StartseiteMake It Home.FAQMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Teilen | 
 

 Innenhöfe

Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
AutorNachricht
Molly Mackenzie



Weiblich
Anzahl der Beiträge : 177
Name : Molly Megan Miranda Mackenzie
Haus & Klasse : 3. Klasse Hufflepufff
Zweitcharaktere : Moni + Andy
Anmeldedatum : 15.03.09
Points : 17854

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Fr Apr 17 2009, 14:10

Molly lächelte zufrieden, als Ludo dann auf ihre Bemerkung doch aufstand.
Na also, geht doch.
Man musste nur wissen, wie man mit Ludo umgehen musste, dann kam man eigentlich noch mit ihm zurecht. Er hatte eben eine komische Art, was man nicht ändern konnte, also musste man eben schauen, wie man mit ihm klarkam. Molly glaubte, dass sie das einigermaßen beherrschte.
Die beiden Mackenziegeschwister stützten Ludo nun irgendwie und wollten ihn zum Krankenflügel bringen.
Molly schüttelte innerlich den Kopf über Ludos Ton, immerhin waren sie nicht seine Sklaven und sie hätten ihn auch liegen lassen können, aber sie verkniff sich einen Kommentar.
Sie bedauerte jedoch, dass Ludo nur langsam laufen konnte, und sie versuchte von sich aus schneller zu laufen. Trotzdem dauerte es eine ganze Weile, bis die drei endlich im Krankenflügel ankamen…

(ooc. Ludo, kannst du dann gleich oben im KF posten?)

[tbc Krankenflügel]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anthony
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 07 2009, 21:31

Anthony Lewis, 7. Klasse Ravenclaw


cf: Große Halle (Zeitsprung)

Munter zog Anthony an seiner schon halb heruntergebrannten Filterzigarette. Er stand zusammen mit Ana in einer Nische des Innenhofs, während sie beide ihren Rauch in den Wind bliesen. Für beide war das Rauchen inzwischen zur Sucht geworden, sodass derartige Pausen fest in den Tagesablauf eigeplant waren. Sie trafen sich regelmäßig hier in der Nische, was aber auch zur komunikation beitrug. Mit kraus gezogener Stirn blickte Tony zu Ana und sagte:

"Scheiße das mit Law..."

Er schnippte ein Stück Aschewurst von seiner Zigarette, um dann nochmal laut zu Fluchen:

"Verdammte Scheiße...!"

Lawrence Plant war einer seiner guten Freunde, und es ging ihm nah, was mit diesem passierte. Erblinden war so ziemlich das schlimmste, was einem Menschen passieren konnte, und Law stand anscheinend kurz davor.
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 23.11.08
Points : 18484

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 14 2009, 12:06

pp: Gemeinschaftsraum (Zeitsprung)

Amber saß auf einer von gotischen Spitzbögen überdachten Mauer in einem der zahlreichen Innenhöfe der Schule. Merlin sei Dank war es hier schattiger als auf den Ländereien, wo die schottische Sonne herunterbrannte und ihrer blassen Haut alles andere als gut tat. Auch ihre Augen brannten im hellen Sonnenschein, weswegen sie schon von klein auf Regen der Sonne vorzug. Sie brauchte dringend neue Sonnenbrillen…

Auf ihrem Schoß saß Gwinya und genoss, im Gegensatz zu ihrem Frauchen, das warme Wetter. Amber seufzte, griff sich die kleine Echse und hielt sie sich vors Gesicht.

„Wir sind ganz schön unvernünftig, was? Wenn dich nun jemand sehen würde, meine Kleine… aber naja… ich kann dich ja schlecht in meiner Schultasche ersticken lassen."


Zuletzt von Amber Fool am Fr Mai 15 2009, 17:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 18482

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 14 2009, 22:11

pp: Krankenflügel (Zeitsprung)

Langsam schlenderte Oliver auf den Innenhof. Eigentlich suchte er seine kleine Schwester Molly, die heute ihren 14. Geburtstag feierte, aber er hatte sie schon den ganzen Tag nicht gesehen. Auch hier draußen konnte er sie nicht entdecken, dafür aber seine Klassenkameradin Amber Fool, die nur wenige Meter von ihm entfernt auf einer Mauer saß und sich etwas vors Gesicht hielt. Verwundert blieb Oliver stehen und sah sie an. Er wusste ja, dass die Gryffindor in manchen Beziehungen etwas seltsam war, aber dieses Verhalten war doch nun wirklich nicht ganz normal, oder doch? Sie schien vor sich hinzumurmeln, fast so als ob sie mit jemandem reden würde, nur war niemand zu sehen.

Da es aber extrem unhöflich war, die ganze Zeit hier herum zu stehen und Amber anzustarren, ging Oliver nach kurzem Zögern zu ihr. "H-hallo Amber. W-was machst du?" Sonst war er nicht so neugierig, stellte seine Fragen nicht ganz so direkt, aber dieses Mal hatte er sich einfach nicht mehr zurückhalten können.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 23.11.08
Points : 18484

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Fr Mai 15 2009, 18:57

Warum konnten ihre hellseherischen Fähigkeiten nicht so zuverlässig sein wie sie das gerne hätte? Dann hätte sie jetzt nicht zusammenzucken und so ihre Reputation als Wahrsagerin diskreditieren müssen...

So aber erschrak sie und stopfte Gwinya so hastig in ihre Tasche, das diese protestierend zischte. Als sie von ihrer Tasche wieder hoch schaute, sah sie, dass es sich bei ihrem Besucher um Oliver Mackenzie handelte, der sie, stotternd wie üblich, begrüßte und sie nach ihrer aktuellen Beschäftigung fragte.

„Ach nicht viel...“ antwortete sie, nachdem sie sich von dem Schrecken erholt hatte. „Ich verstecke mich nur vor der Sonne!“
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Mai 17 2009, 21:10

Timothy Westwood, Geist


Er war nun schon eine ganze Weile in Hogwarts auf und ab gewandert und wusste einfach nicht was er mit seiner Zeit tun sollte. Es war immer etwas schwierig wenn man Zeit im Überfluss hatte eine Sinnvolle Beschäftigung zu finden. Die Betonung lag hierbei auf Sinnvoll.
Der Nachmittag ging im Moment dem Ende zu und zog sich schön langsam in den Abend hinein, während die Sonne am Himmel eine Kurve kratze und begann sich Richtung Horizont zu nähern.
Nun gut, für heute keine sinnvolle Beschäftigung mehr, vielleicht ergab sich später noch was. Anders als bei Menschlichem Zeitdenken bezog sich ‘Später’ hier nicht auf ‘in ein paar Stunden’ oder ‘Morgen’ sondern konnte durchaus auch mit ‘In ein paar Wochen oder Monaten’ bedeuten. Geister maßen die Zeit anders.
Er bog spontan von seinem Weg ab und ging links durch eine Mauer, landete in einem Abstellraum für Bücher, ging durch die nächste Wand und landete in einem der Innenhöfe in Hogwarts.
Die Sonne schickte ihre Strahlen in den Hof und blendete ihn, weshalb er rasch in den Schatten trat, außerdem sah man ihn im Sonnenlicht so schlecht, und wenn möglich dann wollte er es vermeiden dass jemand durch ihn hindurch lief, es waren ja doch einige Schüler unterwegs die nicht nach links oder Rechts sahen und nach Vorne schon gar nicht.
Nach oben Nach unten
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Mai 17 2009, 21:22

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


pp: Korridore (Zeitsprung)

Gedankenverloren lief Ian durch die Gänge Hogwarts' und schließlich hinaus auf den Innenhof. Er fragte sich, wo Lawrence wohl sein mochte, er sah seinen besten Freund in letzter Zeit so selten. Einerseits konnte er das ja verstehen, bestimmt wollte Law nach dieser grausamen Diagnose - er würde erblinden, warum nur? - alleine sein und Zeit für sich haben wollte, aber andererseits sagte ihm sein Gefühl, dass er bei ihm sein sollte. Nur wie war das möglich, wenn Lawrence immer direkt nach dem Unterricht verschwand und für Stunden unauffindbar war?

So in seine Gedanken und Sorgen versunken bemerkte er den Geist fast gar nicht, nur eine seltsame Erscheinung in den Augenwinkeln machte Ian auf ihn aufmerksam. Abrupt blieb er stehen und drehte sich langsam um. Erst als er Timothy erkannte, beruhigte sich sein Puls wieder. Zwar hieß es, der Geist wäre ein schlechtes Omen für Quidditchspieler, aber Ian wusste nicht so ganz, ob er das glauben konnte. Im Grunde wirkte er doch nicht so unsympathisch. "Hey du..."
Nach oben Nach unten
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Mai 17 2009, 21:35

Timothy Westwood, Geist


Er ah den Schülern eine Weile zu die über den Hof wanderten oder rannten, manche mit Büchern und Zetteln in der Hand, ein paar schrieben noch schnell die letzten Sätze Stoff vor der nächsten Unterrichtsstunde ab. Das Treiben in Hogwarts hatte sich nicht verändert, oder zumindest nur kleinweis, nur die Leute änderten sich. Bis auf die Geister, die blieben immer wenn sie erst einmal hier waren, oder zumindest meistens.
Er war sich immer noch nicht ganz schlüssig was er jetzt tun sollte. Hier bleiben und in Melancholie versinken während er den anderen beim Leben zusah und großteils ignoriert wurde? Oder weiter wandern, um vielleicht doch noch etwas sinnvolles zu finden womit man sich den Tag vertreiben konnte?
Wenn ihm partout gar nichts einfallen wollte konnte er ja immer noch Peeves suchen und sich dann entscheiden ob er diesen bei seinem Treiben unterstützte oder versuchte davon abzuhalten. Aber bei dem gab es meistens etwas zu tun…
Timothy war gerade eben noch eher dazu geneigt gewesen sich den letzteren beiden Varianten zuzuwenden als ihn jemand ansprach.
Ein Ravenclaw, siebter Jahrgang wahrscheinlich, ungefähr in seinem Todesalter, und rotes, lockiges Haar. Das war das erste was ihm ins Auge sprang und von seinem Hirn automatisch nach Wichtigkeit geordnet wurde.
“Ja? Kann ich helfen?” fragte er also auf diese etwas kurze Begrüßung des anderen, der noch in kleinster Weise verraten hatte was er eigentlich wollte.
Nach oben Nach unten
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 18482

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Mai 18 2009, 19:20

Oliver kam gar nicht auf die Idee, an Ambers Fähigkeiten als Wahrsagerin zu zweifeln, nur, weil es ihm - unbeabsichtigt, sollte er wohl hinzufügen - gelungen war, sie zu überraschen und auch zu erschrecken, immerhin zuckte die Gryffindor richtig gehend zusammen, als er sie ansprach. "T-tut mir leid... ich wollte dich nicht erschrecken..." murmelte fast schon ein wenig beschämt. "Aber... ich habe dich da sitzen sehen, und ich habe mich gefragt, was du gemacht hast, weil du dir doch etwas vors Gesicht-" An dieser Stelle unterbrach er sich. Neugier hin oder her, im Grunde ging es ihn reichlich wenig an, was Amber getan hatte, bevor er sie gestört hatte. Das gehörte schließlich zu ihrer Privatsphäre. Er hätte gar nicht erst nachfragen dürfen, auch wenn er die Gryffindor mochte, so etwas war einfach nur unhöflich.

"Entschuldige..." meinte er deshalb erneut, bevor er auf Ambers Antwort einging. "D-du versteckst dich vor der Sonne? W-wegen deiner hellen Haut?" Oliver wusste schon lange, dass seine Klassenkameradin ein Albino war, und er hielt sie deshalb auch nicht für merkwürdig oder sonderbar, so viel wusste er dann aber doch nicht über diese Enzymstörung, obwohl er sich zu erinnern glaubte, dass die Betroffenen sonnenlichtempfindlicher waren.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Mai 18 2009, 19:38

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian zuckte mit den Schultern. "Helfen wohl nicht gerade, aber danke." Um ihm helfen zu können, müsste Timothy Lawrence helfen, und wenn das noch nicht einmal einer ausgebildeten Heilerin wie Madam Pomfrey gelang, was sollte ein Geist dann schon groß ausrichten können? Immerhin hatte er selbst nun ein wenig Gesellschaft. Kurz dachte der Ravenclaw auch darüber nach, Timothy im weiteren Verlauf des Gesprächs zu siezen, entschied sich dann aber dagegen. Ian siezte grundsätzlich niemanden, der sich ungefähr in seinem Alter befand. Natürlich schwebte dieser Geist wohl schon einige Zeit auf der Erde herum und hatte somit viel mehr Jahre hinter sich als er selbst, aber im Grunde sah er nicht älter als siebzehn oder maximal achtzehn aus. Abgesehen davon trug er, wenn Ian sich nicht ganz täuschte, einen Quidditchumhang, wenn auch einen sehr fleckigen. Das Wappen sah ganz nach dem der Ravenclaws aus, handelte es sich bei Timothy also gewissermaßen um einen Hauskameraden? Ian musste zugeben, dass er sich bislang nie sonderlich mit diesem Geist befasst hatte, und das, obwohl er bereits das siebte Jahr in Hogwarts war.

