedoch schüttelte sie mit dem Kopf. „Ich glaube ich könnte das genauso wenig ertragen wie du. Vielleicht war es auch ein Fehler, dass du Josie nicht so mit erziehen konntest, wie es eigentlich der Fall sein sollte. Ich glaub du fehlst ihr hier ganz schön …“ Die Lehrerin sah ihren Mann traurig an. „Meinst du nicht, wir schaffen das auch ohne den ganzen Schnickschnack?“ Juliana zog die Augenbrauen nach oben. Sie brauchte so etwas nicht. Schon gar nicht als Liebesbeweis. Da bekam sie auch so genug Liebe. Außerdem warum sollten sie nicht Zeit genug zu zweit haben? „Außerdem lassen sich hier genug Babysitter finden. Ich glaub ich hab da schon jemanden im Auge, der uns Josie einen Abend abnehmen würde. Oder auch mal mehrere.“


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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Di Okt 19 2010, 18:54

Liam lächelte seine Frau leicht an und erwiderte ihren Kuss sanft. "Ich weiß, dass du mich nie betrügen würdest, da bin ich mir hundertprozentig sicher. Aber in wen anders verlieben? Das kann einem ja auch so passieren, ohne, dass man das wirklich will. Ich würde dir ja nicht einmal böse sein können, wegen so etwas, da würdest du ja nichts dafür können. Aber ich bin EXTREM froh, dass du noch auf keinen anderen ein Auge geworfen hat", grinste er sie erleichtert an und drückte sie an sich. Wenn er Juliana so sah, war er auch sehr froh, dass sein eigenes Herz sich bisher nicht an eine andere geheftet hatte, sondern immer noch einzig und allein Juliana liebte.

"Hausmeister? Schatz, ich bin ausgebildeter Auror. Ich meine, würde es nichts anderes geben, würde ich auch so etwas machen, aber dafür habe ich doch keine harte Ausbildung gemacht." Er ließ kurz den Kopf hängen. Eigentlich hatte er selber an Lehrer gedacht, das war das, was das meiste Geld einbringen würde und am ehesten in seinem Berufsfeld lag, aber scheinbar wollte sie das nicht. "Und sonst gibt es im Schloss ja nicht. Vielleicht war es ja eine Schnapsidee. Vielleicht wäre es besser, wenn alles so bleiben würde, wie es ist." Scheint ja, als würde es keine andere Möglichkeit geben, was?, fügte er in Gedanken hinzu, sagte das aber nicht, um nicht noch einen Streit oder Tränen zu provozieren. Jedenfalls tat es ihm weh, dass seine Frau ihn nicht bei sich haben zu wollen schien.

"Und ich glaube schon, dass ich ohne Romantik ein Kind zeugen könnte, aber ... ich brauch auch ab und an ein wenig Romantik. Alles, was Liebe irgendwie ausmacht, willst du scheinbar nicht, aber ich will. Gemütlichkeit, Komfort und Kuscheln sind doch gerade die Dinge, die einem Kraft zum Leben geben, wie kommst du ohne das alles aus? Lass mich dich doch bitte ab und an verwöhnen, immerhin tut das doch auch etwas für meine Seele. Ja?" Flehend blickte er sie an und fing einfach mal an, leicht an ihrem Nacken zu knabbern, mit den Lippen. Vielleicht bekam er sie ja damit weichgekocht.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Sa Okt 23 2010, 00:45

„Aber wenn ich mich in jemand anderes verlieben würde, dann würde ich dich doch schon betrügen.“ Zumindest war das ihre Auffassung. Die Frage war aber wohl wirklich, wo betrügen anfing. Klar, es konnte immer passieren, dass man sich urplötzlich in jemand anderes verliebte. Das konnte man nicht steuern. Aber man konnte steuern, wie man damit umging. Man konnte sich überlegen, ob es nur eine kleinere Schwärmerei war, oder auch die Ursachen erforschen und darüber reden. Das bloße Betrügen, weil es in der Ehe zu langweilig war, war dann wohl etwas schlimmer. Und Juliana war froh, dass beide Fälle bei ihnen beiden nicht der Fall war. Sie liebte ihren Mann und wollte ihn genauso wenig verlieren, wie er sie. „Ich weigere mich, ein Auge auf einen anderen Mann zu werfen“ zwinkerte sie Liam zu. Andere Männer interessierten sie gar nicht. Selbst wenn sie jemanden kennen lernen würde, der ihr vom Aussehen her besser gefiel, wer konnte ihr schon sagen, ob er auch einen tolleren Charakter hatte als Liam? Da blieb sie lieber bei dem was sie hatte.

