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 Krankenflügel

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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Aug 20 2010, 15:37


Alphard nickte ernst. „Ja, ich möchte gerne bleiben, wenn es dir nichts ausmacht…“ Er konnte doch seinen kleinen Neffen nicht einfach so allein lassen, wenn er doch verletzt war. Immerhin war er nun wieder wach und auch dazu fähig, zu sprechen, auch wenn er eher schweigsam war. Aber das war er ja immer, er war nun einmal sehr schüchtern…

Alphard lächelte ihm zu, wusste aber, dass der Kleine sich wahrscheinlich fragte, inwiefern seine Mutter den Kontakt noch zulassen würde. Offiziell war er zwar nicht aus der Familie verstoßen worden, denn sein hübscher Kopf zierte noch immer den Familienstammbaum, aber er galt als schlechter Umgang, mit Vorsicht zu genießen, sozusagen. Andererseits war er sich ziemlich sicher, dass seine Schwester ihm Verantwortungslosigkeit vorwerfen würde, wenn er ihn allein ließe. Und er selbst könnte es auch nicht mit sich vereinbaren.

„…keine Sorge, Miss Pomfrey kriegt dich schon wieder hin…“ versicherte er ihm beruhigend.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Aug 22 2010, 21:00

Poppy nickte. "Ja, natürlich, sonst hätte ich nicht gefragt. Nur steh mir nicht im Weg." Sie klang bei dieser Anweisung noch nicht einmal unfreundlich, eher resolut. Es war auch nicht ihre Absicht gewesen, Alphard auf irgendeine Art und Weise zu verletzen, sie konnte es nur einfach nicht leiden, wenn sie bei ihrer Arbeit noch um Besucher herumlaufen musste. Aber ihr Kollege würde das doch mit Sicherheit verstehen, oder?

Sie hatte ihm auch nur einen kurzen Blick zugeworfen, dann widmete sie sich wieder ganz Regulus und griff auch schon nach ihrem Zauberstab. Rasch ließ sie ihn noch einmal über seinen Arm gleiten, dann nickte sie. "Tut das weh?" Mit geübtem Griff drückte sie auf den Oberarm des Slytherins, knapp unter der Schulter, sah Regulus dabei jedoch kurz in die Augen. Gut, er war bei Bewusstsein, nicht übermäßig verwirrt und Puls und Atmung bewegten sich ebenfalls im normalen Bereich - zumindest in Anbetracht dessen, was nach einem solchen Sturz normal war. Seine Schädelknochen waren nicht gebrochen, das hatte sie bereits überprüft.
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Regulus Black
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Sep 02 2010, 22:18

Regulus wollte den Kopf schütteln, bemerkte dann aber, dass das wohl keine gute Idee war, denn ihm wurde fast augenblicklich schwindlig und er wurde fast bewusstlos. „Au…“ murmelte er leise und schloss die Augen, damit der Krankenflügel aufhörte sich zu drehen. „Der Oberarm tut weh…“ sagte er schließlich leise, „…aber nicht so sehr wie das Kopfschüttelnl…“

Er schniefte leise. Sein Kopf tat weh und er wollte am liebsten schlafen. Dann müsste er auch nicht daran denken, dass das Team gerade ohne ihn gegen Gryffindor antreten musste. Und wenn sie nun verloren, dann war es seine Schuld, weil er ja vom Besen gefallen war. Er hätte sich einfach besser festhalten müssen, aber das Jucken in seinem Umhang hatte ihn in seiner Konzentration gestört. Und es war immer noch da. Er bewegte unruhig seine Schultern, doch das ließ ihn vor Schmerzen leicht aufkeuchen. Keine gute Idee…


Zuletzt von Regulus Black am Di Sep 07 2010, 01:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Sep 02 2010, 22:42

Alphard nickte nur und wich ein paar Schritte zurück, damit Poppy in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen konnte. Er war ja nicht blöd und konnte sich durchaus denken, dass er nicht im Weg stehen sollte, wenn sie seinen teuren Neffen behandelte. Er hielt sich also im Hintergrund und sah ihr dabei zu, wie sie Regulus‘ Arm betastete, wohl um festzustellen, ob etwas gebrochen war.

Er zuckte fast zusammen, als es Regulus nicht gelang, den Kopf zu schütteln, ohne vor Schmerzen die Augen schließen zu müssen. Besorgt trat er wieder ein wenig näher. „Was hat er?“ wandte er sich an Poppy, während er sich über seinen Neffen beugte.
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Poppy Pomfrey
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Sep 11 2010, 18:41

Poppy nickte nur, als Regulus über Schmerzen im Oberarm und auch im Kopf klagte. Wirklich überrascht war sie nicht. "Gegen die Schmerzen im Arm kann ich schnell etwas machen. Du hast dir eine Humerusschaftfraktur zugezogen." Sie sah kurz zu Alphard auf, der immer noch so besorgt aussah. "Keine Sorge, einen gebrochenen Arm kann ich schnell heilen. Beißen Sie für einen Moment die Zähne zusammen, Mr Black." Schon hatte sie ihren Zauberstab wieder in der Hand und richtete die Spitze auf den Oberarm des kleinen Slytherins. "Ossem sano!" befahl sie, und gleich darauf war ein deutliches Knacken zu hören, als Regulus' Oberarmknochen wieder seine ursprüngliche Position einnahm und zusammenwuchs.