"Sag, bist du eigentlich bei einem Quidditchspiel gestorben?" erkundigte er sich neugierig. Ob diese Frage nun höflich war oder nicht, kümmerte ihn im Augenblick eher wenig. Ian Fraser war nicht unbedingt für seine taktvolle und zurückhaltende Art bekannt, viel eher dafür, dass er nicht immer lange darüber nachdachte, was er sagte. Er war nun einmal ein spontaner Mensch, und das in allen Lebenslagen. "Du warst ein Ravenclaw, nicht wahr?" Mit dem Finger deutete er auf das Wappen, das ihm schon eben aufgefallen war. Wenn er schon Zeit mit Timothy verbrachte, wollte er auch mehr über ihn erfahren. Im Gegenzug würde er dem Geist aber selbst keine noch so neugierige Frage übelnehmen.
Nach oben Nach unten
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Mai 18 2009, 20:00

Timothy Westwood, Geist


Aha, der brauchte keine Hilfe… Es verwirrte ihn etwas denn er wurde selten von Schülern einfach so angesprochen, und wenn sie ihn noch nicht kannten dann trauten sie sich meistens nicht weil sie mit großer Wahrscheinlichkeit dieses elende Gerücht kannten das irgendein Idiot in die Welt gesetzt hatte. Die Verdächtigen die dafür in Fragen kamen waren alle längst gestorben, das Gerücht hatte sich gehalten, obwohl er seit seiner Rückkehr versucht hatte es zu zerstreuen. Manche Dinge hielten eben ewig…
Also was wollte der Schüler denn dann von ihm? Es war ja doch recht selten das man jemanden ansprach und dann meinte ‘Ich wollt gar nichts von dir, nur mal kurz Hallo sagen’
Nun, zumindest er machte das nicht so…
Die Frage nach seiner Todesursache kam dann doch recht unerwartet und lies sein Lächeln ein wenig verblassen. Es war doch in gewisser Weise ein wenig Taktlos einen Geist so direkt nach seiner Todesursache zu fragen, oder es war bis jetzt immer so gewesen. Vielleicht hatte er aber auch nur eine neue Wendung in den Ansichten der Einwohner der magischen Welt verpasst…
“Ich… Ja ich bin bei einem Quidditchspiel gestorben. Es war das Endspiel und es ging um den Pokal…” er zuckte mit den Schultern. Das erklärte eigentlich alles, zumindest für jene die wussten welche Leidenschaft Quidditch entfesseln konnte wenn man sich mit diesem Sport befasste. “Es war ein Klatscher der mich erwischt hatte. Direkt am Brustbein, dabei wurden zwei Rippen gebrochen, das ist auch die eigentliche Todesursache. Ich bin vom Besen gefallen und die Knochen haben sich in Herz und Lunge gebohrt. Ich glaub einen Tag später bin ich gestorben… Keine Ahnung ob ich es lebend bis ins St. Mungo geschafft habe…” er seufzte leise. Nein, er hatte keine Probleme damit über seinen Tod zu reden, es erleichterte eher jedes mal ein wenig. Und manchmal wollte er es selbst gar nicht so richtig wahrhaben. Nur die plötzliche Frage hatte ihn am Anfang irritiert.
“Ja, Ravenclaw. Allerdings bin ich immer noch einer, schließlich bin ich gestorben bevor ich die Schule abgeschlossen und mein Haus verlassen hätte können. Es hat ungefähr noch ein Monat gefehlt, dann hätte ich meinen Abschluss gehabt…” Er klang ein bisschen wehmütig, während er sprach.
“Bist du im Abschlussjahr? Alt genug siehst u dafür aus…”
Nach oben Nach unten
Ana
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Mai 18 2009, 20:10

Ana Rosoff, 7. Klasse Ravenclaw


CF: Große Halle // Zeitsprung

Ana seufzte. Sie hatte ja schon viel mitbekommen als Schulsprecherin, aber das war nun wirklich unerwartet gekommen. Aus ihrem eigenen Haus, in ihrem Jahrgang. "Mh, trifft immer die Guten", murmelte sie mehr zu sich selbst. Das Wetter nahm sie gar nicht wahr, darum machte sie sich fast nie Sorgen. Sie war schlechtes Wetter gewohnt. Zuhause fror sie sich den Hintern ab und hier ertrank man fast jeden zweiten Tag. Was nun besser war, hatte Ana noch nicht erschlossen, aber manche Dinge waren einfach nicht für den Mensch bestimmt. Wie zum Beispiel über das Schicksal eines Menschen zu entscheiden. Jeder hielt die Fäden selbst in der Hand und musste versuchen, Zeit seines Lebens das beste daraus zu machen. Auch wenn das nicht sehr tröstend klang, aber man konnte das nunmal nicht ändern.

Nachdenklich nahm sie einen Zug ihrer Zigarette und starrte Löcher in die Luft. Sie sah ihrem Gegenüber nun in die Augen. Wieder vollkommen anwesend, mit Körper und Geist. Zurzeit herrschte eine angespannte Stimmung in der Zaubererwelt. Woher sie das wusste? Ihr Vater und ihre Mutter hatten ihr einen Brief geschrieben - sehr, sehr selten - und sie informiert, dass sie demnächst auf längere Geschäftsreisen müssten, um den Umsatz wieder anzukurbeln. Die Zauberer kauften zu wenig. So hatte sich schon des öfteren eine Krise angekündigt, warum nicht auch dieses Mal? Wenn sie sich diese schwachsinnige Bemerkung, die erst im TAgespropheten gestanden hatte, wegen der tot aufgefundenen Reporterin, dann wurde ihr schon wieder ganz flau im Magen. Doch sie richtete sich nun bewusst an Anthony, der ihr gegenüber stand.
"Wenn mir mal irgendwas passiert... dann versprich mir, dass du immer eine für mich mitrauchst." Natürlich mochte das in den Ohren eines unbeteiligten - und zudem unerwünschten - Zuhörers lächerlich klingen. Zum einen, warum sollte gerade IHR etwas zustoßen und was sollte schon dieser dumme Kommentar mit der Zigarette? Aber für Ana war das wichtig. Die Zigarette bedeutete mehr als nur Sucht. In diesem Falle würde sie die Loyalität und den Erhalt ihrer Freundschaft symbolisieren. Sie waren beste Freunde und mit Anthony würde sie ihre letzte Zigarette teilen. Gerade deshalb war das so wichtig für sie.
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 23.11.08
Points : 18484

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mi Mai 20 2009, 21:51

„Ach, ist schon gut. Du hast mich nicht erschreckt. Mir war bloß danach, zusammenzuzucken….“ Fabulierte Amber nach Olivers fast beschämter Entschuldigung und grinste ihn an. „Mach dir darüber mal keinen Kopf…“

Als der brünette Ravenclaw sie allerdings auf das ansprach, was sie in der Hand gehalten hatte, biss sie sich doch etwas peinlich berührt und nervös auf die Lippen. Sie war sich nicht sicher, ob Oliver sie verpetzen würde, aber für unmöglich hielt sie es sicher nicht.

„Oh, nichts, nur mein… mein Buch… Nostradamus…“ Sie griff in ihre Tragetasche (was ihr einen ungnädigen Biss von Gwinya einbrachte) und holte das entsprechende Buch hervor, dass sie glücklicherweise tatsächlich dabei gehabt hatte. Gleichzeitig zog sie auch eine runde Sonnenbrille hervor, die sie sich auf die Nase setzte,.

„Ich hoffe, das stört dich nicht, aber meine Augen sind wirklich sehr lichtempfindlich… Genau wie meine Haut… Deswegen auch das Versteckspiel mit der Sonne…“ erklärte sie Oliver auf dessen Frage hin.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anthony
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 21 2009, 10:44

Anthony Lewis, 7. Klasse Ravenclaw


Anthony stand längere Zeit schweigend neben Ana und blies seinen Rauch in die leichte Briese, die um das majestätische Schloss herumwehte. Es traf wirklich immer nur die guten. Lawrence... Die Eltern von Laws Bruder... Rubina Ravenclaw...

Dann spürte Anti, wie Ana ihm Tief in die Augen blickte. Wenn er nicht gewusst hätte, das sie das auch ohne eine besondere Zuneigung zu ihm machte, hätte er sich arg gewundert. Sie war halt ein sehr emotionaler Mensch, was auch zu ihrer nachfolgenden Äußerung passte.

Es war aber nicht so, dass Anti sie nicht verstehen konnte. Auch ihm war sie sehr wichtig, wichtiger als seine anderen Freunde. Mit ihr zusammen wanderte er schon seit Jahren durch Hogwarts, auf der Suche nach der perfekten Liebe, aber auch auf der Suche nach der größtmöglichen Bewusstseinsveränderung. Deswegen konnte er auch Problemloß zu ihr sagen:

"Ja, wenn dir etwas zustößt, werde ich meine Lunge ohne mit der Wimper zu zucken zusätzlich belasten. Du musst mir aber versprechen, das gleiche auch für mich zu tun... Ich bin als Bruder eines Hogwartslehrers wohl die bedrohtere Person..."
Nach oben Nach unten
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 18482

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Mai 26 2009, 11:27

Oliver runzelte die Stirn. Auch Amber konnte er nicht glauben, dass sie nur zusammengezuckt war, weil sie gerade Lust dazu verspürt hatte. Wer hatte schon Spaß daran, sich zu erschrecken? Doch nach einer kurzen Denkpause entschloss er sich, dieses Thema ruhen zu lassen, vielleicht hatte die Gryffindor es ja nur gut gemeint und wollte ihn beruhigen, wo er sich doch mehrfach bei ihr für sein plötzliches Erscheinen entschuldigt hatte. Oder aber sie fand es wirklich lustig, aus ihm nicht näher bekannten Gründen zusammenzuzucken. Im Grunde konnte man bei Amber doch nie wissen. Noch seltsamer war allerdings die Reaktion seiner Klassenkameradin, als er sie fragte, was sie denn in der Hand gehalten hatte, als er dazugestoßen war. Es schien fast, als ob sie nervös und unsicher wäre. Oliver kannte diesen Gesichtsausdruck von manchen seiner Klassenkameraden: es war der eines Menschen, der gerade bei etwas verbotenes ertappt worden war. Ob sie ihn anlog und sich nicht mit ihrem Buch beschäftigt hatte? Trotzdem nahm er es ihr nach kurzem Zögern aus der Hand und betrachtete es.

"Nein... kein Problem..." meinte er wie nebensächlich, als Amber eine Sonnebrille aus ihrer Tasche zog, neugierig schlug er ihre Ausgabe von Nostradamus auf. "Hast du es denn ganz gelesen?" Bücher waren Olivers große Leidenschaft, über ihnen konnte er fast alles vergessen, sogar manchmal seine Schüchternheit und Nervosität. Es beruhigte ihn, über den Einband zu streichen und die Seiten unter seinen Fingern zu fühlen. Kein Wunder, dass er als Leseratte - und zum Teil auch als Streber - bekannt war. Und zumindest ersteres war er auf jeden Fall, das zweite lag wohl im Auge des Betrachters.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Mai 26 2009, 11:54

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


So genau wusste Ian selbst nicht, weshalb er Timothy angesprochen hatte. Zwar war er in der Regel ein offener Mensch, der auch auf andere zuging, ob lebendig oder tot machte in dieser Beziehung keinen allzu großen Unterschied, aber auch für seine Verhältnisse war es seltsam, jemanden ein Gespräch zu halten, obwohl er eigentlich gar nichts bestimmtes wollte. Außer ein wenig plaudern vielleicht. Irgendwie vermisste er ja die ungezwungenen Gespräche mit seinem besten Freund Lawrence, konnte aber auch gut verstehen, dass diesem im Augenblick nicht nach seinen Witzen zu Mute war. Ian wusste nicht, wie er sich fühlen würde als Lawrence' Stelle, aber er fand so alles schon schlimm genug.

Dass es vielleicht unhöflich sein mochte, oder zumindest unüblich, einen Geist nach seiner Todesursache zu fragen, fiel ihm nicht auf. Er hatte einfach andere Sachen im Kopf, und ganz abgesehen davon konnte er seine Neugier trotz Lawrence' grausamer Diagnose nicht verbergen. Sie gehörte zu ihm dazu, er konnte sie nicht so einfach ablegen wie einen Umhang oder seine Krawatte in den Farben der Ravenclaws. "Ah, ein Abschlussspiel..." seufzte er. Er konnte nur zu gut verstehen, welche Emotionen damit für einen leidenschaftlichen Spieler wie Timothy es wohl einst gewesen war, verbunden waren, hatte er doch selbst längere Zeit als Sucher im Team seines Hauses gespielt. Und noch immer vermisste er diese Sportart, diese Freiheit, auf seinem Besen hoch über den Wolken zu schweben und nach dem Schnatz Ausschau zu halten, oder mit seinen Teamkameraden über einen gelungenen Torwurf zu jubeln. Nur dass diese Zeit endgültig abgeschlossen war. Aus und vorbei, wie man es so schön ausdrückte. "Das muss ein heftiges Spiel gewesen sein! Weißt du denn wenigstens, wie es ausgegangen ist? Oder wurde es abgebrochen?" Quidditch war in manchen Beziehungen eine harte Sportart, und ein Spiel wurde nicht immer für vorzeitig beendet erklärt, nur weil ein Spieler vom Besen fiel. Gut, zugegebermaßen war es nicht mehr allzu häufig, dass besagter Spieler seinen Sturz nicht überlebte - Merlin sei Dank!