„Ok, du hast vermutlich Recht. Aber ich weiß auch nicht, ob sie hier sonst einen Posten für dich finden könnten, der näher an deinem eigentlichen Arbeitsgebiet liegt.“ Sie musste kurz darüber nachdenken. Ihr war es auch egal, wenn Liam als Lehrer arbeiten würde. „Alphard haben sie ja schon für Verteidigung eingesetzt, aber vielleicht finden sie ein ebenso gutes Fach für dich.“ Sie war sich dessen sogar sicher. Man musste vielleicht etwas nachdenken, aber im Prinzip konnte es von Vorteil sein, einen ausgebildeten Auroren einzusetzen. Die hatten schließlich eine Menge Erfahrung, mit der sie gut weiterkommen konnten. „Liam, fang nicht an so zu denken. Es ist nicht besser, so wie es jetzt ist. Ich will wieder mit dir zusammen leben. Ansonsten … muss ich die Schule verlassen. Aber ich weiß nicht, ob ich das übers Herz bringen würde. Ich weiß doch nicht, was ich sonst machen könnte, ich bin niemand, der nur zu Hause sitzen kann und den Haushalt macht.“ Sie war sich eigentlich sicher, dass Liam das sogar wusste. „Sprech einfach mal mit Dumbledore und deinem Chef. Ihr findet da sicherlich eine Lösung, die für uns alle gut ist.“

„Ich komme ohne das alles aus, weil ich es hier nicht habe. Wann bekomme ich hier wirklich mal romantische Stimmung, wo du nicht da bist?“ Merkte er eigentlich nicht, wie sehr auch sie darunter litt, dass er soweit weg war. Warum hatten sie es auch so kompliziert werden lassen? Juliana seufzte. Sie wollte Liam auch nicht verletzen. Aber sie hatte gerade das Gefühl, viel falsch zu machen. Und das jetzt, wo sie sich so auf den Tag gefreut hatte. „Ich liebe dich“ flüsterte sie, als Liam an ihrem Nacken knabberte. Sie brauchte ihn und fragte sich selbst, wie sie das alle die Zeit ausgehalten hatte, ihn fast nur in den Ferien zu sehen.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Okt 25 2010, 12:12

"Das freut mich, denn ich hätte dich ganz gerne mit beiden Augen, mein Liebling", machte Liam einen relativ bescheuerten Witz. "Denn ich schau dir so gerne in die Augen. Die sind einfach wunderschön. Aber ... ich finde es schön, dass du so denkst. Ich achte auch darauf, gar nicht erst mit Frauen zu reden, die von anderen Männern angesabbert werden. Oder, wenn ich mit Ihnen zu tun haben muss, schau ich sie nur so kurz wie möglich an und versuche, so wenig Kontakt wie möglich zu haben. Denn ... ich will meinem dummen Herzen gar keine Chance geben, die Frau, die ich über alles liebe, auch nur einen Millimeter beiseite zu schieben." Er lächelte sie sanft an und drückte ihr einen kurzen Kuss auf die Stirn.

Er hörte ihr nur stumm zu, bis Juliana meinte, sie müsse vielleicht die Schule aufgeben. "NEIN!", rief er ein wenig zu laut und starrte sie entgeistert an. "Du wirst nicht meinetwegen deinen Beruf aufgeben. Du liebst es doch, die Kinder zu unterrichten, denke ich. Du bleibst hier und ich komm zu dir, ich weiß nur nicht, wie. Und wenn ich halt doch nur im Dorf bin und du nur in Freistunden und am Wochenende bei mir bist. Besser als nur in den Ferien ist es allemal."

An ihrem Hals knabbernd, griff er nach ihrer Hand, die er leicht mit seinem Daumen massierte. "Du kommst ohne aus, aber das heißt doch nicht, dass du es nicht genießen kannst, oder? Lass uns doch einfach unsere Zeit zusammen so schön wie möglich gestalten. Und dazu gehört eben auch ab und an Romantik."
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Sa Okt 30 2010, 23:10

Juliana hatte seine Aussage nicht wirklich verstanden. Aber sie stand eben manchmal auf dem Schlauch. Das war nichts neues und sie hoffte, dass Liam ihr deshalb ihren leicht komischen Blick einfach verzeihen würde. War ja nicht so, dass sie es böse meinte. Das kam einfach vor. Warum konnte der Mann ihr eigentlich so viele schöne Dinge sagen, die er dann auch noch ernst meinte? Das war einfach unglaublich. Und dafür liebte sie ihn. Dass er so liebevoll mit ihr umging. „Solange du dich darauf besinnst, dass du mit mir zusammen bist, ist mir das relativ egal, welche Frau du anguckst“ lächelte sie ihn an. Das war schließlich die Wahrheit, auch wenn es ihr schon sehr schmeichelte, dass er andere Frauen eher selten anguckte. Juliana seufzte kurz vor Glück. Es tat ihr richtig gut, dass sie dann wohl doch den kompletten Tag mit Liam verbringen konnte.

Juliana zuckte unweigerlich zusammen. Sie hatte es bisher selten erlebt, dass sie von Liam mehr oder weniger angeschrien wurde. Und das nur, weil sie mit dem Gedanken spielte, für ihn ihren Job an den Nagel zu hängen. Liam wusste aber scheinbar, wie schwer ihr das fallen würde und hielt sie vorsorglich schon einmal davon ab. „Ja, ich liebe es, aber was nützt uns das, wenn darunter unsere Beziehung leidet? Josie sieht ihren Vater nicht regelmäßig, wir sehen uns kaum.“ Die Lehrerin seufzte kurz. „Wir müssen was ändern und wenn wir das nicht in deiner Situation können, dann muss eben ich etwas dafür tun. Und ich kann nicht nur nachmittags und in den Freistunden mich mal eben um dich kümmern, ich will dich doch immer bei mir haben.“ Es blieb Liam wohl nichts anderes übrig, als sich anzuschicken, einen Job hier in Hogwarts zu bekommen.

