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 Spielfeld

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Rodolphus Lestrange
Quidditchkapitän


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BeitragThema: Re: Spielfeld   Sa Sep 04 2010, 18:34

Natürlich war Rodolphus wenig begeistert gewesen, als der Schiedsrichter einen Freistoß für Gryffindor angeordnet hatte, aber er wusste, er konnte sich nicht beschweren. Was Rhia da getrieben hatte, hatte nun einmal gegen die Regeln des Spiels verstoßen - hatte das Kind denn überhaupt irgendetwas verstanden?! Ihm blieb wohl nichts anderes übrig, als sich zähneknirschend zu fügen, und nachdem die Jägerinnen der gegnerischen Mannschaft sich dann auch überlegt hatten, wer von ihnen werfen würde, ging Rodolphus vor dem mittleren Torring in Positon, allerdings auch bereit, rasch nach links oder rechts ausweichen zu können. Doch das war nicht nötig, denn Jenkins warf den Quaffel mit voller Wucht direkt auf ihn zu. Er musste seinen Besen nur noch ein klein wenig nach oben reißen, um den Ball abfangen zu können. Zumindest in der Theorie. In der Praxis sah es anders aus, wie so vieles bei diesem Spiel. Zwar gelang es ihm, seine Position zu korrigieren, doch es gelang ihm nicht, den Ball auch zu fangen. Dass es dennoch kein Tor wurde, war reines Glück, denn wie auch schon der Ersatzhüter der Gryffindors vor ihm, fing er den Ball mit dem Bauch ab. Rodolphus kam noch nicht einmal dazu, dem Quaffel hinterherzusehen, denn er war damit beschäftigt, sich eine Hand auf den Mund zu pressen. Wenn er sich jetzt noch übergeben musste, wäre das seiner Meinung nach so ziemlich die Blamage des Jahres. Nein. Nur die zweitgrößte.
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James Potter



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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 05 2010, 18:44

Potter spürte regelrecht, wie Bell die Verfolgung aufnahm. Verbissen senkte er den Kopf und strengte sich an, als könne er mit purer Gedankenkraft dafür sorgen, dass sein Besen noch schneller wurde. Die Lippen presste er dabei aufeinander, die Augen waren verengt und der Wind pfiff ihm um die Ohren. Er würde den Slytherin-Pfeifen schon zeigen, wer hier der bessere Sucher war! Dachte er und schwupps war der Schnatz verschwunden. Nur einen Moment lang, dann tauchte er wieder auf, surrte um den Kopf eines anderen Spielers, den James gar nicht weiter beachtete, und stach dann davon in die Höhe.
Sein schärfster Rivale, der gegnerische Sucher, erwies sich leider als hartnäckige Konkurrenz und so sehr James auch versuchte, ihn abzuhängen, er blieb ihm immer an den Borsten.
Dann erklang der Pfiff des Schiedsrichters.
"Oh nein!", schrie James auf und ärgerte sich zum ersten Mal über einen Freistoß für das eigene Team. Sollten sie jetzt einfach aufhören, den Schnatz zu verfolgen und die Gelegenheit ziehen lassen?
Als hätte der kleine goldene Ball diese Frage aus James Gedanken herausgelesen und sich vorgenommen, es ihm zu erleichtern, machte er einen scharfen Haken und zischte davon, so schnell, dass man mit bloßem Auge kaum sagen konnte, wo er hin war. James fluchte ärgerlich und hielt sich sodann an die Regeln des Spiels. Sobald der Freistoß aber verhauen war, hängte er sich wieder an den Schnatz. Einen kurzen Blick warf er zu Bell, prüfend, ob dieser wusste, wo sich das begehrteste und zugleich kleinste Objekt des Spiels aufhielt, dann aber sah er ihn selbst. In einiger Entfernung schwirrte er auf der Stelle, in ungefähr gleichem Abstand zu den beiden Suchern, so als wolle er sie herausfordern, sich ein bitteres Kopf-an-Kopf-Rennen zu liefern. James war keineswegs im Nachteil. Er hatte den Schnatz gesehen und wusste nicht, ob Bell dieses Glück ebenfalls hatte. Sofort stürzte er los, in höllischer Geschwindigkeit dem Schnatz hinterher. Er wusste, wenn er jetzt nicht alles gab, würde Slytherin ihn am Ende noch abhängen und er wollte es sich nicht verscherzen - vor allem nicht, wenn er wusste, das Lily im Publikum saß.
"Jaaa jaaaa!" rief er schon, während er merkte, dass er vorne war, dabei schnellte er wie ein Wahnwitziger auf den Schnatz zu. Fast hatte er ihn erreicht, noch ein kleines Stück, er konzentrierte sich, gab alles, blendete Bell aus, streckte den Arm nach dem mittlerweile fliehenden Ball aus, griff ins Leere doch gab nicht auf.
"Na komm", flehte er, vor lauter Aufregung vollkommen vergessend zu atmen. Er wusste es. Er war sich sicher. Er würde ihn jetzt kriegen. Da schlossen sich seine Finger und er spürte den Widerstand zweier winziger, zerbrechlich wirkender Flügel darin. Er hatte den Schnatz gefangen.
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Dagon Quint



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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 05 2010, 22:02

Endlich schienen die Spieler beider Teams aufgewacht zu sein. Der Freistoß für Gryffindor belebte die Lebensgeister der Schüler von Neuem und spornten sie zu höheren Leistungen an. Dagon konnte förmlich sehen, wie sich die Augenbrauen einiger Spieler enger zusammen zogen, wie Lippen schmaler wurden und ganze Gesichtszüge pure Entschlossenheit ausdrückten. Doch allzulange sollte diese heimliche Euphorie der Spieler nicht anhalten.
Kaum hatte die Spielerin der Gryffindors den Freistoß absolviert, spürte Dagon, wie die Zuschauer auf den Tribünen unruhig wurden.
Der Quaffel verfehlte zwar sein Ziel, doch das war in diesem Augenblick nicht wichtig. Potter und Bell schossen beide in ein und die selbe Richtung davon. Mit unwahrscheinlicher Geschwindigkeit spornte Potter seinen Besen an und Dagon konnte nicht verhindern, dass er innerlich den Jungen anspornte! Er selbst hatte zu seiner Zeit als Hogwartsschüler alles daran gesetzt, dass Gryffindor den Quidditchpokal gewann. Auch wenn er selbst nie Sucher gewesen war, so hatte er doch als Jäger eine ziemlich gute Figur gemacht. Darauf war er heute noch stolz, auch wenn er bereits andere und weitaus bessere Erfolge verzeichnen konnte.
Doch hier ging es nicht um ihn, sondern um Potter, welcher verbissen dem kleinen goldenen Ball hinterher jagte und bereits seine Hand ausgestreckt hatte.
Dagon wagte einen flüchtigen Blick hinüber zu den anderen Spielern, doch nur einen Wimpernschlag lang, dann galt seine Aufmerksamkeit wieder dem Gryffindor, welcher in dieser Sekunde seine Finger um den Schnatz schloss.
"HA!" Dagon stieß einen Laut der Freude aus und gab dann das akustische Signal zum Spielende.
Laut und gellend ertönte der Pfiff, auf welchen kurz darauf seine magisch verstärkte Stimme durch das Stadion hallte.
"GRYFFINDOR GEWINNT DAS SPIEL MIT 160 ZU 10 PUNKTEN!" Zufrieden mit dem Ergebnis und dem Verlauf des Spieles bedeutete er den Spielern beider Mannschaften, dass sie die schwindligen Höhen wieder verlassen und landen sollten und machte sich dann selbst daran die noch immer wild umher fliegenden Klatscher einzufangen.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Sep 06 2010, 12:16

Theresa brauchte einen Moment, um zu realisieren, dass Dagon abgepfiffen hatte.
Das Spiel war vorbei. Was hatte er gesagt, wer gewonnen hatte? Gryffindor.
SIE HATTEN GEWONNEN!
Vor Freude wäre die Viertklässlerin beinahe vom Besen gefallen.
Sie rief Rodolphus gespielt mitleidig zu: „Schade eigentlich, dass du den Quaffel gefangen hast. Wo es doch eigentlich unnötig war.“
Er würde vermutlich noch eine Weile Bauchschmerzen haben, zumal Theresa vermutete, dass er zu eitel sein würde um in den Krankenflügel zu gehen.
Theresa wendete den Besen und flog auf James zu. Sie umarmte ihn stürmisch, schließlich hatten sie es ihm zu verdanken, dass sie gewonnen hatten.
„Weißt du eigentlich, dass du der Beste bist?!“, sagte sie begeistert.
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James Potter