Als Timothy ihn jedoch nach seinem Alter fragte, musterte Ian den Geist noch einmal gründlich, während er antwortete. "Ja, ich bin 17, dieses Schuljahr werde ich meinen Schulabschluss machen, oder zumindest hoffe ich das." Er musste grinsen. "Wir sind ungefähr gleich alt, oder?" Es war zwar seltsam, so etwas über sich und einen schon vor langer Zeit verstorbenen ehemaligen Schüler dieses Hauses zu sagen, aber genau genommen alterten Geister ja nicht mehr nach ihrem Tod. Sie konnten an Erfahrung dazu gewinnen, aber de facto würden sie für immer in dem Alter bleiben, mit dem sie gestorben waren.
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 23.11.08
Points : 18484

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Mai 26 2009, 12:30

„Ich bin fast fertig… Es ist sehr faszinierend. Möchtest du es denn ausleihen?“ fragte Amber ihn freundlich und auch erleichtert, weil er ihr ihre Ausrede offenbar zu glauben schien. Sie wusste außerdem, dass Oliver sehr gerne las und warum sollte sie ihm also nicht das Buch leihen? Sie hatte es ja ohnehin fast fertig gelesen, auch wenn sie die Prophezeiungen gerne noch näher untersucht hätte.

„Nostradamus ist auch den Muggeln bekannt…“ erklärte sie wie beiläufig. „…nur, dass die ihn für einen Scharlatan halten, die meisten ebenfalls… Wir Zauberer wissen auch nicht ganz, was mit ihm anzufangen ist…“

Wahrsagerei war selbst in den Augen einiger Magier mehr oder weniger zwiespältig und zweifelhaft, so dass es auch in der zaubrischen Gemeinde Menschen gab, die diese Fähigkeit generell bezweifelten und Nostradamus ebenso wie die Muggel der Scharlatanerie bezichtigten, was vielleicht auch an der Unschärfe seiner Prophezeiungen lag. Genau genommen funktionierten sie ein bisschen so wie Ambers eigene Vorhersagen, nur dass Nostradamus nicht mehr lebte, um den Zweiflern „Ich hab es doch gewusst!“ an den Kopf zu werfen, so wie Amber es gerne tat, wenn sich ihre kryptischen Aussagen mal wieder als korrekt herausgestellt hatten.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mi Mai 27 2009, 19:51

Timothy Westwood, Geist


Ian schien ihn zu verstehen, oder zumindest ein wenig seiner Quidditchleidenschaft zu teilen. Und eigentlich war es doch ein ganz gutes Gefühl darüber zu reden, mit jemandem der eine Ahnung von dieser Sportart hatte und nicht gleich das weite suchte. Er strich sich eine Locke seines Haares aus dem Gesicht, dass zu Lebzeiten Blond gewesen war, jetzt aber genauso viel Farbe hatte wie der Rest seines Körpers und ewig windzerzaust war.
Timothy nickte ein wenig in Gedanken, während er sich an das Spiel zurück erinnerte “Nun, es war das Endspiel” wiederholte er mit einem schwachen Lächeln auf den Lippen “Es ging um alles oder nichts, der Sieg in diesem Spiel hätte den Quidditchpokal inkludiert. Es war eigentlich eher eine Schlacht denn ein Spiel…” antwortete er und lachte leise. “Hätte ich das Tor gemacht, welches in vor meinem Tod schießen wollte, dann hätten wir gewonnen, egal was sonst passiert wäre!” beantwortete er Ians Frage “Nach meinem Sturz haben sie es aber abgebrochen und es bei einem Unentschieden belassen. Der Pokal wurde gar nicht vergeben… Fast schade drum…” Er schwieg wieder eine weile, während in ihm alles noch einmal auflebte. Timothy hatte Sehnsucht nach einem Quidditchspiel, aber gegen ihn wollte niemand spielen, und er seufzte. “Wusstest du dass sie immer noch den Klatscher verwenden der mich umgebracht hat?” fragte er dann unvermittelt, einfach weil ihm diese Tatsache gerade einfiel.
Und er hatte Recht gehabt mit seiner Vermutung dass Ian in seinem letzten Jahr an Hogwarts war. “Keine Sorge, Außer mich selbst kenne ich niemanden der kurz vor Schulabschluss gestorben ist. Scheint bis jetzt ein Einzellfall zu sein.” Diesen Gedanken interpretierte er einfach mal in Ians Aussage hinein, obwohl der Schüler ja auch etwas komplett anderes gemeint haben konnte wie Noten oder ähnliches. Aber für ihn selbst waren gute Noten nie ein Problem gewesen und so tauchte jetzt eine andere Sorge als dass der eigene frühzeitige Tod den Schulabschluss an Hogwarts verhindern konnte, in seinen Gedanken auf.
Zu sagen man sei gleich alt wie ein Schüler der gerade mal 17 war, wenn man selber in Wirklichkeit schon mehrere hundert Jahre auf dem Buckel hatte, war ein wenig befremdlich, aber er nickte “Wenn du es so sagen willst dann kommt das hin. Ich bin in deinem Alter gestorben, mittlerweile sind aber schon weitere 139 Jahre dazu gekommen.”
Nach oben Nach unten
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 28 2009, 22:36

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian konnte Timothy wirklich nur zu gut verstehen, hatte er doch selbst die Leidenschaft, die ein Quidditchspiel entfesseln konnte, miterlebt, und das mehr als einmal. Wer einmal dieses Gefühl genossen hatte, würde es seinen Lebtag nicht mehr vergessen, und auch nicht danach, wie der Geist vor ihm bewies. Natürlich, auch als Zuschauer konnte man mitfiebern und sich von der Stimmung, die auf dem Feld herrschte, anstecken lassen, aber es war einfach nicht dasselbe. Schon irgendwie ungerecht, dass solch begeisterten Spielern wie Timothy und ihm die Möglichkeit genommen wurde, weiterhin für den Pokalsieg ihres Hauses zu kämpfen. Was der Geist ihm dann jedoch über den Klatscher erzählte, der ihn das Leben gekostet hatte, schockierte ihn dann aber doch. Damit hätte er nun wirklich nicht gerechnet. "Ehrlich?!" fragte er fast ungläubig nach. "Also, das ist wirklich... geschmacklos." Geschmacklos war vielleicht noch ein bisschen zu schwach, aber ihm wollte gerade kein besseres Wort einfallen.

"Oh, ich habe eigentlich weniger Angst, dass ich vorher noch sterben könnte. Aber ich bin ein Faulpelz." Ian schmunzelte. "Es gibt nur nicht allzu viele, die mir das auch glauben wollen. Irgendwie, ich weiß nicht, warum, gibt es dieses dumme Vorurteil, wir Ravenclaws würden den ganzen Tag nur über unseren Büchern sitzen, lernen und gar nicht wissen, was Spaß ist - war das vor 139 Jahren auch schon so?" Er versuchte sich vorzustellen, wie das Leben vor Timothys Tod gewesen sein mochte, aber es wollte ihm nicht so recht gelingen. Wie auch? Er hatte nur wenig Ahnung von Geschichte, und wie sollte man sich in eine Zeit hineinversetzen können, die man selbst nie erlebt hatte? "Sag mal, wie war es eigentlich in Hogwarts, als du noch hier zur Schule gegangen bist? Hat sich seitdem viel verändert?"
Nach oben Nach unten
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 18482

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 28 2009, 23:02

Oliver hob den Blick wieder von dem Buch und sah Amber an. "Ich weiß nicht ganz sicher, aber wenn, dann erst, wenn du ganz fertig bist und es nicht mehr brauchst." Nachdenklich betrachtete er eine Seite des Buches. "Interessant ist es bestimmt, da gebe ich dir recht, aber ich habe mich nur zuvor mit Nostradamus beschäftigt, ich weiß praktisch nichts über ihn, noch nicht einmal, was ihm von ihm halten soll." Überhaupt hatte er sich noch nicht viel mit Wahrsagerei beschäftigt, noch nicht einmal im Unterricht. Schließlich hatte er dieses Fach noch nicht einmal belegt. "Versteh mich nicht falsch, Amber, ich verurteile nicht die Wahrsagerei an sich, aber ich glaube, dass es gerade in diesem Bereich der Magie viele Scharlatane gibt, die über keine echte Begabung verfügen. Ich weiß nicht, was man davon hat, so etwas vorzutäuschen, besonders, weil man auf die Dauer nur wenig überzeugend sein dürfte, aber das ist mein persönlicher Eindruck. Allerdings möchte ich damit nicht sagen, dass Nostradamus ebenfalls solch ein Schwindler war - glaubst du denn, er konnte wirklich in die Zukunft sehen?"

Nach dieser für seine Verhältnisse langen Rede - zumindest außerhalb des Unterrichts - senkte Oliver den Blick wieder, dieses Mal aber nicht unbedingt aus Verlegenheit, sondern um das Buch einer genaueren Untersuchung zu unterziehen. Er konnte es nicht leugnen, die wenigen Zeilen, die er überflogen hatte, hatten ihn durchaus auf eine noch unbestimmbare Art und Weise fasziniert. "Amber? Wie funktioniert Wahrsagerei?" Wenn ihm irgendjemand diese Frage würde beantworten können, dann doch gewiss seine Klassenkameradin aus Gryffindor.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 23.11.08
Points : 18484

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Fr Mai 29 2009, 22:02

„Oh, in Ordnung. Ich sag dir Bescheid, wenn du es haben kannst...!“ Dass Oliver sich auch für den Fall, dass sie durch war mit dem Buch nicht ganz sicher wusste, ob er es lesen wollte, hatte sie überhört oder ignorierte es geflissentlich.

„Ganz gewiss gibt es viele Stümper, die schon meinen, sie könnten wahrsagen, bloß weil sie die falsche Sorte Drogen genommen haben...“ erwiderte Amber, nicht im Mindesten beleidigt, auf Olivers Einwand, es gäbe viele Scharlatane unter den Hellsehern.

„Aber ich bin da ja glücklicherweise anders...!“ Was wohl auch so war, schließlich waren schon einige ihrer Prophezeiungen auch eingetroffen – doch Olivers nächste Frage überraschte sie dennoch oder irritierte sie zumindest.

„Du willst wissen, wie Wahrsagerei funktioniert?“ Das war sie noch nie gefragt worden. Und jetzt, mit dieser Frage konfrontiert, wusste sie nicht recht, was sie als Antwort geben sollte. Wie funktionierte Wahrsagerei? Nun, ganz einfach, es funktionierte eben... Aber wie...?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 01 2009, 14:26

Timothy Westwood, Geist


Timothy lachte leise über Inas Entgegnung zu den Ängsten über den Schulabschluss. Natürlich rannte nicht jeder täglich mit dem Gedanken herum dass er unter umständen die Schule nicht abschließen könne, weil man vorher stirbt, daran hätte er denken müssen denn jetzt erschien es ihm logisch. Außer Geister dachte wohl kaum einer so viel an den Tod und vor allem nicht an seinen eigenen.
Er nickte “Ja, an den Eigenschaften der Häuser und deren Vorurteilen hat sich nichts geändert. Ravenclaw war und ist immer das Haus welches die Schüler mit den besten Notendurchschnitten produziert, und wir waren immer schon als Streber verschrien. Ich übrigens auch…” diesmal erschien mehr als nur das übliche Lächeln auf dem Gesicht, dieses mal war es ein breites Grinsen. “Lehrer haben mich oft als Beispiel für effizientes Lernen her genommen dabei war ich bei weitem nicht so wie die Professoren sich das vorgestellt haben. Aber das Vorurteil mit dem Spaß ist noch nicht so alt, vielleicht zwanzig bin fünfundzwanzig Jahre.“
Jetzt bloß nicht melancholisch werden! Es geschah schnell dass er in einen Zustand zwischen Nostalgie und Melancholie verfiel sobald er von seinen Lebzeiten sprach und ein bisschen Wehmütig wurde. Und dann schwan das Interesse an einem Gespräch meistens rasch und er war wieder alleine. Es lag ja immerhin schon 139 Jahre her, und man müsste eigentlich meinen dass man in dieser Zeitspanne schon darüber hinweg gekommen sein müsste. Aber solche Dinge schleppten viele Geister für den Rest ihres ewigen Lebens mit sich herum.
Timothy kaute nachdenklich an der Unterlippe herum während er die vielen Jahre noch ein mal Revue passieren lies, um Ian eine Antwort geben zu können die Stimmte.
“Hm… Das Leben in Hogwarts war anders, obwohl vieles gleich geblieben ist…” Na das war ja wieder eine wunderbare Antwort! dachte er bei sich. Er versuchte es noch einmal.
“Also, früher ist es hier bei weitem strenger zugegangen, ich habe insgesamt drei große Reformen mit erlebt und über tausende kleine Veränderungen in den Regeln. Vieles was heute ganz normal ist hätte zu meiner Zeit mit einigen Strafen geendet, im schlimmsten Fall mit dem Schulrausschmiss. Der Unterreicht war ganz anders. Wir hatten strengere Lehrer, mehr Theorie und es wurden wesentlich höhere Ansprüche gestellt. Nur die Schüler haben sich nicht wirklich verändert. Die Rollen sind die gleichen und ihr verlangen auch..” Er hielt kurz inne. Ja das klang besser als sein vorheriger Ansatz. Es sagte auch viel mehr aus. ”Im Großen und Ganzen jedoch zieht das Leben weiter hin seine Schleifen und vieles wiederholt sich. Richtig große Einschlagende Umbrüche sind selten.”
Nach oben Nach unten
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 18482

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Jun 02 2009, 11:16

Oliver wollte Amber auf gar keinen Fall unterstellen, dass auch sie ein Stümper war, ein Heuchler, der nur seine Fantasie spielen ließ und keine Ahnung von wahrer Hellseherei hatte, aber er konnte sich auch nicht vorstellen, wie ihre Gabe funktionieren sollte. Er selbst verfügte über absolut kein Talent zur Wahrsagerei, und vielleicht lag es daran, dass er diese Art der Magie nicht verstehen oder nachvollziehen konnte. Unter Umständen war Wahrsagen etwas, das man weder erlernen noch begreifen konnte, sondern nur etwas, das man konnte. Kein Buch der Welt und auch kein Unterricht bei noch so guten Lehrern konnte helfen, wenn man nicht über diese Fähigkeit verfügte. Das zumindest war Olivers Meinung, seine Ansicht der Dinge, und er war auch bereit, sich damit abzufinden. Trotzdem war er neugierig und wollte mehr erfahren.