Sie lachte kurz auf. „Nein, das heißt nicht, dass ich gar keine Romantik haben möchte.“ Ab und zu war das einfach wichtig und schön. Und Liam war eben ein Romantiker und daher hatte sie auch viel Glück mit ihm. Wenn es darum ging, einen perfekten Abend zu organisieren, dann war Liam wirklich großartig darin.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Sa Nov 06 2010, 00:43

"Nein, ich will gar keine andere ansehen. Und erst recht nicht mit einer anderen Frau anfreunden. Ich will das Schicksal nicht herausfordern. Ich WILL mich gar nicht in eine andere verlieben, ich will mich nur immer und immer wieder in dich verlieben. Jedes Mal, wenn ich in deine hübschen Augen sehe, oder wenn deine Hand mich berührt. Nach meiner Hand greift, oder meine Wange streichelt", hauchte er leise und schmiegte sich leicht an seine Frau heran. Sie war wirklich wunderschön, toll. Sie war seine Traumfrau.

Dass sie ihren Beruf für ihn und die Familie aufgeben wollte, konnte er einfach nicht fassen. Natürlich war es süß und wirklich schön, dass ihr die Familie wichtiger war, aber sie sollte doch ihren Lebenstraum nicht aufgeben. "Wir werden schon eine Möglichkeit finden, dass ich hierher kommen kann, oder zumindest ins Dorf. Das würde ja reichen. Ich lasse nicht zu, dass du den Beruf aufgibst, der dich glücklich macht. Ich lasse nicht zu, dass du nur entweder Job oder Familie haben kannst. Du hast beides verdient." Er würde schon zeigen, dass er der Mann in der Beziehung war. Sein Job war es, die Frau glücklich zu machen, für die Familie zu sorgen. Nicht unbedingt als Ernährer, aber als derjenige, der Kompromisse einging, damit es der Familie besser ging. Er musste alle Hebel in Bewegung setzen, damit seine Familie nicht zerbrach, er sah es als seine Pflicht an - und sein Wunsch war es natürlich auch noch.

Und wieder einmal bekräftigte sie ihn in dem Glauben, dass sie die Frau seines Lebens war. "Siehst du, mein Engel? Dann wehr dich nicht ständig dagegen. Ich meine, wenn wir uns es nicht leisten könnten, wenn es irgendein Risiko wäre, dann würde ich das verstehen. Aber wenn ich dich einfach nur glücklich machen will und meine Seele damit auch etwas streicheln möchte, ohne, dass es teuer ist, oder allzu viel Kraft und Mühe kostet, dann lass es doch einfach mal zu. Nicht immer gleich protestieren. Es sei denn, du magst eine Sache überhaupt nicht."
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Sa Nov 06 2010, 20:27

Manchmal fand die Lehrerin es wirklich schwierig, wenn Liam sich so vehement dagegen wehrte, andere Frauen anzusehen, nur weil er befürchtete, dass er sich gleich in die Erstbeste verlieben könnte. Dennoch imponierte es ihr, es zeigte ihr immerhin, wie wichtig ihrem Mann die Liebe zu ihr und ihre Ehe war. Er war wirklich der Mann, mit dem sie alt werden wollte, das merkte sie immer wieder. Vor allem wenn er sie so ansah und ihr so vehement bestätigte, dass er nur sie wollte. Juliana konnte nichts mehr dazu sagen. Sie konnte Liam nur noch glücklich anlächeln.

Juliana nickte. Sie würden immer eine Möglichkeit finden. Die Frage war nur, ob sie alle beteiligten zufrieden stimmte. Sie wusste, dass sie es nicht verkraften würde, würde sie tatsächlich einmal ihren Beruf aufgeben müssen. Ihre Familie würde sie jedoch ganz bestimmt nicht aufgeben. Nur am leichtesten war es eben ihre Tochter zufrieden zu stellen, besonders wenn sie Vater und Mutter gleichermaßen sehen durfte. „Ich weiß, dass es immer eine Möglichkeit gibt. Aber ich will auch nicht, dass du unglücklich bist, weil du etwas tun musst, was du nicht willst. Du hängst doch auch an deiner Arbeit und an deiner Heimat.“ Sie fand es ohnehin nicht so gut, alles aufzugeben. Und das würden sie tun, wenn Liam nach Hogsmeade zog. Wenn er lediglich in Hogwarts arbeitete, dann konnten sie auch das Haus halten, das war kein Problem. Aber soweit mussten sie erstmal kommen. Liam musste erstmal woanders Arbeit finden, oder in Hogsmeade stationiert werden.

Juliana schmiegte sich an ihren Mann. „Du hast ja Recht“ flüsterte sie und drehte sich ihm zu. „Und jetzt sei endlich still“ forderte sie, bevor sie ihn zärtlich küsste. Das hielt doch keiner aus, wenn man nur soweit kam, dass man miteinander redete.

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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Fr Nov 12 2010, 11:42

"Ich hänge an meiner Heimat, ja, und auch etwas an meinem Beruf, aber das Haus werde ich sowieso nicht aufgeben. Und vielleicht machen mir andere Berufe ja noch mehr Spaß", meinte Liam mit leiser, aber zuversichtlicher Stimme und einem sanften Lächeln. Nein, ihm fiel es bei weitem nicht so schwer wie seiner Frau, seinen Beruf zu wechseln, vor allem, wenn das Berufsfeld ähnlich blieb. "Komm schon, wir werden das schaffen. Solange wir uns lieben, schaffen wir alles." Es würde doch sicher eine Möglichkeit geben. Immerhin waren sie ja Doppelverdiener und von daher nicht arm. Finanziell würde das sicher keine Probleme geben, oder? Das Haus war abbezahlt, dann konnten sie sich doch auch eine kleine Wohnung im Dorf leisten, falls er nicht direkt ins Schloss durfte.