Zufrieden nickte die Heilerin, überprüfte aber noch einmal zur Sicherheit die ehemals gebrochene Stelle, konnte jedoch keinen Fehler mehr feststellen. Dennoch entschied sie sich dazu, den Arm noch ein paar Stunden zu schienen, da der Knochen an dieser Stelle noch nicht wieder seine alte Stabilität erreicht haben konnte. Doch das war für sie eine leichte Übung. "Ferula." Aus dem Nichts erschien ein Verband, der sich um Regulus' Arm wickelte. "Sehr gut. Das wird einige Stunden halten. Allerdings müssen Sie noch ein wenig länger hierbleiben, Mr Black. Ihre Kopfschmerzen kommen von einer Gehirnerschütterung, und dagegen kann ich leider nichts machen. Wenn Ihnen schwindlig ist, kann ich Ihnen einen Kreislauf-stabilisierenden Trank geben, aber das ist schon alles." Poppy bemühte sich, nicht allzu schnell und vor allen Dingen nicht zu laut zu sprechen. Sie vermutete, dass ihr Patient unter wirklich höllischen Kopfschmerzen litt, und sie wollte diese nicht noch durch unnötiges Geschrei verstärken.

"Am besten sollten Sie sich zunächst umziehen, ein Quidditchumhang ist nun wirklich keine geeignete Kleidung für den Krankenflügel. Ich kann Ihnen einen Ihrer Schlafanzüge besorgen." Nun endlich trat sie wieder von Regulus' Bett zurück und wandte sich an Alphard. "Möchtest du ihm vielleicht dabei helfen? Ich glaube, du wirst ihm in dieser Beziehung lieber sein als ich." Sie lächelte kurz. Ihr Patient war immerhin ein dreizehnjähriger Junge, vermutlich konnte er sich besseres vorstellen, als von ihr aus- und wieder angezogen zu werden.


Zuletzt von Poppy Pomfrey am Di Sep 21 2010, 12:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Di Sep 14 2010, 13:07

pp: Quidditchfeld

So schnell sie konnte war Rhia von der Umkleide neben dem Quidditchfeld zurück zum Schloss gelaufen und dann noch die Treppen hoch, bis sie den Krankenflügel im dritten Stock erreichte. Ohne sich mit Klopfen aufzuhalten, riss sie die Tür auf und stürzte auf das Bett zu, neben dem gerade Miss Pomfrey und Alphard standen. "Rexy!" rief sie erschrocken, als sie ihren besten Freund so blass daliegen sah. "Wie geht's dir? Bist du schlimm verletzt? Ich habe dich schon gerächt!" Nun ja, wenn man es denn so nennen konnte. Genau genommen hatte sie ja mehr mit Sirius geplaudert, aber immerhin war sie auch mit ihrem Schläger auf ihn losgegangen. Es hatte schon Vorteile, als Treiber zu spielen, man war immer bewaffnet. "Aber der Schiedsrichter hat das nicht so gern gesehen, glaube ich, er hat mich direkt gestört. Gemeinheit, findest du nicht auch?" Ohne die beiden anwesenden Erwachsenen auch nur eines Blickes zu würdigen setzte sie sich an den Rand des Krankenbettes und griff nach Regulus' Hand, doch wenigstens war sie so schlau, die unverletzte Seite zu wählen.


Zuletzt von Rhiannon Yaxley am Di Jun 25 2013, 22:48 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Sep 15 2010, 11:33

Alphard nickte. Natürlich würde er seinem Neffen beim umziehen helfen – falls Poppy Recht hatte, und es ihm wirklich lieber war. Er wusste ja nicht, welche Benimmregeln seine liebe Schwester dem Jungen eingetrichtert hatte und ob „Lass dir nicht von deinem komischen Onkel helfen, er hat einen schlechten Einfluss“ dazu gehörte.
Er sah Regulus fragend an – der nickte, offenbar war ihm sein Onkel tatsächlich lieber als die hübsche Schulkrankenschwester. Doch weit kam er nicht in seinem Unterfangen, den Jungen aus den Quidditchroben zu befreien, stürmte doch just in jenem Augenblick die kleine Yaxley in den Krankenflügel, augenscheinlich völlig aufgebracht und in Sorge um Regulus. Alphard trat einen Schritt zurück und grinste. Diesem Wirbelsturm wollte er lieber aus dem Weg gehen, zumal er sich denken konnte, dass Regulus sich wahrscheinlich Angenehmeres vorstellen konnte, als im Beisein seiner kleinen Freundin ausgezogen zu werden.
„Besorg schon mal den Schlafanzug, aber ich schätze, es dauert noch ein Weilchen, bis Rex wirklich umgezogen ist…“ murmelte er Poppy amüsiert zu, während er die beiden Kleinen beobachtete.
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Regulus Black
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Sep 18 2010, 22:44