"Ja, genau... ich meine, ich kann es nicht verstehen, und ich kann mir auch nichts spezielles darunter vorstellen. Wie macht sich das bemerkbar? Weißt du ganz plötzlich Dinge, die du nach logischem Standpunkt gar nicht wisssen können solltest?" Amber konnte er diese Fragen stellen, die Gryffindor war eines der wenigen Mädchen, mit denen er ungehindert reden konnte ohne sich bei jedem zweiten oder dritten Wort zu verhaspeln. Oliver wusste selbst nicht, warum das so war, aber schon bei ihrer Begegnung, kurz vor Beginn ihres ersten Schuljahres in Gringotts, der Zaubererbank, war es ähnlich gewesen. Wahrscheinlich betrachtete er Amber deshalb als eine Freundin.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ana
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Jun 02 2009, 19:19

Ana Rosoff, 7. Klasse Ravenclaw


Nachdenklich legte die Schulsprecherin ihren Kopf in den Nacken und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Tief sog sie die Luft ein und ließ sie kurz auf sich wirken. Sie rauchte schon viel zu lang, wie dass sie negativ auf den Rauch der Zigarette reagiert hätte. Eigentlich hasste sie das Rauchen, da sie es tun MUSSTE, sie kam davon nicht mehr los, aber sie hätte auch nichts dagegen getan. Die Anstrengungen und Verluste, die sie damit eingehen würde, waren viel zu groß, außerdem konnte so ein wenig rauchen ja nicht schaden, nein... niemals. Immerhin hatte sie noch nie von einem Raucher gehört, der erblindet war, eher ein Alkoholiker, der es mit gepanschtem Zeug versucht hatte, aber Raucher...? Nein, Raucher starben vielleicht früher, aber was machte das schon? Irgendwann mussten sie alle mal sterben.

Lawrence war ziemlich arm dran und jetzt konnte sie das zugeben, in seiner Gegenwart würde sie allerdings ihr bestes geben, sich ihr Mitleid nicht anmerken zu lassen, denn es war alles andere als angenehm immer diese Blicke auf einem zu spüren, zu wissen, wie andere über einen dachten, zu wissen, dass sie ihn bemitleideten und viele Dinge nur deswegen taten oder sagten. Es war nervig und es machte einen fertig, absolut. Sie seufzte und senkte wieder den Blick, zu Anti, der noch immer bei ihr stand. Sie öffnete die Augen.

Natürlich nahm es ihn auch mit, immerhin teilte er sich mit Law ja sogar einen Schlafsaal, na gut, das taten alle Jungen in seinem Jahrgang, aber er war mit ihm befreundet und jetzt so eine Hiobsbotschaft. Mochte der Teufel diese vermalledeite Krankheit holen! So etwas hatte der nette Ravenclawjunge wirklich nicht verdient!

Ana lächelte dankbar, als er sagte, er würde seine Lunge sofort zusätzlich belasten, wenn sie dazu nnicht mehr in der Lage wäre. Würde es wirklich mal soweit sein, würde sie sich dafür schämen, das von ihrem besten Freund verlangt zu haben und sie würde dieses Versprechen zurück nehmen, denn das war nun wirklich verantwortungslos, aber jetzt im Moment war sie sehr froh, dass er genau das antwortete, dass er nicht irgendwie auswich oder einen Rückzieher machte. "Natürlich werd ich das tun", meinte sie nun doch wieder grinsend. Jedoch blieb ihr im Hinterkopf, dass sie in Russland andere Kaliber von Zauberern kannte und diese wohl nicht lange zögern würden, um ihren Willen zu bekommen. Alles 'Freunde' ihres Vaters. Ihr Vater hatte keine richtigen Freunde, nur... Partner. Das war wohl das beste Wort. Sie würden sich für den gebührenden Preis und mit genug Absicherung vor den anderen sofort gegenseitig verraten. Die wirklichen Freunde ihres Vaters waren Geld und Macht und seine "Untergebenen", die wirklich treu waren. Gleichberechtigte Freunde hatte er nun wirklich nicht. Das würde auch gar nicht zu ihm passen. Sie seufzte leise.
Nach oben Nach unten
Anthony
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Jun 04 2009, 21:58

Anthony Lewis, 7. Klasse Ravenclaw


Anas Antwort "Natürlich werde ich das tun" fasste Anthony positiv auf, auch wenn sie bei so alten Freunden wie den beiden als Selbstverständlichkeit gelten konnte. Aber das solche Fragen überhaupt auftreten konnten, hatte einen triftigen Grund: Es brodelte wirklich in der magischen Welt. Die True Wizzards Party hatte einen imensen Zulauf an Wählern und viele, besonders osteuropäische Länder verschärften ihre Gesetze zur Unterdrückung von Mischwesen aus Menschen und magischen, humanoiden Tieren. Natürlich hatte es solche Entwicklungen in der magischen Welt schon immer gegeben, trotzdem hatten sie einen bedrohlichen Charakter für junge Menschen, die an dem Ort der Welt mit der höchsten Prozentzahl an magisch begabten Menschen lebten und außerdem noch Verantwortung für dutzende Hausgenossen zu übernehmen hatten. Am Ende der Woche würde diese Verantwortung nocheinmal wichtig werden, deswege sagte Anthony:

"Oh Mann, Samstagnacht wird es mit Sicherheit wieder spät. Bei den ganzen Leuten, die sich bei Vollmond auf den Gängen herrumtreiben..."

Als Vertrauensschüler war es unter anderem Tonys Aufgabe, in Wochenendnächten durch die weitläufigen Gänge der Schule zu patroulieren. Er tat dieß nicht gerne, lehnte es aber auch nicht vollkommen ab, da er so immerhin Zeit mit seiner besten Freundinn verbringen konnte.
Nach oben Nach unten
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 06 2009, 01:04

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian hörte fasziniert zu. Wer hätte gedacht, dass ein Gespräch mit Timothy so interessant werden könnte? Wenn er das gewusst hätte, dann hätte er den Geist schon viel früher angesprochen. Da hatte nun schon sein siebtes und letztes Jahr in Hogwarts begonnen, und er war noch nie zuvor auf die Idee gekommen, mit den anderen, weniger lebendigen Bewohnern des Schlosses zu sprechen. Nun gut, ob mit dem Poltergeist Peeves ein anständiges Gespräch überhaupt möglich war, bezweifelte er ein wenig, aber es gab ja noch andere Geister hier. Die Graue Dame zum Beispiel oder der Fast Kopflose Nick. Oder der Fette Mönch. Alle drei machten eigentlich einen recht umgänglichen Eindruck. Aber irgendwie hatte er sie zwar gekannt und sie auch gelegentlich gegrüßt, aber sich nie weiter um sie gekümmert. Dabei konnten sie alle bestimmt viele Geschichten erzählen. Wer schon so lange auf dieser Erde weilte, ob nun als Lebendiger oder als Toter, hatte mit Sicherheit schon viel erlebt.

"Ob die Lehrer mich als Streber sehen, weiß ich gar nicht so genau", erwiderte der Ravenclaw. "Manche meiner Klassenkameraden bestimmt, besonders die aus anderen Häusern, die nicht wissen, wie viel ich lerne. Ich bin eigentlich ein recht fauler Mensch, und meine Freizeit war mir schon immer wichtiger als der Unterricht. Aber ich bin wohl auch mit einem recht guten Gedächtnis gesegnet." Ian zuckte gleichgültig mit den Schultern. Im Grunde waren ihm seine Noten wirklich nicht so wichtig. Solange er durchkam und kein Jahr wiederholen musste, war es ihm egal, ob er nun ein A oder E auf dem Zeugnis stehen hatte. "Aber was soll's. Bisher habe ich mit meinem Lernaufwand immer bestanden, und das ist wohl die Hauptsache."

Der Bericht über Hogwarts, wie es gewesen war, weckte dann aber sofort seine Aufmerksamkeit. Gut, er hatte die Frage danach gestellt und den Geist dazu aufgefordert, davon zu berichten, aber Timothys Antwort fiel auch so aus, dass sein Interesse bestehen blieb. "Dann bin ich aber froh, dass ich damals nicht gelebt habe, ich finde die Regeln, die es momentan hier gibt, teilweise schon streng genug. Was kümmert es die Lehrer zum Beispiel, wie lange ich nachts aufbleibe? Wenn mir danach ist, um drei Uhr nachts noch in der Bibliothek etwas nachzuschauen, warum sollte es sie stören? Dort kann man keinen wecken, der vielleicht schlafen möchte. Und es ist doch mein Problem, wenn ich am nächsten Morgen unausgeschlafen bin. Ich müsste mit den Konsequenzen wie übergroße Müdigkeit und Verschlafen und damit verbunden Verspätung zur ersten Unterrichtsstunde leben, und nicht die Lehrer", führte er seine Meinung aus und gestikulierte dabei wild mit den Händen. Noch war er nicht aufgebracht, das sah anders aus, aber man sah ihm an, dass er über ein Thema sprach, das ihm lag, und über das er auch bereit war, sich Gedanken zu machen. "Aber was genau meinst du mit Schleifen? Das klingt ja fast wie aus einem der Science-Fiction-Romane der Muggel." Ian grinste. "Unterscheiden sich die Zeiten denn nicht voneinander? Sonst würde das Wort 'Zeitgeist' doch gar keinen Sinn ergeben."
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 23.11.08
Points : 18484

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 06 2009, 23:22

Amber grinste. Olivers Erklärung war gar nicht so übel, es kam doch sehr nah an das heran, was sie tatsächlich empfand, wenn sie ihre Vorahnungen hatte. „Ja, manchmal ist das so. Dann weiß ich etwas, das kein anderer in meiner Position hätte wissen können.“

Amber wusste selbt nicht, warum sie Oliver das erzählte – normalerweise war sie nicht so redselig. Nun ja. Das stimmte wohl nicht ganz, sie war eigentlich immer redselig, nur nie im Bezug auf sich selbst.

„Und manchmal ist es auch anders.“ fügte sie kryptisch hinzu, um sich selbst treu zu bleiben.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 18482

BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jun 07 2009, 17:12

Oliver runzelte bei Ambers Nachsatz leicht irritiert die Stirn. Hatte sie das jetzt gesagt, weil seine Vermutung wirklich nicht in allen Fällen zutraf, oder ganz einfach, weil sie ihre übliche geheimnisvolle Art nicht ablegen wollte? Beides wäre möglich, gerade bei einem Mädchen wie Amber, das für seine mysteriösen Kommentare berühmt-berüchtigt war. Sie schien es darauf anzulegen, nicht immer verstanden zu werden, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht bereitete es ihr schlicht und einfach Spaß, ihre Mitmenschen zu verwirren. Nun ja, wie auch immer, er würde aus ihr ohnehin nie schlau werden, warum nur versuchte er es eigentlich immer? Auf die eine oder andere Art und Weise fand er Amber anziehend, nur wie diese Art und Weise aussah, das wusste er selbst nicht so genau. Womöglich sollte er sich darüber einmal Gedanken machen.