Ihm den Mund zu 'verbieten' war irgendwie für den jungen Auroren das Schönste, was Juliana heute gesagt hatte. Er erwiderte ihren Kuss genauso sanft, auch wenn er sich dafür etwas zusammenreißen musste. Er hatte sie halt schon viel zu lange nicht mehr gesehen und hatte Sehnsucht nach ihr. Seine Hand streichelte erst leicht über ihren Kopf, kraulte dann leicht ihren Nacken und strich dann einfach ruhig und sanft über ihren Rücken. Ganz kurz spielte er auch mit dem Gedanken, sie vielleicht zu verführen, aber den verwarf er wieder. Hier konnte doch sicher jederzeit jemand reinkommen, und vor allem vor ihrer Tochter würde es peinlich sein. Schade. Ein wenig vermisste er es ja, mit seiner Frau zu schlafen. Er war eben ein Mann. Aber im Gegensatz zu vielen anderen hielt er es aus, monatelang keine Zärtlichkeiten austauschen zu dürfen.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Nov 14 2010, 16:44

Juliana bezweifelte es ein wenig, dass Liam andere Berufe sogar mehr mögen würde. Ihr kam es einfach so vor, als wäre Auror genau der Beruf, der ihm am meisten Spaß machen würde. Vielleicht täuschte sie sich aber auch. Und wenn Liam schon bereit dafür war, seinen Beruf für sie aufzugeben, dann hatte alles mit ihm eine Zukunft. „Dann suchst du dir erstmal einen neuen Beruf, den du hier ausüben kannst und dann gucken wir mal was uns die Zukunft so alles bringt.“ Das Leben konnte schön sein, wenn alles nach Plan lief. Und es war noch schöner, die Zeit mit dem Mann des Lebens zu verbringen. Und bisher hatten sie alle Probleme gemeinsam gemeistert, da durfte das nun auch nicht unüberwindbar sein.

Juliana genoss den Kuss und die kleineren Zärtlichkeiten, die sie mit Liam austauschte. Sie dachte gar nicht mehr darüber nach, ob jemand herein kommen könnte, oder nicht. Es würde sowieso nur Josie sein und solange man sie nicht zwang in ihr Zimmer zu gehen, würde sie überhaupt nicht hier auftauchen. Außerdem war sie ja auch noch nicht lange unterwegs. Juliana war wenig beunruhigt, als sie aufstand und Liam mit sich zog. Sie machte sich mit ihm auf den Weg in ihr Schlafzimmer, sie fand es dort einfach gemütlicher. Als sie einige Zeit später neben ihm lag, blickte sie ihn glücklich an, während sie ihre Hand in seine verschränkte.


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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Do Nov 18 2010, 07:20

"Ja, Herrin", meinte Liam grinsend und meinte das natürlich nicht so, wie manch einer das vermuten mochte. Er war ganz sicher nicht böse, wollte nicht andeuten, dass sie ihn bevormundete. Das tat sie ja nicht. Er wollte sie nur ein wenig stänkern, spielerisch herausfordern, mit ihr rumblödeln. Alles ganz liebevoll und ohne auch nur einen Tropfen bösen Blutes.

Als sie ihn quasi ins Schlafzimmer zog, wanderte eine seiner Augenbrauen in die Höhe. Hatte sie etwa das vor, was er dachte? War das der passende Zeitpunkt? Andererseits wussten sie ja nicht, ob sie sich vor Weihnachten überhaupt noch sahen. Kurz überlegte er, ob er wegen Knittergefahr seinen Anzug ausziehen sollte, bevor er sich hinlegte. Aber dann fiel ihm wieder ein, dass er Zauberer war - Dinge, die man schnell mal vergaß. Er konnte den Anzug ja nachher wieder glatt zaubern. Also legte er sich neben seine Frau und blickte ihr träumerisch in die Augen. "Ich hab es vermisst, einfach mal bei dir zu sein", hauchte er und küsste sie sanft, dann löste er seine Hand aus ihrer und strich ihr durchs Haar, bevor er den Arm um sie legte. Er wusste ja nicht genau, worauf sie abzielte, weshalb er nichts versuchen wollte. Nicht, dass es hinterher hieß: Typisch Mann, denkt nur mit seinem kleinen Freund.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Nov 21 2010, 13:45

Juliana streckte ihrem Mann die Zunge heraus. Sie wusste genau, dass er sie nur aufziehen wollte, weil sie ihm wieder versuchte zu sagen, was er tun sollte. Aber eigentlich hatten sie das ja zuvor schon geklärt. Eigentlich war es daher auch unnötig gewesen, aber für Juliana war es in dem Moment einfach nötig gewesen. „Und es gibt Ärger wenn du nicht hörst“ grinste sie ihren Mann dann an.