Regulus zuckte leicht zusammen, als die Tür fast gewaltsam aufgerissen wurde. Herein kam aber nicht der Wirbelsturm, den man bei der Heftigkeit des Tür Aufreißens fast erwartet hätte, sondern seine beste Freundin Rhia, was einem Wirbelsturm allerdings ziemlich nah kam. Rhia eilte auf ihn zu und nahm seine Hand. Seinen Onkel und die Schulkrankenschwester ignorierte sie vollständig, fing dafür gleich an, einen ihrer üblichen Monologe zu halten. Es war gewiss nicht förderlich für seine Kopfschmerzen, aber er wusste, wie sinnlos es war, zu versuchen, Rhia aufzuhalten, wenn sie einmal begonnen hatte, zu reden. Wobei beginnen vielleicht das falsche Wort war, denn schließlich hörte sie ja niemals auf...

„Es geht mir gut…“ versuchte er auf ihre Fragen zu antworten, „und wie hast du dich gerächt? Wer war es eigentlich…?“ Er hatte nicht ganz mitbekommen, wer ihn nun eigentlich vom Besen geholt hatte, aber er war sich fast sicher, dass es Sirius gewesen war…
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Di Sep 21 2010, 12:20

Rhia verzog das Gesicht. "Es war dein Bruder, stell dir das nur mal vor! Das macht man doch nicht, auch wenn er Treiber ist und du Sucher. Ich werfe ja auch nicht meinen Bruder vom Besen - zumindest nicht allzu oft. Und das ist etwas ganz anderes, er spielt immerhin mit mir einer Mannschaft, weil wir ja auch zusammen in einem Haus sind. Genau das ist der große Unterschied zwischen uns beiden!" erklärte die Slytherin mit der ihr eigenen Logik, die für Außenstehende manchmal alles andere als leicht zu verstehen war. "Aber es freut mich, dass es dir gut geht! Dann kannst du dich vielleicht selbst rächen, wenn du wieder fit bist. Ich bin ja schon mit meinem Schläger auf Sirius losgegangen, aber der Schiedsrichter hatte wohl irgendwie etwas dagegen. Ich weiß gar nicht warum, es war doch nur ausgleichende Gerechtigkeit!" Sie schnaubte missbilligend, war sie doch der Meinung, dass der Schiedsrichter den Gryffindor-Treiber selbst hätte bestrafen müssen. Natürlich wusste sie, dass es im Quidditch erlaubt war, Klatscher auf andere Spieler zu schlagen und sie somit auch vielleicht vom Besen zu werfen, sie war immerhin selbst Treiberin, die Unverschämtheit bestand für sie einfach nur darin, dass es ihren Rexy getroffen hatte. Wäre das ganze Rodolphus passiert, hätte sie sich nicht so aufgeregt.

Erst jetzt bemerkte sie den Verband um den Arm ihres Freundes und schnappte erschrocken nach Luft, bevor sie ihn mit einem Finger vorsichtig berührte. "Was ist das denn? Wozu braucht er das?" Mit diesen Worten drehte sie sich zu Alphard um, da die Krankenschwester im Augenblick nicht zu sehen war. "Sagen Sie mir die Wahrheit, ich kann es verkraften!" rief sie theatralisch aus, grinste aber gleich wieder, auch wenn sie noch immer ein wenig besorgt aussah. Es gefiel ihr nicht, ihren Rexy hier im Krankenflügel zu sehen. "Und Rexy?" Wieder drehte sie sich schwungvoll um, noch bevor Alphard ihr antworten konnte. "Juckt dein Umhang eigentlich auch so? Bei mir war es heute ganz schlimm, ich frage mich ja, wer den gewaschen hat. Ich wollte ihn ja schon aus dem Spielfeld ausziehen, aber da gab es schon wieder Einwände, nur dass sie dieses Mal von Emmy kamen."
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Di Sep 21 2010, 12:42

Poppy zuckte fast schon zusammen, als die Tür so schwungvoll aufgerissen wurde und ein Mädchen hereinstürmte, im nächsten Augenblick sagte sie sich aber schon, dass sie damit hätte rechnen müssen. Immerhin handelte es sich bei ihrem Patienten um Regulus Black, und in den vergangenen zwei Jahren hatte ihr nicht entgehen können, dass er sich fast immer in Gesellschaft seiner besten Freundin Rhiannon Yaxley befand. Und Rhia war nun einmal eine sehr lebhafte Person, um es vorsichtig auszudrücken. Auch sie hatte dem Mädchen rasch Platz gemacht, obwohl sie Rhia im ersten Moment fast aus ihrem Krankenflügel geworfen hätte, da Regulus eigentlich Ruhe brauchte und keinen Wirbelsturm, der es sich auf seinem Bett bequem machte. Aber als sie die Sorge der Drittklässlerin bemerkte, zuckte sie nur mit den Schultern und ließ sie gewähren.