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Sep 06 2010, 14:45

Sie hatten gewonnen. Er hatte es tatsächlich geschafft, vor Bell beim Schnatz zu sein. Erst als er sich dessen sicher war, begann James wieder zu atmen, stieß die neu gewonnene Luft dann bei einem freudigen Ruf sogleich wieder aus und wirbelte mit der Hand, in der er den goldenen Ball hielt, durch die Luft. Dann flog er noch eine verkürzte Siegerrunde und vollführte ein paar Loopings - diese Angeberei konnte er sich in seinem Freudentaumel nicht verkneifen.
"JA!", rief er und lachte begeistert, als er Theresa auf sich zufliegen sah. Natürlich umarmte er sie zurück, drückte sie fest und antwortete auf ihre Frage mit einem überaus selbstüberzeugten aber liebenswerten "Aber ja!". Sie würde wissen, wie es gemeint war. Das ganze Team war großartig. Slytherin war immerhin nicht zu unterschätzen - das hatte er sich heute schon ein paar mal gedacht, aber mittlerweile brauchte er sich deswegen keine Sorgen mehr zu machen.
Sie landeten allmählich alle, sodass James auch die anderen Mitglieder seines Teams stürmisch umarmen konnte. Vor allem mit Sirius feierte er gebührend, schlug ihm auf den Rücken, sprang ein paar Mal vor Freude und schmunzelte dann triumphierend.
"Das wird deinem Bruder bestimmt nicht gefallen", sagte er durchaus mit einer gewissen Schadenfreude. "Aber der hat jetzt andere Sorgen. Wer von euch war das überhaupt? Die McGonagall wollte mir die Schuld geben!"
Alles nebensächlich. Jetzt würde gefeiert werden. Heute Abend, das stand fest, würde noch das ein oder andere Butterbier fließen. Glücklicherweise hatten sie sich vorher schon um einen heimlichen Vorrat gekümmert.
"Hast du das gesehen?", fragte er wieder Sirius. "Hast du gesehen, wie knapp das war? Glaubst du Lily hat mich gesehen?" Passend zum Stichwort ließ er den Blick über die Zuschauertribünen gleiten, auf der Suche nach dem rothaarigen Mädchen. Er sah sie nicht, dafür aber Hagrid, der schwerlich zu übersehen war, und direkt in seiner Nähe Remus. Er winkte den beiden kurz, stieß die Faust feierlich in die Luft und wandte sich dann wieder seinem Team zu.
"Mädchen, ihr ward toll!", behauptete er, obwohl er sie gar nicht spielen hatte sehen. "Und Rhiannon war auch nicht schlecht. Irgendwie scheint sie ja für uns gehalten zu haben, oder?" James drehte sich in die Richtung des oftmals recht verwirrt erscheinenden Slytherinmädchens und stieß ein belustigtes Lachen aus.
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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Do Sep 09 2010, 15:31

Wirklich lange hatte das Spiel nach ihrem kleinen Gespräch mit Sirius nicht mehr gedauert, eine Tatsache, über die Rhiannon sich sehr freute, weshalb sie auch James, dem Sucher der Gryffindors, einmal begeistert zuwinkte, als dieser den Schnatz gefangen hatte. Sobald es ihnen möglich war, landete sie auf dem Feld unter ihnen und machte sich daran, ihren nervigen Umhang zurecht zu rücken. Dass ihre Mannschaft gerade verloren hatte, schien sie nicht weiter zu kümmern, denn es hatte auch einen großen Vorteil: Sie konnte nun wieder tun und lassen, was sie wollte. Und was genau das war, wusste sie auch schon: Sie würde ihren Rexy besuchen. Hoffentlich ging es ihm gut! Sie hatte sich zwar immer wieder gesagt, dass er bei den beiden Heilerinnen der Schule in den besten Händen war, aber Sorgen machte die Slytherin sich trotzdem. Er war doch schließlich ihr kleiner Rexy! Währenddessen machte sie schon einmal daran, ihren Quidditchumhang auszuziehen. Warum sollte sie damit auch warten, bis sie wieder in der Umkleide war?
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Fr Sep 10 2010, 21:18


Jezebel fluchte, was das Zeug hielt – und fürs Fluchen hatte er ein Talent, er war schließlich Schotte und die konnten seiner Meinung nach ohnehin alles. Er warf Potter böse Blicke zu, der ihnen ja schließlich den Sieg vermasselt hatte. Vermutlich hätte Bell auch böse Blicke verdient, schließlich hatte er den Schnatz nicht gefangen, aber er sah besser aus als Potter, also hatte Jezebel kurzerhand beschlossen ihm zu verzeihen.

Den Gryffindors aber nicht, und Rhia im Grunde genauso wenig. Er mochte die kleine Spinnerin, aber im heutigen Spiel hatte sie sich wirklich erbärmlich angestellt. Hatte sie nicht mitbekommen, dass sie zu den Leuten in Grün gehörte oder war ihr das schlicht und einfach egal?! Und… was zum Henker machte sie denn nun??

„Ähm… Emrys…? Du, deine kleine Schwester, also, sie scheint sich gerade umziehen zu wollen… auf dem Spielfeld…“ Irgendwie hatte er das Gefühl, seinen besten Freund darauf hinweisen zu müssen…
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Sa Sep 11 2010, 18:22

Direkt neben Jezebel landete auch Emrys wieder auf dem Boden des Spielfelds. Fast war er froh, dass das Spiel nun vorüber war, auch wenn es mit einer Niederlage für seine eigene Mannschaft geendet hatte. Doch falls das Ergebnis des Spiels ihn enttäuschen sollte, so sah man es ihm nicht an. Der junge Slytherin war ohnehin niemand, der beim Quidditch laut jubelte und fluchte, das überließ er wohl besser Jezebel, der darin ohnehin viel besser war. In der Regel verschwand er direkt nach dem Abpfiff in der Umkleide, und auch genau dahin hatte er gerade gehen wollen, als Jezebel ihn von der Seite ansprach. Nachdem er die Worte seines Freundes vernommen hatte, drehte sich Emrys rasch in die entsprechende Richtung. Tatsächlich. Seine kleine Schwester machte gerade Anstalten, sich bereits auf dem Feld ihres Umhanges zu entledigen. Nicht, dass ihn dieses Verhalten wirklich überraschen würde, aber das hieß nicht, dass er es durchgehen lassen konnte. Ohne sich noch einmal zu Jezebel umzudrehen ging er auf Rhia zu. "Rhiannon. Geh in die Umkleide." Mehr musste er nicht sagen, er wusste, dass seine Schwester ihn verstehen würde. Um jedoch auch sicherzugehen, dass sie auf ihn hörte, blieb er neben ihr stehen und sah sie mit seinem üblichen starren Blick an.
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Rodolphus Lestrange
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Sa Sep 11 2010, 23:26

Und jetzt hatte Potter auch tatsächlich noch den Schnatz gefangen. War das zu glauben? Zuerst landete sein bester Sucher im Krankenflügel, dann bewies Bell auch noch einmal, weshalb er nur auf der Ersatzbank saß. Äußerst missmutig ließ Rodolphus seinen Besen langsam zu Boden sinken, am liebsten würde er ja jetzt auf irgendetwas eintreten. Nur, dass ihm diese verdammte Übelkeit noch immer zu schaffen machte. Er würde später wohl wirklich noch in den Krankenflügel gehen müssen, ob es ihm passte oder nicht. Nur zuerst hatte er noch ein paar andere Sachen zu erledigen. In diesem Moment wurde er dann auch auf Sirius Black, diesen Blustverräter, aufmerksam und stiefelte schlecht gelaunt zu ihm hinüber. "Black!" fauchte er zornig, oder zumindest versuchte er es, er hatte eindeutig schon einmal bedrohlicher geklungen. Noch immer hatte er die Arme auf den Bauch gepresst. In diesem Spiel war er wirklich ordentlich getroffen worden, aber das musste jetzt warten. "Was hast du dir dabei eigentlich gedacht?!"
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Sirius Black



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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 12 2010, 23:19

Sirius freute sich noch immer darüber, dass Rhia wirklich zu blöde war und auch noch ein Gespräch mit ihm gehalten hatte, statt sich um das Spiel zu kümmern. Der Strafstoß war dann fast auch schon zur Nebensache geworden als James den Schnatz gefangen hatte. Das Publikum war aus dem Häuschen und freute sich. Natürlich waren die Slytherins nicht gerade begeistert davon, aber so war das Leben. Sie hätten auch ohne Juckpulver gewonnen, so viel stand fest. Rhia fing dann auch schon an sich auf dem Spielfeld auszuziehen. „Das will keiner sehen...“, rief Sirius ihr dann zu, bevor er sich James widmete, nach seiner Landung.

Sirius musste lachen als James sagte, dass Minnie ihm die Schuld dafür geben wollte. „Oh ja, du bist auch ein böser Suche und stößt andere vom Besen, böser Potter, du...“ Sirius war noch immer am lachen, was er sich auch nicht verkneifen konnte, nach einem Sieg über die Schlangen. „Wer sollte das schon gewesen sein? Ich hab dir den Weg freigeräumt. Du musst mir auch nicht dafür danken.“ Sirius verbeugte sich kurz. „Oh ja... Lily hat nur dich gesehen. Das restliche Spiel war ja langweilig. Rex, der vom Besen fiel, Rodolphus, der von Cassiopeia fertig gemacht wurde, Rhia, die mich mit ihrem Schläger erschlagen wollte.“ Sirius grinste amüsiert und sah dann zur Tribüne. Ach, musste Liebe schön sein.