Juliana hätte nicht gedacht, dass Liam sich erst mit ziehen ließ, aber dann nichts anfing. Sie hätte nun gedacht, er würde den nächsten Schritt wagen und sich nicht wie ein kleiner Junge zieren und sich einfach neben sie legen. Falsch gedacht. War ihr aber auch egal, sie war nur froh, dass er bei ihr war. Vielleicht hatte er auch keine Lust? Dabei sahen sie sich doch schon so selten… Juliana drehte den Kopf zu Seite und erwiderte Liams Kuss dann doch etwas fordernder, damit er endlich verstand, was sie wollte. Sie wollte nicht nur, dass er den Arm um sie legte und sie sich ankuscheln konnte. Das konnte sie später immer noch tun. Außerdem waren sie gerade jetzt ganz ungestört.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Nov 21 2010, 15:44

Liam musste sich auf die Lippe beißen, um einen Kommentar bezüglich von Peitschen zu unterdrücken und nicht einmal frech zu grinsen. Dabei fand er den Gedanken an ein Spiel mit Bestrafung nicht so sonderlich erregend. Aber ausprobieren konnte man alles mal, wenn sie das wollen würde - nur glaubte er nicht, dass SIE das wollte, weshalb er das Thema gar nicht erst weiter ansprach. Das würde nur in lange Diskussionen ausarten, nach denen alles war wie vorher, weil vermutlich keiner eine Änderung in dem Punkt wollte.

Als Juliana ihn etwas fordernder küsste, machte es in Liams Kopf hörbar 'klick'. "Aaah", grinste er sie an. "Sag das doch, da muss ich doch erst einmal drauf kommen." Na, hoffentlich würde wirklich keiner reinkommen.
Ganz sanft beugte er sich über sie und begann, leicht an ihrem Hals zu knabbern, während seine Hand streichelnd über ihren Körper wanderte und ab und an halt machte, um hier einen Knopf, da einen Reißverschluss zu öffnen. Seine Kleidung überließ er ihr - bis auf das Jackett, das er mal eben in die Ecke schleuderte, weil es die Bewegungsfreiheit der Arme doch unangenehm einschränkte.
"Umso besser, dann zerknittert der Anzug nicht so vom Liegen, wenn ich ihn gar nicht anhab", meinte er noch kurz hauchend in ihr Ohr, bevor er sie innig küsste. Wie sehr hatte er das nur vermisst!
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Nov 24 2010, 20:56

Juliana verdrehte nur die Augen, als Liam endlich verstanden hatte, dass sie mehr von ihm wollte, als nur im Arm gehalten zu werden und sich an ihn zu kuscheln. Das konnte sie später immer noch tun. „Du bist manchmal wirklich extrem langsam. Hast du deinen Kopf schon ausgeschaltet?“ wollte sie ihn etwas aufziehen, wanderte dann aber doch mit ihren Händen seinen Körper entlang. „Wie gut, dass ich mein Kleid noch gar nicht erst an hab“ grinste sie weiter und ließ sich dann von ihrem Mann verführen. Es tat ihr einfach gut, ihm wieder so nahe zu sein.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Nov 24 2010, 22:11

Ein wenig verlegen blickte Liam seiner Liebsten in die Augen und rieb sich den Nacken. "Naja, wir sind in einem Schloss voller Schüler, haben eine Tochter, die vielleicht erfahren hat, dass ihr Dad hier ist und ... ich wollte nicht, dass du denkst, dass ich nur wegen so etwas hergekommen bin, oder immer nur an das Eine denke. So ist das nämlich überhaupt nicht. Aber wenn du schon meinst, wir sollten, dann ... habe ich da überhaupt keine Probleme mit." Ganz langsam und genüsslich 'feierte' er sein Wiedersehen mit seiner Frau.

Ganz sanft streichelte er sie hinterher und küsste ihren Hals. "Schatz, du bist unglaublich, weißt du das?", fragte er hinterher und lächelte vor sich hin. "Die Frage ist nur, wie ich jetzt hier unter die Dusche komme, ohne dass wer erfährt, was wir zwei hübschen hier getan haben. Oder aber ich gehe leicht verschwitzt zum Ball. Oder aber ... wofür sind wir eigentlich Zauberer? Vergiss meine Frage einfach, manchmal bin ich einfach ein kleiner Trottel. Vor allem, wenn mein Hirn noch nicht ganz aus der Hose zurück gekehrt ist." Er schloss einen Moment die Augen und zog Juliana einfach eng an sich heran. Am liebsten würde er einfach hier in ihr Zimmer einziehen, aber dafür war es wohl etwas zu klein. Schade. Aber eine Lösung, damit sie möglichst oft Arm in Arm liegen konnten, würde er schon finden.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Dez 01 2010, 21:47

„Ist ja schon gut.“ Juliana wuschelte Liam kurz durch die Haare und grinste. „Wenn du daran noch denken kannst, während du neben mir sitzt und auch wenn wir uns eine lange Zeit nicht gesehen haben, dann bist du jetzt wirklich mein Held“ verkündete sie. Gut, es war wirklich nicht so ganz abwegig, dass jemand hinein kommen konnte, aber eigentlich konnte es dann auch nur Josie sein. Was auch nicht unbedingt von Vorteil war, wenn man nicht wusste, was die Kleine so alles ausplaudern würde. Juliana dachte sowieso nicht darüber nach und ließ sich nur noch von ihrem Mann verwöhnen.