"Ich bin gleich wieder da", meinte sie stattdessen nur zu Alphard und verschwand in ihr Büro, wo sie einen der Hauselfen von Hogwarts zu sich rief. Sie hatte noch nie verstanden, wie diese seltsamen Geschöpfe wissen konnten, wenn sie gebraucht wurden, aber so war es. Es war ihr auch nicht ganz wohl bei dem Gedanken, einfach etwas von der Elfe - denn offensichtlich handelte es sich dieses Mal um eine Frau - zu verlangen, aber sie konnte eigentlich nicht selbst in den Schlafsaal des Jungen eindringen. "Kennst du das Bett von Regulus Black aus der dritten Klasse Slytherin?" erkundigte sie sich zunächst freundlich, und als die Elfe nickte, fuhr sie höflich fort. "Kannst du mir bitte einen Schlafanzug des Jungen bringen?" Immer, wenn sie mit den Hauselfen zu tun hatte, verhielt sie sich äußerst freundlich, sie wollte ihnen schließlich nicht das Gefühl geben, ausgenutzt zu werden.

Nachdem das erledigt war ging sie zurück in den eigentlichen Krankenflügel. Offenbar hatte sie einen der eigenartigen Monologe Rhias verpasst, denn das Mädchen war ausnahmsweise einmal still. "Der Schlafanzug wird bald kommen... möchtest du etwas Tee, Alphard?" erkundigte sie sich höflich bei ihrem Kollegen. Immerhin hatten sie sich zum Ball verabredet, da konnte sie auch etwas freundlicher zu ihm sein als bisher. Dass sie ihrem Patienten eine Kanne ans Bett stellen würde, war für sie bereits beschlossene Sache.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Sep 24 2010, 21:42

Regulus nickte nur. Es war ihm ja von vorne rein klar gewesen, dass sein Bruder ihn erwischt hatte – er machte ihm da auch keine Vorwürfe, denn im Gegensatz zu Rhia wusste er ja, dass es Sinn und Zweck des Treiberpostens war, die Spieler zu behindern… auch wenn es wohl nicht üblich war, jemanden gleich vom Besen zu hauen, aber das war bestimmt nicht Sirius‘ Absicht gewesen… „Du hast ihn mit deinem Schläger doch nicht verletzt, oder…?“ Aber das glaubte er eigentlich nicht, denn dann wäre wohl eher Sirius hier, nicht Rhia. Viel mehr Sorgen bereitete ihm im Moment die Frage, wie das Spiel wohl ausgegangen war. Ob er sich traute zu fragen? Ob er die Wahrheit verkraftete, wie Rhia das so schön ausgedrückt hatte?

„Ähm… du, Rhia, sag mal…“ Er kam gar nicht dazu, seine Frage zu Ende zu stellen, denn Rhia redete schon weiter, fragte nach seinem Umhang – der in der Tat noch juckte, aber das würde wohl noch eine Weile so bleiben, wenn Rhia vorhatte, ihm länger Gesellschaft zu leisten. Er wollte natürlich nicht, dass sie ging, er hatte sie schließlich gerne um sich, aber den juckenden Umhang loszuwerden, wäre schon eine Wohltat gewesen.

„Ja, mich juckt’s auch… Und es ist wirklich gut, dass dein Bruder dich davon abgehalten hat, dich auf dem Spielfeld, nun ja, umzuziehen…“ Er spürte wie die Röte in seine Wangen stieg, als er sich Rhia auf dem Spielfeld vorstellte, und schnell vertrieb er das Bild vor seinen Augen. „…du hättest dich ja erkälten können…“ nuschelte er verlegen.

„…sag…sag mal, Rhia, wer hat eigentlich gewonnen?“


Die Erwachsenen hatten sich wohl etwas zurückgezogen, was Regulus auch ganz recht war. Er redete doch lieber in Ruhe mit Rhiannon...
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Sep 24 2010, 22:33

Alphard lächelte wohlwollend, als die kleine Miss Yaxley hineinstürmte. Sie war zwar eine wahre Landplage im Unterricht und eine Belastung für das Quidditch-Team, aber irgendwie mochte er ihre verquere Art dennoch und er glaubte auch, dass ihre Offenheit und ihr Selbstbewusstsein seinem schüchternen Neffen gut tun würden. Und so dachte er bei sich, dass es sicher nicht so schlimm sei, wenn Rexy noch ein wenig warten musste, bevor er aus dem Umhang kam, und stattdessen noch ein wenig die Gesellschaft seiner Freundin genoss. Dass Regulus eventuell eine ruhigere Umgebung brauchte als sie eine Rhiannon Yaxley zu bieten hatte, daran dachte Alphard überhaupt nicht

Er zog sich ein wenig zurück, um den beiden Kleinen etwas Privatsphäre zu lassen und trieb sich in der Nähe von Poppys Büro herum, in das diese sich zurückgezogen hatte. Was machte sie nur da drin? Anscheinend nichts Zeitaufwendiges, denn sie kam schon kurz darauf wieder hinaus, sehr zur Freude Alphards.