Dann wandte sich der Gryffindor von James ab, weil Rodolphus ihn von der Seite her anpöbelte. „Was habe ich mir wobei gedacht?“, fragte er gleich noch einmal provozierend nach. Vermutlich würde es um Regulus gehen. Was sie sich alle wegen dem Jungen aufspielen mussten. Merlin!
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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Di Sep 14 2010, 11:57

Rhia sah auf, als Sirius ihr etwas zurief, und winkte dem gegnerischen Treiber munter zu. "Was denn?" schrie sie zurück, denn sie hatte zwar verstanden, dass keiner irgendetwas sehen wollte, aber was genau, war ihr entgangen. Für einen Moment sah sie sich suchend um, ob denn jemand in ihrer direkten Umgebung war, der etwas seltsames tat, konnte aber niemanden entdecken. Eigentlich verhielten sich alle so wie immer. Dann war wohl tatsächlich sie gemeint gewesen, nur warum? Bevor sie sich jedoch darüber weitere Gedanken machen konnten, trat ihr Bruder auf sie zu. Sie kannte diesen strengen Blick, den er immer dann aufsetzte, wenn sie etwas machen wollte, dass er gar nicht gut heißen konnte. Mit zur Seite geneigtem Kopf sah sie ihn an, dann schüttelte sie den Kopf. "Ich will aber nicht in die Umkleide, ich will in den Krankenflügel! Mein Rexy liegt dort, das weißt du doch, und ich kann ihn doch nicht allein da lassen!" Nicht, dass ihm im Krankenflügel der Schule irgendeine Gefahr drohte, aber er musste sich doch bestimmt einsam fühlen, so ganz ohne sie und Raby. Als Emrys sie jedoch nur weiterhin auf seine ganz besondere Art und Weise ansah ohne noch irgendein Wort hinzuzufügen, zuckte sie mit den Schultern. "Aber wenn du meinst, gehe ich eben zuerst in die Umkleide, und dann zu meinem Rexy, einverstanden?" Sie hörte auf, sich vor den versammelten Mannschaften auszuziehen - weit war sie ohnehin nicht gekommen - und packte ihren Besen, um in die Umkleidekabine der Slytherins zu verschwinden. Dort angekommen wechselte sie ihre Kleider in Rekordgeschwindigkeit, brachte den Besen weg und lief zum Schloss zurück. "Rexy, ich komme!"

tbc: Krankenflügel
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Di Sep 14 2010, 23:17

Jezebel sah Rhia kopfschüttelnd hinterher. „Da geht sie hin…“ bemerkte er und wusste nicht, ob er sich noch ärgern oder über Rhiannons Verhalten lachen sollte. Immerhin hatte Emrys es geschafft, sie davon zu überzeugen, dass eine Umkleidekabine durchaus ihren Zweck hatte. Im Nachhinein musste er allerdings zugeben, dass Rhia mit ihrer Eile nicht ganz unrecht gehabt hatte, er selbst konnte es gar nicht erwarten aus den juckenden Sachen rauszukommen.

„Komm, lass uns auch in die Umkleide gehen, die Juckerei geht mir auf den Senkel…Obwohl es Rhia wohl nicht nur darum ging…“ Er grinste. „Was hältst du eigentlich von ihrem kleinen Freund, diesem Black? Also, ich finde die beiden niedlich…“ plapperte er vor sich hin, während er sich auf die Umkleide zu bewegte. Er kam allerdings nicht weit, denn anscheinend war Ärger im Anflug und Jezzie war sich nicht ganz sicher, ob er den verpassen wollte. Dolphie ging wutschnaubend auf Black zu – na, der wollte sicher nicht nur reden…
Jezebel verschrenkte die Arme und machte es sich gemütlich, um besser zusehen zu können. Ob Katie auf den Zuschauertribünen war? Vielleicht hatte sie Popcorn…
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Rodolphus Lestrange
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mi Sep 15 2010, 13:01

Wütend funkelte Rodolphus Sirius an, mit einer wirklichen Erklärung hielt er sich nicht auf. Es war viel besser zum abreagieren, wenn er dem Treiber gleich Vorwürfe machte. "War das überhaupt noch gemäß den Regeln?! Du sollst die gegnerischen Spieler stören, sie aber nicht gleich vom Besen werfen! Gib zu, das war Absicht! Du hast wirklich Glück gehabt, dass der Schiedsrichter das nicht gesehen hat, sonst wärst du noch vom Platz gestellt worden!" Natürlich wusste Rodolphus so gut wie kein anderer, dass Sirius nichts getan hatte, was wirklich gegen die Regeln gewesen wäre, hin und wieder fiel nun einmal ein Spieler im Quidditch vom Besen, aber an irgendjemandem musste er doch seine Wut auslassen, und Sirius schien ihm gerade gut geeignet für diese Zwecke. "Ganz ehrlich, dein Kapitän hat dir auch noch nie Benimm beigebracht, oder?!" Für einen Moment nahm er eine Hand von seinem Bauch und kratzte sich im Nacken, genau dort, wo der Umhang endete. Warum musste es ihn auch noch verdammt jucken?! Als ob er nicht schon genug Probleme hatte!
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Emrys Yaxley



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mi Sep 15 2010, 13:11

Für einen Moment hatte Emrys noch seiner Schwester nachgesehen, er war doch froh darüber, dass sie auf seinen Rat - oder seinen Befehl? - gehört hatte und sich zunächst in die Umkleide begeben hatte, bevor sie sich ihrer Kleider entledigte, dann wandte er sich wieder Jezebel zu, der wohl Rhiannon ebenfalls noch beobachtet hatte. Was er dann jedoch noch über sie und Regulus Black zu sagen hatte, quittierte Emrys nur mit einem kurzen Kopfnicken. "Regulus Black", erwiderte er, denn Jezebel hatte den Vornamen des Jungen nicht erwähnt. "Ich kenne ihn kaum." Er wusste nur, dass seine Schwester und der junge Black sich wohl recht gut verstanden, und dass er der Sohn der besten Freundin seiner Mutter war. Dennoch hatte er nie viel Zeit mit ihm verbracht. Aber er stellte gewiss nicht die schlechteste Gesellschaft da, in der seine Schwester sich befinden konnte. Als Jezebel wieder stehen blieb, drehte Emrys sich kurz um, er hatte jedoch kein Interesse daran, der Auseinandersetzung zwischen Rodolphus und Regulus' Bruder Sirius Black beizuwohnen, weshalb er sich ohne eine weitere Erklärung auf den Weg zurück in die Umkleide machte. Auch sein Umhang juckte, und wie es aussah, war der dabei kein Einzelfall. Selbst für Rhiannon war es nicht normal, sich so schnell umziehen zu wollen, dass jeder Meter, den sie bis zur Umkleide noch zurücklegen musste, schon zu viel war. "Juckpulver", teilte er seinem Freund noch im Vorbeigehen seinen Schluss mit, dann verschwand er durch die Tür. Rasch wechselte er wieder in seine Schuluniform und verstaute seinen Besen, dann ging er zurück zum Schloss.

tbc: ???
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Sirius Black



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mi Sep 15 2010, 21:43

Sirius fasste sich an die Stirn. Warum dachten heute alle, dass es gegen die Regeln sei, wenn er mit seinem Schläger einen Klatscher auf einen anderen Spieler lenkte. „Du bist wirklich ein erstklassiger Kapitän, wenn du die eigenen Regeln nicht kennst. Vielleicht habt ihr ja deshalb verloren? Weil du eine Niete bist und der Mannschaft nichts beibringen kannst?“, fragte der Gryffindor dann provozierend. Was sollte er auch sonst sagen? Dass er Angst vor Rodolphus hätte. Niemals. „Und selbst wenn es Absicht war. Das kann dir doch egal sein.“ Am liebsten hätte Sirius ihm die Zunge raus gestreckt, aber er hielt sich dann doch zurück.
„Mein Kapitän hat mir mehr beigebracht als du deiner gesamten Mannschaft je beibringen könntest.“ Er verdrehte die Augen. Waren sie dann jetzt durch mit dem Thema? Sirius beobachtete wie sich der Slytherin am Hals kratzte. „Uh, gewaschen hast du dich auch nicht? Ist ja ekelhaft.“
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Rodolphus Lestrange
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Do Sep 16 2010, 11:43

Rodolphus musterte Sirius mit verengten Augen von oben bis unten und machte sich so groß wie möglich, um auf den jüngeren Schüler möglichst eindrucksvoll zu wirken. "Niete? Du bezeichnest mich als Niete?" Er schüttelte überheblich den Kopf. "Ich an deiner Stelle würde aufpassen, wie du mich nennst, weißt du? Das könnte noch übel für dich ausgehen." Manchmal war es vielleicht doch ganz gut, seine Wut für ein paar Augenblicke soweit zu beherrschen, um den großen Quidditchkapitän herauszukehren, der Respekt von jüngeren Schülern, und ganz besonders von jüngeren Gryffindor-Schülern verdient hatte. "Ich will's dir gerne erklären, du bist ja noch grün hinter den Ohren." Bevor er jedoch dazu kam, Sirius die Regeln des Quidditchspiels neu zu erklären oder sich gegen dessen Vorwürfe zu verteidigen war es das schon wieder mit Strecken und groß machen. Mit einem unterdrückten Stöhnen nahm er wieder eine normale Position ein. Sein verfluchter Bauch! Und seine verfluchte Seite, wo ihn der erste Klatscher getroffen hatte!