„Natürlich weiß ich das“, antwortete sie ihm empört. Als ob er ihr das nicht schon tausendmal gesagt hatte. Sowas merkte sie sich. Vor allem zog sie aber die Augenbraue hoch, als er sie ernsthaft fragte, wie er unter die Dusche kommen sollte. „Du weißt aber schon, dass ich hier mein eigenes Badezimmer habe?“ Wäre ja noch schöner, wenn sie das nicht hätte. Sie war Lehrerin und keine Schülerin. „Außerdem solltest du das Denken noch etwas sein lassen.“ Sah zumindest so aus. Der kleine Freund konnte ja nicht alles übernehmen.
Die Lehrerin kuschelte sich an ihren Mann und sah ihn an. „Schade, dass wir nicht ewig hier liegen bleiben können“ seufzte sie.

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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Fr Dez 03 2010, 22:47

Woher sollte Liam das denn wissen? Er war noch nie in JulianaS Bad gewesen. Aber das war doch wirklich gut zu wissen. Das hieß ja, dass sie hier auch einfach mal zusammen ein entspannendes Bad würden nehmen können, oder? Liam mochte es wirklich, einfach in der Wanne zu liegen, vielleicht Musik zu hören, und dabei ein Glas Wein zu trinken. Und wenn dann auch noch Juliana bei ihm war ... Konnte das Leben dann überhaupt noch schöner werden?

"Aber Liebling, rein theoretisch könnten wir hier ewig liegen bleiben. Wir lassen uns ab und an was von der Küche herschweben, halten die Tür sonst abgeschlossen und müssen höchstens mal auf Toilette. Gut, unsere kleine Josie wird sicher nicht fröhlich darüber sein, ihre Eltern nicht mehr zu sehen, aber es wäre möglich. Nur nicht ideal. Aber ganz ehrlich?" Er seufzte leise, aber glücklich, küsste sie sanft und streichelte ihre Seite. "Ich freue mich viel zu sehr auf die Zukunft, um auf ewig hier zu liegen und sie einfach verstreichen zu lassen. Ich will noch mehr solche Momente, ich will mich darauf vorfreuen können. Ich will Josie aufwachsen sehen und vielleicht ihr kleines Geschwisterchen. Ich will dich ab und an vermissen, und das kann ich nur, wenn ich dich mehrere Minuten nicht sehe. Und dann will ich das Wiedersehen mit dir feiern." Er lächelte leicht vor sich hin. Er wollte einfach das Leben mit ihr genießen. Solche Augenblicke gab es sicher noch viele, aber jeder würde einzigartig werden. Nur für diesen einen wollte er nicht alle zukünftigen aufgeben. Aber das hieß noch lange nicht, dass er den Moment nicht auskosten wollte. Er wollte noch möglichst lange hier liegen und seine nackte Frau im Arm halten.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Dez 06 2010, 21:39

„Kommt überhaupt nicht in Frage.“ Nein, sie würde nicht ewig mit Liam im Bett liegen bleiben. Da verpasste man doch die ganzen schönen Dinge im Leben. Es gab mehr als nur das Eine. Es gab viel mehr zu sehen, man konnte auf Reisen gehen, einfach in die Natur, Zeit mit dem Kind verbringen … Natürlich in etwas anderer Reihenfolge. Außerdem musste sie auch noch arbeiten, das durfte man auch nicht vergessen. „Ich bin ja auch leider nicht zum Spaß hier und auch wenn das Essen hier gut ist, muss ich ab und an auch mal raus.“ Die Lehrerin war dann doch ganz froh, dass Liam ein Einsehen hatte und selbst bemerkte, dass man sich dann lieber auf andere Zeiten freuen konnte. Gemeinsame Zeiten? Man würde sehen, was Liam daraus machte, aber Juliana vertraute darauf, dass er das ganz schnell so hinbekam, wie es für sie alle am Günstigsten war. „Du willst schon nach wenigen Minuten ein Wiedersehen mit mir feiern? Dann habe ich ja gar keine Möglichkeit mehr zu einem stundenlangen Treffen mit Ellen.“ Nein, das kam nicht in Frage und das wusste Liam wohl auch.
Auch wenn Juliana den Moment jetzt nicht verstreichen lassen wollte, bewegte sie sich doch aus Liams Armen. „Ich glaube, ich sollte doch so langsam mal unter die Dusche springen und mich fertig machen, sonst gibt das gar nichts mehr“ seufzte sie. Sie war auch nur eine Frau, die etwas länger brauchte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Dez 13 2010, 15:23

"Wie? Wir sind nicht zum Spaß hier? Dafür hat es gerade aber ganz schön Spaß gemacht", grinste Liam und wusste genau, dass sie das nicht gemeint hatte. Nein, sie meinte, dass sie in Hogwarts nicht zum Spaß war und deshalb nicht nur mit ihm im Bett liegen konnte - weil sie hier eben zum Arbeiten war. "Aber darf ich mir dann wünschen, dass wir in den Ferien oder an einem sonstigen Wochenende einen Sonntag lang einfach fast nur im Bett bleiben? Ich meine, nicht unbedingt so, wie du jetzt denkst. Nicht nur Sex oder so. Nein ... Frühstück im Bett und ... kuscheln mit Josie ... und ... okay, ist ein dummer Gedanke. Das wäre viel zu langweilig. Verzeih mir. Aber vielleicht können wir zumindest den Vormittag im Bett bleiben. Wenn du magst, lese ich dir dann auch dein Lieblingsbuch vor." Er blickte sie verträumt an und stellte sich einen sonnigen Morgen vor. Sie beide in einem sonnendurchfluteten Zimmer, Josie neben zwischen ihnen beiden, erst ein gemeinsames Frühstück im Bett und dann würde gekuschelt werden. Vielleicht auch eine Kissenschlacht? Und wie sich das Sonnenlicht in Julianas Augen fangen würde, ihre Haare in hunderten von Nuancen zum Glänzen brachte, ...