„…Ja, danke, ich hätte gerne etwas Tee!“ antwortete er lächelnd, denn auch wenn er normalerweise härtere Getränke bevorzugte, so war er doch immer noch ein Engländer und als solcher fand er, dass Tee doch eigentlich immer gut war. Und was noch besser war, war die Tatsache, dass Poppy ihn ihm angeboten hatte, ein weiteres Zeichen, dass sie nicht mehr so schlecht auf ihn zu sprechen war wie in den vergangenen Wochen. Seine Ausdauer bei dem Versuch, sie gnädig zu stimmen, hatte wohl endlich Früchte getragen.

„Wie lange dauert denn so eine Gehirnerschütterung?“ erkundigte er sich bei der jungen Krankenschwester, während er auf seinen Tee wartete und dabei die beiden Dreizehnjährigen beobachtete.

„Ob die ein Paar sind…?“ überlegte er laut – allerdings leise genug, um nur von Poppy gehört zu werden, er besaß ja doch noch einen letzten Rest Taktgefühls.

„…so wie die beiden aneinander kleben…“
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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Sep 26 2010, 20:51

Rhia winkte ab. „Ach was. Dem geht’s gut“, erwiderte sie. „Ich habe ihn auch gar nicht richtig getroffen, musst du wissen“, berichtete sie munter von ihrer kleinen Auseinandersetzung mit Sirius oben in der Luft. „Irgendwann haben wir uns ohnehin eher unterhalten, er wollte irgendwie wissen, auf welchen Typ Mädchen du stehst. Oder so etwas. Wahrscheinlich, weil er dein Bruder ist, ich will ja auch wissen, welche Mädchen mein Bruder mag, obwohl ich natürlich Emmys Schwester bin und nicht sein Bruder. Was ja recht logisch ist, ich bin ja schließlich ein Mädchen.“ Sie holte kurz Luft. „Ob Emmy auf Blondinen steht?“ Für einen Moment sah sie nachdenklich aus dem Fenster, dann zuckte sie aber mit den Schultern und wandte sich wieder Rexy zu.

„Ich erkälte mich aber nicht so leicht. Aber du kannst dich doch hier umziehen, oder nicht? Hier ist ja schön warm, da wird dir schon nichts passieren. Und selbst wenn du dich erkältest, du bist ja schon im Krankenflügel, und musst also nicht mehr dorthin gehen. Ich kann dir auch helfen, wenn du magst und Probleme mit deinem Arm hat.“ Sie deutete auf den Verband um Regulus‘ Arm. „Gryffindor hat dann übrigens gewonnen. Dieser Ersatzsucher ist einfach nicht so gut wie du.“ Sie lächelte Regulus sanft an. „Höchstwahrscheinlich ist er genau deshalb auch nur der Ersatzsucher und du der richtige Sucher.“
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 22 2010, 19:01

Nach dem Zeitsprung
Jake & Cash

Jake war nach längeren Überlegungen auf dem Weg in den Krankenflügel. Nein, er hatte sich nicht verletzt oder sich sonst irgendwas getan und auch seiner Katze ging es eigentlich ganz gut. Stattdessen wollte er eher dorthin, weil er jemand bestimmtes suchte. Genauer gesagt suchte er die junge Heilerin in spé namens Acacia Newton, die es ja nun nicht wirklich gerade einfach hatte in ihrem Leben.

Warum er sie suchte? Tja, der Referendar für Verteidigung gegen die Dunklen Künste hatte einen kleinen Plan, den er sehr gerne in die Tat umsetzen wollte. Er versuchte ja schon seit ein paar Tagen bis Wochen, der jungen Dame ein wenig zu helfen, damit sie etwas mehr aus sich herauskommt und sich nicht immer wieder selbst einen dicken Kokon baute, in dem sie sich vor allem verkroch und nur rauskam, wenn man sie dazu aufforderte. Ja, Jake wollte ihrem leicht angeknacksten Selbstbewusstsein ein wenig was gutes tun und indirekt auch sich selbst, da er nicht wirklich scharf darauf war, ganz alleine bei dem Ball aufzutauchen, de rheute Abend stattfinden würde. Klar, es bestand immer die Gefahr,d ass die andere ablehnen würde, aber irgendwie würde er sie sicher schon davon überzeugen können,d ass das ganze keine schlechte Idee war.