Er überlegte einen Moment, wie er sich noch zur Wehr setzen konnte, für eine Schlägerei war er nämlich im Moment nicht wirklich aufgelegt. Nach einen kurzen Zögern ging er in die Knie und presste beide Hände auf den Bauch, als ob er solche Schmerzen hätte, dass er sich nicht mehr aufrecht halten konnte. Manchmal musste man eben ein wenig übertreiben. Nach ein oder zwei Sekunden, in denen er auf dem Boden gehockt hatte, griff er mit einer Hand in den Schlamm neben sich, nahm eine Handvoll - und warf sie direkt nach Sirius. "Von wegen nicht gewaschen! Ich zeig dir, wer sich hier waschen sollte!" rief er aus während er wieder aufstand.
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James Potter



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Do Sep 16 2010, 21:26

Potter und Black, das berüchtigte Zweiergespann war gerade noch dabei, sich selbst geührend zu feiern ("DU hast ihn vom Besen gejagt? Wir sollten dich zum Kapitän erklären!"), als unerwartet - und unerwünscht - Lestrange angestiefelt kam und stinkig auf Sirius loszugehen begann. James betrachtete die ganze Szene nur mit einem gewissen Argwohn und lachte dann entfremdet auf, als Rodolphus sich tatsächlich darüber aufregte, dass Sirius die Gegner während des Spieles nicht mit Samthandschuhen angefasst hatte.
Den Kopf leicht gesenkt, hob der Sucher der siegreichen Mannschaft den Blick zu den beiden Wortduellanten an, grinste verschmitzt und verdeckte jenes Grinsen, indem er das Kinn in seine Hand stützte und mit den Fingern über die Lippen rieb.
"Sieht so aus, als hättest du seine Gefühle verletzt", murmelte er Sirius dabei vielsagend zu, wobei er spöttisch zu dem älteren Slytherin linste. Als jener sich plötzlich zu kratzen begann, ließ James die Hand fallen und lachte ausgelassen. Gerade hatte er ihm Flöhe unterstellen wollen, da war ihm sein bester Freund mit einem ähnlichen Spruch zuvor gekommen. Das wirklich witzige an der Sache waren aber eigentlich nicht die Witze, die ihnen dazu einfielen, sondern die Tatsache, dass Sirius und James die Schuldigen sehr gut kannten.

Rodolphus fand das ganze wohl nicht so witzig. Eigentlich hatte er immer den Eindruck gemacht, ein cooler Typ zu sein - natürlich auf eine Weise, die James nicht ausstehen konnte, nichtsdestotrotz... - gerade war sein Gemüt eher erhitzt. Nachdem er einen Moment lang so tat als träfe ihn irgendwo in der Magengegend der Schlag - James verzog kritisch die Brauen - warf er plötzlich mit Dreck.
James brach in Gelächter aus.
"Oh, eine Schlammschlacht. Machen das sonst nicht hübsche Blondinen? Es wird dir nicht besonders gefallen Lestrange, aber du bist nicht besonders hübsch."
Ein ziemlich untypisches Verhalten für einen Slytherin. Irgendein fieser Fluch hätte da viel eher in James Vorstellung gepasst, aber vor so vielen Zuschauern (auch aus den Lehrerreihen) traute er sich wohl nicht. Potter grinste nochmal verwegen und beschloss dann, sich von Rolphi (so hatte er ihn gerade in Gedanken genannt; er fand es passte irgendwie zu einem beleidigten Schlammwerfer) nicht aufhalten zu lassen. Schließlich warteten Mädchen, Freunde und Butterbier. Dass seine Muskeln noch leicht zogen, weil auch er von einem Klatscher getroffen war, war da ebenso belanglos wie ein Slytherin-Kapitän, der sich ungerecht behandelt fühlte. Er hatte genügend Endorphine im Blut.
"Gehen wir?", fragte Sirius und lachte nochmal leise, als er ihn ansah.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Sa Sep 18 2010, 13:22

Sirius hob die Augenbrauen und verschränkte die Arme. Er hatte doch keine Angst vor Rodolphus. „Willst du mir jetzt auch noch drohen? N.I.E.T.E?!“ Er sprach das Wort ganz langsam aus. Na bitte... Wenn der Slytherin mit dem Gehirn einer Erbse dachte, dass er ja etwas Besonderes wäre und ihn beeindrucken konnte, dann hatte er sich gewaltig in den Finger geschnitten. Sirius würde nicht nachgeben. Das sah er ja gar nicht ein. Der Gryffindor verdrehte die Augen. „Ich bin nicht grün hinter den Ohren. Grün steht mir nicht so... Weißt du: Genau aus dem Grund wollte ich auch nicht in euer dämliches Haus. Grün macht einen scheinbar dumm.“ Sirius wusste, dass seine Sätze nicht gerade die Besten waren, die er jemals gesagt hatte, aber es genügte wohl für Rodolphus. Er mochte den Slytherin gerade nicht besonders und dann musste er ja nicht nachgeben. Nein, das kam gar nicht in Frage. Außerdem stand auch noch James auf seiner Seite.

Rodolphus ging dann in die Knie und Sirius ließ sich nicht sonderlich beeindrucken. Er wollte sich eigentlich gerade abwenden, als er auch schon Schlamm im Gesicht hatte. Er wandte sich zu James und ballte die Fäuste. „Halt mich bitte zurück...“, bat er dann seinen Freund, bevor er den Slytherin gleich in einen Wurm oder ähnliches verwandelt hatte. Wie tief war das Niveau denn jetzt gesunken, dass man schon mit Schlamm werfen musste? Sirius wischte sich den Dreck von seiner Wange und funkelte Rodolphus böse an. Er würde doch jetzt nicht gehen und ihm sozusagen den Sieg überlassen.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 14:31

(cf: in der theorie wäre es der krankenflügel... XD)

Acacia & Jake

Dem Referendaren war wirklich nicht ganz wohl bei der Sache, als es hieß, dass er doch bitte mit der Heilerin namens Newton mitgehen solle. Die besgate Dame sollte nämlich mehr oder minder als aufpassendes Etwas am Spielkfeldrand stehen, damit sie sofort eingreifen konnte, falls noch jemand vom besen segelte. Und irgendwie war man auf die Idee gekommen, dass Jake doch mal mitlatschen solle, damit er ihr helfen könne, weil er ja ohnehin nichts besseres um diese Uhrzeit zu tun hatte.

So stand er nun ein wenig entnervt neben Acacia, welche an und für sich ganz nett aussah und dadurch zumindest ein bisschen von der Tatsache ablenkte, dass hier gerade ein Quidditchspiel vonstatten ging, und wartete ab, dass die ganze Sache endlich bald mal vorbei seien würde. Und das war sie zum Glück ja auch.

Eigentlich wollte der junge Schotte gerade gehen, als sich plötzlich eine kleine Schlägerei anbahnte. Na toll, auch das noch... Jungs, bitte.... reißt euch doch mal zusammen...
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 14:54

Acacia & Jake

Acacia sah aus den Augenwinkeln, wie der Referendar, der ihr vorhin zur Hilfe geeilt war, sich zu ihr gesellte. Also drehte sie sich leicht zu ihm um, wollte ein Gespräch beginnen, doch ihr fiel nichts ein. Außerdem stand es ihr doch gar nicht zu, oder? Er war ein Mann, und sie eine Frau. Er war stärker und er hatte immer recht. Und warum kam sie nicht aus diesem Denkmuster heraus? Jedenfalls hauchte sie nur ein leises, schüchternes "Danke, Sir", und konnte sich nicht einmal dagegen wehren, dass ihre Haare wieder einen Grauschimmer annahmen.