"U-und... wie es ist sonst? Es tut mir leid, wenn ich zu neugierig bin, ich will... ich will dich nicht nerven, aber..." Peinlich berührt senkte Oliver den Blick. "Mich interessiert es... ich..." An dieser Stelle brach er ab, im Prinzip hatte er doch jetzt alles gesagt, was er sagen wollte, oder nicht? Warum also noch weiterrreden in dem Risiko, sich mehr und mehr zu verhaspeln? Zwar konnte der Ravenclaw mit Amber noch relativ gut reden, wenn man sie einmal mit den anderen Mädchen seiner Klasse verglich, aber gelegentlich wurde er auch in ihrer Gegenwart unsicher und nervös.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 08 2009, 19:27

Timothy Westwood, Geist


“Dann wärest du in meiner Zeit wohl ganz und gar unglücklich gewesen!” antwortete er mit ein Lachen, als Ian sich recht heftig über die Nachtruhe-Regelung ereiferte. “Im Vergleich zu meiner Schulzeit ist das schon recht spät. Abendruhe lag damals so um 19:00 Uhr herum. Da habt ihr jetzt ohnehin schon ordentlich mehr Spielraum. Ganz zu schweigen davon, dass ihr ja in den Gemeinschaftsräumen ohnehin wach bleibt bis in den Morgen!” er grinste breit, während des Redens. Früher hatte man darauf wesentlich strenger geachtet als es heute gehandhabt wurde.
Er wich diskret einen Schritt zurück, als Ian begann recht ausdrucksstark mit den Händen zu gestikulieren, um zu verhindern dass er versehentlich durch ihn hindurch fuhr. Es war kein unangenehmes Gefühl wenn jemand durch einen hindurch griff, man gewöhnte sich recht schnell daran, weil es doch häufig passierte. Aber Timothy wurde nicht gerne an seine Substanzlosigkeit erinnert.
“Zu meiner Zeit war gerade Phineas Black Schulleiter. Bis jetzt der unbeliebteste den ich erlebt habe. Nicht der schlechteste aber er hatte die wenigsten Anhänger unter den Schülern. Es war ja auch ein bisschen seltsam das er ausgerechnet Lehrer und dann noch Schulleiter geworden ist, er hat es gehasst, ebenso wie er die Schüler gehasst hatte. Aber das war Gegenseitigkeit…” Im vergleich dazu hatte Ian es jetzt schon wesentlich besser erwischt. Dumbledore war bei weitem kein schlechter Schulleiter und erfreute sich ziemlicher Beliebtheit.
“Versteh mich nicht falsch! Ich will nicht sagen dass alles immer das selbe ist und sich nie etwas ändert. Natürlich hat jede Periode ihren ganz eigenen Stil und ihr eigenes Wirken und Werken.” wie erklärte er das jetzt am besten, jemandem der bis jetzt erst in seinem Siebzehnten Lebensjahr war…
“Ich versuch es anders: Dass was Dumbledore groß verändert hat an Hogwarts, ich meine die richtig großen und wichtigen Dinge die etwas bewegt haben. Er war nicht der erste der diese Ideen hatte. Die hatten schon viele Schulleiter vor ihm, er war nur der erste der sie umsetzten konnte. Die richtig großen Sehnsüchte und Träume von Schülern und Lehrern, sie bleiben fast die selben, wenn du länger hier bist, triffst du immer wieder auf sie, bis irgendwer sie in die Tat umsetzt. Dass meinte ich mit ‘Schleifen’!”
Nach oben Nach unten
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 08 2009, 21:43

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian verzog unwillig das Gesicht. "Um 19.00 Uhr? Ja, geht's noch?! Um diese Uhrzeit essen wir heute doch gerade einmal! Der Abend beginnt dann doch erst!" empörte er sich. Was Timothy ihm da erzählte, klang absolut grauenhaft. Der Geist hatte recht, damals wäre Ian nicht glücklich geworden in Hogwarts. Der Ravenclaw konnte sich nicht mehr genau erinnern, wann er das letzte Mal so früh zu Bett gegangen war, aber er vermutete, dass er damals sechs gewesen war und krank. Ein anderer Grund wollte ihm wirklich nicht einfallen. Immer noch eifrig gestukulierend stand Ian vor Timothy, ihm fiel gar nicht auf, dass dieser ein kleines Stück zurückwich. Merlin sei Dank, konnte man fast sagen, denn sonst hätte er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach den Gründen für dieses Verhalten gefragt. Er kam gar nicht auf die Idee, dass er ja theoretisch durch seinen Gesprächspartner hindurchfahren konnte. Nun ja, natürlich wusste Ian schon, dass Geister substanzlos waren, aber er dachte im Augenblick einfach nicht daran. Er war es ja auch nicht gewöhnt, sich mit bereits Verstorbenen zu unterhalten. Im Grunde war das schon ein recht seltsamer Gedanke.

"Phineas Black?" Ian runzelte leicht die Stirn. Der Name sagte ihm etwas, auch wenn er sich nicht ganz sicher war, was. Lawrence hätte ihm vermutlich mehr sagen können, sein Freund kannte die 'Geschichte Hogwarts' bestimmt in- und auswendig, aber Ian selbst hatte sich bislang nie so sehr für dieses seiner Meinung nach viel zu umfangreichere Werk interessiert. Warum hätte er das auch tun sollen, wenn sein bester Freund jede Frage, die ihm gerade in den Sinn kam, beantworten konnte? Nun ja, zumindest fast jede, Lawrence war auch nicht allwissend, nur sehr belesen. "Stammt der aus der Familie Black?" erkundigte er sich nach einer kurzen Denkpause. Die Blacks kannte er natürlich, immerhin war eine von ihnen, Bellatrix, in seinem Jahrgang, und der neue Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste, gehörte wohl auch zu dieser Sippe, die desöfteren auftrat, als wären sie das Königshaus der Zaubererwelt. Seltsame Angewohnheit. "Aber ich bin dann wohl wirklich froh, in der Gegenwart zu leben. Nichts gegen diesen Phineas Black, ich habe ihn schließlich nie kennengelernt, aber ich glaube, Dumbledore ist mir dann schon lieber. Ich mag den alten Knaben." Ian mochte zwar ein wenig respektlos klingen, aber das, was er sagte, entsprach durchaus der Wahrheit: Der aktuelle Schulleiter des Schlosses war ihm sehr sympathisch, und er war sehr froh über Dumbledores zum Teil sehr lockere Art.

Den nächsten Worten des Geistes lauschte Ian zunächst mit leicht gerunzelter Stirn, aber dann erhellte sich seine Miene. "Ja, das verstehe ich!" rief er nach kurzer Zeit aus, froh darüber, Timothys Worte nun doch noch nachvollziehen zu können. "Hat Dumbledore eigentlich viel verändert hier? Mehr oder weniger als die Schulleiter vor ihm?" fragte er neugierig nach. Er selbst hielt Dumbledore für einen recht fortschrittlichen Mann, aber genau konnte er das natürlich nicht wissen, schließlich besaß er keinerlei Vergleichsmöglichkeiten.
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 23.11.08
Points : 18484

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Jun 11 2009, 00:17

Amber betrachtete Oliver mitleidig, als er anfing nervös zu stammeln. Sie irritierte zwar gerne Leute, aber gerade bei dem jungen Ravenclaw tat es ihr immer Leid, wenn sie ihn so verschüchterte, schließlich war er auch ohnehin schon schüchtern genug – aber sich ganz untreu werden konnte sie natürlich auch nicht.

„Sonst…hm… das ist schwer zu sagen, da du ja nicht in meinen Kopf rein sehen kannst…!“ Amber steckte in einer Zwickmühle: einerseits wollte sie nicht zu viel von sich selbst verraten, andererseits wollte sie aber auch Oliver nicht verschrecken.

„...manchmal träume ich halt… und habe Visionen… Aber ich kann dir nicht beschreiben, wie sich das anfühlt… Ich kann einfach nicht… Tut mir Leid…“ erklärte sie schließlich leichthin.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ana
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 13 2009, 16:41

Ana Rosoff, 7. Klasse Ravenclaw


ANTHONY & ANA


"Oh ja, aber irgendwann verstehen sie schon auch noch, dass sie nicht ewig so weiter machen können. Mit den Punkten sieht es gar nicht gut aus", Ana seufzte. Als Schulsprecherin bekam sie von Lehrern öfter zu hören, sie sollte als gutes Vorbild voran gehen und endlich mal ein wenig Druck auf die Schüler ausüben, damit sie sich benahmen. Aber zum einen hatte sie gar keine Lust, sich zu ändern, immerhin war sie schon Vorbild genug, sie war wohl eine der wenigen, die ihre meiste Freizeit in Clubs verbrachte. Und zum anderen machte es ihr ja nichts aus, wenn sie weniger Punkte hatten, SIE machte ihre Arbeit anständig, also. Warum meckerten dann immer alle? Aber im Moment führte Ravenclaw ja noch, aber das schwankte zur Zeit wie der Wellengang der Wolga. "Viele kommen zu spät oder geben falsche Antworten, ach ich weiß nicht, was mit denen los ist. Ich fühle mich immer wie bei einer Razzia, wenn diese Nachtwachen anstehen."
Anders als die Vertrauensschüler hatte Ana öfter Patrouille, da ihre Aufgabe als Schülersprecherin ja auch mehr Engagement erforderte. So ein Schwachsinn. Sie machte genug, sie hatte den Ball mitzuorganisieren, sie war für die Arbeitsverteilung für die Weihnachtsdeko verantwortlich, sie sollte für alle ein gutes Vorbild abgeben und noch dazu sollte sie denen auch noch Tipps geben! Manchmal war Ana wirklich in der Laune irgendjemand in der Luft zu zerreißen.

"Hast du in letzter Zeit mal den Tagespropheten in der Hand gehabt? Die haben diese eine Autorin, die umgebracht wurde nach dem Kommentar, als Lügnerin dargestellt. Die wollen uns echt unsere freie Meinung nehmen." Ana schnaubte. So etwas machte sie ebenfalls rasend. Sie bestand auf ihre Rechte und wusste, was ihr zustand. Außerdem glaubte sie fest an eine Verschwörung gegen jene Autorin, denn auch wenn behauptet wurde, es wäre natürlich kein Mord gewesen, wollte sie es nicht glauben. Aber erst einmal abwarten, wie es weiterging. Vielleicht würden die Zeiten ja wieder besser werden.
Nach oben Nach unten
Anthony
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 13 2009, 17:01

Anthony Lewis, 7. Klasse Ravenclaw


Auf Anas rede pber das Verlieren von Punkten ging Anthony nicht weiter ein, schließlich verlor er selber eigentlich nie welche. Im Unterricht meldete er sich wenn nötig und als Vertrauensschüler durfte er sich überall aufhalten, ohne Punkte abgezogen zu bekommen. Die Geschichte mit der verschwundenen Reporterin des Tagespropheten bewegte ihn da schon mehr, schließlich war Meinungsfreiheit ein wichtiges gut. Er sagte, wobei er sich langsam in Fahrt redete:

"Tja, so war es doch immer in der Geschichte. Eine finstere Macht zieht auf und bringt als allererstes die Medien auf ihre Seite. Dann werden die Bürger mundtot gemacht. Dann verschwinden Hexen und Zauberer. Und hinterher haben wir eine Diktatur, die sich nichteinmal schämt, eine zu sein. Dann müssen wir uns auf den Boden schmeißen und Brüllen: Wir lieben dich, Goyle!"

Den letzten teil seiner Aussage hatte Anthony entegen seiner Gewohnheit sehr laut und in rage von sich gegben. Er blickte an Ana vorbei um zu sehen, ob irgendwer ihn gehört hatte.
Nach oben Nach unten
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 18482

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 13 2009, 22:42

Oliver dachte noch einen Moment über Ambers Worte nach, dann nickte er langsam. "Ich... ich denke, ich verstehe." An dieser Stelle unterbrach er sich allerdings schon und überlegte noch einmal genau, was er sagen wollte. Immerhin versuchte er, etwas in Worte zu fassen, was er ohnehin schon kaum beschreiben konnte. "Das heißt, genau genommen verstehe ich so gut wie gar nichts, aber ich weiß nun, dass ich das auch gar nicht kann. Ich selbst habe kein Talent zur Wahrsagerei, und vermutlich ist das nichts, was man mit einfacher Wissenschaft, ob nun magischer oder nicht-magischer erfassen könnte." Er holte tief Luft und warf Amber einen kurzen Blick zu, bevor er sich wieder in die Betrachtung seiner Schuhe vertiefte. Oliver war niemand, der gerne und viel redete, und im Grunde war es ihm auch meistens peinlich, wenn er außerhalb des Unterrichts mehr als einen Satz sagte. Während der Schulstunden sah das freilich anders aus, er hatte seinen Ruf als Streber nicht umsonst.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jun 14 2009, 17:52

Timothy Westwood, Geist


Es war deutlich sehbar das die offensichtliche Entrüstung seines Gesprächspartners ihn belustigte. Ian war ein guter Gesprächspartner, er brachte es fertig Timothy zum lachen zu bringen während er über seine Lebenszeit sprach. Das war selten, da kam es viel eher vor dass er in eine Mischung aus Trauer, Nostalgie und Depression verfiel und als aller erstes ein ordentliches Gespräch sofort blockte und als zweites unglaublich unfreundlich wurde weil er alleine sein wollte. Es gab allerdings auch noch eine andere Variation bei der er sich dann bei irgendeinem Unglücklichen ausheulen musste und kein vernünftiges Gespräch mehr zusammen brachte.