So tapste er also zum besgaten Ort und sah sich genau dort auch nach der jungen Heilerin um.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 22 2010, 19:29

Cash hielt sich wie immer im Hintergrund, zumal es nicht danach aussah, dass gerade allzu viel loswar. Das würde vermutlich mit Alkoholvergiftungen, Prügelleien und ähnlichem nachher noch kommen, aber gerade war noch alles friedlich. Trotzdem beobachtete sie alles genau und ließ nichts, was geschah, aus den Augen. So sah sie natürlich auch, dass Jake rein kam. Zunächst dachte sie, er habe sich vermutlich irgendwie verletzt, aber scheinbar war er es nicht, also stand sie auf und ging zu ihm. Nur schwieg sie ihn an, machte ihn nicht auf sich aufmerksam. Das wäre ja doch etwas zu unverschämt, falls er sie ja doch gar nicht sehen wollte, sondern hier etwas anderes suchte. So stand die junge Heilerin vor ihrem Kumpel und blickte ihn nur stumm an. Was er wohl hier suchte?
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 22 2010, 19:40

Jake ließ den Blick schweifen, bis er die Person erblickte, welche er ja auch gerade suchte. Als Acacia so auf ihn zukam, lächlte er sie sanft und breit an. Dass sie schweigsam war und sicher nicht sofort mit einer Konversation anfangen würde, war ja nichts neues mehr für ihn. Das hatte er ja schon früh genug mitbekommen gehabt, vor allem letztens auf dem Quidditchfeld, als sie beide da noch Wache schieben mussten.

"Hallo, Acacia." grinste er die Heilerin vor sich leicht an. "Genau nach dir habe ich gesucht." erklärte er sich kurz, während er locker die Hände hinter dem Rücken hielt. Sollte er gleich die Katze aus dem Sack lassen und ihr damit den Schock des Jahrhunderts, pardon, des Jahrtausends verpassen oder es eher ruhig angehen lassen und ein wenig SmallTalk an dne Anfang stellen. Er war sich ehrlich gesagt nicht wirklich sicher...

"Wie geht es dir?" eröffnete er einfach freundlich und entspannt das Gespräch. "Hast du heute Abend schon irgendwas vor? Falls ja, dann wäre das irgendwie schade, falls nein, dann... dann würde ich dich liebend gerne fragen, ob du eventuell Interesse daran hättest, mit mir auf den Ball zu gehen, der heute Abend stattfinden soll." Tja, da ließ er die Katze doch schon aus dem Sack - in Begleitung eines bittenden Hundeblicks. Hoffentlich kippte die Ärmste nicht gleich um.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 22 2010, 19:56

"Huhu Jake", murmelte Acacia leise und ein wenig schüchtern, als er sie begrüßte. Warum nahm er sie denn nicht in den Arm? Mochte er sie nicht? Sie fand das immer so schön, wenn sich Leute in den Arm nahmen, wenn sie sich begrüßten. "Wieso suchst du mich denn? Hab ich irgendwas gemacht? Wenn ja, war das sicher keine Absicht. Oder soll ich dir bei irgendeiner Verletzung helfen?" Sie wagte es, ihn etwas zu mustern, fand aber keine Anzeichen einer Verletzung. Kein Blut, kein Ausschlag, ...

Aber für ihr Wohlbefinden schien er sich zu interessieren. "Es muss ja, oder? Kann ja hier schlecht zusammenbrechen und jammern, dass ich meinen Sohn wieder will, oder ähnliches", murmelte sie weiter leise. Laut zu sprechen, traute sie sich nun wirklich nicht, erst recht nicht über so ein Thema. Als er sie aber fragte, ob sie mit zum Ball wollte, verschlug es ihr ganz die Sprache. Mit aufgerissenen Augen schaute sie ihn an und fing leicht an zu zittern. Wie stellte er sich das denn vor? Sie hatte doch gar kein Kleid. Tanzen konnte sie, immerhin musste ein Mann ja mit seiner Frau angeben können, aber das war es auch schon. Und was dachte er, was sie dort sollte? Unter so vielen Menschen, bei so vielen Fremden.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 22 2010, 20:06

"Ich weiß, ich weiß..." meinte der Referendar leise zurück, als Cash meinte, dass sie hier ja schlecht zusammenbrechen und rumjammern könnte. Die junge Heilerin tat dem jungen Schotten einfach nur extrem Leid, wenn er wieder über dieses Thema nachdachte. Es musste doch irgendeine Möglichkeit geben, ihr irgendwie zu helfen... Ja, fast hätte er sie wirklich in den Arm genommen, zum Trost, wenn sie ihn nicht wenig späteer so derartig.... schockiert ansehen würde.

Vorsichtig fragte er an: "Hab'.... hab' ich was falsches gesagt?" Immer noch bedachte er sie mit einem leichten Hundeblick, der allmählich in eine leichte Besorgnis umschlug. Langsam legte er seine Hände auf ihre Schultern, beziehunsgweise mehr an ihre Oberarme und schaute sie entschuldigend an. "Falls das zuviel verlangt sein sollte, dann tut es mir Leid. Ich dachte nur... dass es dir vielleicht ganz gut tun könnte. Immerin wird dort sicher nichts schlimmes oder dergleichen passieren. Und ich bin ja auch da, also bist du schon mal nicht alleine dort. Und es werden mit Sicherheit auch noch einige andere Leute da sein, die nicht zulassen werden, dass etwas unegwolles geschehen wird." versuchte er sie zu beschwichtigen. "Ich will dir wirklich nichts böses und es ist durchaus dein gutes Recht 'Nein' zu sagen, wenn du nicht mitmöchtest. Ich meine... ich fände das zwar schade, wenn du 'nein' sagen würdest, aber letzten Endes ist es deine Entscheidung."
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 22 2010, 20:18