Dass sich geradei ein Gryffindor und ein Slytherin in die Wolle kriegten, nahm sie einfach hin. Es war ihr egal. Wenn sie sich wenigstens prügelten, dann hatte sie einen Grund, dazwischen zu gehen und sich vielleicht mal zu irgendwas zu äußern. Manchmal war sie wirklich traurig, dass sie Leute nicht frei ansprechen konnte. Jake sah ja nicht schlecht aus, sie hätte ihn gerne angesprochen, aber sie traute sich nicht. Warum hatten ihre Großeltern ihr nur so dämliche Flöhe in den Kopf gesetzt. Und je mehr sie darüber nachdachte, desto grauer wurden ihre Haare und desto weißer ihre Augen.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 16:32

Acacia & Jake

Jake hoffte einfach, dass sich aus dem, was sich gerade anbahnte, keine richtige, massive Schlägerei wurde. Er wollte wirklich ungern mit in die Sache reingezogen werdne, auch wenn es durchaus seine Pflicht wäre, einzugreifen, wenn es wirklich ausarten würde. Potter, halt deinen Freund bitte zurück. Ich möchte ungern der böse Lehrer sein, der beiden Häusern Punktabzug wegen Prügeleien erteilt. dachte er sich nur im Stillen.

Dann wandte er seinen Blick kurzzeitig zu der jungen Heilerin herüber, die mittlerweile ziemlich ergraut war. Etwas verwundert hob Jake beide Augenbrauen in einer recht beachtliche Höhe. "Miss Newton? Ist alles in Ordnung mit Ihnen?" fragte er vorsichtig und sogar ein klein wenig besorgt an. Ihm war ja durchaus bekannt, dass sie eine Metamorphmagus war, aber trotzdem hatte er nie wirklich viel Erfahrung mit solchen Personen gesammelt, weshalb er etwas verdutzt war, dass sie plötzlich so verdammt grau und helläugig war.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 17:08

Innerhalb von Sekunden wurden Cashs Haare wieder braun und auch ihre Augen nahmen den normalen Ton an. Eben gerade hatte sie sich wie ein Geist gefühlt, ungesehen, ungeliebt, jetzt wurde sie wenigstens gesehen. Aber knallrot lief sie doch an, als sie sich zu ihm umdrehte. "Ja, danke der Nachfrage, Mr. Winters. Es geht. Muss ja, oder?", hauchte sie ein wenig schüchtern und blickte ihn aus großen, traurigen Augen an. Aber nur für eine Sekunde, dann fiel ihr scheuer Blick schon wieder Richtung Boden und sie drehte sich weg.

Ein kurzes Seufzen und schon vergrub sie kurz ihr Gesicht in ihren Händen, in der Hoffnung, die Welt würde sie dann nicht mehr sehen. Dann wäre zwar alles wie früher, aber zumindest sah dann keiner ihren Kummer. Keiner, der ihn nicht sehen sollte, kein Fremder. Entweder sie war ihm egal, dann tat es ihr weh, oder aber sie tat ihm leid, und er wollte Einblick in ihr Herz haben, wollte ihr helfen, dann würde er ihr noch mehr Schmerzen antun. "Nein, wissen Sie was? Vergessen Sie´s. Es geht mir gut. Sehr gut." Eine Lüge. Leicht zu enttarnen, aber höflicher, als einem Fremden das eigene Leben aufzudrängen.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 17:26

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Der Referendar blickte die Heilerin ein wenig mitleidig an, als sie meinte, dass es so ginge. Als sie sich dann wenig später von ihm wegdrehte, glaubte er ihr diese Aussage nicht mehr so ganz. Und noch weniger glaubte er ihr, dass es ihr gut ginge.

Vorsichtig ging er einen weiteren Schritt auf sie zu, legte noch vorsichtiger ganz sachte und sanft seine Hände von hinten auf ihre Schultern und sagte mit ruhiger Stimme: "Für gewöhnlich würde ich jetzt nachboren und nachfragen, was Ihnen Kummer bereitet, da ich ein verdammt neugieriger Mensch bin, aber ich respektiere es durchaus, wenn Sie nicht darüber möchten. Trotzdem möchte ich Ihnen das Angebot unterbreiten, dass Sie jederzeit mit mir über das reden können, was Sie bedrückt. Sie können mir vertrauen, das schwöre ich Ihnen."

Kurz darauf ließ er sie wieder los. "Sie können übrigens ruhig Jake zu mir sagen, wie fast jeder andere auch, der kein Schüler ist." meinte er mit einem sanften Lächeln, welches sie sehen könnte, wenn sie sich umdrehte oder eben nicht. Es war ihm durchaus aufgefallen, dass die junge Newton kaum mit wem ein Wort wechselte. Er hatte zwar nie wirklich viel mit den Heilern und Heilerinnen zu tun gehabt, aber wenn man ab und an seine Ohren aufsperrte und hin und wieder ein paar kurze Informationen über drei Ecken über wen mitbekam, dann merkte man sich das durchaus. Und ironischerweise war Acacia irgendwie immer allein, wenn er sie denn mal sah. Irgendwer sollte das endlich mal ändern. Und wer, wenn nicht er? Das hieß... sofern er ihr nicht zu überdreht war.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 17:55

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Als sich Hände auf ihre Schultern legte, zuckte die junge Heilerin zusammen und wäre am liebsten geflohen. Wobei, noch lieber hätte sie sich an ihn gekuschelt. Hätte endlich mal menschliche Nähe von jemand anderem als ihrer Familie. Doch das durfte sie nicht. Daher blickte sie ihm, mit Tränen in den Augen, die sie nicht beherrschen konnte, an und murmelte: "Ich darf nicht, Sir. Ich kann nicht." Was sollte sie ihm denn auch sagen? Dass sie sich einsam fühlte, aber jedes Mal, wenn sie mit jemandem reden wollte, wieder die Schmerzen und Narben spürte, die ihre Großeltern ihr beigebracht hatten? Dass sie einfach zu feige und zu schwach war, das alles hinter sich zu lassen und zu kämpfen?

"Und bitte fragen Sie nicht weiter. Ich weiß, ich habe kein Recht, Sie um irgendetwas zu bitten, aber wenn Sie ein Herz in Ihrer Brust haben, dann fragen Sie mich bitte nie wieder. Am besten ist, Sie sprechen mich gar nicht mehr an, wenn es nicht wegen der Schüler notwendig ist." Ich will Sie doch nicht auch noch mit ins Unglück stürzen. Ich will Ihnen nicht meine Vergangenheit aufbürden. Es reicht doch, wenn ich darunter zerbreche, oder? Es reicht doch, wenn ich Schmerzen durchmache, jeden Tag wieder. Sie könnten mir eh nicht beistehen.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 18:18

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Jake schaute die Heilerin weiterhin recht besorgt an, wobei er langsam zu dem klassischen Hundeblick wechselte, der schon so manches Herz zum Erweichen gebracht hatte, vor allem, wenn dieses zu einer Frau gehörte. Er wusste, dass diese Masche alles andere als fair war, aber besondere Situationen erforderten eben besondere Maßnahmen und im Moment war es ihm sowas von scheißegal, ob die halbe Schule ihm nun dabei zusehen konnte, wie er versuchte ein paar mehr Informationen aus einer sehr verschwiegenen - und anscheinend auch sehr einsamen - Heilerin zu entlocken.

"Gerade weil ich ein Herz habe, werde ich weiterfragen, denn es interessiert mich wirklich, was bei Ihnen so sehr im Argen liegt, dass Sie ständig einsam und allein zu sein scheinen, wenn man Sie mal außerhalb des Krankenflügels sieht. Ich denke durchaus, dass Sie jemanden gebrauchen könnten, der Ihnen etwas mehr Halt im Leben gibt." sagte er ruhig und bedachte sie weiterhin mit diesem Hundeblick.

"Und wer hat Ihnen bitte eingeredet, dass Sie nicht das Recht dazu hätten, mit jemandem über Ihre Sorgen und Probleme zu reden? Wer auch immer das gesagt hat, hat weder eine Seele, noch ein Herz, noch einen winzigen Funken von Verstand." fügte er hinzu, wobei er durchaus hinausklingen ließ, dass ihm dieser Gedanke nicht gefiel, dass ihr anscheinend jemand weißmachen wollte, sie sei nichts wert jund müsse deshalb die Klappe halten.

"Ich möchte Ihnen wirklich nur helfen, Acacia." fuhr er leise und ruhig fort, wobei er eine recht einfühlsame Betonung draufhatte. "Denn mein Gefühl sagte mir, und glauben Sie mir, das irrt sich so gut wie nie bei derartigen Angelegenheiten, dass Sie jemanden gebrauchen könnten, der Ihnen die Hand reicht, wenn Sie in der Klemme sitzen."
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 18:49

Acacia & Jake

Acacia war kurz davor, in sich zusammen zu sacken. Wie sollte sie denn Fassung bewahren, wenn jemand ihre Wunden weiter aufriss, wenn auch nur, um sie zu heilen. Aber scheinbar konnte sie ihm gar nicht entkommen. Und wenn ein Mann fragte, musste man ja auch antworten. "Eine Frau ist eben nichts wert. Sie darf nicht reden, wenn sie nicht gefragt ist, und hat ihren Kummer für sich zu behalten. Weinen steht ihr auch nicht zu, das dürfen nur Babies. Das haben meine Großeltern immer gesagt. Nicht nur gesagt." Sie schob ihren Ärmel hoch, um ihm eine Narbe zu zeigen, strich ihre langen Haare aus dem Nacken, um ihm die nächste zu Gemüte zu führen, und glaubte, er würde schon verstehen.