Timothy nickte auf Ians Frage “Ja, das ist ein angehöriger der einzigen und unglaublichen Blacks!” antwortete er mit einem sarkastischen Unterton in der Stimme. “Die machen sich ja im Moment ganz schön breit in Hogwarts…” fügte er nach eine Pause hinzu während er darüber nachdachte welche Verwandten und angehörigen der Familie gerade auf Hogwarts gingen oder hier arbeiteten. Doch genaue Grenzen zu ziehen war hier schlicht unmöglich, bei dieser weit verzweigten Familie und auf Grund der Tatsache, dass alle reinblütigen Magier irgendwie verwandt waren.

“Schwer zu sagen.” egal mit wem man redete mit der Zeit landete man bei dem Punkt, wie viel die Schulleiter an der Schule verändert hatten. “Dumbledore hat vieles umgesetzt. Dinge an die schon die Schulleiter vor ihm gedacht haben, aber sie auch verschiedensten Gründen nicht umsetzen konnten. Am meisten hat er glaub ich ganz entgegen dem Sinne der Reinblutideologie gearbeitet, und das schon seit er an dieser Schule unterrichtet. Ich finde, bis jetzt war er einer der tolerantesten Schulleiter, die Hogwarts je gesehen hat.”
Nach oben Nach unten
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 15 2009, 17:08

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian verzog leicht das Gesicht, als Timothy ihm bestätigte, dass Phineas Black tatsächlich aus der Familie Black stammte. Vermutlich gab es niemanden in Hogwarts - von Erstklässlern aus Muggelfamilien einmal abgesehen - der noch nie etwas von den Blacks gehört hatte. Und der Geist hatte recht, im Moment hatten sie ziemlich viele von denen im Schloss. Da war natürlich Bellatrix, die sich wohl für die Königin ihres Jahrgangs hielt, und der neue Lehrer Alphard Black. Bellatrix mochte Ian nicht wirklich, aber er hatte auch nicht viel mit ihr zu tun, Professor Black hingegen war ihm sehr sympathisch. Seiner Meinung nach sollte es mehr solche lockeren und fast schon als antiautoritär zu bezeichnenden Lehrer in Hogwarts geben. Und die beiden waren nicht die einzigen Blacks. Soweit Ian wusste gab es in der fünften Klasse noch zwei, Sirius, der zur Schande seiner Familie in Gryffindor und nicht in Slytherin gelandet war, und dann noch Andromeda, eine ganz nette Ravenclaw. Die dritte Klasse besuchten schließlich noch Regulus und Narzissa, aber beide konnte Ian nicht wirklich einschätzen, der Altersunterschied war dazu etwas zu groß. Abgesehen von Lawrence' Bruder Gabriel hatte er ja noch nicht einmal mit Drittklässlern seines eigenen Hauses viel zu tun.

"Stimmt, wenn es nicht noch Familienmitglieder gibt, von denen ich nichts weiß, uneheliche Kinder zum Beispiel, gibt es im Moment sechs Blacks hier. Schon eine ganze Menge, da muss ich dir recht geben. Aber ich glaube, die sind nicht alle so schlimm. Klar, Bellatrix ist ein Fall für sich, aber mit ihrer Schwester Andromeda bin ich befreundet, würde ich sagen, und der neue Lehrer ist einfach nur cool. Ich bin im Moment wirklich froh darüber, Verteidigung belegt zu haben!" Grinsend dachte Ian an ihre bisherigen Unterrichtsstunden. Wenn ihm Alphards Fach weiterhin so viel Spaß machen würde wie im Moment, war es sogar möglich, dass er eine recht passable Abschlussnote schreiben würde im Sommer. Konnte bestimmt nicht schaden für seinen späteren Lebensweg, auch wenn er noch nicht wusste, was er nach der Schule machen wollte. Aber für diese Entscheidung hatte er ja auch noch fast ein ganzes Jahr Zeit, ihm würde schon noch etwas einfallen. Auf alle Fälle wollte er studieren, aber mehr stand noch nicht fest.

"Aber ich bin wirklich froh darüber, dass Dumbledore so ein toleranter Mensch ist. Immerhin bin ich selbst auch nicht gerade ein Reinblut. Meine Mutter ist zwar eine Hexe, aber keine von diesen Fanatikern - wie zum Beispiel den Blacks", erzählte Ian Timothy munter. Es machte ihm nichts aus, über seine Herkunft zu sprechen, schließlich schämte er sich nicht für seine Familie. Viel wichtiger als die Tatsache, dass er ein Halbblut war und kein Muggelgeborener war ihm ohnehin, dass die Frasers Schotten waren! Gut, in seinem Falle nahm der Nationalstolz zuweilen seltsame Formen an, zum Beispiel, wenn er mitten in den Highlands verkündete, er würde seine Heimat, die Highlands, vermissen, aber das gehörte nun einmal zu seinen kleinen Eigenheiten, die man akzeptieren musste. Und ganz ehrlich, es gab viel schlimmere Macken, dachte zumindest Ian. "Aber woher kommst du eigentlich?"
Nach oben Nach unten
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 15 2009, 20:49

Timothy Westwood, Geist


Timothy machte eine wegwerfende Handbewegung als Ian sich an einer FAmilären abgrenzung versuchte. Er hatte schon gelernt das ein ein Ziehen von klaren Linien schon im Ansatz scheitern würde, weil es einfach nicht ging "Reinblütige Magier sind mehr oder weniger alle miteinander verwandt. Und wenn es über sechs Ecken und über die Schwester der Mutter deiner Cousine dritten Grades ist!" er lies sich anstecken von IAns recht ausgeprägten Handbewegungen welche dieser nutzte um das Gesrpäch lebendig zu untermalen und begann selbst ein wenig herum zu fuchteln. Manchmal kam es vor dass er unbewusst gewohnehiten seiner Gesprächspartner kopierte, dass war dann nicht böse gemeint und er wollte sich auch nicht lustig machen. Das war eine Eigenheit von ihm die mit den Jahren entstanden war.
"Und es sind bei weitem nicht alle Blacks so schwarz wie ihr Name und dessen Ruf. Es gibt durchaus einige mit denen man auskommen kann, auch wenn das eher die Ausnahme der Regel ist..." Nun, der Ruf der Blacks war bei weitem nicht der beste, aber man musste auch hier so wie man es überall tun sollte, ohne Vorurteile heran zu gehen. Ausnahmen wie Sirius oder Alpahrd waren die schwarzen Schafe der Familie, wurden aber vom allgemeinen Rest der Welt recht herzlich aufgenommen.

Da Ian schon mit dem Thema gestartet hatte lies auch er sich darauf ein "Ich bin... war Reinblut. Mittlerweile kann man das ja nicht mehr wirklich sagen, wo mir doch kein Blut mehr durch die Adern fießt. Aber ich kann stolz sagen dass meine Familie nicht zu den Reinblutfanatikern gehört. Meine Eltern hatten allenfalls ein Müdes Lächeln für diese Argument über, und mein Vater hat mehrere Artikel darüber geschrieben das es soetwas wie absolut reines Blut eigentlich nicht gibt!" aus dem Nähkästchen zu plaudern machte auch ihm nichts aus, mittlerweile wusste er ja woran er war und hatte mittlerweile die gewisse Scheu die er mit sich herum trug abgelegt. Warum nicht offen reden können, wenn sowieso nichts mehr passieren konnte?

Die Frage nach seiner Herkunft wunderte ihn dann doch etwas, allerdigs tat er es mit einem leichten Schulterzucken ab. War ja auch egal, oder? "Ich bin Schotte, immer noch mehr oder wenig gebürtig. Geboren wurde ich in Aberdeen..." antwortete er also auf Ians Frage und nach einer kurzen Pause stellte er dann auch die entsprechende Gegenfrage "Und wo kommst du her?" Natoinalitäten raten war nur bei deutlichen äußerlichen Merkmalen leicht, ansonsten tippte er dabei meistens daneben...
Nach oben Nach unten
Ana
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 15 2009, 21:33

Ana Rosoff, 7. Klasse Ravenclaw


MR. DRUM-STICKS
&&'
MS. VERY-INVOLVED


Ana nickt zustimmend über Anthonys Redefluss. Er hatte - wie so oft - ziemlich Recht. Die beiden diskutierten öfter über solche Dinge, vor allem wenn es um solch politische Skandale wie die Trollwutpartei ging. Es schüttelte sie schon beim Gedanken daran. Kaum zu glauben, dass ihre Familie - zumindest der englische Teil davon - diese Partei wählen wollte! Das bedrückte sie immer wieder von Neuem. Sahen sie nicht, wie falsch das war?

Kaum zu glauben, wie wenig Leute es kommen sahen. Es war doch eindeutig, dass diese Zauberer Böses planten! Der Tagesprophet war schon auf ihrer Seite. Ana wollte nicht wissen, wie viel sie dafür bezahlt bekommen hatten. Es war ja wohl unmissverständlich, dass hier Geld im Spiel gewesen war. Die Zeitungen waren schon immer bestechlich gewesen und wer am meisten bietete, bekam die Schlagzeilen oder dem blieben die Skandale erspart. Sie schnaubte. Die Bürger mundtot, die arme Reporterin, nur weil sie ihre eigene Meinung geäußert hatte, wie es ihr REcht gewesen war!
Die Schulsprecherin sah ihren Freund unsicher an. "Wie lang, glaubst du, wird es noch dauern, bis die ersten verschwinden?" Sie ließ ihre Zigarette zu Boden fallen und trat diese mit dem Absatz aus.
Ihr fielen die Vampire ein, die sicher nicht begeistert über die momentane Regierung war. Wenn man ihnen Freiheit versprechen würde, würden sie sicher zu dieser SEite tendieren. Die Zauberer schufen sich ihre Feinde selbst. Es war schrecklich.

Beim letzten Teil, den Anthony fast schon brüllte, zuckte die Russin kurz zusammen, lachte dann jedoch kurz, da die Vorstellung wirklich grotesk war. Sie sah die Szene genau vor sich, wie der alte senile Sack auf einem Thron saß und sie alle im Matsch knieten und sich vor ihm verneigten und immer wieder Wir lieben dich Goyle! riefen. Aber komischerweise war ihr danach nicht mehr nach Lachen zu mute. Eher im Gegenteil. Sie schüttelte sich wieder.
"Ekelhaft."
Nach oben Nach unten
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Jun 16 2009, 11:17

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


"Na ja, okay, das stimmt wohl", stimmte Ian Timothy zu, als dieser meinte, die Reinblüter wären über mehrere Ecken alle miteinander verwandt. Er wusste nicht viel über diese alten Stammbäume, aber das bisschen, was er wusste, reichte ihm voll und ganz aus. "Ich habe auch eine große Familie, aber sehr viele Hexen oder Zauberer gibt es nicht, und ich bin mir sicher, dass ich nicht weitläufig mit den Blacks verwandt bin, auch wenn meine Mutter reinblütig ist. Ihre Einstellung passt nicht so ganz zu den fanatischen Ansichten." Kurz dachte er, dass dies ja eine ungerechtfertigte Einschätzung war, immerhin hatte er gerade eben noch selbst gesagt, dass es auch unter den Blacks Leute gab, mit denen man zurecht kommen konnte, allen voran natürlich seine Freundin Andromeda, aber schnell verdrängte er diesen Gedanken wieder. Er wollte es sich ja nicht unnötig kompliziert machen, darauf hatte er gerade keine Lust.

"Du heißt Westwood, oder? Ich habe aber noch nie von deiner Familie gehört, oder falls doch, habe ich es längst vergessen. Hast du eigentlich noch lebende Verwandte?" Er zögerte kurz, bevor er noch ein "Nachfahren?" hinzufügte. Normalerweise fragte er seine Gesprächspartner nicht nach ihren Nachkommen aus, was aber einfach daran lag, dass er sich hauptsächlich mit seinen Mitschülern unterhielt, die größtenteils in seinem Alter waren oder sogar noch jünger. Er wusste von keinem, der bereits Kinder hatte. Wobei das rein logisch betrachtet gar nicht mal ausgeschlossen war.

Timothys Erklärung, er wäre Schotte, fasste Ian mit einem breiten Grinsen auf, sein Nationalstolz zeigte sich deutlich auf seinem Gesicht. "Ich bin auch Schotte!" erwiderte er, zuckte dann aber die Schultern. "Geboren wurde ich in den Highlands, gar nicht mal so weit von hier, glaube ich, aber mittlerweile wohne ich leider in Südengland. Wir sind umgezogen, als ich noch ein kleines Kind war." Nur ungern dachte Ian an die erste Zeit nach dem Umzug zurück. Er war damals nicht bereit gewesen, sich mit seinem neuen Wohnort anzufreuden, England konnte ihm gestohlen bleiben. Das hatte sich erst geändert, als er in der Grundschule nähere Bekanntschaft mit seinem Banknachbarn gemacht hatte, ein gewisser Lawrence Plant, mit dem er sich dann auch angefreundet hatte, damals noch nicht ahnend, dass sie beide Zauberer waren. "Ich finde es immer noch schade, dass ich Schottland verlassen musste, hier ist es viel schöner als in England. Aber wenigstens liegt meine Schule in den Highlands, das macht es etwas besser."
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 23.11.08
Points : 18484

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Fr Jun 19 2009, 20:28

Amber grinste. „Das hat noch nie jemand zu mir gesagt....!“ säuselte sie in rührseliger Stimmung und blinzelte Oliver mit großen Augen an, wobei sie ihre fast farblosen Wimpern mehr oder weniger kokett flattern ließ.