"Du ...du hast nichts falsches gesagt, aber ich hab doch gar kein Kleid. Und ... was soll ich denn dort? Da amüsieren sich alle, da will doch keiner mich sehen. Ich würde gerne mit dir tanzen, aber doch nicht vor all den Leuten. Ich ... ich weiß doch gar nicht, was ich da tun soll, Jake", wimmerte Acacia und setzte sich auf eines der Betten. Ihre Haare färbten sich grau, ihre Augen weiß und sie hing dort wie ein Häufchen Elend. "Alle werden da toll aussehen und ich bin da dann der einzige Trampel, der kein bisschen gut aussieht. Dann turteln und küssen auch noch alle. Das ist doch widerlich ... Und ich steh dann da, als wäre ich unter Quarantäne." Aber mit Jake tanzen würde sie wirklich gerne, denn es war einfach schön, von ihm gehalten zu werden. Es war ja nicht so, dass sie in ihn verliebt wäre, nein, aber sie brauchte ihn. Sonst redete doch keiner mit ihr und er redete nicht nur mit ihr, sondern kümmerte sich sogar. Er wollte ihr helfen - nur wusste Cash nun wirklich nicht, wie er das anstellen wollte.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 22 2010, 20:39

Jake seufzte leise. "Sorry, die Tatsache mit dem Kleid hatte ich leider nicht bedacht..." meinte er leise, ehe er sich einfach neben ihr mit auf das Bett setzte. Vorsichtig legte er locker einen Arm um die junge, ergraute Heilerin und zog sie sanft an sich heran. Ja, er wollte ihr wirklich helfen, da er einfach nicht akzeptieren konnte, dass es so einer Person immer schlecht gehen musste. Ja, er fand sie durchaus nett und irgendwie auch attraktiv, allerdings war er alles andere als verknallt in sie. Er wollte eigentlich nur die Rolle eines guten Freundes einnehmen, quasi den großen Bruder spielen, den Cash gebrauchen könnte.

"Es ist doch egal, was die anderen denken. Wir könnten uns ja schließlich auch irgendwie amüsieren dort. Da bin ich mir sogar ganz sicher. Aber wie gesagt.... ich werde dich weder dazu zwingen, noch dir das in irgendeiner Weise aufdrängen." versicherte er ihr und strich sanft und leicht über ihren Arm mit der Hand, die gerade auf eben diesen lag.

"Ich finde übrigens nicht, dass du ein Trampel biest oder wie einer aussiehst. Im Gegenteil. Ich finde dich sogar ganz hübsch. Selbst mit grauen Haaren und weißen Augen." fügte er noch in einem ruhigen, sanften Ton hinzu, während er sie weiterhin im Arm hielt. "Kann man dich sonst zumindest auf einen Drink in Hogsmeade oder irgendwoanders einladen, damit du heute Abend nicht ganz alleine bist?"
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 22 2010, 20:59

Acacia hatte ihm nur still zugehört und leicht an ihn gekuschelt. "Ja, lass uns lieber etwas trinken gehen. Ich meine, wir können ja kurz ... zur Musik tanzen, irgendwo außerhalb, aber zu den Menschenmassen, die dann in der Halle sein werden, mag ich nicht wirklich gerne", meinte sie dann mit einem leicht flehenden Ton. "Wieso bist du nur so lieb zu mir, Jakey? Wieso kümmerst du dich so sehr um mich? Das machen sonst nur meine Eltern. Und manchmal meine Schwester, aber ich glaube, sie ist mich leid." Ja, weil Cash ihre Vergangenheit einfach nicht loslassen konnte. Sie konnte einfach nicht vergessen, was ihr Mann ihr angetan hatte, wie ihre Großeltern sie erzogen hatten. Und erst recht nicht, dass irgendwo dort draußen ihr Kind war. Aus ihrem Körper gekrochen, von ihren Brüsten gestillt, und den kleinen Mann hatte man ihr einfach weggenommen. Sie wollte ihn endich wieder haben und hoffte auch, dass sie die Erziehung des Vaters noch 'überschreiben' konnte. Nur musste sie ihn dafür erst einmal finden.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 22 2010, 22:08

Jake nickte leicht. "Okay. Keine großen Menschenmassen, wie in der Großen Halle. Dann gehen wir wirklich besser irgendwo anders etwas trinken und... amüsieren uns dort ein wenig. Wir finden bestimmt ein nettes, kleines kuscheliges Lokal, wo wenige Leute sind." meinte er und lächelte Acacia sanft an. Weiterhin strich er leicht über ihren Arm und ihre Schulter, während sie sich leicht an ihn kuschelte. Ja, er wollte ihr wirklich nur helfen und ihr etwas Halt geben, ohne den sie sonst wirklich zusammenbrechen würde.