"Das ist eigentlich nicht der richtige Ort, aber ... wenn ein Mann fragt, muss die Frau antworten. Warum ich Kummer habe? Ich habe meinen Sohn seit 5 Jahren nicht mehr gesehen. Ich wurde zwangsverheiratet, mein Mann war alles andere als zärtlich, und meine Eltern haben zuerst nichts mitbekommen, weil sie auf Reisen waren. Sie sind aber die liebsten Wesen auf der Welt, nur konnten sie mich auch nicht beschützen. Nicht vor den Schlägen, nicht vor dem Privatunterricht, nicht vor der Erziehung und sicher nicht vor meinem Mann. Exmann. Reicht das für den Anfang? Ich hätte noch etwas mehr." Und vor allem hatte sie Tränen in den Augen, die langsam ihre Wange hinunter kullerten. "Wie könnten Sie mir schon helfen? Das konnte noch keiner."
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 19:05

Acacia & Jake

Sichtlich schockiert starrte Jake die Heilerin an. Noch entsetzter wurde sein Blick, als sie ihm zeigte, was ihre ach so netten Großeltern ihr sonst noch angetan hatten.

Langsam zog er ein Taschentuch, ein ungebrauchtes natürlich, aus seiner Jackentasche, mir welchem er vorsichtig ein paar der Tränen von Acacias Wangen wischte. "Ganz ruhig... Keine Sorge, ich will Ihnen ganz bestimmt nicht wehtun..." murmelte er dabei leise, während er ihr weiterhin in die Augen blickte und das ganze einfach nicht ganz fassen konnte.

Dann nahm er sachte ihre Hände. "1.: es tut mir Leid, dass ich in irgednwlechen Wunden rumgestochert habe, was ja offensichtlich der Fall ist. 2.: Sie haben durchaus recht damit, dass das hier nicht der richtige Ort für so ein Gespräch ist, weshalb ich das ganze gerne woanders hinverlagern würde, wo nicht die halbe Schule alles davon mitbekommt. Und 3.... und nehmen Sie mir das bitte nicht übel, aber... Sind Sie sich sicher, dass es sich bei Ihren Großeltern wirklich um menschliche Wesen aus Fleisch und Blut handelt? Denn mal ganz ernsthaft... das ist kompletter Schwachsinn, was die Ihnen eingetrichtert haben. Das mag vielleicht bis vor zwanzig Jahren oder so noch eine feste Ansicht gewesen sein, aber mal ehrlich... Das ist kompletter Humbug. Frauen sind nicht weniger wert als Männer. Was dneken Sie denn, warum immer mehr junge Damen in die Politik gehen um solche dämlichen Ansichten abzuschaffen? Gnaz einfach, weil sie wissen, dass sie nicht weniger wert sind. Und Sie, Acacia, haben durchaus das Recht dazu, zu reden, wann Sie es wirklich wollen und worüber Sie wollen. Ich werde Sie ganz bestimmt nicht dazu zwingen, mit mir über diese ganzen Geschehnisse zu reden, aber ich würde es Ihnen wärmstens empfehlen. Ich weiß, dass ich Ihnen kaum helfen kann, zumindest von Ihrem Standpunkt aus, aber ich kann Ihnen zumindest zwei offene Ohren und eine besorgte Umarmung geben, sowie eine Schulter, oder auch zwei, zum Kummer rauslassen. Wenn Sie das alles in sich hineinfressen, dann wird Sie das noch eines Tages ins Grab bringen und glauben Sie mir... es wäre wirklich schade, wenn Sie gerade wegen so etwas ins Gras beißen würden." hielt er ihr zwar eine längere, aber durchaus mitfühlsame Rede. Sein Blick war nicht von ihren Augen gewichen und ihre Hände hatte er auch nicht losgelassen. Trotzdem hielt er sie nur locker - sie könnte sie jederzeit wegziehen, wenn sie das denn wollte.

"Darf ich Sie wenigstens auf einen beruhigenden Tee oder sowas einladen, damit wir beide von hier wegkommen? Ich bezweifle, dass hier noch sonderlich viel passieren wird und irgendwer vom Besen donnert, wenn sowieso alle schon unten sind. Und notallf kann sich immer noch der Schiri einmischen." fuhr er leise und sachte fort. "Vertrauen Sie mir, Acacia. Ich will Ihnen wirklich nichts böses."
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 19:23

Acacia & Jake

Ganz vorsichtig kuschelte sich Acacia an Jake, lehnte aber nur die Stirn gegen seine Schulter, während sie weiter ihre Hände in seinen verweilen ließ. "Warum sind Sie so lieb zu mir .... Jake?", fragte sie zunächst, leicht zitternd. "Ich ... ich denke, ich hätte gerne einen Tee. Aber ich weiß nicht, ob ich schon gehen darf. Ich sollte hier sein, um aufzupassen, dass nichts passiert, und um kleine Verletzungen zu heilen, und so. Und ....meine Familie sind Reinblüter. Besessen, von diesem Status und ihrem Ansehen. Versuchen Sie doch mal, Ihre Erziehung zu vergessen, all die Schmerzen, alles. Ich würde ja gerne, aber ... ich kann es nicht. Sie haben mich noch immer in der Hand. Wer sagt mir, dass sie nicht wiederkommen, dass hier keine Spione sind? Immerhin gehör ich noch zur Familie, was immer ich tu, kann auf sie abfärben."

Aber wenn sie ehrlich sein soll, half es schon, sich mal bei jemandem auszuweinen. Nur, was war, wenn er auch ein Spion war? Wenn er aufpassen sollte, ob Cash sich auch gut machte? Dann war sie jetzt in eine Falle getappt. Dann würde sie vielleicht entführt. Eingesperrt? Aber dann würde sie wenigstens ihren kleinen Sohn wiedersehen, das wäre ja nicht schlecht. Noch 5 Jahre, dann würde er vielleicht auch nach Hogwarts kommen. Ob er sie überhaupt kannte? Vielleicht hatte er schon eine neue 'Mutter'. Es machte doch alles keinen Sinn.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 22:22

Jezebel sah Emrys kurz hinterher, während er sich am Rücken kratzte. „Juckpulver…“ murmelte er. Das war in der Tat eine Überlegung wert, und er würde es den Gryffindors auf jeden Fall zutrauen, jedenfalls einigen unter ihnen. Manche hatten ja einen ausreichenden Sinn für Gerechtigkeit, das musste er ihnen lassen, aber ein paar würden so etwas für einen gelungenen Witz halten, besonders, wenn es ihnen den Sieg einbrachte.

Jezzie war hin und her gerissen, ob er den juckenden Umhang loswerden sollte (und dann einen Lehrer suchen, um die Gryffindors zu verpetzen), oder ob er weiterhin Sirius und Rodolphus beobachten sollte, deren Streit sich langsam zu einer Schlammschlacht entwickelte – was Jezzie durchaus irgendwie anziehend fand. Seine Entscheidung wurde ihm glücklicherweise abgenommen, als der junge Referendar auf das Spielfeld kam (ob er ihn spielen gesehen hatte?). Ihm konnte er von seinem Verdacht berichten und gleichzeitig den beiden Jungs zusehen!

Er hüpfte zu dem jungen Mann hinüber, wobei er ignorierte, dass dieser sich gerade in einer ernsteren Unterhaltung mit der Assistentin der Schulheilerin befand – sie war so unscheinbar, dass es Jezebel leicht fiel, sie zu ignorieren.

„Ohhh, Mr. Winters…“ flötete er, während er ihm sehr nahe kam.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Sep 20 2010, 18:06

Jake bedachte Acacia weiterhin mit einem ruhigen Blick. Die Frau war ja vollkommen fertig, aber sowas von fertig, dass es einem wirklich das Herz in viele kleine tausend Teile zerbrach. "Okay..." meinte der Referendar ruhig und leise. "Dann bleiben wir noch einen Moment lang hier und danach gebe ich Ihnen auf jeden Fall eine beruhigende Tasse Tee aus. Nur wo ich das machen werde, weiß ich noch nicht. Ich könnte natürlich vorschlagen,d ass Sie mit in mein Zimmerlein kommen und ich Ihnen dort einen ausgebe, aber erstens wirkt das irgendwie idiotisch und zweitens könnte man was falsches über uns denken. Daher wird es wohl bei der Großen Halle bleiben, dneke ich zumindest..." fuhr er leise und ruhig fort. "Und bevor ich's vergesse... Sie können sich sicher sein, dass ich zumindest kein Spion von irgendwem bin."