Erst der Verlust der Berührung zu ihr weckte ihn wieder aus seinen Tagträumen. "Soll ich mitkommen, oder lieber erst nach dir duschen gehen? Jedenfalls ist es schön, mal wieder einen so hübschen Rücken zu sehen. Ich habe ihn vermisst. Sag deinem Rücken, dass ich ihn liebe, ja? Und er soll mich mal öfter besuchen kommen, diese treulose Tomate."
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Fr Dez 17 2010, 20:16

Juliana seufzte. Ja, Liam dachte wirklich sehr eindeutig. Das war ja nicht zu fassen. Dann hatte er sie einmal wieder gehabt und stellte jetzt auch noch den Anspruch nur zum Spaß hier zu sein? So sah es zwar bei ihm aus, für sie war das hier aber die bittere Realität, in der ein Märchen nur bedingt rein passte. „Du willst einen Sonntag lang nur im Bett liegen bleiben? Das lässt sich sicherlich einrichten. Wir stecken Josie einfach zu meinen Eltern und dann geht das schon. Ansonsten bist du gegen sie glaube ich ziemlich machtlos, auch wenn sich die Idee wirklich nicht schlecht anhört.“ Juliana hatte auch bestimmt nichts dagegen. Auch nichts gegen ihr Lieblingsbuch, aber sie fragte, ob man dann nicht doch etwas Sinnvolles mit der Familie unternehmen sollte, als einfach nur zu faulenzen. Wanderungen, ein Tag am Meer. Aber in diesem Punkt hatte Juliana einfach andere Ansichten als ihr Mann. Sie war nicht unbedingt dafür gar nichts zu tun. Ein Grund, warum sie sich damals auch nicht nur um die Erziehung ihrer Tochter kümmern konnte. Oder zumindest nicht auf Dauer.

„Du gehst erst nach mir Duschen“ fuhr Juliana ihn barsch an, grinste dann aber. Wenn du jetzt mitkommst, dann sind wir morgen noch nicht fertig.“ Auf was sie das bezog ließ sie einfach mal offen, da konnte sich Liam jetzt selbst einen Reim drauf basteln. „Und wer hier die treulose Tomate ist, das brauch ich dir ja wohl nicht zu sagen?!“ Sie drehte sich noch einmal zu Liam um und fiel ihm fast in die Arme. Sie küsste ihn zärtlich, bevor sie ihn endgültig Richtung Dusche verließ.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Sa Dez 18 2010, 12:07

Liam lächelte leicht, schüttelte dann aber den Kopf. "Nein, besser nicht. Einen ganzen Tag lang könnte ich dich nicht bei Laune halten. Nach zwei - drei Stunden würdest du dich mit mir langweilen und das will ich nicht. Hm ... wie wäre es, wenn wir in den Ferien eine Woche gen Süden fahren? Ein schöner Strandbungalow am Meer, dann Sonntagmorgen ein Frühstück zu dritt im Bett, ich mach das Frühstück, und dann gehen wir gemächlich an den Strand, lassen mit Josie einen Drachen steigen, gehen schwimmen, lassen uns von ihr einbuddeln, machen Picknick am Strand, und wenn Josie sich einen Moment alleine beschäftigt, lese ich dir dann dein Lieblingsbuch vor, während du in meinem Arm liegst." Er liebte es etwas, die Zukunft zu planen, vor allem, wenn er sich den perfekten Tag mit seiner Familie ausmalte. Und wenn er sic hso ausmalte, wie Juliana in einem leichten Kleid und mit offenen Haaren in weißem Sand spazieren ging, wer Wind mit ihren Haaren spielte und die Wellen leicht über ihre Füße rollten, dann bekam er gleich Fernweh.

Leicht verschmitzt lächelte Liam. "Ich kann auch ganz brav sein, unter der Dusche. Aber ja, du hast vielleicht recht. Und du bist die treulose Tomate. Ich würde jeden einzelnen Abend hier verbringen, dürfte ich das, also kann es ja nicht nur an mir liegen. Aber wir wollen uns nicht streiten, und das war auch gar nicht so gemeint, wie es klang. Eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich deinen nackten Rücken viel zu selten sehe, ihn aber sehr gerne hab." Ohjee, gerade noch gerettet. Er wollte ja keinen Streit, das ging dem Auror eher gegen den Strich, als dass er das provozieren wollte. Was hatte ihn gerade nur geritten? Ab jetzt lieber erst denken, dann reden, immerhin wollte er sie nicht vergraulen und verlieren.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Dez 20 2010, 17:23

„Du kennst mich einfach zu gut.“ Das musste sie immer wieder feststellen, wenn sie zusammen waren. Juliana langweilte sich zwar nicht allzu schnell, aber dennoch konnte man sie gut Richtung Langeweile treiben, wenn sie den ganzen Tag nichts machen konnte. „Also eine Woche Richtung Süden klingt doch schon mal fantastisch. An was hattest du denn gedacht? Ich mein, wenn wir dafür die nächsten Ferien nehmen, dann muss es ja doch schon etwas weiter weg sein. Mit Südeuropa ist uns da ja noch nicht geholfen“ stellte sie fest. Sie hatte auch nichts dagegen mal eine etwas weitere Reise anzutreten. Aber wie war das mit Josie? Die Kleine würde bestimmt nörgeln, wenn ihr die Reise zu lang wurde. Auch wenn das Ferienprogramm, dass Liam jetzt schon im Kopf hatte, wirklich perfekt war. Es war jedenfalls für jeden etwas dabei.