"Weil ich der Ansicht bin, dass jeder jemanden braucht, der ihm Halt gibt und mit dme man nicht verwandt ist. Weil einfach jeder das Recht auf einen guten Kumpel als Stütze hat. Außerdem sehe ich ungern andere Leute leiden und ich fände es wirklich sehr schade, wenn du weiterhin in diesem Verpuppungsstadium bleiben tätest. Ich weiß, dass du es nicht sonderlich leicht hast, darum möchte ich dir ja auch etwas behilflich sein, soweit es in meiner Macht steht. Außerdem bist du mir sympathisch." erklärte er der Heilerin in aller Ruhe. "Und irgendwann werden wir gewisse andere Probleme auch schon noch geläst bekommen. Ich weiß noch nicht wie, aber irgendwie bekommen wir das schon hin." fügte er noch hinzu. Ja, er glaubte wirklich, dass er zumindest ein wenig was erreichen konnte bei ihr. Und das war doch schon besser als nichts.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Okt 27 2010, 12:36

Ein wenig sehnsüchtig blickte Acacia in die Welt. "Hätten meine Großeltern nicht dich als meinen Ehemann auswählen können? Ich meine, ich weiß nicht, ob ich mich in dich verlieben könnte, aber zumindest hätte ich dann in meinem Ehemann einen guten Freund gefunden. Mit dir ein Kind zu haben, wäre sicher nicht schlecht gewesen. Und du hättest mir sicher auch jedes Studium meiner Wahl erlaubt", seufzte sie und kuschelte sich weiter an ihn. "Würdest ... würdest du vielleicht, sollte ich meinen Sohn je wiederkriegen, versuchen, ihm einen liebevollen Vater zu ersetzen? Ich weiß nicht, ob ich alleine Vater und Mutter ersetzen kann und du könntest ihm alles beibringen, was typisch männlich ist. Könntest du einfach dann versuchen, ihm ein Kumpel zu sein? Wenn sein Dad ihn nicht schon so verzogen hat, dass man aus ihm keinen normalen Jungen mehr machen kann." Sie wünschte sich so sehr, endlich ihr Kind bei sich haben zu können, und irgendwie fand sie es auch schade, keine Tochter zu haben. "Du bist wirklich der beste Freund, den man sich wünschen könnte. Danke. Jakie, ich hab dich lieb. Also rein platonisch, leider, aber ... ich hab dich lieb."
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 29 2010, 10:33

Jake stutzte einen kleinen Moment, während er Acacia so zuhörte. Die arme, junge Heilerin war ja wirklich der totalen Verzweiflung nahe. Wie gut, dass er sich ihrer zumindest in soweit annahm, dass er für sie da sein wollte, soweit es ihm überhaupt möglich war, für sie da zu sein.

"Ja, ich hätte dich so ziemlich alles machen lassen, was du gerne gewollt hättest, weil letzten Endes doch jeder selbst wissen muss und es eigentlich auch wissen sollte, was für einen selbst das Beste ist." murmelte er leise und drückte sie wieder leicht an sich.

"Ich kann es zumindest versuchen." meinte er auf die Vaterersetzungsfrage. "Ich kann nur nicht garantieren, dass er mich akzeptieren wird. Aber ich kann ihm zumindest ein guter Freund sein, genau wie dir." fügte er nich hinzu, wobei er leicht über den Rücken der jungen Frau strich. "Es wird alles schon irgendwie wieder gut werden. Und wir werden das auch irgendwie gedeixelt bekommen,d ass du deinen Sohn zurückbekommst. Ich habe zwar keinen blassen Schimmer, wie genau ich das anstellen wollen würde, aber... für unmöglich halte ich es jedenfalls nicht."
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Okt 29 2010, 13:19

Es tat so gut, dass jemand sie mal festhielt und sich ihrer annahm. Und das, obwohl sie das doch gar nicht verdient hatte, sie war doch selber schuld an ihrer Misere. Hätte sie sich damals für die ungewollte Ehe entschieden, hätte ihr Mann sie zwar weiter geschlagen und missbraucht, aber sie wäre bei ihrem Sohn gewesen. Nur leider hatte sie damals nicht gewusst, dass sie schwanger war, als sie ihn verließ. Hätte sie nur bessere Anwälte gehabt, als ihr Sohn ihr genommen wurde! "Ich werde ihn sicher nie wieder kriegen. Meine Großeltern unterstützen den ...Typen doch. Die haben so viel Geld, die können jeden Richter schmieren - und natürlich die besten Anwälte kaufen. Gegen die kann ich doch nie ankommen. Mein kleiner Hawie ist sicher verloren. Nicht einmal sehen darf ich ihn."

Mit einem leichten Seufzen strich sie sich selbst ein paar Tränen von der Wange. "Aber lass uns heute bitte versuchen, dass zu vergessen. Also vielmehr, ich werde versuchen, das zu vergessen, für diesen einen Abend. Ich weiß zwar gar nicht mehr, wie man ausgeht, das letzte mal, dass ich das tat, war ich nur Deko für meinen Mann, aber schauen wir mal."
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