Kaum hatte Jake das Gefühl, dass er langsam aber sicher vielleicht etwas reißen konnte, um die Heilerin ein bisschen zu beruhigen, da kam auch schon ein Schüler angetsiefelt, mit dem der Referendar nicht wirklich immer klarkam: Jezebel Mackenzie. Allein schon, wie dieser Slytherin seinen Namen förmlich melodisch flötete, konnte das ja nichts gutes heißen.
"Ja, was gibt's, Mr. Mackenzie?" fragte Jake trocken und musste sich wirklich zwingen, um keinen total entnervten Unterton ins einer Stimme mitschwingen zu lassen. Er hasste Quidditch und hoffentlich kam jetzt keine Frage zum Spiel an sich...
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Di Sep 21 2010, 07:03

FLATSCH! Voll ins Gesicht. Es war nicht produktiv, dass James auch noch darüber lachte, den eigenen Mann vom Feind getroffen zu sehen. Aber es war nur Schlamm. Und viel lächerlicher machte sich durch das Dreckgewerfe Rolphi, zumindest James bescheidener Ansicht nach.
Dennoch, als Sirius ihn darum bat, trat Potter einen Schritt vor, legte behutsam seine Finger auf dessen Schulter und umgriff sie.
"Sirius, lass gut sein", redete er auf ihn ein. Das war leicht gesagt, wenn man nicht derjenige war, der Schlamm im Gesicht hatte. James bemühte sich um einen ernsten Ausdruck, musste aber nochmal glucksen, als er seinen besten Freund so sah. "Lass dich auf die Nummer nicht ein. Mädchen schlägst du doch auch nicht. Wir haben außerdem gerade das Spiel gewonnen und ne Menge Hauspunkte für Gryffindor eingeholt. Wenn du jetzt dafür sorgst, dass wir sie wieder verlieren, muss ich dir leider mehr ins Gesicht hauen als nur eine Hand voll Schlamm." Er lächelte, zeigte aber durch einen gezielten Blick, dass es ihm ernst war. Gleichzeitig versuchte er, Sirius zurückzuhalten, ihn notfalls fester zu ergreifen oder sich gar vor ihn zu schieben.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Di Sep 21 2010, 14:21


Wäre Jezebel nur ein wenig aufmerksamer gewesen, dann hätte er wohl gemerkt, dass Jake Winters nicht gerade in freudiger Erwartung zu ihm sprach, sondern eher genervt klang, doch er widmete Jake ja nur seine halbe Aufmerksamkeit, die andere Hälfte galt weiterhin Sirius (, der selbst mit Schlamm im Gesicht noch verdammt gut aussah), und Rodolphus, an dem er sowieso einen Narren gefressen hatte, ob nun mit Schlamm oder ohne. Aber selbst wenn er Winters‘ Irritation gemerkt hätte, hätte es wohl keinen Unterschied gemacht, denn Jezebel war niemand, den es kümmerte, ob ein anderer genervt von ihm war. Wenn er redete, dann hatte man ihm zuzuhören und damit basta!

„Also, ich bin hier, weil Sie ja eine Vertrauensperson sind,“ säuselte er, „und wenn man ein Problem hat, sollte man sich doch an einen Lehrer wenden, nicht wahr?“ Dabei klimperte er ein wenig mit den Augenlidern – nicht zu übertrieben, hoffte er – und blickte Jake mit seinen großen, blauen Augen hilfesuchend an.

„Ich denke nämlich, dass die Gryffindors ihren Sieg gar nicht verdient haben! Die haben uns nämlich sabotiert!“ behauptete er, auch wenn er mit Ausnahme von Emrys‘ beiläufiger Bemerkung, keinerlei Beweis dafür hatte. Aber Emrys log ja schließlich nicht, also würde er schon Recht haben. Dass Emrys mit keinem Wort erwähnt hatte, er würde die Gryffindors verdächtigen, ignorierte er geflissentlich.

Aus den Augenwinkeln bemerkte er, dass die unscheinbare Heilerin immer noch da stand, aber keinen Ton von sich gab. Ob sie vielleicht stumm war? Dabei hatte er doch gedacht, dass sie sich eben noch mit der Zuckerschnecke von Referendar unterhalten hatte!
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mi Sep 22 2010, 11:33

Rodolphus lächelte triumphierend, als er Sirius mit dem ganzen Schlamm im Gesicht vor sich stehen hatte. Es tat gut, so richtig schön getroffen zu haben, auch wenn es nur ein bisschen Matsch war, obwohl es ihm durchaus danach zumute gewesen wäre, den Gryffindor zu verprügeln oder am besten noch zu verfluchen. Dumm nur, dass sich noch einige Lehrer auf dem Feld aufhielten, aus den Augenwinkeln konnte er dann sogar noch diesen Referendar und die neue Heilerin sehen. Für einen Fluch würde er nur wieder massenhaft Punkte verlieren, aber gegen ein bisschen Schlamm konnten sie schwerlich etwas sagen, oder etwa doch? „Eigentlich ist der Unterschied nur, dass ich nicht blond bin“, wandte er sich zuerst an Potter, auch wenn er Black nicht aus den Augen ließ. „Welch Beruhigung, schließlich heißt es doch, dass alle Blondinen blöd sind.“ Da würden ihm spontan auch einige Beispiele einfallen, zum Beispiel Jezebel Mackenzie, der sich auch noch hier in der Nähe herumdrückte anstatt endlich zu verschwinden – oder ihn, seinen Kapitän, gegen die bösen Gryffindors zu unterstützen. Er hatte es eben schon immer gewusst, mit Mackenzie war nichts anzufangen.

„Und was dich angeht, Black –dass dir Grün nicht steht, ist wohl schon jedem aufgefallen. Wir sollten froh sein, dass du nicht in Slytherin gelandet bist, durch dein Verhalten wärst du eine Schande für das ganze Haus gewesen. Es reicht wohl aus, dass du den Namen deiner Familie durch den Dreck ziehst, meinst du nicht auch? Und Dreck steht dir übrigens hervorragend.“ Normalerweise war es nicht seine Art, noch lange mit seinen Gegnern zu plaudern, aber heute musste er etwas vorsichtiger sein. Soweit er es mitbekommen hatte, war Sirius Black unverletzt geblieben, ganz im Gegensatz zu ihm. Eine Schlägerei wäre viel zu riskant, am Ende würde er noch den Kürzeren ziehen, und darauf konnte er gut und gerne verzichten. Wie gut nur, dass Potter Black auch noch festhielt, ein Grund mehr, sich ein überhebliches Grinsen zu erlauben. „Kannst du eigentlich gar nichts allein machen, Black?“
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Sirius Black



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Do Sep 23 2010, 21:22

Sirius hatte innerlich eigentlich ausgeschaltet, dass James neben ihm lachte. Und selbst wenn er es mitbekommen hätte, hätte er später mit ihm darüber geredet. Gerade konzentrierte sich der Gryffindor darauf, dass Rodolphus zu weit ging. Konnte er nicht einfach akzeptieren, dass sie verloren hatten? Nein, das konnte er natürlich nicht. Verletzter Stolz oder hatte er einen Klatscher gegen den Kopf bekommen? Sirius war es egal.
Eigentlich hatte James ja mit seinen Worten recht, aber es war auch schwer sein Temperament zurück zu halten. „Aber wenn wir so viele Punkte gewonnen haben, kann ich doch 10 riskieren...“, versuchte er leise mit seinem besten Freund zu verhandelt, einfach nur, damit Rodolphus vielleicht mit einer blutigen Nase das Stadion verlassen würde.

Sirius musste dann aber doch anfangen zu lachen. „Weißt du wie egal mir meine Familie ist?“, fragte er dann. Falls Rodolphus ihm jetzt auf diese Tour kommen wollte, dann lag er ganz schön falsch. Familienehre war etwas, das er nicht brauchte. Es war nur noch etwas formelles auf einem Stück Papier. Mehr aber auch nicht. Wenn er alt genug war, dann würde er sofort ausziehen.
„Und nein... Ich kanns nichts allein machen. James geht sogar mit mir aufs Klo, wenn ich ihn darum bitte.“ Er zog die Nase kraus. Rodolphus war echt das Letzte..
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Sa Sep 25 2010, 18:47

cf: Tribünen

Leicht grinsend und mit federndem Gang schritt Moira das Spielfeld entlang; zusehend, wie die Schlammschlacht sich entwickelte. Eigentlich, dachte sie, kann es gar nicht besser kommen. Sie sah bei so etwas gerne zu und dass auch noch James daran mehr oder weniger beteiligt war, war ein Bonuspunkt.
Sie kam den dreien immer näher, ohne dass sie auch nur etwas bemerkten. Schließlich blieb Moira etwa drei Meter entfernt stehen und bekam so noch den letzten Satz mit, den Sirius dem Slytherin beinahe schon vor die Füße warf. Originell, lachte sie innerlich.
Moira beobachtete das Spiel einen Augenblick, bevor sie grinsend sagte: "Is' ja echt nett euch zuzusehen, Jungs. Darf ich auch Schlamm beisteuern?"
Sie verschränkte ihre Arme vor der Brust und verlagerte ihr Gewicht auf das andere Bein, während sie ununterbrochen grinste.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Sep 27 2010, 20:43