„Nett, dass du mich verstehst...“ fügte sie noch hinzu, für den Fall, dass es Oliver nicht klar war, worauf sie sich eigentlich bezog – sie wollte ja ihren guten Eindruck und die Erkenntnis, dass sie Dinge sagen konnte, die man auch tatsächlich verstand schon gleich wieder zunichte machen.

Allerdings fügte auch Oliver seiner Aussage noch etwas hinzu, womit Amber eigentlich hatte rechnen müssen. Im Grunde verstand er doch nichts.

„Stimmt. Das kann man nicht lernen, nur... können...“ Davon war sie felsenfest überzeugt, weswegen sie auch den Wahrsage-Unterricht eher skeptisch betrachtete. Nichtsdestotrotz hatte sie das Fach seit dem dritten Schuljahr belegt, schließlich musste man sich ja informieren...

Seine 'ausschweifenden' Erläuterungen, die Amber äußerst knapp fand, schienen ihm schon wieder peinlich zu werden – oder aber seine Schuhe hattten plötzlich angefangen, mit ihm in Zeichensprache zu reden, was natürlich ebenfalls erklären würde, warum er sie so fasziniert begutachtete.

„Was sagen sie denn?“ fragte sie neugierig.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 18482

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 20 2009, 16:54

Oliver nickte nur, als Amber ihm zustimmte, was seine Einschätzung des Wahrsagens anging, war aber immer noch in die Betrachtung seiner Schuhe vertieft, auch wenn er nicht genau sagen konnte, was genau an diesem Gespräch ihm so peinlich war, dass er es nicht länger schaffte, Amber ins Gesicht zu sehen. Sie war doch seine Freundin, eigentlich hätte er damit keine großen Schwierigkeiten haben sollen, aber die Gryffindor war ein Mensch, der auf jeden irritiertend wirken konnte, ganz gleich, wie gut man sie schon kannte oder zu kennen glaubte. Sie war immer für eine Überraschung gut und ihr Verhalten grenzte an Unberechenbarkeit. Als sie ihn dann jedoch in dem für sie typischen neugierigen Ton fragte, was sie denn sagten, hob er doch wieder den Blick, sein ganzer Gesichtsausdruck drückte Verwirrung und Verwunderung aus. "W-wer?" traute er sich nachzufragen. Hier war doch sonst niemand aus ihnen beiden, und erst war hier niemand, den Amber als sie bezeichnen könnte. "H-hier... W-wir sind doch alleine..." machte er sich aufmerksam, auch wenn er sich sicher war, dass seine Klassenkameradin das nur zu genau wusste, und ganz gewiss etwas anderes meinte, das ihm im Augenblick nur entging.

Ambers Frage, so seltsam sie auch für seine Ohren klingen mochte, brachte ihn dann aber doch dazu, das Gespräch wieder aufzunehmen. "S-sag mal, Amber..." begann er schüchtern, unsicher, ob er das, was er auf dem Herzen hatte, auch wirklich aussprechen sollte. "Würdest du mir einen Gefallen tun..? Also, du musst nicht, aber... würdest du in meine Zukunft sehen?" Irgendwie war er ja doch neugierig und wollte Ambers Fähigkeiten gerne einmal mit eigenen Augen sehen - und dann auch genau darauf achten. "Kannst du zum Beispiel Handlesen?" Oliver wusste nicht genau, ob die Gryffindor Handlesen als ernsthafte Kunst betrachtete, ihm war nur bekannt, dass es auch im Unterricht gelehrt wurde.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anthony
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 20 2009, 22:00

Anthony Lewis, 7. Klasse Ravenclaw


Anthony hörte der Russin interresiert zu. Obgleich ihre Familie anscheinend einige rassistische allüren zeigte, waren sie und er offenbar einer Meinung, wenn es um die magische Politik ging. Auch er schauderte bei dem gedanken, einem rassistischen Magier zujubeln zu müssen. Doch als sie ihn fragte, wann wohl die ersten verschwinden würden, wurde er etwas sauer und sagte:

"Die ersten sind doch schon längst verschwunden... Oder besser getötet worden! Ließt du keine Zeitung?"

Wütend schnippte er seine Zigarette auf den Boden, trat sie aus und schwang seinen Rucksack vom Rücken, aus dem er die aktuelle Ausgabe des Tagespropheten fischte und aufschlug. Nach einigem suchen hatte er folgenden Artikel gefunden, den er Ana zeigte:

Tagesprophet vom 16.09.1975 schrieb:

Unaufgeklärter Muggel-Mord

Bristol.


In der englischen Kleinstadt Bristol wurde am vergangenen Wochenende die gesamte Familie Benson tot aufgefunden. Bei der aus Eltern, Sohn und Tochter bestehenden Kleinfamilie handelt es sich zwar nicht um Mitglieder der magischen Gemeinschaft, doch die mit unseren Auroren zusammenarbeitende Spezialabteilung der Muggel-Polizei Scotland Yard, über die in dieser Ausgabe noch eingehehender berichtet wird, hat uns verständigt, da die Tatsache, dass bei keinem der vier Familienmitglieder eine tödliche Wunde oder eine andere, für die Muggel erklärbare Todesursache vorliegt, legt nahe, dass die Opfer dieses abscheulichen Verbrechens einem Todesfluch erlegen sind. Die Ermittlungen sind im Gange.
Caroline Bell

"Wenn das keiner von Goyles Schoßhunden war, fresse ich nen Besen"
Nach oben Nach unten
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Jun 23 2009, 12:25

Timothy Westwood, Geist


“Ja, mein Name ist Timothy Westwood!” nickte er und nutzte die Gelegenheit um sich dem anderen auch irgendwie vor zu stellen, das hatte sie irgendwie übergangen, aber wenn es niemanden störte, dann musste man es auch nicht zwanghaft versuchen. Auch diese ungeschriebenen Regeln änderten sich, mal war es Pflicht sich direkt am Anfang des Gesprächs vorzustellen mit samt allen wichtigen Daten und Fakten, und mal war es wichtig dem anderen so wenig wie möglich über sich selbst zu verraten. Hing immer ein bisschen von den Gegebenen Umständen ab die herrschten…
“Kein Wunder dass du den Namen nicht kennst… Lebende Verwandte mit diesem Namen gibt es schon lange nicht mehr. Die sind mit der Schwester meiner Mutter gestorben und mit meinen Eltern. Ich bin der einzige der noch mit dem Namen herum rennt. Lebende Verwandte habe ich noch. Allerdings habe ich zu denen keinen Kontakt und wenn sie wissen das es mich noch gibt, dann wäre das schon recht viel.” Ja, seit seine Eltern gestorben waren, hatte er immer weniger Kontakt mit der verbleibenden Familie gepflegt. Warum auch? Die Gesichter wurden immer fremder und unbekannter, ebenso wie Lebensweisen und Ansichten. Es gab niemanden mehr mit dem er näher als über fünf Ecken verwandt wäre, und er bezweifelte dass jene die noch da waren Interesse an ihm hatten, nachdem er nun schon so lange auf Hogwarts war.

Ian war Schotte durch und durch, dazu brauchte er auch gar nicht erst den Mund auf machen, das sah man ihm deutlich an als hätte er es sich mit Tinte auf die Stirn geschrieben. Timothy hatte eigentlich nicht allzu viel für Nationalstolz über, genau genommen war sowieso alles eine große Insel die Zusammen gehörte und nur durch von Menschenhand gezogene Grenzen geteilt wurde. Irgendwann verloren Nationalitäten ihren ursprünglichen Wert. Der eine kam aus Wales, der andere aus Irland. War doch egal, das hatte eh mal alles zusammen gehört…
Trotzdem musste er schmunzeln, als Ian mit voller Begeisterung seine Herkunft aus den Highlands und dann, deutlich weniger begeistert von seinem Umzug nach England erzählte. Timothy war noch nie umgezogen, er hatte sein leben lang in Aberdeen gelebt und nach dem Tod seiner Eltern war er ziemlich bald nach Hogwarts gezogen, allerdings war das ein weitaus größerer Bruch gewesen als ein normaler Umzug…
“Ja, Ich versteh dich. Als ich nach dem Tod meiner Eltern hier her gekommen bin war die Umstellung am Anfang recht groß und es hat gedauert bis ich Hogwarts als meine Neue anerkannt habe. Aber irgendwann lebt man sich ein…”
Nach oben Nach unten
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Jun 25 2009, 20:31

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


"Und meiner Ian Fraser." Der Ravenclaw grinste Timothy an. Ja, die Vorstellung hatten sie wirklich übersprungen, er hatte einfach nicht daran gedacht. Immerhin war er an den Anblick des Geists schon seit seinem ersten Schuljahr gewöhnt, auch wenn er sich noch nie zuvor wirklich mit ihm unterhalten hatte. Bestenfalls mal ein Gruß, wenn man sich im Flur über den Weg gelaufen hatte, wenn überhaupt. Ian konnte noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, dass er überhaupt je das Wort an Timothy gerichtet hatte. Schade eigentlich. Aber da er selbst immer aus Erzählungen anderer, älterer Schüler gewusst hatte, wie der Geist hieß, war er gar nicht auf den Gedanken gekommen, dieser würde ihn nicht kennen. Wie auch immer, jetzt hatte er sich ordnungsgemäß vorgestellt, wenn auch mit etwa sechs Jahren Verspätung, aber besser spät als nie. "Aber ist das nicht seltsam, keinen Kontakt mehr zu der eigenen Familie zu haben? Ich könnte mir das gar nicht vorstellen. Klar habe ich Verwandte, die ich nur sehr selten sehe, sie wohnen eben noch in Schottland und die meisten von ihnen sind Muggel, aber ich habe dennoch Kontakt zu ihnen, und wenn nicht ich, dann doch wenigstens meine Eltern." Eigentlich hatte Ian einen ausgeprägten Familiensinn, der sich gerade gegenüber seinen Geschwistern zeigte. Er bedauerte es wirklich, dass Isabell und Lennon nicht auch Zauberer waren, es wäre bestimmt toll gewesen, mit ihnen nach Hogwarts zu gehen. Wenigstens Mackenzie war eine Hexe, aber sie würde erst nächstes Jahr eingeschult werden, wenn er schon seinen Abschluss in der Tasche hatte. Wirklich bedauerlich, er hätte gerne gesehen, wie seine jüngste Schwester so in Hogwarts zurecht kam, oder, besser gesagt, wie Hogwarts mit ihr zurechtkam. Bestimmt würde sie auch als Schülerin der berühmten Zauberschule nicht damit aufhören, ihren Mitmenschen freche Antworten zu geben und mit Tintenfässern um sich zu werfen. Aber sie würde ihm ganz gewiss schreiben, das musste ihm genügen.

Timothys nächste Worte regten ihn dann aber doch zum Nachdenken an, und als er antwortete, klang er wesentlich vorsichtiger als gerade eben noch, als er von seiner Familie gesprochen hatte. "Nach dem Tod deiner Eltern...? Nach deinem eigenen, meinst du, oder?" Er war sich nicht ganz sicher, wie er die Worte des Geists zu verstehen hatte. Hatte dieser schon als Junge seine Eltern verloren oder war er nach seinem Tod zuerst einmal zu ihnen zurückgekehrt und hatte dort gelebt? Er wusste dann doch nicht so viel über Timothys Biographie, und unter Umständen war er gerade in ein ziemliches Fettnäpfchen getreten, aber besser, er klärte es jetzt, als dass und der Geist im weiteren Verlauf ihres Gesprächs aneinander vorbeireden würden. "Aber mir hat damals mein bester Freund geholfen, mich in England zurecht zu finden, das heißt, dadurch wurde er mein bester Freund."
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 23.11.08
Points : 18484

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 27 2009, 23:16

„Wer was?“ fragte sie, nun seinerseits erstaunt, als sei ihr nicht ganz klar, worauf er hinauswollte. Dann jedoch dämmerte es ihr, dass er sich wohl auf ihre Frage nach dem Gesprächsthema seiner Schuhe bezog, wobei sie nicht ganz wusste, was man daran missverstehen konnte.
Es gab nun einmal nur zwei Erklärungen für sein plötzliches Interesse an seinen Schuhen und da musste es ihm doch klar sein, dass eine der beiden die der Konversation in Zeichensprache war...! Zwar war sie sich recht sicher, dass es die Verlegenheit war, die sein Interesse für die Schuhe entfacht hatte, aber dass es sich bei der einzigen anderen Möglichkeit um die eben genannte handelte war doch ziemlich offensichtlich...!

„Na, deine Schuhe meine ich... Was sagen sie dir denn? Oder sagen sie gar nichts? Und wenn sie nichts sagen, warum sind die dann so interessant?“

Aber wenigstens fasste sich Oliver nun ein Herz und fuhr mit der Konversation fort – mit ihr, nicht mit seinen Schuhen, wohlgemerkt.