„Dann verbring doch jeden Abend hier. Du musst nur gucken, was dein Arbeitgeber dazu sagt und was hier die Leute dazu sagen. An mir liegt es sicherlich nicht, aber die Frage ist, ob Dumbledore dauerhaften Besuch duldet. Es ist deine Sache, wie du das regelst“ zwinkerte die Lehrerin ihrem Mann zu. Dann sprang sie wirklich mal langsam unter die Dusche, um eine halbe Stunde später fertig geduscht und schon halb gestylt aus dem Bad zu kommen. Zumindest die Frisur saß schon mal und geschminkt war sie auch. Fehlte nur noch das Kleid, aber das würde sie erst anziehen, kurz bevor sie in die Große Halle gingen.

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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Do Dez 23 2010, 16:19

"Ich weiß es noch nicht genau, das war gerade nur eine fixe Idee. Aber ich würde gerne in Richtung Karibik und vielleicht zwischen zwei Palmen in Hängematten liegen, oder ähnliches. Nur weiß ich nicht, wie man Josie dazu kriegt, den Flug zu überstehen, ohne zu bocken. Klar, ich würde den Flug über mit ihr spielen, was immer sie will, aber ob sie darauf Lust hat, mehrere Stunden? Aber mitnehmen würde ich sie schon gerne. Flitterwochen hatten wir ja, und auch wenn ich gerne Zeit nur mit dir verbringe, finde ich, solange Josie Urlaub mit uns verbringen will, sprich, sofern sie nicht in Jugendcamps will, sollten wir sie immer mit einplanen. Vielleicht sollten wir sie demnächst mal fragen. Vielleicht finden wir einen Kompromiss."

Langsam waren seine Zunge und Kehle trocken. Er hatte heute eindeutig zu viel geredet. Vermutlich würde er nachher nur noch nicken, auf jede Frage und bei jeder Begrüßung. Naja, vielleicht auch manchmal den Kopf schütteln. Jedenfalls sollte er langsam seine Stimmbänder schonen.

Als sie endlich aus dem Bad kam - Frauen! -, drückte er ihr nur einen Kuss auf die Wange und ging dann selber unter die Dusche. Er brauchte nur zehn Minuten, dann kam er frisch geduscht wieder raus und zog sich an. "Hat dir eigentlich mal wer gesagt, dass du wunderschön aussiehst?", fragte er schließlich und musterte seine Frau von oben bis unten. Wie hatte er so viel Glück gehabt? Er fasste es immer noch nicht, dass er diese Frau tatsächlich für sich gewonnen hatte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Dez 27 2010, 16:10

„In Richtung Karibik.“ Juliana seufzte. Hörte sich eigentlich nicht schlecht an. Palmen, weiße Sandstrände. Super. Und woher nahmen sie das Geld? „Ich will ja nichts sagen. Aber meinst du nicht, wir könnten uns auch ein Reiseziel aussuchen, dass nicht ganz so teuer ist und auch nicht so weit weg? Ich möchte nicht unbedingt einen Tag nur mit der Hinreise beschäftigt sein, wir müssen immerhin auch noch Josie mitnehmen und du weißt, wie schnell ihr langweilig werden kann…“ Juliana bezweifelte wirklich, dass das eine gute Idee war. „Außerdem möchte ich dann in dem Fall doch lieber apparieren, das geht schneller, ist nur leider nicht so schonend für Josie.“ Das Thema Reisen wurde dann doch etwas leidiger, als sie sich erhofft hatte. Auch wenn sie so gerne mit Liam einmal raus wollte. Vielleicht ließ er sich ja auf etwas Näheres ein? Und das Josie mitkam, stand für sie ohnehin außer Frage.

Wenigstens ließ Liam ihr die Zeit unter der Dusche und hetzte sie auch danach nicht. Allerdings hätte sie schon gedacht, dass es mehr als einen Kuss auf die Wange geben würde, bevor er sich ebenfalls ins Bad verzog. Schade eigentlich. Sie war ja soweit fertig, aber vielleicht dachte er auch daran, dass es irgendwann mal an der Zeit war, fertig zu werden. Als Liam unter der Dusche stand, zog sie sich schon einmal das Kleid für den Abend an. Sie lächelte auf das Kompliment ihres Mannes hin. „Passt doch dann alles zusammen.“ Sie musste ihm ja wohl jetzt nicht sagen, dass sie ihn auch als sehr gut aussehend befand, oder? Stattdessen lehnte sie sich an der Wand an, die ihr am nächsten war und beobachtete ihren Mann.

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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   

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Büro und Privaträume: Juliana Brennan
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