Dagon hatte in der Zwischenzeit sämtliche Bälle, welche für das Spiel benötigt worden waren eingefangen und zurück in die Balltruhe verfrachtet. Den goldenen Schnatz hatte er dem Potterjungen abgenommen, sodass das eigentliche Problem die beiden Klatscher dargestellt hatten. Diese hatten sich entschieden gegen seinen festen Griff gewehrt, doch Dagon war lange genug selbst Quidditchspieler gewesen, um zu wissen, wie er es anstellen musste.
Schließlich war er selbst vom Besen gestiegen, hatte die Balltruhe dort verstaut, wo sie hingehörte - auch das wusste er noch aus seiner eigenen Schulzeit in Hogwarts - und war dann zurück zum Spielfeld gegangen, um die letzten Nachzügler vom Feld zu schicken.
Die Schlammpackung, welche einen der Gryffindorspieler ereilte, registrierte er sehr wohl. Doch noch bevor er einschreiten konnte, hatten die beiden Jungs kluger Weise den Rückzug angetreten, sodass Dagon davon ausging, dass sich die Sache von selbst gelöst hatte. Was nicht wirklich tragisch war.
Doch nun, da er seine Aufgabe erfüllt hatte, blickte Dagon ein wenig ratlos drein. Dumbledore war längst verschwunden, aber hieß dass, das er auch gehen konnte? Nein. Das ziemte sich nicht. Also würde er doch noch einen Abstecher ins Schloss machen, um sich gebührend bei dem Schulleiter zu verabschieden.
Leise seufzte er auf und schnappte sich seinen Besen, ehe er seine Schritte in Richtung des Schlosses lenkte.

tbc: trag ich nach
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Do Sep 30 2010, 20:27

"Ich wusste es, du bist einfach noch ein Kind." Rodolphus verzog das Gesicht und schnaubte abfällig. "Manchmal tut mir deine Mutter wirklich schon leid, du bist wirklich ein ganz ungezogener Sohn." Allerdings bemerkte der Slytherin auch recht schnell, dass bei Sirius wohl wirklich Hopfen und Malz verloren war, sonst wäre er nicht so gleichgültig bei dem Thema Familie. Die armen Blacks. Die arme Bella, solch einen Versager als Cousin zu haben. Bevor er sich jedoch neue Beleidigungen überlegen konnte, die er dem Gryffindor noch an den Kopf würde werfen könnte, mischte sich doch tatsächlich jemand in ihre Auseinandersetzung ein. Für einen kurzen Moment irritiert wandte Rodolphus sich zu dem jüngeren Mädchen um. War sie nicht eine Weasley? Na großartig, noch so ein Blutsverräter, von denen wimmelte es in Gryffindor ja wirklich.

"Du willst Schlamm beisteuern?" erkundigte er sich und bückte sich schon wieder. "Klar kannst du. Am besten fängst du mit dem an." Trotz seiner Verletzungen hatte er so schnell wie möglich wieder eine Hand voll Schlamm gepackt und sie auf das Mädchen geworfen. "Und jetzt verzieh dich. Geh mit den Kleinen spielen." Er würde sich doch nicht von so einer von seinem eigentlichen Ziel, nämlich Sirius fertigzumachen, ablenken lassen! "Und nun wieder zu dir, Black. Obwohl, so kann ich dich gar nicht nennen, das bist du nicht wert... Also, kleiner Feigling, kannst du noch nicht mal allein gegen mich antreten?"
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Okt 04 2010, 16:51

Merlin, was für ein Großkotz. James verstand nicht, warum Sirius überhaupt mit ihm herumdiskutierte. Man konnte seine Lebenszeit auch mit wertvolleren Beschäftigungen zubringen.
"Nein, auch keine zehn Punkte", erwiderte er aus kaum geöffneten Lippen, als sein bester Freund zu verhandeln begann. "Lass dich nicht drauf ein."
Er wusste, das war leichter gesagt als getan, wenn man selbst derjenige war, der in die Diskussion verwickelt wurde. Vor allem bei den Slytherins waren sowohl Sirius als auch James empfindlicher als gewöhnlich.
Als dann auch noch Moira Weasley auf das Feld kam und sich ungefragt einmischte, endete James' Geduld ebenfalls allmählich. Er hatte dieses Mädchen bisher kaum beachtet und fand es unnötig, dass sie die Aufmerksamkeit erzwang, indem sie in eine laufende Auseinandersetzung platzte und sich aufspielte.
"Wie wärs wenn du abhaust?", murmelte er ihr deshalb beiläufig zu ohne sie wirklich zu beachten und vor allem ohne sie anzusehen.
"Du willst Schlamm beisteuern?"
Verglichen mit Rodolphus Reaktion war die von James noch recht schonend gewesen, denn diese elende Mistsau bückte sich schon wieder, um eine neue Hand voll Schlamm aufzunehmen und es war durchaus vorhersehbar, was passieren würde. An dieser Stelle reichte es James. Blitzschnell zog er seinen Zauberstab, war leider Gottes aber doch zu langsam, um den schnell fliegenden Schlamm mit einem gezielten Wingardium Leviosa auf den Slytherin zurückzuleiten, besser gesagt versuchte er es gar nicht, weil ihm das Risiko eines Scheiterns zu hoch war. Er hatte auch nicht viel Zeit zum Nachdenken und wenn er ehrlich war, tat er das in diesem Moment auch nicht.
"Reductio", rief er aus, schwang den Zauberstab in einer routinierten Bewegung und ließ den fliegenden Schlammbatzen somit mitten in der Luft verschwinden. Der Dreck pulverisierte sich noch im Flug und rieselte nach wenigen Zentimetern lustlos zu Boden. Nun, da er den Stab schonmal gezückt und ohnehin schon gezaubert hatte, setzte er ihn sogleich auf seinen Kumpel Sirius an, um ihm mit einem "Tergeo" schonend das Gesicht zu säubern und sich dann funkelnden Blickes zu Lestrange zu drehen. Kurz davor, ihm einen Ratzeputz-Zauber auf den Hals zu jagen und ihm sein unreifes Mundwerk einmal gründlich durchbürsten zu lassen, besann er sich der Worte, die er gerade an Sirius gerichtet hatte und ließ die Zauberstabhand langsam sinken.
"Du bist ein ausgesprochen schlechter Verlierer", sagte er stattdessen kühl. "Wenn euer Team keinen besseren Kapitän als dich hat, ist es kein Wunder, dass ihr verloren habt."
Nun galt sein Augenmerk für einen Moment Sirius, teilte ihm wortlos mit, dass er hier fertig war. James war sich in jeder Hinsicht zu gut, um sich auf ein kindisches Wortgefecht mit einem Slytherin einzulassen, der mit Dreck warf, sobald ihm die ohnehin schon schwächlichen Argumente ausgingen. Auch Moira erfuhr einen kurzen Blick. Dann wandte sich James ab, um ins Schloss zurück zu kehren. Bessere Gesellschaft erwartete ihn.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Okt 04 2010, 20:34

Sie dachte, sie hörte nicht richtig, als Lestrange ihr vorschlug, mit den Kleinen zu spielen. Okay, sie sah etwas als unter fünfzehn aus an manchen Tagen aber wenn er dachte, sie würde sich das gefallen lassen, lag er sowas von falsch.
Sie wollte es ihm schon heimzahlen, als James das übernahm.
Ein Reductio-Spruch und es war erledigt. Moira war ein wenig erleichtert, den Schlamm nicht im Gesicht haben zu müssen, denn darauf scharf gewesen war sie nicht. Es nagte jedoch an ihrem Ego, dass ausgerechnet James die Attacke abgewehrt hatte.

Er säuberte Sirius, sagte Rodolphus in einem sehr kühlen Ton noch etwas und verschwand mit seinem Freund, jedoch nicht ohne ihr noch einen Blick zuzuwerfen. Er war keineswegs von der freundlichen Sorte, was sie im Grunde nicht überraschte. Sie mochten sich nicht und dass sie sich in ihren Streit eingemischt hatte, nahm er ihr übel.
Das ist mir doch schnuppe, dachte sie und runzelte die Stirn.
Sie sah den beiden noch einen Augenblick hinterher, bevor sie sich wieder Lestrange zuwandte. Als sie sprach, schwang Verachtung und Kälte mit.
"Ich bin im fünften Jahrgang, du Idiot." Moira bückte sich, hob einen großen Brocken Schlamm auf und warf es dem Slytherin zielsicher ins Gesicht. "Merk dir das, Lestrange."
Die Weasley-Crouch zog eine Grimasse, als sie ihn noch einmal musterte, ehe sie sich umdrehte und ihn stehen ließ. Also wirklich, auf einen Slytherin, der meinte, sie zur Schlammkönigin zu machen, konnte sie bestens verzichten.

tbc: Große Halle/Zeitsprung

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