„Deine Zukunft sehen soll ich?“ Gewiss, sie konnte es. Sie konnte in der Tat auch aus den Händen die Zukunft eines Menschen lesen, wenn auch nur bis zu einem bestimmten Grad. Kurze Lebenslinien, beispielsweise, bedeuteten nicht zwangsläufig ein kurzes Leben, sie konnten auch eine symbolische Bedeutung haben, deuteten beispielsweise auf den Lebensmut hin. Aber Hinweise gaben die Handlinien schon...

Nun, schaden konnte es nicht. Handlesen gab auch keine gravierenden zukünftigen Ereignisse preis, die man vielleicht lieber für sich behalten hatte. Es zeigte lediglich bestimmte Richtungen, die das Leben nehmen konnte. Konnte, wohlgemerkt, denn die Zeit war stets im Fluss, nichts war stabil, weder die Vergangenheit noch die Zukunft.

Guten Mutes nahm sie Olivers Hand in ihre und wollte sich gerade darüber beugen, als es sie wie ein Blitz durchzuckte. Schreie, Rauch. Grüne Blitze. Menschen in Panik. Und ein Fluch. Ein Fluch, der jemanden traf, für den er nicht bestimmt gewesen war. Olivers grüne Augen. Leblos, leer, tot.

Amber schrie in Panik auf.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jun 28 2009, 21:18

Timothy Westwood, Geist


"Wie hälltst du Kontakt zu deinen Eltern wenn sie tot sind? Wie gehst du mit Familienmitgliedern um die deine Urururenkel sind?" fragte er leise und mit ein wenig wehmut in der Stimme. "Glaub bitte nicht dass ich die Einsamkeit suche und ähnlich wei ein Eremit lebe und nur mehr zusehe. Klar ist es seltsam und auch nicht angenehm keinen Kontakt mehr zur eigenen Familie zu haben, es ist ein furchtbares Gefühl seine Eltern zu überleben." er seufzte leise "Aber in diesen Genuss kommt jeder. Allerdings wirst du immer Kontakt zu deinen Freunden haben, zu denen die so alt oder jünger sind wie du, du wirst nie das Gefühl haben, deine Wurzeln verloren zu haben, weil jeder den zu zu deinen Lebzeiten kennst gestorben ist und du weißt dass du noch sehr viel länger leben wirst." er hielt inne und verbesserte sich "Leben ist das falsche Wort..." sprach er weiter. Ian hatte einen Schalter umgelegt, denn das war ein Thema über das Timothy nicht gerne redete, es riss in ihm ein Loch auf und er fühlte sich zu seiner Umgebung nicht mehr zugehörig. "Eigentlich sollte ich seit Jahrzehnten unter der Erde bei meinen Eltern liegen. Hätte ich damals gewusst was es bedeutet zurück zu bleiben, dann hätte ich mich sicher anders entschieden." er verfiel in schweigen und hing seinen eigenen Gedanken nach, welche nun trüb dahin dümpelten.
Bis jetzt hatte seine Laune ganz gut gehalten, aber nun waren sie am falschen Thema gelandet und da passierte es furchtbar schnell, dass er unglaublich wehmütig wurde und mit Selbstmitleid nur so um sich schmiss. Eine Eigenschaft die er sich selbst nicht gerne eingestand, aber unweigerlich zu ihm gehörte und sich auch nicht abschalten lies. Leider vergraulte er sich so mehr als die Hälfte seiner Gesprächspartner. Niemand wollte mit einem depressiven Geist reden der seinem Leben hinterher jammerte.

Timothy nahm sich vor mit dem nächsten Satz das Thema zu ändern um sich selbst aus dieser Suppe wieder heraus zu ziehen, aber Ian hackte genau beim Tod seiner Eltern wieder ein und Timothy lies ein langes seufzen hören. "Nach dem Tod meiner Eltern!" bestätigte er "Als ich zurück kam als Geist, kehrte sich zuerst zu meinen Eltern nach Schottland zurück und blieb bei ihnen, auch wenn das nicht wirklich einfach war. Nach deren Tod versuchte ich es bei einigen Schulfreunden, aber es hat einfach nur weh getan ihnen zuzusehen wie sie Familienm gründeten, Arbeiten gingen, Kinder bekamen und immer älter wurden. Also bin ich nach Hogwarts zurück. Der wohl einzige Ort den in kenne an dem noch Geister leben und wo ich vielleicht noch etwas nützen kann!"
Nach oben Nach unten
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 18482

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mi Jul 01 2009, 20:58

"N-nein, sie sagen nichts..." murmelte Oliver leise auf Ambers Vermutungen, weshalb er seine Schuhe angsehen hatte statt sie, verzichtete aber auf eine Begründung für sein Verhalten. Die Gryffindor kannte ihn schon lang genug, sie wusste mit Sicherheit, dass er so schüchtern und unsicher werden konnte, dass er es nicht mehr wagte, seinen Gesprächspartnern ins Gesicht zu sehen. Oliver war das ja auch durchaus bewusst, aber wirklich etwas dagegen tun konnte er nicht. Dabei gehörte Amber noch zu den Mädchen, mit denen er am besten reden konnte, zumindest besser als mit seinen Klassenkameradinnen aus Ravenclaw, obwohl man meinen konnte, er würde ihnen näher stehen. Das einzige Mädchen, das gar nicht von seinem verunsicherten Verhalten betroffen war, war seine kleine Schwester Molly, die er eigentlich gerade gesucht hatte, als er Amber getroffen hatte. Schließlich wollte er ihr noch zum Geburtstag gratulieren und vielleicht auch dabei sein, wenn Jezebel ihr gemeinsames Geschenk überreichte.

Doch neugierig wurde er trotzdem, als die Gryffindor zustimmte, in seine Zukunft zu sehen. Was sie wohl erfahren würde? Wie weit reichte ihre Fähigkeit eigentlich - gab es da überhaupt Begrenzungen? Doch bevor er Amber fragen konnte, was sie sah, schrie diese aus, und Oliver zuckte zusammen. Sie wirkte so panisch...! "Was hast du?" erkundigte er sich besorgt, und im ersten Augenblick kam er gar nicht auf die Idee, Ambers Reaktion könnte etwas mit seiner Zukunft zu tun haben.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jul 05 2009, 19:42

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian hörte dem Geist schweigend zu, er empfand tatsächlich so etwas wie Mitleid für ihn. Er hatte nicht gewusst, dass Timothy so auf seine Worte reagieren würde, so... wehmütig, fast schon deprimiert. Er selbst war eine Frohnatur, in der Regel ging er mit einem Lächeln auf den Lippen durch das Leben. Da konnte es schon einmal passieren, dass er die Gefühle anderer mit Füßen trat. Nicht mit Absicht, das ganz sicher nicht, aber Einfühlsamkeit war nicht gerade seine größte Stärke. Die meisten, die viel mit ihm zu tun hatten, kannten diese Schwäche, aber der Geist hatte ihn im Grunde gerade erst kennengelernt.

"Tut mir leid, Timothy... Ich wollte dich nicht verletzen oder so etwas", erwiderte er schließlich mit ruhiger Stimme. "Ich glaube ja auch nicht, dass du ein Eremit bist, denn in diesem Falle hättest du dir mit Hogwarts ganz bestimmt den falschen Ort ausgesucht, um dich aufzuhalten." Er vermied bewusst das Wort 'leben', er wollte den Geist nicht noch deutlicher darauf aufmerksam machen, dass er tot war. Als ob man so etwas vergessen konnte. Aber dennoch kam Ian gar nicht auf den Gedanken, Timothy nun einfach stehen zu lassen, um nun seiner Wege zu gehen und seinen Gesprächspartner seiner depressiven Stimmung zu überlassen. Schließlich war er nicht ganz unschuldig daran, also konnte er ihn vielleicht auch irgendwie trösten. Auch wenn er darin ebenfalls nicht sonderlich gut war. "Verstehst du dich denn gut mit den anderen Geistern?" Ob das eine geschickte Frage war, würde sich noch zeigen.

Ooc: Sorry, bin gerade etwas im Stress.. Sad
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 23.11.08
Points : 18484

BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jul 12 2009, 22:22

Amber sah mit aufgerissenen Augen vor sich hin, noch gefangen in ihrer Vision. Eine so schreckliche Vorahnung hatte sie noch nie gehabt, noch nie...! All der Lärm, die Flüche, die Schreie...! Es war mehr als nur Olivers... Olivers... Amber konnte es nicht zu Ende denken, sie konnte einfach nicht...
Oliver Mackenzie, ihr sanfter, etwas schüchterner Klassenkamerad sollte sterben? Und er hatte nicht sehr alt gewirkt, nur wenig älter als jetzt... Und es war kein Unfall gewesen, ganz sicher nicht... Ihre Vision hatte eher wie Krieg gewirkt... Krieg... es hatte doch schon so lange keinen Krieg mehr gegeben... und das sollte sich ändern? In so kurzer Zeit?
Amber konnte es nicht fassen. Es würde Krieg geben, oder doch zumindest Aufruhr... Und Oliver sollte dabei sterben.

Sie merkte gar nicht, dass sie heftig zitterte und dass ihr bereits die Tränen über die Wangen liefen. Erst als Oliver sie ansprach, sah sie ruckartig hoch und erschrak. Sie... sie durfte jetzt nicht weinen... Er sollte nicht erfahren, was sie gesehen hatte, er würde sonst... Nein, er durfte nicht wissen, dass er sterben würde... Niemand sollte mit so einem Wissen leben müssen...

Fahrig griff sie nach ihrer Umhängetasche, die ihr beinahe entglitt, und schlang sie zitternd um ihre Schulter.

„Ich... ich muss noch gehen... ich habe noch etwas vergessen... Einen Aufsatz...“

Würde er ihr glauben? Bestimmt würde er sich wundern, warum sie nichts über seine Zukunft gesagt hatte und ihr Verhalten auf das beziehen, was sie gesehen hatte... Aber konnte sie ihn anlügen? Würde es ihr gelingen, ihm etwas vorzumachen?

Es musste...

„Was...was das Handlesen angeht... Ich... du wirst... ich sehe... eine glückliche Familie.. du wirst... eine nette Freundin finden, ich...“

Amber schluchzte leise auf, dann fiel sie Oliver kurz um den Hals.

„Ich hab dich lieb...!“ flüsterte sie, auch wenn sie wusste, dass es unvernünftig war. Dann trat sie einen Schritt zurück, sah ihn unter Tränen an und murmelte dann ein kurzes „Ich muss dann weg“. Sie drehte sich auf dem Absatz um und huscht ersteinmal um die nächste Ecke, so dass er sie nicht mehr sehen konnte.

Sie brach vollens in Tränen aus und konnte gar nicht mehr sehen, wo sie überhaupt hinlief. Unsicheren Schrittes gelangte sie schließlich über einen kurzen Innengang aus dem Schloss hinaus zur Brücke, die über die Schlucht auf die Ländereien führte.

tbc: Brücke
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Jul 14 2009, 10:22

Timothy Westwood, Geist


Er schüttelte den Kopf und unterdrückte ein Seufzten das sich in seiner Brust bildete. "Du hast mich nicht verletzt, Ian. MAnchmal vergisst man im GEspräch einfach das der andere schon tod ist, oder wenn du es von meiner Warte auss siehst, dann kann es schon mal vorkommen das ich vergesse das ich mit jemandem noch lebenden Spreche, welcher nur eine begrenzte Zeitspanne vor sich hat und deswegen auch ein anderes Leben führt als ich. Es kann passieren, und mach dir darüber einfach mal keine GEdanken!" er machte eine wegwerfende Handbewegung und wollte ihm damit zeigen das es schon in Ordnung sei und er sich keinesfalls weitere Gedanken darüber machen sollte.

Immerhin schien Ian jetzt verstanden zu haben dass dieses Thema nicht wirklich das beste war um es noch in die Länge zu ziehen, es sei denn er hatte lust auf ein Gespräch mit einem Geist dem gerade nichts besseres einfiel außer im Selbstmitleid zu versinken... Aber Ian wechselte das Gesprächsthema, wenn auch etwas plötzlich aber Timothy nahm es gerne auf um sich irgendwie abzulenken "Es hängt davon ab. Mit Geistern ist es eigentlich nicht viel anders als mit Menschen, mit manchen verstehst du dich und mit manchen nicht! Abgesehen davon hält eine Freundschaft unter Geistern länger, weil wir eben diese Erde nicht mehr so schnell verlassen werden, manchmal ist die Ewigkeit allerdings auch ein Freundschaftskiller. " er schwieg kurz und schaffte dann wieder ein aufrichtiges lächeln "Aber mit der Ewigkeit hab ich noch nicht so viel Erfahrung gemacht, so lange bin ich auch noch nicht unterwegs"
Die Ewigkeit war recht schwer vorzustellen, das wurde auch als Geist nicht besser, selbst wenn man wusste das man eigentlich ewig so weiter bestehen würde. MAnchmal machte es das boch schwerer als es ohnehin schon war.

(ooc: Ich auch -.-)
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Innenhöfe   

Nach oben Nach unten
 
Innenhöfe
Nach oben 
Seite 2 von 4Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
The Beginning of the End :: Let's Play Our Life. :: Hogwarts :: Das Schloss :: Erdgeschoss-
Gehe zu:  
Forumieren.de | © phpBB | Kostenloses Hilfe-Forum | Kontakt | Einen Missbrauch melden | Blogieren.com